In den hitzigen Debatten, wie dem aktuellen Klimawandel zu begegnen sei, kommt der Blick auf historische Klimaveränderungen und deren Auswirkungen auf die Menschheitsgeschichte zu kurz. In einem neuen Buch erzählt der Physiker Werner Huber wie unsere Vorfahren diesen Herausforderungen begegnet sind.
Roms riesige Expansion durch Urwälder und über Berge, Meere und Kontinente hinweg – mit den damaligen Mitteln und in relativ kurzer Zeit – gehört zu den Großphänomenen der Weltgeschichte. Möglich war sie nur durch das Römische Klimaoptimum. Die tedils noch höheren Temperaturen als heute ermöglichten das ganzjährige Passieren der Alpenpässe. Der Hochalpenbergbau, etwa in den Hohen Tauern, lieferte Eisen und Gold für Aufrüstung und Finanzierung. Moderate Niederschläge ließen frühere Sumpfgebiete trocknen und erlaubten den Bau strategischer Fernstraßennetze. Beispielhaft die Via Appia: Vom Herzen Roms führte sie hinunter in den Süden nach Brindisi, wo dann Truppen und Nachschub für die östlichen Mittelmeerregionen eingeschifft wurden. Dank Gunstklima war Roms Mare nostrum bis auf wenige Wintermonate weitgehend sturmfrei und gefahrlos befahrbar.
Nur deshalb gelang es auch, die schon zur Augustus-Zeit auf eine Million angewachsene Bevölkerung Roms zu ernähren. Tag für Tag verschlang die Kapitale tausend Tonnen Getreide, flossen 430 Hektoliter Öl in die Küchen – und Schönheitssalons –, sowie 500 000 Liter Wein in die Kehlen. Dass Korn und Öl an die Plebs kostenlos verteilt wurde, war sicher kein Anreiz zum Einhalten. Sehr viel kam übers Meer. Im globalisierten Wettbewerb konkurrierten die Kornkammern Siziliens, Nordafrikas und der kaiserlichen Ländereien Ägyptens. Beim Olivenöl war mal Andalusien angesagt, mal Nordafrika. Griechische Inseln wechselten sich beim Wein ab mit Südfrankreich und Spanien. Und das hochbegehrte Garum, laut dem Chronisten Plinius eine „nach Verwesung stinkende“ Fischsoße, kam von der Atlantikküste, heute Portugal. Das meiste wurde in Roms Haupthafen Ostia angelandet, den Augustus stark ausbauen ließ mit großem Hafenbecken und zahlreichen enormen Speichern für die Amphoren – die Standardbehältnisse für Getreide bis zu Wein und Garum. Übrigens: Roms Monte Testaccio, der Scherbenberg, besteht aus nichts anderem als aus den Scherben von geschätzt 53 Millionen zerschlagener Amphoren.
Weiteres Indiz für die römische Warmzeit: Laut dem römischen Gelehrten Plinius konnten Wein und Oliven weiter nördlich in Italien angebaut werden als in früherer Zeit. Und ein kaiserliches Edikt verbot den Weinanbau nördlich der Alpen: Beleg, dass es möglich gewesen wäre. (…)
Die Imperatoren hatten die Christen, die die Staatsgötteranbetung ablehnten, immer schärfer und grausamer verfolgen lassen. Ohne Erfolg, ihre Zahl wuchs weiter. Dank der Anziehungskraft der christlichen Heilsbotschaft und weil viele Römer angesichts der Unglücksschläge nicht mehr an die Staatsgötter glaubten. Kaiser Konstantin – eine weitere epochale Gestalt, residierend zeitweise in Trier: sehr imposant die monumentale Konstantin-Basilika! – gestand schließlich 313 n. Chr. im Mailänder Toleranzedikt den Christen die Religionsfreiheit zu. Er begann die Christen sogar zu fördern in der Hoffnung auf eine neue staatstragende Kraft und Klammer für die divergierenden Reichsvölker. Vielleicht auch aus eigenem Glauben und Hoffen auf Gottesbeistand. Beeinflusst wurde er dabei wohl durch seine früh getaufte Mutter Helena, die Heilige Helena, die lange bei ihm lebte, schon in Trier. (…)
Konstantin gilt jedenfalls als erfolgreicher, großer Herrscher, der das Imperium noch einmal festigen konnte. Auch eine neue, strategisch günstiger gelegene Reichshauptstadt begründete er und ließ sie prachtvoll ausbauen: Konstantinopel. Sie sollte nach der Reichsteilung 395 n. Chr. zur Hauptstadt von Ostrom werden.
