Bayer/Monsanto: Freispruch von der Umweltbehörde für Glyphosat

Die "United States Environmental Protection Agency (EPA)" gilt als Vorreiter-Organisation in Umweltschutz und Konsumentensicherheit. Sie spricht das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat vom Vorwurf frei, es sei krebserregend.

imago images / UIG
United States Environmental Protection Agency in Washington DC
Eine Überraschung aus den USA und ungewohntes Aufatmen bei Bayer: Jetzt warnte die United States Environmental Protection Agency (EPA) Kalifornien vor weiterer Panikmache in Sachen Glyphosat. Die unabhängige amerikanische Umweltbehörde will künftig keine Labels mehr genehmigen, auf denen Glyphosat als krebserregend dargestellt wird. Damit eskaliert auch der Streit zwischen der EPA und dem grünen Bundesstaat Kalifornien.

Die mächtige EPA sagt jetzt sehr deutlich: Die kalifornischen Etiketten würden »eine falsche und irreführende Aussage darstellen« und forderte zur Änderung der Entsprechungen Kennzeichnungen auf. Bei allen Kennzeichnungen für Pestizide mit der Warnung, dass Glyphosat Krebs errege müsse dieser Gefahrenhinweis gestrichen werden.

2017 hatte Kalifornien im Alleingang Glyphosat als Karzinogen erklärt, als Stoff, der Krebs erzeugt. Monsanto hatte diese Entscheidung angefochten. Der Richter hat dem Land einstweilen verboten, entsprechende Warnhinweise zu verlangen, weil die Klage von Monsanto noch anhängig ist.

In ihrer Richtlinie für Unternehmen, die Glyphosat verkaufen, erklärte nun die EPA, dass die kalifornischen Vorschriften »eine falsche und irreführende Aussage« darstellen würden. Die Unternehmen wurden aufgefordert, ihre Kennzeichnung innerhalb von 90 Tagen zu ändern. Laut Andrew Wheeler von der EPA werde die Behörde nicht zulassen, dass »Kaliforniens fehlerhaftes Programm die Bundespolitik diktiert«.

Die Ankündigung der EPA ist ein Tritt vor das grüne kalifornische Schienbein. Die amerikanische Bundesbehörde betreibt sowohl eigene Forschung und weiß auch die Ergebnisse der Prüf- und Zulassungsbehörden in 160 Ländern hinter sich. Die kommen alle zum gleichen Schluss: Von Glyphosat als Karzinogen kann keine Rede sein.

Diese Ankündigung der EPA ist auch ein klarer Erfolg für Bayer. Das Leverkusener Unternehmen hatte bekanntlich den Roundup-Hersteller Monsanto gekauft und sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt, weil inzwischen mehr als 13.000 teure Klagen anhängig sind. Anwälte fordern für ihre an Krebs erkrankten Mandanten Entschädigungen in Milliardenhöhe, weil ihre Erkrankung angeblich durch Glyphosat verursacht worden sei. Doch es gibt keinerlei Beweise für eine solche Behauptung, keine Zulassungsbehörde in einem anderen Land unterstützt diese Vorwürfe. Das weltweit wichtigste Pflanzenschutzmittel Glyphosat, mit dem seit 40 Jahren Landwirte ihre Äcker von Unkräutern befreien, ist eine der am besten untersuchten Substanzen.

Bereits drei Prozesse hat Bayer / Monsanto in der ersten Instanz spektakulär verloren – sinnigerweise im grünen Kalifornien. Die Verfahren gehen in die zweite Runde, dort sitzen dann keine Laienrichter mehr, sondern Berufsrichter.
Währenddessen geht der Kampf der Medien gegen Glyphosat unvermindert heftig weiter. Der englische Guardian, ehemals ein internationales »Leitmedium«, machte sich zu unkritischen Erfüllungsgehilfen für NGOs. Dort »enthüllte« vor kurzem eine scheinbar tapfere unerschrockene amerikanische Journalistin „Hintergründe“ über Monsanto.

Carey Gillam in einem tränenreichen langen Artikel: »Ich bin Journalist. Monsanto hat eine Schritt-für-Schritt-Strategie entwickelt, um meinen Ruf zu zerstören.«
Carey Gillam präsentiert sich als Journalistin. Doch für die Guardian-Leser nicht erkennbar: Sie arbeitet für eine amerikanische NGO, die sich Glyphosat als im wahrsten Sinne des Wortes lohnendes Objekt ausgesucht hat. Diese NGO hat in ihrem Kampf gegen Glyphosat so viel an Spenden eingesammelt, dass sie Gillam mit 200.000 Dollar in den Jahren 2016 und 2017 entlohnen konnte.

