Professor Werner J. Patzelt – Wie wir dem Diskurs das Lebenselixier entziehen

Der 1953 geborene Niederbayer beklagt die Schwäche der Streitkultur in allen Lagern, nicht zuletzt der Partei, der er angehört, der CDU. Im Gespräch mit Wolfgang Herles kommentiert er den linken Extremismus und die strategischen Schwächen der Kanzlerin.

 

Der seit 1991 an der TU Dresden lehrende Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt mischt sich gerne pointiert ein: Derzeit fühle die Linke ihre Vormacht schrumpfen, im Ergebnis zusammenbrechen. Linke Rezepte seien in den Grenznutzenbereich ihrer Anwendung gelangt.

Gegen dieses gefühlte Zusammenbrechen ihrer Hegemonie richtet sich nun, gerade im „Kampf gegen rechts“, ein heftiges Aufbegehren der Linken. Angetrieben wird es von der Vermutung, dass ohne linke Politik- und Kommunikationskontrolle ein schlechteres Deutschland entstünde.


Dieses Interview ist in der Ausgabe 09/2017 von Tichys Einblick Print erschienen.

Unterstützung
oder

Kommentare ( 22 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

22 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen