Wie lange darf ich noch Autofahren?

Wie lange darf ich noch Autofahren? Und wenn: welches? Die Jugend würde die Autos ja gerne sofort und ganz abschaffen. Da wir aber noch keine Welt ohne Autos erlebt haben, fällt es schwer sich auszumalen, wie es ohne sein wird oder sollte.

 
Das Auto als Gattung soll zwar weg – aber im eigenen Hinterhof steht ja dann wohl noch eines, mit dem Mutti den gretabewegten Nachwuchs zu Demos und Konzerten fahren kann. Jetzt fängt der CO2-Hype aber an, tatsächlich an der Autoindustrie zu zehren. Immer öfter liest man von Entlassungen und Fabrikschließungen. Alles kein Problem für denjenigen, der da nicht direkt betroffen ist. Aber stimmt das denn? Und: Wie lange dürfen wir überhaupt noch Autofahren? Das fragt Achim Winter unseren Experten Holger Douglas.

Lesen Sie auch: 

Unterstützung
oder

Kommentare ( 51 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Das ist etwas konfus. Es geht um Neuwagen. Fahrverbote für Verbrenner mögen großflächig kommen, sind aber soweit ich weiss, bisher nicht beschlossen. Herr Winter darf somit sein Auto erst einmal unbegrenzt weiterfahren.

Bin immer wieder überrascht wie einfältig, hysterisch und fanatisch die breite Mehrheit der Deutschen ist. Also nehmen wir das Co2 her, welches sicher nicht für einen stetigen Klimawandel die Ursache ist, aber nehmen wir es her, weil alle diese Hysteriker glauben das sei es. In Brasilien können Sie reines Ethanol tanken und auf den neuen Autos ist so ein schicker Energieeffizienz-Aufkleber drauf und bei Ethanol-betrieb ist die Co2 Angabe ganz einfach Null-Zero nix!!! warum? weil das Zeug nachwächst und genauso wie diese dämliche Windkraft als regenerativ gilt. Die Pflanze nimmt Co2 auf welches dann wieder über den Treibstoff beim Verbrauch… Mehr

naja….dafür müssen aber auch riesige Anbauflächen für solche Nutzpflanzen her, die dann in Sprit umgewandelt werden…..ähnliches macht man in Deutschland ja auch schon….da baut man Mais an, schreddert den und wirt ihn in Schweine-Gülle um danach Methan zu „ernten“ mit dem man Stromgeneratoren betreibt….hat zur Folge das die Kulturlandschaft Deutschland vermaist…..und in Brasilien sieht es deshalb leider nicht anders aus.

stimmt nicht ganz, die Anbauflächen haben wir (ps ich lebe in Brasilien) und nein nicht durch Abbrennen vom Amazonas sondern durch sinnvolle Bewirtschaftung der Brachflächen. Es gibt noch riesige Flächen die man bepflanzen könnte, nein ohne …. Auch Mischbepflanzung (quelle O Globo Rural) kann man noch erhebliche Potentiale auf vorhandenen Flächen in Bewegung setzen. Abbrennen nutzt rein gar nichts, damit müssen sie Ihren Boden erst grundsanieren, das ist viel teurer als vorhandene Flächen intensiv zu nutzen. Wie auch immer über das Freihandelsabkommen könnte man dies dann kostengünstig darstellen, die europäischen Bauern mit ihrer kleinen Fleischproduktion kann man dabei auch erhalten,… Mehr

Dass „die Jugend“ diesen ganzen Schwachsinn großteils unterstützt, ist ein Narrativ der deutschgrünen Propaganda. Keine Leistung von TE, diesen Quatsch zu übernehmen.

Das stimmt. Nur ein Bruchteil der Schüler nahm bspw. bislang an diesen Schwänzdemos teil. Das Gros besuchte den Unterricht oder seilte sich ab.
Man braucht ja nur zu jeder FFF-Aktion die Anzahl der Schulpflichtigen der Region mit der offiziellen Teilnehmerzahl zu vergleichen.
Ich hab bestimmt auch schon von „der Jugend“ geschrieben oder „den Kindern“. Das Narrativ fraß sich tatschlich ein – Kompliment an die Macher der Propaganda. Das haben die bestimmt von diesem bekannten Politiker der 30/40er Jahre.

