Ökonom Daniel Stelter: Wir erleben mehrere Autokrisen gleichzeitig

Für die deutsche Autoindustrie kommt es knüppeldick. Selbst wenn die großen Hersteller die kommenden Krisen bestehen, werden die Auswirkungen für Deutschland nachteilig sein, sagt der Ökonom Daniel Stelter. Für Anleger ist Vorsicht angebracht.

Getty Images | Stefan König

TE: Jahrzehntelang war das Auto der deutschen liebstes Kind und auf die heimischen Hersteller waren nicht nur die stolz, die dort ihr Geld verdienten. Jetzt sind die Autokonzerne nicht nur an den Aktienbörsen abgesackt, sondern erleben wie kürzlich auf der IAA sogar eine Protestwelle. Wie tief reicht die Krise des deutschen Autos und was bedeutet das für das Land?

Daniel Stelter: Wir erleben mehrere Krisen des Autos gleichzeitig in Deutschland. Unter anderem eine Strukturkrise, begründet durch den technologischen Wandel – weg vom Verbrennungsmotor hin zum Elektromotor. Jeder große Strukturwandel, das zeigt die Geschichte, bedeutet für bestehende Unternehmen die Gefahr, ihn nicht zu überleben. Die deutsche Autoindustrie, wie auch die anderen wichtigen Industriezweige Deutschlands, Maschinenbau, Chemie, Pharma, gab es schon im Kaiserreich. Manche alte Branchen wie Photographie und Unterhaltungselektronik sind schon weitestgehend verschwunden. Den Computer haben wir zwar erfunden, aber das Geschäft machen andere. Die deutsche Autoindustrie jedenfalls hat es in mehr als einem Jahrhundert geschafft, die bestehende Technologie immer weiter zu optimieren. Doch jetzt kommt eben ein ungeheuer gefährlicher Strukturbruch. 

TE: Ist dieser Strukturbruch hin zum Elektroantrieb Folge politischer Vorgaben – Klimaschutz, Energiewende – oder käme der auch ohnehin?

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Daniel Stelter: Beides. Er ist natürlich einerseits Folge von deutscher Politik. Der politische Druck gegen den Verbrennungsmotor macht sich sehr stark bemerkbar. Aber dazu kommt: Die Wettbewerber außerhalb Deutschlands, nicht zuletzt in China aber auch zum Beispiel die französischen Hersteller, setzen auf Elektromobilität, weil sie unsere deutschen Hersteller in der Verbrennungstechnologie nicht schlagen können. Bei einem Elektro-Auto fallen alle die Elemente weg, die deutsche Autos relativ erfolgreich gemacht haben: die optimierten Verbrennungsmotoren und Getriebe etwa. Was also bisher differenzierend war, ist es künftig nicht mehr. Dazu kommt: Elektroautos sind auch kostengünstiger zu produzieren. 

TE: Und wenn die deutschen Unternehmen diesen Wandel gut bewältigen?

Daniel Stelter: Selbst dann gibt es einen erheblichen Arbeitsplatzverlust. Weil Elektroautos weniger komplex sind, brauchen sowohl die Automobilwerke selbst als auch die Zulieferer weniger Leute. Übrigens auch die Werkstattbetriebe, wenn keine Verbrennungsmotoren mehr repariert werden müssen. Es gibt da also über die großen Automobilunternehmen hinaus noch Multiplikator-Effekte. Für den Standort Deutschland ist der Effekt des Strukturbruchs in jedem Fall negativ. 

TE: Sind die jüngsten Meldungen über Stellenkürzungen bei Continental und Opel und anderen schon dadurch zu erklären?

