Das Auto in Deutschland: vorbei?

In ein paar Monaten mal eben einen komplettes, über mehr als ein Jahrhundert gewachsenes Verkehrssystem über den Haufen werfen – das, ohne ausgereifte neue Technologie in der Hand zu haben. Nach der gescheiterten »Energiewende« planen SPD, CDU und Grüne das nächste Desaster.

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Radfahren, zu Fuß gehen – oder am besten zu Hause bleiben. Das sind die Regierungsziele für das künftige Deutschland. Autofahren soll nicht mehr sein. Offizielle Begründung: »Schutz des Klimas«, dem die Autofahrer weichen müssen.

ARD ungewohnt kritisch
Pleite: Wie der Staat Unternehmen vernichtet
Mit einem ganzen Paket an Maßnahmen wie höheren Steuern auf Kraftstoffe, Tempolimits auf Autobahnen sowie einer Pflicht für mehr Elektroautos soll der CO2-Ausstoß noch weiter gesenkt werden. Das seien nur erste »Gedankenspiele«, noch in keiner Weise abgestimmt, heißt es nachträglich auf die öffentliche Empörung aus dem Verkehrsministerium.

Die »Gedankenspiele« kommen von einer »Nationalen Plattform „Zukunft der Mobilität” (NPM)«, die der unter grünem Druck stehende Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Sommer des vergangenen Jahres vorgeschlagen und dem das Kabinett im September zugestimmt hat. Unter Federführung des Bundesverkehrsministeriums sollen sechs Arbeitsgruppen verkehrsträgerübergreifende Lösungsansätze für »eine nachhaltige, bezahlbare und klimafreundliche Mobilität« entwickeln.

Panikmache pünktlich zum Termin
Um Diesel ging es gar nicht
Das, was seinerzeit beim Ausstieg aus der Kernenergie nach außen hin so prächtig funktioniert hat, soll jetzt auch beim Ausstieg aus dem Automobil klappen: die ethische und moralische Rechtfertigung politische weitreichende Beschlüsse zur Zerstörung der Industrielandschaft Deutschlands. Damals hatte eine »Energie-Kommission« mit Kirchenleuten wie dem Münchner Kardinal Reinhard Marx, Sozialarbeitern und Politologinnen, aber keinem einzigen Energiefachmann nachträglich moralisch untermauert, was Merkel im panischen Alleingang nach der Tsunami-Katastrophe und dem Reaktorunglück in Fukushima beschlossen hatte: Weg damit!

Jetzt soll eine »Nationale Plattform Zukunft der Mobilität« dieses bewährte Prinzip beim Verkehr wiederholen.

Berlin dreht durch
Autos - die haben wir nicht mehr!
Den Vorsitz nimmt ex-SAP Vorstand Henning Kagermann ein. Der wollte schon immer damit glänzen, dem Elektro-Auto zum Durchbruch zu verhelfen und leitete bis Ende vergangenen Jahres die »Nationale Plattform Elektromobilität« (NPE). Die hat ihr am lautesten vorgetragenes Ziel deutlich verfehlt, bis 2020 eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen zu bringen. Selbst bei schmeichelhafter Rechnung kommt man aktuell auf höchstens 100.000 E-Autos bei insgesamt rund 43,8 Millionen Autos auf Deutschlands Straßen. Das Elektro-Auto wird in der klimapolitischen Milchmädchenrechnung mit null CO2 Ausstoß berechnet. Doch kommen die Abgase nicht aus dem Auspuff, sondern aus den Schornsteinen der Kraftwerke.

Doch das Autoland droht technologisch und ökologisch zurückzufallen. Denn auch Kagermann konnte bisher keine neue Lösung für Batterien präsentieren, die das Hauptproblem der Elektro-Autos beseitigt, nämlich die fehlende Reichweite. Munter plaudert er dafür auf dem »Plattformeritis«-Nachfolger: »In der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität denken wir Mobilität ganzheitlich und verkehrsträgerübergreifend – um Wege aufzuzeigen, wie unser Verkehr in Deutschland zukünftig klimaschonend, nachhaltig und bezahlbar gestaltet und dabei die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandortes sichergestellt werden kann.«

