Potsdam: Wie der Linksextremismus eine Stadt unterwandert

Was vorher noch die Mitte war, steht „rechts“. Der „Kampf gegen rechts“ wird zur populistischen Lebensaufgabe. Das erklärt auch der von Tina Lange angesprochene „Rechtsruck“, um der Roten Hilfe im proletarischen Barrikadenkampf eine Daseinsberechtigung zu attestieren.

imago images / Martin Müller
Wahlplakat von Die Linke (mit der Aufschrift Ost) für die Landtagswahl in Brandenburg, Potsdam, 6. August 2019

Am 1. September 2019 sind in Sachsen und Brandenburg Landtagswahlen. Panik ist in der Brandenburger SPD ausgebrochen, denn diese bekommt nun für ihre Klientelpolitik die verdiente Rechnung präsentiert. Juniorpartner der Landesregierung sind die Linken, die gern den Anschein geben, als wären sie in der bürgerlichen Gesellschaft angekommen. Aber ist das wirklich so?

Die linke Kandidatin, Tina Lange, bewirbt sich in Potsdam um ein Abgeordnetenmandat im brandenburgischen Landtag. Bisher erzieht und lehrt sie als Lehrerin für Musik und Physik Kinder, ist Mitglied der Schulleitung sowie stellvertretende Kreisvorsitzende ihrer Partei.

Auf „Abgeordnetenwatch“ bekam sie folgende Frage gestellt:

„Wie stehen Sie zur Roten Hilfe, die gemäß Verfassungsschutzbericht 2018 Gewalt rechtfertigt und gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung agiert?“

Hier ihre Antwort (einschließlich Rechtschreibung):

in Zeiten zunehmenden Rechtsrucks und repressiver Sicherheitspolitik sind Organisationen wie die Rote Hilfe unverzichtbar für die Verteidigung von Bürgerrechten. Die Rote Hilfe leistet einen Beitrag zur Verteidigung der Demokratie. Sie leistet wertvolle Unterstützung für linke Aktivistinnen und Aktivisten. Wer sich gegen Nazis, repressive Flüchtlingspolitik, Überwachung oder Militarisierung engagiert und deswegen staatliche Repression erleidet, findet bei der Roten Hilfe Unterstützung – und das kommt leider zu häufig vor. Damit rechtfertigt sie keine Gewalt, sondern schützt unsere Demokratie.

Im übrigen bin ich der Auffassung, dass der sogenannte Verfassungsschutz die Verfassung und unsere Demokratie keinesfalls schützt. Verfassungsschutz-Behörden von Bund und Ländern haben jahrzehntelang gewaltorientierte Neonazis unterstützt. Bis heute sind z.B. die Verquickungen der Verfassungsschutz-Behörden mit dem NSU und seinem Unterstützerumfeld nicht vollständig aufgeklärt. Im Gegenzug investiert das Bundesamt für Verfassungsschutz als Geheimdienst bis heute Energie in die Überwachung von Teilen meiner Partei DIE LINKE, während der ehemalige Präsident des BfV die rechtsextreme AfD beriet. Die Berichte des sogenannten Verfassungsschutzes sind wenig nutzbar und schützen auch nicht unsere Demokratie. Die Demokratie und die offene Gesellschaft werden durch eine lebendige Zivilgesellschaft geschützt. Und die wiederum braucht eben manchmal die Rote Hilfe, weil sie sich für ebendiese eingesetzt hat. Zitat Ende.

Eins gleich vorweg: Hans-Georg Maaßen hat nicht nur mit der AfD gesprochen, sondern auch mit anderen Parteien, die im Bundestag vertreten sind. Für totalitär geprägte Personen wie Tina Lange, ist es sicherlich schwer bis völlig unvorstellbar, dass der ehemalige Präsident des BfV pflichtgemäß sogar mit Rechtsextremisten und Islamisten gesprochen hat, um diese von ihrem Tun abzubringen.

Kommen wir zur eigentlichen Frage und betreiben etwas Vergangenheitsforschung: Die Vorgängerorganisation der „Roten Hilfe“ (RH) nannte sich „Rote Hilfe Deutschlands“ (RHD). Sie bildete sich nach einem Beschluss des IV. Weltkongresses der Komintern in Moskau (1922) in Deutschland am 1. Oktober 1924 und war KPD-nah. Die RHD unterstützte inhaftierte Mitglieder des Rotfrontkämpferbundes, der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands und der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands. 1933 wurde die RHD in Deutschland verboten.

1975 gründete sich die Nachfolgeorganisation, die sich bis 1986 den traditionellen Namen „Rote Hilfe Deutschland“ gab. Die „Rote Hilfe e.V.“ hat in Brandenburg 305 Mitglieder. Da Potsdam die größte linksextremistische Brandenburger Szene hat, ist auch die Potsdamer Ortsgruppe die größte interne Organisation, mit insgesamt 150 Mitgliedern.

Die RH wird regelmäßig im Jahresbericht des Landes-Verfassungsschutzes (Download) als „linksextremistisch“ erfasst und eingestuft:

„Sie kümmert sich u. a. um Rechtsbeistand für politisch motivierte Straftäter. Vor diesem Hintergrund ist sie als gewaltrechtfertigend und -unterstützend zu bewerten. (…) Linksextremistische Straftäter deuten die Verfolgung der von ihnen begangenen Taten zumeist als „staatliche Repression“. Auf diese Weise soll die Bundesrepublik als Unrechtsstaat dargestellt werden, der vermeintlich rücksichtslos und unverhältnismäßig gegen politische Aktivisten aus dem linken Spektrum vorgeht.“ Zitat Ende.

Nun, gut gebrüllt Löwe, aber für meine Begriffe etwas zu kurz gefasst, denn auch einige sympathisierende Journalisten haben Anteil daran, dass linksextremistische Gewalttäter als „Aktivisten“ systematisch verharmlost werden, wenn das natürlich auch kein Fall für den Verfassungsschutz ist. Das trifft ebenso auf die Postkommunisten zu, die als „Linke“ verniedlicht werden. Warum mir diese gesellschaftlichen Verwerfungen wichtig sind, darauf komme ich noch.

Machen wir weiter mit Zitaten aus dem Verfassungsschutzbericht:
„Wie der Verein selbst in seiner Publikation „Rote Hilfe Zeitung“ regelmäßig darstellt, sind nur jene Straftäter einer Unterstützung würdig, die von ihren Straftaten – gleich welcher Schwere – überzeugt sind und keine Reue zeigen. Sobald ein Aktivist eine Überreaktion einräumt oder sich gar für eine begangene Beleidigung oder Körperverletzung entschuldigt, kann er nicht mehr mit der Solidarität der RH rechnen. Darüber hinaus fördert sie aktiv die Entmenschlichung von und die Enthemmung gegenüber Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen.“ Zitat Ende.

Wen erinnern diese Zeilen nicht an die Schweigegelübde der italienischen Mafia, der Clan- oder Rockerkriminalität? Der Ausstoß aus der „Familie“ kann sehr schmerzhaft sein, die präventive Drohung zeigt schnell Wirkung.

Die dahinter steckende altbekannte Ideologie

Dass Tina Lange die RH mit „Zivilgesellschaft“ und „Demokratie“ gleichsetzt und den (Unrechts-)Staat als Repressionsorgan gegen Linke anprangert und diesem sogar, in Vertretung des Verfassungsschutzes, die demokratische und rechtsstaatliche Legitimation abspricht, kommt nicht von ungefähr, sondern steht in einer langen marxistisch/leninistischen Tradition des kommunistischen Klassenkampfes.

