Wissenschaftsfeindlichkeit von links und rechts

Auch in diesem Jahr wird erneut der March for Science stattfinden. Amerikanische Forscher hatten vor einem Jahr dazu aufgerufen, die Wissenschaft vor politisch motivierten Angriffen zu schützen.

© Sean Gallup/Getty Images
People march in support of scientific research during the 'March for Science' demonstration on April 22, 2017 in Berlin

Auch in diesem Jahr wird erneut der March for Science stattfinden. Amerikanische Forscher hatten vor einem Jahr dazu aufgerufen, die Wissenschaft vor politisch motivierten Angriffen zu schützen. Diese Forderung richtete sich vor allem gegen Donald Trump und die Republikaner. Der US-Präsident bezweifelt den menschengemachten Klimawandel und hatte staatliche Fördermittel für Forschung gekürzt.

Linke sehen sich als Verteidiger der Wissenschaft gegen Angriffe von rechts, die es unbestritten gibt. Beispielsweise halten evangelikale Christen, die zu den republikanischen Stammwählern zählen, an der biblischen Schöpfungslehre fest. Nach ihrem Verständnis wurde die Welt vor 6.000 Jahren an nur 6 Tagen geschaffen. Die Evolution und den Urknall habe es nie gegeben. Die Ursachen für Homosexualität seien nicht biologisch, sondern auf Sünde zurückzuführen. Ebenso bedrohten Schwule durch Geschlechtskrankheiten und Pädophilie die Gesellschaft. Als Schützer des ungeborenen Lebens lehnen Evangelikale vehement die embryonale Stammzellforschung ab, der enormes medizinisches Potential in Bezug auf Organtransplantationen zugesprochen wird.

Aber werden Linke dem Anspruch, die Freiheit der Wissenschaft zu wahren, immer gerecht?

Forschungsergebnisse werden von ihnen nicht anerkannt, wenn sie durch Studien, Experimente oder Berechnungen gestützt werden, sondern nur dann, wenn sie in einer politischen Debatte einen Standortvorteil verschaffen. Erfüllt die Wissenschaft diesen Zweck nicht, wird sie schnell als „rechts“ gebrandmarkt, ohne dass ein inhaltliches Argument überhaupt nötig wäre.

Hysterie um Grenzwerte

Grüne oder Eltern, die auf die Waldorfpädagogik schwören, sind oft besorgt, dass Impfungen Autismus oder Allergien auslösen – tatsächlich löst ihre Haltung eher Masernepidemien aus. Unter Umweltschützern ist etwa die Sorge weitverbreitet, dass genmanipulierte Nahrungsmittel gefährlich sind, auch wenn diese nicht durch Studien gestützt wird. Genfrei soll das Essen sein – dann bliebe aber nur noch Leitungswasser als Option. In der linken Presselandschaft erregten Meldungen über krebserregendes Glyphosat im Bier weite Aufmerksamkeit. Dass man allerdings 1.000 Liter Bier täglich (!) trinken müsste, um eine gesundheitsgefährdende Konzentration aufzunehmen, erfuhren nur die wenigsten Leser.

Deutsche Journalisten stehen meist den Grünen nahe. Dies zeigte sich vor wenigen Wochen, als Meldungen über tausende Tote durch Dieselabgase weitgehend unkritisch wiedergegeben wurden. Dabei besteht kein Konsens über dessen gesundheitsschädigende Wirkung. In ganz Europa unterscheiden sich die Grenzwerte für Feinstaubbelastung zum Teil erheblich, teilweise ist sogar der Adventskranz gefährlicher als ein Auto. Und Studien über tausende vorzeitige Tote durch Dieselabgase, bleiben ohne Aussagekraft, solange der Zeitpunkt des früheren Ablebens nicht genau definiert wird. Wird ein 80jähriger, der durch Feinstaub einen Monat früher stirbt, etwa „aus dem Leben gerissen“?

Vince Ebert hat die Hysterie um Grenzwerte pointiert zusammengefasst.

Biologismus

Biologie wird im linken Lager nur dann anerkannt, wenn sie Tiere beschreibt. Eine Aussage über Menschen wäre ja schließlich biologistisch! Eine Killerphrase, mit der eine Diskussion von vornherein abgewürgt werden soll. Ob Intelligenz genetisch bedingt ist und ob es Unterschiede zwischen Rassen und Geschlechtern gibt, ist eine Debatte, die das linke Lager aus ideologischen Gründen nicht zu führen bereit ist – Gleichheit ist die oberste Maxime.

Denn wenn Intelligenz genetisch bedingt ist, lassen sich die Leistungsunterschiede zwischen Ober- und Unterschicht auch durch das beste Bildungssystem nicht ausgleichen. Die neue Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zeigte sich jüngst optimistisch, durch Förderung alle Schüler, auch die aus Problemvierteln, auf ein gemeinsames Niveau heben zu können. Der Wissenschaft zum Trotz.

Ein weiterer unerwünschter Fakt: Männer weisen eine breitere Streuung der IQ-Werte auf. Während sie etwas stärker im höheren und im niedrigen Bereich vertreten sind, befinden sich Frauen eher in der Mitte. Das könnte einerseits die Dominanz von Männern in den DAX-Vorständen erklären, aber eben auch, warum sie häufiger obdachlos bzw. Gefängnisinsassen sind. So oder so: eine Gesellschaft, in der weder soziale Herkunft noch das Geschlecht Auswirkungen auf den beruflichen Erfolg haben, scheint nur schwer möglich, allen linken Utopien zum Trotz.

