Was bei der Erziehung muslimischer Männer falsch läuft

Erziehung ist der Schlüssel in der Intergrationsfrage. Der Dortmunder Professor Ahmet Toprak vertritt statt "Kuschel-Pädagogik" eine konfrontative.

imago images / Oliver Schaper
Ahmet Toprak ist Professor für Erziehungswissenschaften an der Fachhochschule Dortmund

Natürlich sieht sich der Professor und Dozent der Fachhochschule Dortmund als klassischer „Bildungsaufsteiger”, und das sagt der türkeistämmige Kurde und Alevit Ahmet Toprak im Radiogespräch auch. Schon als Hauptschüler war es Topraks größter Wunsch, irgendwann einmal zu studieren, seinen Eltern schwebte eher ein handwerklicher Beruf für den Sohn vor. Toprak sieht sich auch deshalb als Bildungsaufsteiger, weil männliche Migranten, besonders männliche Muslime seltener studieren (als beispielsweise Muslimas, die sich durch ein Studium mehr Freiheiten und Eigenständigkeit erkämpfen), und weil selbst unter den sechs Geschwistern nur drei (mit Ahmet Toprak) studiert haben.

Obwohl der Professor in einer besseren Wohngegend lebt, wie er live zugeschaltet zugibt, fahre er auf dem Damenfahrrad samt Satteltasche täglich zur Fachhochschule. Das sei allein praktischer Natur, einmal wurden wohl die Bremsen am Rad sabotiert, und nun könne Toprak dann schneller abspringen, sollte er wieder in Gefahr geraten. Große Kritik und Gefahren, so vermutet der Autor, lauern für Ahmet Toprak, der nicht muslimisch religiös und auch nicht ideologisch erzogen wurde, wohl aus jeder extremen Ecke.

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Der 50-jährige Hochschulprofessor legt wenig Wert auf Status und Anrede und man nimmt ihm dies auch ab. Toprak, der in Pädagogik promovierte, gilt als Leisetreter seiner Zunft, sein jahrelanges Forschungsobjekt rund um eine weitsichtige und konfrontative Pädagogik im Umgang mit männlichen und jugendlichen (sowie auch vorbestraften) Muslimen, sowie sein letztes Buch jedoch – „Muslimisch, männlich, desintegriert: Was bei der Erziehung muslimischer Jungen schief läuft” –  im September vergangenen Jahres im Econ-Verlag, erschienen, hat viele Kritiker und ein großes Echo hervorgerufen.

Auch weitere Bücher mit zugespitzten, aber nicht minder wahren Titeln hat der Erziehungswissenschaftler bereits veröffentlicht, zum Beispiel, „Muslimische Jungen – Prinzen, Machos oder Verlierer?”, bereits 2012 publiziert oder genauso, „Unsere Ehre ist uns heilig”, und eben Topraks Forschungen im Milieu der moslemischen Zuwanderer seit Jahren, das er selbst bestens kennt und mit Kollegen im Buch „Konfrontative Pädagogik – Intervention durch Konfrontation” vorstellt.

Man kann Toprak attestieren, dass er auf die Problematik der Desintegration, oder dass Integration keine Einbahnstraße sein kann, schon seit über zehn Jahren hingewiesen hat. Allein, viele Politiker aus den verschiedenen Regierungen schenken Experten aus dem kulturellen Milieu selbst wenig Gehör oder Interesse. Und so kommt es, dass seine Beschäftigung mit muslimisch geprägten Jugendlichen und deren Kultur und Traditionen, immer wieder für Schlagzeilen sorgen. Die Jugendlichen selbst aber wohl auch.

Der Professor sieht es als seine Pflicht an, die deutsche Gesellschaft und das Bildungswesen an sich, aber auch die türkischstämmigen Familien selbst (seit 2014/2015 kommen vermehrt weitere Nationalitäten aus islamisch geprägten Ländern hinzu, mit vielen jungen Männern) aufzuklären.

Wer thematisiert denn sonst noch neben Toprak Zwangsehen auch aus männlicher Sicht? Viele Männer haben damit kein Problem, arrangieren sich damit oder müssen sich dem kulturellen Diktat der Familie eben beugen. Oder mit deren Art, Konflikte rund ums Thema der angekratzten Ehre zu lösen.

