Jahresrückblick von Tichys Einblick mit Andreas Backhaus und Roland Tichy

2018 wird ein ganz besonderes Jahr: Der langsame Abschied von der Macht, die immer weiter betriebene Spaltung Europas und das sture Weiter-so der Politik treffen auf eine dynamische Wirtschaft und eine sich schnell verändernde Welt.

 

Weiter-So, immer nur Weiter-So ist das Rezept einer in Selbstgefälligkeit erstarrten Politik.

Roland Tichy und Andreas Backhaus blicken auf das Jahr 2017 zurück und sprechen dabei über die Langfrist-Auswirkungen des Terroranschlags vom Breitscheidplatz, das Festklammern an der Macht von Angela Merkel und die noch immer nicht beantworteten Fragen nach der Bundestagswahl sowie politische Entwicklungen in Frankreich und den USA.

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Die Politik beginnt sich lächerlich zu machen, Herr Tichy? Welchen Politikerstatus haben Sie denn vorausgesetzt? Was muß denn noch passieren, daß diese Politiker wie Maas, Merkel, Schulz, Göring-Eckart, Roth merken, wie lächerlich sie sich schon gemacht haben und unverändert machen??
Wenn Deutschland dabei nicht vor die Mauer gefahren würde – das, was in Deutschland politisch in den letzten Jahren abläuft, ist doch Realsatire pur….

In einem wesentlichen Punkt irren sich beide. Macron ist nur an die Macht gekommen, weil er gelogen hat und weil die Medien Le Pen verhindern wollten. Er braucht viel Geld aus Deutschland, die angeblichen Reformpläne für die EU sind nur ein trojanisches Pferd. Kann Deutschland das Geld auf Dauer aufbringen? Nein, denn die Konjunktur läuft nicht immer weiter gut, und auch hier wird es eine Krise geben, wenn für die Leistungen für Migration und Soziales nicht mehr ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. In absehbarer Zeit werden die Franzosen dann erkennen, nur mit Le Pen, der eigenen Währung und konsequenter Migrationspolitik… Mehr
Für 2018 kann man nur hoffen, dass die GROKO nicht zustande kommt! DEUTSCHLAND ZUERST! Deutschland wird von Ideologen regiert, Daten, Fakten, die Realität wird ignoriert von den Politikern. Die müssen weg! Der Wirtschaft geht es noch gut in Deutschland, das ist aber kein Verdienst der Politiker. Beim Bürger kommt nichts mehr an außer Rekordabgaben und sinkende Leistungen. Die Stillstandsverwaltung Merkel sitzt die Probleme einfach aus oder verlagert sie in die Zukunft. IST WIRKLICH NIEMAND DA DER DIESEM ÜBEL EIN ENDE SETZEN WILL? Ihr Satz sie wüsste nicht, was wir anders machen könnten offenbart doch die ganze Hilflosigkeit und die fehlenden… Mehr
Ganz langsam dreht sich der Wind. Während im Fall Maria Ladenburger die Tagesschau noch eisern schwieg, gönnte sie dem sadistischen Soziopathen aus Afghanistan in Kandel immerhin 23 Sekunden, obwohl auch dies nur eine Beziehungstat mit regionaler Bedeutung war. BILD bringt sogar die Fotos von Opfer und Täter, wobei jeder sofort erkennt, dass da kein 15jähriger sein Mütchen gekühlt hat. Und so wird im anstehenden Prozess herauskommen, dass der 15jährige 10 Jahre älter ist und sich all die Zuwendung der Deutschen erschwindelt hat. Bemerkenswert, dass die Eltern des Opfers bei dieser Posse mitgespielt hatten und den Schlingel „wie einen Sohn“ bei… Mehr

Ich danke Tichys Einblick im Allgemeinen für die großartige Arbeit und Ihnen beiden Herr Backhaus und Herr Tichy nun für diesen Jahresrücklick im Besonderen.

Ich wünsche allen Mitforisten und dem gesamten TE-Team einen gesunden und erfolgreichen Start ins neue Jahr.