Man akzeptiert nur, was ins eigene Weltbild passt

Zeigen sich Intelligenzunterschiede zwischen Akademiker- und Arbeiterkindern ist der IQ ein bürgerliches Herrschaftsinstrument, das soziale Schranken zementieren soll. Kommt eine Untersuchung jedoch zum Ergebnis, dass Liberale intelligenter als Konservative oder Atheisten intelligenter als Gläubige sind, ist die Schadenfreude im linken Lager groß. Und wenn eine Studie zeigt, dass Weichmacher im Kinderspielzeug die Intelligenz senken, wird dies für gewöhnlich nicht mit dem Hinweis abgetan, dass der IQ nur ein „soziales Konstrukt“ sei.

Der IQ schneidet bei den maßgeblichen Gütekriterien (Objektivität, Validität, Reliabilität und Reproduzierbarkeit) besser als alle anderen psychologischen Modelle ab. Wer ihn für pseudowissenschaftlich hält, sollte eigentlich jeden anderen Befund der Psychologie erst recht ablehnen.

March for Science on Earth Day
Ein Marsch für die Wissenschaft oder ein Marsch für Lyssenko?
Jegliche Unterschiede zwischen Mann und Frau, die über die Sozialisation hinausgehen, haben im linken Weltbild keinen Platz. Doch dass die Biologie, also Gene und Hormone, die sexuelle Orientierung eines Menschen bestimmen, bestreiten viele Linke für gewöhnlich nicht. Denn evangelikale Christen predigen, dass sich Schwule bewusst für ihren sündhaften Lebensstil entschieden hätten und durch eine Therapie auch wieder zu Heterosexuellen werden könnten. Hier hält die amerikanische Linke – durchaus korrekt – entgegen, Homosexuelle seien mit ihrer Veranlagung geboren worden und können folglich nicht „geheilt“ werden.

Zufallstreffer

Die Erkenntnisse über Erblichkeit von Intelligenz, Geschlechterdifferenzen und die Ursachen der Homosexualität wurden alle durch dieselbe wissenschaftliche Methode (zB. Zwillings- und Adoptionsstudien) gewonnen und sind daher gleichermaßen gut fundiert. Viele Linke entscheiden sich allerdings nur für diejenigen Erkenntnisse, die mit ihrem Weltbild vereinbar sind. Logischerweise kommt es dabei immer auch zu „Zufallstreffern“ – ein linker Homosexuellen-Aktivist könnte aber im Zweifelsfalle kaum begründen, auf welche Weise die Wissenschaft zu ihrer Erkenntnis gekommen ist.

Weit verbreitet ist im linken Lager die These, dass Vergewaltigung ein Herrschaftsinstrument von Männern über Frauen sei, dass es also nur um Macht, nicht um Sex gehe. Abgesehen davon, dass niemals Beweise für diese sinistre Verschwörungstheorie aufgefunden wurden, gibt es weitere begründete Zweifel. Frauen werden meist in ihrem sexuell attraktivsten Alter vergewaltigt – die Machtthese würde aber eine gleichmäßigere Verteilung über alle Altersgruppen hinweg nahelegen. Auch lässt sich zeigen, dass Vergewaltigungen bei vielen Spezies – von Insekten bis hin zu Wirbeltieren – auftreten und damit etwas völlig natürliches sind. Dieser Satz klingt wie eine Provokation. Dennoch: „Natürlich“ ist das, was in der Natur auftritt – ein Werturteil im Sinne von gut oder schlecht ist damit nicht verknüpft.

In einer US-Studie wurden Anhänger und Gegner der Evolutionstheorie über das unterschiedliche Sexualverhalten von Männern und Frauen befragt. Paradoxerweise trafen jedoch die Gegner der Evolutionstheorie die korrekteren Aussagen über die Geschlechtspräferenzen – die sich ja im Laufe der Evolution herausgebildet hatten. Die eher liberalen Anhänger der Evolutionstheorie wollten keine Unterschiede zwischen Mann und Frau erkennen – denn das wäre ja sexistisch!

Jeder ist attraktiv

Jüngst formiert sich im linken Lager die Lookismus-These, die eine Diskriminierung aufgrund des Aussehens ablehnt. Dies ist ein aufrichtiges Unterfangen, das allerdings durch die Forderung, Menschen nicht mehr nach der Schönheit, konterkariert wird. In Wirklichkeit würden Menschen nicht hübsch oder hässlich, sondern nur verschieden aussehen. Wilkürlich seien bestimmte Menschen als schön definiert worden. Dies diene angeblich dem Kapitalismus, da sich so Märkte für Kosmetik oder plastische Chirugie auftäten, oder dem Patriarchat, da Frauen so viel Zeit auf den Konkurrenzkampf um das beste Aussehen aufwendeten, dass sie die männliche Vorherrschaft nicht hinterfragten.

Allerdings ist unser Schönheitsempfinden ein biologischer Instinkt. Auf der ganzen Welt gelten die gleichen Gesichtszüge als attraktiv. Auch bislang unkontaktierte Naturvölker im Amazonasgebiet, die nie zuvor Europäer, Afrikaner und Asiaten gesehen haben, beurteilen Europäer, Afrikaner und Asiaten als hübsch, die auch von Europäern, Afrikanern und Asiaten selbst als hübsch beurteilt wurden. Auch Neugeborene, die noch nicht kulturell „befleckt“ sind, reagieren unterschiedlich auf hübsche und hässliche Gesichter.