Zur Erinnerung: In Verruf gekommen ist Glyphosat bekanntlich erst, als sich NGOs professionell der Sache annahmen und den Kampf gegen das vermeintliche Supergift als lohnende Einnahmequelle entdeckten. Eine davon ist »US Right to Know«, drei Mann, eine Website und eine Million Dollar Jahresetat.

Gillam ist eine der Hauptaktivistinnen. Gegen sie erscheint der Chef des dubiosen deutschen Abmahnvereines »Deutsche Umwelt-hilfe e.V.« Jürgen Resch wie ein Lehrling in Sachen aggressives Ökogeschäft. Hinter diesen finanzstarken NGOs stehen ideologiegetränkte Firmen, die zum Beispiel Bioprodukte verkaufen wollen und Impfungen, Gentechnik und Chemotherapie ablehnen, über ihre Alternativmedizin viele Millionen Dollar verdienen. Sie sehen häufig auch Chemtrails als wahr an.

Gillam jetzt im Guardian: »Als ich kürzlich fast 50 Seiten interne Monsanto-Kommunikation über die Pläne des Unternehmens, mich und meinen Ruf anzusprechen, erhielt, war ich schockiert.«

Sie wiederholt im gesamten langen Artikel im Prinzip nur eine Aussage, wie angeblich der Konzern sie bedrohe. An die Monsanto-internen Mails kam sie aufgrund des »Freedom of Information Act« (FOIA), eine der wirksamsten Waffen der NGOs. Damit können Behörden und öffentlich finanzierte Einrichtungen gezwungen werden, zum Beispiel alle internen Emails herauszugeben, in denen bestimmte Personen, Firmen und Medien vorkommen. Diese Mails werden von den NGOs veröffentlicht. So lassen sich selbst Reisekostenerstattungen, Vortragshonorare und die Teilnahme an Symposien skandalisieren und als Beleg für die fehlende Unabhängigkeit von Forschern darstellen. Effektiv Misstrauen kann so gesät werden, während die NGOs als die »Guten« dastehen, die gegen die böse Forschung kämpfen.

Gillam macht treuherzig Werbung für ihr Buch: »Ich wusste, dass das Unternehmen es nicht mochte, wenn ich über das wachsende Unbehagen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Bezug auf die Forschung berichtete, die Monsanto-Herbizide mit Problemen der Gesundheit von Mensch und Umwelt in Verbindung brachte.«

Dass ein Unternehmen Reaktionen in der Öffentlichkeit beobachtet und sich zu wehren versucht, erscheint verständlich. Doch Gillam, die mit ihrer NGO professionell Panik vor Glyphosat schürt, meint: »Wahrheit und Transparenz sind wertvolle Güter, die Grundlage für das Wissen, das wir alle brauchen und verdienen, über die Welt, in der wir leben. Ohne Wahrheit können wir nicht wissen, welchen Risiken wir ausgesetzt sind, welche Schutzmaßnahmen wir für unsere Familien und unsere Zukunft ergreifen müssen.«

Eng sind mittlerweile selbst scheinbar unabhängige internationale »Leitmedien« und NGOs verbunden. Einen Tag zuvor schreibt ebenfalls im britischen Guardian Reporter Sam Levin in einer angeblichen »Enthüllung« von einer »Überwachung« durch Monsanto / Bayer. Monsanto habe ein „Zentrum“ unterhalten, um Journalisten und Aktivisten zu überwachen und zu diskreditieren, und zielte auf einen Reporter, der ein kritisches Buch über das Unternehmen schrieb, wie Dokumente zeigen.

Der »agrochemische Konzern« beobachte auch den Sänger Neil Young, weiss Levin zu berichten, und schrieb ein internes Memo über seine Social Media Aktivitäten und seine Musik. Young hatte einmal ein Lied über die angeblichen Gefahren von Glyphosat geschrieben.

Da mag auch der ÖR in Köln nicht hinten anstehen. Im WDR berichten zwei Reporter in einer langen Reportage über Glyphosat. So richtig Ahnung, was denn was für ein Mittel ist und warum es in Landwirtschaft weltweit so begehrt ist, haben sie offenbar nicht. Immer wieder sprechen sie vom Pestizid Glyphosat, das ein Herbizid ist. Das wirkt gegen Unkräuter. Doch Pestizid klingt zugegebenermaßen grausamer und gefährlicher. So nach Pest irgendwie. Wenn dann noch Sätze fallen, in denen Formulierungen vorkommen wie »Pestizide wie Glyphosat eine hochtoxische Verbindung«, führt man die Zuschauer fachgerecht hinter die Fichte.

