Druck auf die Demonstranten

Unser junger Autor Air Türkis ist bei der Demonstration vor Ort. Die Veranstaltung wurde aufgelöst, nachdem es zu einer Verengung in manchen Bereichen des riesigen Demonstrationsgeschehens gekommen ist: Die Spaziergänger wurden so lange verdichtet, bis eine Maskenpflicht notwendig wurde. Darüber aber wussten die Polizisten vor Ort nichts.

 
Ein Blick auf dieses Video zeigt viel über das Demonstrationsgeschehen: Es ist das, was sonst so gerne als „divers“ und „bunt“ gerühmt wurde. Aggression fehlt. Trotzdem fühlen sich viele Demonstranten von der Polizei verschaukelt und wollen jetzt von der Friedrichstraße zur Siegessäule weiterziehen. Polizeiführer sind sichtlich überfordert und sprechen davon: „Jetzt helfen nur noch Wasserwerfer“. Zu derem Einsatz kommt es nicht. Die Frage bleibt, ob eine gezielte Deeskalation die Lage hätte entspannen können.


Lesen Sie auch:

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 84 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

84 Kommentare auf "Druck auf die Demonstranten"

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Wasserwerfer und Polizeimauern in Stellung zu bringen gegen Menschen, die wie aus Goethes „Osterspaziergang“ entsprungen schienen, lässt schon auf ein extrem schlechtes Gewissen und Furcht vor Vergeltung für Vieles schließen. Aber ‚vom Eise befreit‘ ist damit noch lange nichts.. Wir Zehn- oder Hunderttausenden müssen auf den Beinen bleiben, noch einen Gang höher schalten und den Ruf nach Widerstand mit klaren weiteren Forderungen untermauern, damit auch der letzte Schläfer die Bedrohungslage versteht. Der Protest gegen den Corona-Missbrauch kann nur ein erster Schuss vor den Bug gewesen sein. Die über-uns-Entscheider müssen ähnlich in die Enge getrieben werden wie die Menschen gestern in… Mehr
Ich habe gerade die nächtliche, gewalttätige Räumung und die Rechtsbrüchigkeit der Polizei im Live-Stream angeschaut und bin über solche Brutalität gegen die eigenen Landsleute schockiert. Hatte es nicht noch vor wenigen Wochen geheissen, dass aufgrund des neuenAnti-Diskriminierungsgesetzes in Berlin die Bundesländer keine Polizeikräfte mehr nach Berlin entsenden würden. Trotzdem waren heute Hundertschaften aus NRW und Niedersachsen auf brutale Art und Weise in Berlin zu Gange. Eine Gruppe von Polizisten fiel dadurch auf, dass ALLE Beamten dieselbe Nummer auf dem Rücken hatten. Dazu sollte man auch mal den Bundesinnenminister Seehofer befragen. Eine gewalttätige und gesetzeswidrig handelnde Polizei hat in Deutschland keinen… Mehr

Schade um die Möglichkeit einer historischen Veränderung. Während Querdenken, die Menschen mit Klagschalen belustigten, schafften die Minderheit der Rechten am Reichstag Tatsachen.

Es mag jeder finden wie er mag aber beeindrucken dürfte die Veranstaltung auf der Straße des 17. Juni niemanden, wenn alleine Love, Peace and Harmony den Umbruch fordert. Die Schlagzeilen werden in Zukunft und somit ab morgen, andere bestimmen und dass, muss nicht zwingend etwas Gutes für Deutschland verheißen.

Wenn die Massendemonstrationen den polit-medialen Komplex nicht beeindrucken würde, würde man dort nicht gackern wie aufgeregte Hühner. Es wäre nicht das erste Regime, das sich friedlich protestierenden Massen beugt.

