Wie lange darf ich noch Autofahren?

Wie lange darf ich noch Autofahren? Und wenn: welches? Die Jugend würde die Autos ja gerne sofort und ganz abschaffen. Da wir aber noch keine Welt ohne Autos erlebt haben, fällt es schwer sich auszumalen, wie es ohne sein wird oder sollte.

 
Das Auto als Gattung soll zwar weg – aber im eigenen Hinterhof steht ja dann wohl noch eines, mit dem Mutti den gretabewegten Nachwuchs zu Demos und Konzerten fahren kann. Jetzt fängt der CO2-Hype aber an, tatsächlich an der Autoindustrie zu zehren. Immer öfter liest man von Entlassungen und Fabrikschließungen. Alles kein Problem für denjenigen, der da nicht direkt betroffen ist. Aber stimmt das denn? Und: Wie lange dürfen wir überhaupt noch Autofahren? Das fragt Achim Winter unseren Experten Holger Douglas.

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Kommentare ( 71 )

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71 Kommentare auf "Wie lange darf ich noch Autofahren?"

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Mein Auto besitzt ein H-Kennzeichen. Ich habe nicht viel Vertrauen in die Politik, wohl aber das die Lobby groß genug ist, damit ich auch in den nächsten Dekaden damit weiter herumfahren kann.

Wir ersetzen einfach CO2-produzierende Autos durch Ochsenkarren, die das etwa 20× (nach manchen Schätzungen auch 50× stärker) treibhausaktive Methan ausstoßen. Geht doch!

Es geht hier nicht darum das Klima zu retten, das glauben nur die dümmsten und jüngsten Mitmarschierer bei FfF oder Jünger der Sekte Extinction Rebellion! In Wahrheit dient der Klimawahn einem ganz anderen Ziel: der Einführung des (Öko-) Sozialismus in Deutschland – und damit die Abschaffung von Freiheit, Demokratie und Wohlstand! Es ist erklärtes Ziel der Nachwuchs-Organisationen von SED, SPD und GrünInnen Deutschland abzuschaffen! Diese Grundhaltung gegen unsere freiheitliche, wohlhabende und bis 2015 auch relativ sichere Heimat ist ein FAKT, den man klar erkennen kann. Wer die Deutschland und seine Menschen verachtenden Parolen von Grün-Links nicht ignoriert, der weiß wo… Mehr

Der zweitgrößte Arbeitgeber Deutschlands ist die Automobilindustrie mit ihren Zulieferern. Als erster Hersteller hat Audi konkret gesagt 9.500 Stellen in Deutschland zu streichen, aber nur ein Teil davon CO2 bedingt, zusätzlich wird die Situation ausgenutzt und noch schnell ins Ausland Produktion verlagert. Conti will 7.500 Stellen in Deutschland abbauen. Aber auch die Banken und Versicherungen bauen ab. Wir werden uns mit vielen arbeitslosen Fachkräften beschäftigen dürfen und zusätzlich kommen noch die vielen Fachkräfte hinzu, die ungeplant zu uns kommen. Wer soll all diese Menschen beschäftigen und bezahlen?

Die Meinungsumfragen zum Thema Klimawandel ergeben klare Unterschiede zwischen den Generationen. Das die jungen nich alle Demo-Fans sind, ist ja wohl klar.

Die jungen nicht Demo-Fans werden, gute Bildung vorausgesetzt übers auswandern nachdenken

Das ist etwas konfus. Es geht um Neuwagen. Fahrverbote für Verbrenner mögen großflächig kommen, sind aber soweit ich weiss, bisher nicht beschlossen. Herr Winter darf somit sein Auto erst einmal unbegrenzt weiterfahren.

Was es gibt sind Verkaufsverbote für Verbrenner in eine Reihe von Ländern, mehrheitlich ab 2030. Fahrverbote wird es wohl nie geben – nur der Sprit wird mit CO2-Abgaben teurer werden, langfristig massiv.

Ich wollte schon immer im Sozialismus leben.

Ein Abgabe für Alleinfahrer ist ebenso vorstellbar. Wer zahlt darf alles.

Bin immer wieder überrascht wie einfältig, hysterisch und fanatisch die breite Mehrheit der Deutschen ist. Also nehmen wir das Co2 her, welches sicher nicht für einen stetigen Klimawandel die Ursache ist, aber nehmen wir es her, weil alle diese Hysteriker glauben das sei es. In Brasilien können Sie reines Ethanol tanken und auf den neuen Autos ist so ein schicker Energieeffizienz-Aufkleber drauf und bei Ethanol-betrieb ist die Co2 Angabe ganz einfach Null-Zero nix!!! warum? weil das Zeug nachwächst und genauso wie diese dämliche Windkraft als regenerativ gilt. Die Pflanze nimmt Co2 auf welches dann wieder über den Treibstoff beim Verbrauch… Mehr

naja….dafür müssen aber auch riesige Anbauflächen für solche Nutzpflanzen her, die dann in Sprit umgewandelt werden…..ähnliches macht man in Deutschland ja auch schon….da baut man Mais an, schreddert den und wirt ihn in Schweine-Gülle um danach Methan zu „ernten“ mit dem man Stromgeneratoren betreibt….hat zur Folge das die Kulturlandschaft Deutschland vermaist…..und in Brasilien sieht es deshalb leider nicht anders aus.

