Die normative Kraft des Faktischen: Zur Lage in Italien

Die Entscheidung Großbritanniens, der Währungsunion nie beizutreten und die EU halbwegs rechtzeitig zu verlassen, wird sich dann als epochaler Glücksfall für das Land, aber auch für den Rest Europas erweisen.

© Getty Images

Wenn in wenigen Jahren Wirtschaftshistoriker sich daranmachen werden, die Endphase des Euro, seinen Zerfall und die Implosion der europäischen Institutionen zu untersuchen, wird das größte Rätsel, vor dem sie stehen werden, wahrscheinlich nicht die Mechanik des Scheiterns sein. Rückblickend wird das alles logisch und stringent unausweichlichen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten gefolgt sein. Die Vorstellung, dass man aus heißer Luft, also aus dem Auftürmen von Schulden und dem Drucken von Geld, Wohlstand schaffen oder irgendwelche Probleme auf Dauer lösen könnte, wird belächelt werden. Der Müllhaufen gescheiterter ökonomischer Theoriegebäude, die jahrelang von der Anmaßung des Wissens und von den Subventionen exkulpationshungriger Politiker Institute und Professorenstellen am Leben erhielten, wird wieder ein Stück höher geworden sein.

Böhm-Bawerk, der bereits vor fast 100 Jahren die Erkenntnis gewann, dass das ökonomische Gesetz am Ende immer über das politische triumphiert, wird einmal mehr recht behalten haben. Deshalb kann man auch nur über die Naivität von Politikern lachen, die dem Euro aufgrund seines „politischen Kapitals“ ein ewiges Leben prophezeien.

Nein, die eigentlich ungeklärte und vielleicht nicht lösbare Frage wird eine andere sein: Wie war es möglich, den Fakten, den wirtschaftlichen Zusammenhängen und Gesetzmäßigkeiten solange aus dem Wege zu gehen, sie zu leugnen, ihre Mechanik geflissentlich zu übersehen? Welches pseudowissenschaftliche Gebäude musste errichtet werden, um Politik, Volk und wirtschaftliche wie akademische Eliten derart lange an der Nase herumzuführen und warum mussten ganze Nationen den Weg des Unheils derart lange beschreiten, bis der Kollaps den gesellschaftlichen Frieden, die Demokratie und den Zusammenhalt des Kontinents in Frage stellte?

Zombie Währungsgemeinschaft

Offensichtlich können Nationen von einer Art geistigem Fieber befallen werden. Dieses Fieber geht in der Regel von den Eliten aus, die den wirtschaftlichen Folgen ihrer Fehlentscheidungen weitgehend enthoben sind. Erst wenn der Schmerz der gegängelten und ausgepressten Bürger größer ist als ihre Angst vor Veränderung, kommt es zur Katharsis.

In Italien scheint es jetzt soweit zu sein.

Es ist diesem Land wie auch anderen Mitgliedern des sogenannten „Club Med“ im Rahmen ihrer politischen Ökonomie nicht möglich, innerhalb einer Währungsgemeinschaft mit Nordeuropa wettbewerbsfähig zu sein, zu bleiben oder zu werden. Das Fehlen einer Stabilitätskultur kann weder per ordre de Mufti, noch durch Verträge a la Maastricht, noch durch Drohungen, Transfers oder Bürokratie in Brüssel korrigiert werden. Jedes Problem, das die Politik dort nicht zu lösen in der Lage ist, weil sie harte Entscheidungen sogar noch mehr scheut als selbst die ewige GroKo, erzeugt Ungleichgewichte, die eigentlich nur über den Mechanismus flexibler Wechselkurse ausgeglichen werden können. Das Prokrustesbett der Währungsunion hat dieses Ventil abgeschafft. Die Folge: Sich auftürmende Defizite, die über alle möglichen Kanäle finanziert werden, Deindustrialisierung, Arbeitslosigkeit, Schrumpfung von Produktivität und Wachstum, Bankenkrisen durch Unternehmenspleiten, Kapitalflucht und Depression.

Parallelwährung

Im Gegensatz zu den Deutschen haben es die Italiener aber geschafft, hierüber eine tabulose Debatte im Lande zu führen. Und weil die Menschen sehen, dass die Realität ihres Lebens mit der Schönmalerei der Eurokraten in Brüssel und Frankfurt einfach nicht mehr in Einklang zu bringen ist, haben sie ihr demokratisches Recht wahrgenommen, die alte Elite abzuwählen. Die neue Elite, hier als linkspopulistisch und rechtsradikal verschrien, tut mit hoher Wahrscheinlichkeit, was der Bürger von ihr erwartet: Die Tabus des ancien régime zu brechen und den Ausstieg aus dem Euro schrittweise einzuleiten.

