Was treibt die EU gegen die deutsche Autoindustrie?

Das Attribut »dramatisch« für die Entwicklung der deutschen Autoindustrie zu verwenden, erscheint untertrieben.

© Steffi Loos/Getty Images

Die Mitarbeiter in der deutschen Autoindustrie können sich schon einmal nach neuen Jobs umsehen. Die EU will die Zerschlagung der Automobilindustrie, zumindest der deutschen. Jetzt hat der EU-Umweltausschuss für einen Vorschlag gestimmt, nach dem die Autoindustrie den CO2-Ausstoß bis zum Jahre 2030 nahezu halbieren muss.

Die EU-Kommission hatte im November des vergangenen Jahres eine Reduzierung von 15 Prozent bis zum Jahre 2025 und anschließend eine weitere um 30 Prozent bis 2030 vorgeschlagen. Zu dünn, meinten Grüne, Sozialdemokraten, Linke und Liberale in Brüssel, es sollten vielmehr 45 Prozent bis zum Jahre 2030 sein. Wo sie schon einmal so schön im Umweltrausch dabei waren, stimmten sie gleich noch für eine Quote für Elektroautos. Hersteller sollen bestraft werden, wenn sie zu wenig Elektroautos bauen.

Im Oktober muss das EU-Parlament über diesen Vorschlag des Umweltausschusses abstimmen. Noch ist offen, wie diese Abstimmung ausfällt. Anschließend haben noch die europäischen Mitgliedsstaaten ein Wörtchen mitzureden. Eine Entscheidung dürfte vermutlich erst im nächsten Jahr kommen.

Klar ist: Die vorwiegend grünen Umweltpolitiker der EU wollen den Klimawandel aufhalten und deshalb den CO2 Ausstoß reduzieren. Kohlendioxid ist nun nachweislich kein »Klimagas«, kein »Schadstoff« und schon gleich gar nicht verantwortlich für eine Änderung des Klimas, sondern ein wesentlicher Baustein für Blätter, Pflanzen und Bäume sowie ein Spurengas, das in der Atmosphäre zu einem Anteil von 0,04 Prozent vorhanden ist. Diese Attacken gegen eine der tragenden Säulen Deutschlands sind nicht neu, schon im Frühjahr hatte Miriam Dalli, die Berichterstatterin des Umweltausschusses, sich mit verwegenen Forderungen »die Autoindustrie muss weg« hervorgetan.

Gegen Freiheit und Freude am Fahren
EU-Kommission klagt gegen Deutschland
Dalli kommt ebenfalls wie der EU-Umweltkommissar Karmenu Vella aus dem korrupten Malta, dort, wo im vergangenen Herbst eine kritische Journalistin ermordet wurde, dort, wo Korruption blüht und gedeiht, dort, wo sich steuersparende Konzerne ansiedeln. Berüchtigt sind Bewohner der Insel auch für ihren millionenfachen Vogelmord. Miriam Dalli hätte also genug zu tun, vor ihrer eigenen Haustür zu kehren. Aber sie wurde Berichterstatterin des EU-Umweltausschusses, tönt mit großen Worten und fliegt selbst auf EU-Kosten sehr viel durch die Gegend. Gelernt hat sie nichts. Sie hat mal bei einem lokalen TV-Sender gearbeitet. Der Umweltschutz liegt ihr sehr am Herzen, gegen den Vogelmord auf Malta hat sie allerdings nichts. Das reicht, um etwas zum Thema Auto zu sagen.

Mehr als »Wir müssen die Umwelt retten!« und deswegen CO2-Ausstoß senken sowie nur noch mit Elektroautos fahren. kommt dabei nicht heraus.

Für die deutsche Autoindustrie bedeutet das, dass viele Arbeitsplätze in der Autoindustrie zerstört würden, käme diese Torheit aus Malta durch. Dallis lapidare Antwort: Die Regierungen müssten eben ihre Gesellschaften auf drastische Arbeitsplatzverluste einstellen. Dann sollen sie eben Autos bauen, die nichts verbrauchen. Das sagen neben Dalli ebenso führende Grüninnen.