Saturiert und hysterisch
»E-Mobilität klimaschädlichste Antriebsart« - Der Industrieverband und das Elektroauto
Mehr Ladestationen im Land fordert der Software-Mann unter anderem, hat jedoch nichts dazu gesagt, wo die komplette neue Infrastruktur wie Kraftwerke, neue Mittelspannungsleitungen und Umrichter stehen oder herkommen sollen. Eine Idealbesetzung für grüne Phantasien also. Der Millionär will als oberster Lobbyist für Elektroautos den Autofahrern, Pendlern und Urlaubern noch mehr Geld für Benzin und Diesel abnehmen, damit der Staat Elektroautos billiger machen kann. So soll eine realitätsfremde Technik, die bisher in keiner Weise marktfähig ist, mit Brachialgewalt durchgesetzt werden. Mehr Sozialismus ist kaum planbar.

Diese Pläne sollen jetzt in der »Auto-weg-da«-Kommission regierungsamtlich sanktioniert werden. Die Rede ist von Benzin, das um 52 Cent teurer gemacht werden soll und einem Tempolimit auf den Autobahnen von 130 km/h. Sicherlich nur der erste Schritt, das Limit läßt sich schrittweise senken. Denn möglichst geringe Geschwindigkeiten benötigen die Vertreter der bedingungslosen Elektromobilität, um einen weiteren gravierenden Nachteil des Batterieantriebes wegzubügeln: Bei höheren Geschwindigkeiten ist die Batterie noch schneller leer. Gemächliches Dahinrollen mit 80 bis 100 km/h schont die Batterie und läßt höhere Reichweiten zu, mit denen Diesel und Benziner deutlich weniger Probleme haben.

Aasgeier kreisen über der Autoindustrie
Der Verkehrsminister geht erst einmal auf Distanz zu den öffentlich gewordenen Plattform-Ideen. Scheuer zu BILD: »Wir wollen die wirklich spannenden Zukunftsthemen der Mobilität ausarbeiten – und nicht Zorn, Verärgerung oder Wohlstandsverlust in der Bevölkerung hervorrufen mit völlig überzogenen, realitätsfernen Gedankenspielen.« Er könnte sich dann als »Held« präsentieren, der Schlimmeres verhindert hat, wenn »nur« noch die Spritsteuern drastisch erhöht werden.

Langsam werden auch andere Politiker wach und kritisieren öffentlich die Pläne, das Industrieland Deutschland in das vorige Jahrhundert zurückzukatapultieren. FDP-Mann Torsten Herbst spricht in Bild von einem »grünen Kulturkampf gegen das Auto«. »Weder aus Sicherheits- noch aus Umweltgründen gibt es eine überzeugende Begründung für ein generelles Tempolimit.« Ein so »weitreichender Eingriff in die Freiheit« sei »völlig unverhältnismäßig«, die »Verteuerung von Kraftstoffen – ein Anschlag auf die Mobilität jener Bürger, die tagtäglich auf ihr Auto angewiesen sind«.

Zukunft ohne Automobil
EU-Dokumente des Grauens - Brüssel will deutsche Autoindustrie schleifen
Für den FDP-Fraktionsvize Frank Sitta sind die Ideen eine verkehrs- und klimapolitische Zumutung: »Nach den absurden Diesel-Fahrverboten sollen jetzt ein generelles Tempolimit, Pflichtquoten für Elektroautos und erhebliche Steuererhöhungen folgen. Damit wird die Mobilität in Deutschland noch teurer.« Unions-Fraktionsvize Ulrich Lange: »Den Vorschlag eines Tempolimits auf Autobahnen halte ich nicht für zielführend.« Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Dirk Spaniel: »Union und SPD nehmen die individuelle Mobilität in den Würgegriff.« Spaniel: »Wir erleben, wie in immer schnellerem Tempo grüne Ideologie in Deutschland umgesetzt wird, um angeblich das Klima zu retten. Deutschlands CO2-Ausstoß liegt bei knapp zwei Prozent der weltweiten Emissionen. Es kann nicht sein, dass dafür einzig der Verkehr und die Mobilität der Bürger büßen müssen.«