Die Gender Studies haben das erklärte Ziel, Geschlechterrollen aufzubrechen. Wohl deshalb zelebrieren sie Transsexualität, denn sie gilt als der Beweis, dass biologisches und gefühltes Geschlecht voneinander unabhängig sind. Tatsächlich aber entscheiden sich Transsexuelle nicht nach Lust und Laune dazu, ihr Geschlecht zu wechseln. Wäre dies so, würden sie diesen Schritt zu einem beliebigen Punkt im Leben vollziehen – laut Studien empfinden sich Transexuelle aber meist schon in der Kindheit als „anders“. Die tiefere Ursache der Transsexualität liegt vermutlich in hormonellen Ungleichgewichten während der Embryonalentwicklung – sie ist also keine Entscheidung, sondern angeboren. Mann-zu-Frau-Transsexuelle haben meist ein Gehirn mit typisch weiblichen Charakteristika und vice versa. Zahnärzte können zudem zuverlässig beurteilen, ob ein Gebiss zu einem Mann oder einer Frau gehört (dieser Befund wird beispielsweise in der Gerichtsmedizin angewandt.) Studien zeigen: Transsexuelle haben oft Zähne, deren Charakteristika zwischen denen von Mann und Frau liegen.

Dass Verwandtenehen unter Türken und Kurden zu Erbkrankheiten führen, gilt als „rassistische Hetze“, obwohl eine ehrliche Debatte medizinisch sinnvoll wäre. Der Verweis darauf, dass Inzest unter den frommen Amish People (und Mormonen) in den USA dieselben Folgen hat, wird sofort geglaubt: Denn diese sind 1. Deutsche und 2. Christen. Mancher Linke ist sich auch nicht zu schade, adlige Politiker, wie z.B. Karl-Theodor zu Guttenberg, als Inzestprodukt zu beschimpfen.

„Jüdische Gene“

Die Debatte über „jüdische Gene“ konnte in Deutschland nicht geführt werden, zu hysterisch waren die Reaktionen. Jede Behauptung in diese Richtung sei eine Wiederbelebung der NS-Rassenlehre. Tatsächlich gehen die Untersuchungen des jüdischen Erbguts auf jüdische Wissenschaftler selbst zurück. Unter anderem treten bestimmte Erbkrankheiten unter Juden gehäuft auf und können durch die Erkenntnisse der Forschung besser behandelt werden. Dass bestimmte Gene bei ihnen verbreiter sind, ist wenig überraschend. Juden heirateten über die Jahrhunderte hinweg hauptsächlich untereinander und da sie eine diskriminierte Minderheit waren, wollten nur wenige Christen oder Muslime zum Judentum konvertieren. Nicht zuletzt definiert sich das Judentum selbst über das Abstammungsprinzip und weniger über ein Glaubensbekenntnis. Antisemitisch sind derartige Thesen nicht, das Gegenteil ist der Fall. Jüdische Antisemiten wie Shlomo Sand versuchen die Legitimität Israels zu untergraben, indem sie behaupten, dass die meisten heutigen Juden vom mittelalterlichen Volk der Chasaren abstammten, der jüdische Staat daher in der Kaukasusregion liegen müsse. Eben diese These wurde durch genetische Studien widerlegt.

In den vergangenen Jahren lassen sich mit immer größerer Präzision genetische Unterschiede zwischen den Menschenrassen ausmachen. Bestimmte Erbkrankheiten kommen bei Europäern, Afrikaner und Asiaten mit unterschiedlicher Häufigkeit vor. Und wenn sich Menschen angeblich nur in ihrer Hautfarbe unterscheiden, müsste afrikanische Albinos doch genau wie Weiße aussehen. Oder etwa nicht? Ein Gerichtsmediziner kann erkennen, ob ein Skelett einmal ein Europäer, Afrikaner oder Asiate war. Manche Wissenschaftler vermuten, dass bestimmte Knochenproportionen besonders hilfreich für das schnelle Laufen sind – immerhin sind von den 125 Sprintern, die die 100m in unter 10 Sekunden absolviert haben, 120 afrikanisch. Gesicherte Erkenntnisse über Rassenunterschiede bezüglich der Intelligenz oder des Aggressionspotentials gibt es nicht – die jüngsten Forschungsergebnisse liefern also keinerlei Legitimation für Rassismus.

Eine Unterdisziplin der Psychologie befasst sich mit „stereotype accuracy, also der Frage, ob Vorurteile gegenüber bestimmten Gruppen auch eine reale Entsprechung haben. So kam eine Studie des Linguisten Emil Kirkegaard 2016 zu der Erkenntnis, dass die Einschätzung der Dänen, welche Einwanderergruppe mit welcher Häufigkeit Sozialhilfe bezieht, relativ genau die tatsächlichen Verhältnisse abbildet. In den USA haben Studien gezeigt, dass Annahmen über kriminelle Afroamerikaner oder gebildete Asiaten ihre Entsprechung in den jeweiligen Statistiken finden. Im Antirassismusdiskurs wird jedoch stets verneint, dass ein Vorgehen gegen Stereotype erst dann Erfolg zeigen kann, wenn die zugrundelegenden Probleme (wie z.B. Kriminalität) verschwinden. Eine Ungleichheit wie die zwischen Asiaten und Afroamerikanern gilt Geisteswissenschaftlern oft als Diskriminierung – ohne die entsprechenden mathematischen und statistischen Kenntnisse kommt es aber schnell zu diesem Fehlschluss.

Naturwissenschaftler hinterfragen mehr

Ein geringeres Niveau ist den Geisteswissenschaften inhärent. So sind sie laut Studien weniger intelligent als Naturwissenschaftler. Man mag einwenden, dass dies nur daran liegt, dass der IQ-Test die mathematischen Fähigkeiten, die ein Geisteswissenschaftler meist nicht benötigt, am zuverlässigsten erfasst und daher eine Schräglage existiert. Aber selbst wenn man nur die verbale Intelligenz erfasst, liegen Naturwissenschaftler meist noch vor Geisteswissenschaftlern.

