Politik: Denn sie wissen nicht, was sie tun …

Die alles entscheidende “Ware” Bildung ist planwirtschaftlich verwaltet mit entsprechenden Qualitätsmängeln. Länder, die vergleichbar Grundnahrungsmittel zwangsverwalten, haben ebenso große Versorgungsprobleme wie wir bei der Bildung.

© Richard Newstead/Getty Images

Genau diesen Eindruck haben viele, wenn sie auf das poltische Führungspersonal schauen. Das Unwohlsein wächst, denn wir scheinen mit zunehmenden Tempo auf den Abgrund zuzurasen und ängstlich fragen wir uns: Sieht unser Fahrer wirklich aus wie James Dean? Ist es nur ein dummes Gefühl oder ist da etwas dran?

Nimmt man sich einmal die Forschung zu diesem Thema vor, so gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist: Ja, mit unserem Gefühl stimmt alles. Die schlechte: Hilfe ist fern, denn wir können es auch nicht besser.

Sehr amüsant hat 1985 der gebürtige Österreicher Paul Watzlawick, Philosoph und Psychotherapeut, u. a. an der Stanford University lehrend und Forschungsbeauftragter am Mental Research Institut in Palo Alto, in seiner “Anleitung zum Unglücklichsein” die charakteristischen Fehler beschrieben, die Menschen generell bei Problemlösungen machen.

Prof. Dietrich Dörner, (em.) Professor für Psychologie an der Universität Bamberg, veröffentlichte 1989 seine Forschungsergebnisse unter dem Titel  “Logik des Misslingens – Strategisches Denken in komplexen Situationen”. Als Quintessenz kann man die Sätze des Buchrückens zitieren: “In komplexen und dynamischen Handlungssituationen macht unser Gehirn Fehler: Wir beschäftigen uns mit dem ärgerlichen Knoten und sehen nicht das Netz. Wir berücksichtigen nicht, dass man in einem System nicht eine Größe allein modifizieren kann, ohne damit gleichzeitig alle anderen zu beeinflussen”.

Dörner hat unterschiedliche Experimente mit computersimulierten Realitäten durchgeführt, um die Hintergründe in Prozessen von Planung, Entscheidung und Urteilen sichtbar zu machen. Die Ergebnisse sind ebenso eindeutig wie aufschlussreich: In Situationen, bei denen es auf ständig wechselnde Mustererkennung und schnelle, adäquate Anpassung des eigenen Verhaltens an die veränderte Lage ankommt, machen wir typische Fehler. Unsere Bemühungen, die Komplexität zu reduzieren, leiten uns ebenso fehl wie unsere Anstrengungen, in unsicheren Situationen einen Schein von Sicherheit zu generieren.

Zur Veranschaulichung wählte er drei Beispiele, davon ein reales: Die Tschernobyl-Katastrophe. Dieser größte anzunehmende Unfall war kein technisches Versagen, er wurde von Menschen herbei geführt, wobei es weder böse Absicht noch menschliches Versagen in dem Sinn war, dass jemand geschlafen oder ein Signal nicht gehört hatte. Wie Dörner schreibt: ”Alles, was geschah, haben die Operateure bewusst gemacht und offenbar aus der vollen Überzeugung heraus, richtig zu handeln.”

Die zwei anderen von ihm zur Illustration gewählten Beispiele sind die mittlerweile legendären Tanaland und Lohhausen Experimente. Sie zeigen konkret im Kontext politischen Handelns die Begrenztheit unserer kognitiven Fähigkeiten – die fatale Folgen hat.

Tanaland war der Sahel-Zone nachempfunden, Lohhausen einer Kleinstadt. Die Versuchspersonen waren zur Vereinfachung mit quasi – diktatorischen Fähigkeiten ausgestattet und sollten innerhalb einer Zeitperiode (10 Jahre im Zeitraffer) die Geschicke des Landes/der Kommune lenken. Die Ergebnisse waren katastrophal, besonders in Tanaland, wo nach dem sprunghaften Anstieg der Lebensqualität fatale Hungersnöte und andere Katastrophen ausbrachen. Am Ende stand Tanaland schlechter da als zuvor, die Bevölkerung war dezimiert. Stellt man die Ergebnisse graphisch dar, so ähneln sie dem steilen Anstieg einer Aktie oder eines Index mit anschließendem Crash.