Der Chef des Daimler-Betriebsrates, Michael Brecht, kritisiert den Vorstoß des EU-Umweltausschusses heftig als zu »ambitioniert und nicht erreichbar«.

Er hält das Votum des Umwelt-Ausschusses im EU-Parlament für zu anspruchsvoll, gibt aber dennoch dem grünen Esel Futter: „Wir alle wollen emissionsfreies Fahren!« Brecht zur Automobilwoche: »Allerdings sind 45 Prozent, wie es das EU-Parlament nun fordert, aus heutiger Sicht zu ambitioniert und nicht erreichbar.«

»Klüger wäre es gewesen im Jahr 2025 eine Überprüfung der Werte für 2030 anzustreben. 2025 kann man – anders als heute – eine realistischere Einschätzung der Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativem Antrieb für 2030 vornehmen.«

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat die Entscheidung des Umwelt-Ausschusses ebenfalls kritisiert. »Das Votum geht an der technischen und wirtschaftlichen Realität vorbei«, so VDA-Präsident Bernhard Mattes.

Die Parteien im Deutschen Bundestag begrüßen offenbar allesamt diesen Vorstoß. Bis auf die AfD. Dessen Verkehrsexperte Dr. Dirk Spaniel, von Haus aus Auto-Ingenieur und einziger Abgeordneter mit tieferer Kenntnis der Autoindustrie, kritisiert in seiner Rede vor dem Bundestag heftig: »Verantwortlich ist nicht nur der Grenzwert der EU, sondern diese Regierung bestehend aus CDU/CSU und SPD will diese Fahrverbote, weil sie die Menschen in diesem Land umerziehen wollen.«

»Jedes Fahrverbot in Deutschland ist von Ihnen politisch gewollt!« rief Spaniel in Richtung Regierungsbank. Zudem erinnerte er daran, dass auch der Abgas-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages feststellte, dass eine Gesundheitsgefährdung bei den derzeitigen Grenzwerten wissenschaftlich nicht nachweisbar ist. »Setzen Sie endlich durch, dass in Deutschland wie in allen anderen Ländern auch repräsentative Mittelwerte und keine Worst Case Meßwerte gemessen werden.«

Die EU sagt: Die Mitgliedstaaten benennen die Behörden, die für die Messung zuständig sind. Spaniel: »Die Standortfrage der Messstellen in den Städten ist eine politische Frage.« Die AfD lehnt als einzige Partei im Deutschen Bundestag Fahrverbote ab. Spaniel: »Teile dieses Parlaments wollen die Deindustrialisierung dieses Landes. Das ist für mich die böswillige Zerstörung der wirtschaftlichen Existenzgrundlage der Bundesrepublik Deutschland.«

In einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung erwarten übrigens die Autoren sogar den Wegfall hunderttausender von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie. Die Folgen des Kampfes gegen das Auto spüren die Autohersteller bereits jetzt sehr heftig. Beispielsweise Mercedes in Stuttgart, wo es dramatische Umsatzeinbrüche in den Sommermonaten gab. Offiziell ist die Rede von neun Prozent weniger verkauften Autos, die Einbrüche sollen jedoch deutlich höher liegen. Seit Anfang des Jahres sind die Daimler Aktien um 30 % eingebrochen.

Der Konzern stehe, so hört man aus Stuttgart, vor der Aufspaltung in eine Pkw- und in eine Lkw-Sparte. Die Mitarbeiter sollen die Wahl haben, sich für eine Sparte zu entscheiden oder zu gehen. »Beim Daimler« fragt man sich, was dann der chinesische Anteilseigner tun werde, der derzeit zehn Prozent Aktienanteile hält. Am Ende könnte er 30 Prozent oder sogar noch mehr der Aktien halten.

Die Daimler Mitarbeiter haben allen Grund zur Sorge, was dann passiert. Bereits jetzt wird in China ein zweites identisches Entwicklungszentrum parallel zu Stuttgart und Sindelfingen gebaut. Sinnvoll ist das nicht. Produktionsstätten werden quer über die Welt verteilt, bisher jedenfalls war die technische Intelligenz und das Know-how an einem Ort versammelt.