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Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass sich neben Ahmet Toprak natürlich auch andere Kenner der islamischen Kultur dieser Themen annehmen – auch hier bei TE, z. B. mit Ismail Tipi (der auch ständig angefeindet wird), Professor Bassam Tibi oder auch Necla Kelek, sowie der Psychologe Ahmad Mansour. Alle teilen sie die Erfahrungen, dass ihnen viele Politiker zwar eine Plattform anbieten, die gezogenen Schlüsse jedoch meist ignorieren. Oft werden diese Aufklärer gar als Spalter diffamiert. Das scheint der ruhige und fast schüchtern wirkende Toprak aber auszuhalten.

Toprak lächelt selbst die Erlebnisse weg, wenn ihn Außenstehende oder neue Professoren an der Hochschule voreingenommen für den Hausmeister oder früher für einen Studenten gehalten haben. Heute stellt er die Dinge dann schon mal richtig und stellt sich als Dekan der Fakultät vor. Nie würde er deshalb einer Mehrheit der Deutschen einen latenten Rassismus unterstellen. Ja, Toprak kennt das Milieu und die Verhaltensweisen, über die er forscht. Ob Toprak denn als junges Kind oder Jugendlicher auch, muslimisch, männlich und desintegriert gewesen sei, möchte der Moderator wissen?

Der Professor lächelt und fasst seine Herkunft und Erziehung in etwa so zusammen: „Also bei mir war es nochmals anders, wir sind nicht muslimisch, sondern alevitisch, und gehören auch noch der Minderheit der Kurden an. Alevitisch und kurdisch zu sein, das war dann in dieser Kombination umso schwieriger, weil, wie Sie wissen, beide Minderheiten wurden von der Türkei immer unterdrückt.” Seine Familie sei von daher eher als rebellisch einzustufen gewesen, nichts mit dem Islam am Hut, alevitisch und eher humanistisch sei er erzogen worden.

Den türkischen Gastarbeiterfamilien, besonders der ersten beiden Generationen, mache er gar keine Vorwürfe, wenn sehr viele von ihnen an Traditionen und Werten in der Fremde festhielten, das sei ja auch so etwas wie ein Anker, sich sicher zu fühlen im eigenen Familienkreis.

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Insgesamt, so Toprak, wenn er auch noch auf den Gastarbeiter-Anwerbestop von 1973 (Brandt-Regierung), oder auf die Kohl-Ära der 80er und 90er Jahre zurückblickt, habe es auf beiden Seiten Versäumnisse gegeben, die eine Integration besonders der Türken umso schwieriger gemacht habe. Die Rückkehrerprogramme als Beispiel, mit genug Geld gefördert, um den Gastarbeitern die Rückkehr in die Heimat schmackhaft zu machen (one-way-ticket, 10.500 Mark, ohne Rentenansprüche; die meisten lehnten natürlich ab).

Heute hat sich der Spieß komplett gedreht, meint der Radiosprecher, die Integrationswilligkeit müsse nachgewiesen werden. Toprak sagt, ohne rudimentäre deutsche Sprachkenntnisse müsse man gar nicht anfangen, über Integration zu reden. Die Integrationsbemühungen und Programme von deutscher Seite seien sehr gut und vielfältig, natürlich lasse sich über manche Fragen der Integrationsprüfungs- und Orientierungskurse streiten, aber neben der Sprache müssten noch viel mehr die Rechte, Werte und Pflichten, die in der Bundesrepublik gelten, vermittelt werden. Eigentlich wüssten die meisten Zuwanderer auch, was sie in Deutschland erwarte und was verlangt würde.

Konterkariert der türkische Präsident Erdogan nicht die deutschen Integrationsbemühungen? Und finden die Türken denn so eine Art politischen Übervater gut? Nun, so Toprak, in Erdogan würden viele Türken tatsächlich eine Art Übervater sehen, der ihnen und der Türkei etwas Stolz zurückgegeben habe, eine Art türkisches Erfolgsmodell mit Wohlstand. Erdogan wolle der NATO und der EU vermitteln: Ihr habt uns lange klein gehalten, das müssen wir nicht mit uns machen lassen.