Karl Marx wusste zu berichten: „Die Zerschlagung des bürgerlichen Staatsapparats durch die bewaffneten Kräfte des Proletariats und seiner Verbündeten ist notwendig, um die Bourgeoisie als herrschende Klasse in einer Revolution stürzen zu können. Die Diktatur des Proletariats muss nach dem Sturz der Bourgeoisie errichtet werden, um den Kommunismus erkämpfen zu können.“

Lenin stimmte dem in „Staat und Revolution“ (Teil III) völlig zu: „(…) Der Marxsche Gedanke besteht gerade darin, daß die Arbeiterklasse „die fertige Staatsmaschine“ ZERSCHLAGEN, ZERBRECHEN muß und sich nicht einfach auf ihre Besitzergreifung beschränken darf.“

Wenn man den Staat zerschlagen will, muss man dessen Vertretern die Legitimation absprechen. Beliebte Prügelknaben und Feindbilder sind deshalb die Polizei und andere. Der russische Revolutionsführer Lenin, schreibt in „Eine der Kernfragen der Revolution“: „Die Hauptfrage jeder Revolution ist zweifellos die Frage der Staatsmacht. Welche Klasse die Macht in den Händen hat, das entscheidet alles.“

Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht? Nach dem Untergang des Stalinismus scheint das letzte Gefecht noch nicht geschlagen zu sein. Machen wir uns keine falschen Illusionen.

Was hat diese Ideologie für Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, hier am Beispiel der Stadt Potsdam?

Die RH dient dazu, den Bogen zur sogenannten Zivilgesellschaft zu schlagen. Sie bekommt dabei die herzhafte Unterstützung der Linken. Aber nicht nur von diesen. So zeichnete die Stadt Potsdam das „Kulturzentrum Spartacus“ mit einem Ehrenamtspreis aus. Man widmete diesen kurzerhand der Potsdamer Roten Hilfe „wegen ihres Einsatzes gegen die ‚Bespitzelung und Kriminalisierung von Besuchern von Kulturprojekten, Fußballfans und Bands‘ durch den Verfassungsschutz“.

„Die Sprecherin der ‚Roten Hilfe‘ Potsdam war sichtlich gerührt und freute sich über die Spende. Man werde nun noch intensiver gegen ‚die Bespitzelung durch den Verfassungsschutz‘ vorgehen, sowie, sich ‚gegen die geheimdienstliche Beobachtung der Alternativkultur in Potsdam wehren‘.“

Und es geht noch weiter: Das Projekt „Freiland“ wird durch die Stadt Potsdam mit 190.000 Euro Steuereinnahmen jährlich gefördert. Dort wurde vor dem G20-Gipfel ein Blockadetraining gegen die Polizei durchgeführt. Mit freundlicher Empfehlung durch die Stadtwerke, die zusätzlich das Gelände kostenfrei zur Verfügung stellt. Polizisten, die in Potsdam ihre Steuern und Abgaben entrichten, bezahlten damit ihre eigenen Gegner.

Aber es kommt noch toller, denn als in Potsdam eine Formation der Bundeswehr mit Liedgut und Fahne durch Potsdam marschierten, riefen besorgte Bürger oder soll man besser Blockwarte schreiben …?, sofort die Polizei. Es stellte sich heraus, dass die 30 Soldaten unbewaffnet aber in Uniform für einen internationalen Marsch trainiert hatten. Als am 8. August 2019 140 Soldaten durch Brandenburg marschierten, um ihren gefallenen Kameraden zu gedenken, musste man aus „Sicherheitsgründen“ vorab die Marschroute verschweigen.

Last but not least ist auch die örtliche Polizei Mitglied im Bündnis: „Potsdam ist bunt“. Dort ist auch Tina Lange mit den Linken vertreten. Es ist bekannt, dass nicht nur diese Linken in anderen Bündnissen (Bündnis gegen das Brandenburger Polizeigesetz) agieren, in denen jede Menge Linksextremisten ihr Unwesen treiben. Für die Landesregierung ist dieser Zustand nicht nur zu meinem Erstaunen offensichtlich völlig normal (Datei anklicken). Wer glaubt, dass bei den dort stattfindenden Besprechungen keine Versuche unternommen werden, die Polizei links zu indoktrinieren, dem fehlt ein beachtliches Maß an Lebensrealität. Die linke Ideologie bringt es immer mit sich, auch die „bewaffneten Organe“ für sich einzunehmen. Wenn das nicht gelingt, werden sie bekämpft. Man merkt es an den zunehmenden politischen und medialen Angriffen und Diffamierungen gegen Polizeibeamte, wenn diese ideologiefrei versuchen, Recht und Gesetz durchzusetzen. Deshalb ist es wichtig, der Polizei gebetsmühlenartig zu unterstellen, sie wäre „rechts“.

