Auch das Elektro-Auto ist schmutzig – müssen wir alle zu Hause bleiben?

Screenprint: ARD

»47 Millionen Pkw, gefährlich hohe Feinstaub- und Stickoxidwerte und CO2 Emissionen sorgen für dicke Luft in unseren Städten.« Am Anfang gehen die Filmemacher gleich mal in die Vollen. »Deutschland droht am eigenen Straßenverkehr zu ersticken«, sagen die Autoren, die offenbar nicht Straßen in den sechziger oder siebziger Jahren erlebt haben, als die Luftqualität tatsächlich zum Ersticken war. Sie haben auch keinen Blick auf die vom Umweltbundesamt veröffentlichten Werte geworfen, die eine kontinuierliche Abnahme der Schadstoffe in der Innenstadtluft verzeichnen.

»Wir müssen den CO2-Fußabdruck vom Verkehr weg bekommen«, versucht zu Beginn Svenja Schulze, die Bundesumweltministerin, auszudrücken. »Und da ist Elektromobilität ein ganz wichtiger Teil!«

»Tesla ist für mich so etwas wie eine Religion, das ist tatsächlich die Lösung aus dem Dilemma«, beteuert dann ein E-Autofahrer bei einem Treffen von Elektroauto-Fans. Jeder bei dem Treffen ist fest davon überzeugt, mit seinem Elektroauto etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

Auto fahren und gleichzeitig das Klima schützen – das gehe nur elektrisch, meint der ARD-Reportage »Kann das Elektro-Auto die Umwelt retten?«. Dann aber eine bange Frage der Sprecherin: »Doch sind Elektro-Autos wirklich die Lösung?«

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»Wir können doch nicht von einer sauberen Energie reden, wenn man andernorts die Lebensgrundlage der Menschen zerstört!«, sagt dann ein armer Bauer in der Atacama Wüste in Chile.

Die Atacama Wüste – ein trockener, öder Landstrich, Wüste, soweit das Auge reicht, die Bevölkerung überschaubar. Eine Laune der Erde wollte, dass sich hier viele Rohstoffe zusammenballten. Gefördert wird hier in dieser rohstoffreichen Ecke der Welt unter anderem auch schon lange Lithium. Das Alkalimetall dient universellen Zwecken etwa als Additive in Treibstoffen, Schmierölen und unter anderem bei der Glasherstellung, jetzt auch verstärkt in Lithium-Ionen-Batterien.

Absagen, Absagen, Absagen
IAA: Automobilmesse ohne Autos - und Besucher
Die Wüste erfreut sich bei deutschen Fernsehteams zunehmender Beliebtheit. So zeigte ebenfalls vor einiger Zeit eine ZDF-Doku die armen Bauern in der Wüste gegen böse Minengesellschaften kämpfend, die Lithium als immer häufiger gefragteren Rohstoff für Elektroautos gewinnen. Und das wiederum ist gemein: »Wir« brauchen Lithium, dafür werden arme Menschen geopfert. Hier der »reiche Westen« – da der arme Bauer.

Man sieht den Bauern förmlich an: Schon wieder ein nerviges deutsches Fernseh-Team; gegen einen Obolus sagen sie alles in die Kamera. Für Chile ist der Export von Lithium ein weiterer Wirtschaftsfaktor geworden.

In allen Filmen wird von Wasser geredet, das für die Lithiumgewinnung vergeudet werde. Doch heraufgepumpt wird untrinkbare Mineralsole, kein Trinkwasser. In großen flachen Becken verdunstet das Wasser, zurückbleiben die erwünschten Rohstoffe. Das Wasser wird auch nicht »verbraucht«, sondern regnet irgendwo wieder ab. Natürlich besucht keiner der Dokumentaristen zum Beispiel der Thüringer Ingenieur Heiner Marx von K-UTEC AG Salt Technologies in Sondershausen.