In. Berlin wurden Schüler offiziell zu einem Wandertag verdonnert, nämlich zum Freidays for Future demonstrieren. Da gibt es offizielle Formulare für die Eltern, die ihr Einverständnis geben mussten. So kriegt man natürlich die Demo voll. Und da die Lehrer ja alle eindeutig CO2 bewegt sind, ist das alles kein Wunder

…..mit vollgas in den abgrund!….

Sehr gutes Interview mit Weitblick. Abgesehen davon, dass die Entwicklung besserer Autos, Verbrennungsmotoren etc. Zeit erfordert, wandert mit den Produktionsstätten der Autoindustrie auch das Wissen ab. Es wird dann auch hier nichts Neues/Besseres mehr entwickelt, sondern dasa findet ebenso im Ausland statt (vgl. Atomkraftwerke). Die fähigsten Ingenieure werden mit den Firmen mitwandern, neue wird es nicht geben, weil ja Verbrennungsmotoren hier out sind. Der Durchschnittsingenieur wird dann vom Arbeitsamt zum Genderspezialisten umgeschult. Wenn dieser Markt erstmal weg ist, sowohl an Firmen als auch Mitarbeitern, dann ist er weg und kommt, wenn überhaupt nur sehr langfrisitg wieder. Der Niedergang der Autoindustrie… Mehr

Sehr schön beschrieben. Nur: keiner glaubt an dieses plausible Szenario. Alle denken: es geht so weiter wie jetzt, nur eben mit E

Mit welchem Strom aus welchen Quellen soll denn die Umstellung auf E-Mobilität erfolgen, wenn zum jetzigen Zeitpunkt die unterbrechungsfreie Stromversorgung schon nicht mehr sichergestellt werden kann, die ersten Industriebetriebe zwangsweise von der Stromversorgung getrennt und demnächst – aufgrund dieser Tatsache – komplett eingestellt und geschlossen werden ?

„Die Jugend würde die Autos ja gerne sofort und ganz abschaffen.“

Ich möchte mal wissen, wie groß der Anteil von „die Jugend“ an „der Jugend“ ist. Wenn ich meine Tochter so höre, machen sehr viele ihrer jugendlichen Freunde und Bekannten gerade Fahrschule. Und das machen die doch bestimmt nicht, um anschließend weiterhin mit dem Fahrrad zu fahren…

frag mal die Jugend auf dem Land – Lehrstelle 20 km weg, Berufsschule 5okm entfernt, kein brauchbarer ÖPNV – da fährt Opa oder es gibt ein Motorrad bis der/die Junior den Führerschein mit 17 hat und Opas altes Auto bekommt.

Was da hüpft ist nicht „Die Jugend“ der vergrünte Nachwuchs aus dem Innenstadt Juste Milieu – samt den zugehörigen veganen Lehrerinnen.

#RealistenVernunftbürgerwehrensich Werden das die Schlagzeilen der Zukunft sein? Deutschland wurde durch Klimahysteriker und illegale Migration ruiniert! Es wäre an der Zeit den Irrsinn zu stoppen damit man solche Schlagzeilen niemals lesen muss! NOCH IST ES NICHT ZU SPÄT! Eingeleitet wurde der Niedergang von Deutschland im Jahr 2015 durch Merkel und eine CDU die alle Prinzipien und jegliche Vernunft dem Machterhalt geopfert hatte. Im Jahr 2019 wurde unter Mithilfe der Propaganda parteinaher Medien eine Klimahysterie heraufbeschworen und viele haben sich den „Ökofaschisten“ DIE GRÜNEN (Ideologen) die auch die These vertreten, ALLE können kommen und dürfen bleiben unterworfen. Wir schreiben das Jahr… Mehr

Von Alleine stoppt sich der Öko-Irsinn nicht – und schon wieder kommt die Frage einer (bürgerlichen) Gegenbewegung. Wenn ich nach dem Thema google, finde ich nur Berichte über hysterische Aktionen – selten über Gegenstimmen der Vernunft.

