Roland Tichy: „Hauptstadtjournalisten sind Staatsjournalisten“

Die Frage nach den Abhängigkeiten von Journalisten und nach ihrem Verhältnis zu Ökonomen und Politik vor dem Hintergrund des Wachstumsparadigmas ist Gegenstand eines Interviews mit Roland Tichy, das im Buch auf den Seiten 110 bis 117 abgedruckt ist und nachfolgend dokumentiert wird.

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In seinem Buch „Wachstum über alles? – Wie der Journalismus zum Sprachrohr der Ökonomen wurde“ (erschienen 2016 im oekom Verlag) beschäftigt sich Ferdinand Knauß mit dem – trotz andauernder Kritik – bis heute herrschenden „Wachstumsparadigma“, das der Vorstellung vom stetigen und endlosen Wirtschaftswachstum eine beherrschende Stellung in der Wirtschaftswissenschaft, der Politik und den Medien einräumt. Die Frage nach den Abhängigkeiten von Journalisten und nach ihrem Verhältnis zu Ökonomen und Politik vor dem Hintergrund des Wachstumsparadigmas ist Gegenstand eines Interviews mit Roland Tichy, das im Buch auf den Seiten 110 bis 117 abgedruckt ist und nachfolgend dokumentiert wird.

Herr Tichy, wollten Sie schon immer Journalist werden?
Ja – meine erste Zeitung habe ich mit zwölf Jahren gemacht. Die Auflage hatte sensationelle 45 Exemplare. Die Betriebserlöse, 20 Pfennig pro Exemplar, haben wir in Eisbecher umgesetzt. Bier hat uns damals noch nicht geschmeckt. Das änderte sich, aber das Berufsziel blieb. Schon vor dem Studium hab ich ein Volontariat beim Salzburger Volksblatt gemacht und während des Studiums war ich nebenher an der Deutschen Journalistenschule in München.

Sie haben von 1977 bis 1982 in München Volkswirtschaftslehre studiert. Hat das Ihre Ansichten über Wirtschaft und Politik nachhaltig geprägt?
Ich habe auch Politik- und Kommunikationswissenschaft studiert. Aber klar, die Volkswirtschaftslehre war wichtig. Ich war am Anfang lange auf dem keynesianischen Trip. Das war Ende der 1970er noch State of the Art. Wir haben damals alles über Akzellerator-Modelle und automatische Stabilisatoren gelernt, also diesen ganzen Stabilitäts- und Wachstumsmechanismus. Der Bruch für mich kam dann, als ich mich mit Milton Friedman und dem Monetarismus beschäftigt habe. Darüber habe ich auch viele Filme für den BR gemacht, mit denen ich das Studium finanziert habe. Also der Einfluss der monetaristischen Schule hat mich schon stark geprägt.

Dieser Wandel war wohl typisch für jene Zeit.
Ja, da kam es zu einem Paradigmenwechsel. Die Abweichungen der Wirklichkeit von den keynesianischen Versprechen waren allzu deutlich geworden. Die Schlussphase der Regierung Helmut Schmidts war geprägt von der Kombination von Inflation, Stagnation und Arbeitslosigkeit – und dazu noch explodierende Staatsverschuldung. Seine anderen Verdienste, Terrorismusbekämpfung und Nachrüstung, will ich nicht kleinreden, aber die wirtschaftliche Bilanz von Schmidt ist sensationell schlecht. Trotzdem gilt er immer noch als Wirtschaftskanzler.

Welche Rolle spielte im VWL-Studium der Begriff des „Wachstums“?
Das war schon ein zentraler Begriff. Wir haben Konjunktur damals verstanden als schwankende Wachstumsraten um einen geradlinigen Wachstumspfad. Man ging davon aus, dass die Wirtschaft in einem langfristigen Schnitt um rund vier Prozent wächst. Und wenn sie mal nur um ein Prozent wächst, herrscht Depression. Wenn sie um fünf Prozent wächst, ist das ganz gut. Der Glaube, dass sich die Konjunktur steuern lässt, hatte sich in Deutschland sehr verfestigt. Karl Schiller hatte dazu erheblich beigetragen. Nach seinem Rücktritt hat er diese Linie weitgehend aufgegeben, was man ihm nicht hoch genug anrechnen kann. Aber das verhinderte nicht, dass seine Epigonen von dieser Idee der Konjunktursteuerung fasziniert waren. Auch wir Studenten, weil diese Idee uns aus der Rolle des distanzierten Betrachters, der am Rande steht und mäkelt, in die Rolle des gesamtgesellschaftlichen Akteurs versetzte, der die Wirtschaft steuert. Wer Volkswirtschaft studierte, war auf dem Weg zum Kapitänspatent für Konjunkturkrisen.

