Verfassungsgericht rügt EZB – Was ist los mit unserem Geld?

Das Bundesverfassungsgericht kritisiert die EZB und den Europäischen Gerichtshof: das großzügigen Drucken von Geld für die südeuropäischen Staaten verstößt vermutlich gegen das Grundgesetz. Auch die EZB ist an Recht und Gesetz gebunden und kann nicht beliebig deutschen Bürgern wirtschaftlich Schaden zufügen.

 
Euro-Bonds, Corona-Bonds – immer noch mehr Geld, frisch gedruckt im Auftrag der Europäischen Zentralbank soll die Wirtschaften Südeuropas retten. Geschädigt sind deutsche Sparer, die keinerlei Zinsen mehr erhalten und um ihr Erspartes gebracht werden. Dem will das Bundesverfassungsgericht einen Riegel vorschieben. Wie reagiert die Politik?


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Kommentare ( 19 )

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19 Kommentare auf "Verfassungsgericht rügt EZB – Was ist los mit unserem Geld?"

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Informativ, kritisch und in „der Nussschale“ zusammengefasst, wie man auf der Insel sagen würde.
Ihre Video Beiträge, sind eine wirkliche Bereicherung auf Tichys Einblick! Da haben Sie sich das kaltgestellte Bierchen wohlverdient … ;-))

Da muss man nicht einmal besonders pessimistisch sein, um den politischen Umgang von Merkel und Co. korrekt vorherzusagen. Eine Dame, die bewiesen hat, dass ihr Demokratie, Recht und Gesetz nichts, aber auch rein gar nichts bedeuten, wird sich durch ein Urteil sicher nicht in ihren Plaenen stoeren lassen. Es gab Zeiten, da hat man ein Verhalten, das gegen Recht und Gesetz verstoesst, als kriminell bezeichnet, voellig zutreffend uebrigens. Uebrigens gibt es nur eine! Partei, die zu diesem Urteil politisch „passt“, auch wenn es nicht allen gefällt. Alle anderen Parteien der sozialistischen Internationalen, gerne auch im schwarzen Tarnkleid, und grossen Transformation… Mehr

Der Euro hat nie funktioniert, schon von Beginn nicht:
Divergieren Wirtschaftsleistung funktionieren nicht mit einer Währung.

Herr Dr. Waigel, Mitinitiator des Euro ist doch heute noch völlig stolz auf das was er da mit angerührt hat.

Eine mir unbekannte Ursula Knapp titelt in der „Rheinpfalz“: “ Dem Verfassungsgericht droht das Abseits“, (weil es das EU-Gericht kritisiert hat), und offensichtlich denkt der SPD- Finanzminister
ähnlich. Was steckt da dahinter? Ist diese Journalistin signifikant?

Man kann zu der Vermutung kommen, dass die ins Haus stehenden Anleihekäufe der EZB und die aufzulegenden Programme in Abfolge von Corona derart gigantische Summen ausmachen und damit auch Haftungsrisiken der Bundesbank hochschnellen lassen, den Richtern langsam vor Augen geführt haben, ein so Weiter als Abnicker des EuGH widerspricht fundamentalen Interessen , auch was die Stabilität des Euro als eine Währung mit Weltgeltung angeht. Das Abschmieren der Werthaltigkeit des Euro im Verhältnis zum US-$ gibt Fingerzeige. Wenn Italien aus dem Euro-Währungsraum aussteigt, wie bei der Lega angedacht wird, ist eh Ende mit dieser Währung mit allem Drum und Dran, einschließlich… Mehr

Nun sagen sie mal, Babylon, wieso einschließlich Target 2 u.s.w.. Wollen die Italiener, repetitive der it. Staat, nach ihrer Meinung nicht zahlen?

Ist doch klar. Wenn es den Euro in jetziger Form nicht mehr gibt, weil Italien ausgetreten ist, werden auch die Target2 Salden in der Endabrechnungnicht ausgeglichen werden. Mit welchem Geld? Mit italienischen Lire? Die werden storniert, das heißt im Winde verweht.

Das ist tatsächlich die einzige Hoffnung, die uns noch bleibt. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!