„Raus, so schnell es geht“: Wachsende Panik am Arbeitsmarkt

„Hauptsache raus, Hauptsache schnell“: Deutschlands Unternehmen streichen unter wachsendem Kostendruck massenhaft Stellen. Die politisch organisierte Energie- und Wirtschaftskrise schlägt nun mit voller Wucht auf den Arbeitsmarkt durch.

IMAGO

Es geschehen noch Zeiten und Wunder: Der Spiegel veröffentlichte im Juni ein Interview mit Kilian Friemel. Friemel, Partner und Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing, verfügt über kompetente Einblicke in die Lage des deutschen Arbeitsmarkts. Mit dem Interview gewährt der Spiegel seinen Lesern einen Blick in das Innere der deutschen Wirtschaft – ein seltener Moment der Lauterkeit.

In seiner Berufspraxis unterstützt Friemel Unternehmen mit hohem Personalkostendruck dabei, notwendige Kostenreduktionen trotz des restriktiven deutschen Arbeitsrechts umzusetzen. Anders gesagt: Er eröffnet Wege zu schnellen Entlassungen.

Es ist bekannt, dass das deutsche Arbeitsrecht gerade zu Krisenzeiten der Wirtschaft nur wenig Raum zur Disposition einräumt. Unternehmen, die es sich leisten können, greifen dann auf die Hilfe von Profis wie Kilian Friemel zurück. Zumeist sind es größere Mittelständler, die an vier Kostenschrauben drehen können: Immobilien, Einkauf, Energie und Personal.

Allerdings sind Miet- und Eigentumskosten, so Friemel, Konstanten. Im Einkauf und bei der Energie ist das Thema bekannt: Preise kennen nur eine Richtung, nach oben. Das zwingt die Unternehmen dazu, die steigenden Kosten an ihre Kunden weiterzugeben, die ihrerseits zunehmend in finanzielle Engpässe geraten.

Was bleibt als Stellschraube? Die Personalabteilung. Im Interview bestätigt Friemel, worüber wir seit Monaten berichten: 14.000 Jobs werden Monat für Monat gestrichen. Dies gilt allein für die Industrie. Diese Entwicklung hat Folgen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Anwalt erhält immer neue Anfragen von Unternehmen, die unmittelbare Personalkürzungen vornehmen müssen. Schnelle Lösungen sind gefragt, die Betriebschefs drängen auf Aufhebungsverträge, die Arbeitsverträge innerhalb von einer Woche auflösen sollen.

Friemel bringt die dramatische Lage im Interview auf den Punkt: „Hauptsache raus, Hauptsache schnell.“ Alles Panikmache? Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Eine halbe Million Jobs wurden allein im ersten Quartal dieses Jahres gestrichen.

Die Lage am Arbeitsmarkt sollte eigentlich Tagesthema sein in den öffentlich-rechtlichen Medien. Dass dies nicht der Fall ist, ist ein Skandal: Die Folgen einer Politik des Klimafanatismus, des Atomausstiegs und des Aufbaus einer Staatswirtschaft werden mithilfe der Medien gezielt aus dem öffentlichen Bewusstsein gedrängt.

Wir leben in zwei Welten: Hier der kollabierende Arbeitsmarkt mit all seinen sozialen und persönlichen Dramen, dort die heile Welt der subventionierten neuen Staatsökonomie.

Dennoch stehen die Zeichen auf Sturm. Und in der Not finden die Betriebe Wege, sich vom Personal zu trennen – innerhalb des vorgegebenen, eng gesteckten Rechtsrahmens. Friemel beschreibt den Prozess: Bevor eine Kündigung ausgesprochen wird, werden Gespräche geführt, Alternativen geprüft und häufig Aufhebungsverträge angeboten. Für die Arbeitgeber ist dies in der Regel der schnellere Weg, weil langwierige Gerichtsverfahren unter allen Umständen vermieden werden sollen. Der Ball liegt dann im Spielfeld der Arbeitnehmer. Sollten sie eine Abfindung akzeptieren, müssen sie das Unternehmen sofort verlassen. Wer ablehnt, riskiert einen langen Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang.

