Interview Hans-Georg Maaßen: Der Staat soll destabilisiert werden

Angriffe auf Polizei und Bundeswehr sowie die die teils von Interessengruppen unterwanderten BLM-Demonstrationen sollen die Sicherheitsbehörden und den Staat destabilisieren, fürchtet der frühere Chef des Bundesverfassungsschutzes.

 
Der frühere Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen rechnet ab: die ständige Kritik an der Polizei und sogenannte Anti-Diskriminierungs-Gesetze wie in Berlin werden dazu führen, dass zukünftig schwerpunktmäßig nur noch Einheimische kontrolliert werden. Jedes Mitglied einer Minderheit könnte sonst sofort den Vorwurf der Diskrimierung erheben und dem Polizisten schaden.

Deutschland wird gefährlich – und ist gefährdet. Denn auch Russland strebt nach Einfluss. Dabei geht es nicht um Panzer und Truppen, sondern mediale Einflussnahme. Von China sei Deutschland längst wirtschaftlich abhängig wie ein Drogen-Junkie, sagt Hans-Georg Maaßen.

Hans-Georg Maaßen war früher mit für die Innere Sicherheit verantwortlich, wurde aber gefeuert: Er hatte die von Bundeskanzlerin Merkel behauptete rassistische „Hetzjagd“ auf Ausländer in Chemnitz hinterfragt und den angeblichen rechten Terror bezweifelt. Mittlerweile ist klar: Merkel hatte Unrecht. Maaßen arbeitet jetzt als Anwalt und bezeichnet sich selbst als „politischen Aktivisten“.

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Kommentare ( 177 )

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177 Kommentare auf "Interview Hans-Georg Maaßen: Der Staat soll destabilisiert werden"

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In der Chronologie befinden wir uns im Jahr 87 also 2 Jahre vor dem Mauerfall. Wie schon in der DDR mussten Veränderungen von den Massen erzwungen werden. Von der angeblichen „Intelligenz“ kann man nichts erwarten. Die verhält sich opportunistisch und denkt nur an ihre eigenen Interessen und wird schön gepudert und gemästet. Früher war bei den Demonstrationen die Stasi zugegen, heute hat man die Antifa Schlägertrupps. Insofern versucht RRG, wo ja viele SED Kader eine steile Karriere machten, ähnlich wie in der DDR Kritiker und Andersdenkende einzuschüchtern. Das Antidiskriminierungsgesetz zielt letztlich darauf ab, bei Kundgebungen gegen die indigene Bevölkerung vorzugehen.… Mehr

Und dann kam Angela. Wer konnte so ein Gesicht nicht vertrauen.

„im Jahr 87 also 2 Jahre vor dem Mauerfall….“
Nicht mit dem jetzigen 3/4 an Bevölkerungsanteil, von denen auch noch bestimmt 30% von der Richtigkeit der multikulturellem Zukunft überzeugt sind.
Eine Wende 2.0 wird ausbleiben. Schleichend wird eine lebensstandartliche und kulturelle Abwärtsbewegung immer schneller vonstatten gehen. Es wird mehrere krasse Scheren geben; zwischen Gut-situiert und arm, zwischen Gebildet und Weniger, letztlich zwischen einzelnen Regionen.
…nix mein Problem;Ü60.

Wer im Sinne einer New Worl Order de Facto Nationalstaaten abschaffen will und in einem grenzenlosen Super-Kapitalismus einen ungehinderten Strom an Rohstoffen, Waren, Mensch („humaner Produktionsfaktor“), Kapital usw. haben möchte, der muss im Vorfeld die Nationalstaaten schwächen und beginnt bei den Sicherheitselementen. In der Neuen Welt wird es dann durchaus noch Sicherheit geben, nur diesen muss man sich halt zukaufen. Firmen werden an die Stelle von Nationalstaaten treten. Ich weiss nicht mehr in welchem Buch aber dies hat Frau Marion Gräfin Dönhoff bereits in einem ihrer Bücher thematisiert.

