Wann kommt der Crash, Markus Krall? Wie sichert man sein Geld?

Markus Krall ist pessimistisch: Schon im kommenden Jahr droht ein Crash, ausgehend von kollabierenden Banken. Billiges Geld hilft den Falschen, so der Bankenexperte und Insider Markus Krall und erklärt, wie man sich schützt.

 

Nullzinsen helfen der Wirtschaft nur vordergründig, sagt der bekannte Ökonom Markus Krall. Weil sie wettbewerbsschwachen Unternehmen das Überleben ermöglichen, werden immer mehr Ressourcen in schlechten Verwendungen gebunden. Ein gewaltiges Risiko für die Banken, denn irgendwann rollt dann doch die Pleitewelle und trifft auf die ohnehin schon geschwächten Banken. Nach seiner Analyse kippen dann reihenweise die Banken und reißen auch die Immobilienmärkte und Hypthekenschuldner in den Kellern. Nach einer vorübergehenden Deflation droht  massive Arbeitslosigkeit und Inflation. Was kann man tun, um sich vor diesem Droh-Szenario zu schützen?


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Kommentare ( 148 )

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148 Kommentare auf "Wann kommt der Crash, Markus Krall? Wie sichert man sein Geld?"

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Wenn 2020 der Finanz-Crash kommt, haben wir einen neuen Hellseher nach Hrn. Otte 2008. Hr. Krall empfiehlt als Gegenwehr eine weite Streuung, aber das ein alter Hut. Man kann seine Aktien weltweit streuen, was auch gleichzeitig eine Streuung über Währungen ergibt. Man kann auch Währungsanleihen kaufen. Man kann in Rohstoffe investieren, die meist in USD bewertet werden. Man kann in Immobilien investieren. Wer das alles macht, wird den nächsten Crash weitgehend gut überstehen. Die Medien berichten heute von großen Einbrüchen bei den Vermögen. Das scheint sich auf letztes Jahr zu beziehen. Die Verluste des letzten Jahres sind in diesem Jahr… Mehr

Jede Krise ist auch ein Chance….

Allerdings nur für sehr wenige Marktteilnehmer.
Die große Mehrheit wird ähnlich „kopflos“ wie nach 1945 sein und behaupten, „das“ hätte man doch nicht ahnen können!
Desinteresse, Blödheit, Denkschwäche haben eben ihren Preis.
Sorgen wir dafür, dass es die Richtigen trifft, und ein Volkstribunal für die Verursacher und Verantwortlichen sollte auch sein!

Noch ne Panik? Nö! Ich habe ca. 5 Crashs und Finanzkrisen überstanden.
Herr Krall ist ja die Panik-Greta der Ökonomie. Naja dann ist halt wieder 2, 3 Jahre Zähneklappern wie nach 2008, einige Leichtsinnige werden ins Gras beissen, und dann geht s wieder munter weiter.
Häuslebauer sollten jetzt möglichst langjährige Darlehen nehmen, die sind jetzt sehr billig. So untertaucht man besser eine Krise. Keine „krisensicheren“ Finanzprodukte aufschwatzen lassen und immer schön sparsam wirtschaften… 😉

Der Unterschied zu 2008 ist, daß das System viel kranker geworden ist als damals; da ging es „nur“ um aufgeblasene Banken, die bis heute im Wesentlichen nur von der Zinsmarge leben können. Schon damals hatte ich in der Branche versucht Alternativen schmackhaft zu machen, aber das scheitert am Bücklingstum und Bürokratendenken. Egal, Ihre Aussage funktioniert nur dann, wenn Sie einen Job haben und weiter bezahlt werden. Wenn nicht, dann kommt das was Dr. Krall beschrieben hat – Und sind das viele Normalbürger wird seine Prognose sehr realistisch. Es ist also eine Frage des Cash-Flows wie die Banker so schön sagen…

