Nach dem Diesel jetzt auch Benziner unter Beschuss

Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden, hat erhebliche Zweifel, woher der Feinstaub tatsächlich kommt.

© Miguel Villagran/Getty Images

Die nächsten Fahrverbote drohen! Nicht mehr nur für den Diesel, jetzt sollen auch noch die Benziner dran glauben. Zwar nur solche mit sogenannter Direkteinspritzung, aber das haben mittlerweile fast alle Motoren. Die stoßen auch Abgase aus, die lebensgefährlich sein sollen. Deshalb: Stop! Fordert, na, wer schon? Am lautesten die Vertreter der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

Die EU hat 2007 auch neue Abgasnormen für Benzinmotoren beschlossen. Sie tritt ab September dieses Jahres, 2018 in Kraft. Im Prinzip gelten dann für Diesel- und Benzinmotoren dieselben Werte für Partikel. Benzinmotoren durften noch das Zehnfache eines Dieselmotors aus dem Auspuff stoßen, jetzt nur noch 6 x 1011 Partikel pro Kilometer. Das sind sehr wenig Teilchen; so werden sowohl aus Diesel- als auch aus Benzinmotoren praktische keine Partikel mehr herauskommen. Solche Werte erreichen Benziner mit Direkteinspritzung in der Regel nicht.

Hintergrund: Auch in einem Benzinmotor findet eine Verbrennung statt. Auch dabei entstehen Abgase. Die Motorenbauer haben auch wie beim Diesel versucht, die Ausbeute zu erhöhen, also mehr Leistung aus dem Kraftstoff zu holen, um damit die Abgase zu reduzieren. Vorrangiges Ziel bei der Entwicklung von Motoren ist die Vermeidung von CO2, das in jenem menschengemachten Märchen von der menschengemachten Klimakatastrophe zum Schadstoff Nummer 1 erklärt wurde. Das hat zur Folge, dass andere Gefahrenstoffe erhöht werden.

Fixiert auf Risiken statt Chancen
Innovation: Freundlicher Bluff
Der Kraftstoff muss mit Luft in einem bestimmten Verhältnis vermischt werden. Nur dann zündet das Gemisch. Um noch sparsamer mit dem Kraftstoff umzugehen, also weniger CO2 auszustoßen, entwickelten die Konstrukteure eine Einspritzpumpe. Die bläst ein paar Tröpfchen Kraftstoff in den Brennraum; eine Zündkerze entzündet dann das Kraftstoff-Luft-Gemisch. Das funktioniert allerdings nur gut bei einem bestimmten Anteil von Kraftstoff und Luft. Zudem sitzt hinter dem Motor seit langem ein Katalysator, der die Abgase reinigt. Der aber arbeitet nur bei einem exakten Kraftstoff-Luft-Mischungsverhältnis (Lambda 1), sonst wird er zerstört.
Allerdings bleibt diesem Gemisch nicht immer genügend Zeit, damit alle Benzintröpfchen verbrennen. Die fliegen dann als Rußpartikel durch die Auspuffanlage ins Freie. Gerade bei höheren Drehzahlen werden auch mehr Rußpartikel ausgeblasen.

Sie sollen sich in den Atemwegen festsetzen können. Eigene Untersuchungen, wie hoch die Belastung durch Partikel bei Benzinern in den Städten ist, gibt es bisher nicht oder sie sind nicht bekannt.

Diese winzigen Partikel kann man nur noch mit einem Partikelfilter auffangen, der ebenso wie der Katalysator im Abgasstrang sitzt. Anders als beim Dieselmotor gibt es hier nicht solch erhebliche Probleme, den Filter zu reinigen oder „regenerieren“.

Beim Dieselmotor wird in bestimmten Abständen die Temperatur im Partikelfilter erhöht, dabei verbrennen die eingesammelten Rußpartikel, der Filter wird wieder einigermaßen frei. Kurzstrecken sind allerdings Gift. Der Dieselfahrer muss also immer wieder auf die Autobahn, damit der Partikelfilter freigeblasen wird.

Solche Probleme hat der Partikelfilter für den Ottomotor nicht. Hier kommen die Abgase mit hohen Temperaturen aus dem Motor, der Filter soll sich selbst reinigen.

Bisher ist nur Mercedes auf die Bühne getreten und bietet seine S-Klasse serienmäßig mit Partikelfilter an. Hier spielen sowohl die Kosten als auch der Platz für den Einbau keine große Rolle. Erfahrungen bei anderen, vor allem kleineren Fahrzeugen liegen nicht vor. Zu erwarten ist aber, dass es auch wie beim Dieselmotor zu erheblichen technischen Problemen mit den entsprechenden Kosten führt.