Daniel Stelter: Ich will zu diesen konkreten Fällen nichts sagen. Ich habe ja zu Anfang schon gesagt: Ich sehe mehrere Ebenen der Krise des Autos in Deutschland. Die jetzigen Entlassungen sind wohl eher Wirkungen einer Konjunkturkrise, die jetzt mit der Strukturkrise zusammenfällt. Wir hatten in den vergangenen Jahren einen künstlichen Boom durch das billige Geld und eine weltweit steigende Verschuldung. Es ist nun klar sichtbar, dass wir eine weltweite Rezession bekommen. Und in Europa reagieren Deutschland, Schweden und die Schweiz nunmal am sensibelsten auf die Weltkonjunktur aufgrund ihrer Exportausrichtung. In diesen drei Ländern kollabieren gerade die Einkaufsmanagerindizes und andere Konjunkturindikatoren. Für die Autoindustrie kommt hinzu: Die Chinesen haben sich in den letzten Jahren auch sehr stark verschuldet. Und jetzt versuchen sie von dieser Abhängigkeit vom billigen Geld wegzukommen, und da sinkt die Nachfrage nach deutschen Autos.

Dass die deutsche Automobilindustrie so stark war und noch ist, liegt vor allem darin, dass hier die besonderen Fähigkeiten von Ingenieuren vorhanden waren, um die wichtigsten Teile wie Motoren und Getriebe zu bauen. Wenn diese Bestandteile mit dem Strukturbruch hin zur Elektromobilität wegfallen, dann entfällt für die großen Automobilhersteller auch die Notwendigkeit hier in Deutschland zu investieren. Denn dann richten sie sich lieber an den größten Märkten aus: USA und China. Wenn wir also ein anderes Spielfeld haben, auf dem die besonderen deutschen Qualitäten im Automobilbau keine Rolle mehr spielen, dann geht es nur noch um die Mengen der Produktion. Und da sind China und die USA im Vorteil. Wenn die historischen Gründe dafür wegfallen, dass wir in Deutschland in dieser Industrie so stark waren, dann fällt auch der Grund weg, in Deutschland zu produzieren. Der Strukturbruch wird also auch bei den deutschen Herstellern zur Tendenz führen, die Produktion noch mehr ins Ausland zu verlagern. 

TE: Zumal das Image dieser Hersteller hierzulande ohnehin extrem gelitten hat. 

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Daniel Stelter: Ja. Diese Dämonisierung des Autos und der individuellen Mobilität hierzulande führt noch zusätzlich dazu, dass Firmenlenker sich wohl kaum für ein technologiefeindliches Deutschland als Standort entscheiden werden, wenn mit Elektroantrieb und Brennstoffzellen ein ganz neues Spiel beginnt. Wir müssen uns klar machen, dass eigentlich die Automobilproduktion nur in Deutschland ist, weil sie historisch hier gewachsen ist. Wir sind in Deutschland gerade dabei, einer Industrie, die ohnehin in hohem Maße gefährdet ist durch den technologischen Umbruch, gesellschaftlich und politisch den Saft abzudrehen. Auch durch eine Klimaschutzpolitik, die völlig ineffizient ist, sehr viel kostet, aber dem Klima wenig nutzt. 

TE: Welche weiteren Krisen sehen sie noch?

Daniel Stelter: Dazu kommen dann noch politische Krisen mit ökonomischen Folgen, wie der Brexit. Großbritannien ist der zweitgrößte Auto-Markt in Europa. Die Risiken des Euro muss man auch noch dazu bedenken. Ohne die wirtschaftliche Stärke Deutschlands währe der Euro sicher längst schon Geschichte. Eine schwächelnde deutsche Autoindustrie hat nicht nur große Auswirkungen auf ganz Deutschland, sondern damit auch auf die gesamte Eurozone. 

TE: Welche Branche könnte denn in die Bresche springen und Beschäftigung bieten für all die Menschen, die künftig keine Autos mehr bauen und reparieren werden?

Daniel Stelter: Die Wind- und Solarbranche wird es schon mal nicht werden. In der Solarbranche ist die Beschäftigung zunächst hochgeschossen auf über 130 000 Menschen. Doch jetzt sind es kaum mehr 30 000. Die anderen Arbeitsplätze sind nun in China, wo man schneller auf Volumen und Skaleneffekte gesetzt hat. Für die Windenergie gilt dasselbe. Gerade baut ja auch Vestas 500 Arbeitsplätze ab. Die Idee der Politik, mit der Energiewende neue Arbeitsplätze zu schaffen, funktioniert also nicht. 

