Die Zivilgesellschaft als Rettung vor dem Bösen?

Im großen Grünen Projekt, dessen Blüte wir gerade verfolgen können, ist es nachgerade Ziel, wichtige Entscheidungen nicht den Bürgern zu überlassen. Dahinter steht ein tief sozialistisches Gesellschaftsbild, in dem Klügere das Kommando übernehmen.

 
In schwierigen Zeiten wird gerne die Zivilgesellschaft als Kitt des Gemeinwesens bemüht. Man stellt sich darunter wohl eine Gruppe vom Menschen vor, die Gerhard Schröder einmal ‚die Anständigen‘ nannte. Wer diesen Begriff gebraucht, zeigt allerdings auch, dass er das Gemeinwesen in zwei Teile teilt: In seine Bürger und andere, da es ja welche geben muss, die nicht zur Zivilgesellschaft gehören.

Das ist kein Zufall. Im großen Grünen Projekt, dessen Blüte wir gerade verfolgen können, ist es nachgerade Ziel, wichtige Entscheidungen nicht den Bürgern zu überlassen. Dahinter steht ein tief sozialistisches Gesellschaftsbild, in dem Klügere das Kommando übernehmen. Tomas Spahn zeichnet dazu im Gespräch mit Achim Winter die großen Linien von Jürgen Trittin zu ‚Ska‘ Keller und dem bereits als Kanzlerkandidat gehandelten Robert Habeck.


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Kommentare ( 25 )

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Anhand historischer Hintergründe versteht man den irren Weg dieser Republik, die keine ist, und der „lange Marsch“ Mao´s, kommt einem vor wie ein Tagesausflug. Die Linken haben es nicht nur geschafft, dass Merkel ihren Karren zieht, und ihnen die Kirche den Seegen erteilt, sie werden sich dieses Land immer mehr zu Beute machen. Als leistungsorientierten Bürger schaucht man sich besser nach Alternativen außerhalb dieser BRD um.

Klare Worte! Es ist und bleibt immer dieselbe Idee. Eine kleine Gruppe – intellektuell keineswegs die geistige Blüte der Nation – versucht die Macht zum eigenen Wohlergehen zu ergreifen und versteckt das hinter der Idee von der absoluten Gerechtigkeit einer guten Sache. Sozialisten und Kommunisten waren und sind wie ihre Brüder im Geiste – die religiösen Fanatiker – die mit Abstand gefährlichsten Menschen der Welt. Ihr „Humanismus“ ist das tödlichste, was man sich auf Erden vorstellen kann. Dass so viele Menschen, Vor allem junge Menschen, sich blenden lassen, ist wohl dem Phänomen der Vergesslichkeit und der historischen Unbildung geschuldet, die… Mehr
Gramsci ist natürlich ein Stichwortgeber, Eroberung der kulturellen Deutungshohheit im Vorfeld der eigentlichen Politik, wo es einerseits um Machtausübung, Behauptung von Macht in staatlichen Institutionen, Regierung, Justiz, Militär, Sicherheitsorganen u.s.w. geht, anderseits in Demokratien um deren Legitimation durch Wahlen, Abstimmungen etc. Gramsci hat erkannt und mit ihm die diversen Marxisten der K-Gruppen als Erben der 68-Bewegung, die die grüne Partei übernommen haben, dass Vorfeldarbeit, auch langwierige, zwingend dazugehört, um ein gesamtgesellschaftliches „Klima“ zu schaffen, um reale Macht übernehmen zu können.. Dieses „Klima“ ist jetzt das Klima als „Klimapolitik“, was eigentlich hochwitzig ist, wenn es so ernst wäre. Vorläufer waren „Waldsterben“,… Mehr

Ganz richtig. „Alle reden vom Wetter,wir nicht“, war noch nicht einmal ein Eigengewächs des SDS. Wer sich überhaupt noch aus eigenem Erleben an diese Zeiten erinnert, verbindet diesen Spruch heute allerdings nur mit dem SDS.
Siehe Gramsci, siehe Übernahme von Deutungshoheiten.
Übrigens war es nicht die „Deutsche Bahn“ sondern die „Deutsche Bundesbahn“ die diesen Spruch kreierte, um ganz genau zu sein.
„Deutsche Bahn AG“ war noch in weiter Ferne.

Interessant war die Aussage zu Trittin. Papa war Nazi, er ist Internazi. Intelligenter als Ska, Annalena, Kathrin, Claudia und Konsort/innen sowieso, aber auch als diese Karrierist/innen und deswegen Opportunist/innen in den Altparteien. Dieses arrogante und süffisante Grinsen würde ihm vergehen, wenn ihm in den ö.r. Medien mal ein gebildeter und unabhängiger Politiker/in gegenübergesetzt würde.

