Bei Maischberger: Bodo Ramelow will kein sozialistischer Ministerpräsident sein

„Ich bin erstaunt Frau Maischberger, dass sie mich einen sozialistischen Ministerpräsidenten nennen.“ Nein, tatsächlich, Ministerpräsident ist er ja nicht mehr.

Screenprint: ARD/maischberger

Warum? Warum schon wieder so etwas auf Kosten der zur Gebührenzahlung verpflichteten deutschen Haushalte? Warum hat niemand Markus Feldenkirchen vom Spiegel und Nikolaus Blome an ihre heimischen Drehstühle gefesselt und ermahnt, dass man nicht jede Verlegenheitseinladung annehmen, nicht jede Gelegenheit, die sich bietet, ergreifen muss, öffentlich-rechtlich die immer selbe seichte Besserwisserei zu präsentieren, die immer gleichen Phrasen zu dreschen, sich rundherum lächerlich zu machen, Absätze abzusondern, die kein Zuschauer mehr hören geschweige den sehen will? Warum? Was treibt solche Journalisten eigentlich um und was macht das mit denen? Fremdscham.

Dafür jedenfalls jetzt und hier die mediale Höchststrafe: Wir schneiden uns die aktuelle Sandra Maischberger Talkshow mit der scharfen Schere selbst zusammen,  auf das Interview in der Mitte der Sendung zusammen, auf ein Gespräch, das Sandra Maischberger dieses Mal mit dem gestürzten Ex-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow von Thüringen führen will, wenn die Bernsteinmoderatorin den Sozialisten auf einen der zwei schäbigen weißen Studiohocker zwingt. Keine Minute länger hinschauen, keine Minute länger zuhören.

Also, wir gehen rein. Aber vorerst Bild an. Ton aus bis Ramelow kommt. Die Großmutter des Autors hier hat immer gesagt, trau keinem mit angewachsenen Ohrläppchen. Dafür kann er nichts, aber warum macht er nicht wenigstens sein Hemd zu? Und Blome? Dieser gequälte Gesichtsausdruck, als käme ihm jetzt die schwere Aufgabe zu, gerade was ganz Unangenehmes öffentlich zu äußern. Schlimmer Anblick. Ton ist aus.

Ton bleibt weiter aus. Die Minuten vergehen zäh wie Kaugummi an der Schuhsohle bei 40 Grad im Schatten.

Wenn Bodo Ramelow wieder Ministerpräsident werden will, dann ist er auf Stimmen von CDU und FDP angewiesen. Aber wer glaubt noch ernsthaft, dass der die nicht irgendwie von hintenrum doch bekommt? Und wer denkt im Sinne von Neuwahlen daran, dass der Thüringer Wähler neu befragt werden würde? Nein, die gewählten schachern einfach weiter, bis es funktioniert.

Ton wieder an, Bodo Ramelow darf aus dem Publikum ins Scheinwerferlicht.

„Vor acht Tage waren an der selben Stelle die Überlebenden von Buchenwald“, erzählt Bodo Ramelow, sei ihm durch den Kopf gegangen in genau dem Moment, als der Sieg des FDP-Kandidaten verkündet wurde. Was ist schlimmer? Die Unglaubwürdigkeit dieses nachgereicht konstruierten Gedanken des Berufspolitikers von eigener übermenschlicher Größe oder die Unerhörtheit solcher Zuweisung an FDP, CDU und AfD im thüringischen Landtag? Nachfrage? Fehlanzeige.

Gleich weiter nennt Ramelow Höcke einen „Faschisten”, weil ein Gericht das als Plakat auf einer Demo als erlaubt durchgewunken hat, wohl gemerkt nicht als Tatsachenfeststellung und schon gar nicht als Aufforderung oder Freibrief, es als solche zu nutzen. Ramelow macht es trotzdem. Was will Ramelow mit dieser politischen Beschmutzung erreichen? Nachfrage? Fehlanzeige.