Das erklärt das enorme Selbstbewusstsein, mit dem Ökonomen wie Herbert Giersch in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik damals auftraten.
Genau. Das hatte auch eine teuflische Wirkung, die bis heute anhält: Der Glaube nämlich, dass der Staat über die große wirtschaftliche Erkenntnis verfügt und laufend eingreifen muss. Zum Beispiel gibt es heute einen nationalen Plan für die Elektromobilität. Mir ist völlig unklar, warum die Regierung beschließt, dass wir eine Million Elektroautos kaufen sollen. Wenn die Leute solche Autos wollen, wird die Industrie sie schon herstellen. Funktioniert hat so etwas nie. Wir erleben jetzt das Desaster der Energiepolitik, früher das Scheitern der staatlich geförderten Computerindustrie. Aber Politik weiß eben immer alles besser. Airbus ist vielleicht ein Sonderfall, weil der Markt für Verkehrsflugzeuge extrem vermachtet ist.

Sie selbst haben auch eine Vergangenheit im Politikbetrieb. Nach dem Studium wurden Sie Referent für Sozialpolitik im Planungsstab des Kanzleramts.
Erst war ich Assistent am Lehrstuhl für Sozialökonomik in München. Wir beschäftigten uns mit der ökonomischen Betrachtung des Gesundheitssystems. Damals dachten viele noch, Gesundheit habe nichts mit Geld zu tun. Gleichzeitig erlebten wir die explosionsartigen Anstiege der Kassendefizite und der Beiträge. 1983 ging ich dann ins Kanzleramt. Da habe ich einige Arbeiten geschrieben, die mich bis heute beschäftigen, zum Beispiel über den demografischen Wandel.

Titel_Knauss_Wirtschaftsjournalismus_CMYK_web-e1472623061504-480x0-c-defaultAus Ihnen hätte also auch ein Ministerialbeamter werden können.
Auf die Dauer passte mir das aber nicht. Ich wollte Journalist sein. Auf eine Anzeige hin habe ich mich dann bei der WirtschaftsWoche beworben. Bis 1990 war ich deren Bonner Korrespondent. Als die Wiedervereinigung kam, erhielt ich die Chance, Stellvertreter des Rundfunkbeauftragten für die neuen Länder zu werden. Da ging es um die Abwicklung des DDR-Rundfunks und den Neuaufbau der jetzigen ARD-Struktur. Der Einigungsvertrag sah vor, dass wir den DDR-Staatsfunk nach öffentlich-rechtlichen Prinzipien fortführen und überführen oder beenden. Es war nicht klar, was daraus wird. Starke Kräfte der SED und der nordrhein-westfälischen SPD wollten ein drittes deutsches Fernsehen aus Ostberlin haben. Der Sozialismus wäre also per Äther über uns gekommen. Aber das ist mittlerweile ohnehin so.

Sie haben mehrfach die Seiten gewechselt zwischen Journalismus und politischem Sektor beziehungsweise Unternehmen. Glauben Sie, dass Seitenwechsler dem Journalismus generell guttun?
Ja. Es ist gut, wenn man als Journalist andere Bereiche der Gesellschaft kennenlernt. Wenn man weiß, wie die Ministerialbürokratie oder Unternehmen funktionieren, kann man besser damit umgehen. Die meisten Journalisten verhalten sich asymmetrisch. Sie sind stark im Austeilen und schwach im Einstecken. Ich war in politischen Positionen, auf denen man verprügelt wurde ohne Ende. Als Mitarbeiter von Kohl war man für manche ein Nazi und im Vorstandsbüro von Daimler-Chef Jürgen Schrempp war es auch nicht sehr gemütlich. Journalisten predigen leider oft ex cathedra und haben keine Vorstellung davon, dass die Menschen, die sie beleidigen oder gar vernichten, eigenen Logiken und Sichtweisen folgen, die ihr Leben rechtfertigen.

Eine Gefahr von Interessenkonflikten sehen Sie durch solche Wechsel nicht?
So was mag im Einzelfall vorkommen, aber im Prinzip ist ein Job beendet, wenn er beendet ist. Man nimmt wertvolle Informationen, Einsichten und Kontakte mit, die für einen Journalisten nur gut sein können. Die Vorstellung, dass der Journalismus eine Art Orden ist, finde ich albern.