So gerne wie ich Dr. Krall zuhöre, muss doch konstatiert werden: Einerseits stellen all diese Analysten fest, dass die Finanzwirtschaft beginnend mit dem Crash des Bretton-Woods-Systems in den 1970ern eigentlich schon damals abgekoppelt wurde von jedweder nachvollziehbarer Systematik. Andererseits können die darauf aufbauenden Schlussfolgerungen und Prognosen schlichtweg nicht verifiziert werden. Denn was passierte seit damals? Die Staatsverschuldung der USA stieg immer weiter an und lag 2017 bei 20,5 Billionen US-Dollar bzw. 106 % des BIP. Bei den meisten Staaten Europas sieht das nicht besser aus. Das System ist seit Jahrzehnten dauerkrank und wird durch den Zinseszinseffekt weiter krank. Bis auf… Mehr

Sehe ich genauso….
Seit dem weltweitem Ende des Trennbankensystems (was in Europa als letztes ja 1992 passierte, in den USA schon früher), wird auf Teufel komm raus das System des Neokapitalismus praktiziert.
Die Gewinner: Finanzeliten, Groß-/Globalunternehmer, Banken
Die Verlierer: Das normale Fußvolk

Somit ist eine sozial-ökonomische Marktwirtschaft überhaupt gar nicht mehr möglich
La Rouche sagte das schon Ende der 70ger, als er noch als Wirtschaftsberater im Weißen Haus saß.

Herrn Krall’s Analyse sehe ich auch so, allerdings in einem Punkt habe ich eine gänzlich andere Schlußfolgerung: H. Krall empfiehlt das vorhanden Vermögen ins Nicht-EU Ausland zu verbringen. Bin da ganz seiner Meinung nur mit der Ergänzung es muß ein vernünftig rechtssicheres freiheitliches Land ohne nennenswerte Tendenzen Richtung grünem Sozialismus sein. Und das ist gar nicht mal so einfach eines zu finden. UND noch kritischer sehe ich physisch im EU Bereich weiter zu leben, denn man kann die Besteuerung und damit konfiszierend das Ganze an dem Wohnsitz anhängen. Ja sogar für „Fahnenflüchtige“ wie für mich kann man das nach US… Mehr
Die tschechische Republik ist ein durchaus interessantes Land. Im Gegensatz zu Deutschland leisten sich die Tschechen keine Zobiebranchen wie die Deutschen, die mit der Windenergiewirtschaft den Paradefall der Zombiebranche geschaffen haben. Meine bessere Hälfte habe ich schon zum Tschechischlernen verdonnert. Ich selbst muss schauen, mir die nächsten Monate, ein Depot an Kronen zuzulegen. Man kann etwa auch über die Sparkasse Oberpfalz in CZ investieren oder über die Erste. Interessant wäre es, jetziges hiesiges Vermögen nach CZ zu transferieren, und sich dann hier umfangreiche Kredite zu verschaffen, die mit diesen CZ-Assets besichert werden. Die Kredite transferiert man abermals nach CZ und… Mehr

Wohin sind Sie denn gegangen? Wo ist mandenn sichet vor den Sozialisten?