Er will im Moment der Abwahl fassungslos gewesen sein. Man darf wirklich fassungslos sein darüber, das Ramelow zunächst nicht einfach nur fassungslos war, den sicheren, den komfortabel ausgestatteten Posten des Ministerpräsidenten verloren zu haben, abgewählt worden zu sein, den Tschüss-Pappkarton in die Hand gedrückt bekommen zu haben, bis 18 Uhr sein Büro zu räumen, die Bildchen der Familie einzusammeln und den Karl Marx von der Wand zu nehmen oder was immer da hing, wo der olle Honecker einen Schatten an der Tapete hinterlassen hat.

Am Dienstag vor der Wahl soll es in Erfurt in einer Gaststätte ein Treffen von einzelnen Vertretern der CDU und der AfD gegeben haben, verrät Ramelow, der schon Stunden nach seiner Abwahl in einer Fotomontage den neuen Ministerpräsidenten bei der Gratulation von Höcke mit einer Hitleraufnahme kombiniert. Ist das das schmutzige, das verletzte Gesicht des Verlierers Ramelow?

Es soll auch eine Absprache gegeben haben, dass vier CDUler bei der Wahl aufs Klo verschwinden damit Ramelow die Mehrheit kriegt. Ein entwürdigender Vorgang, selbst in der deutschen Parlamentsgeschichte. Nachfrage? Fehlanzeige.

Ein Verlierer, dem man da schon nicht mehr abkaufen mag, dass es ihm um das Land und nicht doch am meisten um das eigene Wohl geht? Nachfrage? Fehlanzeige.

Afrikas neue Mutter Merkel hatte von ihrem Afrikabesuch ihr möglicherweise bald eigenes Schicksal in der thüringischen Glaskugel gesehen und erfolgreich noch einmal alles in die Waagschale geworfen, als sie den „Tabubruch” ausrief. Einen „Tabubruch”, der ja zuallerst darin bestand, die etablierte Macht vor die Tür zu setzen, Ramelow als Türöffner für die Linke als Koalitionspartner für die Union vor die Tür zu setzen.

Ramelow hatte vor der Wahl noch allen Fraktionen ein Gesprächsangebot gemacht erzählt er, mit Ausnahme der AfD. Die hätten Abgeordneter für Abgeordneter einen bösen Brief von ihm bekommen. Herrje, man ahnt die diebische Schadenfreude speziell dieser Politiker für ihren gelungenen Überraschungssturz des so selbstsicheren Sozialisten, der doch in Thüringen der linke Kretschmann sein wollte und nur ein geschlagener Ramelow blieb und immer bleiben wird, egal was kommt..

Nach der Wahl hatte Bodo Ramelow das Gefühl, erzählt er, sich morgens bei der FDP zum Trottel gemacht zu haben. Und er lässt es tatsächlich so klingen, als wäre das die Schuld der FDP. Aber warum überhaupt dieses ganze Hickhack? Wo sind denn die komfortablen Mehrheiten für Rot-rot oder Rot-rot-grün? Es gibt sie nicht (mehr). Nachfrage? Fehlanzeige.

Fast immer. Maischberger macht einmal etwas richtig und weist Ramelow auf seine völlig überdrehte Hitlercollage hin. Doch auch hier keine Einsicht, kein Geständnis der großen Enttäuschung über den Verlust des Amtes, sondern auch hier wieder nur Ausreden. Erinnerungen werden wach an die letzten Stunden von Gerhard Schröder, als der in der Elefantenrunde im Fernsehen alle Haltung gegenüber Angela Merkel, aber auch gegenüber der Nation verlor. Merkel spürte es nun gar von Afrika aus, dass da etwas passiert war, was sie selbst an sich bitte niemals erleben will: Den sang- und klanglosen Verlust der Macht, auf den in ihrem Falle nur die Last der Verantwortung folgt, die ja bleiben wird, der sie sich irgendwann noch zu stellen hat.

