Corona-Aufarbeitung an Schulen? – „Als hätte man Beton drüber gegossen“

Während sich Pädagogen wie unmündige Schutzbefohlene verhielten, übertrug man Kindern und Jugendlichen Verantwortung für Leben und Tod. Sie wurden Maßnahmen ausgeliefert, die nicht nur wirkungslos, sondern schädlich waren. Mit den Folgen lässt man sie heute allein. Gespräch mit einer Lehrerin.

picture alliance / CHROMORANGE | Andreas Poertner

Die Corona-Maßnahmen haben besonders die Schwächsten der Gesellschaft getroffen: die Alten, die isoliert in Alters- und Pflegeheimen leben und sterben mussten. Und die Jungen: Schulschließungen, Maskenpflicht, Kontaktverbote – alles unnötig, von offiziellen Stellen inzwischen zugegeben. Jens Spahn sagte in der Corona-Enquete-Kommission kürzlich, es sei nie Ziel der „Impfung“ gewesen, dass es zu Infektionsschutz gegenüber Dritten kommt. Dennoch wurden Kinder moralisch erpresst, sich die mRNA-Spritze geben zu lassen – zum Schutz von Erwachsenen, auch von Lehrern.

Tichys Einblick hat mit einer Lehrerin an einer weiterführenden Schule gesprochen, die den Umgang kritisch hinterfragt und in der „Pandemiezeit“ eine Gratwanderung beschritten hat. Zweifel, Unsicherheit, schlechtes Gewissen plagten sie. TE sprach mit ihr über ihre Erfahrungen damals, ihre Eindrücke heute und ihre Sorgen für die Zukunft. Frau N. möchte anonym bleiben (TE sind ihr Name und die Schule bekannt).

Tichys Einblick: Frau N., als Karl Lauterbach irgendwann zugab, dass die Schulschließungen unnötig waren, wie waren da die Reaktionen an Ihrer Schule?

Frau N.: Es gab keinerlei bemerkenswerte Reaktionen, erst recht keinen Aufschrei. Lauterbach sagte ja auch, dass das Maskentragen im Freien Schwachsinn gewesen sei. Dennoch befolgten viele ab Herbst 2022 Lauterbachs Oktober-bis-Ostern-Regel auch in den darauffolgenden Jahren. Ich glaube, dass dieser Winter der erste ist, in dem keiner mehr Maske trägt. Als die Maskenpflicht aufgehoben wurde, bat man uns in der Lehrerkonferenz, sie weiterhin zu tragen: aus Solidarität. Eine Kollegin setzte sich von mir weg, weil ich keine Maske trug.

In einem Brief des Schulministeriums an Schüler und Eltern hieß es im Januar 2023: „In unseren Schulen kann weiterhin freiwillig zum Eigenschutz oder zum Schutz anderer eine Maske getragen werden. Selbstverständlich wird niemand wegen des Tragens einer Schutzmaske diskriminiert.“ Wenn man mal bedenkt, wie mit Kindern umgegangen worden war, die keinen Impfstatus hatten: Maskenträger schützte man vor sozialem Druck, die ungeimpften Kinder hatte man diesem Druck hingegen voll ausgeliefert.

Das „Corona-Regime“ hat auch funktioniert, weil viele mitgemacht haben, auch Lehrer. Lehrerverbände plädierten teilweise für mehr Maßnahmen und Schulschließungen. Warum?

Die Lehrerverbände plädierten ganz klar für die Maßnahmen und sahen die Lehrer als ihre Schutzbefohlenen an. Deshalb setzten sie sich beispielsweise stark dafür ein, dass Lehrer bei der Impfung bevorzugt wurden.

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Im Gesetz steht: „Das Kind hat ein Recht auf Pflege und Erziehung unter Ausschluss von Gewalt, körperlichen Bestrafungen, seelischen Verletzungen und anderen entwürdigenden Maßnahmen.“ Das hat sich während Corona völlig umgekehrt: Plötzlich stand der Schutz der Lehrer im Vordergrund – quasi eine Umkehrung des Schutzauftrags.

Als ich einer Gewerkschaftsvertreterin 2024 sagte, dass ich ein schlechtes Gewissen hätte und ich angewiesen wurde, gegen meine Werte zu handeln, hatte sie kein Verständnis dafür. Kinder hätten doch Lehrer angesteckt, die jetzt noch unter Post-Covid leiden würden. Kinder seien schuld, dass einige Kollegen so schwer erkrankt sind. Den Kindern und Jugendlichen wurde Verantwortung für Leben und Tod gegeben, während sich Pädagogen wie unmündige Schutzbefohlene verhielten.