Sie machen auch nicht klar, dass die Horrorzahlen über Tausende von Toten auf epidemiologischen Studien beruhen, mit denen man alles beweisen kann, also keine Aussagekraft haben. Es gibt übrigens auch Studien, die eine bei einigen Krebsarten krebsverhindernde Wirkung von Glyphosat zeigen. Das sind allerdings auch nur Korrelationen, die letztlich nichts beweisen, sondern nur Hinweise liefern.

Dafür berichten die Reporter über ein Verbot von Glyphosat, das die Regierung von Sri Lanka im Jahre 2015 erlassen hatte. Zugrunde lag diesem Verbot keine epidemiologische Studie, wie es die Reporter erzählen, sondern eine Vermutung über einen möglichen Zusammenhang von Glyphosat und einem auffällig gehäuften auftretenden Nierenversagen bei Landwirten in Sri Lanka. Doch es stellte sich heraus: Ein Zusammenhang besteht nicht, die Hypothese war falsch und das Verbot wurde 2018 teilweise wieder aufgehoben.

Eine Folge des zeitweiligen Verbotes von Glyphosat: Die Bauern hatten beträchtliche Ernteausfälle zu verkraften. Sie sind also auf das Pflanzenschutzmittel Glyphosat angewiesen.

Ausführlich bauen die WDR-Autoren den Arzt und Toxikologen Dr. Channa Jayasumana als Kronzeugen gegen das Pflanzenschutzmittel auf. Sie sagen nicht dazu, dass Umweltaktivist Jayasumana auf dem Monsanto-Tribunal auftrat, einem Schauprozess finanziert vom amerikanischen Bioverband Organic Consumers Association. Jayasumana tut sich als Gegner von Pflanzenschutzmitteln hervor und lehnt westliche Wissenschaft ab. Er bevorzugt, Krebskrebserkrankungen mit buddhistischen Methoden zu behandeln.

Er ist auf den angeblichen Zusammenhang von Nierenerkrankungen und Glyphosat sinnigerweise in Zusammenarbeit mit Priyantha Senanayake gekommen. Die ist eine „Heilerin“ und hat sich dadurch qualifiziert, indem sie »mit spirituellen Programmen unter Führung des Gottes das Land vor internationalen Einflüssen« retten will.

Arzt Dr. Jayasumana behauptet im Staatsfernsehfilm munter, dass die Landwirte in Sri Lanka von Glyphosat Rückständen im Trinkwasser erkrankten. Doch sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO hat diese Thesen von Channa Jayasumana kritisiert und verworfen.

Ebenso legte das amerikanische Gesundheitsministerium erst im April eine toxikologische Untersuchung vor, die einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und Nierenversagen eindeutig verneint.

Schon fast selbstverständlich, dass über diese Arbeiten in den hiesigen Medien kein Wort fällt. NGOs und Medien – eine unheilvolle Verbindung. Die Wahrheit bleibt auf der Strecke.

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Kommentare ( 51 )

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Wohl eher ein Sieg der Lobbyisten! Lobbyismus: Glyphosat-Gutachten des Bundesinstituts für Risikobewertung in weiten Teilen vom Hersteller verfasst. Die löchrigen und unzureichenden Lobbyistengesetze in Deutschland und der EU sind Einfallstor für Bestechung und Korruption. In mehreren Tageszeitungen und wissenschaftlichen Stellungnahmen wird seit kurzem der Glyphosat-Skandal um das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) thematisiert. Die staatliche Behörde BfR hatte in dem Gutachten zur Zulassungsverlängerung des millionenschweren Breitbandherbizids in weiten Teilen die Angaben des Herstellers übernommen. „Natürlich ist es ein Skandal, wenn ein staatliches Prüfinstitut die Unbedenklichkeitshinweise des Herstellers wortgleich übernimmt“ so Werner Meier, Vorsitzender des AfD-Bundesfachausschuss Demokratie und Grundwerte. „Der Vorwurf des Plagiats… Mehr