Fazit: In Deutschland hat sich der Mainstream nach links verrückt. Was vorher noch die Mitte war, steht dadurch aus deren Blickwinkel „rechts“. Der „Kampf gegen rechts“ wird somit zur populistischen Lebensaufgabe. Das erklärt auch der von Tina Lange angesprochene „Rechtsruck“, um der Roten Hilfe im proletarischen Barrikadenkampf eine Daseinsberechtigung zu attestieren. Auch das steht in einer langen kommunistischen Tradition. Den Linken gelingt es zunehmend, andere Parteien und Institutionen für ihre Zwecke einzuspannen und ihre totalitären Positionen in die Mitte der Gesellschaft zu verpflanzen. So passen, um mit Hegel‘scher Dialektik zu sprechen, Vergangenheit und Zukunft als Mosaiksteine zusammen und ergeben ein Bild. Der Schoß ist fruchtbar, noch.


Steffen Meltzer, Autor von: Ratgeber Gefahrenabwehr – So schützen Sie sich vor Kriminalität

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Kommentare ( 55 )

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55 Kommentare auf "Potsdam: Wie der Linksextremismus eine Stadt unterwandert"

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Das ist original der Zustand in den Neuen Bundesländern. Die alte und neue Brut sitzt überall fest im Sattel und wird wieder dreist. Der Großteil der Ostdeutschen lehnt den Westen und seine Demokratie ab und sieht die „DDR“ als den zu betrauernden, untergegangenen Staat. Der Schoß ist wirklich noch sehr fruchtbar!

Widerspruch: Es gibt noch DDR-Nostalgiker, aber Sie können sicher sein, sie sterben aus. In meinem Umfeld wählen viele AfD. Denn die politische Klasse im Westen lebt quasi auf einem anderen Planeten. Tatsächlich könnte die Desillusionierung und Enttäuschung nicht größer sein, denn meiner Generation, die um die Wendezeit 40 war, wurde übel mitgespielt, sie bekam im neuen Deutschland praktisch keine Chance. Und bekommt jetzt minimale Rente. Aber ausgerechnet die Systemtreuen haben sich am besten in die neue Zeit hinübergerettet. Die kaltschnäuzige Ausschlachtermentalität von westlicher Seite ist hier aber nach wie vor unvergessen. Alle wesentlichen Ressourcen im Osten gehören Westdeutschen. Dies war… Mehr

Und deshalb sollten sich wirkliche „Ost“ und „West“ konservative auch nicht mehr auf die „Zerfleischung“ ihr westler und wir ostler und / oder umgekehrt einlassen .

Die „bunte“ Republik, die weltoffene Kriminelle aus aller Welt anlockt und durchfüttert und so langsam an den Nahen Osten erinnert ist kein Traumland für Ostdeutsche. In der DDR konnten Frauen auch abends und nachts alleine unterwegs sein ohne sich vor Vergewaltigern und Messerstechern zu fürchten. Verbrecher kamen saftige Strafen. Vor allem Wiederholungstäter verschwanden recht lange.

Im Westen konnten das die Frauen durchaus auch.

Seltsamerweise waren es Bahnhöfe in den gebrauchten Ländern, in denen mit Teddybären die ** begrüßt wurden. Der Osten war da bereits Dunkeldeutschland.