Sie waren Chefredakteur mehrerer Wirtschaftsmagazine, zuletzt der WirtschaftsWoche. Auf solchen journalistischen Führungsposten erlebt man sicher immer wieder Versuche der Einflussnahme.
Ich habe ein liberales Verständnis von Politik. Danach ringt man um Einfluss und ums Rechthaben. Das macht man in der Politik und in den Medien. Deswegen finde ich es a priori nicht verwerflich, wenn sich jemand an diesem Ringen beteiligt. Es gibt natürlich verwerfliche Intensitäten, also Bestechung oder Drohungen. Aber um die öffentliche Meinung zu kämpfen, ist in Ordnung. Ich weiß auch nie, ob vielleicht der eine oder andere mehr Wahrheit besitzt als ich. Das weiß ich erst im Nachhinein. Ich glaube nicht, dass Journalisten grundsätzlich im Besitz einer höheren Wahrheit sind, genauso wenig wie Beamte oder Politiker. Die Zukunft ist offen. Sie entwickelt sich im Diskurs, durch Versuch und Irrtum, im Wettbewerb.

Welcher Sektor ist denn nach Ihrer Erfahrung in diesem Wettbewerb geschickter? Unternehmen oder Politik?
Politiker sind, glaube ich, besser darin, weil sie darauf gedrillt sind, sich ständig darzustellen und der Wahrheit ihren Spin zu geben. Unternehmen sind häufig sehr auf sich und ihre Produkte bezogen. Die wollen irgendein Problem lösen, irgendwas verbessern. Politik ist auf Zustimmung aus, auf Akklamation. Ich habe immer wieder erlebt, dass Unternehmen völlig baff waren, wie sie von der Politik ausmanövriert wurden. Von politischer Kommunikation haben die meist nicht viel Ahnung.

Und wie war das mit Ökonomen oder Forschungsinstituten?
Die sind meist eher skrupulös. In der Ökonomie werden extrem schmale Löcher extrem tief gebohrt. Die sind dann so schmal, dass sich kein Schwein interessiert und es keinen Wissensfortschritt gibt. Ich halte das für verkehrt. Ich glaube, dass Volkswirtschaft eine politische Wissenschaft sein sollte. Institutionenlehre ist meiner Ansicht nach wichtiger als irgendein theoretisches Modell, das nie den Realitätscheck erlebt.

Hat sich die Position der Wirtschaftsjournalisten im Vergleich zu den Kollegen des Politikressorts gewandelt?
Nach meiner Erfahrung hatten Wirtschaftsjournalisten früher stets eine gewisse Wirtschaftsnähe. Das war ein ganz guter Kontrapunkt zu den Politikjournalisten, die an den Eutern der Politik saugten. Aber das ist gekippt, weil die Bedeutung der Wirtschaftsjournalisten rapide abgenommen hat. Das hat auch mit der Verlagerung der politischen Prozesse und des Politikjournalismus nach Berlin zu tun. Berlin ist jetzt entscheidend bei der Themenauswahl und beim Spin dieser Themen. Wir haben mal mit einer PR-Agentur eine kleine Untersuchung gemacht, die zeigte, dass ein Thema, sobald es eine gewisse Bedeutung hat, aus den Wirtschaftsressorts an die Politikredaktionen abgegeben wird. Dort skandalisiert man es dann und verleiht ihm einen Dreh nach links.

Wer bestimmt die Agenda? Unternehmen, Politik, Wirtschaftswissenschaft? Oder die Medien selbst?
Die Wissenschaft kaum, denn die braucht immer einen Transporteur, vielleicht mit der Ausnahme von Hans-Werner Sinn. Meist sind es Politik und Medien gemeinsam, die die Themen setzen. Beide sind ja ein kaum noch zu trennendes Konglomerat geworden. Die Nähe zwischen Politik und Journalismus hat in Berlin gegenüber Bonner Zeiten zugenommen. In Wirklichkeit ist Berlin kleiner als Bonn.

Sie meinen die wenigen Straßenzüge zwischen Café Einstein und Borchardt in Berlin-Mitte.
Ja, da sitzen Politiker und Journalisten alle aufeinander. In Bonn musste man manchmal immerhin noch bis nach Bad Godesberg fahren. Die Hardthöhe war 30 Kilometer entfernt. Die Verbände saßen oft in Köln. Ab und an kam auch mal die Wirklichkeit in Person demonstrierender Bauern oder Kohlekumpels nach Bonn. So etwas gibt es in Berlin nicht mehr. Unsere Hauptstadt funktioniert wie eine barocke Residenzstadt, die völlig abgekoppelt von Land und Wirtschaft lebt. Manche nennen es auch ein Raumschiff.