Habe es mir angehört und – völlig klar – teile die Analyse. ABER: Solange die CDU mit den Grünen eine paternalistische Regierung anstrebt, die im feministischen Wahn Verbote durchsetzen will und den Bürgern alle Freiheiten nehmen will, bleibt sie unwählbar. Ganz einfach. Die Grünen bestimmen hier, was passiert. Niemand sonst. Ihre Wähler sehen auch nicht ein, dass sie es selbst sind, die die Sicherheitsorgane destabilisieren. Auf WON hat eine „Schriftstellerin“, Geburtsjahr 1970, vom Äußeren aber eher 1962, berichtet, wie sie ihren 16-jährigen Sohn nach der Nacht erlebt hat. Sie sehen es nicht ein. Solange die CDU dieses Milieu umbuhlt, wird… Mehr
Man kann ihm nur voll zustimmen. Besonders interessant finde ich Passage, wo es um die weltweiten Proteste nach dem Tod vom George Floyd geht. Welche, wie vernetze Organisation steckt dahinter, diese Proteste zu organisieren? Es besteht kein Zweifel daran, dass dieser Mord mit nichts gerechtfertigt werden kann und auch entsprechend bestraft werden muss. Ich bin aber schon erschrocken, dass weltweit Menschen einen schwerkriminellen Drogen Dealer, der u.a. einer schwangeren Frau bei einem Raubüberfall eine Pistole in den Bauch gedrückt haben soll und ihr die Pistole auch gegen den Kopf geschlagen haben soll, wie einen Märtyrer verehren. Die Sachlichkeit scheint bei… Mehr

Es ist noch nicht klar, ob Floyd ermordert wurde. In der Autopsie wurde eine Überdosis einer Droge entdeckt, die Atemblockaden auslöst.

Die in der ersten Autopsie nachgewiesene Droge Fentanyl ist seit Jahren die Volksseuche Amerikas. Eine Zeitlang bekam man die sogar einfach per Post.
Und Fentanyl wirkt atemdepressiv – sprich: bei Überdosis stellt der Körper die Atmung ein. Vielleicht hatte Floyd zu den „Downern“ Fentanyl und Cannabis dann auch noch kurz vor dem Tod den „Upper“ Meth eingeworfen- bei gewohnheitsmäßigen Betäubungsmittelkonsumenten alles „normal“, die regulieren so ihren Zustand. Logisch, das ist alles instabil.

In einem Land in dem täglich Andersdenkende ausgegrenzt werden, die Sicherheitsbehörden diffamiert und in ihrer Arbeit behindert werden, und den Bürgern immer mehr Verbote auferlegt werden, von Parteipolitikern und ihren NGOs mit links-grüner Ideologie, die ihre Macht missbrauchen und solche Mängel von den Medien nicht aufgedeckt werden, gibt es keine wirkliche Demokratie und wirkliche Freiheit mehr. Unsere repräsentative Demokratie hat der Bevölkerung schon von ihrer Struktur her nur wenig Mitwirkungsmöglichkeiten zugestanden, das nutzen unsere politischen Parteifunktionär heute auf unverfrorene Weise gegenüber den Bürgern aus. Nur die dritte Gewalt lässt hie und da durchblicken, dass die Regierungen und Parlamente ihren Aufgaben… Mehr

Ein Land, dass andauernd darauf hinweisen muss, wie demokratisch es ist und dass „Demokratie gelebt“ werden muss, ein Land, das Werbung für Demokratie macht und viel Geld in diese Werbung steckt, ist nicht mehr demokratisch!

So ähnlich wie bei der DDR – da steckte das Unheil schon im Namen!

Demokratie ist etwas, das entweder im Kopf verankert ist oder nicht. Wenn dauernd darauf aufmerksam gemacht werden muss, dann läuft was falsch!

Zum letzten Teil des Gesprächs:
Ist es erstrebenswert von Leuten eingeladen zu werden, die das Mittel der Ausgrenzung anwenden? Das sind doch keine Demokraten.

Wäre die Lösung nicht, selbst Strukturen aufzubauen, um die Öffentlichkeit und den Austausch mit der Bevölkerung zu erreichen, und die Ausgrenzer außen vor zu lassen?