Ich habe mir das eben angehört und auch den im Beitrag angesprochenen Arikel gelesen. Ich gebe Herrn Spahn im Prinzip Recht. Nur glaube ich, dass die Grünen & Co nur die Light – Version ihres sozialistischen Paradieses wollen und auch nur diese verwirklichen könnten, deswegen werden sie auch viel schneller scheitern als ihre Hardcore – Pendants. Es fehlt ihnen am nötigen Geewaltpotential ohne das ein sozialistisches Regime nicht lebensfähig ist. Sie werden eben keine KZs und Gulags bauen und sie werden sich auch keine politischen Gefangenen halten, jedenfalls nicht in größerer Stückzahl. Zu sehr haben sie einen auf Gesinnungmoral gemacht,… Mehr
Zitat: Sie werden eben keine KZs und Gulags bauen und sie werden sich auch keine politischen Gefangenen halten, jedenfalls nicht in größerer Stückzahl. Sind Sie da sicher? Haben Sie nicht zugehört, als Grüne die „Klimaleugner“ gleichbedeutend mit den Holocaustleugnern setzten? Außerdem braucht es soetwas heute nicht mehr, konsequente Ausgrenzung, Isolierung und Zersetzung reicht heute auch, um eine menschliche Existenz komplett zu zerstören. Dazu rufen Grüne immer wieder auf. Nein, die grüne Gesellschaft kann nur eine totalitäre diktatorische sein, in der allerdings nicht, wie Herr Spahn formulierte, die „Klügeren“ die Macht haben, sondern eine Truppe von Faulpelzen, Nichtskönnern und Flachdenkern, die… Mehr
Das Dumme ist nur, daß bei sovielen Studienabbrechern und ohne Ausbildung in der Politik herumfliegenden Greenhorns diese alle nicht nicht klüger sind, sondern dümmer. Hier wollen wieder die unterdurchschnitttlich Intelligenten (wie schon einmal im braunen und rotem Sozialismus) die intelligenteren Bürger majorisieren, bevormunden, fremdbestimmen, totalitär-diktatorisch unterjochen. Wie meinte ein Grünen MdB Ströbele (immerhin gehörte der sogar noch zu den intellektuelleren bei den Grünen) im Interview 2017, kurz vor seinem Ausscheiden aus dem BT, auf dei Frage , was er gerne als Politiker erreicht hätte, aber nicht hat: die STÄNDEREPUBLIK. 30 Jahre nach der Bankrotterklärung und Insolvenz des Sozialismus (und es… Mehr
Lieber Herr Winter, lieber Herr Spahn, eine gute Idee, das neue TE-Podcast-Format. Hat Spaß gemacht, sagt Herr Spahn und das hat es mir auch… Spass gemacht! Bassam Tibi schreibt des öfteren in seinen Artikeln vom „Citoyen“. Ich denke, dieses IV vermittelt exemplarisch die Bedeutung dieses Wortes… Bürger aus Leidenschaft! PS: Was den Begriff der Zivilgesellschaft angeht, wie Herr Steinmeier und die Politiker im Allgemeinen ihn verwenden, ist er nicht im diskutierten historischen Sinne zu verstehen, eher wohl wie die Geschichte mit den Schröderschen „Anständigen“, also wer nicht für uns ist, ist…! Gibt es eine Verschwörung? Nein, das denke ich auch,… Mehr

Darf ich einen Einwand äußern? Wenn im Sozialismus Klügere das Kommando übernehmen würden, würde er ja nicht regelmäßig scheitern. Sie halten sich nur für klüger, sind aber ideologisch verbl…. det.

Sorry, aber meine aktuellen Beobachtungen zeigen ein so ganz und gar anderes Bild. Im Zuge der Missachtung gesetzlicher Regelungen, ja des Grundgesetztes durch den Staat, folgen immer mehr und mehr DEUTSCHE Bürger, die so genannten „schon länger hier Lebenden“ diesem Vorbild. Allein in den letzten drei Tagen habe ich – in einer Kleinstadt lebend und nur wenig Auto fahrend – VIER Menschen dabei beobachtet, wie Sie kess und ohne jede Not über rote Ampeln fuhren! ….. sowie mehrere Verkehrsteilnehmer/innen eifrig mit dem mobile phone telefonierend. ……. es wird auf Gehwegen geparkt, ebenso in Zonen des (absoluten) Halteverbotes, in 30er Zonen… Mehr
Es geht ja nicht darum, dass Klügere im Sozialismus das Kommando übernehmen. Dann müssten Hitler, Stalin, Mao und Pol Pot ja klüger gewesen sein. Das stelle ich jetzt einfach mal in Abrede (Sarkasmus aus). Es geht schlicht um Kontrolle. Auch der jetzige grüne Öko-Sozialismus will wie immer seine Bürger „zwangsbeglücken“ und kontrollieren: wie er sich verhält, was er isst (das ist neu), wie er redet – und letztlich wie er denkt. Das ist ewiggestriges sozialitisches Betondenken. Der tatsächlich beste Staat ist der, der seinen Bürgern jeglich erdenkliche Freiheit lässt. Davon sind wir (wieder) meilenweit entfernt. Wir waren mit unserer Demokratie,… Mehr