Die Teilung kam nicht zuletzt, weil immer härtere Schläge über das Reich hereinbrachen. Eine globale Klimaverschlechterung brachte weitab in Zentralasien, von Tibet bis ans Kaspische Meer, Trockenheit und noch eisigere Winter als sonst. Und ließ den dortigen Reiternomaden kaum noch das nackte Leben. Schon bisher brachte der Winter Monate des Hungers für Mensch und Tier, die kleinen Pferdchen magerten ab, die Stuten gaben keine Milch mehr. Das ab 370 n. Chr. nochmal feindlichere Klima veranlasste die Steppenbewohner sich ein milderes Land zu suchen. Besonders zog sie der ferne Weltteil weit jenseits der Steppen an, der sowohl fabelhaft warm als auch reich sein sollte. So schwangen sie sich auf ihre Pferde, gerüstet mit Pfeil und Bogen und Kurzschwert, und setzten sich gen Westen in Bewegung. Richtung Schwarzes Meer und Gotenreich. Nicht lange, und dort erschallte der Schreckensruf: „Die Hunnen kommen!“
Der römische Chronist und hohe Offizier Marcellinus schildert den Einfall der Hunnen ins Gotenland, der die Völkerwanderungszeit anstieß: „Nachdem diese unbändigen Invasoren plündernd und mordend die Grenzen überwunden, die Verteidiger geschlagen und Städte und Dörfer verwüstet hatten, beschlossen die Bewohner, von Hunger geschwächt, sich eine neue Zuflucht zu suchen. Wegen der Fruchtbarkeit seiner Weiden und dem Schutz, den die breite Donau bot, fiel ihre Wahl auf Thrakien [heute Bulgarien], unweit Konstantinopel.“ Und bald darauf: „Eine Masse Barbaren, durch Gewalt aus ihren Wohnsitzen verdrängt, trieb unstet mit Weib und Kind in einzelnen Gruppen am Donau-Ufer umher.“ Auf Ochsenkarren irrten die Goten am Strom entlang, wollten auf die Südseite übersetzen.
Was ein paar Jahre Frieden bringt. Bis die Hunnen nun direkt ins Reich einfallen, ausgerechnet die Goten wieder angreifen und sie zu neuer Flucht zwingen: Nun fallen sie unter ihrem Führer Alarich in Italien ein. In diesem eisigen Winter 406 n. Chr. aber steht das Kaiserheer im Abwehrkampf gegen eine beispiellose Invasion am Oberrhein: Wohl über 100 000 Germanen aus zahlreichen Stämmen überqueren samt Kind und Kegel den zugefrorenen Rhein, überrennen die römischen Verteidigungslinien und dringen in Gallien nach Süden vor. Ihre Antriebe ähnlich denen der Hunnen: Verheißungen von Reichtum und besserem, milderen Land. Das Ergebnis aus Sicht der Betroffenen: „Ganz Gallien war erfüllt vom Rauch eines einzigen Scheiterhaufens.“ Das Kaiserheer weiß kaum wo anfangen.
Die Goten in Italien jedenfalls haben freie Bahn. Wütend, dass man ihnen gutes Siedlungsland verweigert, ziehen sie gegen Rom, stürmen 410 n. Chr. zu Zehntausenden die mächtigen Mauern der Hauptstadt der Welt. Drei Tage wird geplündert und geraubt, besonders aus den Prachtvillen der Patrizier. Verschont werden jene, die sich in Kirchen flüchten – Alarich ist bereits Christ. Beim Abzug werden Römer verschleppt, darunter die Halbschwester des Kaisers, Galla Placidia. Sie wird später durch Heirat die Königin des späteren Gotenreichs in Südgallien und dann Spanien, wo die Goten endlich Heimat finden werden.
Der mit Tragödien gefüllte bittere Becher, den Europas Bevölkerung leeren muss, quillt über, als um 450 n. Chr. nun auch noch 50 000 Hunnen-Krieger, darunter die gefürchteten Bogenschützen, sengend und mordend quer durch Germanien und Gallien ziehen, wo sie erst durch die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern, unter Mithilfe der Goten, aufgehalten werden. Dann aber nach Italien einfallen. Nicht genug damit: Nachdem das wankende Reich sie mühsam abgedrängt hat, fallen germanische Vandalen, ebenfalls vertrieben von den Hunnen – bis nach Nordafrika sogar – per Schiffsinvasion ein. Erneut wird Rom gestürmt und beraubt: Mit Schätzen und Gefangenen beladen kehren die Vandalen nach Karthago zurück. Mit dem Verlust Nordafrikas ist Rom nun von lebenswichtigen Getreidelieferungen abgeschnitten: Auch ökonomisch taumelt das Westreich nun seinem Ende entgegen. Das verwüstete Rom wird entthront, der Regierungssitz nach Ravenna verlegt.