„Die eigentliche Frage, die ich ihnen stellen wollte, wenn sie das zulassen, ist, ob sie tatsächlich in Björn Höcke einen Wiedergänger Adolf Hitler sehen.“ Ignorieren wir einmal diesen merkwürdigen Passus einer Zulässigkeit von Fragen und lauschen der Antwort Ramelows: „Es gibt keine Wiedergänger von niemandem. Aber es gibt eine klare Einschätzung, dass Höcke ein Ziel hat. Und das hat er beschrieben in seinem Buch, in seiner Hundertachtziggradwende die er bei der Geschichtsarbeit haben wollte …“ usw. … Es ist erstaunlich, aber man hört hier tatsächlich eine ganz, ganz dünne Abschwächung gegenüber Höcke heraus, wo Ramelow zuvor noch den vermeintlich gerichtsfesten „Faschisten” angeprangert hatte. Aber das vergeht so schnell, wie es aufglüht.

„Er will diesen demokratischen Rechtsstaat von innen aushöhlen.“, so Ramelow weiter. Kein Wort und keine Spekulationen darüber, wer eben das bereits getan hat und tut, wer den Graben vertieft und demokratische Prozesse über lange Phasen ihrer bisherigen Regentschaft und ihre Institutionen zu hohlen Fassaden gemacht hat. Trägt der Teufel Lodenmantel oder doch eine rote Krawatte und huldigt der Raute?

Ramelow kreidet Höcke seine besondere Vorstellung von Männlichkeit an. Maischberger bleibt trotzdem hart – bravo für diesen kleinen journalistischen Moment: – und insistiert auf den Hitlervergleich als schlimmstes Totschlagargument.

„Frau Maischberger, vor neunzig Jahren ist der Tabubruch in Thüringen geschehen.“

„Also für sie ist das ein legitimer Vergleich, das wollte ich ja nur wissen, weil sie haben es gelöscht von ihrem Twitter-Account“, interpretiert und insistiert Maischberger erfreulich stur. Diesmal doch Nachfrage.

„Die Identitäre Bewegung hat sich aufgemacht, mich zum Feind Nummer eins in Deutschland zu machen. Ich meine, meine Familie steht unter Polizeischutz, ich stehe unter Polizeischutz.“

Aber Moment mal, gilt das – und soviel Anstand muss selbstverständlich auch einem Höcke gegenüber sein – gilt das nicht ebenso für Höcke und Familie? Und war es nicht Ramelow, der mit dem Hitlervergleich Höcke zum Feind Nummer eins gemacht hatte, wie Maischberger ziemlich genau erkannt hatte? Wer nimmt hier nun zum Selbstschutz öffentlich-rechtlich die Opferrolle ein? Und war es nicht Ramelow-Nachfolger Thomas Kemmerisch, dessen Frau auf der Straße bespuckt, dessen Kinder in der Schule angepöbelt und dessen Privathaus beschmiert wurde? Nachfrage? Fehlanzeige.

Und dann doch. Maischberger fragt unbeirrt weiter, warum sich Ramelow überhaupt zur Wahl gestellt hatte, wo er doch wusste, dass er keine Mehrheit hat. Man sieht es dem Linken an, das er hier im Öffentlich-Rechtlichen nicht mit einem Hauch von Gegenwind gerechnet hatte. Wieder die kommende Situation falsch eingeschätzt. Der dünnhäutige Gefallene fühlt Sturm aufziehen. „Wer hat denn der CDU und der FDP verboten mit uns zu verhandeln?“, fragt Ramelow verbittert. Möglicherweise deren Parteimitgliedschaft? Oder ein Bundesparteitagsbeschluss der CDU?

Und während sich Ramelow über was auch immer echauffiert und wohl am meisten über sich selbst, hat man alle Gelegenheit, einmal zu erleben, was der Mann eigentlich für ein erstaunlicher Spießbürger ist. Wenn dem Deutschen etwas als unangenehme Eigenschaft unterstellt werden könnte, dann findet es seine Entsprechung darin, was man hier von Ramelow präsentiert bekommt.  Das alles hat so wenig von menschlicher Größe, das es schon beim Zuschauen körperlich weh tut.