Das Auto-Aus
EU: Neue CO2-Grenzwerte und die Folgen für die Beschäftigten
»Es ist ein Unding, von Arbeitnehmern zu verlangen, dass sie bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit fahren oder sich in völlig überfüllte öffentliche Verkehrsmittel zwängen, die einem weiteren Ansturm nicht gewachsen sind. Währenddessen werden realitätsferne Abgeordnete und Minister mit Limousinen durch Berlin chauffiert. Mehr Heuchelei ist kaum vorstellbar.« Bis Ende März will die Kommission ihren Bericht vorlegen. Die sollen dann in Regierungshandeln einfließen. In diesem Jahr noch will Schwarz-Rot in Berlin ein »Klimaschutzgesetz« verabschieden. Denn der CO2-Ausstoß von Deutschland soll bis 2030 um 55 Prozent gesenkt werden. Anmaßender geht es nicht. Denn das läßt sich nur mit drastisch reduzierter Mobilität erreichen.

In ein paar Monaten mal eben ein komplettes, über mehr als ein Jahrhundert gewachsenes Verkehrssystem über den Haufen werfen – das, ohne ausgereifte neue Technologie in der Hand zu haben. Nach der gescheiterten »Energiewende« planen SPD, CDU und Grüne das nächste Desaster.


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Kommentare ( 163 )

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163 Kommentare auf "Das Auto in Deutschland: vorbei?"

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Herr Douglas, in der Einleitung zu Ihrem lesenswerten Artikel haben Sie eigentlich schon alles kurz, prägnant, ein-eindeutig geschrieben: „Nach der gescheiterten »Energiewende« planen SPD, CDU und Grüne das nächste Desaster“.

Man könnte allenfalls über den Begriff „planen“ diskutieren, denn die Planung ist längst abgeschlossen und die Umsetzung des Plans ist voll im Gange…

Vielleicht sollte die Autoindustrie einfach mal ihre Parteispenden an die CDU überdenken.

Die machen doch alle sklavisch mit, da sie nicht als die Bösen dastehen möchten, und am Ende noch für Wasser auf die Mühlen der AfD sorgen kwürden.

Was des Amerikaners Recht auf Besitz und Tragen von Waffen ist, ist des Deutschen Recht auf freie Fahrt auf der BAB. Wird hier also gerade tatsächlich drüber nachgedacht, deutsches Kulturgut abzuschaffen?! Es sind wohl leider typisch deutsche Eigenheiten, super obrigkeitshörig zu sein und Dinge, die man vielleicht selbst nicht mag, auch für andere verbieten zu wollen. Seien wir doch mal ehrlich: die Leute, die sich für ein solches Tempolimit aussprechen, tun das nicht, weil sie damit das Klima retten oder die Unfallzahlen reduzieren wollen. Sie tun das, weil sie neidisch sind (auch wieder so eine typisch deutsche Angelegenheit) auf denjenigen,… Mehr

WEnn Sie das ironisch meinen, ist’s o. k.! Wenn nicht, lassen Sie sich mal von einem 200 km/h-Raser zusammenfahren (Gutachten) – ist mir passiert. Nur mein schwerer großer Wagen schützte, sonst könnte ich diese Zeilen nicht mehr schreiben! Der hat in seinem Temporausch schlicht das Ende der Autobahn mit all den Schildern übersehen!
Übrigens: Rasen sind rausgelassene komische Emotionen!! Zeitlich bringt es nichts – Test und Mathematik!

Auf der Heckscheibe meines Autos klebt It’s a Fast World“ und und am Heck vom lauten, stinkenden, schnellen Spaßoldi steht „ich rase gern“. Übrigens, Herbert Karajan war begeisterter Porschefahrer. Ach ja: wer zu Fuß gehen will, kann das gerne tun – und auf der Stelle treten.

Die Negativ-Klicker haben den Text nicht verstanden oder sind Grün-Wähler.
Sie haben doch recht, Blazkowicz! Ich verstehe Sie.

Manche Leser lesen nicht richtig. @AnSI, Stimme Ihnen zu!

Da „Deutschland“ weltweit das einzige Land ohne gesetzliche Tempobegrenzung ist, geht der alberne Vorwurf absolut ins Leere.
Denn weder in USA, noch in Russland oder Kanada oder Argentinien regieren „Grüne“.

Da man nur auf ganz wenigen und oft kurzen Strecken richtig Gas geben kann, wäre ein Tempolimit eh sinnlos.