Die Kaiser sind nur noch die purpurgekleideten Hüllen einstiger Macht. Diese liegt inzwischen bei den – nun meist germanischen – Heermeistern. 476 n. Chr. erheben die von Germanensöldnern dominierten Truppen ihren Heermeister Odoaker zum rex italiae – in der germanischen Stammestradition der Königsherrschaft. Kaiser ist da gerade Romulus Augustulus, das fremdgelenkte, noch kindliche Kaiserlein – als groteske Figur die passende Vorlage für eine Realsatire, siehe Dürrenmatts Romulus der Große. Odoaker setzt das Kaiserlein ab und begründet das germanische Königtum auf der Apenninenhalbinsel. Ein gutes Jahrzehnt kann er das Westreich stabilisieren. Doch dann tritt ein neuer Gotenstamm auf den Plan: Mit 100 000 Menschen zieht der Führer Theoderich gegen Odoakers Residenz Ravenna, erobert sie nach dreijähriger Belagerung, tötet Odoaker und erhebt sich zum neuen König über Italiker und Goten.
Menschliche Unergründlichkeit: Der Mörder führt über lange drei Jahrzehnte ein kluges Regiment und verewigt sich nebenher im grandiosen Mosaikenparadies Ravennas, heute ein Star der Welterbekulturstätten.
Nach Theoderichs Tod 526 n. Chr. aber sinkt das Westreich ins Dunkel der Geschichte. Anders als das Ostreich, das mit seiner prächtig-kunstreichen Hauptstadt Konstantinopel, später umbenannt in Byzanz, die römische Zivilisation noch fast tausend Jahre weitertragen wird. Manifestiert im monumentalen Ewigkeitsbau der Hagia Sophia, dem Leuchtstern der Ost-Christenheit. Der dann im Jahr 1453 mit der Erstürmung von Byzanz durch die Türken für eine andere Religion zu leuchten beginnt.
Werner Huber, Klima-Wahrheit. Ewiger Wandel, Geschichtsmacht, Klimastreit, Klima- und Energiezukunft. GHV, Klappenbroschur, 300 Seiten, 17 Abbildungen, 22,80 €.




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Die ägyptische Hochkultur entstand erst nach der Erwärmung und damit Verwüstung der Sahara – dort lebten die Protoägypter als Jäger und Sammler und genossen den Wildreichtum. Plötzlich wurde es heißer; sie drängten sich schließlich an der gigantischen Flußoase der Nilniederung zusammen. Hier fanden sie heraus, wie fruchtbar der Nilschlamm war und dass es periodische Überschwemmungen gab. Sie wurden zu Ackerbauern und erwirtschafteten gewaltige Überschüsse, die durch die Erfindung einer Schrift und einer gebildeten Priesterkaste verwaltet und gehortet wurden. Die Bewässerung wurde organisiert und technologisch verbessert. Ein Großreich entstand. All das durch eine an sich negative klimatische Veränderung. Über unser Gejammer… Mehr
Nach dem Ende des politischen Großprojektes Sozialismus ist die „Klimarettung“ zum neuen Menschheitsziel geworden. Allerdings nur der wohlhabenden Völker. Die Armen dieser Welt, die die erdrückende Mehrheit bilden, streben nach einem besseren Leben. Manche schaffen das aus eigener Kraft, indem sie Produktivkräfte freisetzen wie z.B. China. Andere wandern in die Wohlstandszonen ein, was aber am Ende nur einen Substanzverzehr und kulturelle Konflikte zur Folge hat. Während dem Sozialismus eine bestimmte (utopische) Geschichtsphilosophie zugrunde lag und das Ziel ein schönes, reiches Leben für alle war, kommt die „Klimarettungsreligion“ ohne solche Versprechen aus. Im Gegenteil: gefordert werden Verzicht, Einschränkung, Kargheit. Eine solche… Mehr
Dass es keinen CO2 Klimawandel gibt, hat unter vielen anderen, Prof. Nir Shaviv von der „Universität Jerusalem“ 2018 in einem Gutachten für den Bundestag belegt – „Perlen vor die —geworfen“ – wie sagt der Volksmund?
Dieses Gutachten wurde aber von der DDR-Dr. 😉 Frau Physikerin 😉 😉 😉 „Sekretärin für Indoktrination und Propaganda“ Bundeskanzlerin, schlichtweg mit Missachtung bestraft. Streng in kommunistischer diktatorischen Logik „Es nicht sein kann, was nicht sein darf“.
