„Männer, wehrt Euch“

Frauen bringen angeblich das Gefühlige in die Politik, manche Parteien wollen deshalb sogar Frauenquoten in den Parlamenten durchsetzen. Die Publizistin Cora Stephan wehrt sich scharf gegen diese Art der Bevormundung. Sie meint, man solle die Frauen selbst entscheiden lassen, was sie tun und nicht quotieren - und Männer sollten sich endlich wehren.

 

Frauen werden zu Kindchen gemacht, die Politik besteht nur noch aus Gefühl statt aus Fakten und Männer sind toxisch? Dabei ist Politik nicht für Gefühle zuständig, Frauen in Führungspositionen sind ebenso garstig wie Männer – und keine besseren Menschen. Und Politik sollte statt Gefühle zu bedienen, auch harte Entscheidungen treffen – zum Wohle von Männern und Frauen.

 

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Kommentare ( 104 )

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Ich bin ein Mann !
Als „deutsche Frau“ würde ich mich heute noch nie so diskreditiert, so herabgewürdigt und so diskriminiert fühlen wie es aktuell durch all diese sogenannten und dazu noch selbsternannten Frauenrechtlerinnen und Aktivistinnen geschieht.

Gleichberechtigung -sofern noch nicht überall vorhanden- werden die Frauen nicht durch ein Gesetz erreichen, sondern NUR durch eigene KOMPETENZ und LEISTUNG.
Diese „Kindergartengleichmachungspolitik“ interessierter rot-grüner Kreise sollten sich alle Frauen im eigenen Interesse ersparen; sie machen sich dadurch nur lächerlich und nach allen Seiten angreifbar !

Die Leistung ist längst da, schauen Sie sich an den Hochschulen um, dann werden Sie sehen, was ich meine. Aber noch immer stehen zwei wesentliche Dinge im Raum. Erstens – wer kümmert sich um die Kinder, während die Frau Karriere macht? Zweitens – welcher „Männerclub“ ist bereit, eine intelligente und fähige Frau als wirklich gleichberechtigt aufzunehmen? Ich habe lange genug gesehen, nach welchen Kriterien Frauen von Männern eingestellt werden. Eine typische Konstellation, die ich kenne, ist ein Mann an der Spitze und ringsherum ein Heer von jungen hübschen blonden Frauen. Die wirklich intelligenten und fähigen Frauen (auch unter diesen) haben… Mehr

Ich hätte es besser gefunden, wenn Frau Stephan, Herr Tichy und Herr Winter ein Gespräch zu dritt geführt hätten. Die fingierte Situation eines Interviews mutet etwas seltsam an. Schließlich sind sich alle drei ja im wesentlichen einig. Und Herr Tichy muß sich schon sehr quälen, Frau Stephan all die merkwürdigen Fragen zu stellen, die er ja selber für total abwegig hält. Inhaltlich natürlich Zustimmung zum Gesagten.

Meistens haben Frauen, junge Frauen, oft leicht bekleidet, denn es war ja noch warm 2015, „Teddybärchen“ geworfen und „refugee welcome“ posaunt. Sie konnten eben nicht denken und voraussehen, welche Konsequenzen das hat. Jetzt werden sie dafür ermordet, tragisch und dumm. In den 60ern hat noch die „Bunte“ vor Ehen mit exotischen Männern eindringlich gewarnt. Wäre heute mindestens Nazi und Rassismus.

Diese jungen Frauen folgen einer kulturrelativistischen Idee, die alte weiße Männer (68er) in die Welt gesetzt haben. Informieren Sie sich, wie viele Mütter die Postmoderne hat und dagegen wie viele Väter. Die jungen Menschen sind in der Regel Opfer der Desinformation bis hin zur Gehirnwäsche in den Schulen. Schuldig sind aber jene, die diese Ideologie in die Welt gesetzt haben und propagieren.

Herr Tichy,
ich habe mir das Gespräch nochmals angehört. Ich fand es so erfrischend und bitte um dieselbe Gesprächsrunde mit weiteren Themen von Zeit zu Zeit.
Vielen Dank nochmals an Sie Drei und einen schönen Sonntagabend.

Wenn die von Frauenquoten sprechen meinen die ja auch nicht das was sich ein normaldenkender Mensch unter Frauen vorstellen. Die meinen Individuen dergestallt einer Katarina Barley.

