Markus Krall: „Aufruf zu einer bürgerlichen Revolution“

Deutschland brauche eine bürgerliche Revolution, davon ist Markus Krall überzeugt: Das politische System plündert die Steuer- und Beitragszahler aus, der zunehmende staatliche Einfluss und Sozialismus schafft nur eine wirtschaftliche Scheinblüte - aber zerstört unseren Wohlstand.

 

Markus Krall ist überzeugt: Unsere Gesellschaft ist auf vielen Feldern entgleist. Dadurch haben wir die Grundvoraussetzungen einer erfolgreichen, freien und wohlhabenden Gesellschaft über Bord geworfen. Das politische System plündert die Steuer- und Beitragszahler aus, der zunehmende staatliche Einfluss und Sozialismus schafft nur eine wirtschaftliche Scheinblüte – aber zerstört unseren Wohlstand. Und er fürchtet, dass der vorherrschende Zeitgeist-Sozialismus umkippen könnte in ein gewalttätiges politisches System, in dem andere Meinungen brutal unterdrückt werden. Ansätze dafür gibt es schon – etwa in Form einer zunehmend enger gezogenen Political Correctness, die uns immer mehr Begriffe und Formulierungen vorschreibt. Und Markus Krall will das Wahlrecht begrenzen: Keine Stimme mehr für Joe Kaeser. Warum, das erfahren Sie im Video.

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Kommentare ( 110 )

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110 Kommentare auf "Markus Krall: „Aufruf zu einer bürgerlichen Revolution“"

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Kann da im Bekanntenkreis immer öfter feststellen, dass Lebensplanungen zu Zeit komplett über den Haufen geschmissen werden. Firmen werden zurückgefahren, geschlossen oder eventuell noch verkauft. Vielen mit Weitsicht und Verstand ist mittlerweile bewusst, dass hauptsächlich sie (diese sogenannten Reichen ab 60000 € brutto) die Zeche zahlen werden, planen nur noch auf Sichtflug und schon gar nicht mehr generationsübergreifend. Finanziell wird nur noch bis zum Kistensprung durchgerechnet. Da ziehen gesellschaftspolitisch gewaltige Gewitterwolken auf. Klug beraten ist wer seine Nachkommen international aufstellt, welche dann auch ein Leben außerhalb der EU führen können. Ich persönlich gebe auf dieses Land spätestens in einer Generation… Mehr
Hochinteressant, das Alles. Ketzerisch frage ich allerdings: Was wäre, wenn nicht nur 18 Millionen Leute etwas Sinnvolles, etwas Produktives machen täten, sondern vielleicht 40 Mio? Wer soll das ganze Zeugs dann kaufen? Wir können es uns ja jetzt schon leisten, 30 bis 50 Milliarden für die Invasion zu berappen, jährlich. Mit 40 Mio. Leistungsträgern hätten wir noch mehr Geld zum Verfüttern, noch mehr Anreiz zum Hereintippeln und Handaufhalten. Und Jemand, der die Kerle, die „halt nun mal da sind“ betreut, der tut doch auch was Produktives, oder? Infrastruktur: Warum nicht warten, bis die Brücke einstürzt, nach Vorbild der Italiener? Wie… Mehr
giesemann Stimmt tlw. schon. Jedes Land braucht, um Erwerbstätigkeit zu sichern, einen Bestand an Leistungsempfängern, die durch Verwaltung und Sozialindustrie versorgt werden. Für 40 Mio. gäbe es gar keine existenzsichernden Arbeitsplätze in der Industrie, im Handwerk oder im Einzelhandel. Es wären, wie in der DDR, eher Beschäftigungsmöglichkeiten, um die Statistik zu hübschen. Aus wirtschaftlicher Sicht macht es keinen Sinn, Arbeitsplätze in der Industrie mehrfach zu besetzen. Steigert weder die Produktion, noch würde es den Konsum von Gütern steigern (selbst wenn die Mehrfachbesetzung von Arbeitsplätzen zu einer Produktionssteigerung führen würde), weil zwangsläufig die Gehälter geringer wären (die DDR hat z.B. ihre… Mehr

Sie haben nichts verstanden!

