Mit immer mehr Geld versucht die Europäische Zentralbank die Wirtschaft anzukurbeln. Doch die Billionen führen nicht zu mehr Nachfrage, weil das Geld in der „Liquditätsfalle“ verschwindet: Aus Angst vor der Zukunft und wegen wachsender Unsicherheit wird zu wenig konsumiert und zu wenig investiert.
Staatshilfen sind derzeit wichtig, aber die überdimensierte und ausufernde Staatsverschuldung wegen der Corona-Politik bedroht unsere wirtschaftliche Zukunft. Noch bedrohlicher ist die Geldpolitik der Zentralbanken: Unvorstellbare Geldbeträge fließen durch die Wirtschaft. Es braucht wenig, und sie werden zum Treibstoff für eine Hyperinflation. Die Schutzmechanismen, die auf Drängen Deutschlands dagegen eingebaut wurden, sind längst zerstört.
Professor Hans-Werner Sinn setzt sich kritisch mit den Folgen der Corona-Politik für Wirtschaft und Wohlstand auseinander.




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