Der Weg dorthin heißt Parallelwährung. Vordergründig bleibt Italien im Euro, aber es refinanziert sich mit kleinteiligen Schuldscheinen, die in Italo-Euro denominiert sein werden und so als Zahlungsmittel benutzt werden können.

Jedenfalls nicht mehr weiter so
Bella Italia?
Das ist natürlich eine Mogelpackung, die der Euro nicht überleben kann. Sobald die neue Parallelwährung im Umlauf ist, wird es einen Wechselkurs geben, an welchem man ablesen kann, für wie wahrscheinlich die Märkte es halten, dass Italien dem Euro final und endgültig den Laufpass gibt. Und weil das Land schnell merken wird, dass schon die Existenz eines Schattenwechselkurses unzählige interne Anpassungsmechanismen überflüssig oder zumindest leichter macht, wird die Droge sehr schnell wirken. Die Angst vor dem Ausstieg wird dann schnell verschwinden.

Italien wird nach kurzer Zeit der Parallelwährung zu der Überzeugung kommen, dass die im Eurosystem angestauten Verpflichtungen seinen Interessen zuwiderlaufen und auch feststellen, dass es sie gar nicht mehr bezahlen kann. Italien hat über 130% Schulden in Relation zum Sozialprodukt. Das ist mehr, als Griechenland im Jahr zwei nach Beginn der Krise dort hatte. Dazu kommen über 400 Mrd. Euro Target-2 Verbindlichkeiten. Wie sie abgetragen werden könnten, ist eine Frage auf die die einzige Antwort lautet: „gar nicht“.

Der Ausstieg Italiens wird also nicht nach dem Muster ablaufen, das in den – ohnehin Makulatur gewordenen – Verträgen bei der Bildung der Währungsunion festgelegt worden ist, sondern es wird der normativen Kraft des Faktischen folgen nach der Devise: Greifen Sie einem nackten Mann in die Tasche.

Die Räuberbande bleibt übrig

Dieses Ereignis wird einen Wechsel des juristischen Aggregatzustandes markieren, ähnlich dem Übergang von Wasser zu Dampf. Die bereits mit Hilfe und tätiger Unterstützung der Bundesregierung erodierte Herrschaft des Rechts in europäischen Fragen wird dann final von der Herrschaft der Willkür abgelöst werden. Das Wort des Kirchenlehrers Augustinus „nimm vom Staat das Recht weg, was bleibt dann, als eine große Räuberbande“ wird den Bürgern des Kontinents dann in den Ohren klingeln.

Wo die Präzedenzfälle des von Bundesregierung und Verfassungsgericht durchgewunkenen Rechtsbruches für die Begründung nicht ausreichend sein werden, werden europäische Solidarität und wo das nicht ausreicht Schuldzuweisung und Vorwürfe an die Adresse des moralisch schuldigen Deutschlands beschworen werden. Die Austerität, auf die sich die linken Eliten des Kontinents bereits seit Monaten einschießen, obwohl sie in Wahrheit im Süden nie wirklich stattgefunden hat, wird der Casus Delicti sein: Ihr Deutschen habt das Desaster zu verantworten mit Eurem Geiz und euren Überschüssen!

Falle Währungsunion
Wolfgang Schäubles Doppelrolle in der Währungsunion
Theoretisch müsste dann der 400 plus X Milliardenverlust der EZB von allen verbleibenden Mitgliedern zu tragen sein, also 26% von Deutschland, der Rest von Frankreich, Spanien, Holland, usw. Aber wer das glaubt, der kann sich auch gleich der Flat-Earth-Society anschließen, die bis heute die Auffassung vertritt, dass die Erde eine Scheibe ist und unsere Kugeltheorie nur das Ergebnis einer Verschwörung, Einbildung und Sinnestäuschung. Das Beispiel Italiens wird Schule machen, und zwar sofort. Deutschland wird die 1.000 Mrd. Euro Target-2 Forderungen aller Wahrscheinlichkeit nach in Gänze abschreiben dürfen. Im besten Falle werden sie in Lira, Peseten, Escudos, Drachmen und Franc beglichen, zu einem Bruchteil ihres ursprünglichen Wertes, wenn überhaupt. Diese Forderung wird von ihren Schuldnern als das bezeichnet werden, was sie ökonomisch schon lange ist: eine Luftnummer.

Die Folge dieser Krise wird ein massives Herabstufen der Kreditwürdigkeit der dann ehemaligen Eurozonenländer durch die internationalen Ratingagenturen und ein Verlust des Vertrauens der Märkte in ihre Bonität sein. Die Schuldner werden herabgestuft, weil sie ihre legalen Verbindlichkeiten nicht mehr begleichen, die Gläubiger Deutschland und Holland werden herabgestuft, weil die gigantische Vollabschreibung ihre eigene Staatsverschuldung über Nacht auf das Niveau Italiens und Griechenlands explodieren lässt.

Die Immobilienrentenmark kommt

Dann kommt die Stunde des Notfallplans, den unser genialer früherer Finanzminister Schäuble mit Sicherheit schon seit Jahren in der Schublade hütete und seinem Nachfolger Scholz hinterlassen hat: Die Rekapitalisierung der insolventen Bundesbank durch eine Zwangsbeleihung aller deutschen Immobilien. Die neue Deutsche Mark wird eine Immobilienrentenmark sein, an deren Deckungsmasse die deutschen Immobilieneigentümer die nächsten 30 Jahre abzahlen werden.

Gibt es noch eine deutsche Restpolitik?
Merkel und Macron drohen Europa ins Elend zu stürzen
Der Mann wusste, warum er dieses Amt als Finanzminister in der neuen Legislaturperiode nicht mehr haben wollte. Damit endet die Geschichte aber nicht. Der Kollaps der Währungsunion und der EU wird Europa spalten. Das Friedensprojekt, dass bis zur letzten Patrone, pardon: bis zum letzten Cent verteidigt worden ist, wird in Schuldzuweisungen, Ressentiments und im Streit enden. Nicht weil die Italiener, Deutschen oder Franzosen die Schuld daran tragen würden, sondern weil unfähige, selbstsüchtige und selbstbezogene Eliten in Brüssel, Paris, Berlin und Rom das Erbe der europäischen Gründerväter verspielt haben werden.

Die Schockwellen, die dieses Ereignis durch die Weltwirtschaft senden wird, übersteigen die Folgen der Lehman-Pleite um Zehnerpotenzen. Die sich entfaltende Wirtschaftskrise und die dann fast unvermeidlich durch die Zombiekredite verstärkte Bankenkrise wird auch die Rückzahlung aller anderen Staatsschulden in Frage stellen. Wer dann Gläubiger ist, zieht den Kürzeren. Das ist vor allem Deutschland. Lebensversicherungen, Banken, Pensionskassen und andere institutionelle Investoren in Deutschland sitzen auf 1.800 Milliarden Euro Forderungen an die Staaten Südeuropas. Auf Quote, Rückzahlungsmodalitäten und Währung, in der diese Schulden beglichen werden, darf man gespannt sein.

Ersparnisse der Deutschen verloren

Die Altersversorgung der Leistungsträger unseres Landes steht also auf dem Spiel. Aktien und Immobilien werden keinen Schutz bieten, weil sie entweder im Wert verfallen oder im Zuge eines Lastenausgleichs oder einer Neugründung der Bundesbank teilenteignet werden oder beides.

Prof. Dr. Werner Sinn sagte neulich: Die Ersparnisse der Deutschen gehen nicht verloren. Sie sind schon verloren. Nur die Deutschen wissen es noch nicht. Er wird Recht behalten.

Schein statt Sein
Deutschland Zombieland
Die Entscheidung Großbritanniens, der Währungsunion nie beizutreten und die EU halbwegs rechtzeitig zu verlassen, wird sich dann als epochaler Glücksfall für das Land, aber auch für den Rest Europas erweisen: Denn Großbritannien wird das neue role model sein in einem Europa der Vaterländer, einer Gemeinschaft starker, unabhängiger und hoffentlich freundschaftlich verbundener Länder. Diesem Rollenmodell kann Deutschland dann nacheifern: Frei, demokratisch, marktwirtschaftlich, dem Freihandel und den Werten des aufgeklärten Abendlandes verpflichtet. Das wird ohne die gescheiterten linken Eliten passieren. Was heute noch als eine große Koalition einer sozialistischen Einheitspartei daherkommt, wird dann an der 5%-Hürde scheitern.