Erst den Landwirten Biogas-Anlagen und millonenschweren Fuhrpark schmackhaft machen mit großzügigen Subventionen, und dann das „Glyphosat“ nehmen?
Ging nicht, durfte nicht sein, deshalb hat die Giftbrühe auch nochmals 5 Jahre bekommen in der Hoffnung, daß das „Contergan-Trauma“ („Grunenthal“) ausbleibt, und die BfR und in Gefolge „der Staat“ nicht in die Haftung genommen werden müssen.
Doch selbst im Falle des Falles sterben vorher die meißten Kläger weg, bevor die Beweise so erdrückend sind das es zu „Schadensersatzzahlungen“ kommt. ( Staublunge,. Asbestose, …)

Wußten Sie schon Contergan heilt 95% aller Krebsarten und das auf Dauer ,selbst Lebrakranke wurden damit geheilt, und trotz diesen Wissen nicht eingesetzt werden darf?

Das was sie so schreiben ist sachlich falsch! Das BfR wurde übrigens von den Grünen unter Ministerin Künast gegründet! Bei der Zulassung müssen die Antragsteller umfangreiche Unterlagen einreichen. Diese hat das BfR geprüft und bewertet. Natürlich enthält dann das Gutachten eben auch die Unterlagen die der Hersteller eingereicht hat. Wenn sie sich die Entscheidungen der BfR anschauen, werden die eingereichten Unterlagen sehr wohl sehr kritisch geprüft und keineswegs einfach übernommen. Das entsprechende Vorgehen bei den Verfassen der Gutachten hat auch dessen Präsident Prof. Hensel genauer erläutert. Wer in diesen Zusammenhang von Plagiat spricht, hat den Bewertungsprozess einfach überhaupt nicht verstanden… Mehr

Nehmen Sie doch einfach mal zur Kenntnis: Wo nix ist, da ist auch nix. ganz egal, was Sie und Gleichgesinnte sich da zusammenphantasieren. Das BfR wurde von Trittin erfunden und arbeitet durch entsprechende Postenbesetzungen immer noch in dessen und Künasts Sinne. Aber bei Datenmanipulationen wie seitens der Anti-Glyphosat-Front spielen sie zum Glück nicht mit.

Gibt es eigentlich noch ein politisches, wirtschaftliches, soziales Thema, über dass in den MSM ehrlich berichtet wird?

Es gibt keinen Grund für ehrliches Berichten, daher wird es auch nicht stattfinden.

@Karl Napf. Die staatliche kanadische Gesundheitsbehörde Health Canada hat bereits 2017 eine Risikobewertung von Glyphosat vorgenommen und gefunden, daß es der menschlichen Gesundheit nicht schadet also auch keinen Krebs hervorruft. Nachdem es 8 Einwände gegen diese Bewertung gab, wurde eine Reevaluation durchgeführt, die im Januar 2019 veröffentlicht wurde. Es seien alle vorhandenen Studien nochmals gesichtet und bewertet worden, dabei habe man, so wörtlich, „nochmals jeden Stein umgedreht“. Die Reevaluation wurde von 20 Wissenschaftlern der Behörde durchgeführt, die bei der vorausgegangenen Bewertung nicht involviert waren, um einen „bias“, also eine Voreingenommenheit zu vermeiden. Alle 8 Einwände konnten widerlegt werden, es blieb… Mehr
Lügen tun im Zweifel alle. Es geht einzig und alleine darum, vom großen Kuchen ein Stückchen abzubekommen. Wenn das mit Anwälten und NGO funktioniert, müssen die Konzerne halt eigene Mittel dagegensetzen. Es ist ja nicht so, daß »big businness« auf einmal die arme kleine rechtschaffene Firma wäre, die von den bösen NGO-Geiern aufgefressen würde. Daß sie bei Bayer hinsichtlich der Monsanto-Übernahme mindestens naiv gewesen sind, scheint offensichtlich. Nun müssen sie halt Lehrgeld zahlen. Auch eine DUH hat ja nur deshalb Erfolg vor Gericht, weil Gesetzgeber und VDA zuvor schlampige bis unsinnige Gesetze produziert haben, wohl in der Annnahme, es würde… Mehr
Sie wissen aber auch, Herr Douglas, dass es umgekehrt auch falsch wäre, anorganische (wie auch organische) Chemie ganz frei von ihrer Negativ-Wirkung auf die Zellmembranen sind. Die Dosis macht’s. Und genau da habe ich meine Zweifel, ob Herbizide, in diesem Fall Glyphosat, auch immer sachgerecht aufs Feld kommen. Bin absolut kein hysterischer Gegner von chemischen Spritzmitteln. Dann denke ich, dass Landwirte, die Jahr für Jahr solche Mittel ausbringen müssen, nicht doch besonders gefährdet sind. Ob sich das Glyphosat immer als cancerogen erweisen muss, oder andere Schädigungen im Stoffwechsel des Menschen hervorrufen kann, das kann ich nicht beurteilen. Aber im Umgang… Mehr
kein Angst, die Landwirte von heute haben alle ein mindestmaß an schulischer Ausbildung, welche haben gar ihren Meister oder ein Studium absolviert(der Städter hört und staunt), die Landwirte können also für sich selber denken. Bei all den linksgrün leuchtenden Stadtbirnen die der Landbevölkerung versuchen ihre Theorien aufzuzwingen, und dem ganzen Land auf die Eier gehen, bin ich mir allerdings nicht ganz so sicher ob im Städtischen Umfeld mit der Ausbildung immer alles so richtig gelaufen ist und läuft.(Inklusive weiblicher Theorien, von „progressiven“ „Männern“ vorgetragen, sorry lieben Frauen, ich weiß es gibt auch vernünftige) Zum Thema: Ihrer Theorie entsprechend liegen all… Mehr