Das Attribut »dramatisch« für die Entwicklung der deutschen Autoindustrie zu verwenden, erscheint untertrieben.

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Kommentare ( 146 )

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Die EU ist eine Tollhaus!!! Beweis: Sie zerschlägt mit brutalster Gewalt die Einnahmequellen der Deutschen, will aber von Jahr zu Jahr mehr Geld von ihnen! Den ganzen Morgen hab ich überlegt, aber die Rechnung geht irgendwie nicht auf. Erinnert mich alles an einen Witz: Chantal, wieviel ist 2×2? Antwort 5! Lehrerin: Denk noch mal nach! Chantal: Manchmal?

20 der 35 Milliarden Dividenden der deutschen DAX Unternehmen gehen ins Ausland

Deshalb tut Deutschland alles für den Export, zu Not sogar die eigene Bevölkerung die Rechnungen begleichen lassen (Target 2).

Es sind die globalen Eliten die Deutschland aussaugen, die EU ist nur Werkzeug.

Genau deswegen, lieber gitarero, ist Ihre Überlegung abwegig.

Wenn Politiker, noch dazu grüne, linke usw. die Werte für die technische Entwicklung festlegen, ist der Niedergang nicht mehr weit. Wohlgemerkt, es ist richtig und wichtig für den künftigen technischen Fortschritt Leitplanken zu setzen. Dies kann aber der Vernunft folgend nur in einem Maß und Zeitraum geschehen, die die jeweilig betroffene Industrie nicht in den wirtschaftlichen Abgrund treibt oder wie bereits geschehen zu strafbaren Verhalten nötigt. Alpträume für politisch klar denkende Menschen sind garantiert, wenn sich dann noch die Interessen einer nicht demokratisch legitimierten Institution wie der EU und einer am Fortbestand des hart erarbeiteten Wohlstands in Deutschland ablehnend eingestellten… Mehr
Die Briten, die versuchen, sich selbst aus dem größten Binnenmarkt der Welt zu katapultieren, werden/würden auffa Schnauze fallen, und zwar gehörig. Einer Mehrheit von Engländern ist das laut Umfragen inzwischen klar – war es eigentlich immer schon klar, auch und gerade VOR dem Referendum. Das war ohnehin ein Zufallsergebnis – Demokratie halt. Ich gehe Wetten ein: Der Brexit kommt nicht, die pragmatischen Engländer werden einen Weg finden, aus der Nummer wieder heraus zu kommen – mit eben dieser Mehrheit der Vernünftigen. Denn nota bene: Das Referendum war zu keinem Zeitpunkt bindend für die Regierung – durfte man/frau nicht so direkt… Mehr

Hallo „giesemann“,
es mag sein, dass die Briten nach dem Austritt vorübergehend in wirtschaftliche Turbulenzen geraten werden. Auch Deutschland als größter Handelspartner der Briten wird darunter leiden müssen!
Allgemein nicht bedacht wird, dass England nach dem Austritt von dem zu erwartenden Crash der EU und oder des EURO verschont bleiben wird, weil die Briten dann insbesondere für künftige Rettungsmaßnahmen für die hochverschuldeten Südstaaten der EU nicht mehr mithaften. Mit ihrer Pfund-Währung, die sie klugerweise nicht gegen den Euro eingetauscht haben, können sie zudem auf wirtschaftliche Veränderungen flexibler reagieren, als z. B. ein vom Euro geplagtes Griechenland.
Wait and see!

Es gibt eine ganze Reihe von IdiotInnen (und leider ist in diesem Fall diese Schreibweise mal berechtigt), die sich eine Welt ohne Autos wünschen. Sie haben keinen Verstand, mindestens keine Ahnung, rauchen wie „Schlot“, leben selbst oder aber Familienangehörige von ihnen zum großen Teil mehr oder weniger an das Sozialsystem angelehnt als Mitarbeiter oder Empfänger und sind auch nicht dadurch zu verschrecken, dass es eines Tages keine Industrie oder Autos mehr gibt (große schwarze Schornsteine). Sie bauen dann einfach im Schrebergarten an. Das ist sowieso viel besser, denn Deutschland produziert ja so viel Plastikmüll. Hauptsache, die Zigaretten kommen noch aus… Mehr

Solche trifft man Tag für Tag. Demokratie hängt mir inzwischen absolut zum Hals heraus. Die Masse der Menschen ist politisch dermaßen inkompetent. Die Grenze der politischen Begabung ist zuverlässig immer da erreicht, wo die Leute stolz den neuesten Quatsch mit Lügen aus den MS-Medien nachplappern. Kein Wunder, dass die auch von der herrschenden Clique nicht wirklich erst genommen werden.