Die Fahrzeughersteller rüsten ihre Fahrzeuge mit Partikelfiltern aus. Die Hersteller der Filter allerdings kommen mit ihrer Lieferung in der gewünschten Qualität nicht nach. BMW hat gerade die Auslieferung des M550i gestoppt, weil Motor und Filter zusammen nicht funktionieren. Doch erhebliche Zweifel tauchten schon in der heftigen Auseinandersetzung um die Dieselabgase auf, welchen Anteile sie am Feinstaub haben.

Nur ein geringer Teil der Feinstaubbelastung in den Städten stammt aus dem Verkehr, sagt jedenfalls das Umweltbundesamt in seinen Daten. In den Texterklärungen klingt das wesentlich dramatischer. Dieser sinkt ebenso wie die Stickoxide in den Städten erheblich, wie die Daten des Umweltbundesamtes zeigen. Sie belegen, dass der Verkehr nur zu einem geringen Teil am Feinstaubaufkommen beteiligt ist.

Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden, hat erhebliche Zweifel, woher der Feinstaub tatsächlich kommt. Er hat in seinem Institut jahrelang große Datenmengen von Messungen ausgewertet und festgestellt, dass es viele andere Einflussfaktoren wie zum Beispiel die Wetterlage gibt.

So kosten Wertvernichtung der Autos und Fahrverbote nur viel Geld, ohne dass sie viel nutzen. Es muss also dringend über andere Grenzwerte diskutiert werden, fordert Klingner. Klar ist, je weniger Feinstaub, desto besser. Die Frage ist jedoch, in welchem Verhältnis stehen Aufwand und Ertrag. Ist jene gigantische Wertvernichtung angebracht, die gerade stattfindet? Autos werden wertlos, weil vor allem Grüne, die sich derzeit in vielen Rathäusern eingerichtet haben, Verbotszonen ausweisen. Für Anwohner und Lieferanten eine unverträgliche Situation wie zum Beispiel in Hannover.

Ganze Stadtbereiche zu sperren, ergäbe unschöne Bilder, daher wenden die Verwaltungen Salamitaktik an: einzelne Teilbereiche zu sperren. In Stuttgart versuchen die Stadtverwaltung beispielsweise, Halteverbotszonen rund um U-Bahnhaltestellen einzurichten, damit Autofahrer nicht mehr mit dem Auto zur U-Bahn fahren, und dann weiter mit ihr in die Innenstadt. Klar, dass dafür auch Personal abgestellt wird, das entsprechend zu kontrollieren.

Wir sehen: Das Geschäftsmodell „Ausplünderung“ ist ergiebig. Jener dubiose Abmahnverein „Deutsche Umwelthilfe“ wird jetzt auch noch ausgerechnet von jenem zweifelhaften Verein unterstützt, der es mit seinen Manipulationen vor ein paar Jahren so übertrieben hatte, dass dieser hinten runterfiel. Der ADAC hatte bei seiner Wahl zum Autopreis „Gelber Engel“ kurzerhand die Stimmzettel der Leser manipuliert. Das ging über viele Jahre hinweg. Der Verein, der sich noch immer nicht von seinen Betrügereien erholt hat, will jetzt auch ein Wörtchen in Sachen „Auto und Umwelt“ mitmischen; noch reinere als reine Autos fordern, sprich am Auto-Bashing-Hype mit zu verdienen.

Mitverdienen wollen übrigens auch jene beiden Staatskabarettisten, die in der ZDF Sendung „Neues aus der“Anstalt“ so scheinbar kritisch grüne Propaganda verbreiten. Die angeblich so kritischen Staatslacherzeuger beweihräuchern den Chef der Umwelthilfe mit Sprüchen wie „Leute, die mit Engagement und Herzblut zur Sache gehen“. Die Anstalts-Propagandisten rufen die Bürger direkt auf: „Mit ein paar Euro ist man dabei.“ Geld her für die Umwelthilfe – wir vertreten Ihre Interessen.

Ob die Millionen von Autofahrern, die gerade fassungslos eine ungeheure Wertvernichtung ihrer Autos erleben müssen, dies auch so sehen, dürfte ziemlich zweifelhaft sein.