Während ein Geisteswissenschaftler oft zufrieden seine Arbeit abschließt, sobald er genug Argumente für die eigene Position gefunden hat, fängt ein Naturwissenschaftler erst richtig an. Er wird versuchen, möglichst viele Argumente gegen seine These zu finden, bevor er sich seiner Sache sicher ist. Macht ein Historiker einen kleinen Fehler, berührt dies meist seine Kernthese nicht. Ist jedoch ein Physiker unachtsam, landet eine Sonde nicht sanft auf der Marsoberfläche, sondern zerschellt auf ihr. In den verschiedenen Disziplinen haben sich daher unterschiedliche Fehlerkulturen herausgebildet.

Ein Geisteswissenschaftler trifft zumeist spezielle Aussagen, die also jeweils für eine Person, ein Jahr, ein Land etc. zutreffend sind, während der Naturwissenschaftler allgemeine Aussagen trifft, die auch Vorhersagen bezüglich der Zukunft ermöglichen – zum Beispiel den Zeitpunkt der nächsten Sonnenfinsternis. Naturwissenschaftler sind daher stetig bemüht, ihre eigene Erkenntnis immer wieder aufs neue zu hinterfragen und mit dem aktuellen Forschungsstand abzugleichen, wo Geisteswissenschaftler eine „Wahrheit“ nach der anderen produzieren.

Der Wunsch nach Objektivität steht dabei oft genug an hinterster Stelle. So wurde der Einwand, die Post-Colonial Studies könnten unmöglich objektiv sein, da mehrere seiner Vertreter gegen die europäische Kolonialherrschaft kämpfen (teils nicht nur ideologisch, sondern auch durch Mitgliedschaft in den entsprechenden Befreiungsbewegungen), durch den Hinweis zu entkräften versucht, dass Wissenschaft ohnehin nicht objektiv sein könne. Weil sich das hehre Ziel also ohnehin nicht erreichen lässt, muss man es nicht einmal mehr versuchen.


Lukas Mihr

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Kommentare ( 71 )

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„immerhin sind von den 125 Sprintern, die die 100m in unter 10 Sekunden absolviert haben, 120 afrikanisch. Gesicherte Erkenntnisse über Rassenunterschiede bezüglich der Intelligenz oder des Aggressionspotentials gibt es nicht – die jüngsten Forschungsergebnisse liefern also keinerlei Legitimation für Rassismus.“ hierzu muss ich nochmal kurz was schreiben. Der Autor folgert also korrekt, dass es keinen Rassismus darstellt, wenn man wissenschaftlich korrekt feststellt, dass diverse afrikanische Populationen auf den Kurzstrecken Europäern überlegen sind. Aber wenn man wissenschaftlich korrekt feststellt, dass Europäer den Afrikanern im Ingenieurswesen überlegen sind, dann ist das Rassismus? Der Autor perpetuiert hier lediglich den antiweißen Rassismus. Wenn rauskommt,… Mehr

Ihr Kommentar…Geehrter Horst, der Autor will doch mit seinem Beispiel (Überlegenheit schwarzer Sprinter gegenüber weißen) nur belegen, dass es sehr wohl Erkenntnisse zu Unterschieden der Rassen gibt, die aber vom linken Spektrum geleugnet werden. Und damit will er belegen, dass Linke ebenso wissenschaftsfeindlich sein können wie rechte. Aus genau dem Grund gibt es sicher auch keine Studien, die belegen könnten, dass Angehörige der weißen Rasse in bestimmten Bereichen der schwarzen überlegen sein könnten.

Liebe Eva,

doch, diese Studien gibt es. Man ignoriert sie nur, weil nicht PC. Stellen Sie sich doch einfach mal die Frage, ob es nur Zufall ist, dass Weiße zum Mond geflogen sind, aber Schwarze südlich der Sahara, oder die Aborigines bis heute das Rad nicht erfunden haben. Das hat einen Grund und dieser Grund lautet nicht „Kolonialismus“.

* Aus genau dem Grund gibt es sicher auch keine Studien, die belegen könnten, dass Angehörige der weißen Rasse in bestimmten Bereichen der schwarzen überlegen sein könnten. *

*

Hä? Wie bitte?

Es gibt Tausende Studien, die belegen, dass Weiße europäischer Abstammung den Schwarzen in Bezug auf Intelligenz überlegen sind.
Ja mehr noch: Alle Studien zeigen übereinstimmend, dass der Intelligenzunterschied beträchtlich ist.

Oder war dieser Satz ironisch gemeint?

Nun gut, sagen wir, keine vom linken Mainstream anerkannten wissenschaftlichen Studien ….. 😉

Schade, der gute Artikel bricht mittendrin ab – hoffentlich geht der noch etwas weiter und kommt dann noch näher auf den ideologischen Hintergrund dieses weithin in MSM beklatschen „Marches“ zu sprechen.

So lange es noch Lehrstühle für Gender“wissenschaften“ gibt, so lange nehme ich mir als Naturwissenschaftler das Recht raus, diese Märsche nicht für voll zu nehmen. Der Fisch stinkt hier am Kopf und zwar gewaltig!