nun da kommen auch noch eine Menge persönlicher Aspekte hinzu, vor dem Sozialismus ist man nirgends sicher, aber wie ich schon andeutete Tendenzen gibt es mehr oder weniger. Ich bin nach Brasilien. Vorteile, niedrige Lebenshaltungskosten auf dem Land, mit etwas Kapital kann man bequem leben ABER nur wenn man Abstriche beim Konsum macht. Nachteile: Einkommen sind zwar deutlich niedriger besteuert, aber die Verbrauchssteuern sind absurd hoch. Dieser Unfug hat im Sozialismus der 14 Jahre besondere Blüten getrieben. Unglaubliche Bürokratie dazu. Man kann hoffen daß die jetzige Regierung dies in bessere Bahnen leitet. Aber wenn man auf dem Land wohnt, kann… Mehr
Immer mit der Ruhe. Ginge es nach „The Forecaster“ Martin Armstrong, hätte der Crash schon da sein müssen. Und immerhin ist er der Entwickler des PI-Codes einer Art Weltformel, mit der er in der Vergangenheit so erfolgreich gewesen sein will, dass ihn sogar der CIA verfolgen würde. Ich habe seiner Zeit in einem Frankfurter Kino sogar Max Otte getroffen, der zufällig in der gleichen Vorführung von Armstrongs Film war. Einzig, der prognostizierte Crash kam nicht. Die Weltformel hat versagt. Otte kauft mit seinem Fonds übrigens substanzstarke Unternehmen aus aller Welt. Komisch, die Strategie kommt mir so bekannt vor. Nicht nur… Mehr
Lieber Herr Krall, Crashpropheten gibt es wie Sand am Meer. Wenn dann der Crash kommt – übrigens immer völlig unerwartet, hat hinterher immer irgendeiner zufällig richtig gelegen. Nennt man Schrotschusstechnik. Und jeder Prophet hat gute Argumente, die schlüssig klingen und dies in sich auch sind. Was die Ertragslage der europäischen Banken angeht, haben sie Recht. Auch mit den „Zombiefirmen“ liegen Sie wohl richtig. Trotzdem wage ich mal einen Gegenentwurf, denn die Lösung ist recht einfach und durch das vergangene Agieren der EZB bereits vorgezeichnet: Kommen Banken durch notleidende Kredite in Schieflage, werden sie von der jeweiligen Regierung „gerettet“(siehe Banca Monte… Mehr

Ihr Wort in Gottes Ohr…!

Ich folge Ihren Einschätzungen…….
Auch in des USA wurden nur die systemrelevanten Banken „gerettet“,
also von der FED mit ausreichenden Mitteln versorgt.
Nur Lehman Brothers war nicht dabei, war ja Europa ihr „Geschäftsfeld“.
Viele der mittleren und kleinen Banken, es waren Hunderte,
verschwanden „marktgerecht“ aus dem US-Markt per Insolvenz.
Ist kaum aufgefallen, hat kaum jemanden interessiert.
Und so wird es auch hier laufen. Die Party geht weiter…….

Aus der „Nummer“ kommen wir Europäer nur heraus, wenn dem
wirkstarken Sozialismus bei Wahlen mal die „rote“ Karte gezeigt wird.
Haben sie um die Jahrtausendwende, beginnend mit dem Bruch der
Stabilitätskriterien all diese „Kettenreaktionen“ ausgelöst.

Tja, was soll man nun als Otto Normalwurst tun? Wenn die Dinge in wenigen Monaten nun so in etwa passieren, wie sie von Herrn Krall im Video geschildert werden, dann bleibt ja kein Stein auf dem anderen. Jetzt habe ich allerdings noch die Tipps im Ohr, die einem 2008 bei der letzten unschönen Finanzkrise von Fachleuten gegeben wurden, um sein Vermögen zu sichern: Streuobstwiesen kaufen oder einen Humidor mit vielen teuren kubanischen Zigarren, teuerste Whisky-Sorten im Keller einlagern, Rolex-Uhren kaufen etc. War dann alles im Nachhinein gesehen nicht so wirklich nötig, deshalb denke ich mir: Wenn der Finanz- bzw. Euro-Super-Gau… Mehr

Wenn der EURO-Super-Gau kommen sollte, gäbe es nur Verlierer.
Nicht nur in Europa, auch in China, Rußland , ….. auch in den USA.
Ein Ausfall des Binnenmarktes Europa würde die Weltwirtschaft
aufgrund der weit fortgeschrittenen Globalisierung „verwüsten“.

Das dürfte nicht im Interesse der Wirtschaft- und Finanz-Eliten sein.

Meine Empfehlung wären ein paar globale ETFs (Aktien oder Immobilien) und vielleicht ein paar Edelmetallmünzen.

Europäische Aktien besitze ich nicht. So deckt sich mein Bauchgefühl mit der Ausssage. Nur habe ich sie in Euro bei einer deutschen Bank gekauft. Ist das sinnvoll oder letztlich auch zu unsicher? Was ist, wenn die dicht macht. Früher war ich bei einem amerikanischen online Broker Kunde. Ich möchte ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber wenn dann bin ich jetzt falsch, oder?