Die Ingenieure sind mit dabei, die Lithium Produktion in Chile, Bolivien und Argentinien effektiver zu machen und dabei umweltfreundlicher. Die mittelständische Ingenieurgesellschaft entstand aus der Kaliforschung des ehemaligen Kali-Kombinates der DDR und verfügt über ein eindrucksvolles Know-how zur Trennung vorkommender Salze sowie für die notwendige Verfahrenstechnik sowie Prozessoptimierung.

Marx weiss auch, dass es in einigen Gebieten lange Regenzeiten gibt, die den Wasserverbrauch ausgleichen. In anderen Gebieten pumpen Pipelines Wasser aus dem Pazifik für die Kupferindustrie herbei und schonen so den Grundwasserspiegel. Die Ingenieure aus Sondershausen planen weiterhin, Solarthermie für ihre Verfahrenstechnik zu nutzen; hier ist sie aufgrund des hohen Sonnenangebotes sinnvoll. Als Abfall gewissermassen könnten sie den Einwohnern Trinkwasser anbieten. Das sind eindrucksvolle Beispiele, wie klug benutzte Technik umweltfreundlich sein kann. Es hört sich auch ganz anders an als die Bedrohungsszenarien der TV-Dokus aus der Abteilung »Wie der Mensch den Erdball zerstört«.

Der Film zeigt später Erkundungen im Erzgebirge, auch dort Lithium abzubauen. Das ist allerdings in recht geringen Konzentra-tionen vorhanden, sodass der Abbau teuer ist und nur bei hohen Preisen lohnt. Der Preis hat sich in den letzten Jahren versiebenfacht; »das weiße Gold« so nennen es Investoren. Eine Tonne kostet bereits 14.000 Dollar. Grund: die gestiegene Nachfrage nach dem Alkalimetall.

Dann wird Elon Musk gezeigt, wie er seinen neuen Tesla vorstellt. Ein paar Luftbilder der »Gigafactory«, die als die größte Batteriefabrik der Erde vorgestellt wird. Die reiche für 500.000 Elektroautos. Es gab allerdings keine Drehgenehmigung für die Gigafactory, erzählt die Sprecherin traurig. So berichtet der Film nichts über das Desaster im Inneren, sagt nicht, dass Tesla und Panasonic die Erweiterung der gigantischen Fabrik gestoppt haben.

Leicht schwindlig wird einem, wenn man die Stimmen aus der Autoindustrie hört. Elektromobilität wird als die Zukunftstechnologie dargestellt, Manager der Autoindustrie betonen überdeutlich, »bis zum Jahre 2025 werden wir ein volles Portfolio vorstellen«.

Religion kennt keinen Pardon
EU-Parlament beschließt mit großer Mehrheit: Weg mit dem Auto!
Wir werden die Elektromobilität für fünf fahren in den nächsten Jahren, deklamiert die Elektro-Werksleiterin von BMW in Dingolfing. Die Mitarbeiterzahl wird auf rund 2.000 ausgebaut. Das allerdings ist nicht besonders viel und lässt leichte Zweifel des Autoherstellers erkennen. Für BMW, so die Erklärungen aus dem Mund von Verantwortlichen, sei Elektromobilität der Wachstumsmarkt schlechthin. »Wir schätzen, dass wir in 2025 jedes fünfte BMW Modell elektrifiziert haben, 20 % Anteil Elektromobilität!« Sagt der Entwicklungschef von BMW. Die Sprecherin: »Die deutschen Autohersteller geben Vollgas.«

Ja, und im elektromobilen Autohimmel ist Jahrmarkt, vermitteln die Filmemacher unkritisch. 25 neue Modelle bei BMW, 80 Modelle bei VW, bei Porsche 50 Prozent der Flotte sollen Elektromobile sein, Daimler investiert 10 Milliarden Euro.