„Auf der ganzen Welt hat man gesehen, das in Thüringen neunzig Jahre nach dem Tabubruch ein neuer Tabubruch stattgefunden hat.“

Es ist herrlich und bewundernswert, dass sich Maischberger ein lautes Lachen hier verkneifen kann. Denn diese Berufung auf den Blick der Welt auf das kleine Thüringen, das hätte ein Höcke kaum schlechter hinbekommen, so was schafft der kaum in der Ramelowschen Überzeugungskraft, wenn er am Kyffhäuser von der alten Größe des Reichs der Deutschen träumt. Thüringen ist in viele Richtungen ziemlich speziell.

„Darf ich Sie darauf hinweisen, dass der Wahlsieger aus Thüringen vor ihnen sitzt?“ Der Blick darauf von Maischberger zum Küssen. Was ist in die Frau gefahren? So kennt man sie gar nicht.

Die CDU solle doch mit ihrem Antikommunismus endlich klarkommen, regt sich Ramelow jetzt richtig auf.

Ja, es wird immer besser. Ramelow ist böse auf die Moderation, ein Gefühl muss das sein wie friendly fire und die Haut so dünn wie altes Pergament. Selten noch ist Maischberger so oft unterbrochen worden, bis sie davon aufsteckt, aber wie abschätzig sie sich dann zurücklehnt und lächelt, dass ist schon Höchststrafe und dann merkt es Ramelow auch selbst und will sich wieder beruhigen. Sie lacht sogar darüber. Ja, es ist zum Lachen. Dieser Mann wird nicht durch Nachfrage hingerichtet – er entblättert sich selbst, wenn er redet. Er redet sich selbst lächerlich, ganz ohne Nachfragen.

„Darf ich die Frage stellen, ob angesichts der Toten von Buchenwald und Dora es normal ist, dass man einen  Fraktionsvorsitzenden der AfD Faschisten nennen darf?“ Maischberger daraufhin: „Ich darf eine Frage stellen, die in ihrem Falle wirklich interessanter ist, warum die CDU sie nicht wählen darf?“

Nein, diesen bei genauerer Betrachtung ziemlich fürchterlichen kleinkarierten Dialog muss man nicht mehr kommentieren. Das ist schrecklich. Was ist das für ein ehemaliger Ministerpräsident, der meint, so etwas tun zu müssen? Wirklich schlimm. Und traurig für dieses kleine Land.

Schlimm auch, wenn Ramelow sich auf Nachfrage weigert, die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen. Mindestens hier wurden die Opfer dieses Unrechtsstaats verhöhnt.

„Die Verbrennungsöfen von Auschwitz sind alle aus Erfurt, sie sind aus Thüringen.“, weiß Ramelow. „deshalb weigere ich mich einfach nur über ein Stöckchen zu springen“, deshalb will er nicht Unrechtsstaat zur Deutschen Demokratischen Republik sagen.

„Ich bitte daran gemessen zu werden, was ich wirklich getan habe.“, darauf besteht Ramelow gegenüber Maischberger. Das auch, aber sicherlich wird er morgen auch daran gemessen werden, was er hier am späten Abend so alles gesagt hat.

„Ich bin erstaunt Frau Maischberger, dass sie mich einen sozialistischen Ministerpräsidenten nennen.“ Nein, tatsächlich, Ministerpräsident ist er ja nicht mehr. „Ich bin hierher gekommen, um ihnen Rede und Antwort zu stehen und nicht um hier billigen Klamauk zu machen.“ An Ramelows Klamauk war ganz sicher nicht Sandra Maischbergers schuld, den hat er schon selbst geliefert. OK, gute Moderation.