Sehr geehrter Herr Dr. Krall, schon in 2006 hatte jemand den Gedanken, dass nur wählen darf, wer keine Leistungen vom Staat erhält. Konrad Adam griff dann in einem WELT-Artikel die Sache auf (https://www.welt.de/print-welt/article159946/Wer-soll-waehlen.html) und danach hat es JAHRE gedauert, bis sich die Empörung legte. Man drehte sowohl dem Ideengeber als auch dem Verfasser des Artikels das Wort im Mund herum. Es war deutlich, dass man diese Idee missverstehen WOLLTE. Es war die deutsche Linke, die sich auf die Idee stürzte und sie zerpflückte. Nicht der Gedanke, dass es sich beim Empfangen von Leistungen durch den Staat und die anschließende Stimmabgabe… Mehr

Wenn erst mal größere Mengen der „Boomer“-Generation (aka „alte, weiße Männer“) in Rente gehen, dann wird es ganz schnell und brutal kippen. Das sich abzeichende Milliardenloch in den GKV könnte schon die erste Welle sein.

Deutschlands Abstieg ist auch durch die schlechte Schulbildung vorgezeichnet. Wer auf Ausjänder setzt, dem dürfte nicht klar sein, dass die Nettolöhne nur Platz 25 auf der Welt sind und die Infrastruktur eher einem „sh*t hole“ ähnelt als einer führenden Industrienation.

Das hilft nicht weiter! Heute melden die Merkel- Medien, eine Mehrheit der Deutschen ( Yougov) setze weiter auf Merkel.Das ist so ziemlich das Gegenteil von einer „bürgerlichen Revolution“.

Es mögen vernünftige Argumente für Dr. Kralls Sichtweise und die von ihm geplante „Bewegung“ sprechen. Allein mit dem Argument „Freiheit“ werden sich aber keine Massen bewegen lassen. Dazu braucht es immer Emotionen und die fehlen in der „verkopften“ Krall-Welt völlig. Im Übrigen liegt die Motivation der Menschen immer in einer Interessenabwägung, die eher kurzfristiger Natur ist. Solange er aus seiner Wahrnehmung heraus in Unfreiheit als Transferempfänger besser (über-) leben kann, als in Freiheit und als Nichttransferempfänger, wird er die Unfreiheit wählen. Das ist schlicht das genetische Programm (auch) des Menschen. Bevor also hierzulande ein Sinneswandel eintreten wird, muss es gewaltig… Mehr
Zu diesem „Wesentlich-Schlechter-Gehen“ fehlt allerdings nicht mehr viel. Die Tafeln kommen nicht mehr nach. Energiearmut und sogar Obdachlosigkeit nehmen zu, und wenn die CO2-Bepreisung einen Effekt haben soll (für das Klima allerdings bedeutungslosen), nämlich den Konsum zu drosseln, sogar bei den Lebensmitteln, dann sehe ich schon schwarz. Da die Zahl der zu Alimentierenden weiter steigt, egal woher sie kommen, auf Grund der Green-Dealer aber der Industrie die Basis entzogen wird, dann steuern wir rasant auf den Abgrund zu. Wenn, wie im Beitrag erwähnt, erst mal das Polster, das viele noch haben, verbraucht ist, dann beginnt es duster zu werden. Was… Mehr

….so issset!

Guter Kommentar. Ihre Ansicht teile ich.

Zunächst meinen Glückwunsch an die Redaktion und an Herrn Krall für diese informative und unterhaltsame Plauderei über ein ernstes Thema. Nebenbei bemerkt, das Ladenlokal finde ich sehr ansprechend und als Ort für Gespräche dieser Art sehr gut ausgeguckt. Ich habe es mir auch gemütlich gemacht, meinen Sessel vor die Bücherwand gerückt, einen guten Roten geköpft und das Ganze aus der Distanz auf mich wirken lassen (Desktop). Eine bürgerliche Revolution wird es nicht geben. 18 Mio gegen 65 Mio? Allenfalls mit ein paar Hundert – das aber nicht in der Tradition des Bürgertums, sondern a la Schill und Lützow. Für die… Mehr
Vor – oder manchmal auch statt – einer Revolution kommt in der Regel „die Abstimmung mit den Füßen“ und die ist in Deutschland und im Euroraum bereits in vollem Gange. Siehe Auswandererzahlen, politische Wählerwanderung, Abwanderung von Unternehmen, Rückzug von Investoren und Abzug von Anlagekapital. Eine Revolution im Sinne eines spontanen Umsturzes zur Auswechselung eines dekadenten Führungspersonals wäre sicherlich das zeitlich und ökonomisch effizienteste. Dies setzt allerdings voraus, dass das Volk über ein gewisses Maß an Einigkeit und Vernunft verfügt. Das trifft auf Deutschland wie vor 90 Jahren aber derzeit nicht zu. Die politische Elite und weite Teile der Bevölkerung befinden… Mehr

Es ist schon längst zu spät…wir haben nur noch 18 Millionen Leistungsträger… Tendenz stark fallend. Der Green New Deal wird die Leistungsträger durch Leistungsempfänger ersetzen…zum Schluss wird es dann keine Leistungsträger mehr geben.

