#mietenwahnsinn DDR: Die Folgen staatlicher Wohnraum-Lenkung

In Berlin will der rot-rot-grüne Senat die Mieten staatlich begrenzen. Genossenschaften, Wohnungsbaugesellschaften und die Oppositionsparteien schlagen Alarm. Was bewirken staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt? Ein Rückblick auf die Mietenpolitik der DDR.

Folge der Mietpreisbindung in der DDR - Verfallenes Haus mit Kohleheizung in Merseburg 1980 (1)

Deutschlands berühmteste Hausbesetzerin residiert im Bundeskanzleramt. Sie trägt keine schwarzen Kapuzenpullis, sondern farbige Blazer. Denn die Frau, die 1981 mit einer Bohrmaschine die Tür einer leer stehenden Wohnung in Berlin aufbrach, heißt – Angela Merkel.

Die von ihr in Beschlag genommene Wohnung in der Templiner Straße 10 gehörte zum Bestand der Ost-Berliner Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV), einem der Volkseigenen Betriebe, denen über 40 Prozent des Wohnraums in der DDR gehörte. Da die KWV mehrere Hunderttausend Wohnungen betreute, bekam sie oft nicht mit, wenn ein Mieter auszog. Vor allem junge Leute, die von der Wohnungsnot im Sozialismus besonders betroffen waren, besetzten deshalb in den größeren Städten leer stehende Wohnungen, wie der Historiker Udo Grashoff in seinem Buch „Schwarzwohnen in der DDR“ beschreibt.

Mädchen in Uniform
IM Erika – eine Spurensuche
Die Wohnungspolitik der DDR, die dieses Phänomen hervorbrachte, erlebt derzeit eine Art Wiederauferstehung. Maßgebliche Politiker sind der Meinung, dass zwei ihrer zentralen Elemente – Mietenstopp und Enteignungen – helfen könnten, den Anstieg der Mieten zu bremsen. Im Juni beschloss der Berliner Senat, die Mieten in der Hauptstadt für fünf Jahre einzufrieren. Die zuständige Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher – seit 1981 Mitglied der SED/PDS/DIE LINKE – wurde beauftragt, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Ein Ende August bekannt gewordenes Papier aus ihrem Haus sieht vor, die Mieten nicht nur einzufrieren, sondern radikal abzusenken – auf monatliche Quadratmeterpreise zwischen 3,42 und 7,97 Euro. Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und die Oppositionsparteien schlagen Alarm, weil sie das Ende von Neubau und Instandhaltung befürchten. Da die „Mieten-Sense“ unabhängig von der Lage der Wohnung gelten soll, würden zudem die Bewohner innerstädtischer Luxuswohnungen am meisten profitieren.


Wiederauferstehung der DDR-Wohnungspolitik – Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (LINKE)

Mit Unterstützung der Linkspartei wurde Anfang Juli auch die erste Hürde für ein Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co Enteignen“ genommen. Dieses sieht vor, private Wohnungsgesellschaften, die mehr als 3.000 Wohnungen besitzen, zu enteignen und deutlich unter Marktwert zu entschädigen. Betroffen wären mindestens 243.000 Wohnungen zehn großer Vermieter. Die Kosten für den Steuerzahler sollen bis zu 36 Milliarden Euro betragen. Auch auf Bundesebene gelten Enteignungen bei SPD und Grünen seit einiger Zeit als probates Mittel gegen Wohnungsmangel. So erklärte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD), Enteignungen seien ein möglicher Weg, Menschen zu einer Wohnung zu verhelfen. In ähnlicher Weise äußerte sich auch Grünen-Chef Robert Habeck. Es gibt also Anlass genug zurückzublicken, wozu staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt in der Vergangenheit geführt haben – zum Beispiel in der DDR.