Es gibt wissenschaftlich belegbar und belegt, eindeutig keinen CO2
Klimawandel, egal was ein Prof. Latif Mojib zusamenphantasiert modeliert
oder sonstige andere Professoren unbewiesen behaupten.
Klar die Qualifikation von Prof. Nir Shaviv ist ganz toll. Kennt sich mit Astrophysik aus…seine Aussagen zum Klimawandel sind aber sämtlichst widerlegt. Wird aber von Amateuren, die von den Themen keine Ahnung haben immer gerne genommen, wie z.B. der rechtsextremistischen Frau von Storch nachgeplappert. Schwimmt im Dunstkreis des Heartland Institute und anderen von der fossilen Industrie geförderten „Diskussionsrunden“ mit. Die Phantasien von geänderter Sonneneinstrahlung ist schlichter Unfug. Nachweisbar, allein schon durch Satelitenmessungen seit den 70ern, die nachweisen, dass die Sonneneinstrahlung seither sogar gesunken ist, weiterhin müsste sich bei Änderung der Sonneneinstrahlung alle Ebenen der Atmosphäre erwärmen, faktisch misst man aber… Mehr
Warum versuchen sie mitzureden bei Dingen wovon sie offensichtlich keine Ahnung haben können aufgrund fehler Ausbildung.
Sie sind der ideologisch verbohrter Amateur von dem sie sprechen.
Aha, was wissen Sie von meiner Ausbildung. Nichts.
Inhaltlich können Sie nicht mit…daher weichen Sie auf persönliche Angriffe aus. Haben Sie das von Trump gelernt?
Ihr unwissender Kommentar ohne inhaltliche Argumente belegt schon ihre Unbildung.
Nir Shaviv ist „Professor der Naturwissenschaften“ kein Astrophysiker.
Was haben sie denn für wissenschafftliche Ausbildung?
Auf geht’s, Butter bei die Fische.
Dass die Gebiete östlich des Schwarzen Meeres bis in die Asiatische Steppe schon seit 800v.Ch. von germanischen Völkern bewohnt waren belegen archäologische Spuren. Das Grab einer jungen blonden Frau in der asiatischen Steppe, „Die schöne von Loulan“ Sowie Ausgrabungen von Ortschaften Holzhäusern mit quadratisch in Kadaster Form angelegte Ortschaften – die eindeutig nicht nomadischen Ursprungs sein können – denn die lebten in Filzzelten noch bis ins 14. Jhd. Auch die Franken sollen gemäß Geschichtsbüchern von da nach Europa eingewandert sein, wo sie die Kelten verdrängten. 1500v.Ch. – 500v.Ch wird das „keltische Jahrtausend“ in der Geschichte Europas genannt, wonach diese auf… Mehr
Entweder ist das Buch schlecht oder die Rezension! Das römische Klimaoptimum mit der heutigen klimatischen Situation gleichzusetzen ist schon einmal höchst fragwürdig! Neben dem Umstand, dass es natürlich damals keine präzise Temperaturmessung gab, so dass eine so genaue Inbezugsetzung beider Zeiträume wissenschaftlicher Nonsens ist, deuten alle Befunde darauf hin, dass es im römischen Klima-Optimum deutlich wärmer war als heute! Die Alpen waren weitgehend nicht vergletschert, was zwar angedeutet, aber nicht in seiner Dimension wirklich ausgeführt wird. Viele sogenannten Proxys, also geologische Funde, aus denen man Temperaturdaten – oftmals mit sehr komplizierten Überlegungen – ableiten kann, deuten auf eine 1,5-3,5° wärmere… Mehr
Vorsicht. Man kann das lokale Klima – Mittelmeerraum – nicht mit dem weltweiten Klima gleichsetzen. So liegt es beispielsweise für Europa durch die menschengemachte Klimaerwärmung durchaus im Bereich des wahrscheinlichen, dass wir durch die dadurch ausgelöste Störung des AMOC und den Zusammenbruch des Golfstroms, im Winter zukünftig extremere Kälte haben werden, als heute. Trotz weltweiter Erwärmung! In anderen Regionen wie z.B. dem Südwesten der USA sieht es gänzlich anders aus. Das der Mensch das Klima durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe verändert ist physikalisch nachweisbar (das er es ist: Isotopenanalyse, Wirksamkeit von Klimagase -> physikalische Experimente) und unstrittig. Die Wirkung desgleichen.… Mehr
Das übliche Gerede.
Das übliche faktenfreie Schwurbeln.