Deutschland ohne gesetzliche Tempobegrenzung? Hier im Rhein-Main-Gebiet wimmelt es vor: Tempo 30 auf Hauptstraßen, Tempo 70 auf offenen Landstraßen, Tempo 120 auf dreispurigen schnurgeraden Autobahnen usw. Wo wohnen Sie?

Na dann fahre er mal auf der Autobahn von Köln bis München.
Da gibt es genug Raser die mit 200 Km/h den vernünftigeren Fahrern das Leben schwer machen!
Aber das ist nicht mein Punkt. Der Punkt war, das Deutschland das einzige Land weltweit ist!

Einfach mal die A4 in Richtung Dresden fahren. Ab Eisenach heißt es da „Feuer frei“. 😉

Kuno. 2 eventuell haben sie noch nicht begriffen das Deutschland das Land der Autoindustrie ist. Wir alle profitieren davon. Bewußt oder unbewusst. Sie dürfen das gern in ihre Überlegungen ab jetzt einbeziehen. Wir alle müssen Geld verdienen und dabei die Verantwortung für die Schöpfung nicht vernachlässigten. Nirgends sind wir aber dazu berufen in moralischen Wahnsinn zu verfallen.

Exzellente Autos müssen keine 350 und 574 PS haben! Exzellent Autos zeichnen sich durch Sicherheit, Bequemlichkeit, entspanntes Fahren, Präzision, Haltbarkeit und Sinnhaftigkeit aus. Hat ein Porsche SUV mit über 500 PS Sinn? Er bedient ausschließlich Emotionen, das Triumpfgefühl – über andere! Sinnhaft?! Wer Extravagantes fahren will, findet eine Menge Sportwagen – ohne mehrere hundert PS! Er kann sich an der Technik, der Extravaganz freuen, und das ist etwas anderes!

Ich bin alt genug um genau das zu wissen und ich weiß sogar, dass die Produktionsziffern der Automobilindustrie in Japan noch höher liegen wie bei uns.
Und doch kommt keine Regierung auf dieser Welt auf die Idee, die Todeziffern durch absolut einmalige Raserei hinauf zu drücken.
Ein Auffahrunfall mit 200 Km/h oder mit 130 Km/h macht doch wohl einen Unterschied! Gelle?

Zwischen 130km/h und 200 sind da keine Unterschiede: tod ist tod…

Ich arbeite in der Konstruktion eines Zulieferers. Bei uns geht auch die Angst um, dass es bald vorbei ist, mit den traditionellen Antrieben. Wir stellen dabei Komponenten her, die auschliesslich für Verbrenner benötigt werden. Eine Umstellung wäre wahrscheinlich für uns nicht rentabel, da enorm investiert werden müsste. Wenn ich meinen Job verlieren sollte, werde ich nach Übersee verschwinden, ich habe deutsche Bekannte, die mich in die Branche dort einführen könnten. Und dann kann mich dieses Irrenhaus hier kreuzweise(sorry für die Ausfälligkeit, aber ich bin gerade sehr erregt.).

Dann sind Sie einer der Zulieferer, die Ihre Produktion noch nicht nach Osteuropa verlagert hat.
Immerhin werden 80 % der Teile von Audi PKW in Ungarn hergestellt und in Deutschland nur noch zusammengeschraubt.
Bei anderen „deutschen“ Herstellern ist der Anteil niedriger, aber keiner verzichtet auf die Verlagerung arbeitsintensiver Produktion ins kostengünstigere Osteuropa.

Wenn ich mir die Freitagsproteste der instrumentalisierten Kinder , dieUmfrageergenisse der Grünen anschaue, dann will die Mehrheit der Wähler/Innen im Lande genau diesen Rückschritt ins Mittelalter. Eine übersättigte Generation weiß mit ihrem Leben & Langeweile nichts anzufangen, also verteufeln sie alles, was ihnen die vorherige Generation schuf: sicheres Leben, kostenlose Schul- und Uni, Urlaub, Dach über dem Kopf, reich gedeckten Tisch, eine funktionierende Infrastruktur, Krankenversicherung für Kinder nicht arbeitenden Elternteil kostenlos, Schulbusse – alles wird als Selbstverständlich hingenommen und gleichzeitig daran gearbeitet, genau dies niederzureißen. Hunde beißen in der Regel nicht die Hand, die sie füttert. Die heutige Generation beißt… Mehr