Und nun folgt der entscheidende Aspekt, den Friemel im Gespräch beschreibt: Es wurde nicht der Kündigungsschutz abgeschafft. Es hat sich allerdings die wirtschaftliche Realität im Land dramatisch verändert und mit ihr das Machtgefüge zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Der Überhang an Arbeitskräften am Arbeitsmarkt ist nicht mehr zu leugnen. Auch politische Kampfbegriffe wie der Fachkräftemangel dürften bald verschämt in das Reich der politischen Fabeln verbannt werden, wohin sie auch zu Recht gehören.

Wo Unternehmer früher beinahe jede erdenkliche Möglichkeit nutzten, Mitarbeiter im Betrieb zu halten, führt der von der Politik initiierte Kostendruck nun dazu, Arbeitskosten so schnell wie möglich zu senken. Vom Klimafanatismus zur Massenarmut war es letzten Endes nur ein sehr kurzer Schritt. Deutschland ist in den Abstiegskampf geraten. Die Wirtschaft, insbesondere der energieintensive Mittelstand, die Einzelhändler und all diejenigen, die nicht in der Lage sind, ihr Kapital in andere Regionen dieser Welt zu verlagern, werden nun zu Opfern der beschriebenen Politik.

„Raus, so schnell es geht.“

Der Arbeitsmarkt ist allerdings nicht der Ausgangspunkt der Krise. An ihm kristallisiert sich das, was in Politik und Gesellschaft schiefläuft. Das Schweigegelübde der Eliten in Wirtschaft, Medien und Kulturbereich angesichts des ideologischen Irrwegs der deutschen politischen Klasse ist schändlich, stehen immerhin Millionen von Existenzen auf dem Spiel.

Die Antwort der Politik: Ein Klimasozialismus soll es richten, wachsende Staatswirtschaft, höhere Abgaben, ressentimentaufgepumpte Klassenkampf-Rhetorik, um den Umbau der Gesellschaft im Volk schmackhaft zu machen. Welch ein Wahnsinn.

Ist die politische Kaste unserer Zeit möglicherweise Opfer ihrer eigenen Bildungspolitik geworden? Es ist auffällig, dass beinahe niemand in Berlin den abstrakten Zusammenhang zwischen Energieversorgung und dem darauf aufgebauten Wirtschaftsprozess intellektuell nachvollziehen kann.

Das Beispiel der geplatzten Investition in ein Datencenter der amerikanischen Firma OpenAI in Deutschland zeigt die ganze Problematik. Die Investition wäre letztlich an die Anbindung des Rechenzentrums an französischen Atomstrom geknüpft gewesen. Mit deutschem Flatterstrom lässt sich keine moderne Ökonomie betreiben. Ideologische Borniertheit und der Versuch des Bundeskanzlers, seine Klimalobby vor Kritik zu schützen, ließen ein Projekt scheitern, das dem deutschen Wirtschaftsstandort mindestens zehn, wenn nicht 15 Milliarden Euro privatwirtschaftlicher Investitionen ermöglicht hätte.

Wie gesagt: Wirtschaftliche Tätigkeit ist ein Derivat des Energiestroms. Wer die Energiepolitik in die Hände sozialistischer Ideologen legt, darf sich nicht wundern, dass am Ende im Maschinenraum der Wirtschaft nur noch eine Frage gestellt wird: Wie werden wir unsere Mitarbeiter so schnell wie möglich, so billig wie möglich wieder los?

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Kommentare ( 64 )

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Benedictuszweifel
21 Tage her

Nicht die Politiker sind schuld. Sondern ihre Wähler. (Ursache -> Wirkung). Verantwortlich ist einzig und allein die überwältigende Mehrheit der Bürger dieser Republik, die über die Wahl der „Unsere-Demokratie-Parteien“ den eigenen Untergang immer und immer wieder, frei und geheim, selbst bestellt hat.

Privat
21 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Besonders dumme Wähler sind schuld am Untergang.

Britsch
21 Tage her
Antworten an  Privat

Und wo fängt das besonders dumm sein an? Bei zumindest manchen Medienvertretern, „Experten“, Politikern?

Bernd Bueter
21 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Genau so ist es. Die Wählermehrheit wählt Deutschland vorsätzlich in Schutt und Asche.

Dumm, dümmer, deutsch.