Was auf jeden Fall zutrifft: Sie haben einige zentrale Mythen und Glaubenssätze aus dem Reich der Klima-Hysterie hier hübsch wiederholt. Das Dumme daran: wer mit wissenschaftlichen Blick diese Dinge sich anschaut und nicht auf Wortgeklingel und pseudowissenschaftliche Behauptungen und absurde Computermodelle wieCMIP6 herein fällt, weiß, dass beispielsweise die Studie über den Zusammenbruch der Meridionalen atlantischen Oszillation (AMOC) mit dem Titel „Shutdown of northern Atlantic overturning after 2100 following deep mixing collapse in CMIP6 projections” ganz schlechte Wissenschaft ist, die bei einem nicht-korrupten Peer Review Prozesses der Zeitschrift niemals gedruckt worden wäre. Sie würden dann auch wissen, dass in dieser Studie… Mehr
Sie bestreiten also mein Argument, dass es gegenläufige lokale Klimaentwicklungen geben kann? Das war der Kern, nicht ob und wann der Golfstrom sich abschwächt – was ich tatsächlich, wenn sie lesen würden, lediglich als wahrscheinlich bezeichnet habe. Klar korrupt, so wie die massive, nachweisbare Finanzierung der Klimawandelleugnerszene durch die fossilen Industrien und Förderländer, die Argumente sucht, denen nur armen Tröpfe, die keine Ahnung haben folgen. Benutzen Sie ein Handy oder einen Computer? Wenn sie so gegen die Wissenschaft sind, sollten sie sie weglegen und zurück in eine Höhle kriechen. Die sind nämlich auch Ergebnis von Messdaten und Modellen… Ihr letzter… Mehr
Es gibt kein „Weltklima“, nur Klimazonen, wie man schon in der Schule lernt. Genauso ist die „globale Durchschnittstemperatur“ völlig inhaltsleer.
Und „unstrittig“ ist in der „Klimaforschung“ gar nichts. Es sei denn, man nimmt nur die einen selbst bestätigenden Ergebnisse zur Kenntnis.
Das Klima ist das “ Wetter der Vergangenheit“, das ist die bis heute gültige Definition
Klimavorhersagen sind daher stets nur modellhafte Extrapolationen.
Gruselig falsch. Messungen sind unstrittig. Wie z.B. die der Isotopenverteilung des Kohlenstoffs in der Atmosphäre, sowie die Folgerung (durch Halbwertzeit) des fossilen Ursprungs desselben. Der C14 Anteil. Oder die Messung der faktischen Temperaturen, selbst wenn sie nur die letzten 20 oder 40 Jahre nehmen, weil sie den älteren Messdaten mißtrauen. Das die letzten Jahre sämtlich höhere Temperaturen ausweisen, als die ersten Jahre sollte zu denken geben. Klimamodelle, die die Auswirkungen in die Zukunft modellieren, sind hingegen Modelle mit Unsicherheiten. Inzwischen stellt sich jedoch heraus, dass viele der Modelle zu konservativ waren. D.h. das der Klimawandel schneller vor sich geht, als… Mehr
Unsinn.
Unstrittig sind die Daten. Die hier gerne ignoriert werden. So z.B. den Anstieg des CO2 in der Atmosphäre und den Nachweis, dass dieser auf die Verbrennung von fossilen Brennstoffen zurückzuführen ist, also Menschengemacht. Wollen Sie diese Daten bestreiten?
Weiterhin wollen Sie den Zusammenhang zwischen erhöhtem CO2 Anteil in der Luft und erhöhter Temperatur leugnen?
Wenn ja, ist ihnen nicht mehr zu helfen.
Ihr Kommentar weist einige thermodynamische Schwächen auf. Der Wärmeeintrag durch menschliche Aktivität ist natürlich vorhanden, bedingt durch die wachsende Anzahl von Menschen. Bei Ihrer Erwähnung der sogenannten „Treibhausgase“ empfehle ich wirklich, sich mit der Thermodynamik zu befassen.
Sie bestreiten also den Treibhauseffekt? Sie sollten sich mal mit einem Gärtner unterhalten, warum er dann sinnlos Gewächshäuser baut. Ein Buch darüber schreibe, vielleicht werden Sie so reich und berühmt.
Treibhausgase heißen so, weil sie genauso wirken. Es gibt Gase und Partikel, die erwärmen (CO2, Methan,…) und welche die kühlend wirken (z.B. Schwefelverbindungen).
Thermodynamik ist ein gutes Stichwort, wenn es um die Diskussion über die schlechte Wirkungsgras von Verbrennerautos geht. Q: Warum hat ein Verbrenner einen Kühler? A:Weil er Energie als Wärme, nicht als Bewegung loswerden muss. B: Wegen der Thermodynamik.