Bis zu 36 Milliarden Euro Kosten – Plakat der Linkspartei mit Enteignungsforderung im Europawahlkampf 2019

Frühe Enteignungen

Die Vorstellung, man könnte das Problem hoher Mieten durch Enteignungen aus der Welt schaffen, findet sich schon in Friedrich Engels Schrift „Zur Wohnungsfrage“. Der Vordenker des Kommunismus meinte zwar, dass die Wohnungsnot erst dann beendet werden könnte, wenn Ausbeutung und Unterdrückung der arbeitenden Klasse überhaupt beseitigt wären. Als Sofortmaßnahme empfahl er jedoch die „Expropriation“ und „Bequartierung“ der Wohnungen der besitzenden Klassen, sobald das Proletariat die Macht erobert hat.

Als dieser Fall in Ostdeutschland 1945 eintrat, hielt sich die Partei der Arbeiterklasse an Engels‘ Ratschläge. Im Zuge der sogenannten Bodenreform verloren über 7.000 Gutsbesitzer nicht nur ihr Land, sondern auch Haus und Hof samt Inventar. Die weniger bekannte Industriereform führte zur ebenso vollständigen und entschädigungslosen Enteignung der 10.000 wichtigsten Industrieunternehmen, einschließlich der Wohnungen ihrer Besitzer. Beschlagnahmt wurden damals überdies mehr als eine halbe Million Wohnungen angeblicher ehemaliger NSDAP-Mitglieder. Die überfallartigen Räumungen erfolgten oft völlig ungerechtfertigt, nur weil ein Dritter eine Bleibe suchte.


„Expropriation der besitzenden Klassen“ – DDR-Geldschein mit dem Porträt von Friedrich Engels

Auf eine vollständige Enteignung des Wohnungsbestandes verzichteten die deutschen Kommunisten allerdings. Sie war auch nicht nötig, weil die Alliierten 1946 mit dem Kontrollratsgesetz Nr. 18 alle Wohnungen unter staatliche Zwangsverwaltung gestellt hatten. Für die Instandhaltung blieb zwar weiterhin der Eigentümer verantwortlich, doch nur das Wohnungsamt durfte darüber entscheiden, wer wo einzog. Während in Westdeutschland diese Entmündigung von Mietern und Vermietern, die auf eine Regelung der Nationalsozialisten zurückging, nach und nach abgebaut wurde, bestand sie in der DDR bis zuletzt fort. Die mehrfach novellierte Verordnung über die Lenkung des Wohnraums bedeutete nichts anderes als eine Enteignung auf kaltem Wege.

Folgen des Mietendeckels

Zur Wohnungszwangswirtschaft in der DDR gehörte auch die Mietpreisbindung – die ebenfalls auf das NS-Regime zurückging. Am 20. April 1936 hatte die Reichsregierung angeordnet, die Mieten in Deutschland einzufrieren. Hitlers Mietendeckel blieb auch unter den Alliierten in Kraft und wurde durch die Preisanordnung Nr. 415 vom 6. Mai 1955 schließlich zu DDR-Recht. Doch während die Nationalsozialisten auch alle anderen Preise einfroren, wurden in der DDR Löhne und Preise wiederholt neu festgesetzt. DDR-Bürger mussten deshalb im Laufe der Zeit einen immer geringeren Teil ihres Nettoeinkommens für Wohnzwecke aufwenden (1989 rund drei Prozent). Ähnliches galt für die Mietnebenkosten. Gleichzeitig nahmen die Kosten jedoch beständig zu, so dass das jährliche Mietaufkommen 1989 nur noch ein Viertel der staatlichen Ausgaben deckte.