Ob das Erdogan-Übervater-Modell auch in die Familien hineinstrahle, sei einmal dahingestellt. Von den rund 4,8 Millionen Muslimen in Deutschland (Toprak meint, es wäre nicht sicher, ob diese Zahl auch die Zuzüge aus Syrien und anderswo zu 100% beinhalte), wovon drei Millionen Türken seien, sagt Toprak:  „Ein Drittel oder Zwei-Fünftel, also 33 bis 40 %, werden konservativ bleiben.” Über deren Werte und Verhaltensweisen würden wir uns dann noch lange wundern, beziehungsweise mit diesen auseinander setzen müssen.

Ich selbst, beschäftigt mit zahlreichen interkulturellen Veranstaltungen mit Männern aus dem arabisch-afrikanischen Raum, kann Toprak bestätigen, dass in fast jeder Veranstaltung Männer Diskussionen anzettelten, sobald die Themen, „Gleichberechtigung“ sowie „Gleichgeschlechtliche Ehen“, angesprochen und erklärt wurden. Da gibt es noch viel Aufklärungsbedarf in Zukunft.

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Bei Ahmet Toprak sieht der Ansatz so aus, dass das Ziel aller pädagogischen Arbeit, zunächst das Erfassen der Lebensbedingungen und der kognitiven Hypothesen ist, um die zu Gewalt neigenden türkischstämmigen Jugendlichen besser zu verstehen, und um mit Fingerspitzengefühl, einer entsprechenden pädagogischen Methode und einer auf diese Zielgruppe abgestimmten Gesprächsführung erfolgreich zu arbeiten. Toprak hat dafür Methoden der „konfrontativen Pädagogik“ entwickelt.

An vorgefertigte und festgeschriebene Werte und Traditionen (familiär und patriarchalisch geprägt) könne man nur durch ein Handlungskonzept der „konfrontativen und provokativen Therapie“ heran kommen, feste Denkmuster aufbrechen, zur Reflexion anregen. Die von Ahmet Toprak im Konzept enthaltenen Erziehungsziele wie „Respekt vor Autoritäten“, „Ehrenhaftigkeit“ und „Zusammengehörigkeit“, fließen in das Erziehungshandeln mit ein.

Im Gegensatz dazu werden in jenen Konzepten, die Toprak mit dem Etikett „verständnisvolle Pädagogik“ versieht, vielfach andere Gewichtungen vorgenommen. Seine Botschaft: raus aus der Wohlfühloase und „Kuschel-Pädagogik“. Auch deshalb ist Erziehungswissenschaftler Toprak ein Verfechter der Anwendung verschiedener Methoden des „Prinzips der Konfrontation“, wie z. B. die #konfrontative #Gesprächsführung, interaktionspädagogisches Training und theaterpädagogische Verfahren, auch in anderen pädagogischen und erzieherischen Zusammenhängen zu erproben, wie beispielsweise in der Familie, im Kindergarten, der Schule und in Berufssituationen.

Ahmet Toprak leugnet auch keineswegs das große Spannungsfeld, in dem sich seine Klienten (die moslemischen männlichen Jugendlichen) befänden. Weil Toprak die Milieus lange beobachtet und erforscht hat, basieren seine Empfehlungen auf einer Analyse der „kollidierenden Erziehungsziele“.

Erziehungsziele kollidieren nämlich, wenn türkische Eltern beispielsweise die Unterordnung und Anpassung von ihren Kindern verlangten, während die offene Gesellschaft an der Schule das Gegenteil erwarte: eine offene demokratische Verständigung Geschlechter-übergreifend, und mit Rücksicht und Fairness untereinander.

Die türkischstämmigen Muslime in der dritten und vierten Generation wären die besten Vermittler unserer Werte und Gesetze in der Bundesrepublik für die neuen Zuwanderer. Die Wahrheit ist aber, die einen sind noch nicht so weit, und die anderen interessiert es kaum.


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Kommentare ( 51 )

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51 Kommentare auf "Was bei der Erziehung muslimischer Männer falsch läuft"

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„Die Wahrheit ist aber, die einen sind noch nicht so weit, und die anderen interessiert es kaum.“

Aus welchem Grund soll sich eine Gesellschaft mit diesen Problemen herumschlagen und viel Geld sinnlos damit verbrennen? Nur die – zugegebenermaßen – große und parasitäre Sozialpädagogenindustrie hat an derartigen Zuständen ein Interesse, denn sie sind ihre Lebensgrundlage. Die Haltungslinken dagegen nehmen sie billigend in Kauf, um ihre „bunte Eine Welt“, in der die Regeln zwischen den Beteiligten kulturellen Gruppen jeden Tag neu ausgehandelt werden sollen, zu befördern.

