!! Vorsicht Satire !! AfD protestiert gegen Verbot rechtsterroristischer Website

Scharf protestiert die AfD gegen das Verbot einer rechtsterroristischen Website, auf der zu Gewalttaten gegen Ausländer und zum Angriff auf Flüchtlingsheime aufgerufen wurde.

© Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Die AfD erklärte, das Land erlebe einen „Marsch nach links“, darauf müsse die Regierung ihren Schwerpunkt legen. Der Sprecher der AfD kritisierte das Verbot der rechtsextremen Website als „illegitimen Akt der Zensur und Einschüchterung“. Die Internetseite stehe für eine „Gegenöffentlichtkeit“, ihre Reichweite einzuschränken, sei eine „willkürliche Beschneidung der Meinungs- und Pressefreiheit“. CDU/CSU und FDP hielten trotz dieser Erklärung an ihrer Absicht fest, mit der AfD nach den Bundestagswahlen eine Koalition zu bilden.

Vorstellbar? Zum Glück nicht. Aber genau das ist geschehen. Tauschen Sie nur AfD gegen „Die Linke“ aus, CDU/CSU und FDP gegen SPD und Grüne. Und die rechtsterroristische Internetseite war eine linksterroristische Seite, auf der Brandstiftungen und andere Gewalttaten verherrlicht wurden. Auf der Seite gab es Bastelanleitungen für Brandsätze und es wurde zur Gewalt gegen Polizisten, den Staat und „Rechte“ aufgerufen. Bei den Durchsuchungen der Betreiber wurden zahlreiche Waffen beschlagnahmt.

Linkspartei solidarisch mit Gewaltverherrlichern

Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linken im Deutschen Bundestag (früher Mitbegründerin des Kommunistischen Bundes, dem auch Jürgen Trittin angehörte), lobte am Freitag die verbotene Internetseite, da diese „für eine linke anitkapitalistische Gegenöffentlichkeit“ stehe. Deren Verbot sei ein „illegitimer Akt der Zensur und Einschüchterung“, so Jelpke.

Dass passt in ihr Weltbild, denn sie pries 2006 die Situation der Menschenrechte in Kuba und bezeichnete Kritik daran als „kleinkariert“. 2010 sorgte sie für Aufsehen, nachdem sie in einem in der linksextremen „Junge Welt“ veröffentlichten Grußwort den ehemaligen Agenten der Hauptverwaltung Aufklärung des Ministeriums der Staatssicherheit der DDR für ihren „mutigen Einsatz für den Frieden“ dankte. Sie würdigte die Arbeit ehemaliger Mitarbeiter für ihren Einsatz bei der Offenlegung und Aufarbeitung ihrer früheren Tätigkeit und kritisierte die „Dämonisierung“ der Stasi.
Jelpke ist dabei kein unbedeutendes Mitglied der Linkspartei, das solche Vorstellungen äußert, sondern die Bundestagsfraktion hat sie zu ihrer innenpolitischen Sprecherin gewählt. Das sagt schon etwas aus über den Geist dieser Partei, mit der SPD und Grüne auf Landesebene schon zusammenarbeiten und dies auch gerne auf Bundesebene tun würden.

„Zeig mir, wer deine Freunde sind, und ich sag’ dir, wer du bist“.

In Deutschland wird mit zweierlei Maß gemessen: Linke Gewalt und deren Verharmloser ist weniger schlimm als rechte Gewalt, weil ja die antikapitalistischen Ziele der linken Gewalttäter gut seien. Daher regt sich niemand mehr darüber auf, dass in Berlin beispielsweise seit Jahren Hunderte Autos „abgefackelt“ wurden. Die Betroffenen waren „Rechte“ oder „Kapitalisten“, die Täter Linksextremisten. Wie würde die öffentliche Reaktion aussehen, wenn es Autos von Türken gewesen wären? Zu Recht wäre die Empörung groß gewesen und statt auf der hinteren Seite im Lokalteil von Berliner Zeitungen wäre die Nachricht groß von Claus Kleber im „heute“-Journal kommentiert worden.

Überall in Deutschland sieht man überwiegend beschädigte und abgerissene AfD-Plakate. Nun habe ich mit der AfD nichts am Hut – ich bin seit 22 Jahren in der FDP und wähle sie auch. Aber ich würde mir wünschen, dass demokratische Parteien laut und vernehmlich dagegen Stellung beziehen, dass die Plakate der AfD systematisch zerstört werden. Toleranz beweist sich ja erst dann, wenn es um Andersdenkende geht. Stattdessen marschieren jedoch SPD- und Grüne-Anhänger gemeinsam mit den Linken und auch Autonomen, wenn es darum geht, Wahlversammlungen der AfD zu verhindern. „Zeig mir, wer deine Freunde sind, und ich sag’ dir, wer du bist“.