Judith Panther
20 Tage her
Antworten an  Bernd Bueter

Schlimm, schlimmer, Schland.

ekki
21 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

das stimmt natürlich, wobei ich immer mehr zweifel habe, dass die wahlen 100%ig korrekt ablaufen, briefwahl und linke aktivisten bei der auszählung… die wahl in sachsen anhalt wird dies zeigen, befürchte ich. in ihrem irrationalen hass auf die opposition sind sie zu allem bereit, wahlausschluss und wahlwiederholungen wie in thüringen sowie verfahrensänderungen zu gunsten der kartellparteien sind komplett undemokratisch, am besten gleich ganz verbieten. „unsere demokratie“ ist keine.

Freigeistiger
21 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Richtig, so war es bisher. Aber man sollte auch bedenken, dass die Bürger einer massiven, ausgeklügelten Propaganda des politmedilaen Komplexes ausgesetzt sind. Viele, gerade auch Ältere, sind vor allem dem ÖRR ausgeliefert, ihre Realitätswahrnehmung wird dadurch weitgehend bestimmt.
Deswegen braucht der notwendige Politikwechsel seine Zeit. Es geht um Meinungshoheit.

20 Tage her
Antworten an  Freigeistiger

Freigeistiger und Ekki – Sie haben beide Recht. Hinzu kommt, dass es vielen Menschen noch viel zu gut geht. Der Wählerwille ist ein schwerer Tanker, der kumulierte Untergang auch.

deltacenter
20 Tage her
Antworten an  Freigeistiger

Auch die müssen einkaufen und tanken ….und auch mal in die Stadt !! Es interessiert die einfach nicht,getreu dem Motto „für mich wird’s schon noch reichen“!!!!das ihr euch da mal nicht täuscht !!!!

Helfen.heilen.80
21 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Naja, der Korrektheit halber muss man sich nun aber fragen woher dieses Wahlverhalten kommt. Die These, die Bürger seien blöd (s. unten), ist lediglich gehässig aber schon statistisch unwahrscheinlich. Ursachen: kognitive Trägheit bei einem schnellen ökonomischen Abkühlen, das bisher keine der aktuellen Generationen irgendwann einmal erlebt hat. An diesem Punkt dann gibt es Probleme zu abstrahieren. Wohlstands-„Dividende“: der beständige wirtschaftliche Aufstieg seit dem Krieg liess bei manch einem Wohl die Vorstellung reifen, dass dies der Gott-gewollte Normalzustand sei. Der Wohlstand liess die Instinkte und das vorausschauende Denken verkümmern, da Indifferenz seit 80 Jahren nicht mehr sanktioniert wurde. Man hätte ja… Mehr

Last edited 21 Tage her by Helfen.heilen.80
Verzeihtnix
21 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Und die Nichtwähler sind auch schuld.

Phil
20 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Was erwarten sie auch wie die Situation endet, wenn zwei Füchse und ein Hase über das Nachtessen abstimmen? Demokratie bringt nicht automatisch die bessere Politik oder besseren Politiker hervor als die Monarchie, die Oligarchie oder die Aristokratie. Ohne einen auf Verfassungsebene garantierten Schutz von Eigentum, nach welchem der Rechtsstaat sich prioritär und kompromisslos zu richten hat, ist eine Demokratie nichts anderes als die Geschichte mit den Füchsen und dem Hasen und alle kennen das Resultat. Demokratie ist wenn das Gesetz selber dem Hasen sein „Eigentum“ gewährt und dies notwendigerweise mittels Gewalt durchsetzt. Wir leben aber in einer Demokratie-Simulation in welcher… Mehr

Rasparis
20 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Mag ja alles sein – Überfluss-Sozialisation dreier Generationen im bundesrepublikanischen „Staats“-Schaufenster bis noch in die 1990er Jahre hinein als die suggerierte Segnung des „Modells“ der„westlichen Demokratie“, ideologisierte Lehrpläne (die übrigens immer noch der von der B.R.D. absorbierten „reeducation“ der Besatzernächte genügen, die sich diesbezüglich aber nicht mehr mühen müssen, weil das Personal der Lizenzparteien den Auftrag derart verinnerlicht hat, dass jede Umkehr das ohnehin dünne und bröselnde Fundament ihrer Machthaberschaft gefährdete)), Erziehung zur Selbstverachtung oder zum Selbsthass, die Vergötterung alles Fremden bis hin zur willigen Zerstörung der eigenen Identität durch Armutseinwanderung als quasireligiöses Bekenntnis mit pekuniären Umverteilungsköder für ein Millionenheer… Mehr

Norbert Gerth
20 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Vielleicht werden auch diese Wähler klug wenn sie nichts mehr zum Fressen haben. Hunger schärft den Verstand….hoffe ich jedenfalls.