Über die Hauptgründe schweigt sich Herr Toprak auch aus und vor allem über die Frage, weshalb uns interessieren sollte, wie diese Menschen ihre Kinder erziehen. Sollen sie sonstwo hingehen, wo ihr Glaube gelebt und ihre Sprache gesprochen wird. Ich persönlich brauche keinen einzigen davon, in Deutschland. Rassist bin ich nicht, ich kann nur mit der Mentalität dieser Gruppe nichts anfangen. Genau wie mit ihrer Ideologie, die ich in ausnahmslos alles Punkten ablehne und kritisiere. Mir gefallen deren Standesdünkel nicht, deren Ursprung für mich schlichtweg nicht nachvollziehbar ist. Auf welchen Umstand bilden sich Moslems irgendwas ein, was haben die Weltkulturell beigetragen?… Mehr
Nun ja. Wir haben das hier alle noch nicht ausreichend verstanden. Aber sie fühlen sich mit Geburt als die Herren der Welt – und nicht nur Araber, sondern alle Moslems. Und mit „Nicht-Araber“ wird er wohl alle „Ungläubigen“ meinen: „Als Allah den Arabern den Koran offenbarte, habe er ihnen auch Führungseigenschaften verliehen, die andere Völker nicht haben. Er sagte, die Araber seien nicht geschaffen worden, um wirkliche Arbeit zu verrichten, sondern vielmehr, um Führer für die Nicht-Araber zu sein. Qudah fügte hinzu, dass die Araber die Herren der Welt sind, dass Allah sie schuf, um der Welt zu predigen, dass… Mehr

Zitat: „Qudah fügte hinzu, (…….), dass Araber andere Gene und angeborene Eigenschaften haben“

> Öhm. wobei ich hier (genau so gesagt) zustimmen wurde (Zynismus off).

Alleine schon das deren Kinder mit Tag der Geburt zum ewigen Zwangsmoslem werden, ist für mich ein Unding und spricht gegen die Menschenwürde u. Freiheit des Einzelnen.

Stichwort Erziehung von muslimischen Jungen habe ich selbst folgende Erfahrung in letzter zeit: Oft wenn ich bei dm einkaufen gehe, gibt es einen Jungen, der den Laden sprichwörtlich zusammenschreit. Wenn ich dann nachsehe, sind es immer Frauen südländischen Aussehens mit Jungen. Von diesen Müttern ermahnt keine ihre Jungen wegen derem Geschrei. Ich gehe davon aus, dass diese Familien in den letzten Jahren zugezogen sind. Wenn man bei der Erziehung dieser Jungen ansetzen wollte, dann müsste es da anfangen, dass den Jungen nicht alles erlaubt sein darf und die Mütter Grenzen setzen müssten. Da müsste sich die komplette Kultur dieser Erziehung… Mehr

Höhohö….. da sollten Sie zB mal hier in Hamburg bestimmte Bahn- und Bus-Linien fahren und sich dort mal das Dauergejamner- und Geblöke dieser bunten Kinder anhören. Da steht oder sitzt dann Mama oder das Elternpaar daneben und unternimmt blöd aus der Wäsche guckend mal so gar nichts.

Die Frauen dürfen nicht reglementierend eingreifen.
Denn selbst ein solcher Knabe steht in der Hierarchie bereits über der Mutter.

Wir sind vollkommen ahnungslos.

Laßt doch den Quatsch; die sollen ihr Ding machen und wir unsres, keiner soll von dem anderen verlangen, so wie er sein zu sollen; aus einem anatolischen Türken wird nie ein Nordfriese, anders rum auch nicht, aber warum auch? Will er einen Beruf erlernen, muß er pünktlich da sein und gut ist. Nur sollten alle, alle, den selben Gesetzen und Anforderungen unterliegen und diese befolgen. Dieses durchzusetzen ist die eigentliche Staatsaufgabe, keine Fragen nach der Anzahl der Bundesländer und wann das Hambacher Fest war sind relevant sondern das schriftliche Bekenntnis, die hiesigen Gegebenheiten als eigene Rechtsnorm anzuerkennen. Insofern gehört die… Mehr

Sie sollen ihr Ding machen?
Auch unser Land übernehmen?
Darauf läuft es doch hinaus.