👍😀Grüsse vom Land

Über Ihren erste Satz musste ich ganz laut lachen. Aber Sie haben natürlich Recht. Wenn Sie einen halben Liter destilliertes Wasser auf ex nehmen, macht das tatsächlich die Zellmembran kaputt.

Ich denke Tag für Tag an Leute, die den Fußweg benutzend an Ziegeldächern vorbei gehen. Da sollte Vorsicht geboten sein. Wie oft ist schon ein Ziegel vom Dach gefallen …

tausche ein „muss“ gegen ein „wird“.

Gerade bei Landwirten muss man sich die wenigsten Sorgen machen müssen, denn zu einen kostet es Geld, bei einer großen Menge Wasser ist das Mittel besser dosierbar (Herstellerangaben einhalten weil überdosieren nichts bringt = Geldverschwendung) und dank moderner Technik ist mittlerweile auch punktuelles Ausbringen möglich. Außerdem wird kein Landwirst seine Erwerbsgrundlage (den Boden) vorsätzlich gefährden. Wird auch häufig so dargestellt.

Im Hausgarten sollte man generell auf Gift verzichten. Hier geht es häufig nach dem Motto „Viel hilft viel“, Gift bleibt Gift und wofür haben wir schließlich unsere Hände? Unkraut jäten kann z.B. auch sehr entspannend sein.

Sie haben vollkommen Recht. Eine Überfahrt mit der Spritze kostet zwischen 50,00 €/ha und 200,00 €/ha. Für einen Betrieb mit 100 ha wären das mindestens 5.000,00 € Kosten die eingespaart werden können, wenn auf eine einzige Behandlung verzichtet werden kann. Für wie blöd halten die guten Grünen die Bauern eigentlich? Übrigens: Der Jahresgewinn für einen ha GEPACHTETE Fläche liegt derzeit zwischen 50,00 € und 150,00 €.

Vielleicht sollten Sie mal im Ausland pachten. Da haben Sie auch deutlich weniger Spinner an der Backe 😉

Hallo! Selbstverständlich sollte man Herbizide sachgerecht anwenden. Was Landwirte betrifft, so gibt es die Agricultural Health Study, die u.a. vom National Cancer Institute (NCI) durchgeführt wurde und wird. Läuft seit ca. 25 Jahren, umfasst ca. 50000 Farmer, die Glyphosat verwenden. Die letzte Veröffentlichung dazu findet sich im JNCI (Journal des NCI) 2017. Ergebnis: Kein erhöhtes Krebsrisiko bei den beobachteten Farmern, die Glyphosat verwenden. Soviel ich weiß hat die EPA sich früher (also auch zu Obamas Zeiten) zu sonstigen Erkrankungen geäußert, aber wohl nichts gefunden, müßte ich aber nachschauen.

Ausgezeichneter Artikel ! Vielen Dank !

Manchmal kommt mir das Verhalten solcher „Umweltschützer“ vor, als ob es keine Aufklärung gegen hätte.

