Wie lange darf ich noch Autofahren?

Wie lange darf ich noch Autofahren? Und wenn: welches? Die Jugend würde die Autos ja gerne sofort und ganz abschaffen. Da wir aber noch keine Welt ohne Autos erlebt haben, fällt es schwer sich auszumalen, wie es ohne sein wird oder sollte.

 
Das Auto als Gattung soll zwar weg – aber im eigenen Hinterhof steht ja dann wohl noch eines, mit dem Mutti den gretabewegten Nachwuchs zu Demos und Konzerten fahren kann. Jetzt fängt der CO2-Hype aber an, tatsächlich an der Autoindustrie zu zehren. Immer öfter liest man von Entlassungen und Fabrikschließungen. Alles kein Problem für denjenigen, der da nicht direkt betroffen ist. Aber stimmt das denn? Und: Wie lange dürfen wir überhaupt noch Autofahren? Das fragt Achim Winter unseren Experten Holger Douglas.

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Kommentare ( 79 )

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79 Kommentare auf "Wie lange darf ich noch Autofahren?"

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Bei mir bewirken diese FfF-Mädels und die Sektierer von Extinction Rebellion genau das Gegenteil von dem, was diese Schulschwänzer wollen! Ich werde mit Freude weiter in den Urlaub fliegen, Kreuzfahrten machen und Auto fahren, und wenn es nur deshalb ist, weil es NOCH (!) möglich ist! Schon bald werden vielleicht genau diese verkniffen-unfrohen Klimawahnsinnigen und die ihr ergebenen Medien dafür sorgen, dass all die schönen Dinge des Lebens verboten werden. Also nutze ich die Zeit, und erfreue mich daran mobil zu sein und die Welt zu entdecken. Wie schade, dass unsere Jugend das alles wohl nicht mehr erleben darf und… Mehr

Mein AUDI C4 ist jetzt 25 Jahre alt und ja er ist wichtiger als alle Kinder dieser Welt die nicht meine eigenen sind.

Mein SLK ist 22 Jahre jung und läuft solange wie ich lebe und danach bekommt ihn die vernünftige Tochter und keiner der die Schule schwänzt. Meine Fahrten schränke ich keinesfalls ein, schon garnicht für diese Schulschwänzer und Taugenichts.

Alles wird gut… Herr Habeck von den Grünen, sorgt doch gerade dafür, dass noch mehr Fachkräfte oder Kostgänger geholt werden. Das Geld dafür hat man ja gerade über neue „Klimasteuern“ generiert. Ich freue mich für alle rot-grünen-violetten-gelben und schwarzen Wählern die das nicht nur zahlen, sondern auch noch erdulden müssen. Wer sich immer wieder vorführen lässt, hat es nicht besser verdient. Moralapostel wo man nur hinschaut und nur wenige bemerken, dass diese Ökofaschistischenkommunisten dieses Land demontieren. Bei den meißten Deutschen sieht man in den Augen zwar ein Licht brennen, aber man merkt schnell, dass keiner Zuhause ist. Euer Modus ist… Mehr

Keine Regierung wird jemals das Autofahren verbieten, die müssten ja bekloppt sein, nein er wird nur immer teuer gemacht, bis es sich keine Privatperson mehr leisten kann. Dafür wird aber der Anteil der Fahrzeuge mit ausländischem Nummernschild signifikant steigen, denn nicht jedes EU-Land macht diesen Irrsinn mit. Die gleiche Methode haben wir schon beim Neubau eines Hauses erlebt, statt günstigen Wohnraum schaffen wir Wohnraum-Verhinderungsgesetze und schwachsinnige Auflagen.

Um die Antwort zu geben, was das unreife Gemüse da auf dem Banner vor sich herträgt: Ja, meine (unsere) Auto(s) sind mir wichtiger als die Zukunft der die Schule schwänzenden Kinder!

Ich habe bereits 10 Jahre lang völlig autofrei gelebt. Das dadurch ersparte Geld war der Grundstein meines Immobilienbesitzes. Während also alle anderen Gleichaltrigen mit 18 den Führerschein machten und das erste Auto kauften, blieb ich autofrei. Ich machte den Führerschein erst später, als ich ihn für den Beruf brauchte. Damals noch war dieses Geld mit über 12 Prozent sehr gut verzinst angelegt. Das Geld, das andere für ein Auto ausgaben sparte ich noch etwas an und benutzte es, meine erste eigene Wohnung zu kaufen. Eine von einer Reihe von Immobilien, die mich bis zum 35. Lebensjahr finanziell unabhängig machten. Zuerst… Mehr

„Die Jugend würde die Autos ja gerne sofort und ganz abschaffen“, lässt sich aber trotzdem gern und ungeniert vom Elterntaxis zur Schule chauffieren.

Wenn diese jugendlichen Wirrköpfe knallhart mit den realen Folgen ihrer Vorstellungen konfrontiert werden, dürfte so mancher ins Grübeln kommen.

Denn wenn Papa oder Mama in der Autoindustrie oder bei Zulieferern arbeitslos werden, sie zu Fuß zur Schule gehen müssen und der Strom zum Laden der Handys nicht mehr regelmäßig fließt, dann sieht die Welt schon ganz anders aus.

Radikale Forderungen aufzustellen ist eine Sache, mit der Erfüllung dieser Forderungen zu leben eine ganz andere.

Mein Auto besitzt ein H-Kennzeichen. Ich habe nicht viel Vertrauen in die Politik, wohl aber das die Lobby groß genug ist, damit ich auch in den nächsten Dekaden damit weiter herumfahren kann.

Wir ersetzen einfach CO2-produzierende Autos durch Ochsenkarren, die das etwa 20× (nach manchen Schätzungen auch 50× stärker) treibhausaktive Methan ausstoßen. Geht doch!