Aber nur wenn es die eigene Bequemlichkeit und das inne wohnende Anspruchsdenken von Smartphome bis Urlaubsfliegerei nicht beeinträchtigt. So hatte ich mal „Kollegen“, die im Einzugsgebiet des Kölner Flughafens leben, sich dort aktiv in den sog. Lärmschutzinitiativen engagierten. Aufn Frage, wie sich das mit den selbstverständlich durchgeführten Flug-Urlaubsreisen in den sonnighen Süden vereinbart, kam als Antwort „Wir fliegen doch von Düsseldorf.“ Sagt doch alles über den Intellekt dieser selbst ernannten Welgtenverbesserer.

…weil man die deutschen jungen Wähler von der Kita bis zur Uni durch effektive Gehirnwäsche in genau diese Richtung lenkt. Sie sind für den Linksstaat wie Knetmasse. Prima zu formen, prima zu verbiegen.

Ja…und nach der Demo laden „ die schuleschwänzenden und für die Umwelt protestierenden Schüler „……..schnell ihre Smartphones wieder auf…Der Strom kommt ja aus der Steckdose….

Ihr Kommentar ist deshalb unsinnig, weil Sie Propaganda der MSM mit dem angeblichen Wollen junger Leute verwechseln.

Die Propaganda ist jedoch leider recht erfolgreich. Sie fängt im Kindergarten an, nein in der Kita, wo sie meist ganztägig konditioniert werden können, s. Kita-Überwachungsanleitung etc. Ich kenne auch Studenten, denen nicht in den Sinn kommt, all dies zu hinterfragen und die von den Sprüchen felsenfest überzeugt sind. Argumente erreichen die allermeisten nicht.

Wenigstens lösen sie so auch das Migrationsproblem. Wer will schon in ein solches Land? Aber zu kurz gedacht, wenn den Arabern nämlich keiner mehr ihr Öl abkauft…
Ich bin jedenfalls kurz davor mit einem Eselsgespann und gelber Weste zur Arbeit zu fahren. Vielleicht brauchen wir erst Bilder, die an Nodkorea erinnern…

Meines Erachtens nach haben all diese Aktionen einen ganz anderen Hintergrund. Merkel weiß genau, dass angesichts ihrer Einwanderungsideologie hohe zweistellige Milliardenbeträge notwendig sind. Der jährliche Bedarf wird vom Institut der deutschen Wirtschaft mit mindestens 55 Mrd. Euro jährlich (!!) beziffert. Dieser Betrag muss irgendwo herkommen. Deswegen Steuererhöhungen traut Merkel sich (noch?) nicht zu machen, es wäre auch angesichts der bereits erreichten Steuerlast und der doch so üppig sprudelnden Steuerquellen auch nicht vermittelbar und würde den Schlafmichel vielleicht doch aufwecken und zu Aufständen führen. Also erhöht man mit den Moralkeulen Klimaschutz, Umweltschutz und Gerechtigkeit einfach an anderer Stelle die Abgaben. Die… Mehr

Das private Vermögen der Bürger in Deutschland beträgt nach neuesten Aussagen wohl um die 6,2 B i l l i o n e n.

Das deckte die Staatsverschuldung und alle „Bürgschaften“ oder Ähnliches ab …

„Bürgschaften“ oder Ähnliches“…
Den Bürgen sollst Du würgen ! Mit diesem Spruch wurden wir bereits als Schulkinder davor gewarnt eine Bürgschaft zu unterschreiben, mit der man seine eigene Zukunft verpfändet. Ersetzt man den Begriff „Unterschrift“ durch „Stimmabgabe“, wird deutlich wie unmündig und unbedarft so manch einer zur Wahlurne geschritten ist und dafür in naher Zukunft die Quittung bekommen wird.