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Kommentare ( 34 )

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Gedanken wurden auch nicht verboten, sondern nur deren Formulierung als Aufforderung zur Tat.

Lieber Herr Zitelmann, diesmal möchte ich Ihnen als ehemaliges CSU-Mitglied antworten. Dass die FDP im Wahlkampf NRW, von Herrn Lindner verlauten ließ, dass er sich bei der BTW nur eine Koaltition mit der Union, nur ohne Merkel, vorstellen könnte, weckte bei mir die Hoffnung, es gäbe eine weitere Alternative. Aktuell ist nichts mehr davon zu hören. Eine Partei, die ein „Weiter so“ mit dieser Kanzlerin aus Machtgründen, mitträgt, handelt gegen die Interessen der Bürger. Wegen AM habe ich vor der BTW 2005 die CSU verlassen und wechselweise FW und FDP gewählt, hat zwar nichts genützt, aber jetzt werde ich die… Mehr

Geht mir genauso wie Ihnen. Ich kann diese grüne Partei nie mehr wieder wählen.

Chapeau! Auf den Punkt gebracht.
Man stelle sich vor, was los gewese wäre, wenn an Silvester 2015 europäisch aussehende Männer kopftuchtragende Frauen belästigt hätten. Man könnte noch viele solcher Beispiele anbringen. Das Ganze zeigt, wie verlogen und falsch die Migration in unserem Land bewertet wird und die Kämpfe an der falschen Stelle stattfinden.

Ich hab auch noch einen.
Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Hannover warf heute der Spitzenkandidat der rechtspopulistischen, sogenannten Alternative für Deutschland, Alexander Gauland, sein Rednerpult nach einem harmlos sein Demonstrationsrecht wahrnehmenden Aktivisten. Der Mann konnte glücklicherweise ausweichen, rettete dabei noch 2 alte, unbeteiligte Damen vor dem Geschoss, wurde aber dann von Sicherheitsleuten schnell vor dem aufgebrachten Rächten in Sicherheit gebracht. Anschließend machte sich der verbitterte Mann noch über den Aktivisten – und damit über die Demokratie insgesamt – lustig. [/SATIRE]

Gut auf den Punkt gebracht. Nebenbei bemerkt: In meiner Heimatstadt trifft die FDP mittlerweile das selbe Schicksal, wie die AFD. Heruntergerissene Plakate sind beileibe keine Seltenheit. Sobald man sich irgendwie nicht links positioniert oder sogar gegen links positioniert, landet man auf der Abschussliste. Interessanterweise werden CDU Plakate bisher nicht, oder weit weniger zerstört. Merkel hat wohl ganze Arbeit bei der Anbiederung ans linke Spektrum geleistet. Mal schauen, in wie weit das Verbot von „Linksunten“ daran etwas ändert.

Sehr geehrter Herr Zitelmann, man muss sich nur bei Youtube das
Video von Spiegel Online über der Ereignisse des Gipfeltreffens G20 mit den abgefackelten Autos und den geplünderten Geschäften anschauen um zu begreifen, wie Deutschland sich durch die unbegrenzte Willkürherrschaft der Linksautonomen verändert hat. https://www.youtube.com/watch?v=ojToYs6nCnk

Wer die Linken als Freunde hat braucht keine Feinde mehr. Für mich sind die Antifa Linksfaschisten die ihre Überzeugungen oder besser geistige Verirrungen allen Menschen überstülpen wollen incl. Gehirnwäsche. Die Linke sind schon extrem aber die Grünen toppen das immer wieder, man muss nur die Kommentare der GrünenInnen lesen und man weiß welch geistes Kind die sind. Autos abfakeln ist ja nur Sachbeschädigung unbeannter Täter ein Hakenkreuz an eine Wand geschmiert eine rechtsextremistische Straftat und der VS ermittelt. Wir alle werden mit den Linken/Grünen noch viel Spaß haben denn Gewalt ist denen ja fremd. Sagt Sigi jedenfalls und der lügt… Mehr

Je nun, FDP ist so, wenn sie an die Regierung kommt, wie jetzt in NRW, wird auf einmal das Ruhrgebiet als Austragungsort für Olympia propagiert.
Und wenn ich mich dann detaillierter einlese (eigentlich interessiert mich Olympia nicht), komme ich an die Stelle, wo ein Herr Mronz resp. seine Firma dieses Konzept besonders propagiert.
Hmm …

Das wollen sie ja gerade – sie treffen, verunsichern. Ja bloß nicht Verstand benutzen und ihn dann auch noch anwenden. Die Feinde der Freiheit stehen ganz klar, und daran gibt es nix zu deuteln, links. Darunter befindet sich bedauerlicherweise auch die unter Merkel ergrünte CDU.