Welche Rolle spielte Angst?

Das ist eine gute Frage: Woher kam diese Angst vor dem Tod, obwohl die Gefahr in der Realität gar nicht bestand? Da ist aber auch diese Überforderung und Leidensfähigkeit im Lehrerberuf, gekoppelt mit dem, ein Gutmensch sein zu wollen. Warum werden Menschen Lehrer? Weil sie an das Gute glauben, das Gute entwickeln und einen Sinn stiftenden Beruf ergreifen wollen.

Es war eine Mischung aus Angst und eben dieser Motivation: Indem ich die Corona-Regeln befolge, kann ich zeigen, dass ich ein guter Mensch bin und was ich unter viel Leid schon mein ganzes Berufsleben lang mache. Die Anweisungen wurden gehorsam befolgt, denn ansonsten würden ja alle sterben.

Die Schüler sind dabei völlig aus dem Blick geraten, und ich verstehe es bis heute nicht. Die Lehrer haben meiner Meinung nach versagt. Auch die Schulbehörden. Wo waren die Dezernenten? Wo waren die Schulpsychologen? Mein Dilemma habe ich 2024 zwei Schulpsychologen beschrieben und ihnen Fragen gestellt, auf die ich keine Antworten bekommen habe.

Sie gehörten nicht zu den Lehrern, die ohne zu hinterfragen alles mitgemacht haben. Wann wurde Ihre rote Linie überschritten?

Die wurde immer mal wieder überschritten. Am Anfang habe ich mit Schülern Wetten abgeschlossen, ich war fest überzeugt, dass das Anfang Mai 2020 vorbei sein würde. Dann war ich überzeugt, dass das mit der Bundestagswahl im September 2021 enden würde und wir einen Freedom Day bekommen würden wie in Großbritannien (Anm. der Red.: Für den 19. Juli 2021 hatte der britische Premierminister Boris Johnson die Aufhebung sämtlicher Verordnungen zum Schutz gegen die Covid-19-Pandemie angekündigt).

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Mir ist letztlich die Kreide aus der Hand gefallen, als ich meinen Schülern das politische System im Kontext dieser Bundestagswahl an der Tafel erklären sollte. Ich merkte, wir haben eine exekutive Macht, die sich quasi die Judikative und die Legislative untergeordnet hat. Ich erklärte meinen Schülern in der Theorie also etwas anderes als das, was in der Praxis stattfand.

Im November 2021 spitzte sich das weiter zu. Für mich war persönlich der Tiefpunkt erreicht, als wir Lehrer angewiesen wurden, Impfnachweise vorzulegen, die Maskenregeln verschärft wurden und Kinder permanent Maske tragen mussten: drinnen, draußen, sogar im Sportunterricht! Stark belastet hat mich auch der Impfdruck auf die Schüler. Impfen war so etwas, wie ein Bekenntnis abzulegen. Je älter, desto mehr waren geimpft, desto größer war vermutlich der Druck.

Wie konnten Sie diesen Druck abmildern? Wie haben Sie Ihre Schüler versucht zu schützen?

Ich habe Corona und die Maßnahmen im Unterricht früh thematisiert. Mich interessierte auch, was Schüler dazu wissen. Von einem Schüler erfuhr ich noch vor dem ersten Lockdown im März 2020, dass Corona für Kinder und Jugendliche nicht gefährlich ist.

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Während der Lockdowns habe ich meinen Schülern aufgegeben, sich zu begegnen, also sich zumindest mit einem anderen Kind draußen zu treffen. Nach den Sommerferien 2021 habe ich besprochen, ob das Thema Impfen in die Schule gehört. Die Schüler arbeiteten selbst heraus, dass das System Schule nicht das Gesundheitssystem ist.

Mehr und mehr Schüler verkündeten dann, sie seien geimpft und trugen das wie ein Abzeichen. Ich habe mir die ungeimpften Schüler zur Seite genommen und ihnen gesagt, wenn sie Druck bekämen, dass sie sich an mich wenden könnten. Ob jemand geimpft sei, ginge niemanden etwas an, und dass es mich stören würde, das von ihnen erfahren zu müssen.

Älteren Schülern, ab Klasse 9, habe ich den Film „Farm der Tiere“ gezeigt und als Anlass genommen, um über den Druck zu sprechen und zu fragen: Was passiert hier gerade? Ich habe sie zum Beispiel prüfen lassen, wie 2G/3G-Regelungen zu den Grundrechten passen. Ich habe damals sehr moderat Kritik geäußert, und es fühlt sich bis heute so an, als stünde ich deshalb unter Beobachtung.