Wie dumm! Der Treibhauseffekt im Gewächshaus beruht auf der Verhinderung von Konvektion. Auf der Erde ist Konvektion ein zentraler Mechanismus des Wettergeschehen. Lernt man spätestens in der elften Klasse Gymnasium. Zumindest früher. Und in Bayern. Mag in Hamburg, Bremen, NRW und Berlin anders sein.
Offensichtlich haben Sie in Physik gefehlt, oder Sie kommen aus Bremen. Der Treibhauseffekt beruht gerade darauf, dass Sonneneinstrahlung nicht reflektiert in die Sonne abgestrahlt werden kann. Genau das ist die Wirkung von Treibhausgasen. Treibhausgase sind für kurzwellige, energiereiche Sonnenstrahlung weitgehend durchlässig . Dieses Licht trifft auf die Erdoberfläche, wird dort absorbiert und in Wärme umgewandelt. Diese gibt sie als langwellige Infrarotstrahlung ab. Treibhausgase absorbieren diese Infrarotstrahlung. Gase mit mindestens drei Atomen (wie CO₂) oder polaren Bindungen besitzen mehr „Schwingungsfreiheitsgrade“. Die einmündende Infrarotstrahlung versetzt diese Moleküle in Schwingung, wodurch sie die Energie aufnehmen. Diese Moleküle geben diese Energie wieder ungerichtet ab. Das… Mehr
Eindeutig wurde die „Völkerwanderung“ nicht durch eine Klimaveränderung ausgelöst, denn ein Teil der Völker ist in ihren Urheimaten verblieben. So kehrten z.Bsp die mongolischen Horden Invasoren wieder Heim, um an der Wahl eines neuen dortigen Kaisers teilzunehmen, nachdem der herrschende Kaiser gestorben war. Die sarmatischen Jazys Methastes hatten sich schon seit dem Jahre 50n.Ch in der Theißeben festgesetzt, ganz ohne Klimawandel. Es gab gar keine „Völkerwanderung“ sondern nur eine „Völkervertreibung“ – so wie unsere heutige „Migration“. „Völkerwanderung“ . ist blos eine deutsche Märchenerzählung. Es gab nur „Völkerverteibung“ mit bestialischen Morden und Beutezügen, ganz ohne Klimawandel. Die Ursache der Beutezüge nach… Mehr
die „Mongolen“ waren schon einmal Turkvölker, die von den Chinesen besiegt wurden, was wohl nicht am Klima lag…. nichts ist monokausal, aber das Bevölkerungen in Warmzeiten wachsen, um dann von Seuchen (Wie Westrom) und Kriegen dezimiert zu werden läßt sich kaum ignorieren, dazu kommt dann jeweils der Hanf der Obrigkeit künstliche „Verknappungen“ zu schaffen, um die Macht zu potenzieren…
Die Paläoklimatologie sagt etwas anderes. So sind z.B. im Altai-Gebirge für das 4. und 5. Jahrhundert – insb. zwischen 430 und 450 – ausgeprägte Trocken-/Kältephasen im Karpatenbecken nachgewiesen durch z.B. extrem schmale Jahresringe der Bäume, Pollenanalyse, Verhältnis von Sauerstoffisotopen uswpp. Die Folge solcher Veränderungen sind Wanderungsbewegungen, da die Tragfähigkeit der Regionen nicht mehr gegeben. Natürlich ist klar, dass solche Wanderungsbewegungen nie monokausal auf die eine Ursache zurückzuführen sind, solche Vorgänge sind immer eine Folge vieler Faktoren. So spielen genauso Pull-Faktoren eine Rolle (Anziehungskraft Mittelmeerraum, Politik, Wirtschaft, Schwäche,…). So ist Amerika europäisch auch nicht wegen Klima besiedelt worden, sondern wegen anderer… Mehr
Wenn die Grünen mit ihrem Diktat nicht wären könnte man auch nach der alten Erkenntnis meiner Großmutter verfahren, die in ihrer Gottesgläubigkeit sich der Allmacht dahingehend unterworfen hat mit dem Spruch: Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen, gepriesen sei der Name des Herrn. Ansonsten schließe mich mich diesem ausführlichen Aufsatz gerne an, denn wer die Welt realistisch betrachtet durchforscht zuerst die Analen, bevor er sich aufmacht, etwas zu verkünden, was weder Hand noch Fuß hat und die grüne Lüge, das altbewährte Druckmittel der katholischen Kirche darstellt, worüber sie ihre Macht gesteuert haben mit dem Angebot der Vergebung der… Mehr
Achso, deshalb hatten wir Atomkraftwerke in einer Hochriskozone, wie dem Oberrheingraben gebaut. Weil die Japaner nur so dumm und wir so schlau.