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Kommentare ( 166 )

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Und als nächstes kommen dann garantiert sicherheitshalber Fahrverbote in Städten für Benziner, die keinen solchen Feinstaub erzeugen und US-Abgasnormen für Stickoxide erfüllen, weil in der damaligen EU-Norm noch kein Grenzwert für Stickoxide vorgesehen ist.
Geplant war das von den Dres. jur. in den Ministerien bereits im Rahmen der
Bürokratie für die blaue Plakette.
Also noch mehr völlig überflüssige Kosten für uns Bürger!

Warum spielt eigentlich die gigantische Feinstaub-Emission zu Silvester und auf allen möglichen Festen keine Rolle?
Für ein paar Euro kann man sich sein privates Feuerwerk erkaufen.

Ich lese in diesem sehr emotional geschriebenen Artikel hauptsächlich von der Wertvernichtung die schlecht für die Menschen sein soll. Ohne Frage Wertvernichtung ist etwas schlechtes. Schaut man sich jedoch die andere Seite genauso intensiv an. Kommt man zwangsläufig zu dem Punkt, dass die meisten Autos nur kurze Strecken fahren bzw wâhrend der Fahrt auf der Straße zu 99% nicht in dem optimalen (und vermessenen) Drehzahlbereich gefahren werden. Somit ist klar dass meist weder der Katalysator (kaltstart) noch der Motor im optimalen Bereich betrieben werden. Es kann also viel auf Papier ausgerechnet werden, dass die Autos schuld sind oder auch nicht…… Mehr

Vielen Dank für Ihre ausführliche Zuschrift, Tesla stellt reine Elektroautos her, keine mit Brennstoffzellenantrieb. Von dem haben sich alle dt. Autohersteller bis auf Weiteres verabschiedet, weil nach 25 Jahren Forschung vorerst auf Eis gelegt, nicht aus purem Unwillen, sondern weil keine funktionierenden Lösungen mit hinreichender Standfestigkeit herauskamen. Problem sind die Membranen in den Zellen. Sehen Sie sich den extrem hohen Aufwand an, den die Hersteller von stationären Brennstoffzellen für Häuser treiben müssen.

„Heutzutage würde niemals jemand ein offenes Lagerfeuer mitten in einer Stadt machen…“ Und wie viele Raucher gibt es in Deutschland? Und wie schädlich ist dieser Dreck. Und warum kommt dazu von den Grünen kein Geschrei? Und warum Blasen die ach so ÖKO- grünen Palletheizungen keinen Feinstaub in die Luft? Ich kann das dumme Geschwätz nicht mehr hören. Früher waren wir Anti-Atomkraft und heute Pro? Oder wie wollen Sie die ganzen E-Autos aufladen? Und vor allem wo soll denn die Lade-Infrastruktur herkommen? Bekommt dann jeder sein eigenes kleines AKW in den Keller? Nur mal zum Nachrechnen. Wer seinen Tesla mit 70KWh… Mehr
Schöne Rechnung die Sie da aufmachen. Ich rechne das immer so: im Schnitt fährt man am Tag 40km. Macht bei ~15kWh/100km ca. 6kWh. Die muss man in der Zeit von 19:00 bis 6:00 (oder so ähnlich) aufladen. Das macht also weniger als 600W. Das geht auch mit 1,5mm². An jeder Steckdose. Klar ist das im Moment noch schwierig in der Innenstadt, aber wenn alle schreien das das überhaupt nicht zu machen ist, weil wegen 305Ampere und so, und sich keine Sekunde das Gesamtbild anschauen, dann wird das auch nie besser. Und ja, wir brauchen Rohstoffe für Akkus. Aber das scheint… Mehr
…maximal 17% des Feinstaubs kommen aus dem Verkehr! – egal Auto = Giftwerkzeug! Diese elendige Nazigift CO2 soll ja auch noch herauskommen! – Das bringt uns sowieso in Kürze um! Genau so wie die Giftstoffe aus Solarelementen- ach nee das sind ja grüne Giftstoffe – die sind dann nicht so schlimm. Wann gehen wir denn mal an die 80% Feinstauberzeuger ran? Ich fordere (lachhaft- ich weiß) das die Schreiber solcher Kommentare erst mal ein Betriebsverbot für ihre Heizung bekommen! Und Kamine – ach was sage ich: jede Verbrennung von irgendetwas gehört ohnehin verboten! Und zwar weltweit! Grökaz wird das mit… Mehr
Ich könnte wetten…… sie fahren wenigstens einen Hybriden wenn nicht sogar Elektro. Zweifelsohne mag ein E–Fahrzeug an Ort und Stelle keine Emissionen ausstoßen. Allerdings sind wir noch meilenweit von 100% reg. Energien entfernt. Eine andere Frage die sich stellt ist jene warum die Menscheit in den Industrieländern immer älter wird. Nach ihrer Argumentation müsste in Verbindung der letzten Jahrzehnte der Mobilität, die Lebenserwartung sinken?! Ich sehe nur eines. Die Mobilität war noch nie so „sauber“ wie zur Zeit. Vorbei sind die Zeiten von Rußgeschwärzten Kofferraumdeckel der Dieselfahrzeugen. Der Irrsinn nimmt Fahrt auf, wenn man die Grenzwerte von Feinstäube die am… Mehr