In diesen Simuationen und weiteren Experimenten zeigte sich, dass die Versuchspersonen selbst naheliegende Folgen und Nebenwirkungen ihres Handelns übersahen. Wenn sie meinten, einmal eine gute Methode gefunden zu haben, so wandten sie diese auf alles andere an, ohne sorgfältige Analyse. Sie hinterfagten ihre Vorgehensweise zumeist auch nicht, der (Anfangs)Erfolg schien ihnen recht zu geben. Völlig außerhalb ihrer Vorstellung lagen exponentielle Entwicklungen.

Wie bei Watzlawick waren es stets dieselbe Art Fehler, die wir bei der Entscheidungsfindung machen. Dabei ist es prinzipiell gleichgültig, ob es sich um den Umgang mit komplexen Maschinen/Anlagen handelt oder um den Umgang mit komplexen wirtschaftlichen/politischen Systemen.

Damit wird eines klar: Die unserer politischem Ordnung zu Grunde liegende Annahme, Politik “könne” jeder, er benötige dafür nur die nötigen Informationen und ein gewisses Maß an Allgemeinbildung, ist widerlegt.

Besonders evident wurde das bei einem Versuch, in welchem ein Physiker und ein Diplom-Volkswirt dem simulierten Stamm der Moros Entwicklungshilfe angedeihen lassen sollten. Beide Herren waren in führenden Positionen in der Wirtschaft tätig und fühlten sich in keiner Weise von der Aufgabe überfordert. Im Gegenteil, sie mokierten sich vor dem Experiment über die häufig anzutreffende Unfähigkeit anderer und waren sehr engagiert dabei, den Moros effektiv zu helfen. Sie scheiterten kläglich.

Selbst wenn unser Bildungssystem also bestmöglich funktioniert (als Annahme eine höchst gewagte These), wäre dies nicht hilfreich. Nicht einmal dann, wenn Kern des Berufsbilds der Umgang mit äußerst komplexen Systemen ist, wie bei diesen beiden Versuchspersonen, hilft diese Bildung bei der Bewältigung politischer Probleme. Leider fehlt aber völlig die Kenntnis der eigenen Inkompetenz.

Dörner schreibt in einem Vorwort dazu:

Meines Erachtens ist die Frage offen, ob “gute Absichten + Dummheit” oder “schlechte Absichten + Intelligenz” mehr Unheil in die Welt gebracht haben. Denn Leute mit guten Absichten haben gewöhnlich nur geringe Hemmungen, die Realisierung ihrer Ziele in Angriff zu nehmen. Auf diese Weise wird Unvermögen, welches sonst verborgen bliebe, gefährlich, und am Ende steht dann der erstaunt – verzweifelte Ausruf: ”Das haben wir nicht gewollt”.

Ist es nicht oft gerade das Bewusstsein der “guten Absichten”, welches noch die fragwürdigsten Mittel heiligt? Den Leuten mit den “guten Absichten” fehlt auf jeden Fall das schlechte Gewissen, welches ihre Mitmenschen mit den schlechten Absichten vielleicht doch manchmal ein wenig am Handeln hindert. Es ist oft gesagt, aber selten gehört worden, dass der abstrakte Wunsch, allen Menschen das Paradies zu bereiten, der beste Weg zur Erzeugung einer konkreten Hölle ist. Das hängt mit den “guten Absichten”, die auch ohne jede Kompetenz zum Handeln antreiben, eng zusammen.

Dörner untersuchte expermimentell auch, ob die Gruppe, also die “Weisheit der Masse,” positiven Einfluss auf die Qualität der Entscheidungen hat. Dem war allerdings nicht so, vielmehr ergaben sich negative Gruppendynamiken, z. B. das sogenannten Gruppendenken, welche die Gruppe am Erfolg hinderten.