@Gerro Medicus Wer soll denn da aufmarschieren? Die versprengten 20%, die anderer Meinung sind als der „große Rest“? Die würden noch nicht mal der „Sensen- und Knüppelindustrie“ einen bedeutsamen Aufschwung bescheren. 😉 In sämtlichen Medien wird doch der Eindruck verbreitet, Sie und ich und ein paar Andere, stellen eine randständige, dem Extremismus zuneigende, Minderheit dar. Dieses Narrativ wird durch sämtliche Wahlergebnisse und Prognosen gestützt. In der FAZ und auch in der SZ überwogen die kritischen Kommentare, bevor die Kommentarfunktion so gut wie eingestellt wurde. Auf welt.de würde ich von mindestens 80% kritischer Kommentare sprechen wollen. Verstehen kann ich nicht, wie… Mehr

Sehe ich auch so. Ich denke, genau diese kommende Geldknappheit ist auch der Grund, warum sie den Soli unbedingt behalten wollen. Jemand muss die Zeche ja bezahlen. Die Erhöhung der Strom- und Gaspreise zum sommer wurde medial im ÖR schon mal angekündigt. Man presst den Schlafmichel aus, wo man nur kann, um die Umvolkung nicht zu gefährden. Dazu passt die Beobachtung (und das kommende Verbot der AfD noch vor den Europa-Wahlen) ausgezeichnet. Wir bewegen uns mit voller Geschwindigkeit auf 1933 zu und lassen uns alles gefallen. Es ist erschreckend!

Ja, es ist erschreckend und frustrierend zugleich. Erschreckend vor allem deswegen, weil man feststellt, dass gerade (vielfach) Akademiker völlig dieser Linksindoktrination über Jahrzehnte hinweg verfallen sind. Man spricht, glaube ich, in den Neurowissenschaften in solchen fällen von kognitiver Dissonanz. Das analytische Denken in solchen politischen Sachthemen wie Migration im Kontext der bedrohlicher werdenden Überbevölkerung scheint solch pathologischen Ungeistern überhaupt nicht mehr geläufig zu sein. Und das ist letztlich das Frustrierende. Man kommt sich vor wie einer, der zu Unrecht in der Psychiatrie sitzt, unter völlig Durchgeknallten. Siegmund Freud, so erzählt man sich, antwortete auf die Frage, was Verrücktheit ausmache: ein… Mehr

In meinem Bekanntenkreis sind sind von den Akademikern bis auf einen alle nicht der Mainstream-Meinung, von den Nichtakademikern sind ebenfalls bis auf einen keine Mainstream-Anhänger!
Wo diese Mehrheit des Mainstreams herkommt, weiß ich nicht genau!

Wie befinden uns in einem Zustand, wo sich manches, was wie „Verschwörungstheorie“ klingt, als präzise Beschreibung entpuppt. Ihr Hinweis auf die ca.55 Milliarden geht in diese Richtung: irgendwo muss das Geld ja herkommen, um das zu stemmen, was man so feinsinnig „Gegenfinanzierung“ nennt- nicht zu vergessen: die Finanzierung von Renten und Pensionen ab den frühen 20er Jahren. Sie haben recht, dass sich immer Idiotien finden, die als Begründung dienen – auf überfällige Demonstrationen müssen Sie aber lange warten. Der deutsche Moralbürger wird noch mehr schlucken als wir heute ahnen können. Und dann vergessen wir nicht, dass es eine Notstandsgesetzgebung gibt,… Mehr
Das mit der Geschwindigkeitsbeschränkung liesse sich doch sehr elegant lösen. Da böten sich sogar mehrere Möglichkeiten an. Grundsatz: Weg vom allgemeinen Tempolimit, hin zum individuellen. 1. Vorschlag: Grundsätzliches Tempolimit von 100 km/h auf Bundesautobahnen. Wöchentliche Lotterie mit der Möglichkeit, in 10er-Schritten gestaffelt, Geschwindigkeit für eine Woche, einen Monat oder 1 Jahr zu gewinnen. Vorteil: Es wird an den Spieltrieb der Automobilisten appelliert, ein Spaß für die ganze Familie, die Kasse wird gefüllt, es steht ausreichend Geld zur Verfügung, CO2-Zertifikate kaufen und zusätzliches Überwachungspersonal bezahlen zu können. Ähnlich wie bei den Lottogesellschaften könnte das Ganze nach Regionen aufgeteilt werden und würde… Mehr

Deutschland leidet an einer Autoimmunerkrankung!
„Nach der Hygiene-Hypothese sucht sich das Immunsystem, eine „andere Betätigung“
Wirkliche Aufgaben die im Land dringest angepackt werden müssten, weichen einem Hang sich selbst anzugreifen und zu destabilisieren. In der Bevölkerung sind es zwei Themen die unser Land nachhaltig Schwächen, zu einem die religiöse Klimadebate inkl. Selbstkasteiung, zum anderen der aus einem völlig falschen Schuldgefühl entstandene Wille die Welt zu retten, selbst wenn es die eigene Existenz kostet. Im Ausland klatscht man Beifall und fängt an die lukrativsten Schlüsselindustrien zu übernehmen.