Last edited 20 Tage her by Norbert Gerth
Der Michel
20 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Nun ja. Merz hat im Frühjahr ’25 vieles versprochen, und der Vorwurf, den man seinen Wählern (ich war nicht dabei) machen kann ist, dass sie ihm geglaubt haben. Hätte Merz auch nur ansatzweise das umgesetzt, was er versprochen hatte, dann stünde das Land heute vermutlich deutlich besser da. Ich hatte Merz zwar nicht geglaubt – dass es aber *so* verheerend kommen würde hätte ich bei allem Pessimismus nicht gedacht. Ich will hier die Staatsfunkkonsumenten nicht verteidigen – aber die 24/7 Propaganda, die da produziert und durch die Leitmedien im Printbereich verstärkt wird ist gewaltig – und wessen Hirn einige ‚zig… Mehr

Laurenz
21 Tage her

Sie analysieren zwar hier korrekt, Herr Kolbe, aber ich teile nicht Ihre Beschreibung von Panik am Arbeitsmarkt. Daß man Schulden- & Klima-SPD, wie ökonomisches Desaster bekommt, wenn man den LüFri wählt, war doch vorher klar.

Der Michel
20 Tage her
Antworten an  Laurenz

Hmmm… ich habe Merz im Frühjahr ’25 nicht gewählt und war hinsichtlich seiner Versprechen ziemlich skeptisch – dass es aber so stiefelsdick kommen würde hätte ich tatsächlich trotz allem Pessimismus nicht gedacht.

Laurenz
20 Tage her
Antworten an  Der Michel

Die Mauerbauer-Logik läßt nichts anderes zu. Mauerbauer sind erpreßbar. Und die Mauer stand schon vor der Wahl.

Haba Orwell
21 Tage her

> ließen ein Projekt scheitern, das dem deutschen Wirtschaftsstandort mindestens zehn, wenn nicht 15 Milliarden Euro privatwirtschaftlicher Investitionen ermöglicht hätte.

Bei optimistischer Betrachtung – wollten größere Ami-Investitionen der letzten Jahre hier nicht Subventionen bekommen? Intel in Magdeburg – 9,9 Milliarden EUR (für 3000 Jobs) laut Google.

Thomas
21 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Deutschland ist eingekeilt zwischen den USA, China und den Globalisten.
Der einzige Ausweg Russland wurde verbaut.
Ergebnis: Schachmatt.

Boris G
21 Tage her

Der linke politisch-mediale Komplex fährt das Land voll gegen die Wand – aber 70% der Wähler halten ihm weiter treu die Stange???

EchoLog
21 Tage her
Antworten an  Boris G

Der Drops ist eh gelutscht.

Nach der Duma-Wahl Ende September wird Putin – sollte seine Partei gewinnen – die allgemeine Mobilmachung ausrufen.
Das sagen jedenfalls Politikbeobachter in russischen Zeitungen.

Dann geht es rund in Europa. Oder glaubt noch jemand, dass Putin sich seine Fabriken, Brücken und Öllager weiter in Schutt und Asche bomben lässt?
Dass er weiterhin zulässt, dass Moskau mit Drohnen angegriffen wird?

Sönke Neitzel sagte bereits 2025 im übertragenen Sinn, dass der Sommer 2025 der letzte Sommer in Frieden für Europa sei.

Für den Sommer 2026 hat er mit Sicherheit recht.

Last edited 21 Tage her by EchoLog
Thomas
21 Tage her
Antworten an  EchoLog

Dann hauen wenigstens die ganzen Ausländer ab. Kostenlose Remigration.
Ich bleibe in Berlin wenn der Vorhang fällt.