Parteienlackierte Entpolitisierung
Berufspolitik ist Laienverwaltung
An diesem Punkt dürfte klar sein, dass die politische Führung ganz ernsthaft nicht weiß, was sie tut. Die traurige Realität der Beauftragung von Beratungsunternehmen, um auf simple Fragen Antworten und Handlungssanweisungen zu bekommen, macht die Hilflosigkeit der Regierenden evident. Es ist aber keine Verschwörung oder böse Absicht, es ist ganz schlicht die Logik des Misslingens. Das Gesetz der Logik “ex falso quodlibet” (Aus Falschem folgt Beliebiges) ist gnadenlos gültig. Da unser System auf einer falschen These aufbaut, können zwar kluge Entscheidungen getroffen werden, dies aber rein zufällig.

So lange wir also meinen, kluge Entscheidungsfindung sei uns Menschen in die Wiege gelegt und die auf dem Erlernen von Buchwissen beruhende schulische Allgemeinbildung würde uns hinreichende Handlungskompetenz vermitteln, werden wir kein besseres Führungspersonal erhalten. Dies gilt nicht nur in der Politik, man sollte diese aber angesichts der oben gezeigten Experimente als “Königsdisziplin” ansehen.

Wie sich bei den Versuchen zeigte, sind die nötigen Fähigkeiten erlernbar. Dabei hilft das Vermitteln von theoretischem Wissen nichts, es stärkt lediglich die Verbalintelligenz (man kann “schlau schwätzen”) und verstärkt somit sogar den irrigen Eindruck von eigenen Fähigkeiten. Ausgehend von o. g.  grundlegenden Ergebnissen wurde in den letzten Jahrzehnten weiter geforscht, so zeigte sich, dass Führung besser funktioniert, wenn dem “Macher” ein “Denker” zur Seite gestellt wird.  Die Erkenntnisse werden in vielen Bereichen umgesetzt, nicht nur bei der Schnittstelle Mensch/Maschine (z. B. Pilotenausbildung) sondern auch in Bereichen, bei denen schnelle Entscheidungen in komplexen und intransparenten Situationen gefragt sind (z. B. Bundeswehr, Polizei, Katastrophenstäben).

An der Politik allgemein sowie an der Bildungspoltik sind diese Erkenntnisse spurlos vorüber gegangen. Insoweit haben sich unsere Systeme als nicht lernfähig herausgestellt, was zu einer eindeutig negative Zukunftsprognose führt.

Die alles entscheidende “Ware” Bildung steht unter strikter staatlicher Hoheit, ist mithin objektiv „kommunistisch“ verwaltet mit entsprechenden Qualitätsmängeln. Länder, die vergleichbar Grundnahrungsmittel zwangsverwalten, haben ebenso große Versorgungsprobleme wie wir bei der Bildung. Es ist ein Beispiel für die Wirkung von guten Absichten.

Nötig wäre zudem eine grundlegende politische Reform, wonach Kompetenz zum Maßstab des Erlangens verantwortlicher Positionen wird und die Risiken fehlgeleiteten staatlichen Handelns für die Bürger und die Existenz des Gemeinwesens z. B. durch Entkoppelung minimiert werden. Sinnvoll wäre auch, Redundanzen und fail-safes einzubauen..

Die Zukunft wird das Land gewinnen, das als erstes die oben geschilderten Erkenntnisse im Bereich Bildung/Ausbildung und in der Politik in die Tat umsetzt.

Ein interessanter Ansatz ist die Idee der “Free Private Cities”, wonach der Staat zum  Dienstleister “geschrumpft” wird. Da die Bürger frei über den Rest entscheiden, schlagen Fehlentscheidungen oder Fehlentwicklungen nicht so stark auf das gesamte Gemeinwesen durch, damit ist ein solches System resilienter. Angesichts der Verschuldungsrate der Staaten hat zudem die Idee der Gewinnorientierung enormen Charme.

Annette Heinisch studierte Rechtswissenschaften in Hamburg, Schwerpunkt: Internationales Bank – und Währungsrecht und Finanzverfassungsrecht.
Seit 1991 als Rechtsanwältin sowie als Beraterin von Entscheidungsträgern vornehmlich im Bereich der KMU tätig.