Eine Problem ist außerdem: Unsere Innovationen sind stark konzentriert auf den Automobilsektor. Und dort wiederum, wenn man sich die Patente genau ansieht, eher auf die Verbesserung des Alten als auf die Schaffung von Neuem. Es kommt also alles zusammen: Konjunkturkrise, Strukturkrise, Eurokrise und eine Politik, die den Schaden größer macht, statt ihn zu minimieren. Merkel selbst hat bei einem Europäischen Rat einmal gesagt, sie sehe schwarz für die europäische Automobilindustrie. Aber dann sollte man doch was dagegen tun. Tut sie aber nicht. 

TE: Was kann man als Anleger daraus folgern? Schnell Autoaktien abstoßen?

Ich selbst habe keine Banken-Aktien, weil die Bankenkrise ungelöst ist. Und ich habe keine Auto-Aktien. Zu spekulativen Zwecken kann man das natürlich kurzfristig wagen. Generell ist es für deutsche Anleger ratsam, ihre Vermögenswerte nicht zu sehr auf Deutschland zu konzentrieren. Ich rate, den Anteil an Vermögen außerhalb Deutschlands und am besten auch außerhalb der Eurozone zu erhöhen, global zu investieren. 


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Kommentare ( 139 )

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139 Kommentare auf "Ökonom Daniel Stelter: Wir erleben mehrere Autokrisen gleichzeitig"

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Der technologischen Wandel ist zur Zeit jedoch meist nur Theorie. Also wann wird geliefert?!

Schauen Sie sich mal den Erfolg von batteriebetriebenen, elektrischen Bussen weltweit an. Dort ist dieser Wandel sehr schön zu beobachten.

Welcher Erfolge? Stundenlange Ausfallzeiten? Abschreibungen nach bereits wenigen Jahren, weil die Akkus am Ende sind?

Auch Polizei Autos und Fahrzeuge der Kommunen werden immer häufiger Hybrid oder elektrsch angetrieben. Ist das jedoch ein freier Markt? Die Komunen haben sich verpflichtet mit Steuergeld Entwicklungsarbeit zu finanzieren. Was ist ausserhalb der Fahrzeug Thematik zu sehen? Ambitionierte Grenzwerte sind schnell erlassen. Wenn Nachrichten Meldungen jedoch mit den Worten enden: Zum Nulltarif wird es den Klimawandel nicht geben, wird mir etwas bange…

Ganz so schwarz sehe ich (noch) nicht. Entscheidend ist das Humankapital und nicht die Vergangenheit. Deutschland ist aktuell Spitze im Maschinenbau und Automobilbau weil wir intelligente, fähige Ingenieure haben.

Das wird sich aufgrund des Bevölkerungsaustausches zwar zum Schlechten ändern, aber noch ist es so.

Noch! Noch bedeutet aber eben nicht für immer. Und das Problem dürfte nicht nur in einem Austausch liegen, sondern auch daran, daß immer mehr von immer bessereren Abiturienten nicht studierfähig sind (und abbrechen) — und dies wiederum bei immer weniger werdenden Studenten der naturwissenschaftlich-technischen Fächer. Da läuft also was im Bildungswesen grundverkehrt. Weiterhin liegt es nicht am sogenannten Austausch, daß Deutsche nicht mal Jahrhunderte richtig benennen können!!! Das Schlecht-in-Mathematik-sein ist eine Sache (wenn man sie auch bedauern muss und man diesem Umstand noch dringender ändern müsste), aber das schlägt dem Faß den Boden aus. Es scheint aber Teil der deutschen… Mehr
Es ist nicht immer die Politik schuld, wenn ein Industriezweig wie jetzt die deutsche Autoindustrie schlechte Zukunftsaussichten hat. Die Wirtschaftseliten haben stets Merkel gehuldigt und somit die grün-sozialistische Politik unterstützt und an mangelnden Innovationen ist auch die Politik nicht schuld. Seit Jahrzehnten schon vermarktet die Autoindustrie einfache technische Modifikationen als große Innovationen und benutzt diese als Argument für Preiserhöhungen. Irgendwann kommt nun mal der Zeitpunkt, ab dem diese Marketingmasche nicht mehr funktioniert und die deutschen Hersteller von innovativen Marktbegleitern aus dem Ausland vom Markt gedrängt werden. Gutes Marketing alleIn reicht nicht aus, als um die Zukunft eines Autoteilezusammenschraubers zu sichern.… Mehr