Der Bürger und Steuerzahler wird des Wahnsinns fette Beute. Die Spirale des Irrwitzes dreht sich immer schneller, immer schriller werden die Forderungen nach totaler, bald totalitärer und kruder Gängelung der Bevölkerung – und nach totaler Ausbeutung. Erdacht von reichen, wohlstandsverwöhnten und übersättigten Phantasten und Ideologen. Gestützt von Medien und Politikern, die ihren Kompass verloren haben und sich vor jeden noch so idiotischen Karren spannen lassen. Vom Glühbirnenverbot über Dieselverbot zum Fleischverbot. Von Meinungsverboten und Redeverboten sind wir auch nicht mehr weit weg. Was ist passiert in den letzten Jahren? Eine Massenpsychose oder erfolgreiche mediale und pädagogische Gehirnwäsche? Ein Trauerspiel, das… Mehr
Guten Tag, Herr Douglas, vor 50 bis 100 Jahren haben die das gemacht, mit dem Rad zur Arbeit gefahren oder sogar zu Fuß. Geschichten aus meiner Familie und Nachbarschaft belegen das. Und was bei deren Arbeit dann herauskam, war eher mehr als heute. Man kann es ihnen also zumuten und man kann ihnen auch die Wahrheit zumuten: das Verkehrskonzept Auto ist überholt. Heute sehe ich ausschließlich geistig schlecht ausgestattete Individuen (man kann auch idioten) sagen), die noch mit getunten Schlitten die Gegend unsicher machen. In Zeiten des schnellen Intenet ist also bei Vielen die physische Bewegung gar nicht mehr so… Mehr

Halten Sie das tatsächlich für intelligent?! Du meine Güte! Wo soll man da nur anfangen? Bei der anderen Zeit, als nur 25 % der Menschenmasse von heute auf der Erde und kaum mehr in Deutschland lebten? Von den sehr beschränkten technischen Möglichkeiten, angefangen bei der Nahrungsgewinnung, der Produktion, die für die geringe Bevölkerungszahl reichte? … Denken Sie selbst nach – falls Sie das tatsächlich ernst gemeint haben!

Jaja, dann gehen Sie mal zum Zahnarzt mit Ausstattung der 1950er Jahre, baden einmal in der Woche und brutzeln Sie den Sonntagsbraten auf dem eisernen Kanonenofen mit Braunkohlebriketts. Nicht vergessen: Im 12. Jh. ging man sogar ohne Fahrrad und mit Lebenserwartung von 35 Jahren als Knappe zu Fuß bis Byzanz…

DANKE: Das läßt sich noch ausweiten, wie im „Medicus“ z. B. beschrieben, oder anderen Historie thematisierenden Texten. Man braucht aber gar nicht so weit zurüc. Wie wärs mit Maos Kulturrevolution oder der der Roten Khmer, jeweils mit den bekannten Folgen.