Last edited 21 Tage her by Thomas
Thomas
21 Tage her
Antworten an  EchoLog

WK 2 hat auch nicht mit dem Polenfeldzug 1939 begonnen, sondern schon 1936 in Spanien und 1937 in China. Insofern sind die Ukraine und Iran lediglich das Prelude zum kommenden grossen Krieg. Die Illusion das Trump den Ukrainekrieg beendet ist geplatzt. Ob Russland, der Mittlere Osten, Asien und Afrika: Alle diese dort ansässigen Völker wollen den Westen in Gestalt der USA, UK und Frankreich aus ihren Regionen schmeissen. Und recht haben sie. Der Westen hat diese Regionen ausgeplündert und verwüstet und jede wirtschaftliche Entwicklung und Frieden verhindert. Vor einigen Jahren hat Deutschland noch Widerstand geleistet, siehe Schröders Nein zum Irak… Mehr

Last edited 21 Tage her by Thomas
Thomas
21 Tage her
Antworten an  EchoLog

Deswegen wird hier alles abgebaut und nichts mehr investiert.
„Logistik Drehscheibe Deutschland“ heisst es euphemistisch.

hoho
21 Tage her
Antworten an  Boris G

Sie wollen ja immer noch Gutmenschen sein. Gestern mit einer Freundin gesprochen die Dr Titel in Physik trägt – wir können uns seit knapp 30 Jahren nur die politische Themen berühren wir gar nicht, weil sie sich dermaßen ärgert, dass man mit ihr gar nicht kommunizieren kann. Das ist Corona, Klima und der Krieg auch. Das ist bei fast allen anderen Beziehungen die ich immer noch im Westen der Republik habe. Meine Familie in Osten wählt jetzt nun AfD und ihnen scheint es jetzt egal zu sein, was man über sie sagt. Hier habe ich aufgehört Alk. zu trinken, so… Mehr

Last edited 21 Tage her by hoho
Simplex
18 Tage her

Was hat Merz denn wohl vor, wenn er die CDU-Mittelstandsvereinigung kalt stellt?? Er greift in den Geschäftsbereich von Frau Reiche ein und entlässt den „Kopf der Mittelstandsvereinigung“, Frau Connemanns, die „rechte Hand“ Reiches, als ihre Staatssekretärin! Dann zieht er Linnemann – den „Hauptkopf“ der MIT – ab, in dem er ihn im Gesundheitsministerium „versenkt“, wo er nur scheitern kann. Die MIT-Abgeordneten in der Fraktion sollten bei nächster Gelegenheit nicht mehr mit den Anträgen der Bundesregierung im Bundestag stimmen! Was unternimmt jetzt der MIT-Vorsitzende, Christian von Stetten?! Ziehen sie die Reissleine??? Hat Ulf Poschardt das schon gestern in WELT vorweggenommen?? Das… Mehr

Last edited 18 Tage her by Simplex
jukkad7133
20 Tage her

„Das Schweigegelübde der Eliten in Wirtschaft“
Es muss doch noch ein paar kluge Köpfe geben, die es sich leisten könnten, ihre Meinung zu sagen und diese auch mit Vehemenz zu publizieren.
Aber, Schweigen im Walde. Ich verstehe das einfach nicht.

moorwald
20 Tage her

Vielleicht ist es weniger politische Dummheit als vielmehr eine nur schwach ausgeprägte Fähigkeit, in Zusammenhängen zu denken. So wurde die langanhaltende Phase eines relativen Wohlstandes breiter Massen als quasi naturgegeben angenommen. Oder als ein selbstverständliches Recht betrachtet. Worauf dieser Wohlstand eigentlich beruhte, war nur wenigen bewußt. Nur auf diesem Nährboden konnten so Kopfgeburten wie „Klimaschutz“ oder „Energiewende“ gedeihen. Hinzu kam ein starkes Bedürfnis, endlich einmal zu den „Guten“ zu gehören. Dies führte zu einer monströsen Moralisierung von Politik, öffentlicher Diskussion, Bildungswesen.. Meinungen, „Haltung“, Bekenntnisse wurden wichtiger als Können, Tüchtigkeit und Leistung. In Deutschland läuft ein spannendes und für andere Länder… Mehr

Judith Panther
20 Tage her

stehen immerhin Millionen von Existenzen auf dem Spiel.“
Hoffentlich alles Nicht-AfD-Wähler, die immer noch glauben, daß Merz ein CDU-Kanzler ist und die Tagesschau informiert.