Kommen wir zur Gegenwart: Ihre heutigen Schüler waren zur Corona-Zeit in der Grundschule. Was beobachten Sie?

Bei denjenigen, die damals beim Wechsel von der Grundschule in die fünfte Klasse waren, nehme ich heute wahr, dass sie abgestumpft sind und dass Schule ihre Bedeutung als Institution verloren hat. Die sind wenig dabei, sind woanders. Bei Jüngeren stelle ich fest, dass sie viele Dinge nicht mitbringen. Man merkt ihnen an, dass sie zusammengerechnet fast ein Schuljahr zuhause verbrachten, vor allem hinsichtlich des Sozialverhaltens. Sie verfügen über wenig Konfliktfähigkeit und zeigen häufig kein Durchhaltevermögen.

Schüler sind zudem häufiger krank, als es vor Corona der Fall war. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kinder Medikamente einnehmen, um den Schultag durchzuhalten.

Der Umgang mit digitalen Geräten besorgt mich. Er wurde durch die Pandemie befeuert. Alle brauchten digitale Endgeräte, um den Distanzunterricht zu ermöglichen. Da hat man die Kinder nicht wieder herausgeholt. Im Gegenteil, das wird jetzt in den Schulen massiv gefördert, ist der neue Heilsbringer gegen die Lernapathie. Man betäubt die Schüler quasi, vielleicht auch, um nicht thematisieren zu müssen, was da passiert ist während Corona.

Ist Corona überhaupt noch Thema an Schulen?

Nein. Für die meisten ist Corona vorbei. Es ist, als hätte man Beton drüber gegossen — ein Bild, das ich lieber verwenden möchte: Es wurde unter den Teppich gekehrt. Denn dann haben wir die Chance, dass man es wieder hervorholen kann.

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2024 habe ich in einer Supervisionsrunde das Thema Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen vorgeschlagen und konnte mich damit nicht durchsetzen. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Kollegen zum Beispiel das Panikpapier vom Bundesinnenministerium kennen. Die müssen erst noch durch diesen Prozess gehen, den andere wie ich bereits gegangen sind. Viele sind noch nicht in der Phase angekommen, in der sie gemerkt haben, da stimmt etwas nicht.

Ich würde mir wünschen, dass dieses kollektive Trauma angesprochen wird, bei den Lehrern, vor allem bei den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie haben ja Wunden, die zwar oberflächlich mit Pflastern versorgt wurden, das bedeutet aber nicht, dass sie in die Heilung gehen. Eine Aufarbeitung wird vermutlich erst passieren, wenn die noch jungen Menschen die Chance haben, das Trauma zu erkennen. Das kann möglicherweise noch Jahre oder Jahrzehnte dauern.

Was ist Ihr Beitrag zur Aufarbeitung?

Aufarbeitung sollte behutsam stattfinden. Viele Schüler hinterfragten nicht, weil ihre Elternhäuser nicht hinterfragten. Es gibt aber auch die anderen. Es wurden Kinder schlecht behandelt, weil sich ihre Eltern kritisch geäußert hatten. Es gab auch Schulabbrecher. Ich frage mich: Was ist aus ihnen geworden? Wer spricht über die Heranwachsenden, die das Bildungssystem verloren hat?

Einige Schüler, die ich während der Corona-Zeit unterrichtet habe, haben im letzten Jahr ihren Schulabschluss gemacht. Ein paar Stunden haben wir insofern für Aufarbeitung genutzt, als wir über Ängste während der Corona-Zeit gesprochen haben. Mir war wichtig, sie um Verzeihung zu bitten, ihnen aber auch zu sagen, dass ich selbst unsicher war und nicht immer wusste, wie ich den richtigen Weg finde.

Wo fanden Sie Unterstützung?

Ich habe meine Familie. In der Schule gab es die Mutter eines Schülers, der nicht geimpft war und das ganz unbedarft gesagt hatte. Sie war quasi die Einzige, mit der ich offen reden konnte. 2024 wollte ich von ihr wissen, ob es von Elternseite Bedarf gibt, die Corona-Zeit aufzuarbeiten. Es gab keinen. Sie hat mir erzählt, dass sie sich damals dafür eingesetzt hatte, dass an der Schule nicht geimpft wurde.