stimmt nicht ganz, die Anbauflächen haben wir (ps ich lebe in Brasilien) und nein nicht durch Abbrennen vom Amazonas sondern durch sinnvolle Bewirtschaftung der Brachflächen. Es gibt noch riesige Flächen die man bepflanzen könnte, nein ohne …. Auch Mischbepflanzung (quelle O Globo Rural) kann man noch erhebliche Potentiale auf vorhandenen Flächen in Bewegung setzen. Abbrennen nutzt rein gar nichts, damit müssen sie Ihren Boden erst grundsanieren, das ist viel teurer als vorhandene Flächen intensiv zu nutzen. Wie auch immer über das Freihandelsabkommen könnte man dies dann kostengünstig darstellen, die europäischen Bauern mit ihrer kleinen Fleischproduktion kann man dabei auch erhalten,… Mehr

Das stimmt. Nur ein Bruchteil der Schüler nahm bspw. bislang an diesen Schwänzdemos teil. Das Gros besuchte den Unterricht oder seilte sich ab.
Man braucht ja nur zu jeder FFF-Aktion die Anzahl der Schulpflichtigen der Region mit der offiziellen Teilnehmerzahl zu vergleichen.
Ich hab bestimmt auch schon von „der Jugend“ geschrieben oder „den Kindern“. Das Narrativ fraß sich tatschlich ein – Kompliment an die Macher der Propaganda. Das haben die bestimmt von diesem bekannten Politiker der 30/40er Jahre.

In. Berlin wurden Schüler offiziell zu einem Wandertag verdonnert, nämlich zum Freidays for Future demonstrieren. Da gibt es offizielle Formulare für die Eltern, die ihr Einverständnis geben mussten. So kriegt man natürlich die Demo voll. Und da die Lehrer ja alle eindeutig CO2 bewegt sind, ist das alles kein Wunder

…..mit vollgas in den abgrund!….

Sehr gutes Interview mit Weitblick. Abgesehen davon, dass die Entwicklung besserer Autos, Verbrennungsmotoren etc. Zeit erfordert, wandert mit den Produktionsstätten der Autoindustrie auch das Wissen ab. Es wird dann auch hier nichts Neues/Besseres mehr entwickelt, sondern dasa findet ebenso im Ausland statt (vgl. Atomkraftwerke). Die fähigsten Ingenieure werden mit den Firmen mitwandern, neue wird es nicht geben, weil ja Verbrennungsmotoren hier out sind. Der Durchschnittsingenieur wird dann vom Arbeitsamt zum Genderspezialisten umgeschult. Wenn dieser Markt erstmal weg ist, sowohl an Firmen als auch Mitarbeitern, dann ist er weg und kommt, wenn überhaupt nur sehr langfrisitg wieder. Der Niedergang der Autoindustrie… Mehr

„Bessere Verbrennungsmotoren“ können vielleicht noch eine Effizienzsteigerung von 5 oder 10% hinbekommen. Dann ist aber rein physikalisch Schluss. Das heisst, wer dann wirklich die Energieeffizienz weiter steigern will, muss auf andere Techniken umsteigen. Verbrenner mit Wasserstoff zu betreiben ist leider eine enorme Verschwendung von Primärenergie weil Herstellung, Lagerung und Verbrennung mit sehr viel Verlusten einher geht.
Inzwischen hat eine Reihe von Ländern schon das Verbot des Verkaufs von von Benzin- und Dieselautos ab 2030 beschlossen (Norwegen schon ab 2025). Man darf sich überlegen, wie die Deutsche Industrie darauf reagieren sollte.

Einspruch weil Unsinn veraltete Technik Ansicht. Wasserstoff kann jeder bald zuhause in Metall hydrid speichern und verkaufen.

Noch mehr wird unsere primäre Energie verschwendet wenn wir Geld bezahlen um sie auf den Spott-Märkten loszuwerden oder sie in überlangen Leitungen verpuffen lassen.

Sehr schön beschrieben. Nur: keiner glaubt an dieses plausible Szenario. Alle denken: es geht so weiter wie jetzt, nur eben mit E

Mit welchem Strom aus welchen Quellen soll denn die Umstellung auf E-Mobilität erfolgen, wenn zum jetzigen Zeitpunkt die unterbrechungsfreie Stromversorgung schon nicht mehr sichergestellt werden kann, die ersten Industriebetriebe zwangsweise von der Stromversorgung getrennt und demnächst – aufgrund dieser Tatsache – komplett eingestellt und geschlossen werden ?