Hitlers Mietendeckel – Mieterstreik im September 1932 in Berlin mit Fahnen von KPD und NSDAP (2)

Die auseinanderklaffende Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben machte es erforderlich, die Wohnungswirtschaft in der DDR immer stärker zu bezuschussen. Mit 16 Milliarden Mark lagen die Subventionen 1988 bereits mehr als fünfmal so hoch wie 1970. Die Deckungslücke musste durch immer höhere Kredite der DDR-Staatsbank geschlossen werden. Trotz eines großzügigen Schuldenerlasses im Jahr 1993 lasten dadurch bis heute riesige Altschulden auf den kommunalen Wohnungsunternehmen und Genossenschaften im Osten. Allein in Mecklenburg-Vorpommern betragen diese derzeit rund 520 Millionen Euro.

Lesen Sie auch: Ein Abhörprotokoll dokumentiert, warum 1989 selbst hohe SED-Funktionäre den Glauben an den Sozialismus verloren.

Die privaten Wohnungsbesitzer konnten indes nicht so einfach ihre Kosten auf künftige Generationen verlagern. Um ihre Häuser instandzuhalten, fehlte ihnen nicht nur das Geld, sondern auch der Zugang zu Baumaterial und Handwerkern. Denn in der Planwirtschaft befand allein die SED darüber, wo investiert wurde. Der Altbaubestand in der DDR war deshalb einem immer stärkeren Verfall ausgesetzt. Klein- und Mittelstädte waren besonders betroffen, aber auch in Leipzig bestanden ganze Straßenzüge zum großen Teil aus Ruinen. Nach staatlichen Erhebungen waren 1989 40 Prozent der Mehrfamilienhäuser in der DDR schwer geschädigt und elf Prozent sogar gänzlich unbewohnbar. Dabei waren bereits 1,3 Millionen verfallene Wohnungen abgerissen worden – wodurch, wie ein ZK-Papier vorrechnete, mehr Schutt entstand als durch den Zweiten Weltkrieg. Unter diesen Bedingungen schenkten viele Wohnungsbesitzer in der DDR ihre Häuser lieber dem Staat.


Mehr Schutt als durch den Zweiten Weltkrieg – Protest gegen den Verfall am 13. November 1989 in Leipzig (3)

Als Folge und Ziel staatlicher Wohnungspolitik in der DDR schrumpfte der Anteil privater Wohnungen am Wohnungsbestand in 40 Jahren von 92 auf 41 Prozent. Dass er in Ost-Berlin 1989 mit 23,8 Prozent noch niedriger lag, war vor allem eine Folge des staatlichen Wohnungsbaus, der sich zum Leidwesen der Bezirke zu einem erheblichen Teil auf die Hauptstadt der DDR konzentrierte. Die ständig wachsende Staatsquote beim Wohnraum führte allerdings keineswegs zu einem Ende des Wohnungsmangels in der DDR – trotz mehrfacher Ankündigung durch die politische Führung.

Großspurige Versprechungen

Schon 1959 hatte SED-Chef Walter Ulbricht großspurig versprochen, dass „die seit Jahrhunderten bestehende Wohnungsnot“ mit Hilfe des neuen Siebenjahresplans in der DDR erstmals in einem Teil Deutschlands beseitigt werde. Durch Erhöhung der Arbeitsproduktivität wollte die SED-Führung die Bundesrepublik auch beim Pro-Kopf-Verbrauch einholen und sogar überholen. Doch der Wohnungsneubau in der DDR blieb um mehr als ein Viertel hinter den Planvorgaben zurück – obwohl die SED die durchschnittliche Wohnungsgröße bald von 55 auf 50 Quadratmeter absenkte und nur noch Fünf-Geschosser ohne Lift mit einer Straßenfront von mindestens 100 Metern zuließ. Wie Hannsjörg F. Buck in seinem aufschlussreichen Buch über die Wohnungspolitik der DDR schildert, musste der unrealistische Plan 1963 vorzeitig abgebrochen werden.