In einer Metropole aufgewachsen und in einer Metropolregion mit über 10 Mio. EW lebend komme ich ohne ein Auto aus, also für mich stellt sich diese Frage nicht. Was die Leute auf dem Flachland tun sollen, möchte ich nicht vorschreiben – mir ist klar, dass man dort ein Auto braucht. Für mich ist die Frage wichtiger, wie lange wir noch fliegen dürfen. Ohne die paar Besuche in schönen Städten wie Rom, Florenz, Madrid, Lissabon im Jahr wäre das Leben für mich kein Leben mehr, sondern düstere Vegetation. Londoner Museen, Römische Kirchen, die Madrider Pracht… Ich glaube, dem Meisten geht es… Mehr

Ja, so hat eben jeder seine , dem eigenen Lebensstil angepassten , Ansichten.
Aber eins ist doch klar, genau dieses nur noch dahin vegitierene wird doch von uns verlangt. Die grünen wollen die Erde retten, damit die Menschen dahinvegitieren können. Vielleicht bis auf einige Ausnahmen?

Vor Wochen war eine Frau Pinzler Gast in einer Talkshow. Sie ist Journalistin und versuchte über einen gewissen Zeitraum mit Ihrer Familie CO2 vermeidend zu leben. Sie waren vor dem Experiment bei ca. 11 Tonnen jährlichem CO2 Ausstoß und haben sich auf ca. 7 Tonnen „heruntergearbeitet“. Dabei hat man das Auto abgeschafft, die zwei Kinder sind Vegetarier (oder Veganer?), der Vater durfte nur sporadisch sein Steak genießen und Frau Pinzler selbst musste sich des Öfteren neue Kleidungsshoppingtouren verkneifen. Bei 7 Tonnen sind wir aber noch weit, weit weg von den als klimaneutral angesehenen 2 Tonnen entfernt. Wie sähe dieses Land… Mehr

Was man oft vergisst – der Tourismus macht weltweit um 20% des BIP aus, Tendenz steigend. Die Gängelung des Flugverkehrs bedeutet nicht nur Lasten auf unsere Urlaube und den Wegfall der Jobs bei den Airlines – auch Probleme für die gesamte Touristik-Branche in Deutschland. Ich sehe besonders in Städten wie Heidelberg sehr viele Besucher aus Asien – was denken die Linksgrünen, kommen die mit dem Fahrrad oder mit Flugzeugen? (Selbst mit einem Zug würde es über eine Woche pro Richtung dauern.)

Und nicht nur für Deutschland. Deutschland in seiner Klimahysterie ist dann auch schuldig, dass die Urlaubsgebiete im Ausland, wo Deutsche gern hinfliegen, auch mit in diese Hysterie einbezogen wird. Auch in Spanien und anderen Destinationen wird es bemerkbar werden, wenn Deutsche nicht mehr so fliegen können, weil sie es sich nicht mehr leisten können. Hotels werden dann schließen oder Personal entlassen müssen. Wir internationalisieren unsere Klimahysterie.

Vor einer Stunde im TV-Teletext gesehen – das Ziel für 2040 im Klimapaket wird abgeschwächt und auch Klimaneutralität 2050 eher ’nice to have‘ – und das ist gut so. Auch so sind es kräftigere CO2-Reduzierungen als in China, USA oder Russland. Ich hoffe, damit korrespondierend wird die Luftfahrt in Zukunft in Ruhe gelassen, keine drastische Drosselungen angestrebt.

Aber die Kanzlerin – stand auch irgendwo im Text – hatdiese Meldung als Unsinn abgetan, auf irgend so einer Klima-Arena oder wie das Dings heißt.

Es scheint mir klar, dass Elektroautos Verbrenner nur in wenigen Bereichen sinnvoll ersetzen könnten. Aber auch wenn Elektroautos eine weite Verbreitung finden würden, dann wären diese bestimmt sehr selten Made in Germany und es gäbe seltener Strom für sie als es Benzin in Kuba gibt.

Zur Frage“Wie lange darf ich noch Autofahren?“ stelle ich die entscheidende Nachfrage. „In welchem Teil von Deutschland?“ oder besser „In welchem Deutschland denn, in der Neu-DDR oder im freien Deutschland?“