Früher hatten Kutschpferde Scheuklappen, damit sie nicht zu oft erschreckt scheuten. Wenn ich Ihren Kommentar lese, sehe ich erneut bestätigt, dass es Menschen mit großen Scheuklappen gibt und sie nur einen sehr schmalen Blickwinkel auf die Gesamtheit der Sache haben. Die Welt geht weiter, auch wenn Deutschland sich in ideologischer Umnachtung in das vorindustrielle Zeitalter zurückbewegt, wo es zwar einige Dichter und Denker (oft Hungerleider oder auf der Lohnliste von „Mäzenen“) gab, aber der Großteil der Bevölkerung nicht viel vom Leben hatte. Viele der Intelligenten und Mutigen brachen damals auf in die Neue Welt. Fazit: Die Intelligenz stellt gerade fest,… Mehr
Ihr PS ist gut, denn Ferdinand Porsche war einer, der keine Scheuklappen hatte. Der erkannte das alles wahrscheinlich in seinem Ingenieurbüro oder Testlabor, einem ruhenden System, in dem er Bewegungsapparate für andere entwickelte, er selbst aber war in Ruhe. Wenn Sie schnell im Auto fahren, bekommen sie automatisch einen Tunnelblick, also Scheuklappen, sonst können sie die Daten des bewegten Systems nicht verarbeiten. Der Mensch unserer Zeit ist innerlich immer in Bewegung,auch wenn er nicht im Auto sitzt, er hält Ruhe gar nicht mehr aus. Das ist so gewollt, damit er die Wirklichkeit nicht sieht. Er hat einen dauerhaften Tunnelblick, also… Mehr
WEnn Sie die ständige Unruhe meinen, gebe ich Ihnen recht! Forschen, ersinnen, kann man nur bei Ruhe und zur Verfügung stehender Zeit. Hier geht es nur vordergründig um die Geschwindigkeit auf der Autobahn, die meiner Ansicht nach gewiss auf 120-130 oder weniger gedrosselt werden sollte – aus verschiedenen Gründen. Hohe Geschwindigkeit bringen nur Negatives, aber keine nennenswerten Zeitgewinn. Hier geht es um das verordnete Aus für eine hochentwickelte Technologie, und das geht nicht, denn Entwicklung benötigt viel Zeit. Im Moment ist das Stromauto mit Akkus in aller Munde, aber das IST gewiss ein totes Pferd – aus technischen/auch geologischen und… Mehr

Vor 50 bis 100 Jahren hat man noch in der Nähe des Arbeitsplatzes gewohnt. Niemand ist 30, 50, 100 km und mehr gependelt – täglich. Heute völlig normal und lange so propagiert als „flexibel sein müssen“.

Und davor hat man noch näher dran gewohnt, war Leibeigener seines Brötchengebers, der u.a. das Recht der ersten Nacht hatte, Lebenserwartung ca. 35 Jahre.
Wenn das erstrebenswert sein soll?

Früher, sehr geehrter Absalon, hatten wir auch einen Kaiser! Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, dass die Mobilität, die wir heute haben, auch eine Folge der veränderten Arbeitswelt ist? Dass viele Menschen heute fernab ihrer Arbeitsstätte wohnen, ja aus Kostengründen wohnen müssen, weil sie städtische Wohnungen nicht bezahlen können? Dass ältere Leute, wenn sie zum Arzt wollen, entweder aus Entfernungsgründen oder aber aus Gründen ihrer eigenen körprelichen Schwäche ein Auto benötigen? Glauben Sie, dass das Internet den Arztbesuch ersetzen kann? Offenbar ja. Was sagt das über Sie aus? Ja, es gibt sie, diese geistig schlecht ausgestatteten Individuen, die mit… Mehr
Danke für den Kaiser. Man muß extra nach Japan fliegen, um ihn zu treffen. Sie machen sich in ihrem Kommentar vollkommen abhängig vom Zeitgeist, als ob das alles gottgegeben wäre. Mobilität kann man minimieren durch Dezentralisierung. Der zentrale Ort, an dem alles vollständig vorhanden ist, sind wir selbst. Ich habe in meinem Kommentar provoziert, weil unser Grundprinzip nicht stimmt. Das Stabiltätskriterium ist nicht Bewegung, sondern Ruhe. Der Philosoph Platon, der geistig ziemlich gut ausgestattet war, setzt Gott voraus und nennt ihn den unbewegten Beweger. Also ist Gott im System der Ruhe, nicht der Bewegung, und das ist richtig. Wenn man… Mehr

“ Der Philosoph Platon, der geistig ziemlich gut ausgestattet war, setzt Gott voraus und nennt ihn den unbewegten Beweger. Also ist Gott im System der Ruhe, nicht der Bewegung, und das ist richtig.“ Meiner Meinung nach braucht es keine Gottvoraussetzung.Das System ,dem wir alle entstammen, ist ständig in Bewegung (Ausdehnung) Davon konnte Platon allerdings noch nichts wissen.