Sind Journalisten in diesem Betrieb eher die Antreiber oder die Getriebenen?
Das kann man gar nicht so genau unterscheiden. Vielfach sind sie schon eher die Getriebenen.

Können Journalisten große Themen auch gegen den Widerstand des politischen Betriebs setzen?
Nehmen Sie die Finanzkrise. 2007 haben wir Wirtschaftsjournalisten geschrieben, dass es eine Krise gibt. Die Politik hat da noch gesagt: »Spinnt ihr denn, schaut euch die Daten an, läuft doch alles gut.« Doch dann kam die Lehman-Pleite wie ein Todesstern.

Was wünschten Sie sich von Journalisten, um die kritische Distanz zur Politik wieder zu vergrößern?
Berlin verlassen! Früher saßen die politischen Redaktionen der Zeitungen in ihren Erscheinungsorten in Frankfurt, Düsseldorf und so weiter. In Bonn hatten sie nur einen oder wenige Korrespondenten als Horchposten. Der Politikchef, der bestimmte, was in die Zeitung kommt, saß in München und stand unter dem Eindruck einer föderalen Ordnung, zu der auch BMW und Siemens gehörten. Daraus hat er eine politische Linie entwickelt. Heute sitzen die Politikchefs alle in Berlin. Aber in Berlin gibt es keinen, der erzählt, wie das Leben wirklich ist. Da erfährt man nicht, was für Probleme ein Autokonzern derzeit hat. Journalisten sind dort korrumpiert durch die Nähe zum politischen Betrieb, übernehmen dessen Sichtweisen durch diese ganzen Hintergrundkreise. Die schreiben dann alle dasselbe. Aber die Leute wollen das nicht mehr lesen. Das ist der eigentliche Grund für die derzeitige Krise des Journalismus. Er ist zum Staatsjournalismus geworden.

Die Hauptstadtjournalisten sind also Herdentiere?
Ja.

Ist es die Aufgabe von Journalisten, die ganz großen Fragen zu stellen, also zum Beispiel die nach dem Sinn oder den Grenzen des Wirtschaftswachstums?
Klar. Manche tun das ja auch, aber sehr einseitig. Ein paar Feuilletonisten bei der Zeit oder anderswo schreiben über das Ende des Wachstums, aber sie begreifen nicht, dass sie dann auch über das Ende des Sozialstaates schreiben müssten. Wir sollten uns fragen: Wer will denn überhaupt Wachstum? Ein großer Teil der Bevölkerung nicht. Die sind zufrieden damit, wie es ihnen geht. Einzelne Unternehmen wollen wachsen, aber ganze Branchen müssen nicht wachsen. Mercedes wäre es recht, wenn sie selbst wachsen und BMW schrumpft. Ludwig Erhard meinte, wenn die Leute kein Wachstum mehr wollen, dann kriegen sie halt kein Wachstum mehr. Ihm ging es um die Freiheit dieser Entscheidung. Erhard war kein Wachstumsgegner, aber er hat frühzeitig erkannt, dass der Staat, wenn er es verspricht, dann auch liefern muss, und wenn er dies nicht kann, zur Verschuldung greift. Das geht ja auch, solange der Staat noch nicht hoch verschuldet ist und Zinsen zahlen muss. Wir erleben heute das Ende dieser Art Wachstumspolitik, und dieses teure Ende wird uns noch lange beschäftigen. Denn der heutige Staat sitzt in der doppelten Falle von einerseits steigenden Zinsverpflichtungen und andererseits wachsenden Ansprüchen an das Sozialprodukt, die die Parteien selbst formulieren. Ständiges Wachstum braucht also vor allem der Staat für seine Umverteilungsspielchen. Und ein überschuldeter Staat braucht schon Wachstum, damit er seine Zinsen zahlen kann. Manche Grüne sagen zwar, wir bräuchten kein Wachstum mehr, aber als Staatspartei merken sie dann, dass sie doch auch Wachstum brauchen, weil sie sonst ihre Umverteilungspolitik vergessen können. Also bleiben nur drei Möglichkeiten: mehr Schulden, mehr Steuern – aber dafür gibt es Grenzen – oder neues Geld schöpfen. Das ist die letzte Stufe des Wachstumsfetischs.

Und dann …
… bricht alles zusammen und man fängt wieder von vorne an.

Warum stellen Hauptstadtjournalisten solche Fragen nicht?
Sie können das nicht, weil sie Staatsjournalisten sind. Sie sind nicht Apologeten der Marktwirtschaft, sondern des Staatskapitalismus.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Buch.

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