Und wenn ich noch ergänzen darf: Diese linksextreme Denkweise ist im „Westen“ mehr als durchschlagend. Sogar Kaninchenzüchter „kämpfen gegen rechts“, keine Schule kommt ohne linkes Label aus, nicht ein Kirchensprengel sagt auch nur „häh?“ dazu, Tierheime stemmen sich gegen Spenden von ausgewiesene AfD-Leuten, schweigen aber zum Opferfest der Mohammedaner, Nabu und Co. gaben es längst auf, Massenversammlungen im Wald darauf hinzuweisen, wenigstens den Müll wieder mitzunehmen undsoweiterundsofort. Statt dessen plustern die sich dann auf, wenn mal irgendwo irgendein „Identitärer“ Identität beweist und als Ein-Mann-Demo mal Haltung zeigt. Für Deutschland und Deutschtum, für saubere Umwelt, für Natur. Wahlweise wollten Sie nur… Mehr

Gibt es auch in Ostdeutschland Sportvereine, die wie Eintracht Frankfurt „AfD-frei“ sind?

„Der Großteil der Ostdeutschen“ – wohl eher nicht, so dolle sind die Ergebnisse für die SED dort nun nicht. Ideologischen Rückhalt dürfte die Linke (also hier nun auf genannte Person gemünzt) eher aus dem „Westen“ haben. Schauen Sie mal nach Göttingen, Frankfurt, Hamburg usw.

Ich finde das alles völlig normal. So ticken die Linken eben. Aber warum ist die CDU genauso geworden. Warum sind die Programme fast deckungsgleich zur Linken. Wer hat die Spd dazu gedrängt oder die Grünen.

Die wurden „gemacht“, wie auch die Piraten ..
blogs.faz.net/deus/2014/01/09/das-antifaproblem-der-piraten-1894/

Wer die gedrängt hat? Hatte „Frankfurter Schule“ doch postuliert: Marsch durch die Institutionen. Muss man denen lassen – der lange Marsch gelang. Die hocken überall.

**

„Bisher erzieht und lehrt sie als Lehrerin für Musik und Physik Kinder, ist Mitglied der Schulleitung …“: Verzieht und belehrt (oder bekehrt) ist wohl eher anzunehmen. Wer weiß, was die offenbar sehr große Gruppe links-grüner Pädagogen in Deutschlands Schulen für ein politisches Unheil anrichtet. Leider (oder, mit Blick auf unsere Nerven, vielleicht auch zum Glück) scheint es dazu keine systematischen Untersuchungen zu geben.

Potsdam liegt in der ehemaligen DDR. Vielen ging es in der DDR besser als in der heutigen BRD. Natürlich gibt es dementsprechend gerade in den neuen Bundesländern viele, die die Linke wählen, gerade weil sie nichts anderes als die SED ist.

Falsch. Die Linken war bisher die Opposition gegen die Groko. Aber da die für ungezügelte Migration sind, werden die wohl massiv Federn lassen

Ich vermute, dieses Mal werden die Linken gegenüber der AfD in Brandenburg das Nachsehen haben….

hoffentlich!

Viele Ostdeutsche sind von der CDU und SPD enttäuscht worden. Ob nun die Kohlschen Versprechungen nicht gehalten wurde, die lange Partnerschaft mit Russland brüsk zerstört wurde, oder die Migranten hoffiert werden (während nach der Wende die Ostdeutschen ziemlich ruppig behandelt wurden)

Aber Potsdam ist als Landeshauptstadt ein großer öffentlicher Dienst und Medienstandort, dazu kommen noch diverse Hochschulen. Das schreit nach links-grünem Biotop.

wird ja auch genau dort rekrutiert
linkes investment könnte man auch easy aufdecken das die quasi schon jeden finanzieren der Einfluss hat
in der gesamten Stadt oder darüber hinaus….

Die lange Partnerschaft mit Russland?

Die zwischen der DDR und Russland?

Die BRD hatte keine Partnerschaft mit Russland – und das war gut für uns!