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Kommentare ( 126 )

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126 Kommentare auf "Bei Maischberger: Bodo Ramelow will kein sozialistischer Ministerpräsident sein"

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Der Typ ist völlig schmerzbefreit. Nach dem Motto: was interessiert mich mein Gelaber von gestern wenn das Gelaber von heute morgen schon wieder falsch ist. Äußerst dubioser Mann. Dazu selbstherrlich, ignorant und auf seinen Vorteil bedacht. Ekelhaft.

@dalder
Sehr treffend charakterisiert!
Es dauerte etwas, bis ich mich für das Ansehen dieses Interviews entschied. Nach 20 Minuten war ich dann wohl ebenso fassungslos wie der Herr Rammelow selbst nach seiner Wahlniederlage.
Mit seiner kruden Denkweisese und mit seinem Auftreten hätte er auch unter Honecker Karriere machen können.

Wenn einer von der Linken in Zweifel setzt, ob die AfD eine demokratische Partei sei, dann ist das schon berechtigt – nur ist der der falsche Zweifler. Ramelow: Unterirdisch. Nicht wählbar. Wundere mich über die Wähler der Linken generell und in Th. im Besonderen: Offenbar waren die Verhältnisse zu SED-Zeiten doch nicht schlimm genug, jedenfalls nicht für alle. In Russland erschauern die Russen immer noch vor Glück, wenn sie den Namen von Väterchen Stalin hören. Kein Wunder, im GULAG sind lediglich so ein bis zwei Millionen verschwunden, das ist gerade mal 1 bis 2% der Bevölkerung – getreu nach dem… Mehr
Ich begreife nicht, warum Herr Ramelow in Thüringen offensichtlich über Parteigrenzen hinaus so beliebt ist. Das Bild, das sich mir in der Sendung gezeigt hat, war das eines Menschen, der sich zutiefst in seinem Allmachts-Narzissmus gekränkt fühlte, der nicht akzeptiert, eine wie auch immer erlittene Niederlage souverän zu bewältigen, und der krude Gedankengänge offenbart, warum die Realität in 2020 so ist wie sie ist. Da wechselten sich Faseleien vom KZ Buchenwald ab mit thüringischen Landtagswahlergebnissen, sein Gedenken an Internierungen und dem hunderttausendfachen Mord an Juden fällt in das gleiche Cluster wie die scheinbar persönliche Schmach seiner Abwahl. Vielleicht liegt es… Mehr

In welch kruder Gedankenwelt Herr Ramelow lebt, belegt auch seine Aussage, dass er bei der Nationalhymne Nazi-Aufmärsche nicht ausblenden kann.
Ich hatte das noch nicht. Im Gegenteil, was gibt es demokratischeres als Einigkeit und Recht und Freiheit.

Der ist echt ein Sprechblasenautomat, bei dem sich sogar Merkel und Scholz noch eine Menge abgucken können….

Ja, aus dem Rückenmark direkt inna Klappe, ohne Filtration durch das Großhirn: Die DDR war kein Unrechtstaat, laut Ramelow, großartig erkannt, denn nur so kann man was mit der SED-Linken am Hut haben. Schönen Gruß auch von Gysi. Sonst wäre man ja auf der Ebene der AfD angelangt, aus anderen Gründen vielleicht, geht gar nicht. Heilige Einfalt, in ihrer dummdreisten Brutalität kaum zu toppen. Und viele Wähler merken noch nicht mal das. Laissez faire, laissez aller – mir langsam egal, dieses Volk. Schade um die paar Wenigen, die es wert sind. Die, wir müssen zusammen halten gegen Ritter, Tod und… Mehr

Bitte hinterlassen Sie eine entsprechenden Kommentar auf der Seite „Maischberger interviewt Ramelow“ bei der ARD. Bisher sind die Sozialisten eindeutig in der Überzahl, was dem Bevölkerungsschnitt eindeutig nicht gerecht wird!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es genau anders herum gewesen ist und dass die ARD schlicht eingegriffen hat. Unbotmäßige Posts, die nicht die „richtige“ Auffassung verbreiten wollen, werden da schon mal gelöscht… ist mir selbst öfters passeiert. Das Ergebnis ist dann das, was Sie gesehen haben: die Sozialisten sind unter sich.
Es macht ebenso wenig Sinn, dort zu posten, wie, sich die Sendungen anzusehen. Ich bin TE deshalb SEHR dankbar für die regelmäßigen Nachbesprechungen der Talkshows. Mit hohen Klickzahlen bei TE schadet man mittelfristig ARD+ZDF viel mehr als man dies durch wahrheitsgemäße Posts könnte – die sowieso gelöscht werden.