Es gehr einzig und alleine darum, die Mobilität der Menschen einzuschränken.

Elektroautos haben wenig Reichweite und stehen lange an der Ladestation, während Verbrennungsmotoren schnell betankt sind und nach 10 Minuten oder weniger wieder voll fahrbereit sind.

Frau Merkel meinte doch unlängst, dass „wir“ in 20 Jahren nur noch mit Genehmigung Auto fahern dürfen.

Interessante Theorie. Nur – wenn Angela nicht will das wir mobil sind, wäre es doch einfacher ein paar zentrale Stellen der Kraftstoffversorgung zu blockieren, anstelle von endlos vielen dezentralen Solarzellen auf den Dächern der Bürger. Das kann also nicht dahinter stecken.

Warum nicht in edelster Absicht die Fertigungsanlagen der deutschen Autoindustrie nach Amerika verschenken? Oder besser noch: Das ganze Zeugs verschrotten. Man ist ja schliesslich verantwortlich. Die freiwerdenden Industriegebäude könnten dann zu Flüchtlingsunterkünften umbaut werden. Da liesse sich sicher etwas Anständiges draus machen. Zur Finanzierung des Ganzen müsste man halt Kredite aufnehmen: Vielleicht etwas riskant, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Nein, im Ernst, Deutschland hat inzwischen gesellschaftspolitisch einen derart schweren kollektiven Dachschaden entwickelt, dass es kaum noch lustig ist. Thilo Sarrazin sollte deshalb dringend „Deutschland schafft sich ab, Bd. 2“ schreiben, nicht als Warnung an Deutschland – da besteht… Mehr

Grenzwerte, Grenzwerte, Grenzwerte.
Die Deindustrialisierung Deutschlands wird den Verantwortlichen furchtbar auf die Füsse fallen. Dann nämlich, wenn kein Geld mehr da ist zur Finanzierung von Merkels Gästen.
Dann gibt es nämlich einen neuen Grenzwert für Hartz IV. Mit allen Konsequenzen.

Sehr geehrter Herr Douglas, vielen Dank! Recht haben Sie, was Sie über diesen Ökounsinn schreiben und klar dessen Profiteure kennzeichnen. Auf der politischen Bühne gibt es nur eine Partei, die das auch so siehtwie Sie: AfD – und die sollte man unterstützen, um die Ökospinner zu stoppen! Gruß PD

Sie schreiben, das „Freibrennen“ des Dieselfilters würde im Stadtverkehr wegen der geringen Abgastemperaturen nicht funktionieren und des halb müsse der Diesel immer wieder auf die Autobahn … Das mag sicher für Diesel-PKW deutscher Produktion gelten, allerdings nicht für Peugeot- und Citroen. Diese haben seit über 20 Jahren einen Partikelfilter mit zusätzlicher Harnstoffeinspritzung in den Treibstoff, sodaß die für ein „Freibrennen“ notwendige Abgastemperatur geringer ist und der Filter auch im Stadtverkehr wirkungsvoll gereinigt, d.h. von Rußablagerungen befreit wird. So ein Filter hält ca. 200.000km – also praktisch ein Autoleben lang. Würden alle Dieselfahrzeuge Mit dieser Technologie ausgerüstet, hätten wir ein großes… Mehr

Noch eine kleine nicht unwichtige Ergänzung: es ist eine heftige Disksussion darüber entbrannt, was jene winzigen Partikel anrichten, die dennoch aus den Partikelfiltern entkommen. Das sind unter anderem Beschichtungen der Innenwände, die auch katalytisch wirken sollen. Beim Benziner kommen nicht geringe Mengen an Platin aus den Katalysatoren.