Im Herbst 2021 nahm ich Kontakt auf zu Lehrern von anderen Schulen, die sich schon viel früher organisiert hatten. Da gibt es Kollegen, die haben so viel Schlimmeres erlebt als ich, mit Behörden, Kollegen und Schulleitern. Einige sind ganz ausgestiegen. Das Schulsystem hat vermutlich die menschlichsten Pädagogen verloren.

Sie sagten, Sie beobachten mehr Krankheiten bei Schülern?

Ja, chronische Erkrankungen, Verletzungen, Entzündungen an Gelenken, Erkältungskrankheiten, Grippe, Kopfschmerzen. Seit Herbst 2022 fehlen Schüler auch vermehrt bei Klassenarbeiten. Es gibt auch psychische Erkrankungen wie Angststörungen. Diagnosen bekomme ich nicht immer mitgeteilt, aber manchmal erzählen Kinder, was sie haben.

Was hat sich während und seit Corona noch verändert?

Bericht der DAK
Pandemie-Politik macht Kinder und Jugendliche psychisch krank
Die ideologischen Einflüsse an Schulen gab es sicherlich schon viel länger, aber mir ist das durch die Corona-Zeit erst bewusst geworden. Als ich in meinem Beruf anfing, gab es noch Schulbücher, die am Ende Seiten zum Querdenken hatten, sozusagen als Anleitung, um über den Tellerrand zu blicken. Heute finden sich im Schulbuch für die 9. und 10. Klasse Querdenker im Kapitel Extremismus, nahe am Rechtsextremismus angesiedelt.

Der digitale Überbau ist für mich auch eine Art von Ideologie. Die Schule fördert das eigenständige Denken nur noch wenig. Kollegen sind ebenfalls viel krank, und es wird häufig Beschäftigungspädagogik praktiziert. Ich möchte es als Kultur des Hinnehmens bezeichnen, Kollegen nehmen das einfach so hin. Es gibt fast keine Kreidetafeln mehr. Smartboards werden mit Tablets oder Computern verbunden, auf vielen digitalen Wandbildschirmen kann man auch nicht schreiben und entwickeln. Schüler sehen nicht mehr, wie etwas entsteht.

Welche Gefahr sehen Sie?

Ich glaube, dass sich die Kindeswohlgefährdung aus der Corona-Zeit fortsetzt, auf einer anderen Ebene. Die Schüler sitzen im Unterricht vor ihren Geräten und werden diesen ausgeliefert. Über die Geräte kann man die nächste Warn-App aufspielen. Es kann wieder eine Krise inszeniert werden. Es muss keine Pandemie sein, irgendein anderer Notstand. Ich würde mir wünschen, dass die Kreativen, die sich das alles ausdenken, kreative Pädagogik machen. Die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten sind längst wirkmächtiger als die Schule.

Warum sollten ausgerechnet Lehrer ihre Rolle während Corona aufarbeiten, wenn Politiker und Medienvertreter das nicht tun?

Depressionen und Ängste
Erschreckende Spätfolgen von Angstkampagnen, Schulschließungen und Kontaktverboten
Gerade, weil Lehrer mit jungen Menschen arbeiten, die die Gesellschaft in der Zukunft gestalten werden, ist das nötig. Ich finde, dass Lehrer ihre Rolle mit Schülern zusammen aufarbeiten sollten, um aufzudecken, mit welchen Mechanismen das passieren konnte. Je nachdem, wie sich die Politik entwickelt, wird vieles gelöscht werden. Ihr Medium „Tichys Einblick“ arbeitet dafür, dass es aufgedeckt wird, was ich sehr wichtig finde. Und trotzdem bleibt die Frage: Was steht in 40 Jahren im Geschichtsbuch, und: Was steht jetzt in den Schulbüchern?

Wie vermitteln wir zum Beispiel Propaganda? Die Lehrer reden im Unterricht über Propaganda im Nationalsozialismus – und waren im Jahr 2021 aber nicht in der Lage, die Impf-Propaganda zu erkennen. Für mich ist erschreckend, dass viele Deutsch-, Mathe-, Politik-, Geschichtslehrer und andere die Propaganda in der Realität nicht erkannt haben.

Deshalb ist es wichtig, dass das Thema Aufarbeitung zeitnah in die Schulen kommt, nicht erst verzerrt in 30 Jahren. Nachher werden Christian Drosten und Karl Lauterbach noch als Helden der Pandemie abgedruckt in den Schulbüchern. Ein Szenario, das durchaus eintreten kann.