Ganz nach dem Willen der Politik, sagt die Sprecherin richtig und stellt ausgerechnet Henning Kagermann von der »Nationale Plattform Zukunft der Mobilität« vor.
Der sagt salbungsvoll ein paar leere Worthülsen: »Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Jahren einen enormen Zuwachs bekommen werden, das sehen Sie allein schon an den Ankündigungen der Hersteller!« schließt Kagermann messerscharf kurz.

Die Plattform soll für möglichst viele Elektroautos auf deutschen Straßen sorgen, so der Sprechertext. Keinem fällt das Dirigistische auf. Gibt es noch Kunden, die gefragt werden, ob sie das wollen?

Der Film listet die Förderungen der E-Mobilität auf: Umweltprämie, Steuervorteile, kostenlose Parkplätze und dennoch – sie will keiner. Nur wenige kaufen sich ein Elektroauto. Kein Wunder, teuer, bei schlechter Leistung. Wer will schon sein Geld zum Fenster hinauswerfen?

Als entscheidendes Kriterium haben die Hersteller die Reichweite ausgemacht, erkennt der Sprechertext. Das klingt schon leicht schräg, denn das wollen die Kunden, die Autohersteller müssen das liefern und nicht umgekehrt. Bisher jedenfalls. Lediglich im Sozialismus haben die Kunden zu nehmen, was geliefert wird.

Ein Tempolimit macht Autobahnen nicht sicher
Das Tempolimit und die Grenzwertfalle
Dann wieder Sprung in die Atacama-Wüste. Dort haben sich angeblich Bewohner zusammengeschlossen, um sich gegen Konzerne zu wehren, wie die Sprecherin mit böser Betonung des Begriffs »Konzerne« ausführt. Konzerne – das Böse schlechthin. Dabei soll doch gerade ein so netter ländlicher Tourismus aufgebaut werden. Der sei in Gefahr, erzählt ein Dorfbewohner. Nicht nur der Lebensraum der Bauern und ihrer Tiere ist bedroht, die ganze Lagune ist voller Flamingos, setzt voller Empörung ein Mädel von der NGO »Brot für die Welt« eins drauf.

Mit dem Lithium-Abbau könnten schon in naher Zukunft eine jahrhundertealte Kultur und ein einzigartiges Ökosystem für immer verschwinden, spricht die Sprecherin betrübt. Man sieht Schwenks in eine tote, trostlose Wüstenlandschaft, Belege für jahrhundertealte Kulturen bringt der Film nicht.

Dafür dann, oh Schreck, Umschnitt, einen Bürogang entlang kommt ein guter alter TV-Bekannter der Kamera entgegen, Harald Lesch, reflexartig will man zur Fernbedienung greifen und umschalten. »Wissenschaftler wie Professor Harald Lesch sind besorgt«, texten die Autoren tatsächlich.

»Früher haben wir das Erdöl irgendwo her geholt und die Umweltschäden akzeptiert«, meint der Wissenschaftler für Weltraum und Klima und Lithium und für alles andere auch.

Die Reportage zitiert jene legendäre schwedische Studie, nach der 17 Tonnen CO2 für die Fertigung einer 100 kWh Batterie verschwendet würde. Ein Verbrennerauto könne mit einem solchen CO2 Ausstoß schon über 100.000 km fahren, meint der Film und führt nicht die Diskussion um diese schwedische Studie auf. Die ist »umstritten«, um es mal so auszudrücken.

Die »Faktenchecker« des Handelsblattes hatten sich seinerzeit gleich aufgemacht und mit dem schwedischen Journalisten, der die Geschichte veröffentlichte, so lange geredet, bis der sagte, so habe er es nicht gesagt. Die Faktenchecker haben keine Zahlen aus der Herstellung, kommen aber zum Schluß: »Es ist unwahrscheinlich, dass irgendwo in der Welt ein Serienmodell fährt, dessen Akku auch nur für zehn Tonnen CO2 in der Luft verantwortlich ist. Die Mehrzahl der Akkus dürfte einen Klimarucksack mit sich tragen, der zwischen drei und fünf Tonnen schwer ist.«

Eigentlich ist das auch ziemlich wumpe; das CO2 Märchen ist reiner Blödsinn, viel kritischer, zu sehen, wie ein Industrieland mit dieser Parole zerstört wird. Doch das erwähnt keiner der Autoren.