Der Anatolier ist doch nur deswegen, weil er für einen Sklaven-Lohn arbeitet. Das hat mit unseren sogenannten Werten rein gar nichts zu tun. Die Linke (die Liberalen sowieso) hat schon immer gerne die Ausgegrenzten versklavt. Heute geschieht das eben nicht-tarifär.

Offen gestanden, MÖCHTE ich mich NICHT über „deren“, der konservativen Muslime, Verhaltensweise wundern müssen. Wenn, dann nur anlässlich einer TV Reportage, die aus fernen Ländern darüber berichtet , schön zum gruseln und ekeln. Ich vertraue darauf, dass meine Auffassung eines Tages common sense in Deutschland und Europa sein wird. Und wenn es hundert Jahre dauert. Mit ein wenig Schicksal aka Rezession, Stagflation etc geht es ggf sogar schneller.

Mit meinem eigenen Migrationshintergrund habe ich fast 10 Jahre in einem sozialen Brennpunkt mit genau diesen Jugendlichen gearbeitet, …..bis mich die kath. Kirche gefeuert hatte. Wichtig zu erfahren wäre, dass dieses Klientel nicht aus den gebildeten Kreisen ihrer Heimat stammt. Sagen wir´s offen. Es sind die Hinterwäldler. So musste ich erfahren, gebildete Türken begegnen dieser Schicht mit Abneigung. Sie waren auch nicht bereit, dieser Jugend Lernhilfe zu ermöglichen. Ich konnte die Lügerei, die potemkischen Erfolge, die nur für die örtliche Politik vorgewiesen wurden, nicht mehr ertragen. „Mut zur Wahrheit“ hatte allen Verantwortlichen gefehlt. Ich kam zur AfD und wurde dort… Mehr

Zitat: „Wie soll sich so etwas ändern? – Stuttgart u. Frankfurt zeigt es.“

> Wobei doch auch schon viel, viel, früher zu beobachten ist, das es keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen deutsche/europäi und muslim Kulturen gibt. Dafür reicht zB nur mal ein Blick auf die Schulhöfe wospätestens nach der 4.Klasse der muslim. Schülerteil abgesondert herum steht oder das die deutschen/europäi und muslim. Schüler nach Schulschluß getrennt gehen.
Hinzu kommen hier dann auch noch die klitzekleinen muslim Extrawürste während des eigentlichen Schulbetriebs(Turnen, Schwimmen, Kl-Fahrten, Sexualunterricht) weil es Frau unf Herr Moslem so wollen.

Da haben Sie genau den wunden Punkt getroffen: „Mut zur Wahrheit“. Wo der fehlt, gibt es keine Fortschritte und keine echten Problemlösungen, wird sich die Spaltung der Gesellschaft vertiefen und der Druck auf alle erhöhen, welche mit konstruktiver Kritik Verbesserungen erreichen wollen. Unter der Herrschaft der Lüge kann nichts gedeihen …

Dass da die unterste Schicht auch aus Syrien anreist bestätigt auch Bassam Tibi, der da, wo er herkommt, quasi nie Kontakt zu solchen Kreisen hatte. Dass alles noch schlimmer ist, schreibt die NZZ seit 2012: https://www.nzz.ch/aggressiv_und_straffaellig-1.14634557 und das https://www.nzz.ch/feuilleton/migrationspolitik-auf-dem-holzweg-1.18681328 https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/auffangbecken-fuer-kriminelle-1.18680108 Und unsere Politiker wissen, was sie tun, denn mit jugendlichen Straftätern hatte man schon 2014 arge Last – der Artikel beschreibt, dass in HH rund ein Viertel der 115 bekannten schwerkriminellen jugendlichen Intensivtäter unbegleitete junge Flüchtlinge sind. https://amp.welt.de/regionales/hamburg/article134823100/Polizei-kapituliert-vor-kriminellen-Fluechtlingskindern.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web&fbclid=IwAR33T9RBI7MLCer9rMKwDFIUUyKBP1XYL50xR4qs29YWTmK-P7mzfauvBHc&__twitter_impression=true19.10.2019 Ebenso liegt eine Statistik des Bundeskriminalamts und der 16 Landeskriminalämter über Straftaten von Personen mit Migrationshintergrund, Asylbewerbern, Personen im Status eines abgelehnten… Mehr

Deswegen brauchen wir die Säkularisierung sozialer Dienste. Dann hat die Kirche nichts mehr zu melden.