Solche Verbrauchsgrenzwerte sind erreichbar. Es geht auch ohne Elektroautos. Dabei werden die Riesen-SUV mit 2,5 t Masse, sowie 7er, S-Klasse, A8 und auch die Ebene der „gehobenen Mittelklasse“ verschwinden, die ohnehin nicht die Massenstückzahlen abbilden. Für entsprechende Fahrzeuge aus dem Ausland gibt es ein Importverbot. Intelligenz ist gefragt, bei der Neugestaltung der individuellen Massenmobilität, was ohne das bewährte Auto mit Verbrennungsmotor zunächst nicht möglich sein wird. Erst ein komplett neu gedachtes Mobilitätsverständnis, mit angepasster Verkehrsinfrastruktur, auf Basis eines modernisierten gesellschaftlichen Zusammenlebens (Erwerbsleben), wird irgend etwas ganz neues bringen. Ich sage es mal so: kein Automobil für die individuelle Mobilität muss… Mehr
Danke für die Rückmeldungen, ich beende das Thema für mich hier. Bemerkenswert aber, dass man sogar hier auf TE gleich mit substanzlosen Aussagen als Birkenstockler gekennzeichnet wird. Aber das ist nicht weiter kommentierenswert. Ich bin seit ich Autos kenne ein bekennender Autonarr, habe entsprechendes Spielzeug mit vier und zwei Rädern, durfte bisher an vielen Baureihen in der Entwicklung etwas beitragen und habe meine Sichtweise trotzdem geändert. Ich stelle hier fest, dass die überwiegende Mehrheit bezüglich Auto doch noch einen Balken vorm Hirn hat. Für viele ist halt immer noch die PS-Zahl das Statusmerkmal. Die Beschleunigung von 0 auf 100 ist… Mehr

Das Szenario hatten wir doch schon mal im Ostblock (Stichwort Trabi, der war auch nicht schwer oder schnell, und repräsentierte ein „komplett neu gedachtes Mobilitätsverständnis“ (Autos aus Pappe)), und damals hatten wir massenhaft Westlinke auf Staatskohle, die vom Sozialismus geschwärmt haben – und kein einziger hat rübergemacht.

Wie immer alles nur BlaBla, linke Wortemissionen sind defnitiv (in den Konsequenzen) tödlicher als irgendwelche Dieselemissionen.

Die 7er, S-Klasse, A8 würden nicht verschwinden, die Politiker würden nicht darauf verzichten. Den Bürger würde man aber gerne abspeisen mit etwas, das er nicht will. Warum sollte der Bürger aber dafür arbeiten?

Jedenfalls kann in wenigen Ländern der Fahrer die Leistung nutzen, die er hat, trotzdem kaufen die Leute solche Autos. Selbst Tesla ist im high-end-Segment eingestiegen. Es gibt also irgendein Geheimnis, dass sich der Konsument nicht der ‚man braucht-nicht‘-Rationalität beugt. Wäre die Menschheit rational wäre sie schon längst ausgestorben.

„komplett neu gedachtes Mobilitätsverständnis“….ist das sowas wie der „neue Mensch“….?

Mit ihrem letzten Satz haben sie mehr als Recht. Für die verlausten Exkremente Werfer sehe ich aber schwarz, so wie für einen ehemaligen Steinewerfer, der hat es auch bloß zum Außenminister geschafft und nicht zum Ingenieur. Wir leben in einer Individualgesellschaft, da kommen sie nicht weit mit Anordnungen wer welches Auto wann zu fahren hätte.