Zum Begriff „toxische Männlichkeit“. Dieser ist ehrabschneidend und eine dumme Verallgemeinerung. Wir alle sind Individuen und können uns zwischen Gut und Böse entscheiden. Dennoch zeigt die Statistik, dass Männer deutlich stärker zu Gewalt und Kriminalität neigen, und zwar kulturübergreifend. Wobei dieser Effekt durch die Sozialisation verstärkt oder abgemildert werden kann (siehe muslimische Sozialisation). Interessanterweise gilt dies nicht nur für die Gewaltkriminalität. Auch beim Delikt des Betrugs beträgt der Männeranteil etwa siebzig Prozent. Gleichwohl war Adele Spitzeder eine der erfolgreichsten Betrügerinnen. Kulturübergreifend findet man, dass die Mutter jeweils überwiegend für die frühkindliche Erziehung verantwortlich ist. Es gibt also tatsächlich biologische Unterschiede… Mehr
** Haben Sie schon mal darüber nachgedacht dass die so vorgeblich erhöhte „Gewalttätigkeit“ von Männern evtl. daraus resultiert dass diese in verschiedensten Kontexten einfach vorweggehen, bzw. Verantwortung tragen, im positiven wie im negativen? Also sozial bedingt, oder weil ihre Hormone sagen „dieses oder jenses Problem“ muss JETZT und nicht im nächsten Jahrhundert gelöst/erledigt werden? Diesen sozialen Kontext also einzig als „Natur“ des Mannes abzustempeln disqualifiziert nicht nur Sie sondern auch die üblich lächerlichen Sozialromantiker oder besser „Sozial“-faschisten, die immer in die gleiche Kerbe hauen. Wenn Sie eine Zahl hungriger, eingesperrter Frauen haben und ein Brot in diesen „Käfig“ werfen, was… Mehr

Werter Teanopos, ich unterstelle gar nichts. Selbstverständlich lebt die Mehrzahl aller Männer in den Industriestaaten rechtstreu. Kriminalität betrifft nur eine Minderheit. Dennoch liegt die Kriminalitätsbelastung von Frauen kulturübergreifend konstant weit unter derjenigen der Männer (siehe Wiki: Frauenkriminalität). Dies ist eine Tatsache, die der Erklärung bedarf. Sine ira et studio. Es gibt zwei Erklärungsansätze: Geschlechtsspezifische Sozialisation oder biologische Unterschiede. Nach meiner Auffassung sind beide Ansätze zutreffend. Natürlich sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Individuen weitaus bedeutender als etwaige Geschlechtsunterschiede. Jeder ist für seine Handlungen selbst verantwortlich.

Die meisten Gewalttaten werden statistisch von Schwarzen begangen. Dann kommen die Weissen. Und am wenigsten von Asiaten. Unabhängig vom Ort. Eine weitere unangenehme Wahrheit.

war da nicht was mit so einem Kontinent glaub Afrika nennt der sich, der nördliche bis mittlere Teil im muslimischen Bürgerkrieg, in der Mitte das totale Chaos weil gewisse Herrschaften goldene Throne udgl. brauchen und im Süden fängt gerade der totale Wahnsinn mit Enteignung und einem schwarzen Sozialismus an. also das ist natürlich alles rein zufällig und jetzt nicht richtig gegendert…also sowas…

Um Cora Stephan’s Argument von prominenter Seite zu unterstützen:

„I love peace and quiet, I hate politics and turmoil. We women are not made for governing, and if we are good women, we must dislike these masculine occupations“

(„Ich liebe Ruhe und Frieden, ich hasse Politik und Getümmel. Frauen sind nicht fürs Regieren geschaffen und wenn wir gute Frauen sind, dann können wir diese männlichen Beschäftigungen nicht lieben“)

Königin Victoria von Großbritannien.

Ich würde mal folgende Behauptung in den Raum stellen…die Frauen sind die besseren Marionetten für die Mächtigen…weil emotionaler herüber kommend.
Die Mächtigen dieser NGO-Welt (George Soros, Clinton, Al Gore usw.) haben in der Politik nützliche Marionetten installiert….und dies sind entweder Frauen oder betrunkene/bestechliche Politiker.

Ich denke das sie gerne Politiker hochkommen lassen die mit irgendwas erpressbar sind.

Klasse! drei klare Köpfe!

Quoten sind abzulehnen, weil sie nur das Symptom und nicht die Ursachen bekämpfen. Auch heute noch sind Frauen stärker von der Doppelbelastung betroffen. Die Erziehung von Kindern ist in den Industrieländern zu einer kostspieligen und langwierigen Aufgabe geworden. Die Eltern möchten den Kindern gute Chancen durch Bildung ermöglichen. Zudem warten viele akademisch gebildete Frauen mit dem Kinderkriegen bis Mitte oder Ende dreißig, nachdem sie den Abschluss geschafft und Berufserfahrung gesammelt haben. Wenn die Mutter nach einem Ganztagsjob abends nach Hause kommt, muss sie sich um den Nachwuchs kümmern und hat keine Zeit für politisches Engagement. Häufig braucht man zwei Einkommen… Mehr

R Selektion vs K Selektion.

—Die Erziehung von Kindern ist in den Industrieländern zu einer kostspieligen und langwierigen Aufgabe geworden.—-

Das ist Grundlage für unsere Hochleistungsgesellschaft! Das massenhafte „In Die Welt Werfen“ von Kindern hat Konsequenzen, siehe Afrika. China hat es vorgemacht, was man schafft, wenn man die Reproduktion deutlich zurückfährt. Letztendlich dürfte es aber egal sein, ob bei 10 kindern die Sterblichkeit bei 80% liegt, oder bei 2 Kindern gegen 0% geht. Solange sich Generation an Generation reiht, geht Leben weiter! Leben sucht immer die Grenzen, erweitert seinen Lebensraum. Wenn wir es nicht schaffen, uns von der Erde zu lösen, werden andere Intelligenzen kommen, die es schaffen werden. Das ist das Bestreben des Lebens! Leben, das freiwillig auf die… Mehr