Worüber Bodo R. gerne nicht redet: Im Ramelowland mit seiner Hauptstadt Erfurt und dem dortigen Oberbürgermeister Bausewein(SPD) in einer ‚Hauptrolle‘ – wird seit 30 Jahren SED-Unrecht auch bis in das Jahr 2020 fortgeführt.

Hier in Erfurt findet das beklemmende Aufeinandertreffen real existierender Ramelow-Behörden mit Restitutionsopfern gerade einen vorläufigen Höhepunkt. (s. Vid-Zsfg. ab Minute 11)
Q: https://t1p.de/rdcc

Nachtrag: Es gibt eine Fortsetzung des Verfahrens mit einem Bericht vom 02.02.2020
Q: https://t1p.de/ngfl

Den sang- und klanglosen Verlust der Macht, auf den in ihrem Falle nur die Last der Verantwortung folgt, die ja bleiben wird, der sie sich irgendwann noch zu stellen hat. Das ist ja wohl das Mindeste auf das wir hoffen dürfen

Zitat:“„Er will diesen demokratischen Rechtsstaat von innen aushöhlen.“, so Ramelow weiter. Kein Wort und keine Spekulationen darüber, wer eben das bereits getan hat und tut, wer den Graben vertieft und demokratische Prozesse über lange Phasen ihrer bisherigen Regentschaft und ihre Institutionen zu hohlen Fassaden gemacht hat.“

Exakt. Wer hat mit der Zerschlagung demokratischer Gepflogenheiten denn angefangen? Wer hält sich eine Privatarmee, die den politischen Gegner mit Gewalt von der Beteiligung am demokratischen Prozedere abhalten soll?
Die AFD ist es nicht..

Die Funke Gruppe schreibt gestern, dass Ramelow nach seiner Wahl zum MP erst einmal Lehrer einstellen will und einen Haushalt 2021 verabschiedet haben will, bevor Neuwahlen in Frage kommen. Wenn er endlich gewählt ist wird er, so vermute ich, bis Mitte 2022 weitermachen, auch ohne Haushalt für das Jahr.
Alles vollkommen demokratisch und in Abstimmung mit den anderen Parteien, oder etwa nicht? Ansonsten habe ich in den Medien dazu nichts vernommen. Es könnte ihm ja schaden.

Tatsächlich scheint Herr Ramelow nicht nur Sozialist, sondern auch der kommunistischen Ideologie insgesamt nicht abgeneigt zu sein oder ihr gar nahezustehen. Er ist demnach nicht der Demokrat, zu den ihm die Medien machen wollen. Herr Höcke wird im ÖRR inzwischen bereits regelmäßig als „Faschist“ bezeichnet, wobei natürlich eine Verbindung zur italienischen Partito Nazionale Fascista oder zur spanischen Falange Española nicht aufgezeigt wird, weil es schlicht keine solche gibt. Man beruft man sich scheinbar auf das Gerichtsurteil, daß einer bestimmten Demonstration an einem bestimmten Tag und Ort diesen Ausdruck als Meinungsfreiheit zugebilligt hat. Das Gericht hat nicht festgestellt, daß dies eine… Mehr

Vielleicht merkt sogar Sandra was: Wer sagt, die DDR war kein Unrechtstaat, der ist für einen anständigen Menschen nicht wählbar. Erst wenn er das sein lässt, kann man/frau weiter reden. Empfehle als Lektüre: Manfred Haferburg: „Wohnhaft“. **