Carli, woher nehmen Sie ihr Halbwissen? Haben Sie fundierte oder belegbare Aussagen der Hersteller? Mir scheint, Sie selbst sind so ein Birkenstockler, der gemütlich in der Stadt wohnt und jeden Tag mit dem Rad zur Uni fahren kann, wo er seit „zwölfzig“ Semestern verweilt? Ein normal denkender Ingenieur kann so einen Schwachsinn nämlich gar nicht ins Netz tippen. Der denkt durchaus weiter! Nicht die paar Millionen PKW sind hier unser Problem! Nicht das CO2 oder NOx ist das Problem! Das Problem sind die Leute, die Werte erfinden, die absolut keinen Sinn machen! Falsch verstandener oder falsch umgesetzter Umweltschutz macht der… Mehr
@Carli, İch verstehe nicht,warum sie den Menschen nun auch noch von Staat vorschreiben lassen wollen, was für ein Auto sie fahren „dürfen“? Sie schreiben doch selber, das diese „gehobene Mittelklasse“ nicht die Massenstückzahlen bringen. Um es mal klipp und klar zu benennen, diese ganze Diskussion um Grenzwerte, die Messung der Schadstoffe, das Gebaren der EU und die „Klimaziele“, ist doch in Grunde genommen eine grosse Farce. Entweder hat man wirklich in der EU das Ziel, die deutsche Automobilindustrie zu zerstören, dieses noch mit „freundlicher“ Hilfe der deutschen EU-Politiker oder man will auch EU-weit den sozialistisch/kommunistischen Weg gehen, wonach wir dann… Mehr
@HH 1966, ich sage mehrmals ja. Ja, eine dumme Gesinnungspolitik gibt Grenzwerte vor, deren Relevanz für globales Klima und Gesundheit der Menschen nicht fundiert nachgewiesen sind. Aber die Autoindustrie war, warum auch immer, zu dämlich der Politik beizubringen, dass solche Grenzwerte nur durch Tricks, oder wie bei VW geschehen, durch Betrug erreichbar sind. Ja, die „Konkurrenz“ begrüßt sehr, dass die deutsche Autoindustrie durch die EU-Politik angegriffen wird. Ja, wir sollten uns nicht von Opportunisten und Dummköpfen der Politik vorschreiben lassen, welche Autos wir fahren. Ein Trabby war genug. Weiter in die Zukunft geschaut, haben aber die meisten der heutigen Autos… Mehr

-7! Das ist ja eine Klatsche 😀. Schwer nachzuvollziehen, jaja. Nach vorne denken heisst differenziert denken. Ich bin selbst mein bisheriges Berufsleben in Führungsfunktionen in der Autoindustrie tätig und verstehe diese Branche nicht mehr. Sie läuft in eine Sackgasse und hätte es doch in der Hand. Aber hochfähige Ingenieure folgen wenig ernsthaft ihrem Spieltrieb, anstatt die Branche auf die Zukunft auszurichten, was nicht gezwungenermaßen E-Auto heissen muss. Es steht noch nicht fest, was die optimalen Lösungen sind, für die Stadt, für das Ländliche, für Langdistanzen.

Muss nicht aber kann! Der mündige Bürger soll selbst entscheiden können wie und mit was er sich fortbewegen möchte!

oh mei oh mei… hier kann man ein Beispiel davon lesen, der 80% von denen ich hier immer spreche. Nur zu Ihrer Info, ich fahre weiter S-klasse 320PS 27 Jahre alt und werde das auch weiter tun auch wenn die breite Masse dann mit dem Tretauto zur Maloche fährt. viel Vergnügen.