Was Sie als „Tatsachen“ bezeichnen, sind keine sondern liefern nur den Qualitätsmedien das erhoffte Bildmaterial. Würde mich nicht wundern, wenn darunter mal wieder jede Menge V-Leute des Regierungsschutzes waren

Das sehe ich anders. Überlegen Sie mal, was die Schwulenbewegung mit ihren zwar nervigen, aber durchweg friedlichen CSD-Partys für ihre Klientel erreicht hat. Selbst wer mit denen nichts zu tun hat, akzeptiert nun überwiegend mehr oder minder (wider-)willig, daß es solche Leute eben gibt und daß auch die ihre Rechte haben, eingetragene Partnerschaft ist schon in Ordnung. („Homo-Ehe“ und was da sonst so an Auswüchsen nachkam, etwa Adoption, ist wieder überzogen, hier fehlte das klare Stoppsignal, aber das ist andere Baustelle). Das war jedenfalls durchaus „historisch“, zudem parteiübergreifend. Und welche Tatsachen schafften die da am Reichstag? Doch allein die Tatsache,… Mehr

Die Polizei, Den Feund und Helfer?
Spätestens jetzt – aber eigentlich schon länger – sollten die Bürger sich überlegen, was eienen Freund und Helfer von einem Despoten, von einem Feind unterscheidet.

Es war klar, dass die Politik / leider auch die Polizei diese Taktik anwendet. Die Demonstranten – leider muss ich es so schreiben – haben sich nicht an die angeordneten Abstandsregeln und Maskenpflicht halten sollen. Niemand, noch nicht mal unsere Rautenkönigin hätte etwas dagegen sagen können, wenn alle genau das eingehalten hätten. Das macht mich etwas sauer. Nun hat der Berliner Innensenator und Ex – SED Mitglied, Herr Geisel, genau das erreicht, was sein Plan war. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass er nicht ohne Grund die Worte wählte, die er anfangs zu seinem „Verbot“ hinzusetzte. Die Menge an… Mehr

Alle Erlebnisberichte sind sich darin einig, daß wegen des Vorgehens der Polizei Abstände nicht eingehalten werden konnten, vorne wurde blockiert, hinten gedrückt, Seitenstraßen abgeriegelt – so sei es gewesen. Maskenpflicht gehörte ohnehin nicht zu den Auflagen und bis auf wenige Ausnahmen war das doch eine Blumenkinderveranstaltung.

Was Weißrußland betrifft: Da gab es durchaus (auch von nicht-Staatsmedien) Berichte von Protestlern, die mit Eisenstangen gegen Polizei vorgegangen seien, und der eine, der sich die Hand mit selbstgebasteltem Sprengsatz abgerissen hatte und daran verblutet war, ist wohl auch keine Erfindung des Regimes. Das hat da sehr wohl gewalttätige Ausschreitungen gegeben.

DANKE für das Video mit geführten Interviews und kleiner Situationsübersicht. Aufgefallen ist mir und „nett“ fand ich auch den schönen hellblauen Schlips…. 😉 Lt ntv Lauftext und Polizei sollen auf der Corona-Demo etwa 30.000 Teilnehmer gewesen sein. Toll! Wobei man aber auch nicht vergessen sollte, dass es mit Sicherheit auch noch mind. einige 10.000 Menschen im Land gibt, die dann aus welchen Gründen auch immer nicht an der Demo teilgenommen haben. Bemerkenswert auch mal wieder die heutigen ntv Nachrichten um 17h: Gleich zum Anfang der Bericht über die Corona-Demo und das diese aufgelöst wurde. Dann ein Filmchen wo mehr aus… Mehr

Gehört ntv nicht zu Bertelsmann? Wenn ja;welche Gedanken kommen einem dabei?

Nun, gestern sprach der Journalist und Rechtsextremismus-Experte, sowie Talkshow-Dauergast Olaf Sundermeyer in den Nachrichten von 3.000 – 4.000 Teilnehmern bei der ersten Corona-Demo. Der wird es doch wohl wissen,oder ?

Öhm, aber klar doch. Denn der „Suddelmeyer“ ist ja ganz klar die hellste Kerze im linksgrünen Journalisten-Dschungel. (Iro off)

Wer braucht schon Polizisten, die von nichts wissen?

Ach so, das Establishment resp. Nomenklatura.

…..ich kann je tzt nicht mehr mit h. heine sprechen:denk ich an deutschland…!
sondern ich denk nicht an deutschland, dann kann ich besser schlafen!

all the best aus jasper/can.

Die Spaziergänger wurden verdichtet. Wie in Duisburg wohl.