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Kommentare ( 48 )

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Danke fuer die interessanten Lesetipps. Wenn man die obigen Schlussfolgerungen zu Ende denkt, dann landet man allerdings bei einer Technokratie. Je weiter von direkten Volksentscheidungen weg desto besser. Ich komme dann zur Frage: Will ich die Freiheit eigene Dummheiten zu machen oder vertraue ich zentrale politische Anliegen einer politische Elite aus Denker/Machern an? Ich habe nicht den Eindruck, dass letzteres in der Realitaet gut funktioniert. Schliesslich sollte Bruessel ja genau das Technokratiezentrum sein – Akzeptanz hat es bei der Bevoelkerung jedoch nicht. Und Eliteprojekt wie „Euro“ und „Migration aus Afrika“ sind ja nun aktuell Paradebeispiele fuer voellig verfehlte und entfremdente… Mehr
„Insoweit haben sich unsere Systeme als nicht lernfähig herausgestellt“ .Sehr milde ausgedrückt, Frau Heinisch. Die „Systeme“ befinden sich zuzüglich noch in ihrer geschlossenen Echokammer, dem rabiaten Umbaumodus ins zwangsbeglückte Globalisierungszeitalter ohne Rücksicht auf Altbewährtes. Als Experimentierküche für Inkompetente und Egomanen, die über das Schicksal ganzer Völkern „entscheiden“, statt deren Nutzen zu mehren. Der Staat mischt sich inzwischen massiv in fast alle Bereichen ein. „Neusiedler“, Zentralstaat EU, Familienplanung, Geldwirtschaft, Energie, Staatsbürger Umerziehung . Und Überall fungiert der Staat als Hebel um den Schaden zu maximieren, indem er die Konsequenzen verschleiert und verschleppt bis sie sich zur Katastrophe ausgewachsen haben. Z.B. katastrophale… Mehr

DOCH, SIE WISSEN SEHR GENAU, WAS SIE TUN.

Sie setzen das Resettlementprogramm der UN KONSEQUENT und ohne Rücksicht auf Verluste beim eigenen „Staatsvolk“ um.
Um diese Schäden, die in den letzten zwei Jahren angerichtet wurden zu beseitigen, braucht man nicht unbedingt hochspezialisierte Experten, diese denken auch nur in Schubladen. Was wir wirklich brauchen, sind Politiker mit Haltung, Rückgrat und dem tiefen Gefühl einer Verpflichtung dem eigenen Land gegenüber.

Das letztendliche Ziel ist es, alle Bastionen bürgerlicher Selbstbehauptung zu schleifen und eine große, hilflose, verunsicherte und leicht manipulierbare Masse zu schaffen, die dann in den Händen der wissenden Elite zu einem „neuen Menschen“ geformt werden kann. Diese Ideen sterben nicht aus, trotz Hitler, Pol Pot, Stalin und Mao. Es gibt Charaktere, denen die Lust daran nicht genommen werden kann. Schlimm wirds, wenn solche Leute riesige Reichtümer zusammengerafft haben und diese nun verwenden, um ihre Ideen weltweit voranzutreiben. Genug aufrechte Politiker, um dem entgegenzusteuern, haben wir nicht – schließlich müssen die nicht nur Rückgrat, sondern auch die richtige Einsicht haben.… Mehr

Lieber chris,

sind Sie sicher, daß Beten ausreicht???? Ich würde da eine handfestere Lösung vorschlagen…..

was wollen Sie tun, sich mit der Antifa prügeln? Die sind zahlreich, reichlich gesponert und zu allem bereit. Ich befürworte jede Form von gewaltfreiem Widerstand, rate aber zumindest für die, die mit dem Satz „unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut..“ etwas anfangen können dringend, diesen mit Gebet zu untermauern

Danke, dass Sie in meinem Sinne geantwortet haben. Hatte bereits bei der vorigen interessanten Publikation mit ähnlicher Argumentation der Autorin Kommunikationsschwierigkeiten. Gute Nacht.

Sehr gut gesagt. Doch diese Politiker mit Haltung, Rückgrat und einem tiefen Gefühl der Verpflichtung werden wir in Merkels Umkreis niemals finden. Dort tummelt sich das Gegenteil.

Alles gut und schön, mit der kybernetischen Kompetenz, doch wer entscheidet darüber, wer die größte Kompetenz besitzt und demnach politische Macht innehaben darf? Das Volk ja wohl nicht, denn dem sprechen Sie die Kompetenz ja gerade ab. Netter Versuch.