Von diesen Leistungsträgern muss man die abziehen, deren Leistung in Projekten erbracht wird die unnütz oder sogar schädlich sind und nur auf Grund von Subventionen oder ähnlichem überhaupt erfolgen. Die Windindustrie z.B. oder die ganzen Energieberater und Zertifizierer die keiner braucht, zum Teil auch die Steuerberater, weil das Steuerrecht aufgebläht wurde.

Der Green News Deal ist gar nicht finanzierbar. Die wirtschaftliche Lage Deutschlands wird täglich schlechter, es gibt immer weniger Anleger, die Autoindustrie ist bereits geschreddert, jetzt geht’s an die Landwirtschaft, Kurzarbeit gibt’s auch wieder, 180.000 gut Ausgebildete verlassen jährlich das Land, GB hat die EU verlassen usw.
Und da träumt Frau vdL von Billionen aus den Portemonnaies der EU- Länder.
Wie sollen wir da noch Billionen für eine so unsichere Sache wie den Deal aufbringen?

Transferleistungen und Wahlrecht? Geht es noch? Herr Krall bleiben Sie bitte bei Ihren Zahlen. Dass die Banken pleite sind und bald die Post abgeht, einverstanden, aber dass nur Einzahler wählen dürfen, ist doch ziemlich lange her.
Scheindemokratie haben wir doch sowieso nur, das hat doch Sebastian Haffner schon vor Jahrzehnten festgestellt, in der Bundesrepublik haben die Menschen genauso viel zu sagen wie im Kaiserreich, so der Großmeister..
Quelle?

die vorstellung, dass ein durchschnittlicher student „frei“ darüber entscheiden könnte, ob er mit oder ohne bafög studieren möchte; noch mehr, dass jemand, der gerade eine arbeitststelle sucht, „frei“ entscheiden könnte, ob er sie in einem betrieb mit oder ohne subventionen „findet“; aber auch: dass ein durchschnittlicher selbstständiger oder freiberufler einen auftrag annimmt, bei dem der möglicherweise irgendwo subventionen fließen, ist absurd. oder naiv? ich fürchte, auch leute wie herr krall leben in einer blase.

Es ist auf jeden Fall wichtig, das Thema wenigstens mal anzustoßen. Denn die allermeisten Menschen dürften darüber noch nie nachgedacht haben und sich dann vielleicht fragen, warum zum Henker die vielen gut ausgebildeten Nettosteuerzahler das Land verlassen und warum diese Zahl bloß steigt und steigt. Vielleicht findet sich ja ein Kompromiss. Es ist aber im Pronzip richtig, dass die Version „ich erhalte Geld vom Staat, der z.Zt. von dieser und jener Partei geführt wird, deshalb wähle ich auch genau diese Parteien wieder, damit mein Geld auch weiterhin fließt“ ziemlich deutliche Anzeichen von Korruption trägt. Das würde bedeuten, dass die Chance,… Mehr

Danke für Ihre Ausführungen! Ich kann Ihnen nur beipflichten. So sehr ich Herrn Krall schätze, aber einen Zusammenhang zwischen Wahlrecht und Transferleistungsbezug herstellen zu wollen, ist zutiefst undemokratisch. Nicht jeder Transferleistungsempfänger ist freiwillig in dieser Situation. Ein hier wie auch immer gearteter Zusammenhang würde uns in ein Klassenwahlrecht führen, was ich entschieden ablehne. Dies wäre auch mit dem GG unvereinbar!

Nein, Herr Krall hat meiner Meinung nach schon völlig recht.
Eine große Anzahl von Tranferempfaenger führt nur dazu, dass diese auch diejenigen
Parteien waehlen, die ihnen weiterhin ein „sorgenloses“ Leben garantieren und diese
Leistungen auch noch erhöhen wollen.
Somit sollten sich diejenigen auch entscheiden müssen, weiterhin Transferleistungen oder eben das Wahlrecht…