„Die BRD hatte keine Partnerschaft mit Russland …“ Das ist so nicht ganz richtig. Es gab bis zur Ära „Merkel desorientiert/EU-Osterweiterung bis in die Ukraine“ einen vernünftigen Austausch auf Augenhöhe. Und fragen sie z.B. nur mal die mittelständischen Maschinenbauer, oder die Obstbauern vom Niederrhein, die damals regen Handel mit Rußland führten – das machen jetzt die Chinesen, weil die Handelsbeziehungen vorsätzlich zerstört wurden und werden. Frieden und Sicherheit in Europa gibt es nur MIT den Russen und auf gleicher Augenhöhe. Das wussten damals schon kluge deutsche Außenpolitiker zu Zeiten Genschers, Kinkels u.a., und so war auch die Politik. Davon ist… Mehr

Wie will dieser abgehalfterte Niemand-Staat, dessen Luftwaffe nicht mal drei Kampjets oder drei Helikopter gleichzeitig in seinen Luftraum bekommt, dessen Heer mit Ach und Krach eine einzige einsatzfähige Panzerbrigade mit im ganzen Land zusammengeschnorrten Ersatzteilen ins Manöver schicken kann und einer Marine, die nicht mal eine Fregatte in den Persergolf entsenden könnte, selbst wenn man sie liesse, sich denn bitteschön zu einer nuklearen Supermacht mit dem, trotz Verlusts der Satelliten ihrer untergegangenen Zwangsunion, flächenmässig immer noch grössten Staatsgebiet auf dem Globus, bitteschön auf *Augenhöhe* begeben?

Wer bei diesem Wahnsinn den Verstand verliert kann vorher keinen gehabt haben.Sollte die ein Mandat im brandenburgischen Landtag bekommt werde ich die AFD bedauern mit ihr gemeinsam unter einem Dach sitzen zu müssen (Zitat:In Zeiten zunehmenden Rechtsrucks und repressiver Sicherheitspolitik sind Organisationen wie die Rote Hilfe unverzichtbar für die Verteidigung von Bürgerrechten. Die Rote Hilfe leistet einen Beitrag zur Verteidigung der Demokratie. Sie leistet wertvolle Unterstützung für linke Aktivistinnen und Aktivisten.)Frau Lange übernehmen sie der Staat liegt ihnen zu Füßen.Zuerst jedoch wollen wir die SPD „belohnen“Dann können sie uns den Rest geben,mit den Irren ihrer ROTEN HILFE und dem Kampf… Mehr
„Den Linken gelingt es zunehmend, andere Parteien und Institutionen für ihre Zwecke einzuspannen und ihre totalitären Positionen in die Mitte der Gesellschaft zu verpflanzen.“ Genau, wie den Grünen. Das dies aber gelingt, liegt an der Gesellschaft selbst, die diese totalitären Positionen mehr und mehr annimmt, weil sie sich fälschlich mit deren Zielen auf der Seite der „Guten“ wähnt. Große Teile der Gesellschaft bestimmen nicht mehr selbst anhand ihrer ureigensten Interessen, wo sie stehen sollen, sondern lassen sich willfährig fremdbestimmen. Und je gutmenschlicher die Botschaft klingt, die an sie herangetragen wird („soziale Gerechtigkeit“, „Solidarität“, „Teilhabe“, „Rettung“ von was auch immer), desto… Mehr

Die Linken haben uns Bürgerlichen den Krieg erklärt und ihre Anführerin sitzt im Kanzleramt.
Dazu auch Merkels erster öffentlicher Auftritt nach der Sommerpause in Stralsund. Selbstgefällig, linksextremistisch bis zum anti deutschen anti weißen Rassismus ist alles enthalten.

Der Wahlslogan der AfD hat seine volle Berechtigung: „Vollende die Wende.“

Je mehr sich im Regierungssender DLF und sonstwo in der GEZ-Propaganda darüber aufgeregt wird, desto schlüssiger scheint mir die Parole.

Vollende die Wende!