>Die Zukunft wird das Land gewinnen, das als erstes die oben geschilderten Erkenntnisse im Bereich Bildung/Ausbildung und in der Politik in die Tat umsetzt.< Lakonischer und zutreffender kann es nicht zusammengefasst werden. Womit klar ist, dieses Land wird nicht mehr in West-Europa liegen. Den heute Jungen, die eine Zukunft in Freiheit, Sicherheit und Menschlichkeit anstreben, kann nur geraten werden, zu gehen. Die überwältigende Mehrheit der Deutschen indes ist zufrieden mit dem eingeschlagenen Kurs und wünscht diesen zu intensivieren. Das ist zwar tragisch – aber auch demokratisch. Daß der Niedergang so aberwitzig schnell über die Bühne gehen würde und die undenkbarsten,… Mehr

„Von wirbellosen Europäern beschwärmt und bejubelt.“ A point, besser kann man es nicht beschreiben.

Von der UN und dem „Hohen Flüchtlingskommissar Peter Sutherland“ schon 1994 gefordert und von Rothschild auf einer UN -Konferenz öffentlich verkündet. Neben diesen sind dann noch etliche Helfer am Werk wie Soros,Merkel nebst ihren Kriechern, Frans Timmermans /EU-Kommissar als zweiter nach Junker, der die „Nationalstaaten für die EU-Diktatur vernichten “ will. Dieser neue „Flüchtlingskommissar“ mit dem Griechischen Namen ist eine ebensolche Helfernatur zur Vernichtung der Nationalstaaten. Die haben den Hooton-Plan langsam angehen lassen und jährlich ein wenig mehr beschleunigt. Jetzt ist es der Selbstläufer und der Spruch von Junker bekommt Inhalt: „Wir machen weiter und bis die Leute merken ,was… Mehr

Methode Juncker / Brüssel: Schritt für Schritt, Frosch im Kochtopf…

Bestens beschrieben. Das Problem ist, genau wie jetzt in der Türkei schafft man mit angeblich „demokratischen“ Mittteln ein unmenschliches Terror-Regime. Die derzeitige Entwicklung ist jedoch systemimmanent. Siehe hierzu auch das Buch von Hoppe „Democracy: The God That Failed“.

Dörner hat zudem mehr als nur die sozialen und psychischen Prozesse erklärt, die zu solch einem Ergebnis führen, und eine exzellente mathematische Herleitung der Funktionsweise des Denkens geliefert: „Bauplan für eine Seele“. Sehr lesenswert.

Alles soweit richtig, und das zeigt, daß jede Monopolisierung von Macht eben Blödsinn ist. Im Gegenteil, die Erkenntnis stimmt, daß die Lösungswege eines durchschnittlichen Schwarms auch immer das Zurückgreifen auf genügend a) allgemeine Vernunft und b) besonders Begabte inkludieren, so daß unterm Strich die ganze Gruppe / Gemeinschaft ihr Überleben sichern / den eigenen Bestand erhalten kann, wenn sie auf die Standardverteilung der Fähigkeiten zurückgreift. Das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht der üblichen Schwätzer von selbsternannten „Leistungs“ bzw. „Funktions“Eliten, aber die Natur ist eben nicht ohne Grund so erfolgreich… die Zukunft liegt ganz klar in kooperativen und akzeptierenden Systemen,… Mehr

„Meines Erachtens ist die Frage offen, ob “gute Absichten + Dummheit”
oder “schlechte Absichten + Intelligenz” mehr Unheil in die Welt gebracht haben.“

Das was wir im Moment an der Regierung haben dürfte dann wohl „gute Absichten + Dummheit“ sein. Somit das Schlimmste vorstellbare Duo!

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Unser Regime hat keine guten Absichten, jedenfalls nicht für uns.

da ist noch eine „Spitze“ Borniertheit mit dabei….