Wie kann man die „verlorenen“ Schüler wiedergewinnen, von denen Sie sprachen?

Das ist eine wichtige Frage! Vielleicht in den Berufsschulen, wenn sie dort überhaupt angekommen sind. Wie viele junge Menschen sitzen zu Hause und machen gar nichts? In einer Klasse habe ich 25 Prozent Wiederholer. Sie beziehen ihre Schulprobleme auf sich. Sie werden allein gelassen, genau wie Schulabbrecher, Impfgeschädigte, chronisch und psychisch Erkrankte. Die Betroffenen und ihre Familien suchen die Ursachen wohl eher bei sich selbst. Sie sehen nicht unbedingt, dass Politiker Verantwortung tragen, die dafür gesorgt haben, dass Schulen geschlossen, Angst und enormer Druck aufgebaut wurden. Deshalb ist eine Aufarbeitung so wichtig.


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Kommentare ( 43 )

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43 Comments
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Mutmicha
1 Monat her

Vielen lieben Dank auch für Ihren Mut! Es gibt mehr mutige Pädagogen und Lehrer. Der Verein Pädagogen für Menschenrechte e.V. kurz PfM, lädt bundesweit zu ihrem Aufarbeitungsbemühungen ein. Eine Wanderausstellung in Form einer Politischen Kunstperformance mit dem Thema “ Alles unter dem Teppich kehren“ trat in Karlsruhe und in Köln auf. 5 Jahre Corona – Maßnahmen an Schulen wird auf den Teppich gebracht. Am 28.03.2026 sind wir Lehrer und Pädagogen auf dem Domplatz in Magdeburg zu sehen. Gemeinsam holen wir das Unrecht an unsere Kinder & Jugendliche wieder auf den Teppich. Ich lade Sie auf einen Besuch unsere Vereinsseite für… Mehr

Michael Palusch
1 Monat her

„In unseren Schulen kann weiterhin freiwillig zum Eigenschutz oder zum Schutz anderer eine Maske getragen werden…“

Auch der Nachsatz

„…Selbstverständlich wird niemand wegen des Tragens einer Schutzmaske diskriminiert.“

ändert nichts daran, dass 2023 weiter an der längst als Unsinn widerlegten Erzählung, die Maske hülfe, festgehalten wird.
Einzig akzeptabel wäre gewesen:
„In unseren Schulen ist ab sofort das Tragen der sogenannten Coronamasken untersagt. Schüler mit starken Erkältungssymptomen und/oder Fieber bleiben bitte dem Unterricht fern.
Wir bitten alle Schüler und Eltern, die unter den in den vergangenen drei Jahren an unseren Schulen geltenden Bestimmungen gelitten haben, aufrichtig um Entschuldigung.“

Michael Palusch
1 Monat her

Ich glaube, dass dieser Winter der erste ist, in dem keiner mehr Maske trägt.

Sogar bei uns im renitenten Osten rennen die ganz besonders „Solidarischen“ beim ersten Hüsteln sogleich wieder mit Maske rum.

Paprikakartoffel
1 Monat her

Als Ungeimpfter durfte ich nirgendwo hin. Eine Freundin lud zwei Jungs – nach zwei Jahren in der Stinkstadt – über die Berliner einwöchigen Winterferien in ein Hotel ins Riesengebirge ein. Mit acht und elf waren beide nicht geimpft. Der Direktor des Älteren ließ vor den Ferien bekanntgeben, daß die Quarantäne ungeimpfter Ferienheimkehrer als unentschuldigte Fehlzeit gewertet werde.

Nirgends war das vorgeschrieben. Ein gehässiger Alleingang eines abweichlerjagenden Bessermenschen.

Schmidtrotluff
1 Monat her

Man lese Hans- Joachim Maaz. Es gibt in den Funktionärsebenen keine Menschen. Empathie Fehlanzeige. Mittlerweile ist jede Führungsebene von Psychopathen durchsetzt und dominiert. Einige Mittelständler und selbst Denkende sind die Ausnahme von der Regel. Es wird ein weiter Weg, wieder zu uns selbst zu finden. Vielleicht geht es aber auch schnell. Den Schafen ist es am wichtigsten, in der Herde hinterherzulaufen.