Leserin & Abonnentin der ersten Stunde

Ein wohltuendes Gespräch, abseits vom Geschwafel der Öffentlich-rechtlichen, mit viel Tichy‘scher Ironie, aber einer gewissen Beißhemmung, also nicht so kämpferisch, wie es vielleicht einige TE-Leser erwartet hätten. Aber dafür ist ja auch Jahreswechsel und da gibt man sich allgemein optimistischer.
Außerdem: die Beschreibung Cem Özdemirs oder unseres geschäftsführenden Ministers des Äußeren, Siegmar G., gibt dicke Extra-Punkte.

Kommt so ein Ding auch noch vom Herrn Paetow? Das würde ich mir sehr wünschen!

Ja, 2. Versuch kann hier nicht schaden.

Herr Tichy, bei allem Respekt und Verständnis für Ihre Altersmilde, dennoch
bleibt mir Ihr Satz „… ich will ja nicht auf Merkel schimpfen..“ bei 23:18 unverständlich.
Was, Bitte, denn dann?

Leider ein nur wenig treffsicherer Jahresrückblick.

Begründung fehlt.

Für mich fällt bei diesem Jahresrückblick einfach zu viel wichtiges unter den Tisch. Sicher, es sind eine Menge angeschnitten worden, aber es wurde zu viel psychologisiert um die Dinge aus der größt möglichen Distanz zu betrachten. Breitscheidplatz ja, aber kein Wort zu der alltäglichen Gewalt durch Migranten. Gewalt die Menschenleben kostet. Kein Wort dazu, daß die Massenzuwanderung immer weiter geht. Kein Wort zum Verbrennen Israelischer Flaggen am Brandenburger Tor. Kein Wort zum importierten Antisemitismus Verfassungsgerichtskritik ja, aber kein Wort zur allg. Rechtssprechung mit zweierlei Maß. Ein geradezu schmusig-milder Blick auf Merkel durch Herrn Tichy. Höchst unangebrachtes „Menscheln“ zum Thema Machtbesessenheit.… Mehr

100% Zustimmung und der erste zutreffende Kommentar.Angesichts der bedrohlichen politischen Entwicklung kann sich TE nicht mehr auf kritische Analyse derselben beschraenken.Als einzige oppositione Zeitung hat sie eine groessere Verantwortung.Es muss jetzt endlich der Widerstand gegen alle organisiert werden , die die Zerstoerung Deutschlands aktiv befoerdern und mittragen. Bis jetzt macht es keinen Unterschied , ob es den TE gibt oder nicht.

TE ist keine Akionsplattform und wird keine. Weil wir sagen, was ist, und niemandes Patei sind.

und die unzähligen Artikel zu diesen Themen?

Waren meist von überragender Qualität, wie man es halt von TE gewohnt ist, gar keine Frage. Mir ging es hier aber um den Jahresrückblick. Dieser zielte wohl eher darauf, ein wenig Zuversicht zu verbreiten und dem ohnehin gebeutelten TE-Leser nicht zum Jahresabschluß nochmal die Katastrophenkeule zu verpassen. Alles richtig, alles gut. Trotzdem habe ich persönlich, gerade auch in bezug auf die vielen guten Artikel die Situation in unserem Land als wesentlich dramatischer und ernster empfunden.

In diesem Ausblick ist aber die einzige mit geradezu revolutionärer Vernunft ausgestattete Kraft- die AFD- zu kurz gekommen. Da wo die FDP für revolutionäre Positinen gelobt wird, hat sich die AFD schon längst festgelegt und bietet eine beständige Alternative, da ist man sich bei der FDP nicht immer sicher. Die AFD wird fälschlicherweise immer als rückständig wie die CDU vor 20 Jahren bezeichnet, ich kann mich aber nicht erinnern, dass sich die CDU die Abschaffung der GEZ, der Diätenerhöhung oder die der Bundesagentur für Arbeit zugetraut hätte. Für mich ist derzeit die einzige Partei, die einer Revolution wie in Amerika… Mehr
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