Die als Sekundärtugenden verunglimpften Werte Fleiß, Ehrlichkeit und Pflichtgefühl werden dann wieder geachtet werden, weil ohne sie der Untergang unvermeidlich ist.
Dann kann ein Europa unabhängiger Vaterländer, die Vision von de Gaulle und Adenauer, wie Phoenix aus der Asche erstehen.


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Kommentare ( 68 )

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68 Kommentare auf "Die normative Kraft des Faktischen: Zur Lage in Italien"

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Ein ganz ausgezeichneter Artikel! Allerdings wuerde ich bei dem Zukunftsszenario einen etwas anderen Schlenker vorschlagen: Eine „Rekapitalisierung“ der Bundesbank ist unnoetig, denn mit frisch aus dem Nichts gedruckten DEM werden ggf Lebensversicherungen, Banken etc rekapitalisiert. Womit auch die Immo-Zwangsanleihe entfaellt. Bei einer kompletten Waehrungsreform wie in dem Fall kann man sich auch die gesetzlichen etc. Instrumente dazu schaffen. Das ist umso realistischer, als die Summen zur Rekapitalisierung eines gesundgeschrumpften Bankensektors (minus der wohl in der Tat nicht eintreibbaren Forderungen ans dem Ausland) ueberschaubarer sein werden. Insofern waere man in Immobilien vergleisweise sicher, i.Ggs. zu Finanzwerten bzw. Anlagen am Finanzmarkt (Anleihen/Aktien… Mehr
Ihr Artikel endet zu optimistisch. Mit dem vorhergehenden Verfall, bzw. Verlust jeglicher Altersvorsorge, der Zwangsbesteuerung von Eigentum, dass natürlich weniger Gewinn aus der Miete abwirft, wenn es das denn überhaupt noch tut, wenn die Wirtschaft kolabiert, wird es Existenzkämpfe geben, von denen wir nicht geglaubt hätten, dass so etwas in einem zivilisierten Europa noch einmal geben kann. Linke Ideologen können dann die Verwerfungen des Sozialismus hautnah studieren und ich würde es ihnen gönnen, wenn nicht zig Tausende dasselbe Elend erleiden müssten, die dieses so nicht wollten. Schuld an der aktuellen Misere haben auch nahezu alle Mainstream-Medien, die als kritischer Aufklärer… Mehr

Wer muss für den Ausfall der Target 2 Forderungen aufkommen? Was geschieht, wenn die Verluste in der Bilanz verbleiben? Anwort: Nichts. Dies ist so, weil Banken nicht das Geld der Sparer verleihen. Banken schaffen durch die Kreditvergabe neues Geld (Buchgeld). Deutschland ist damit aber nicht aus dem Schneider, denn es wurden Güter im Wert von 1000 Mrd. praktisch verschenkt.

Die Frage, wer für die Verluste ein Zentralbank aufkommen muss, ist im Jahr 2012 diskutiert worden.

Auf youtube verfügbar.
Bankenrettung durch die EZB. Wem nützt’s? Wem schadet’s? Gibt es bessere Alternativen?

Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Ein Zusammenbruch des EURO ist noch fern.
Wenn die Bundesbank auf ihre Target2-Forderungen verzichtet, um die Verschuldung der
Südländer zu verringern, muss sie diesen Verlust bei der Jahresabrechnung im Bundeshaushalt
verbuchen lassen. Eine Rekapitalisierung bei der derzeitigen Nullzinspolitik der EZB dürfte
kein Problem sein. Die schlechtere Bonität spielt auch keine Rolle. Oder mache ich da einen Denkfehler?
Die einzige große Frage ist nur, wie lange die EZB ihre Politik der Geldschwemme durchhält.

Denken würde wirklich helfen. Woraus besteht eine Währung und das Geld? Aus Vertrauen, das dann nicht mehr vorhanden ist. Die Opfer der Zwangshypotheken werden jammern, und es werden viele sein…

“ Wie war es möglich, den Fakten, den wirtschaftlichen Zusammenhängen und Gesetzmäßigkeiten solange aus dem Wege zu gehen, sie zu leugnen, ihre Mechanik geflissentlich zu übersehen?“ Für mich ist es die pure Angst, sich der Realität zu stellen. Sich zu stellen, hieße nämlich auch, die notwendigen Maßnahmen zu beschließen und durchzuführen. Hierbei würde man sich auf völlig unbekanntem Terrain bewegen, was wiederum ein hohes Maß an Kompetenz und Durchsetzungsfähigkeit voraussetzen würde. Was mir bei allen „Gesundbetern“ der Eurozone immer wieder auffält, dass noch nicht einer ein Szenario vorgestellt hat, in dem alle Schritte bis zur „Gesundung“ vorgestellt wurden. Stattdessen höre… Mehr

