Ergebnis INSA-Meinungsumfrage: Hohe Gewaltakzeptanz bei Bürgern gegenüber Politikern

Nach dem Anschlag auf den AfD-Politiker Magnitz, hat TE mit dem Meinungsforschungsinstitut INSA die Frage gestellt: Gibt es Verständnis für Gewalt gegen Politiker? Das Ergebnis ist erschreckend - fast 10 Prozent aller Befragten sprechen sich dafür aus. Drohen Deutschland wieder Weimarer Verhältnisse mit brutaler Gewalt in der Politik?

 

Körperliche Gewalt gegen Politiker der Linken und der AfD wird inzwischen von vielen Bürgern in Deutschland toleriert.

Meinungsfreiheit kann nur in einem Klima der Toleranz bestehen. Aber genau dieses freiheitliche Klima wird von zunehmender Gewalt und Gewaltbereitschaft überdeckt.

Achim Winter und Roland Tichy diskutieren über die zunehmende Gewaltbereitschaft gegen Linke und Rechte und die Folgen für unser demokratisches System. Verantwortlich sind auch jene, die andere Meinungen als „Nazi“ diffamieren.


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Kommentare ( 24 )

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Gewalt einzelner ist meistens über Jahre das Vorspiel einer Revolution oder eines Umsturzes und das liegt einfach darin begründet daß bei unausgewogener Politik Emotionen hochkochen, die sich dann irgendwann mal verselbstständigen und das hat auch nichts mit der Betrachtungsweise zu tun, sondern es ist das Resultat einer Entfremdung zwischen der Obrigkeit und den Bürgern und zwar nach allen Seiten und wer Dinge im Amt einleitet, die generell nach gesundem Volksempfinden nicht sein müßten und trotzdem veranlaßt und dazu hin noch mit Rechtsverletzungen das Vermögen, die Existenz und die Sicherheit der Bürger in Frage stellt, der muß sich nicht wundern, wenn… Mehr

Man kann immer wieder nur empfehlen einen Blick zu wagen z.B. auf
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-01/linksextremismus-bremen-linke-straftaten-angriff-frank-magnitz?page=2#comments
Dort kann man beispielsweise feinsinnige Differenzierungen zwischen guter und schlechter Gewalt nachlesen. Die gute Gewalt richtet sich allein gegen Sachen wie Fensterscheiben, Autos, Polizisten usw…
Fairerweise sei allerdings auch vermerkt, dass nicht alle Kommentatoren diese Auffassung ausschließlich zu teilen bereit sind.

Die Gewalt richtet sich doch nur gegen eine Partei in Deutschland. Es gibt keine Gewalt gegen die „Linkspartei“. Es sei denn, man rechnet harmlose Protestveranstaltungen der IB jetzt auch als „Gewalt“. Nicht lachen, in Bayern wurden wegen „Sprühkreide“ die Wohnungen von Mitgliedern der Jugendorganistaion der AfD aufgebrochen. Denn die wohnen ja noch bei ihren Eltern, was haben die auch für einen verzogenen Nachwuchs! So soll Druck auf die jungen Leute ausgeübt werden, damit die Eltern mal auf ihren Nachwuchs einwirken… Ein schäbiger Staat ist dies, die DDR lässt grüssen, genau so hat die Staatssicherheit gearbeitet! Ausserdem finde ich die Zahl… Mehr

Es ist einfach nichts zu machen: das Feindbild des bösen Rechten, der „aufmarschiert“ statt „demonstriert“, der „braun“ ist statt „bunt“, ist durch die ständige Wiederholung längst im Unterbewusstsein vieler Mitbürger eingebaut.
Und ja, natürlich sinkt die Hemmschwelle gegenüber Gewalt, wenn man derart aufgehetzt wird.
Neulich postete ein Bekannter (SPD-Mitglied) auf seiner Facebook-Seite eine Art Plakat mit dem Titel „Jäger des verlorenen Kantholzes“ als Anspielung auf die Magnitz-Attacke. Er und viele andere fanden das sehr lustig, was man an den Likes sah.
Hauptsache, kein Grünroter war das Opfer….

Fragen Sie ihn doch mal, ob er das auch so lustig fand, als es Lafontaine traf. Das sich in dieser Angelegenheit jemand wie Schäuble so dezent zurückhält sagt auch mehr als 1000 Worte.

Der Gewaltbereitschaft nimmt in dem Maße zu in dem Maße das staatliche Gewaltmonopol sich zurück zieht. Rechtsprechung und Polizei Einsätze zur Show verkommen…sich Recht in Unrecht verwandelt. Die Politik fängt immer vom Kopf her an zu stinken.

Der Staat hat das Gewaltmonopol. Nimmt er es nicht oder lückenhaft wahr, wird es von Einzelpersonen übernommen. Wenn Gesetzesignoranz ohne Sanktionen bleibt, sind Gesetze wertlos.

Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen. Die Lebenslüge der Linken wurde gut dargestellt. Wenn die heutige Linke überhaupt einmal anfinge, ihre Vergangenheit seit 1968 aufzuarbeiten, dann würde sie sehr kleinlaut werden. Sie tut es natürlich gerade deshalb nicht. Stattdessen kann man im Linksfunk noch jederzeit Erinnerungsstücke aus Wackersdorf, von der Startbahn West und ihren anderen Schlachtfeldern hören, die den Kampf gegen eine angeblich gewalttätige Staatsmacht hemmungslos romantisieren. Nur mit der Verteidigung dieser Lüge gegen jede Kritik ist es heute möglich, die Gewalttäter vom Hambacher Forst oder die Angriffe auf die AfD zu verteidigen oder wenigstens zu verharmlosen.

AUCH WENN ICH GEWALT NICHT GUT HEIßE; ich habe auch eine ganz schöne Wut auf unsere etablierten Politiker ** Gründe gibt es mehr als genug: -Abermilliarden hart erarbeiteten Steuergeldes werden für den Pleite-€ zum Fenster rausgeworfen. -wir müssen immer mehr schuften und haben immer weniger davon (sinkende Reallöhne und ständig steigende Abgaben und Belastungen). -Asylchaos, fahrlässig und mutwillig vom Zaun gebrochen, damit verbundene Kosten und Risiken -unser Land wurde erst mit viel Tamtam wiedervereinigt und soll jetzt aufgelöst werden; Logik? -der Staat unterhält seine regierungstreuen Medien, die wir durch Zwangsgebühren finanzieren müssen. -abweichende Meinungen werden niedergeknüppelt, wer anders als der… Mehr

Passen Sie bloß auf. Gleich kommt die Reschke und will Sie in den Arm nehmen. Ich glaube in dem Fall bekäme der Term „Gewaltbereit“ eine ganz neue Dimension 🙂

Hervorragende Analyse der gesellschaftlichen Entwicklung!

Aber die meisten aktuellen Politiker haben doch auch kein Problem mit der Gewalt gegen das deutsche Volk.

Oder wie soll man ihr tun in den letzten drei Jahren auslegen?