Fahren Sie Ihre S-Klasse, solange es Ihnen Spass macht und bis die Korrosion sie zerfrisst. Das ist in jedem Fall die für Sie wirtschaftlich günstigste Lösung. Oder erhalten Sie den Wagen als gut restaurierten Oldie, was allerdings etwas Geld kosten würde. Und einen neuen „Gebrauchten“ brauchen Sie dann auch, denn einen wertvollen Oldie fährt man nicht mehr bei Regen. Nun, Ihre Strategie führt aber zum selben Ergebnis: Arbeitsplätze in der Autoindustrie weg, denn wenn jeder sein Auto 30 Jahre fährt, braucht es keinen Modellzyklus von fünf bis sieben Jahren und man kann die Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten drastisch abbauen. Und keine… Mehr
Einer will basische Filter vor der Schnauze, damit aus dem Unglücksgas CO2 Carbonat werde. Komischerweise stimmt das auch noch. Dann die bange Frage: Wohin mit dem Carbonat? Und die Lösung heißt: Ab in’s Jebirge, die Dolomiten etwa. Die BESTEHEN aus Carbonat, und zwar einer Mischung aus Kalzium- und Magnesiumcarbonat, vulgo auch als „Dolomit“ bekannt. Daher also … . Wie wär’s mit so einem Filter am Auspüff? Auch hier wird das Carbonat in den Dolomiten, ersatzweise auf der Schwäbischen Alb verklappt. Da gibt es jede Menge Kalksteinhöhlen – rein damit. Kalk ist? Kalziumcarbonat, sehr richtig. Das Doofe ist: Man braucht Kalzium(hydr)oxid… Mehr

Mehr grüne Pflanzen reicht schon, die verklappen das selbst. Stichworte Regenwald, Carbonsenke.

Schon recht, Alexis, aber der Regenwald ist halt auch weg, wenn zu viele Menschen … . Ausatmen. Autofahren. Herumfliegen. Flächen versiegeln. Zu Wohnzwecken. Alles klar? Wie war das nochmal mit den drei „K“? Kinder, Kühe, Kettensäge.

Wer jetzt für die Automobilindustrie ist, ist ein Umweltnazi, Europahasser, Heissklima verleugner, CO2 Populist, Abgasmob und Pegidaanhänger.

Und ganz fortschrittliche Denker, wie Ronald Ich-kann-deine-Fresse-nicht-mehr-sehen-Pofalla wollen binnen 20 Jahren neben den Kern- auch noch die Kohlekraftwerke abschalten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/kohleausstieg-kohle-kommission-verstaendigt-sich-auf-2038-a-1228162.html

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass nicht nur in Brüssel Verstand ein rares Gut ist.

Es ist sozialistische Planwirtschaft im Deckmäntelchen des Umweltschutzes, aufgebaut auf irrationalen Ängsten und grünschimmeligen Desinformationskampagnen für besorgte Umweltschutzkonsumenten, die ausgerechnet in Zeiten, wo die Luft in D am besten ist so tun, als würden sie von Autoabgasen vergiftet.

Derweil sie sich völlig unbesorgt von morgens bis abends mit Chemikalienmixen waschen, eincremen und eindieseln, ihre Wäsche beduften, die Luft damit verpesten, die Allgemeinheit belästigen und die Auswirkungen auf deren und ihre eigene Gesundheit diesbezüglich nicht im Geringsten hinterfragen.

Die Mama Merkel will doch im Jahr 2025 ein spannendes Land haben. Jedenfalls hat sie das bei irgendeinem CDU-Parteitag verkündet. Nun ja, Ärmel aufkrempeln und ran an den Speck. Es gibt noch viel zu tun, bis der Bogen endgültig überspannt ist.

*Das hier sind die Physikalischen Tatsachen* !
– CO2 / %-Anteil der Atmosphäre___0,038%
– Menschen gemacht ca. 1%_______0,00038%
– davon aus DE ca. 2%___________0,0000076%
.
– CO2 – (Kohlendioxid)
eines der wichtigsten Atmosphären Gase für das Leben auf der Erde neben Sauerstoff, aus DE kommen – 0,0000076% – (menschengemachtes CO2)
unerlässlich für das Pflanzenwachstum … die Ernten … der Nahrungsmittelproduktion für die Weltversorgung.
.
würden ALLE Verbrennungsprozesse in DE eingestellt, das Land zurück versetzt zu einer Zeit noch vor den Lagerfeuern in Höhlen – also zurück auf die Bäume …. würde in DE – 0,0000076% – an CO2 eingespart werden können.