Dass die Aktien mit Euro in Deutschland gekauft wurden, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass der Nominalwert der Aktie auf eine stabile Währung außerhalb des Euroraums lautet, z.B. Dollar, Pfund, Schweizer Franken oder auch Norwegische Kronen. Ebenfalls sehr sinnvoll ist ein außereuropäisches Sammeldepot in einer stabilen Demokratie. Nur damit ist man im Krisenfall einigermaßen sicher vor Kapitalverkehrskontrollen, Währungsschnitten oder im Extremfall Zwangsenteignungen und Zwangsanleihen. Eine Ausnahme ist leider die Schweiz. Diese ist in der Vergangenheit schon mehrfach von der EU erpresst worden. Ich erinnere an Steinbrück und seine „Kavallerie“, die das Schweizer Bankgeheimnis de facto zu Fall gebracht hat.… Mehr
sehe ich auch so mit 2 Einschränkungen: Sammeldepot ist nicht geeignet, automatisch haben Sie die Bankenrisiken wieder auf Sie persönlich übertragen, mit den AGBs und den Haftungsrisiken die Kunden einer Bank zu 99% sich nicht einmal ansatzweise verdeutlichen. Z.B. verleiht die Bank die enthaltenen Wertpapiere! Es muß ein Sondervermögen sein, sonst rutscht das in die Konkursmasse der Bank und sie haben nur einen Anspruch auf die Wertpapiere! Wenn aber nichts mehr da ist, kanns düster aussehen. ETFs, des Bankers Liebling, zählt da ausdrücklich dazu. In dem Punkt widersprechen Sie sich sogar selbst mit den geschilderten Bedenken. Genau mit diesem Instrument… Mehr
Großartig! Schnellkurs Ökonomie, kompakt, unprätentiös. (Dafür kann man TE nur lieben und empfehlen, empfehlen, empfehlen,…) Zum Thema: Aber ob und was sagen eigentlich die Naivlinge und selbsternannt „besseren Menschen“ Greta, Neubauer, Habeck, Blaerbock, Rackete, Böhmermann, Heufer Umlauf und wie sie alle heißen dazu? Bzw. wo soll dann all das Geld für „das Gute“ nur herkommen? Und ob sie die von ihnen „so umsorgten lieben“ auch noch ganz feste drücken und in den Arm nehmen wenn’s soweit ist, und um sie selbst vllt. nicht mehr ganz so gut bestellt ist? Obwohl die „guten und besseren“ werden sich sicher weiterhin bedienen, also… Mehr

Mein Tipp ist bereits der 03.11. diesen Jahres und dann gilt:

„Gold, a gun and an exit plan.“

@Jens Frisch: Könnten Sie mich aufklären, was es mit dem 3.11. auf sich hat?

Tja, was tun? Das fragen sich viele. Lasst möglichst wenig Geld auf der Bank. Betreibt Vorratshaltung mit Lebensmitteln. Auch mit Wasser. Ein Dieselgenerator ist nützlich + genügend Heizöl. Ich habe mir von der Präventions-Abteilung der Polizei einen Beamten kommen lassen. Der hat mich kostenlos beraten was Fenster- und Türen-Absicherung angeht. Den Ratschlägen bin ich gefolgt. (Gitter vor den Fenstern, Erschütterungsalarm, Schlossriegel etc) Es ist ratsam aktuelle Ausweispapiere zu haben und einen Weltempfänger mit genügend Batterien. Ein eigener eingezäunter Gemüse-Garten könnte lebenswichtig werden und ein Wachhund. Dazu einige legale Waffen. Nein, ich bin nicht paranoid und brauche auch keinen Aluhut. Ich… Mehr

Wenn’s knallt, dann ist vielleicht so ein Aluhut besser. Noch besser wären Schutzwesten und Stahlhelm. Und legale Waffen? Welche denn? Ein Schweizer Messer, mit dem Sie auch in Ihrem Gemüsegarten ernten können..oder wie oder was?….