Die ARD-Reportage jedenfalls kommt zum Schluß: Zu große Mobilität ist Mist. »Elektro-Autos mit immer größerer Reichweite seien ökologisch gesehen Unsinn.« Einfach den Tank durch eine Batterie zu ersetzen, greife zu kurz. Die Autos sollten nämlich möglichst klein sein. In Aachen bastelt ein neues Start up einen Haufen Plastikteile zu einem Elektroautolein zusammen. E.Go konzipiert diesen Kleinwagen ausschließlich für den Stadtbetrieb. Aus Aachen kommt bereits ein kleines elektrisches Einfachlieferauto – für die Post. Mit diesen Vehikeln können sich nun die Briefträger herumärgern.

Der E.Go Chef erklärt aufgebracht über die angeblich dräuende Klimakatastrophe in die Kamera: »Wir müssen in den Städten so schnell wie möglich möglichst emissionsfrei fahren.« Man brauche nur eine kleine Reichweite, eine städtische Reichweite. Wer weiter fahren wolle – Pech.

Kein Film ohne jene unsäglichen Sprüche: Man muss Alternativen ausbauen, wie Bahn, CarSharing, Radwege. Neue Konzepte sind also gefragt, sagt der Film. Ganz neue Konzepte müssen her – darunter geht es nicht.

Kein Ton davon, dass die Bahn etwa schon jetzt kurz vor dem Kollaps steht und ihren Betrieb kaum mehr bewältigt. Wie dann noch mehr auf die Schiene verlagern?

Als Lösung wird gar eine App vorgestellt. Eine was? Mobilitätsapp als Rettung.
Diese App hat alle Fahrpläne von Bus und Bahn eingearbeitet und schlägt vor, wie man unter Stauvermeidung am schnellsten von A nach B kommt. Die Entwickler in Vilnius arbeiten mit einem deutschen Verkehrsbetrieb zusammen, unglückseligerweise mit dem maroden BVG in Berlin.

Klima – kein Thema
Bittere Realität: Die Grüne Republik wird niemals kommen
Der Entwickler drückt tatsächlich aus, dass ihnen aufgefallen sei, dass in Berlin viel mehr Optionen zur Verfügung stünden als in Vilnius. Eine einigermaßen verblüffende Erkenntnis. In Berlin gibt es U-Bahn, S-Bahn, Züge, Busse – theoretisch jedenfalls. Diese Vielfalt soll jetzt auch noch in die schlaue App eingebaut werden.
Am Schluss schnell noch ein paar inhaltsleere Sprüche angehängt und fertig ist der erschröckliche Film: »Ganzheitlich integrierter Verkehr als Modell für die Zukunft…« Fehlt nur noch divers und antirassistisch, und »disruptiv« vermisst man schon ein wenig.

Religiös die Schlusssätze: »Es ist an der Zeit für eine neue Mobilitätsstrategie«. Im Bild fahren zwei merkwürdige kleine Blechkisten, in die kaum ein Mensch hineinpassen dürfte, der größer als 1,85 Meter ist. Aber das Ding benötigt kaum Akkukapazität, man kann es zur Not von Hand schieben.

Mobilität wird einfach überbewertet. Bleibt einfach zu Hause! Das spart CO2 und rettet die Welt.

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Kommentare ( 79 )

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Das ist das Ziel.
Wir geben nach und nach alles auf, was „Co2“ verursacht.
Am Ende begehen wir den umweltverträglichen Suizid.