Auf einen Rechtschaffenen kommen in Deutschland 3 Lumpen und 6 Mitläufer. Das war wohl schon zu Zeiten von Hermann dem Cherusker so. Solange sich noch genügend Mitläufer an die braunen Mumpen erinnern konnten, hatten die Rechtschaffenden eine Chance. Das ist lange vorbei, und deshalb herrschen jetzt die roten Lumpen.

Sie meinen, lauter kleine Tichys…? 🙂

Nein, ich meine einen (!) großen Tichy – z.B. mit eigenem professionellen TV-Sender 😉

Als der Schraubenkönig Würth von den Grünen schwärmte, habe ich aufgegeben zu hoffen.

Na, der dachte nur ans Geschäft…“lauter lockere Schrauben..ich werde REICH“

Allerdings verkauft der dem Volk auch nichts. Nur Business to Business. Müsste also schon ein Parteiauftrag sein.

Maaßen liegt wieder mal genau richtig in seinen Prognosen. Die jetzt bereits total gefrusteten Polizisten werden massenhaft „Dienst nach Vorschrift“ machen und das heißt in diesem Fall in der Tat, es werden nur noch „biodeutsch“ aussehende Menschen kontrolliert. Es ist ja eben die „Vorschrift“ von oben. Und sie werden das „Deeskalieren“ eben so verstehen, dass Zerstörer und Plünderer ihrem Tun ungestört frönen können, also quasi „Deeskalation pur“.

Schon seid längerem befleißigen wir uns, sämtliche Vorschriften im Straßen- und sonstigem öffentlichen Verkehr peinlichst genau ein zu halten, uns von Brennpunkten und bestimmten Innenstädten fern zu halten. Es ist bekannt, dass es uns gegenüber keinerlei Entgegenkommen, keine Gnade und kein anerkennen von Umständen geben wird. Besondere Hilfe von Behörden, Ämtern und Ordnungskräften erwarten wir auch nicht mehr. Es ist wie in der DDR, ein Rückzug ins Private, ein Rückzug zu und unter Gleichgesinnten, vielleicht sogar noch mehr abgeschottet, als vor 30 Jahren.

Der das ehemalige Deutschland als Echtsstaat wurde bereits erheblich beseitigt und wird kontinuierlich destabilisiert. Gestern Abend z.B. kam im Staats TV etwas über die heutige Ausbildung von Polizisten. Das als wichtigstes wurde betont, die richtige Einstellung müßte vorhanden sein und gelehrt werden, daß jergliche Art von „Rassismus“ erkannt und dagegen eingeschritten wird. „Rassismus“ wenn ich dieses Wort heutzutage höre geht mir der Hut hoch. Hat jemand kein Geld wurde er diskriminiert, ist es Jemand mit Migrationshintergrund ist die Ursache Rassismu0. Wird jemand auf der staße kontrolliert geht das nur noch bei erkennbar Derutschen, sonst ist das Rassismus. Aber auch einm… Mehr

Muss der migrantische oder der nichtweiße Polizist in Berlin auch nachweisen, dass er den nichtmigrantischen, weißen Deutschen bei einer Polizeimaßnahme nicht rassistisch diskriminiert hat? Oder gilt der Rassismusbonus nur für Migranten und Nichtweiße?

Dieses gesetzliche Privileg gegen Diskriminierung durch Behörden gilt nach meiner Kenntnis nur für Nichtweiße einschließlich deren Straftäter.

Müßte er wohl eigentlich, aber in der Praxis wird das dann wohl so laufen, daß die Diskriminierung einfach alle Ebenen nach oben weitergereicht werden wird. Recht bekommen wird der diskriminierte Weisse nicht, eher friert die Hölle zu.

Gute Frage, die aber von der Blockpresse kürzlich eindeutig beantwortet wurde: Wenn Diskriminierung Weiße betrifft, dann ist es kein Rassismus.

Herr Dr. Maaßen for president! Es wäre so unfassbar wunderbar, so einen integeren, intelligenten und kompetenten Menschen als Staatsoberhaupt, zumindest als Bundeskanzler oder Innenminister, zu haben. Dann könnten wir vielleicht wirklich endlich etwas aufatmen.