Die Wirtschaftseliten sind nicht die gesamte Wirtschaft. Der Mittelstand ist nur als Balsam streichendes statistisches Zitat für unsere Politik interessant. Mit den Konzerndinos und der Politik liegt der aber eher über Kreuz.

„Seit Jahrzehnten schon vermarktet die Autoindustrie einfache technische Modifikationen als große Innovationen und benutzt diese als Argument für Preiserhöhungen. Irgendwann kommt nun mal der Zeitpunkt, ab dem diese Marketingmasche nicht mehr funktioniert und die deutschen Hersteller von innovativen Marktbegleitern aus dem Ausland vom Markt gedrängt werden. Gutes Marketing allein reicht nicht aus, als um die Zukunft eines Autoteilezusammenschraubers zu sichern.“ Und dann zieht die GröKaz die geheime Vergeltungswaffe aus ihrer Handtasche : Das E-Auto. Von Merkel lernen,heisst siegen lernen.

Der immer sichtbar werdende Niedergang Deutschlands mit „Flüchtlingskrise, Atomausstieg, Kohleausstieg, Klimapaket bis hin zur Verteufelung der Autoindustrie“ hat absolut nichts -aber auch gar nichts- zu tun mit Strukturwandel etc..

Für diesen Niedergang ist ausschließlich die grün-rot-schwarze und zudem noch in Teilen gesetzeswidrige Politik der Bundesregierung verantwortlich. Wer sich von grün-rot indoktrinierten Kindern die Politik bestimmen lässt, der hat -unter uns gesagt- einen an der Klatsche.

[…und morgen fährt Mami die Kinder dann wieder in ihrem SUV zur Schule, holt sie auch wieder ab und jeden Freitag werden sie zur Demo FfF chauffiert; …wie schön ist doch die Welt …noch !]

@CIVIS Bin wirklich froh, dass einige Kommentatoren noch den Überblick haben, die Dinge klar zu sehen und nicht, wie im Artikel, die Fakten so zu vermengen, dass keiner mehr weiß, was Ursache und Wirkung ist.
Jedenfalls hat die Politik die Wirtschaft in keiner Weise unterstützt, sondern ist ihr in den Arm gefallen: Grenzwerte hoch, DUH unterstützt, überhasteter Atom- und Kohleausstieg, irrsinnige Subventionen in eine Industrie, die noch nicht vorhanden und unsicher ist.
Gut, dass sie das grade gerückt haben, wo die Zerstörer der Autoindustrie sitzen.

Man sollte die Verteufelung des Flugverkehrs nicht vergessen – die einzige Branche, wo Drosselung zum erklärten Ziel der Regierung wurde. Für die Verkehrsbranche und Touristik arbeiten mehr Leute als für die Autoindustrie.