Der Michel
1 Monat her

„Die Lehrer reden im Unterricht über Propaganda im Nationalsozialismus – und waren im Jahr 2021 aber nicht in der Lage, die Impf-Propaganda zu erkennen.“
Genauso wenig wie die Klimapropaganda und die Kriegspropaganda. Blind, blind, blind…

daserinnertmichanwas
1 Monat her
Antworten an  Der Michel

Man macht, was der Schulleiter vorgibt. In den DDR-Schulen wurde 1989 auch nichts aufgearbeitet. Die Pionier-und Freundschaftsnachmittage fanden einfach nicht mehr statt.

Monostatos
1 Monat her
Antworten an  Der Michel

So kommt es zwangsläufig, wenn ausschließlich gelehrt wird, wer sich der Propaganda-Methoden bedient, anstatt zu vermitteln, wie man Propaganda erkennt. Jede Tagesschau liefert genügend viel Anschauungsmaterial. Sehr zu empfehlen ist der Vortrag über Propaganda des Schweizer Historikers Dr. Daniele Ganser (https://youtu.be/ooM3rrBoiBA?si=Sz5a2fskbDSeyrQB). Sobald man nur diesen Namen erwähnt, ist man einem Shitstorm von Schmähungen ausgesetzt. Da haben ADM und ihre Fachleute auf dem Gebiet von Agitation, Propaganda und Zersetzung ganze Arbeit geleistet. Lehrern und Anderen, die sich für gebildet halten und stets nur Nazi-Propaganda zu erkennen meinen, attestiere ich, dass sie sich vieles haben beibringen lassen, aber leider kaum etwas verstanden… Mehr

Cubus
1 Monat her

Sehr mutige Worte! Die kennen Sie! Mich auch! Wir Lehrer haben absolut versagt, noch mehr als Juristen oder gar die Ärzte, na die vielleicht nicht, das waren unsere Schutzbefohlenen! Was da abgelaufen ist! Und wir fragen uns noch, wie das geschehen konnte, damals, nein wir waren nicht anders. Shame on us!!

teacher32
1 Monat her

So extrem wie die von der Kollegin geschilderten Zustände war es an meiner Schule zwar nicht, aber auch hier hatte die „Impf“-Propaganda „Erfolg“: von 120 Angehörigen des Kollegiums ließen sich nur 10 nicht „impfen“. Zu Letzteren gehörte ich (trotz damals Anfang 60 und als Diabetiker „vulnerabel“ eingestuft). Ich hielt mit meiner Ablehnung dieser sogen. „Impfung“ (im Gegensatz zu den meisten der anderen „Ungeimpften“) nicht hinter dem Berg und sagte das auch so meinen Schülern, denen ich einschärfte, dass sie vor Einführung einer „Impf“-Pflicht ALLEIN darüber zu entscheiden hätten, ob sie sich „impfen“ ließen oder nicht. Im Gegensatz zu einigen eingefleischten… Mehr

Last edited 1 Monat her by teacher32
Vinyl-Dealer
1 Monat her

Zitat: „Ich glaube, dass dieser Winter der erste ist, in dem keiner mehr Maske trägt.“
Liebe Frau N., ich muss Sie leider enttäuschen, denn dem ist nicht so, es laufen nach wie vor Menschen mit diesem Gesichtslappen herum.

teacher32
1 Monat her
Antworten an  Vinyl-Dealer

Die Begründung (wie bei unserem Pizzaboten) ist meist eine chronische Erkrankung (wie Asthma, Diabetes etc.) Da sei man „vulnerabel“ und wolle sich „schützen“ (vor allem in der „Erkältungsjahreszeit“). Das Kuriose ist, dass ich vor dieser sogen. „Pandemie“ selbst während der schlimmsten Grippewellen (auch im Wartezimmer von Ärzten, die bis heute bei „Erkältungssymptomen“ um das Tragen einer Maske „bitten“) NIE jemanden mit Maske gesehen habe. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es Asthma und Diabetes auch schon VOR der „Pandemie“ gegeben hat. Hier zeigt sich eindrucksvoll, dass, wie bei Skinners Ratten, die „operante Konditionierung“ zum Maskentragen fest in den Köpfen… Mehr

Last edited 1 Monat her by teacher32
prague
1 Monat her

Hier in D. wird nichts aufarbeiert, da würden die Schuldigen die Gesichte verlieren, es werden nicht Coronamassnahmen, die Migration, der Klimawandel und auch nicht der Krieg verarbeitet. Es wird von aussen kommen müssen, genau wie damals, aber bis dann, werden sie sich mit Klauen an den Lügen halten. Zu viele Menschen profitieren.

Bernd Simonis
1 Monat her
Antworten an  prague

Genau so ist es. Aber wer nichts aus Fehlern lernt, macht sie immer wieder.