@ BOESMENSCH:
Mal nachrechnen: 4,7 Mio Fahrzeuge * 3,6 kW pro Fahrzeug an der Schuko-Steckdose = 17 GW. Also ein Hundertstel des angegebenen Werts bzw. 23% der angegebenen Durchschnittsleistung des Netzes. Wer die AfD Zahlen übernimmt, muss wissen, dass dort mit 4,7 Mio 350kW Supercharger gerechnet wurde.

Wenn 47 Mio Fahrzeuge die durchschnittlich 14’000 km/ Jahr bei 20 kWh/100km fahren und nur nachts laden, komme ich auf etwa 36 GW, gleichmäßig über den Tag auf etwa 15 GW. Das würden wir frühestens 2040 brauchen, wenn die Fahrzeuge regulär ausgetauscht werden würden.

@ J.Deutering

Zum Laden des Akkus im E-Auto wird elektrische Arbeit benötigt.
Die entsprechende Maßeinheit ist Watt pro Zeiteinheit, z.B. Wh.
Sie geben in Ihrem Kommentar an der Position mit den „3,6 kW“, aber eine elektrische Leistung an.
Das ist aus Sicht der Elektrotechnik als einer exakten Ingenieurwissenschaft unzulässig, weil etwas völlig anderes.

Ehrlich, einer der substanzlosesten Kommentare bei TE.

Entschuldigung, wie kommen Sie auf 4,7 Mio PKWs? In Deutschland sind 43.851.230 Pkws zugelassen (Stand 2018). Dazu kommen noch einmal ca. 3 Mio LKWs. Wenn die alle auf E-Mobilität umsteigen, komme ich jedenfalls zu ganz anderen Zahlen. Meine Kalkulationsbasis ist der heutige Verbrauch an Kraftstoff durch Verbrennungsmotoren, umgerechnet in kWh elektrische Leistung. Ich setze die Masse der normalen und E-Mobile mal gleich, auch wenn das nur näherungsweise stimmt. (Die Masse des kraftstoffgetriebenen PKWs nimmt mit zunehmender Leere des Treibstofftanks ab. Die Masse der Batterie bleibt unabhängig vom Ladezustand immer gleich hoch!). Das heißt, die Energie, die benötigt wird, um diese… Mehr
Hoppala….. ich fand die Dokumentation recht aufschlußreicht und war überrascht, derartiges beim WDR zu finden. Tags darauf gab es von Prof. Dr. Lesch noch einen Beitrag zur Brennstoffzelle…. Nachdem ich Ihre Zusammenfassung gelesen habe, bin ich verwirrt. Das Herauspumpen von Salzlauge aus großer Tiefe führt dazu, daß dieses Volumen vom Süßwasser ringsum aufgefüllt wird und dadurch der Grundwasserspiegel fällt. Das ist „hydrodynamisch“ recht logisch. Natürlich vermissen die Bauern dort nicht die Salzplörre. Meine Schlüsse aus diesen Sendungen: E-Mobilität ist Blödsinn, Brennstoffzelle auch, Wasserstoff als Brennstoff direkt für den Verbrennungsmotor wurde von BWM Anfang der 2000er Jahre in München im Feldversuch… Mehr
Und 6 – 7 Milliarden Menschen zu viel hieße: Asien und Afrika reduzieren – weil in Europa alle zusammen zeitgleich vom Planeten gebeamt nicht mal ansatzweise Entlastung brächte! Ist genau wie mit den Maßnahmen zum Klimaschutz. Und statt die Afrikaner in Afrika zu halten, holen wir sie alle hierher, auf dass sie in einem solchen tollen Lebensstil wie wir auch leben können (und natürlich entsprechend CO2 produzieren, aber gut: Wenn’s doch das Gewissen entlastet von der schweren Schuld, die wir als Kolonialisten auf uns geladen haben…). Und im WDR erzählt der nette Herr Latif von der Klima-Lobby, wie wichtig es… Mehr
Lesch rechnet völlig richtig aus, dass das Stromnetz zusammenbrechen würde, wenn eine größere Anzahl von E-Autos gleichzeitig laden würden. Für nur 1 Million gleichzeitiger Ladevorgängen, bräuchte man eine um den Faktor 5 höhere Stromeinspeisung. Den Wasserstoff für die Brennstoffzellen will er hingegen allein aus dem überschüssigen Strom der Erneuerbaren gewinnen, wenn der Wind mal kräftig weht. Abgesehen davon, dass man eine wirtschaftliche Produktionsanlage nicht von zufälligen Stromüberschüssen abhängig machen kann, müsste man das Land mit Windmühlen geradezu zupflastern, würde man den zukünftigen Gesamtbedarf der deutschen Automobilflotte an Wasserstoff decken wollen. Das zeigt doch, auf welchem Milchmädchenniveau sich die grünen Claqueure… Mehr