„weg vom Verbrennungsmotor hin zum Elektromotor.“ Wie hoch ist das Potential für Elektroautos? 10%-20%. Höchstens, je nach Land. Norwegen hat Elektro extrem subventioniert und trotzdem sind Anteile gering. Eigentümer wissen, wie teuer der Umbau der Steckdose in Garage ist. Viele Vermieter machen nicht mit (teilweise gar Verbot in Tiefgarage von E-Autos). Wer nach Asien schielt, sieht das einfacher. Also müssen sich die dt.Autobauer nicht selbst zerstören. Im Porsche-Museum kann übrigens eines der ersten E-Autos angeschaut werden von Mitte 19.Jh. Die Analyse ist auch sonst Mau. Der grösste und wichtigste Punkt fehlt: die gigantische Verschuldung von China, Indien und weiteren kleineren… Mehr
„weg vom Verbrennungsmotor hin zum Elektromotor.“ Verzeihen Sie, aber das ist der falsche Ansatz. Es geht doch nicht um einen radikalen Austausch von Technologien, es sollte darum gehen, dem Kunden das anzubieten, was er kaufen möchte. Sie kämen schließlich auch nicht auf die Idee zu schreiben Weg von Benzin, hin zu Gas. Wer ein Benziner fahren will, der soll das tun, Diesel dito. Gas natürlich und eben E-Auto soll auch derjenige fahren, der es möchte. Ich fahre ein Tesla Model X und habe mich gerade bei Fridays for Hubraum eingeschrieben, weil ich der Meinung bin, jeder sollte das Gefährt fahren… Mehr

Weitgehende Zustimmung zu ihren Kommentar.
Nur wie kommen sie darauf, dass die Türkei „gigantisch“ verschuldet waere?
Von deren Verschuldungsquote, die aktuell um die 29% liegt, kann Deutschland doch
nur trauemen…

Vor den wirtschaftlichen Auswirkungen scheint mir die Technologie zu stehen. Sie ist für Autos unentschieden, auch wenn sich manches, um kurzfristig möglichst viele Subventionen zu bekommen, um die teuren e-Modelle überhaupt verkaufen zu können. Ein Hybridantrieb, plug-in oder nicht, hat einen höheren Produktionsaufwand als ein Verbrenner. Auch eine Brennstoffzelle, mit kleiner Batterie und e-Motor, hat mehr Produktionsaufwand als ein batterieelektrischer Antrieb. Infrastrukturerfordernisse werden genau so problematisch sein wie ein Breitbandausbau, oder eine ICE-Schnellbahnstrecke, oder sogar ein Radweg von ca. 60 km im Ruhrgebiet, der trotz genug Geld 20 – 30 Jahren dauern kann, nachdem in 10 Jahren nur 13 km… Mehr

Ich kann in dem gerede des Herrn Stelter nicht besonders viel Kompetenz erkennen.
Vom „Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb“ ist kein technologischer Wandel, sondern nur und ausschließlich ein politischer inszenierter“Wandel“.
Und „Elektroautos sind auch günstiger zu produzieren“, war der Grund, den Artikel nicht mehr weiter zu lesen. Der Mensch hat genau null Ahnung, wovon er da redet.
Elektroantrieb macht ein Fahrzeug teuerer, unwirtschaftlicher und nahezu komplett alltagsuntauglich gegenüber dem Verbrennungsmotor. Die CO2-Story ist für nicht ganz so intelligente und einen Erdöl-Peak gibt es nicht, da Öl abiotisch entsteht. Die Geschichte mit den Bäumen passt allerdings zur CO2-Story.

Herr Stelter mag keine Ahnung haben, Sie glänzen jedoch auch nicht mit Expertenwissen. Ich fahre ein Tesla Model X und es ist wesentlich alltagstauglicher als meine Diesel, die ich zuvor fuhr. In eineinhalb Jahren bin ich jetzt 52.000km gefahren. Morgens wenn ich aufstehe ist der Wagen voll geladen. Ich zahle keine Mineralölsteuer, habe nicht ein Mal eine Inspektion gehabt. Fast jede Woche bekomme ich neue Eigenschaften in’s Auto geladen.
Vorschlag: Nehmen Sie sich mal einen Tesla als Leihwagen…, nur für eine Woche. Sie werden staunen, wie alltagstauglich der Wagen ist.