89-erlebt
20 Tage her

Es war nicht nur die polti mediale Kaste mit ihren Claqueuren in den Wirtschafts Chef Etagen, die den suizidalen Weg vorgaben. Es war und IST die wohlstandsverwahrloste Mehrheit, die diesen Weg begeistert, applaudierend gewählt hat .. all die vielen vergeudeten Jahre lang. Und dieses Komplott aus alimentierten NERO‘s und ihren Jüngern wird diesen Weg bis zum totalen Ende weiter im Einheitsmauer Gleichschritt gegen. Etwas Hoffnung keimt im Osten, wo sich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR vielleicht eine vernunftgeleitete Alternative bilden kann. Die sogenannten „neuen Länder“ könnten ein Neues Deutschland bilden und den Weg zur Vernunft beschreiten. Das Gebiet der… Mehr

Innere Unruhe
21 Tage her

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Kollegin (MINT, Akademikerin, Kinder) :“Jemand muss doch mit dem AKW und Klimaschutz anfangen“….
Das war vor 4-5 Jahren…..
Warum haben die Deutschen ihren Ast selbst abgesägt???

Aboriginal
21 Tage her

Herr Kolbe, ich befürchte, dass Ihre rationale,sehr schlüssige und auch gut nachvollziehbare Argumentation am Kern des Problems vorbeigeht. Wir haben es nicht mehr mit einer Politik zu tun, die die Nationalstaate und den gesellschaftlichen Status Quo schützen und erhalten will, sondern mit einer politischen Klasse, die dem Internationalismus fröhnt, die die „Räterepublik Euopa“ anstrebt, um ein Gegengewicht zu den USA oder China zu bilden. Dies wird erst möglich sein, wenn die nationalen Egoismen, wie Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Einlagenschutz der Sparer, separate nationale Verschuldung aufgrund von „übergeordneten“ Zwängen wie dem wirtschaftlichen Kollaps möglich sind. Wenn alle gleich pleite sind und am Boden… Mehr

jsdb
21 Tage her

Bei Unternhmern gilt: „Rette sich, wer kann“, Wann? Gestern!

wegmitdenaltparteien
21 Tage her

Ist die politische Kaste unserer Zeit möglicherweise Opfer ihrer eigenen Bildungspolitik geworden? „

Bei den Indianern der Altparteien trifft das sicherlich zu, die Kader hingegen legen eine astreine Arbeit hin. Es ist garnicht so einfach ein Land zu ruinieren. Mit tatkräftiger Unterstützung der CDU ist es den Grünen dann schlußendlich innert knapp 30 Jahren gelungen. Eigentlich verdient das Applaus und applaudieren tun ja auch breite Massen der Dummmichel.

Stefan Frings
21 Tage her

Herr Kolbe, Sie schreiben viel über Wirtschaft-, Energiepolitik, Regulierung etc. Schreiben Sie doch einmal einen Artikel mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht in DE (auch wenn sie kein Jurist sind). Das ist auch ein erheblicher Wettbewerbsnachteil, größere Diskussionen darüber gab es in den Kohl- und v.a. Schröder-Jahren, als DE in der Spitze 5 Millionen Arbeitslose (Anfang 2005) erreichte, ohne dass wirklich fundamental etwas geändert wurde. Die komplette Aufhebung des Kündigungsschutzgesetzes war nie ein Thema und ist es auch heute nicht. Das wurde und wird tabuisiert. In den USA, der Schweiz oder Dänemark ist der Arbeitsmarkt und v.a. das Kündigungsrecht bei Weitem nicht… Mehr

Punti
21 Tage her
Antworten an  Stefan Frings

Um Gottes Willen, nicht auch noch das. Der Herr Kolbe schreibt schon ständig jede Menge über Wirtschaft, obwohl er von Volkswirtschaft nun wirklich überhaupt keine Ahnung hat. Ihrem Wunsch könnte zur Abwechslung doch mal jemand vom Fach entsprechen.