Fünf-Geschosser ohne Lift – SED-Chef Walter Ulbricht bei einer Ansprache vor Kampfgruppen in Berlin 1961 (4)

Welche Folgen es haben kann, wenn ideologische Prämissen die Politik bestimmen, zeigte sich auch an einem anderen Punkt: Da getreu der Marxschen Lehre der Boden keinen Wert hat, weil er nicht das Ergebnis von Arbeit ist, wurde er bis Mitte der 1960-er Jahre bei Bauvorhaben kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies führte nicht nur zur Verschwendung großer landwirtschaftlicher Nutzflächen, sondern zog auch enorme Erschließungskosten nach sich, weil es sich für die Betriebe am Stadtrand leichter bauen ließ. Als Illusion stellte sich ebenso Ulbrichts Vorstellung heraus, Nahrungsaufnahme, Wäschewaschen und Kinderaufzucht würden in den sozialistischen Neubauvierteln nur noch gemeinschaftlich erfolgen – es fehlte schlichtweg an entsprechenden Versorgungseinrichtungen.

Auch Ulbrichts Nachfolger Erich Honecker kündigte 1973 an, die Wohnungsfrage bis 1990 zu lösen. Zu diesem Zweck setzte die SED auf noch größere industriell vorgefertigte Wohngebiete am Stadtrand, die im Volksmund als „Arbeiterschließfächer“ bezeichnet wurden. Wegen häufiger Probleme bei den Produktionsabläufen ging deren Bau allerdings auch nicht schneller voran als bei der herkömmlichen Bauweise. Außerdem entstanden erhebliche Folgekosten für die neu zu schaffende Infrastruktur wie Straßen, Versorgungsleitungen und Abwasserkanäle. Obwohl die SED erneut Wohnungsgrößen und Ausstattung reduzieren ließ, verfehlte sie auch dieses Mal die Planvorgaben. Um ihr Scheitern zu vertuschen, ließ sie die Statistik manipulieren und zählte selbst Plätze in Alters- und Arbeiterwohnheimen als „Wohneinheit“.


„Arbeiterschließfächer“ am Stadtrand – Plattenbausiedlung in Halle-Neustadt 1978 (5)

Zwar wurden in der Honecker-Ära netto gut 2,1 Millionen Wohnungen neu errichtet. Doch wegen der Vernachlässigung des Altbaubestandes gingen im selben Zeitraum zugleich 1,1 Millionen Wohnungen verloren. Auch nach 40 Jahren Sozialismus hatten die staatlichen Eingriffe deshalb nicht die Wohnungsfrage gelöst. Im Gegenteil: Mit nahezu 800.000 geprüften Anträgen auf umgehende Zuweisung einer Wohnung lag die Zahl der Wohnungssuchenden Ende 1989 sogar höher als 1950. Denn nur wenige DDR-Bürger konnten das Problem so lösen wie einst Angela Merkel.


(1) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Merseburg_–1980–_4.jpg
(2) Bundesarchiv, Bild 146-1970-050-13 / CC-BY-SA 3.0
(3) Bundesarchiv, Bild 183-1989-1113-048 / CC-BY-SA 3.0
(4) Bundesarchiv, Bild 183-85711-0004 / CC-BY-SA 3.0
(5) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plattenbau_tristesse_halle.jpg


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Kommentare ( 60 )

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Auferstanden aus Ruinen, geendet in Ruinen.

Wie wäre es denn alternativ mit einem „Einfrieren“ der Betriebs- und Heizkosten? Diese sind im Vergleich zu den Nettokaltmieten wesentlich mehr gestiegen, womit sich zwangsläufig immer höhere Bruttowarmmieten ergeben. Dies schafft zwar auch nicht mehr Wohnraum, geht aber das eigentliche Problem der hohen Mieten an.
Schon in 2014 wurde dieses Problem thematisiert …
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nebenkosten-steigen-schneller-als-miete-vermieter-wollen-bremse-fuer-nebenkosten/10129576.html

Waere natürlich eine Möglichkeit.
Nur wie paßt zum Beispiel das „Deckeln“ der Heizkosten mit der Energiewende
zusammen, wenn früher oder spaeter die noch kostengünstige Fernwaerme, Gas
oder Öl wegfaellt, da ja auf fossilie Brennstoffe weitgehenst verzichtet werden soll?