Erinnert auch an die Diskussion zum Endlager zu Albrechts Zeiten. Gorleben wurde nicht ausgewählt, weil es sonderlich geeignet war, sondern weil es politisch am durchsetzungsfähigsten war.
Die lautesten Blöker zur Atomkraft – die Bayern – sind übrigens diejenigen, die trotz geologischer Eignung, am vehementesten ablehnen, dass ein Endlager in Bayern gebaut wird.
Klar bei uns und in Frankreich etc. werden und wurden solche Fehler wie in Japan nie gemacht…selten so gelacht.
Mit ihrer vermutlich grünen Weitsicht scheinen sie nicht allzuviel Gelegenheit zu haben kräftig zu lachen und das sei ihnen nun gegönnt, wenn man sonst nicht mehr viel hat.
Am liebsten lache ich über solche, die die Wissenschaft leugnen und sich ihre Realität zusammenfantasieren.
Eine fiktionale Welt bricht nur leider – für diejenigen, die an sie glauben – irgendwann zusammen, da der Abstand zur Realität einfach zu groß wird, da man zum Erhalt der Fiktion immer größere Lügen braucht und es irgendwann einfach nicht mehr geht. Psychologisch ist die Angst vor diesem Moment nachvollziehbar.
Lustig finde ich an solchen Menschen, dass sie moderne Technik – die sie genau dieser geschmähten Wissenschaft verdanken – nutzen, aber gleichzeitig deren Methodik unqualifiziert anzweifeln, wenn ihnen ihre Ergebnisse nicht gefallen.
Gott, diese Altgrünen können nicht verstehen, dass der „Atommüll“ die Rohstoffe der neuen KKW-Generationen sein werden.
Da würde ihnen ja eines der wichtigsten Gottseibeiuns-Argumente abhanden kommen 🙂
Ja, natürlich die berühmte Transmutation, dieser wunderbaren neuen Kraftwerke. Können Sie mal erklären, wie sie die Volumen an Atommüll, die nicht aus abgebrannten Kernbrennstäben bestehen – verstrahlter Beton, Stahl, Graphit, usw. – in diesen Wunderkraftwerken (von denen es kein einziges laufendes gibt) loswerden wollen? Wenn sie das nämlich in eines dieser Kraftwerke stecken passiert nämlich … nichts.
Was für ein blanker Nonsens hier im Artikel steht – das kann man nicht so stehen lassen. „Die Teilung kam nicht zuletzt, weil immer härtere Schläge über das Reich hereinbrachen.“ – völliger Nonsen. Kaiser Theodosius I. (auch Theodosius der Große genannt) teilte das Römische Reich im Jahr 395 n. Chr. nach seinem Tod endgültig in eine Ost- und Westhälfte. Er übertrug die Herrschaft seinen beiden Söhnen: Arcadius erhielt den Osten (Konstantinopel) und Honorius den Westen (Mailand/Ravenna). Da in Ravenna wurde der letzte weströmische Kind Kaiser Augustulus(Augustchen) von dem Gothen Odoaker abgesetz. Die Gothen hatten sich in Osteuropa schon vor der römischen… Mehr
Ja, sich ausschließlich auf Historiker dieser Zeit zu beziehen wäre falsch. Es wäre so, wie die Lügengebilde des Tacitus z.B. zu Tiberius unwidersprochen zu lassen. Man muss sehen, dass die damaligen Historiker gerne anekdotisch berichteten, gerne auch voneinander abschrieben, und nicht wissenschaftlich fundiert arbeiteten. Insofern ist hier ein gehöriges Maß an Skepis vonnöten. Bei vielem lässt sich heute – dank der so geschmähten Wissenschaft – durch archäologische Funde und auch physikalische Untersuchungen zeigen, dass es so wie bei diesen „Historikern“ beschrieben, es nicht gewesen sein kann. Neue Erkenntnisse in den letzten Jahrzehnten zeigten diverses auf, dass auch wissenschaftlich arbeitenden Historikern… Mehr
Ja so ist es. Mann muss höllisch aufpassen was jene Historiker berichten und es mit anderen Historikern gegenchecken, selbst bei Herodot, Tacitus, Plato, u.v.a. – vor allem darauf achten ob sie geschictliche Beweise vorlegen oder nur Legenden erzählen und besonders wichtig, os sie zeitgenösich berichten. Nirgendwo wird mehr gelogen als in der Politik und in der Geschichtschreibung. Vor allem sind die heutigen Nationalgeschichten „origo gentes“ alles nur chauvinistische Lügen um Gebietsansprüche historisch zu begründen. Das gilt sowohl für Franzosen, u.a. und auch für Putins „russiche Erde“. Was der späte slawische Nestor schreibt ist bereits chauvinistische Lüge. Herodot war nie in… Mehr
Ja, die Erkenntnisse der modernen, oft so geschmähten Wissenschaften, zeigen oft die Lügen der Politik, der Wirtschaft und Wissenschaft auf.