Und wo laden sie Ihren Tesla, wenn Sie jeden Abend wo anders parken müssen, wenn Sie eben keinen festen Stellplatz mit Wallbox haben? Was machen Sie im Urlaub, wenn ebenfalls keine Lademöglichkeit vorhanden ist? Da fahren Sie mit Ihrem Tesla nicht hin – aha, schon wieder ein Manko! Klar, man kann ja einen Leihwagen nehmen. Mit Diesel oder Benzin. Und was machen Sie, wenn Sie in einer ländlichen Region leben, wo die Infrastruktur für Ladestationen nicht gegeben ist, sprich Leitungsquerschnitte und Transformatorengröße und das Einkommen für einen Tesla o.ä. nicht reicht? Alltagstauglich ist Ihr Tesla nicht! Er passt zu Ihnen… Mehr
@Hansi. In der Erdwissenschaft ist die Bildung des Öls tatsächlich leise umstritten, d. h., es wird geforscht und überlegt, denn es ist einiges schlicht unklar, manches plausibel in beiden Richtungen. Aber hier wird geforscht, d. h. gearbeitet, nicht dümmlich wie beim CO2 „Ich weiß das, denn ich bin Wissenschaftlerin“ geblökt, wie es eine Biologin tat. Ich sehe hier wieder einmal eine ungute Parallele zu den 30er-Jahren. Hätten die damals, abgesehen von der gesamten verbrecherischen Idiotie, nachgedacht und keine emotionalen Entscheidungen getroffen bzw. gebilligt, hätten sie nicht den 2. WK vom Zaun brechen und viele Millionen mit ihren Fakes, ihren abstrusen… Mehr

So ist es. Herr Stelter sollte sich nicht zu Themen äußern, von denen er nichts versteht und Meinungen äussern, die er irgendwo aufgeschnappt hat…

Hansi, das E-Auto ist tatsächlich viel billiger. Nur die Batterie ist so extrem teuer (Bis zu 30000 Euro).

Ein 6kw Hausakku kostete vor wenigen Jahren noch 2.000€ pro Kw. Ich habe mir vor zwei Wochen eine 6Kw Tesla Wallpowerbox einbauen lassen. Kosten insgesamt mit Einbau 3.400€. Akkus werden rapide billiger. Und wenn der 100Kw Akku meines Tesla Model X mal unter 80% ist, dann verwende ich den als Hausakku.

Elektroautos sind günstiger zu produzieren, weil sie weniger komplex sind. Nur die Batterien machen sie noch teuer. Wenn deren Kosten weiter sinken, dann werden sie auch insgesamt günstiger sein.

warum sollten die Batterien billiger werden – Batterien sind ein sehr einfaches Produkt, man braucht recht wenige Komponenten und kann hervorragend in Serie produzieren. Spareffekte gibt es kaum, es sei denn, man könnte die Batterie verkleinern und eine höhere Zellenspannung erzeugen. Wahrscheinlich träumt das jeder Kobold-Grüne, der in Physik und Chemie statt galvanische Spannungsreihe und Reaktionsgleichungen zu büffeln mal lieber sein Schakra gesucht hat.

Die elektrochemische Spannungsreihe ist eine Naturgesetz.
Gesetze kann man ändern!! Vielleicht sollte man mal das PIK beauftragen. Für den Anfang könnten 500 Mio. Forschungsgelder mal reichen.

die Kosten stagnieren seit etwa 10 Jahren, da wird nix billiger, eher teurer…

So so, die Kosten stagnieren also? Preis pro KW vor 10 Jahren 2.000€ heute 500€. (Tesla Wallbox Akku)

Tesla ist auch schon bankrott, wenn man ehrlich ist.

Nun, die „Batterien“ sind wohl auch ein Bauteil eines Elektroautos und somit auch in den Gesamtkosten mit einzurechnen.
Desweiteren, weshalb sollten bei einer erhöhten Nachfrage von Seiten der Hersteller dieser Akkumulatoren nun der Preis für die benötigten Rohstoffe sinken?
Nachfrage bestimmt in der freien Marktwirtschaft immer noch dem Preis….

Die Kosten der Batterien werden durch die Rohstoffe bestimmt. Hier auf größere Senkungen zu hoffen, ist Unfug.