Ich muss Ihnen widersprechen. Was Merkel macht, ist eiskaltes Kalkül; meiner Vermutung nach bereits angestoßen im Endverlauf der DDR. Die Dame Merkel war Reisekader und muss auch Kontakte zu westlichen Diensten gehabt haben. Diese bereiteten sie vor auf die jetzige bewußte Zerstörung Deutschlands in Einvernahme mit UN und den hinter ihr stehenden Oligarchen sowie auch den EU-Mafiosie, die mit Gewalt eine EU-Zentraldiktatur herbeiführen wollen. So nebenbei erfüllt man damit den Hooton-Plan. Beispiel ECTR zur Meinungsunterdrückung und Bespitzelung. Die Umerziehungslager sind im Textentwurf dieses EU-Elaborates bereits erwähnt und werden kommen. ECTR ist bereits beschlossen und den Nationalstaaten zur freien Verwendung überstellt… Mehr

Sie haben widersprochen und ich muss Ihnen zustimmen. Schon lange erkenne ich in Merkels Verhalten keine Naivität, sondern in der Tat eiskaltes Kalkül. Neben Maas und Kahane dürfen Schwesig und Özoguz nicht vergessen werden. So ergibt sich ein stimmiges Bild auf dem Weg zum Horrorszenarium.

Sind Sie sicher, dass es sich nicht um „schlechte Absichten+Dummheit“ handelt? Denn so sieht es ja wohl doch meistens aus.

Nein. Weder ist die Absicht gut, noch sind Politiker dumm. Ein amerikanischer Politiker sagte mal: Nichts in der Politik passiert zufällig. Bedeutet im Umkehrschluss: Alles in der Politik passiert geplant. Das ist bei der Massenimmigration so, und das ist bei der Islamisierung so. Jetzt könnte man naiv fragen: Warum machen die das? Was ist das Ziel? Die Antworten sind banal und einfach: Die Sozialsysteme, der Nationalstaat sollen implodieren, es soll das vollkommene Chaos ausbrechen. In dieser Situation wird sich eine Macht anbieten – ich vermute es wird der EU-Staat (!) sein, und alle werden jubeln. Schon die Freimaurer wussten und… Mehr

Die These, dass nichts zufällig, also unbeabsichtigt passiert und im Umkehrschluss alles was passiert, so geplant und gewollt ist, würde absolute Kontrolle der Politik über die Geschehnisse voraussetzen. Davon können die Jungs und Mädels da oben doch nur träumen. In der Realität sieht es doch wohl eher so aus, dass man was macht, natürlich mit einer bestimmten Absicht, und dann kommt irgendwas dabei heraus – mit etwas Glück, in etwa das Beabsichtigte. Und wenn nicht, werden das die wenigsten zugeben.

Klasse Artikel, den ich mit großem Gewinn gelesen habe. Vielen Dank!

Sehr interessant! Ich würde mir von der Autorin mehr Literaturempfehlungen wünschen, also solche, die über Dörner (1989) hinausgehen. Oder ist das, fast 30 Jahre später, immer noch der Schlüsseltext?

Sie wissen, was vor sich geht. Sie wissen, was sie tun.

Sie stellen sich nur dumm.

Früher sagte man: „Wenn das der Führer wüsste“, oder in der DDR „Das wissen die in Berlin nicht“.

Ende der 80er Jahre hatte ich eine Diskussion mit einem Parteisekretär, der eben auch so fabulierte „das kommt nicht bei Honecker an, bla, bla…“.

Ich antwortete ihm „Die wissen Alles, lassen nackte Weiber auf dem Tisch tanzen und saufen Schampus….“

Nach der Wende, er hatte den Bericht über Wandlitz gesehen, sagte er mir, wie Recht ich damals hatte.

Wir werden verarscht, und die denken, wir merken es nicht.

Und im Saarland sagten die Genossen, wenn das Oskar wüßte, kein Quatsch…. Das Ende kommt mit Grausen u. meldet sich nicht vorher an. Man beobachte die Panikmacherei vor dem 1. Wahlgang in Frankreich der Europa Freaks, dazu passend, gestern Abend ein Attentat auf den Champs Elysées……
Anleihe bei Véro wieder……quel drôle du monde….

Erich, Oskar, Heiko, …..seltsames Ländchen, das Saarland 😉

Es kann ihnen doch völlig egal sein, ob wir es merken, weil die Mehrhait der Bürger dieses Handeln in keinster Weise sanktioniert, denn sie würden sich deren Stelle genauso benehmen: das tun sie in ihrem Rahmen ja auch, sie sitzen nur an kleineren Fleischtöpfen.
An dieser Haltung sind schon ganz andere verzweifelt …