Interview Douglas Murray: Der EU-Bürger wählt zu oft falsch

Im zweiten Interview mit Douglas Murray konstatiert der Bestseller-Autor, dass viele Wähler einfach nicht mehr ‚das Richtige‘ wählen; nicht mehr für eine sich immer weiter integrierende EU, sondern weg davon. Diagnose der etablierten Politiker: Da wird zu wenig nachgedacht, der Wähler ist unmündig. Reaktion: Zuckerbrot und Peitsche. Also mehr EU-Propaganda und aggressivere Ausgrenzung der Skeptiker. Hilft diese Methode - oder werden die Wähler bockig?

 
Auf die Idee, dass hinter den ‚falschen‘ Wahlentscheidungen triftige Gründe stehen könnten, die man berücksichtigen könnte, kommt zur Zeit noch niemand. Und so hat sich das Schimpfwort von den „Populisten“ als neues europäisches Narrativ entwickelt. Dabei sind die Populisten nur die Antwort auf die Fehler der EU-Politik. So inszeniert sich die EU zum Opfer der Populisten.

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Kommentare ( 32 )

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Wann immer Brüssel nationale Regierungen zu Referenden über „Mehr Europa“ aufrief, kam es zum Desaster, was die Eurokraten verstört.

An einer Stelle meint Murray, er habe „eine ganz geringe Toleranz Lügen gegenüber“, seien es kleine oder große. Genau die bereiten zurzeit das meiste Unbehagen im öffentlichen Diskurs, der von ideologischer Verbohrtheit, Parteilichkeit und Diffamierung Andersdenkender gekennzeichnet ist. Demokratie aber braucht Wahrheit bzw. vorurteilslose Information. Damit ist es derzeit wahrlich schlecht bestellt.

Pastor Gauck , also der, der obwohl er verheiratet war, mit seiner Freundin im Schloss Bellevue residierte, hatte in seiner Rolle als Bundespräsident schon früher erkannt, dass der (wahlberechtigte ) Bürger , das eigentliche Problem sei. Eine im Osten sozialisierte weibliche Führungskraft bei VW für Irgendwas, die in den letzten 30 Jahren nichts, aber auch gar nichts dazu gelernt hat,warnt in Kindergartensprache ,dass der Wähler , welcher die AFD wählt, also eine zugelassene demokratische Partei, eigentlich gar nicht wählt, sondern den Politikern nur “ eins auswischen “ will. Nun kommt ein Murray daher und erklärt uns, dass wird ja ohnehin… Mehr

@Reinhard Schroeter
Murray hat genau das Gegenteil gesagt und auch gemeint von dem was Sie ihm unterstellen. Richtiges Zuhören ist zugestandener Maßen manchmal schwieriger als lesen.
Deshalb noch mal „zuhören“ nicht lesen, wie es Ihnen von der Redaktion merkwürdigerweise empfohlen wird.

Ist nicht ihr Ernst oder?

Noch mal lesen hilft.

Mr. Murray, wir wählen nicht falsch, sondern aus unserem durchaus stark ausgeprägten Urteilsvermögen richtig. Ihre Arroganz und Dekadenz verhindert lediglich die realistische Beurteilung, was demnächst durch Wahlen geschehen wird.

Sie sind wohl eher Zeitgeist,der alles mutwillig falsch versteht.

au weia. Hier ist die Ironie nicht verstanden worden….

Ich persönlich wünsche mir bei der EU-Parlaments-Wahl 70% für die AfD!

Wird es nicht geben, ist mir klar, aber es wäre schön!

Trump sei Dank, dass es ihn gibt. Er mischt die Nieten in Berlin auf und denen wird der A…. noch auf Grundeis gehen. Weil immer mehr erkennen wie unfähig diese Bande ist.

Passieren wird trotzdem nichts. Der Michel wird nur noch tiefer seinen Kopf in den (maerkischen) Sand stecken und hoffen, dass ihm nur der rausguckende Hintern versohlt wird…

Nun auch wenn ich es ihnen (den Nieten) gönne, sind wir gut beraten, wenn wir uns schnell zu einem souveränen Deutschland entwickeln.
~
Trump ist die Chance dafür aber auch die Strafe wenn es uns nicht schnell genug gelingt!
~
Söldner aus den Kolonien gingen stets an der Spitze in die Schlacht.
~

Na ja, ein sehr artiges Gespräch. Wer ihn kennt, der wird sicherlich mit ihm Übereinstimmen.

Scheinbar werden Kritiker in England nicht so erbittert von einer selbsternannten Antifa verfolgt wie Kritiker der Regierungspolitik in Deutschland. Kritik wird nicht gerne gesehen und Kritiker an den „Lichtgestalten“ unserer Regierung werden in Deutschland ganz schnell öffentlich als Populisten oder Nazis etikettiert. Warum eigentlich? Wer hat so viel Angst vor Kritik und warum? – Ich bin gespannt auf das neue Buch von Herrn Murray!

In England kann man relativ schnell wegen hate speech im Knast landen.Und hate speech gibt es laut Elite nur wenn der „hate“ gegen Muslime gerichtet ist.

Das mit großem Abstand blödeste an der Demokratie ist – wenn die Bürger auf Basis des eigenen Erlebens und eigener Überlegungen sich eine eigene Meinung entwickeln und diese Meinung dann auch noch der Meinung der Eliten entgegen steht.

Ohne frische, klardenkende Menschen mit Humor wie Douglas ist Deutschland verloren. Ein Felsen in Brandung bewegt nichts, es heisst Aussitzen, ein Felsen hat auch keinen Gehirn und keine Gefühle! Soll das die Schicksal und Zukunft Deutschlands sein?

Eine EU der Populisten (im Interesse der Völker) ist mir wesentlich lieber, als eine der Elitisten / der hintergründigen Scheineliten. Wo und was haben Letztere denn positiv gerissen? Der ganze derzeitige Schlamassel ist doch deren unseliges Werk, Misserfolge, Pleiten, Pech und Pannen, daraus resultierend ein enormer Glaubwürdigkeitsverlust und die Spaltung der jeweiligen Bevölkerungen. Und nach dem glühenden Wunsch der Versager soll das nach Juncker mit seinem Ischias nun mit Weber weiter so in den Strudel hinein gehen?
Zurück zu einem Europa der Vaterländer, aber mit ganz neuer Besetzung!