Intellectual dark web auf deutsch. Sehr schön. =) Vlt. das nächste mal auch auf das genauere Wesen des Marxismus eingehen. Der Marxismus basiert auf zwei Grundannahmen (Axiome), die da wären: 1. Alle Menschen sind gleich. 2. Wenn eine Gruppe Menschen erfolgreicher (zB. auf ökonomischer Basis) ist, unterdrückt diese Gruppe die weniger erfolgreichen Gruppen und muß daher bekämpft werden. Beide Annahmen sind übrigens falsch. Wenn man das erste Axiom des Marxismus angreift, wird man zum Rassisten, Sexisten und sonstigem erklärt, je nach Gruppenaufteilung. Der Marxismus ist somit ein Machtinstrument, mit dem gewissenlose Personen Gruppen deren Idividuen schlechter Abschneiden gegen die Gruppe,… Mehr

Sehr gut zusammengefasst. Ein gutes Beispiel ist „Lyssenkoismus“.

Sehr geehrter Her Mihr, Sie bringen es bestens auf den Punkt, danke. Gerade im Umweltbereich kenne ich aus eigener Erfahrung die Kombination von Arroganz, Weltanschauungseifer, Vorurteil und Inkompetenz seit mehr als 30 Jahren. Das hat inzwischen teils Lyssenko-artige Dimensionen erreicht, von der Gender-Ideologie etc. ganz zu schweigen. Die Kreationisten sind dagegen harmlos, oft wollen sie sich nur eine Nische für ihr Weltbild sichern. Ich habe jedenfalls in D. keinen kennengelernt, der im Ernst Einfluss auf den Kurs der Wissenschaft nehmen will. Popper schrieb einmal, Wissenschaft gedeihe eigentlich nur in einer Offenen Gesellschaft (in seinem Sinne, nicht dem heutigen pervertierten, dem… Mehr
Sehr schön, man kann heutzutage den Namen Karl Popper nicht oft genug erwähnen. In diesem Zusammenhang sollte man sich dessen Unterscheidungskriterium zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft immer wieder in Erinnerung rufen. In einer funktionierenden Wissenschaft ist die systematische Fehlerkorrektur gleichsam implementiert. Pseudowissenschaft, worunter Popper zu seiner Zeit vor allem Marxismus aber auch Psychoanalyse (das wäre evlt. einmal eine Extradiskussion wert) verstand, erkennt man an ihren Techniken der Selbstimmunisierung gegenüber Einwänden. Der gendernde Grünmarxist beispielsweise begegnet unpassenden Einwänden aus der Biologie beispielsweise gerne mit dem schlichten Verdikt, die Biologie spiele für das menschliche Verhalten keine Rolle (ganz im Sinne von „nix hat… Mehr

Meiner Erfahrung nach wird Psychoanalyse im akademischen Bereich nicht mehr beachtet bzw. nur noch als historischer Schritt zur heutigen klinischen Psychologie behandelt. Dass es dennoch reihenweise Psychotherapeuten gibt die mit Psychoanalyse arbeiten dürfte eher die Schuld der Krankenkassen sein die soetwas bezahlen.

Wie bitte?! Vererbte Intelligenz? Menschenrassen? Jüdische Gene? Wer bitte forscht und gendert bezüglich solcher „Abstammungen“? Hatten wir das nicht schon einmal Mitte des vorigen Jahrhunderts? Haben wir momentan keine anderen Probleme als solche wie oben genannte? Können unsere Studienabsolventen nicht endlich einmal in die Zukunfts- und Produktentwicklung gelenkt werden? Da hapert’s in D ganz eklatant, und wenn wir nicht gegensteuern, wird uns China rasant überholen. Wir können in D keine Autobahnen, Flughäfen, Bahnhöfe mehr bauen (da unzulänglich ausgebildete Ingenieure), gendern und wissenschaftlichen uns im Nirvana und Globalisierungswahn herum.

Auch in China werden derartige Forschungen betrieben. Das ist auch durchaus sinnvoll, denn um die Realität ändern zu können, muss man sie verstehen.

Die Probleme, die Sie gern geloest sehen moechten, haengend nun mal zwingend mit den im Artikel genannten ‚Problemen‘ zusammen…
Mit einem IQ um die 70 baut man keinen Flughafen, man baut nicht einmal Behausungen mit mehr als einem Stockwerk.

Zur „Zukunfts- und Produktentwicklung“ gehört zumindest in meinem Fach auch die Pharmakogenetik, aus der sich viele der o.g. Themen als Nebenprodukt ergeben…

Da geht wohl bei Ihnen einiges durcheinander, wenn Sie Gendern und solide Wissenschaft in eins verrühren. Unter den von Ihnen angegebenen Prämissen hätte es schwerlich einen Einstein gegeben, denn was hat der schon an Produkten entwickelt! Diejenigen, die über Intelligenz forschen, möchten in der Regel das komplexe Zusammenspiel von genetischer Disposition und Umweltfaktoren während der individuellen Entwicklung verstehen. Und dabei kommt, je nach Maßzahl und Bereich und Umgebung, um die es geht, u.a. ein Wert für die Erblichkeit von Intelligenz heraus. Soll man den verschweigen? Analog hat es konkrete Folgen, wenn in bestimmten Gruppen, z.B. von Juden, Genvarianten gehäuft auftreten,… Mehr
„Haben wir momentan keine anderen Probleme als solche wie oben genannte? “ Wenn sie ein durch affirmative action aufgrund ihrer Rasse diskriminierter Weißer/Asiate in den USA sind würde sie dieses Thema durchaus interessieren. Die US-Linken behaupten alle Unterschiede in Bezug auf die gesellschaftliche Situation der einzelnen Gruppen sind auf Diskriminierung zurück zuführen. Also hat man eine instituionelle Diskriminierung auf Rassenbasis implementiert, zum Nachteil von Weißen, Juden, Asiaten. Leistung soll nicht mehr über das Fortkommen entscheiden, sondern Rasse (auch bekannt als Identitätspolitik), sprich als Asiate dürfen sie mit einem SAT-Score, mit dem sie als Schwarzer an jeder Uni angenommen würden nicht… Mehr

Ich kann Ihnen sagen, warum wir uns damit befassen sollten.

