Markus Lanz wagt den Rückblick auf das Jahr 2025 mit all seinen Katastrophen, aber auch kleinen Erfolgen. Vollständigkeitshalber muss auch ein Blick auf ein weiteres Jahr der Sendung von Markus Lanz geworfen werden: Die Bilanz ist ernüchternd.
Screenprint: ZDF / Markus Lanz
In zwei Stunden Sendezeit wird das Jahr 2025 mit aussagekräftigen Bildern und Videos rausgespuckt. Natürlich stark verkürzt und reduziert. Die üblichen Verdächtigen kommen zudem bei Lanz im Studio neben applaudierendem Publikum persönlich zu Wort. Zu nennen aus der langen Liste der Gäste sind Lars Klingbeil, Annalena Baerbock oder Frauke Brosius-Gersdorf. Eine ausgewogene Sendung, wie man sie kennt.
Um die Leichtigkeit und die Freude nicht aus dem Blick zu verlieren, sitzen auch Gäste aus Sport, Wissenschaft und sogar ein Wunderkind in den weichen Sesseln des öffentlich-rechtlichen Senders. Aber auch einen Prominenten zaubert Lanz aus der Tasche. Herbert Grönemeyer darf die Sendung mit einer Warnung vor der AfD einleiten und zwei Stunden später dann auch wieder mit seinem neuesten Hit beenden. Ganz der Altersgruppe der Einschaltquote entsprechend.
Neben Grönemeyer sitzen die zwei Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) von Dortmund und Sören Link (SPD) der Stadt Duisburg. Hinter ihnen ein Bild von einem schäbigen und zerfallenen Haus. Ein Haus im symbolischen Zustand Deutschlands. Da ist es wieder das „Stadtbild“. Die beiden Oberbürgermeister wollen sich der Sache stellen – denn sie beide waren in der Stichwahl mit AfD-Kandidaten und wissen, welche Konsequenzen ihr Versagen bei der nächsten Wahl bedeuten könnte. AfD-Kandidaten, die das ÖRR-Publikum noch nie kennenlernen durfte und wird.
Denn neben der eigenen Beobachtung und den offiziellen Statistiken wird deutlich, dass die Ausgewogenheit der eingeladenen Politiker stark beschränkt ist. So werden 2024 Politiker der AfD mit einem Sitzanteil von 10,4 Prozent im Bundestag nur mit 2,6 Prozent in den Talkshows des ARD und ZDFs vertreten. Die CDU und die Grünen werden dagegen im Vergleich ihres Sitzanteils im Bundestag verhältnismäßig häufig eingeladen. Als kleiner Einschub: Der Journalist Elmar Theveßen ist mit insgesamt siebzehn Einladungen der meist gefragteste Gast.
Doch auch Lars Klingbeil ist ein Spitzenreiter mit dreizehn Einladungen im Jahr 2024 und auch im Jahr 2025 scheint seine Beliebtheit kein Ende zu nehmen. Denn er wird als nächster Gast angekündigt. In nur wenigen Minuten erzählt der anscheinend wohlstandsverwahrloste Klingbeil, dass er sich „ja jetzt nicht auf den Boden schmeißen kann“, sondern die Schulden nun mal da sind. Ach ja und „jeder wird spüren, dass wir sparen“ – ob Politiker unter „jeder“ fallen, ist nicht ganz durchsichtig.
Das Thema schwenkt von der verstrittenen Regierung zu zwei jungen Frauen, die den Durchbruch anscheinend schon geschafft haben. Die dreißig-jährige Rabea Rogge ist die erste und bisher einzige Frau aus Deutschland, die ins All geflogen ist – mit einer Space X von Elon Musk, fügt Lanz nüchtern hinzu. Und die erst elf-jährige Lina Heider, die bereits das Abitur abgeschlossen hat und den Berufswunsch des Journalismus äußert. Worauf Lanz ihr natürlich prompt ein Praktikum beim ZDF anbietet. Ein verzweifelter Versuch, das Durchschnittsalter des ZDFs von 65 Jahren zu senken? Doch Vorsicht Herr Lanz: Eine Studie des Schweizer Unternehmens „Media Tenor“ zeigt, dass die 45- bis 59-jährigen Zuschauer noch großes Vertrauen in den ÖRR haben. Auf sie verlassen sich dagegen nur noch mickrige 25 Prozent der 16- bis 29-jährigen.