Das gilt übrigens auch wann immer gegen diverse Politiker im Ausland gehetzt wird. Salvini, Orban, Putin und natürlich Trump.
Was den betrifft bin ich nun ganz gespannt, was nun nach Epsteins Dahinscheiden ans Tageslicht kommen wird, das nur nebenbei.

Wenn man die Ergüsse der linksdrehenden Lehrerin Tina Lange liest, dann kommt einem der Radikalenerlass von 1972 wie eine sehr vernunftgeleitete politische Maßnahme vor, die vielleicht mal ein Reload verdiente.

PS: „Wie Kinder heute denken lernen, so leben wir übermorgen.“ (Clemens am Berg)

Zitat: „Wenn man die Ergüsse der linksdrehenden Lehrerin Tina Lange liest“

> Leid tun mir vor allem auch die Kinder die sie unterrichtet. Wer weiß was sie diesen Kids erzählt u. eintrichtert?
Ich als Elternteil wollte jedenfalls nicht das meine Kinder solch eine Lehrerin hätten…

Was wollen Sie denn dagegen anderes tun, als Ihre Kinder ggf. auf eine Privatschule zu schicken . Aber sicher sind die Lehrer da auch schon so indoktriniert.

ich bin inzwischen zu der Auffassung gelangt, dass wir uns tatsächlich und ohne es zu wissen mit der deutschen Vereinigung die linke politische ** ins Haus geholt haben bzw. dise so verschlimmert, dass sie lebensbedrohlich werden kann. In der beidseitigen Euphorie über die gewonnene Freiheit und Einigkeit haben wir übersehen, dass da eine ganze Menge Menschen mitgekommen sind, die weiterhin fest in der Ideologie verankert sind, die im 20. Jahrhundert weltweit die meisten Todesopfer gefordert hat und deren Inhalt die vollkommene Vernichtung alles Menschlichen ist: dem Sozialismus. Tatsächlich sind diese Leute nicht nur in großer Zahl in unseren Bundestag gerutscht,… Mehr

Widerspruch – die aktuelle Problemlage ist viel mehr Ergebnis des linken Marsches der „68er“ durch die Institutionen als ein Fortleben von DDR-Nostalgie oder -Erziehung. Bedenken Sie bitte auch die Zahlenverhältnisse, wer im Osten qua Funktion oder institutioneller Meinungsführerschaft „regiert“ und die öffentliche Meinung bestimmt. Im Westen lernen die Schulkinder schon seit langem vor ’89, das Unternehmer Ausbeuter sind und die Arbeitsplätze nur hingenommene Begleiterscheinungen des Gewinnstrebens. Die paar verpeilten Ossis „machen das Kraut nicht fett“!

Das Schlimme ist dabei das die ehemaligen Westdeutschen für diese Ideologie der sozialistischen Diktatur des betreuten Denkens offensichtlich empfänglicher sind als die Ostdeutschen.
Sonst würden nicht so viele Wessis die Grünen wählen.

Und wer hat bitte den SED Ramelow zum Ministerpräsidenten gemacht?

Da fällt mir ein was Lafontaine vor der Wiedervereinigung sagte. Er meinte das man die DDR nicht einverleiben sollte, sondern ihnen das Recht geben sollte, bei offenen Grenzen, ihre eigene Demokratie zu erschaffen. Denn zum einen war damals in Ostdeutschland nicht für mehr Demokratie, oder einen Mehrparteienstaat demonstriert worden, sondern Tatsächlich nur für offene Grenzen und gegen die SED. Lafontaine sah darin zwar auch einen existentiellen Protest, aber er sah, ebenso wie ich, niergends die Notwendigkeit einer Vereinigung der zwei Staaten. Und ich glaube das Lafontaine damals schon wusste wohin das führt wenn eine laizistische Demokratie mit dem sozialistischen System… Mehr

Sehr guter Kommentar. Aber wenn das neue Proletariat erst einmal richtig Fuß gefaßt hat, werden die Rotgrünen auch mit einem Schlag fortgespült werden.