Laut Nyborg benötigt eine Demokratie eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von über 90. Wenn Sie jetzt massenweise Leute aus einer Region importieren, wo der IQ irgendwo bei 80 rumdümpelt, dann ist es bald vorbei mit der Demokratie.

Naja der march of science ist ja doch hauptsächlich von Linken (in den USA „Liberale“ genannt) initiiert worden. Sieht man ja auch hier in der BRD. Z.B. march of science in Frankfurt: „Wir sind tolerant und weltoffen“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). „Aber wir haben keinen Platz für Rassismus, Ausgrenzung, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamophobie“. Oder in Köln labert Herr Yogeshwar wieder irgendwas über fake news labert. Auch in Köln verbreitet ein Herr Ewald die fake news, dass bestimmte Wörter wie diversity aus offiziellen Dokumenten verbannt sind. Und das Thema Klimawandel und Trump ist viel zu komplex, um es in einem kurzen… Mehr

Wie bitte?! Vererbte Intelligenz? Menschenrassen? Jüdische Gene? Wer bitte gibt denn hier die Veröffentlichung von derartigem pseudowissenschaftlichen Unfug frei?! Mir stehen die Haare zu Berge, ein solcher Müll ist des Einblicks nicht würdig! Peinlich!

Keine Menschenrassen? Hm. Ich habe vor einiger Zeit ein Mittel gegen Bluthochdruck verschrieben bekommen. Auf dem Beipackzettel: „Nicht einnehmen, wenn der Patient der schwarzen Rasse angehört.“ (Ich habe das übersetzt, ich lebe in Polen und kaufe auch dort meine Medikamente.)

@Ronja: Okay, Sie haben jetzt Ihre Meinung kundgetan. Aber es fehlen leider die Gegenargumente. Hat das vielleicht Ideologische Gründe? Dann begründen Sie es eben ideologisch. War es einfach nur ein Reflex ohne geistigen Tiefgang wie es Kommentator R.J. Ihnen schon vorgeworfen hat?

Haben Sie sich schon mal die Frage gestellt, warum es in Kenia jede Menge Wunderläufer gibt und keine Wunderschwimmer.
Kleiner Tipp:
Das hängt mit dem Körperschwerpunkt zusammen.

Sie sollten genau lesen statt reflexhaft mit sprachlichen Auswürfen zu reagieren und Ihre Kenntnisfreiheit zur Schau zu stellen. Dass Intelligenz zu 50 und mehr Prozent vererbt wird, ist durch unzählige Untersuchungen belegt. Dass Menschenrassen auch im biologischen Sinne bestehen, sehen Sie einfach daran, dass für eine Reihe von medizinischen Messgrößen (z.B. die Lungenfunktion) die Referenzwerte (Normalwerte) mit der Herkunft variieren. Dass es Genvarianten und Gendefekte gibt, die unter bestimmten Gruppen von Juden gehäuft auftreten, weil sie sich aufgrund ihrer Segregation im Lauf der Jahrhunderte akkumulierten, ist ebenfalls bestens bekannt. Spezielle Varianten, die nicht zwingend Defekte sein müssen, lassen sich unter… Mehr
Das ist alles andere als pseudowissenschaftlich, aber es widerspricht der marxistischen Orthodoxie, dass der Mensch ein unbeschriebenes Blatt ist, das von Sozialingenieuren nach Belieben geformt werden kann. Deshalb scheinen Sie das nicht glauben zu wollen, weil Sie nie was anderes gehört haben. Intelligenz ist vererbbar. Es gibt Menschenrassen (wobei man lieber von „Populationen“ spricht, weil „Rasse“ ein nicht genauer Begriff ist.) Was ist denn eine Rasse? Nehmen wir mal das Beispiel des Hundes. Eine Rasse ist letztlich nichts anderes als die Summe vererbbarer Merkmale. Wenn sich zwei Rotteiler paaren, dann können auch Sie mit 100% Gewissheit sagen, dass es sich… Mehr

ich denke, dass die Verwendung von „Population“ und Vermeidung von „Rasse“ im wesentlichen dem negativen Beiklang von „Rasse“ geschuldet ist. Die Probleme, Rassen zu unterscheiden sind nicht größer als die, Populationen zu unterscheiden.
Auch da klappert aber schon die Pinker’sche Euphemismus-Tretmühle. Wenn Sie z.B. auf „Zeit Online“ von weißen und schwarzen Populationen sprechen werden Sie nicht weniger als Rassist angegriffen als wenn Sie von weißen oder schwarzen Rassen sprechen.
Es sei denn Sie sprechen von z.B. „weißer“ Gier und „schwarzer“ Musikalität. Das ist OK und bleibt unwidersprochen.

„ich denke, dass die Verwendung von „Population“ und Vermeidung von „Rasse“ im wesentlichen dem negativen Beiklang von „Rasse“ geschuldet ist.“

Ja, auch, das ist korrekt. Aber eine Rasse kann aus mehreren Populationen bestehen, die sich nochmal voneinander unterscheiden.

Der Begriff „schwarze Rasse“ ist sehr ungenau, was sie im Sport gut sehen können. Die Kenianer haben Körper, die für die Langstrecken geschaffen sind, aber auf 100m haben die keine Chance.