Dank an Hr Knabe für seine Expertise.
An TE: wie wäre es, mit H. Knabe eine längere Diskussionsrunde zu führen über die DDR, deren Folgen und allfallige Parallelen zu heute?

Herr Knabe kommt nicht aus der DDR und weiß das alles nur vom Hören-Sagen und aus seinen Akten. Bestimmte Begrifflichkeiten, die angeblich wir alle benutzt hätten, wurden nicht allgemein benutzt, vielleicht in bestimmten Kreisen. Manches, was er sagt, höre ich von ihm zum 1. Mal.

Es werden in erster Line die darunter leiden, die die Linken wählen. Denn es sind sicherlich nicht die Vermieter, die die Linken wählen, sondern es sind die Mieter. Da kein Vermieter mehr investieren wird, geschewige denn neu bauen, werden halt die Mieter demnächst wieder mit zwei Familien in einer Wohnung hocken.

Sie haben vollkommen recht. Wie in einem Artikel auf Tichy kürzlich vermutet, wird der Ursprüngliche wahnwitzige Extrementwurf (reines Kalkül der Verfasser statt Glaube an Durchsetzbarkeit) etwas abgeschwächt und dann macht sich Erleichterung breit (obwohl es immer noch ein Wahnwitziger absurder, verfassungswidriger Extrementwurf ist. So gestern im Radio. Und eine „Erleichterung“ soll sein, dass die Verordnung nur noch Mieter mit >30% des Einkommens für Miete schützen soll. Damit kann man nur noch fragen, was haben euch Linken Politiker die Einkommensschwachen Schichten getan, dass ihr sie so straft. Die hochpreisigen Vermieter können jetzt weiterhin hochpreisig vermieten; weil deren Klientel natürlich weniger vom… Mehr

Das Einzige, was dauerhaft gegen zu hohe Mieten hilft ist ein massenhafter, günstiger Neubau von Wohnungen. Wenn es mehr günstige Wohnungen gibt als gebraucht werden, dann fallen die Preise von allein.

Aber die Bauvorschriften lassen keinen günstigen Bau zu. Und damit nicht neu gebaut wird, gibt es keine Genehmigungen vom Berliner Senat.

Oder, wie bei uns geschehen, die Wohnungen werden wieder abgerissen.

Und durch die massenhafte, illegale Zuwanderung von Leuten, die man hier ohnehin niemals gebraucht hat, wird der Wohnungsmangel auch nicht gerade entspannt.

Er wird nicht nur nicht entspannt, er wird extrem angespannt. Schreiben Sie heute mal eine 4 Zimmer Wohnung aus. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Sie könnten 20 euro/qm aufrufen und es findet sich noch immer die Kommune, die das finanziert für eine gewisse Klientel. Es gibt leider genügend „Vermieter“ die das schamlos ausnutzen.

Eins ist klar, ehemalige DDR-Bürger, die heutzutage links und rot wählen, müssen sich damals pudelwohl gefühlt haben.

Die wurden rundum betreut, brauchten sich nicht sorgen.
Sozusagen Kita lebenslang. Solange es fürn Bier mit Broiler reicht, waren viele zufrieden. Noch ne Datsche im Schrebergarten, da waren die glücklich.
Mit mehr Produkten im Handel und ein bisschen Reisefreiheit, würde es Erichs Lampenladen heute noch geben.

Es ist auch eine Frage des Alters – die die links-grün wählen haben die DDR nicht so richtig mitbekommen, da sie beim Mauerfall noch zu jung oder noch gar nicht auf der Welt waren.

