„Männer, wehrt Euch“

Frauen bringen angeblich das Gefühlige in die Politik, manche Parteien wollen deshalb sogar Frauenquoten in den Parlamenten durchsetzen. Die Publizistin Cora Stephan wehrt sich scharf gegen diese Art der Bevormundung. Sie meint, man solle die Frauen selbst entscheiden lassen, was sie tun und nicht quotieren - und Männer sollten sich endlich wehren.

 

Frauen werden zu Kindchen gemacht, die Politik besteht nur noch aus Gefühl statt aus Fakten und Männer sind toxisch? Dabei ist Politik nicht für Gefühle zuständig, Frauen in Führungspositionen sind ebenso garstig wie Männer – und keine besseren Menschen. Und Politik sollte statt Gefühle zu bedienen, auch harte Entscheidungen treffen – zum Wohle von Männern und Frauen.

 

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Kommentare ( 107 )

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Sehr schöner Beitrag. Vor allem dieses „Sofa-Format“ hat mir gut gefallen. Auf so einem Ding kann man nämlich nicht vernünftig sitzen, wie bei den Herren unschwer zu erkennen war. Es wäre also noch schöner gewesen, wenn diese sich auch angelehnt hätten und damit eine ähnlich bequeme Position wie Frau Stephan eingenommen hätten. Und wenn dann alle drei so richtig schön in den Kissen abgehangen hätten, wäre der Titel des Artikels auch noch besser rübergekommen, „Männer, wehrt euch“. Ein Sinnbild der Kraft und des Widerstands. In Verbindung mit Frau Stephans Frisur, hätte das Ganze dann an Loriots Sketch mit Evelyn Hammann… Mehr
Männer werden sich nicht wehren: genau das ist deren Achilles-Ferse. Männer sind in jeder Hinsicht (von Natur und daraus hervorgehend auch kulturell) darauf ausgelegt, miteinander zu konkurrieren. Sie tun sich deshalb schwer, sich zusammenzutun, um gemeinsame Interessen zu vertreten. Gleichzeitig ist ihnen der Beschützerinstinkt für Frauen angeboren. Es fällt ihnen schwer, Frauen Wünsche abzusprechen oder deren Klagen zu übergehen. Frauen dagegen besitzen eine hohe „In-Group-Preference“: Im Zweifel, und nicht nur dann, setzen sie sich immer für die Interessen ihrer Geschlechtsgenossen ein. Alles zusammen genommen geht daraus hervor, dass die menschliche Spezies eine „gynozentrische“ Spezies ist. Evolutionär gesehen macht das Sinn:… Mehr

„Männer wehrt Euch“. – Mache ich gerne, mein erster Schritt dazu: Ich wähle, wo es das Wahlrecht erlaubt, keine Frauen mehr in politische Gremien. Eine erste Möglichkeit dazu bieten die Gemeinderatswahlen in BW, wo man panaschieren und kumulieren kann. Schade für die guten Frauen unter den Kandidaten, aber was sein muss, muss sein.

Wow – jetzt haben Sie es den bösen Frauen aber gezeigt, ich bin echt beeindruckt. Das heißt, Sie wählen auch keine Frauen, selbst wenn sie „gute Kandidaten“ sind? Damit geben Sie den Befürwortern der Frauenquote doch die volle Unterstützung, denn genau darum geht es in der Quote, dass man verhindern will, dass Frauen wegen Ihres Geschlechts nicht gewählt werden. Finden Sie es wirklich vernünftig und intelligent, den von Ihnen ausgemachten Gegner derartig zu bewaffnen? Kaum zu glauben. Als Frau definiere ich übrigens Menschen als Menschen und werde immer die Fähigsten wählen. Sollten Sie vielleicht mal darüber nachdenken.

Werden Sie nicht, und nachdenken sollten besser selbst darüber, warum Sie sich etwas vormachen.

Mir scheint, für eine solche Strategie sind in der Tat Frauen die besten Kandidaten.

„Wir vertreten die Gattung“. Von Lassalle bis Merkel. Gute Analyse.

Dieses Gespräch war fast so gut, wie die geistreichen Ausführungen, die man sonst bei Maischberger und Illner kriegt. Im Gegensatz zu diesen beiden Damen, die ich immer noch nicht auseinanderhalten kann, gab es bei TE eine Frau, mit der ich auch gerne mal reden würde.

Ich bin ein Mann !
Als „deutsche Frau“ würde ich mich heute noch nie so diskreditiert, so herabgewürdigt und so diskriminiert fühlen wie es aktuell durch all diese sogenannten und dazu noch selbsternannten Frauenrechtlerinnen und Aktivistinnen geschieht.

Gleichberechtigung -sofern noch nicht überall vorhanden- werden die Frauen nicht durch ein Gesetz erreichen, sondern NUR durch eigene KOMPETENZ und LEISTUNG.
Diese „Kindergartengleichmachungspolitik“ interessierter rot-grüner Kreise sollten sich alle Frauen im eigenen Interesse ersparen; sie machen sich dadurch nur lächerlich und nach allen Seiten angreifbar !

Die Leistung ist längst da, schauen Sie sich an den Hochschulen um, dann werden Sie sehen, was ich meine. Aber noch immer stehen zwei wesentliche Dinge im Raum. Erstens – wer kümmert sich um die Kinder, während die Frau Karriere macht? Zweitens – welcher „Männerclub“ ist bereit, eine intelligente und fähige Frau als wirklich gleichberechtigt aufzunehmen? Ich habe lange genug gesehen, nach welchen Kriterien Frauen von Männern eingestellt werden. Eine typische Konstellation, die ich kenne, ist ein Mann an der Spitze und ringsherum ein Heer von jungen hübschen blonden Frauen. Die wirklich intelligenten und fähigen Frauen (auch unter diesen) haben… Mehr

Ich hätte es besser gefunden, wenn Frau Stephan, Herr Tichy und Herr Winter ein Gespräch zu dritt geführt hätten. Die fingierte Situation eines Interviews mutet etwas seltsam an. Schließlich sind sich alle drei ja im wesentlichen einig. Und Herr Tichy muß sich schon sehr quälen, Frau Stephan all die merkwürdigen Fragen zu stellen, die er ja selber für total abwegig hält. Inhaltlich natürlich Zustimmung zum Gesagten.

Meistens haben Frauen, junge Frauen, oft leicht bekleidet, denn es war ja noch warm 2015, „Teddybärchen“ geworfen und „refugee welcome“ posaunt. Sie konnten eben nicht denken und voraussehen, welche Konsequenzen das hat. Jetzt werden sie dafür ermordet, tragisch und dumm. In den 60ern hat noch die „Bunte“ vor Ehen mit exotischen Männern eindringlich gewarnt. Wäre heute mindestens Nazi und Rassismus.

Diese jungen Frauen folgen einer kulturrelativistischen Idee, die alte weiße Männer (68er) in die Welt gesetzt haben. Informieren Sie sich, wie viele Mütter die Postmoderne hat und dagegen wie viele Väter. Die jungen Menschen sind in der Regel Opfer der Desinformation bis hin zur Gehirnwäsche in den Schulen. Schuldig sind aber jene, die diese Ideologie in die Welt gesetzt haben und propagieren.

Herr Tichy,
ich habe mir das Gespräch nochmals angehört. Ich fand es so erfrischend und bitte um dieselbe Gesprächsrunde mit weiteren Themen von Zeit zu Zeit.
Vielen Dank nochmals an Sie Drei und einen schönen Sonntagabend.