Vorsicht bitte! Sie verwechseln etwas, kann in dem mittlerweile sehr komplizierten Geflecht leicht passieren. Harnstoff oder Ad Blue wird für die katalytische Stickstoff-Reduktion im SCR Filter benötigt, nicht für die Verminderung der Abbrenntemperatur der Rußpartikel beim Dieselmotor. Die französischen Hersteller haben früh auf einer Partikelfilterlösung bestanden, während die deutschen Autohersteller eher mit innermotorischen Maßnahmen Partikelaufbau und NO2 Bildung reduzierend wollten. Die Franzosen setzen sich EU-weit durch, sie benötigten ein Additiv Eolys für die Herabsetzung der Brenntemperatur der im Filter sich anlagernden PArtikel von ca. 550 auf 400 / 450 Grad. Übrig bleibt ein wenig graue Asche, die sich im Filter… Mehr
Regt euch nicht auf, ist doch nur eine andere Form von Terrorismus! Terrorismus in Fürsorge gekleidet. Man verspricht Abhilfe von Gefahren, die vorher subtil aber dann mit verve an die Wand gemalt werden und Angst schüren auf allen Lebensgebieten. Nebenbei soll der Umbau der Staaten getarnt und davon abgelenkt werden, nachdem die Menschen vor lauter Angst nicht mehr ein noch aus können und man zieht ihnen ihre Lebensform unter dem H… weg und bildet eine schöne neue Welt eines Suprastaates der alle futuristischen Phantasien bei weitem übertrifft. Für elitäre und einmal „gewählte“ Individuen, die bereits alles haben was sich für… Mehr
Man sollte sich doch bitte einmal die Geldgeber und Unterstützer von der „Deutschen Umwelthilfe“ ansehen. Diese Leute dort sind natürlich nur an dem Wohl der Bevölkerung interessiert. Dass man jetzt die Fahrverbote auf Benziner ausdehnen möchte, zeigt die ganze Schizophrenie der Kampagne. Des Weiteren stellt der Einbau von Partikelfilter bei Benziner die Autoindustrie vor erhebliche, technologische Probleme, was die Fahrzeuge im Endeffekt auch wieder teurer machen wird. Verlogen ist diese Diskussion auch deshalb, weil andere umweltverschmutzende Anlagen mit einem hohen Anteil von Rußpartikeln, Dioxinen, CO2 usw. gar keine Berücksichtigung finden. Mein Nachbar heizt beispielsweise mit Holz und Kohle. Ich kann,… Mehr

Gäbe es ausreichend strenge Bauvorschriften, dürfte Ihr Nachbar (und Sie) nur mit Solarkollektoren, Geothermie oder Luftwärmetauschern heizen, und Sie hätten das Problem nicht. Sie sollten die Grünen wählen 🙂

Sie scheinen irgendwie den Kontext meines Kommentars nicht verstanden zu haben, welcher dahingehend lautet, dass einerseits Pkw Abgase politisch thematisiert werden und andere umweltverschmutzende, gesundheitsgefährdende Abgase andererseits nicht. Da Sie ja anscheinend ein bekennender Grüner sind, sollten Sie doch diesbezüglich wissen, wie sich die Grenzwerte der verschiedensten Emissionsarten darstellen. Im konkreten Fall handelt es sich um eine alte Schwerkraftheizung von vor 1984, welche auch 2018 unter bestimmten Voraussetzungen betrieben werden darf. Daher mein Hinweis, dass von Amts wegen Feinstaub in die Luft geschleudert und umliegende Bewohner gesundheitlich geschädigt werden dürfen. Die Überprüfung auf Einhaltung der Grenzwerte ist nur nach Ankündigung… Mehr
Vielen Dank für die ausführlichen Erklährungen. Ich kenne die Forderungen der Grünen tatsächlich nicht besonders gut, hätte aber erwartet das Verschärfungen von Emissionsgrenzwerten deren Gebiet sind, daher mein Tipp die Grünen zu wählen. Außerdem haben Sie Recht, das es nur schwer verständlich ist, warum nur die PKW Abgase thematisiert werden, wo doch auch die Industrie, die Landwirtschaft und auch Hausfeuerungen einen großen Teil zur Partikelemission beitragen. (https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_emi-ausgew-luftschadst_2017-06-12.pdf). Es müsste mehr passieren. Ihrem Einwand, das der Einbau von Partikelfiltern in Benziner die Autohersteller vor große technologische Probleme stellt möchte ich entgegenhalten, das das bei Dieseln stand der Technik ist, also kein… Mehr