Die alten Ossies fassen sich an den Kopf und jammern resigniert: „Nicht schon wieder…“

Es gibt ein paar Altkommunisten, welche, die schon immer in der SED waren und eben, wie Sie sagen, die Mittelalten, die Teenager waren, als die DDR zusammen brach und eben deren Kinder.

Aber nicht alle Alten, siehe Frau Lompscher. Die SED ist leider wieder „Auferstanden aus Ruinen“ und setzt ihr Zerstörungswerk fort. Jetzt auch in der gesamten Bundesrepublik.

Ja! und das sind mind 17% im Durchschnitt!

Gehaltvoller Artikel. Was heute völlig in den Hintergrund gedrängt wird, ist das Prinzip „Angebot und Nachfrage“. Wer Millionen (meist leistungsferner) Leute ins Land pumpt muss sich nicht wundern, wenn die dann auch irgendwo wohnen wollen – und dann logischerweise gerade im Bereich der günstigen Wohnungen mit dem „Altbestand“ konkurrieren. Hinzu kommen noch die vielen Sinnlosstudenten, die anstatt eine ordentliche Lehre am Ort zu machen lieber irgendwas „Soziales“ studieren und dafür natürlich in Universitätsstädte ziehen. Linksgrüne Politik führt zielsicher in den Untergang. Man wird bald nicht mehr den Morgenthauplan erwähnen, sondern nur vom Merkelregime sprechen – sofern dann überhaupt noch wer… Mehr

Die Konzerne, die dafür verantwortlich sind und initiiert haben, daß Millionen leistungsferne Neu-Konsumenten ins Land gepumpt werden, wundern sich NICHT darüber, daß die Mieten steigen. Denn das ist ja eines der Ziele der Übung. Genau deshalb holt man ja die Leute ins Land: Plünderung des Sozialstaates zugunsten von Großaktionären. Bei Immobilien braucht man nicht mal investieren. Die Mieten steigen alleine schon durch die künstliche Verknappung. An dieser wirtschaftsliberalen Migrationspolitik ist genau: gar nichts links. Das ist Politik für Konzerne. Die Linken und Gutmeinenden machen sich in ihrer Naivität lediglich zum Hanswurst und Handlanger.

Lesen!

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_05/_17/Petition_79822/forum/Beitrag_568416.$$$.page.1.batchsize.10.tab.1.html

http://norberthaering.de/de/27-german/news/958-wef-migration

https://www.geolitico.de/2014/12/14/aus-migranten-kapital-schlagen/

https://deutsch.rt.com/international/66393-willkommenskultur-des-grosskapitals-weltwirtschaftsforum/

https://kenfm.de/tagesdosis-29-6-2018-grenzenlose-migration-und-die-erhoehung-der-profitrate-podcast/

Ihr Argument ist ein nicht uninteressanter Ansatz, aber ein paar Widersprüche sehe ich schon. Was haben die Konzerne davon, wenn sie doch selbst ihr Fachkräfteproblem durch diese Art der Zuwanderung nicht befriedigen können? Und dann darf man nicht vergessen, wenn es um die bloße Konsumsteigerung geht. Warum lade ich mir millonen Menschen ein, die größtenteils nur von Transferleistungen leben, also das Geld ausgeben, welches andere Erarbeitet haben. Wenn dem so wäre, hätte die Konzerne sich doch auch schon die 10 Jahre davor einsetzen können, den Hartz 4 Empfängern mehr Geld zu geben, damit diese mehr konsumieren. Also Volkswirtschaftlich ergibt das… Mehr

2/3 der Mietwohnungen in DE gehören Kleinvermietern, die damit Altersvorsorge betreiben. Konzerne sind absolut in der Minderheit. Das ist nur ein Argument der Sozialisten und Kommunisten um ein Feindbild aufzubauen.