Prof. Dr. Lesch hat Ahnung von allem. Eben Physiker ! Mich würde nur der Geldfluss interessieren, der hinter diesen Äußerungen steckt. Auffällig ist der große Werbehype der zur Zeit für den Wasserstoffantrieb platziert wird.

GEDANKEN AN KREUZFAHRTEN IN DER NACHT Eben bei EURONEWS gehört. Die 26 Kreuzfahrtschiffe der Reederei Carnival emittieren die zehnfache Menge der schädliche Abgase, die alle 260 Mio. Autos in der EU zusammen ausstoßen! Immer, jeden Tag, jede Stunde, das ganze Jahr über. Na das ist ja mal ’ne Nachricht die einen ins Grübeln bringt. Und eigentlich vollkommen unglaublich. Die Frage ist, ob das stimmt, aber ich habe nochmal zurückgespult. Es stimmt, sie haben es so gesagt. TUI hat nochmal 12 Schiffe und 3 sollen noch dazukommen. Weltweit gibt es 6.500 Passagierschiffe und davon 300 Kreuzfahrtschiffe. Man ist schon erstaunt, daß… Mehr

Kann ich bejahen, auf der Mein Schiff 5? hat es es uns riesige Dieselflocken auf die weissen Hemden getrieben. Eine Schweinerei ohnegleichen.

Wenn das alles so stimmt, dann muss man schon fragen: Wer fährt denn so auf diesen Kreuzfahrten über die Weltmeere? Ich kann’s nicht sein, habe sowas noch nie gemacht und werde das auch nie tun. Als Studiker mit Rucksack auf den griechischen Inseln war stets der Schreckensruf an bestimmten Tagen: Die Kreuzfahrer kommen! Dann nix wie weg aus der Plaka, weit weg. Beispiel Patmos, mit einem Monastiri oben, Ausbildungszentrum der griechischen Orthodoxie – auf halbem Weg nach oben findet sich eine Art Höhle, in der Johannes der Evangelist saß und dort seine eigene Apokalypse erträumte… .

Also ich war vergangenes Jahr auf Kreuzfahrt in der Karibik. Bei mir gab es weder Rußflecken auf dem Hemd, und ich habe auch selten Schiffsabgase gerochen. Abgesehen davon fielen wir Touris an den Anlegehäfen tatsächlich wie Heuschrecken über die Anlegeorte her. Zumindest direkt an den Häfen. Dann verteilten und verdünnten sich die Massen im Umkreis von ca. 15 Kilometern ausgehend vom Hafen bis auf nahe Null. Dass diese Blitzattacken für einen Rucksacktouristen befremdlich wirken, glaube ich gern. Die Häfen sind aber eine gute Einnahmequelle für die Einheimischen, denn dort wird auf engstem Raum konsumiert und sinnlos gekauft. Der Dreck der… Mehr