Physikalische Fakten, Artefakte in der Erde, Datierungen erzählen öfter die Wahrheit, als die oft sehr von lokaler Politik und Sichten, aus einem gesellschaftlichen Kontext geprägten Berichte der „Alten“. Diese sind nicht so leicht fälschbar.
Den Alten fehlte allerdings etwas,das uns im Gegensatz dazu zur Verfügung steht: Die globale Sicht, Daten und Fakten.
Da hilft oft auch kein Gegenchecken mit anderen Historikern einer Periode, da alle, die man gegeneinanderstellt, nur in ihrer vergleichsweise kleinen Welt lebten.
Wärmeres Klima hin oder her, was aber wollte die römische Armee, über die Alpen immer weiter nach Norden, im nassen, kalten stark bewaldeten Germanien, ohne Infrastruktur aus Germanien bis Italien und schwieriger Landwirtschaft? Die römische Regierung hatte doch bestimmt ihre Agenten die vorher im Norden nach lohnender Beute Ausschau hielten, nach Gold, Erze, Gewürze und dergleichen mehr. Nichts davon war hier in Deutschland und immer weiter hoch in den Norden auf Dauer zu holen. Eine riesige, überaus teure Militärinvestition. Vorhersehbare hohe Kosten für geringe, für keinen Gegenwert. Die Menschen im Norden als Sklaven? Lächerlich, von denen hatte das Römische Reich… Mehr
Während wir angeblich alle verbrennen werden weil es wärmer wird hat Kamtchatka den größten Schneefall seit 60 Jahren. Der Yukon hatte im Dezember die kälteste jemals gemessene Temperatur mit -56 Grad. Kanada und die USA erleben gerade eisige Kälte und Leute sollen zu Hause bleiben. Deutschland und Frankreich hatten jüngst erst noch -28 und -33 Grad. Aber klar, Erderwärmung.
Die Klima Hoax hat immer weniger Anhänger. Nur noch grüne Sektenmitglieder glauben an den Unsinn.
Der menschengemachte Klimawandel ist Fakt und physikalisch nachweisbar, sowohl hinsichtlich Urheber (durch Isotopenanalyse des Kohlenstoffs), als auch hinsichtlich Auswirkung – Temperaturanstieg des Planeten. Die Folgewirkungen der Temperatursteigerung z.B. Abschmelzen von Gletschern, erhöhte Aufnahme von Feuchtigkeit der Luft sind auch nicht bestreitbar, da physikalisch. Das letzteres zwei Auswirkungen hat, nämlich größere Trockenheit und gleichzeitig mehr Extremregenfälle, ist ebenfalls nicht bestreitbar. Darüber zu streiten ist so sinnig, wie darüber, ob die Erde eine Scheibe ist. Die Temperaturerhöhung heißt aber nicht, dass diese Steigerung sich linear über den Planeten verteilt! Es ist sogar recht wahrscheinlich, dass wir es in Europa mit deutlich höheren… Mehr
Thomas: Schon der erste Satz zeigt Ihre ideologische Sicht.
Weil sie es nicht hören wollen?
Es ist keine ideologische Sicht. Denn ich habe in keiner Weise über die Folgerungen gesprochen, die daraus zu ziehen wären. Sie haben also Angst vor den Fakten? Können Sie den C14 Anteil in der Atmosphäre bestreiten?
Da frage ich mich schon, wer ideologisch unterwegs ist.
Wenn sie schon die Wissenschaft bemühen! Sie haben doch sicherlich den IPCC-Report gelesen. Haben sie sich auch mal die Daten und Fakten in der technischen Zusammenfassung angesehen, und nicht nur die „Summary for Policy makers“? Wo bitte sehen sie in diesen Daten den Beweis für eine „Klimakatastrophe“ einen schlüssigen Beweis für den Treibhauseffekt des CO2 Ich frag nur mal so, weil ich dort keine Beweise gefunden habe, aber vielleicht klären sie mich mal auf. Falls sie das nicht gelesen haben, lesen sie mal in meinen Buch „Bekenntnis eines Klimaleugners“. Dort finden sie eine wörtliche Übersetzung dieser Seiten des IPCC-Reports und… Mehr