Ich würde das nicht an den Konzernen festmachen. Wo ich vorher wohnte gehören die Häuser einer Finanzgesellschaft, dessen Bank in Zypern ist. Die Mieten sind, wie sie alle in der Gegend sind, man hat gut saniert, Feste für Kinder werden ausgerichtet, die Handwerker sind auch immer da, wenn etwas gemacht werden muss, die Grünanlagen werden regelmäßig gepflegt. Mieterhöhungen, wenn überhaupt moderat. Was schlimm ist, die Erhöhung der Nebenkosten, da kommt die Kaltmiete nicht mit. Vor allem die Nebenkosten für die kommunale Betriebe Leistung abliefern, sind überproportional gestiegen. Die Nebenkosten sind die Preistreiber und dort findet sich mehrheitlich auch kaum Dax-Unternehmen.… Mehr
Falsch. Tatsächlich haben sich die Kaltmieten in Berlin in den letzten 10 Jahren verdoppelt: https://www.svz.de/deutschland-welt/wirtschaft/Immowelt-Mietpreise-in-deutschen-Grossstaedten-in-zehn-Jahren-explodiert-id20808177.html Bitte lesen Sie die verlinkten Artikel, bevor Sie kommentieren – insbesondere die Analysen von Norbert Häring. Die Verantwortung der Konzernwirtschaft ist belegt. Was glauben Sie denn, wer sich beim Weltwirtschaftsgipfel trifft und über die Migration beschließt? Das ist nicht Bäcker Meier von nebenan, sondern das sind 1000 Multinationale Milliardenkonzerne. Glauben Sie wirklich, Regierung und Medien betreiben gleichgeschaltet diesen Riesenaufwand, weil sie 2015 plötzlich unisono ihr Herz für Humanität entdeckt haben? Glauben Sie wirklich, die Flüchtlingswelle wurde nicht provoziert und es steckt dahinter keine Gewinnerzielungsabsicht? Und… Mehr
Entschuldigung, wie konnte ich nur einfach meine Meinung sagen, wobei meine Meinung auch richtig ist. Ich hätte natürlich alle Gurus lesen können, allen Links folgen können. Aber warum sollte ich? Ich erzähle nicht nach, sondern sage, wie es bei uns ist. In Berlin mag das anders sein, aber, Sie können doch nicht ernsthaft behaupten, für ganz Berlin sprechen zu wollen. Übrigens, Sie scheinen die Sozialismus-Broschüre auch nicht gelesen zu haben. Nur kommen wir nicht weiter, wenn einer den anderen vorwirft, irgendeinen Link nicht gefolgt zu sein und das dann nachzubeten. Im Artikel ging auch nicht direkt um die Flüchtlingswelle und… Mehr

Ja genau. Warum sollte sich Lieschen Müller informieren? Sie kann doch ihre Meinung sagen, auch wenn sie sich mit der Materie gar nicht befaßt hat und nur ihre eigene Erfahrung wiedergibt. Wenn auch nur ein einziges Wohnungsunternehmen Feste für Kinder veranstaltet, können Immobilien- und andere Konzerne weder für die Flüchtlingskrise verantwortlich sein noch von ihr profitieren. Das ist bestechende Logik. Respekt.

Wie oft ich das nun schon lesen muss. „Rechts ist schlecht, links das originär gute.“

No real scotsman und so.

So ein Quark. Wo steht denn hier was von schlecht und gut? Es geht darum, was die Motive der Migrationspolitik sind. Von rechts schlecht und links gut steht da nichts. Auch die Linken kommen bei meinem Kommentar nicht gut weg. Noch so einer, dem das verstehende Lesen schwer fällt.

Ok. 2 Leute haben also Schwierigkeiten mit dem Lesen. Vielleicht mal diesen TE-Artikel versuchen? Das steht nämlich prinzipiell das gleiche. Aber Vorsicht – auch der besteht aus Text: https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/warum-migration-gut-fuers-geschaeft-ist-weltwirtschaftsforum-und-willkommenskultur/

Pralle Kompetenz: Enteignende Nullzinspolitik, die das Geld ins Betongold treibt. Teure Zwangssarnierungen um Energie zu sparen. Das eine treibt die Kaufpreise, das andere die Umlagen auf die Mieter. Und dann soll der Eigentümer auf jegliche Gewinn (Sinn des Ganzen) verzichten. Politik pfuscht, Bürger zahlt. Eigentumsrechte werden angegriffen. Tief sozialistisch.