Um neue Antriebskonzepte zu entwickeln braucht es ein Mindestmaß an Intelligenz. Hier sieht es bei den links grünen leider schlecht aus.
Man muss sich ja nur die Vita der der Leute anschauen.
Einem Großteil der Bevölkerung geht es wohl ebenso.
Armes DEUTSCHLAND.

wenn Mutti Nudeln auf dem Gasherd kocht, steigt in dem städtischen Wohnklo der Co2 Wert um ein Zigfaches an. Das Einzige was hilft: Papis neuen Diesel in die Wohnung bringen und laufen lassen, dann fällt der Wert wieder auf Niveaus der schrägsten Meßstelle der DDR in Grüngart, aber NUR wenn Mutti keine Kerze für Krötchen anzündet, wenn ja, dann steigts in Unermeßliche. Also Klima-Hysteriker und rot-CDU-Grünwähler daran denken…es gibt andere Zusammenhänge die man denen nicht zumuten will, da mit Angst der Bio-faschismus herbei gezaubert wird. Hat schon einmal einer von diesen Vollpfosten den Feinstaub der allgegenwärtigen Duftkerzen und Dope gemessen?… Mehr

Wenn alle 47 Millionen deutschen Autos elektrifiziert wären und nur 10% der E-Autos jeden abends aufgeladen würden, dann bräuchten wir ein Stromnetz welches 1,6 Terawatt liefern kann. Das entspricht ca. dem 30fachen des aktuellen Stromnetz.

Bei der durchschnittlichen Fahrdistanz zur Arbeit von knapp 20km bzw. grob aufgerundet auf 50km Hin/Rückweg, verbraucht so ein E-Auto ca. 8-10kw/h. Die Ladeelektronik erlaubt es festzulegen wann man morgens losfährt und wie schnell nachgeladen werden muss. Das Szenario würde also lauten, dass 47 Millionen Autos 470.000.000 KW/h verbrauchen. Und das verteilt auf ca. 10 Stunden wenn die ersten bereits ab 16Uhr wieder an der Leine liegen. Ich halte das für völlige Panikmache, wenn es danach ginge, dann wären schon damals mit den Nachtspeicherheizungen regelmäßig ganze Straßenzüge dunkel geworden.

@ Peterson82

Zitat: „Das Szenario würde also lauten, dass 47 Millionen Autos 470.000.000 KW/h verbrauchen“

Sie haben KW/h mit W/h gleich gesetzt. Das geht nicht!
470.000.000 KW/h sind 470.000.000.000 W/h. Das wiederum sind 470 GW/h, eine Zahl in Exponentialschreibweise: 10 Exp 9.

Wenn Sie jetzt nochmal nachrechnen, kommen Sie auf ca. 27% der gesamten in Deutschland pro Jahr erzeugten Strommenge, die allein für das Laden der E-Autos benätigt würde.

Angesichts dieser Zahlen, dann mal los!

Die Ladeelektronik legt fest, wann man früh zur Arbeit fährt/muss. Ähm…, ja.

Welche Ladeeletronik, legt was fest. Die Ladeelektronik des Fahrzeuges legt den Zyklus fest, der Netzbetreiber die Strömmenge, die bereitgestellt wird, um die Batterie zu laden, Der Netzbetreiber schaltet ganz einfach den Ladevorgang vollautomatisch ab. So ist das im Netzbetrieb, wenn die Elektronik punktuelle Überlast feststellt.

Die Ladeelektronik erlaubt es einzustellen dass man das Fahrzeug beispielsweise morgen um 6Uhr einsatzfähig vorfinden muss. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass man am Tag zuvor um 16Uhr nicht voller Leistung in den Akku reinballern muss, sondern die Elektronik errechnet, dass z.B. mit 500Watt aufgeladen wird und nicht mit 5500Watt.