Linke sehen sich als Verteidiger der Wissenschaft gegen Angriffe von rechts

Die machen doch damit den Bock (sich) zum Gärtner: siehe z.B. Grüne und „Gender“ und Pädophilie… Das hat ja mit Wissenschaft (sensu reproduzierbare Ergebnisse) nichts zu tun, das ist eine Sozialreligion. So gesehen sind nur die Naturwissenschaften (annähernd) objektiv, Geisteswissenschaften sind grösstenteils „Philosophie“, die ich damit nicht abwerten will (wenn das Gedankengebäude vernünftig konstruiert ist; siehe z.B. Kant).
Wer wählt so was ?

Geisteswissenschaften sind heutzutage institutionalisierter Marxismus. Nichts weiter. Das war ja auch das Ziel der Frankfurter Schule, die sich ursprünglich „Frankfurter Institut für Kommunismus“ nennen wollte und sich dann dachte: „Ah, das ist etwas zu auffällig, wir nennen uns lieber Soziologen.“

„Gesicherte Erkenntnisse über Rassenunterschiede bezüglich der Intelligenz oder des Aggressionspotentials gibt es nicht “ Hier wird der Autor leider selbst Opfer der PC. Diese Kenntnisse gibt es sehr wohl, werden aber nicht gern gesehen. Es ist kein Zufall, dass die europäischen Kolonialherren in Subsahara-Afrika auf Menschen gestoßen sind, die nichtmal das Rad erfunden haben. Der durchschnittliche IQ dort beträgt 70. Weiters ist es nicht verwunderlich, dass Japan eine Ingenieursnation ist, der durchschnittlich IQ der Japaner beträgt 107. Und warum Juden bei den Nobelpreisen stark überrepräsentiert sind, erklärt auch der IQ. Die Ahkenazim haben im Schnitt einen IQ von 115. Der… Mehr

„„Gesicherte Erkenntnisse über Rassenunterschiede bezüglich der Intelligenz oder des Aggressionspotentials gibt es nicht “

Noch ein Nachtrag hierzu:
Zum Aggressionspozenzial gibt es natürlich auch Erkenntnisse. Europäer haben einen deutlich geringeren Testosteronspiegel als Schwarzafrikaner. Darüber hinaus ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Kriminalität einen Sweet Spot bei einem IQ von 85 hat. Die Gefängnisse sind voll mit Menschen (unabhängig der Ethnie), die einen IQ um 85 haben.

Danke für diese Klarstellung, so etwas wird in der Tat sehr ungern gehört, und schon ist es mit der Wissenschaft als öffentlich zugänglicher sorgfältiger, überprüfbarer Feststellung von Sachverhalten vorbei. Was man aus den Ergebnissen folgert, ist ja eine andere Sache. Man sieht aber z.B. an der Klimaforschung gut, dass inzwischen quasireligiöse Ziele die Richtung und Ergebnisse der Forschung weitgehend bestimmen. Leider geht inzwischen auch ein Teil der Forschung zu Luftschadstoffen in diese Richtung. Und so fällt wissenschaftliche Bastion um Bastion, die Sozialwissenschaften sind ja inzwischen weitgehend Dienstleister des politisch-parareligiösen Eifers. Ich empfehle ein Studium der Ära Lyssenko.

„Was man aus den Ergebnissen folgert, ist ja eine andere Sache. “ Das ist absolut korrekt. Wissenschaft an sich ist ja wertfrei. Und ich finde es schade, dass der Autor andeutet, derartige Erkenntnisse würden Rassismus legitimieren. Rassismus ist grundsätzlich durch gar nichts zu legitimieren! Was ist denn Rassismus? Es bedeutet, dass man das Individuum anhand seiner ethnischen Gruppenzugehörigkeit beurteilt. Und genau das kann man mit den IQ-Studien nicht machen. Die Unterschiede innerhalb einer Gruppe sind schließlich auch größer als die Unterschiede zwischen Gruppen. Diese IQ-Studien haben aber dann einen Wert, wenn man aus einer bestimmten Region der Welt Millionen von… Mehr

* Was ist denn Rassismus? Es bedeutet, dass man das Individuum anhand seiner ethnischen Gruppenzugehörigkeit beurteilt. Und genau das kann man mit den IQ-Studien nicht machen. Die Unterschiede innerhalb einer Gruppe sind schließlich auch größer als die Unterschiede zwischen Gruppen. *

Das meiste, das Sie in verschiedenen Kommentaren sagen, ist zutreffend. Aber den letzten Satz sollten Sie unbedingt streichen.
Da werden nämlich zwei Dinge miteinander vermengt, die absolut nichts miteinander zu tun haben.

Es gilt grundsätzlich, dass man Menschen nicht diskriminieren (im Sinne von: als minderwertig betrachten) sollte.
Wie stark sich Populationen überlappen, ist völlig unerheblich. Das kann doch gar keine Rolle spielen!

Lieber Ronald

zum einen kann man hier nichts streichen, zum anderen wüsste ich auch nicht wieso. Ich habe lediglich gesagt, dass man aufgrund einer Gruppenzugehörigkeit kein Individuum beurteilen kann, oder soll, da eine statistische Größe über eine Gruppe keine Aussage über ein Individuum treffen kann.

Doch, den letzten Satz sollte man unbedingt streichen, da durch das Wort „schließlich“ eine Verbindung zwischen der Abwertung auf der einen und dem Ausmaß der Gruppendifferenz auf der anderen Seite hergestellt wird.
Diese beiden Dinge haben absolut nichts miteinander zu tun.