Ich denke, die „europäischen Eliten“ haben schon den Notfallplan im Hinterkopf. Und der wird ganz einfach lauten, die kaputten Staaten Deutschland, Frankreich, Belgien und vielleicht ein paar andere zu einem zentral verwalteten Territorium zusammenzulegen. Ohne demokratische Wahlen. Es werden genügend Leute – vor allem Polizei und Militär- dabei mitmachen, einfach aus Existenzangst. Wenn man die Wahl zu den 30% bürgerlich Weiterlebenden zu gehören, oder zu dem kaputten Rest. So etwas passiert doch überall auf der Welt.

Als katholischer Geldexperte beleuchten Sie die Situation immer sehr treffend. Ich hatte mal den Begriff KOMASAUFEN und FREIBIER FÜR ALLE für das verwendet, was die Politik und „Der Markt“ schon lange betreiben. Und weil ich beide kürzlich auch bei anderen Kommentatoren wiederfand, führt mich das direkt zu den Maßnahmen, dem 12-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker. Dort heißt es in Schritt 1: Zugeben, daß man dem Problem nicht gewachsen ist. Wir sind dem Leben nicht gewachsen, weder mit Geld noch mit Politik. Adenauer und de Gaulle wußten das. Beide waren gläubige Katholiken. Die heutigen Akteure sind im Vergleich zu diesen beiden doch… Mehr

Werden dann nach dem Finanzcrash die von Ihnen genannten Räuberbanden (EU Bürokraten, Politiker, NGOs, Ratingagenturen, Zentralbanken, Croup of Thirty, EZB, FED, Investmentbanken, usw. eigentlich von den bestohlen und betrogenen Bürgern gejagt? Was denken Sie?
By the way, einer der Akteure im Hintergrund war Churchill und angloamerikanische Gruppen. Quelle DLF 2016 Churchills Vision von Europa – (Der britische Staatsmann Winston Churchill gilt als der Taufpate der europäischen Einigung.) Ein Zufall?

Das wirdie so kommen aber nicht mit dem beschriebenen positiven Ende für DE und die Deutschen.
In DE wird alles zusammenbrechen, die Sozialsysteme, die Krankenkassen, die meisten Banken und viele Firmen und Privatleute
Und die , die den ganzen Schlamassel angerichtet haben werden grinsend auf Malle oder in der Schweiz sitzen

Tja, Herr Krall, so wird es wohl kommen wenn keine neuen Wege beschritten werden! „Die Vorstellung, dass man aus heißer Luft, also aus dem Auftürmen von Schulden und dem Drucken von Geld, Wohlstand schaffen oder irgendwelche Probleme auf Dauer lösen könnte, wird belächelt werden. Der Müllhaufen gescheiterter ökonomischer Theoriegebäude, die jahrelang von der Anmaßung des Wissens und von den Subventionen exkulpationshungriger Politiker Institute und Professorenstellen am Leben erhielten, wird wieder ein Stück höher geworden sein.“ Muss Geld immer als Schuld (Kredit) das Licht der Welt erblicken? In der Schweiz wird über diese Frage (Vollgeldsystem) im Juni abgestimmt. In der realen… Mehr
Ergänzung zu meinem Kommentar der, irgendwie zu früh, seinen Weg in die Veröffentlichkeit fand. Na ja, immerhin konnten einige schon mal über Kreditvergabe Nachdenken. Alles, von Energie und Rohstoffeinsatz, Instandhaltung usw… ist Kreditvergabe, dazu gehören auch (Netto)Gewinne, welche mit dem Verkauf der Produktion beglichen ist. Nur die abgeschriebene Produktionsanlage (usw…) wirkt weiterhin wie eine Kreditvergabe. Das ist kein Systemfehler sondern, vergleichbar mit einem Apfel den es ohne Schale nicht gibt. Dieser Effekt wirkt genauso wie das Sparen. Weiteres im Link: https://www.wolfgang-waldner.com/volkswirtschaftslehre/saldenmechanik/ Dieser Investitionskredit (nach Abschreibung) bedingt wie auch das Sparen eine Kreditaufnahme an anderer Stelle, ansonsten schrumpft die Wirtschaftsleistung. Im… Mehr