Na das sind doch mal Fakten, da werden die Gläubigen wieder was von Verschwörung udgl. schwafeln. Man kann solche Tatsachen diesen Klimahysterikern nicht oft genug um die Ohren hauen…

Seit Marx wollen die Sozialisten jeglicher Couleur einen neuen Menschen erschaffen. Voraussetzung ist jedoch die Zerstörung des Bürgertums. Die letzten 150 Jahre sind voll von diesen Bestrebung und hatten immer einen blutigen Ausgang.

Das Bürgertum zu zerstören ist wider der Natur. Ich habe irgendwo ungeprüft aufgeschnappt, dass selbst Marx klar war, dass für jeden, der etwas bekommt ohne etwas zu leisten jemand da sein muss, der etwas leistet ohne etwas zu bekommen. Und der Mensch ist nunmal wie er ist – er leistet nur dann etwas, wenn er davon profitiert. Es war ein monumentales Kunststück, eine BRD zu kreieren in der das Volk freiwillig in ein Sozialsystem einzahlt, ausschließlich mit dem Hintergedanken versorgt zu sein, wenn man mal in Not gerät. Das lief super bis man auf die besoffene Idee kam, am Nationalstaat… Mehr

Ideologien, die einen anderen als den real existierenden Menschen voraussetzen, sind menschenfeindlich und daher auf das Heftigste zu bekämpfen. Nicht der Kampf gegen rechts ist das Gebot der Stunde sondern der Kampf gegen linksgrün!

Das sind Wohlstandsprobleme.

Ich bin dafür, dass 4 Wochen lang alle Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke und Gaskraftwerke abgeschaltet werden. Diesel und Benziner bekommen ein Fahrverbot. Es dürfen nur E-Autos geladen werden sofern der Strom aus regenerativ gewonnen Quellen reicht. Vorzug hat der Stromverbrauch der Industrie und Wohnungen. Nach den 4 Wochen machen wir eine Volksabstimmung ob wir weiter auf Atom- Kohle und Gaskraftwerke verzichten möchten. Um das ganze etwas abzufangen gibt man den Bürgern 8 Wochen vor Abschaltung den Abschalttermin bekannt, so das jeder sich darauf vorbereiten kann. Ich geh wahrscheinlich ins Ausland in den Urlaub, da ich weiß was passiert und diese Erfahrung nicht… Mehr

Warum sollte ich als E-Auto Fahrer nur mit regenarativ gewonnenen Strom laden wollen? Selbst wenn mein Fahrzeug mit Braunkohle aufgeladen wird, ist die energetische Gesamtbilanz besser als der Kaltstart diverser Verbrennungsmotoren. Ein Kohle-Großkraftwerk läuft immer im perfekten Thermofenster und wird genaustens überwacht. Der CO² Ausstoß von Diesel kann ja jeder nachrechnen, völlig unberücksichtigt die vorherige Erschließung, das Abfackeln des Gases bei der Förderung, die Raffination und sämtliche Transporte. Jedes Braunkohle E-Auto fährt sauberer.

Ein E-Auto ist eine Subventionsmaschine. Mit Subentionen entwickelt, gebaut und betrieben (Strompauschalen+Steuerfreiheit). Infrastruktur mit Subventionen aufgebaut. Also: E-Autos fahren auf meine/unsere Kosten. Und das ist asozial. Zudem kommt, wenn Tesla fällt, sind 10 Mrd. an Aktionärsgeld einfach…weg! Also, so richtig weg.

Das bestreitet ja niemand. Aber: Wenn die fossilen und nuklearen Kraftwerke abgeschaltet sind wird Ihnen garnichts anderes übrigbleiben als mit EEs zu laden. Und das dann nicht on-demand, sondern wetter- und tageszeitabhängig.

Na hoffentlich ist dann Ihre Wohnung samt Inhalt noch da und nicht Plünderungen zum Opfer gefallen…

Zuviel Wohlstand, zu viele Wohlstandsprobleme.
Das ändert sich erst, wenn der Wohlstand weg ist und daran arbeiten wir und das schaffen wir!
Alles wird gut.