Zur Not könnte man das Wort „schließlich“ streichen und zusätzlich durch einen neuen Absatz kenntlich machen, dass nun ein neuer Aspekt kommt. So wie das dasteht, ergibt sich eine unzulässige Verknüpfung.

Aso.

Na das ist was anderes. Ja, das kann man so interpretieren, wie es gar nicht gemeint ist, das ist richtig. Danke für den Hinweis.

Sieh an, was man beim Googeln findet:
https://www.welt.de/wissenschaft/article2107370/Der-Intelligenzquotient-der-Tuerken.html
So ein Artikel ist heute in der Presse kaum noch vorstellbar

Lustig an dem Artikel ist ja, dass die Experten um das Problem herumlavieren. Sehr entlarvend ist der Satz: „… ein niedrigerer IQ bedeutet lediglich, daß bei den Zugewanderten der Anteil Hochbegabter geringer ist.“ Ach was! Und das hat damit zu tun, dass die gesamte Normalverteilung nach links gerutscht ist, was heißt, dass die gesamte Population im Schnitt weniger intelligent ist. Es ist so als würde man sagen: „Asiaten sind nicht nicht deshalb in der NBA unterrepräsentiert, weil sie im Mittel kleiner sind als Schwarze, sondern weil es lediglich weniger Großwüchsige unter ihnen gibt.“ Da hat jemand das Prinzip „Normalverteilung“ offenbar… Mehr

Ergänzung: Der Anteil Hochbegabter ist nicht nur „geringer“, er ist verschwindend gering. Definiert man beispielsweise „hochbegabt“ als oberhalb 1 Standardabweichung liegend, so trifft das auf ca. 16% der Population zu. Verschiebt man die Verteilung um 1 Standardabweichung nach unten, so entspricht der Grenzwert einer Abweichung von 2 Standardabweichungen vom Mittelwert, oberhalb dessen nur noch 2,5% der Population liegen. So sieht es aus. Danke noch einmal für alle Ihre Kommentare.

Lieber R.J.,

ist es nicht so, dass man Hochbegabung mit einer doppelten Standardabweichung definiert, also ab einem IQ von 130? Das wären dann 2,5% der hiesigen Population, aber nur 0,03 Prozent einer Population, die um eine Standardabweichung nach links versetzt ist.

Völlig richtig, ich wählte aber mit Absicht für meinen Zweck eine weichere Definition, da sie m.E. das verfügbare intellektuelle Potential in einer Population besser beschreibt als die geringe Zahl eigentlich Hochbegabter und völlig genügt, den Aberwitz zu illustrieren, mit seiner Politik oder Nichtpolitik die sowohl aktuellen als auch prospektiven intellektuellen Nieten der Welt regelrecht einzuladen.

Von Hochbegabung spricht man in der Regel bei einem IQ >= 130.
Detlef H. Rost (2009). Intelligenz. Mythen und Fakten. Weinheim: Beltz, S.153

In Bezug auf Deutsche trifft dies auf etwa 2,3 Prozent zu.

In Bezug auf Türken sind es etwa o,4 Prozent.

Danke für Ihre Kommentare, es ist gut bekannt, dass erstens die Verteilung von IQs gleich welcher Sorte recht gut einer Normalverteilung folgt und dass zweitens die Standardabweichungen ziemlich konstant sind. Das bedeutet, wie Sie schreiben, dass die Perzentile einschließlich Median (ungefähr gleich Mittelwert) allesamt um einen ähnlichen Betrag verschoben sind. Es hilft auch nicht, wie es gerne geschieht, die IQ-Messung anzuzweifeln, denn die ist gut standardisiert, ebenfalls hilft es nicht, auf „andere Fähigkeiten“ auszuweichen, denn in der hiesigen Gesellschaft braucht man am ehesten die, welche konventionelle IQs messen, man braucht nicht eine überragende Begabung, Spuren in der Savanne zu lesen… Mehr

Lieber R.J.:

„Es hilft auch nicht, wie es gerne geschieht, die IQ-Messung anzuzweifeln, denn die ist gut standardisiert, “

Die IQ-Messung ist vor allem so standardisiert (was ein häufiger, ich will schon sagen, trotzig-verzweifelter Kritikpunkt an ihr ist), dass sie über kulturelle Grenzen hinweg funktioniert und nicht „eurozentristisch“ ist. Wenn dem so wäre, müssten weiße Europäer am besten abschneiden und nicht Ostasiaten und Ashkenazim.

Bei islamischen Staaten kommt noch der Inzuchtcharakter erschwerend hinzu, der nachweislich nicht nur den IQ einer Population, sondern den gesamten Genpool ruiniert.

Was uns auch interessieren sollte:
Ich glaube, Nyborg hat wissenschaftlich untersucht, dass Demokratien nur funktionieren können, wenn die Bevölkerung einen IQ von über 90 hat, wobei es bereits in den niedrigen 90ern sehr schwierig wird. Das ist ein weiterer Grund, die Einwanderung aus Gebieten abzulehnen, deren Bevölkerung einen IQ von einer Standardabweichung unterhalb der einheimischen Bevölkerung hat. Nicht nur der Islam gefährdet die Demokratie, sondern auch ein Mangel an Intelligenz. Wenn beides zusammenkommt, ist es noch schwieriger.

„aber dann abzulehnen, dass sich das Gehirn, das 20% der gesamten Energie des Körpers benötigt, sich überall auf der Welt identisch entwickelt hat,“

Das muss natürlich heißen:

„… aber dann zu postulieren, dass…“