Die Gegner von Glyphoast, die Gegner der echten sozialen Marktwirtschaft, die Gegner der Freiheit, die Gegner der Vernungt, also insbesondere all die Gegner von „gutes bewahren schlechtes ausdarben“, die Gegner der Konservativen, die Gegner der Liberalen, alle diese Gegner eint die Tatsache dass sie das gute das bewährte ersetzen wollen. Ersetzen durch sich und durch ihre Ideologie um ranzukommen an die Fleischtöpfe, an die Macht, zu eigenen Gunsten und Vorteilen – unter Falschbehauptungen, Popaganda, Täuschungen, Lügen, koste es was es wolle. Allesamt Täter. Verbrecher an der Gesellschaft, in der Schuld nicht geringer als viele andere politische Vernichtungs- und Schicksalsmaschinen der… Mehr

Vorsicht!
Die heutige EPA it von Trump kompetenztechnisch kastriert worden.
Was auch immer die sagen – das Gegenteil kann wahr sein.

Das Glyphosat schon lange vor Trump eingesetzt wurde, und zwar weltweit ist ihnen bewusst? Das die Zulassungsbehörden der EU nicht an Trump berichten auch? Nur so als Frage. Übrigens sagen selbst die Kritiker nicht „Glyphosat ist krebserregend“ sondern „Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend“. Sie können es halt nicht beweisen, selbst nach 40 Jahren weltweiter Anwendung und hunderten/tausenden von Studien. Schon komisch, oder?

Googeln Sie einmal nach der Entwicklungsgeschichte vom „Entlaubungsmittel Agent Orange“ zu „Round Up“.

Agent Orange war ein Entlaubungsmittel, das chemisch völlig verschieden von Glyphosat ist. Die Schäden, die Agent Orange bei Menschen verursachte kamen durch Verunreinigungen mit einem DDT-Abkömmling zustande. Auch DDT hat chemisch mit Glyphosat nichts zu tun. Glyphosat wurde laut Wikipedia 1950 von Cilag (Schweiz) synthetisiert, gelangte dann über Johnson und Johnson per Firmenverkäufe zu Monsanto. Man wußte wohl jahrelang nicht mit der Substanz anzufangen (geplant war mal Wasserenthärtung) bis man in den 70er Jahren seine Wirksamkeit als Herbizid entdeckte. 1978 wurde es als Herbizid zugelassen. Was soll das mit Agent Orange zu tun haben?

Jaaaa, Trump der Bösewicht!!!
Ist doch klar!!!

Das Gleiche („das Gegenteil kann wahr sein“) gilt für die NGOs und Gegner. Reiche Anwaltsfirmen machen einen Riesenschnitt mit Glyphosat und co, nachdem die Tabakindustrie ausgebeutet worden war. Am besten dokumentiert in den Portier Papers.

https://risk-monger.com/2017/10/13/greed-lies-and-glyphosate-the-portier-papers/

Das wird nichts nützen. Glyphosat ist wie Klima: Fakten und Tatsachen sind wurscht. Die Medien werden weitermachen, weil: Ein großer Konzern ist nach linker, sozialistischer Präge per se böse, ob er Nestlé, Bayer oder wie auch immer heißen mag. Sozialistisches Denken ist neidgeprägt und voller Hass auf „Reiche“ – ein Konzern gehört da natürlich dazu. Dass ohne sie die 8 Milliarden Menschen gar nicht ernährt werden könnten, ist genauso schnuppe, wie dass das Klima nicht von Menschen beherrschbar ist.

Glyphosat ist biologisch abbaubar und absolut unbedenklich.
Das von Bio-Landwirten stattdessen eingesetzte Kupfersulfat hingegen,
ist höchst problematisch und wird als krebserregend eingestuft.
Das Land ist ein Irrenhaus!

Ideologie geht halt über Wissenschaft. Die Öko-Jünger (denn es ist definitiv eine Religion) werfen aber den vernünftig denkenden Menschen aka Konservative vor, sie seien „ewiggestrig“. Die einzig Ewiggestrigen, die ich derzeit erkennen kann sind freilich die linksgrün Drehenden, die den ewigen immer gleichen totalitär-sozialistischen Visionen huldigen und meinen, diesmal den „richtigen“ Sozialismus gefunden zu haben – also dem, der jeden glücklich macht (ob er will oder nicht).

So einfach, so klar, so richtig.

Ja, in Sachen Skandalisierung da sind sie GUT!
Die NGOs plus die entsprechenden Medien!!!
Bin gespannt, ob es diese Nachricht überhaupt irgendwo(!???) in die Nachrichten schafft und wenn Ja, mit welchen hahnebüchenen Relativierungen. – Ich geh jetzt meine Einfahrt gießen. Raten sie mal mit was 😉

Ich denke, wir brauche eine andere Bezeichnung als „Medien“ für diese „Dünnbrettbohrer“ … irgendwelche Ideen ?

hot air productions

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