Sie sollten mit Ihren Äußerungen etwas vorsichtiger sein. denn der Preis für 1 KW Hausakku ist seit 10 Jahren von 2.000€ auf 500€ gesunken.

In einem durch quasi-sozialistische Subventionspreise verzerrten Markt können Sie nicht davon ausgehen, dass aktuelle Preise die wirklichen Kosten abbilden. Außerdem erntet man noch die Früchte von den unteren Ästen für NISCHENANWENDUNGEN (denn etwas anderes ist der ganze Mumpitz bis jetzt nicht).

Warten wir mal ab, bis der Wahnsinn breitere Anwendung bekommt und stationäre Zustände erreicht sind. Dann können wir weiterdiskutieren.

Abgesehen von den Batterien, zu denen hier schon viel gesagt ist, geht es um die Ladeinfrastruktur – Strom, Starkstromleitungen und Ladestationen. Derzeit scheinen die Industrie und die Grünen darauf zu drängen, dass diese Infrastruktur aus Steuermittel gebaut wird. Neben vielen anderen Gesichtspunkten – alles völlig absurd.

Und gleichzeitig vernichten wir die Energieerzeugen Atom und Kohle!

Mag ja sein, aber dann sei die Frage erlaubt, warum gerade Tesla eine perfekte Infrastruktur hinbekommt. Schauen Sie sich das Netz der Supercharger und Destinationcharger an, Sie werden staunen. Und jeder dieser Supercharger versorgt 8 bis 16 Ladestellen mit 150 KW. Wie macht der Typ das bloß?

Mit großen Dieselgeneratoren und Schulden machen.

Es ist knapp 120 Jahre her, daß Simens&Halske (u. a.) in Berlin ein Elektroauto gebaut und praktisch getestet haben. Ein Exemplar lief auch im kaiserlichen Fuhrpark. Der Elektromotor ist schlicht so genial, daß sich der Gedanke einfach aufdrängt(e). Resultat: es funktioniert nicht in Kombination mit individueller = freier Mobilität, bei schienengebundenen Verkehrsmitteln und im stationären Betrieb dagegen prima. An dieser prinzipiellen Ausgangslage hat sich bis heute kein Iota geändert. Ein E-Auto funktioniert auf einer festgelegten Distanz zwischen zwei Ladepunkten (Firma und Zuhause etwa.) Und dann können Sie auf dem Weg auch gerne noch ein paar Besorgungen machen. Wenn Sie dafür… Mehr

Statt dessen hat Simens&Halske dann die Entwicklung von Sternmotoren vorangetrieben. Gipfelpunkt der Entwicklung :Der BMW 801.

„Wir erleben mehrere Krisen des Autos gleichzeitig in Deutschland. Unter anderem eine Strukturkrise, begründet durch den technologischen Wandel – weg vom Verbrennungsmotor hin zum Elektromotor.“

Dieser technologische Wandel wird herbei fantasiert. Das Elektro-Auto gibt es seit 120 Jahren, dank milliardenschwerer Subventionen und Steuergeschenke an die Großverdiener, die sich diese teuren Spielzeuge leisten können, kommt man derzeit weltweit auf Neuzulassungen von etwa 0,5 %. Aber wenn selbst Systemkritiker wie Stelter an die Propaganda des „überlegenen Elektro-Autos“ glauben, dann Gute Nacht!

Alexis de Tocqueville – das ist doch so gewollt! Darauf warten sie doch schon – das wir uns gegenseitig die Köpfe einschlagen. Du solltest immer an den Text auf dem Denkmal in Georgia denken:“500 Millionen Menschen global, sollen übrig bleiben.“ Mit dem Finanzcrash geht´s dann los. Dafür holen sie doch die vielen Flüchtlinge nach Europa. „Wir gehen herrlichen Zeiten entgegen!“ Was meinst du ,wenn das Geld ausgeht,was dann diese Leute machen. Es wird weitgehenst Anarchie herrschen. Unsere Regierung, die macht sich dann aus dem Staub. Lies Irlmaier – da steht´s schon geschrieben. Such dir schon mal was auf dem Lande… Mehr