Das könnte unter anderem an der undifferenzierten und immer wieder selben Leier dieser besagten Talkshows liegen. So werden auch im Jahresrückblick die statistisch vorhersehbaren Themen ausgebreitet. Das Monster Trump, das unschuldige Migranten abschiebt, Strafzölle verhängt, Jimmy Kimmel einen Maulkorb verpassen möchte und Deutschlands Einwanderungs- und Energiepolitik ganz unverpönt als krank bezeichnet. Zum Glück haben wir professionelles Personal vor Ort: Annalena Baerbock.
Zugeschaltet aus den USA ist der ehemalige ÖRR-Liebling der Grünen nun auf neuem Kurs. Von den einstigen Grünen, friedensbewegenden Idealisten, ist nicht mehr viel übrig. Das Sterben im Ukraine Krieg nimmt demnach kein Ende – Baerbock ist davon überzeugt „nicht aufzugeben und vor allem nicht nachzugeben“. Nachgeben musste dafür Frauke Brosius-Gersdorf. Für die linke Juristin Brosius-Gersdorf war es „ein Angriff auf die liberale Demokratie“, dass sie nicht zur Verfassungsrichterin gewählt wurde. Lanz hebt mental Händchen und trocknet die Krokodilstränen.
Die linke Indoktrination wiegt wohl am schwerster in den Talkshows des ÖRR. Bei allen Versuchen, kritische Fragen und Ausgewogenheit zu integrieren, wird auch ein Markus Lanz den ÖRR nicht reformieren. Wozu auch, kann Markus Lanz doch mit einem Jahreshonorar von zwei Millionen gut leben.
Ach ja, und es war ja der 80. Geburtstag von Pippi Langstrumpf – wenn sie noch nicht gecancelt wurde. Ein passendes Motto für den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

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Selbst die Falschbehauptung von Theveßen über Charlie Kirk wird NICHT vom Rundfunkrat beanstandet!! Das ist nur noch ein widerliches und unanständiges linkes Propaganda-System. Dieser ÖRR gehört sofort abgeschafft und ist niemals reformierbar.
„Zum Glück haben wir professionelles Personal vor Ort: Annalena Baerbock.“
In Zukunft Satiren und Glossen bitte kenntlich machen – Danke!
Früher waren solche Jahresrückblicke ausgewogen und durchaus interessant. Seit Jahren ist dem nicht mehr so, also besser gleich gar nicht einschalten, schadet nur der Gesundheit. Es sei denn, man ist stramm Links und Grün ideologisiert oder man glaubt dem ÖRR alles wie es offensichtlich noch viele tun!
> Die üblichen Verdächtigen kommen zudem bei Lanz im Studio neben applaudierendem Publikum persönlich zu Wort. Zu nennen aus der langen Liste der Gäste sind Lars Klingbeil, Annalena Baerbock oder Frauke Brosius-Gersdorf. Eine ausgewogene Sendung, wie man sie kennt.
Und dennoch gibt es ein Publikum, welches eifrigst jede solche Sendung befolgt und umfassend beschreibt. „Fazit: nicht reformierbar“ – das bezieht sich wohl auf die Michels allgemein?
Der ÖRR sendet, mit der Schönheit eines lügenden Kanzlergesichts, in die unendlichen Weiten der noch wählenden Demenzabteilungen Deutschlands.
Der ganze Mummenschanz würde mir am allerwertesten vorbei gehen, wenn ich nicht zwangsweise dafür bezahlen müsste. Das ÖRR-Schmierentheater diffamiert und beschimpft mich als AfD-wählenden Nettowertschöpfer in einem fort, aber das von einem wie mir erarbeitete Geld wollen sie zur Finanzierung ihrer üppigsten Alimente trotzdem haben.
Geld stinkt nicht!
Das wussten schon die Alten Römer, als sie die Urinsteuer einführten.
Nicht nur die erst elf-jährige Lina Heider zeugt davon, daß Intelligenz in diesem Land vollkommen überbewertet ist! Würde sie sonst als Berufswunsch den des Journalismus äussern? Ach ja, der eigentliche Beruf spielt ja bei den meisten Kartell-Claqueuren gar keine Rolle mehr. Denn die richten lediglich noch ihren Blick auf den Daumen der Imperatoren und sorgen dafür, daß er stets nach oben zeigt. Natürlich mit Jahresgehältern von bis zu 2Millionen Euro, siehe Lanz. Und selbstverständlich(?) werden auch Skandale öffentlich gemacht (Brosius-Gersdorf), aber nur, um sie dann später in einem Extra-Zweiergespräch wieder zu dem zu machen, was sie sind, nämlich das tägliche… Mehr
„Ganz der Altersgruppe der Einschaltquote entsprechend.“
ist es die Altersgruppe, die von Gerontokratie redet, den gierigen RentnerInnen die Butter auf dem Brot missgönnt und die mit dem SUV ihre Kinderlein Freitags zum gemeinsamen Hüpfen für das Klima fuhr?