Planwirtschaft wohin man schaut.
Abbau zentraler Industrien auf die vage Hoffnung hin, dass zwischenzeitlich relevante Erfindungen gemacht werden. z.B. hohe Energiemengen speichernde Batterien für Elektroautos.
Umbau der Energiewirtschaft auf unzuverlässigen Zappelstrom. Marktwirtschaft wird überall durch inkompetente Planwirtschaft ersetzt. Vor allem die Aushöhlung der Währung ist gemeingefährlich.

Tja, liebe Ostbürger, eure friedliche Revolution war für den A***. Die Bonzen sind wieder da. Ihr Nachwuchs (siehe Bild) hat sich im Kapitalismus prächtig entwickelt. Und IM Erika ließ den Geist aus der Flasche. Nun heisst es wieder: Den Sozialismus in seinem Lauf hält werder Ochs noch Esel auf. Waldi und Erich können nun in Frieden ruhen. Mission erfüllt.

Ihre „IM Erika“ regiert mit der der altehrwürdigen SPD und Adenauers CDU. Und heimst dafür tosaenden Applaus ein …

Vielen Dank für den sehr informativen Artikel. Auch hier zeigt sich, dass die aktuellen Hauptfiguren von Politikversagen(net); es schaffen die DDR noch zu toppen. Die DDR-Politiker hatten wenigstens erbarmen und erlaubten es in ihrer unendliche Güte, dass man die Häuser Verfällen lässt; wenn man schon keine Einnahmen haben darf. Heute darf man keine Einnahmen haben und wird genötigt, mit den Immobilien für viel Geld das Klima zu retten. Und da behaupte noch jemand Rot und Grün könnten nicht Hand in Hand Zusammenarbeiten. Mehr als ein vor Verachtung strotzendes lautes Lachen fällt mit zu dieser Witzveranstaltung nicht mehr ein und der… Mehr

Diese Zeit haben wir leider nicht. Wir werden in nicht allzuferner Zeit eine „Islamische Republik Deutschland“ haben. Dann werden alle diese linksgrünrot (CDU/CSU,SPD, Linke, Grüne,FDP) wählenden Bürger endlich das bekommen, was sie wollten und was sie sich gewünscht haben.

Das interessiert mich persönlich herzlich wenig; wie bestellt so geliefert; was mich wütend macht ist, dass diese geistigen Tiefflieger in ihrem Fanatismus wider besseren Wissens meine Kinder und deren Zukunft mit in den Abgrund reißen.

In der DDR konnte man nicht einfach eine Wohnung anmieten,man ging zum Wohnungsamt,und die bestimmten dann,ob man denn wirklich eine Wohnung braucht.War genug Platz bei den Eltern,hieß es,man könne bequem da noch wohnen bleiben-mit eigenem Nachwuchs im Kinderzimmer.Ich ging zu unseren betrieblichen „Parteisekretär“,stellte ihm in Aussicht,eventuell in die Partei eintreten zu wollen,und bekam eine Wohnung aus dem betrieblichen Wohnungsbestand.So lief das.Ich bin natürlich nicht in die Partei eingetreten,ich hab nur die Mittel genutzt ,die man da so hatte 🙂 Ich weiß nicht,ob es dahin zurück geht.

Bei uns waren die Parteisekretäre wachsamer und wer was wollte, der musste zuerst „leisten“. Ob Parteieintritt oder NVA-Dienst – erst danach gab es was aus dem „großen sozialistischen Fleischtopf“…