Ist in säkularen Diensten, auch im ö.D., nicht anders. Die Politiker, auch die kommunalen, glauben, dass man mit mittelschichtsorientierter, westlicher Pädagogik und Psychologie bei muslimischen Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei den männlichen, weiterkommt. Kann man getrost knicken. Konfrontation, auch der Eltern, identische Anwendung der Kindeswohlgefährdung wie bei deutschen Kindern, und konsequente Anwendung des Strafrechts, und ggf Asyl-/ Ausländerrechts. Das ist die Sprache, die die nichtintegrationswilligen Muslime verstehen, und die Politiker und Beamten sprechen genau diese Sprache nicht. Die werden erst lernen, wenn es sie selbst erwischt. Kann dauern.

Lieber Herr Deriu,

das „Prinzip der Konfrontation“ unter „Anwedung der konfrontativen Gesprächsführung“ bedingt, dass
die autochtonen deutschen Männer kurze Hosen und Badelatschen gegen lange Hosen und festes Schuhwerk austauschen müssten?

Oder wie sollen die von Ahmet Toprak im Konzept enthaltenen Erziehungsziele wie „Respekt vor Autoritäten“, „Ehrenhaftigkeit“ und „Zusammengehörigkeit“ in das Erziehungshandeln mit einfliessen?

Spass beiseite, man darf skeptisch sein, ob jahrtausend alte und bis heute eingeübte und die muslimische Kultur bestimmend prägende Werte, Traditionen, Rollen etc. durch Erziehung verändert werden können.

Das setzte jedenfalls eine Art Assimilation voraus, die Anpassung der muslimischen Kultur an hiesige Verhältnisse…. Bassam Tibi lässt grüssen!

Mit Verlaub, wen interessiert die Erziehung muslimischer Männer, auf dem Planeten ein paar hundert Mio.? Wenn Sie die anders erziehen, sind es keine Muslime mehr. Es gibt eben keine Integration. Maximal 2% sind des Willens, wie wir zu leben, werden aber dann von den eigenen Leuten ausgegrenzt. Warum sollte man das selbst diesen 2% zumuten? Nur damit die Linke/Liberale Ihren modernen Sklavenhandel durchziehen können? Das Thema ist in meinen Augen daneben. Wir brauchen dringend Abwanderung, am besten derer, die noch nicht so lange hier leben.

Natürlich haben sie mit ihrer Aussage vollkommen recht.

Ich sehe das komplett anders. Ich frage mich, was in Deutschland, aber scheinbar auch den meisten anderen westlichen Ländern seit Jahrzehnten falsch läuft.
Wenn 2 Gruppen aufeinandertreffen und die erste macht die zweite fertig, würde ich sagen, die zweite hat etwas falsch gemacht, nicht die erste.

Tja man lässt halt nicht seine aggressiven Feinde mit riesiger Verwandtschaft ins Haus wenn man keinen Ärger will.

Man muß sich nur die Verhältnisse in den Ländern dieses „Kultur‘- Kreises anschauen, der – bei allen jeweiligen Unterschieden vom Atlasgebirge bis zum Hindukusch reicht, ferner das Auftreten von Zugehörigen dieses Kreises in den westlichen Ländern, in die sie bevorzugt aus ihren shithole-states drängen, um sich ein Urteil bilden zu können.

Allerdings sollten wir einmal untersuchen, was an UNSERER Erziehung eigentlich schiefläuft, so daß der unaufhaltsame Aufstieg des alles beherrschenden Linksfaschismus ermöglicht wird.

Wieder geht es um den gut gepflegten „Schuldkult“, der durch all die genudgden Themen unser Haupt gebeugt halten soll, damit, wer auch immer, alles zu unseren Lasten weiter durchsetzen kann. Raymond Unger erklärt unter anderem das in einem 47 min Vortrag „Generation ‚Babyboomer‘: Warum das transgenerationale Kriegstrauma die deutsche Gesellschaft spaltet“. https://www.youtube.com/watch?v=pPZkmk3PyEw Bärbel Bohley hat schon 1990 gewusst, dass es so übel und mit aller Raffinesse mit uns getrieben werden wird: „Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird… Mehr