Richtig beobachtet. Ich meine auch, daß diese Einsortierung der Zuschauer das klassische Oxymoron ist.
Oder es gibt sie doch, die Frösche, die beim Austrocknen des Sumpfes behilflich sind.
Was mich dann adhoc an die Vokabel Voyeurismus erinnert. Ein „Spanner“ ist nämlich stets der, den die beobachtete Situation selber (zunächst) nicht tangiert. Insofern kommt das mit den Altersgruppen (noch) wohl auch hin.
Und genau diese Rentner können in Wahrheit nicht rechnen, wenn sie im August eine Rentenerhöhung bekommen und ab Januar in der Regel schon mit Preiserhöhungen konfrontiert werden um damit lediglich ein halbes Jahr der Rentenerhöhung einheimsen können, was sich danach zur Blendgranate entwickelt bis es neues Geld gibt und das gleiche wieder von vorne anfängt. In der gleichen Zeit werfen sie Milliarden im Unverstand zum Fenster hinaus und das nennen sie Umsicht und Weitsicht, was vielleicht sie selbst betrifft, aber nicht die Rentner, die es ihnen erst ermöglicht haben, damit sie überhaupt über Geld verfügen, das nach innen eingesetzt werden… Mehr
Trump, Putin und Xi wären mir lieber, wenn es um die rückwirkende Betrachtung geht, denn die ganzen Witzfiguren, die in den ÖRR auftreten, stellen eine einzige Zumutung dar und während bei uns bereits die Hütte brennt, können sie auch noch was gutes an unseren Versagern finden und das hat Methode, noch vor dem Fall, den diese gesamte Bande selbst zu verantworten hat. Viele dürften nicht auf Lanzen`s weichen Sesseln sitzen, sondern auf der Anklagebank, was das mindeste wäre, wenn man sie an ihren Schandtaten mißt und einer der nicht singen kann, sondern nur das Gekrächze einer Krähe von sich gibt,… Mehr
> Trump, Putin und Xi wären mir lieber
Putin bezweifelte neulich, ob es in Westeuropa überhaupt noch eine „Zivilisation“ gibt – er sieht nur kompletten Verfall. Xi denkt vermutlich ähnlich, doch die Chinesen sind zu höflich, es laut zu sagen. Ähnliches steht aber auch in der neuen US-Strategie, zur Westeuropa – auch wenn manche Raubzüge Trumps nicht ganz zivilisiert wirken.
Am meisten widert mich der aufgedunsene Grönemeier an: Was und vor allem wie dieser Mann in Wien gesprochen hat, war einfach nur diabolisch:
https://www.youtube.com/watch?v=xCNNNKvofeQ
Ich habe die Parodie (?) angeschaut.
Helfen Sie mir doch mal weiter. War das jetzt dieser Groebbelsmeyer, oder wer hat da so gebrüllt?
Im Clip konnte ich das nicht erkennen.
Mein Gott! Sie tun mir echt leid, Werte Frau Johler das sie sich diese elende Propaganda antun (müssen)! Ich habe jedoch bei NIUS einen ca. 1min Clip aus dieser Sendung mit der Kernaussage von Frau Brosius Gersdorf zu Ihrer gescheiterten Wahl gesehen und war wirklich erschüttert. Wie gut, daß diese Dame nicht zu einer Richterin des obersten deutschen Gerichts gewählt wurde!
Sie haben da anscheinend was nicht mitbekommem. Den „Job“ von Brosius macht jetzt Kaufhold. Ge*ickt eingeschädelt von den Linken.
Jetzt kann man sich doch gleich viel besser erklären, woher das Sprichwort kommt, noch ein As im Ärmel zu haben.
Und den Schummlern ist es dabei natürlich vollkommen egal, daß nun mit fünf Assen weiter gespielt wird. Von der gekränkten Eitelkeit mit Doppel-Nachnamen werden wir nämlich auf die eine, oder andere Art ganz sicher wieder hören….