Es handelt sich nicht nur um einen »Wirtschaftskrieg« sondern mit diesen „Flüchtlingen“ (Sozialstaat-Invasion[sic!]) wird das über Jahrzehnte aufgebaute … Gemeingut und Kommunale Eigentum/Vermögen … das den Bürgern gehört … weithin im Land verteilt, wird dem Bürgern in WEST entzogen – er hat zu Teilen! … Gemeingut und Kommunale Eigentum/Vermögen … sind KEINE Verfügungsmasse irgendeiner (Demokratieschen) „Regierung“ – Partei – Politik sondern muss dem Bürgern Totalitär entzogen werden. . der Hintergrund dazu? (US/GB Hollywoods NEUE WELT) von diesen Bilderbergern: “ […] … Ein regierbares, geeinigtes Europa ist jedoch NICHTmöglich, wenn das eine Land reich, das andere Land arm ist. Da sich… Mehr

Die Güter gehören dem Staat und der ist Beute der Politik. Die Bürger können dies nur über die gewählten Politiker beeinflussen.

Träumen Sie nicht weiter: der Staat ist nicht ihr Eigentum oder Beschützer, weil sie „schon länger hier leben“ ;-/

Guten Tag, es ist grossartig, dass Tichyseinblick eine Vielzahl von Meinungen zulaesst und veroeffentlicht. Einige Stellen im Text, lassen allerdings klar die Intention erkennen den sogenannten Treibhauseffekt zu bagatellisieren. „…ein Spurengas, das in der Atmosphäre zu einem Anteil von 0,04 Prozent vorhanden ist. “ die Aussage stimmt. Man koennte sie noch weiter spinnen. Der CO2 Gehalt der Atmosphaere war in den letzten 150 Jahren konstant, bei 0.04 %. Die Aussage bleibt richtig, selbst wenn der CO2 Gehalt in dieser Zeit von 350 ppm auf 449 ppm angestiegen waere. Was einem Anstieg von 28.2 % entspraeche. Also alles prima. Man muss… Mehr

Welche Antriebe sind denn effizienter als der deutsche Diesel? Deutsche Firmen führen bei Patenten zum autonomen Fahren. Leichtbau können sie. Das ist doch alles kalter Kaffee. Vielleicht klappt es aber bald mit Beamen

„Es gibt also jede Menge Moeglichkeiten fuer die Automobilindustrie die Zukunft positiv zu gestalten.“. Vollkommen recht und es wird sich auch viel ändern, darum geht es aber nicht, hier soll eine erprobte funktionierende Technologie ausgetauscht werden BEVOR eine andere technisch soweit ist, siehe EEG, da werden Unsummen in Windräder, Solaranlagen, Biogasanlagen (heißes Thema) gesteckt BEVOR es ermöglicht wurde diesen Strom auch zu speichern um bei Bedarf abzurufen. Von der Energie Umwandlungs Effizienz noch gar nicht geredet.

Diese „Grenzwerte“ sind rein ideologischer Natur, mit Wissenschaft haben die nichts zu tun. Wenn man einer Pfütze einen Tropfen Wasser hinzufügt, dann kann trotzdem keiner darin schwimmen!

Klimawandel mag es geben, aber er ist nicht menschengemacht sondern hängt wesentlich von der Sonnenaktivität, der Erdumlaufbahn und der kosmischen Strahlung ab.

Die kann man aber nicht beeinflussen und damit könnte man auch die Menschen nicht um ihr Geld bringen!

So siehts aus!

Was erwarten Sie von der deutschen Automobilindustrie noch? Die ist bereits führend bei „down-sizing“, bei „Leichtbau“, hinsichtlich des „autonomen Fahrens“. Da ist sie keineswegs ein „fast-follower“. Verstehen Sie den „batterieelektrischen Antrieb“, dieses Pferd, das bereits vor 100 Jahren totgeritten wurde, als technische Innovation? Wie wär’s denn mit der technischen Revolution der „Seilzugbremse“ und des Reibungsstoßdämpfers? Nie wieder Hydraulikprobleme! Die Entwicklung des Verbrennungsmotors hat ein Stadium erreicht, in dem die ausgestossenen Abgase sauberer sind als die zur Verbrennung angesaugte Luft. Jedes zusätzliche Euro6d-Auto macht die Luft sauberer, nicht schmutziger. Wäre es unserer „Regierung“ ernst mit der „weltweiten“ Reduzierung von CO2, dann… Mehr