Die verkleidete Religion

Einstmals fromme Muslime, darunter auch ehemalige Fundamentalisten, haben das Unvorstellbare gewagt – und ihrer Religion den Rücken gekehrt. Über ihre Motive und ihr neues Leben sprachen sie jetzt in Berlin. Es wurde eine verzweifelte Warnung an ein blauäugiges und feiges Deutschland.

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„Und wenn Ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt,
bis Ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande.“
(Koran – Sure 47,4; Übersetzung nach Projekt Gutenberg)

Sie sind Flüchtlinge – aber ganz andere als die, die wir in Deutschland zu kennen meinen. Sie haben bewegende Geschichten. Und jeder von ihnen hat ein Schlüsselerlebnis, das ihn vom Islam entfremdete.

Mimzy Vidz kommt aus Nordafrika und ist Tochter eines muslimischen Religionslehrers. Seit ihrem fünften Lebensjahr musste sie Kopftuch tragen. „Uns wurde erzählt, das würde uns vor den sexuellen Nachstellungen der bösen Jungs und Männer schützen,“ sagt sie. An einem Strand sah sie dann Frauen aus anderen Kulturkreisen im Bikini – aber die wurden besser behandelt als sie selbst. „In arabischen Ländern werden Frauen sexuell belästigt oder beleidigt – ganz egal, wie verhüllt sie sind.“ Sie wandte sich vom Islam ab, heute lebt sie in London.

Veedu Vidz (Mimzys Ehemann) stammt ursprünglich aus Pakistan und war praktizierender Muslim. An der Universität faszinierte ihn die rationale Methodik der Wissenschaft – und er suchte nach Wegen, wissenschaftliche und muslimische Konzepte miteinander in Einklang zu bringen. Das blieb einerseits erfolglos – und andererseits warfen ihm muslimische Mit-Studenten plötzlich vor, „wie ein Atheist“ zu reden, erzählt er. „Das war es dann mit dem Islam für mich.“ Auch er lebt heute in London.

Harris Sultan kommt auch aus Pakistan. Mit seiner Familie zog er nach Australien. Er war nach eigener Aussage ein „religiöser Heuchler“ – für ihn ein positives Konzept: „Ein guter Muslim ist ein Dschihadist, also ein Terrorist und ein schlechter Mensch. Ein schlechter Muslim ist frauenfreundlich und nicht-homophob, also ein guter Mensch.“ Einseitige Medienattacken auf den bekannten Biologen und Religionsgegner Richard Dawkins brachten ihn mit dessen Schriften in Kontakt. „Das machte aus mir einen überzeugten Atheisten.“ Er lebt heute in Australien.

Mohamed Hisham kommt aus Ägypten. Als muslimischem Jungen wurde ihm beigebracht, dass Homosexualität eine Perversion sei. Selbst homosexuell, führte das bei ihm die ganze Jugend hindurch zu Angst vor Bestrafung in der Hölle und vor dem Jüngsten Gericht. Der Englisch-Unterricht an der Universität eröffnete ihm den Zugang zu anderen Kulturen. Er bezeichnet das als „Ausgang aus dem religiösen Gefängnis“. Er lebt heute in Deutschland.

Armin Navabi ist gebürtiger Iraner. Als Kind sprang er aus dem Fenster seiner Schule, um der Hölle zu entgehen – durch Selbstmord. Denn ein Knabe, so hatte er gelernt, könne noch gar keine Sünde begehen und komme deshalb immer unbefleckt in den Himmel. Er überlebte und wandte sich der Religion umso heftiger zu, um in den Himmel zu kommen – diesmal auf die fromme Art. An der Universität befasste er sich mit Religionsgeschichte – und entdeckte, wie durch alle Zeitalter hindurch angeblich göttliche Regeln von den jeweils politisch Mächtigen zur Herrschaftssicherung instrumentalisiert wurden. Daraus folgerte er: „Gott ist eine Einbildung.“ Er lebt heute in Kanada.

Kian Kermanshahi ist Flüchtling im eigenen Land: Er wurde in Deutschland als Sohn kurdischer Eltern geboren. Mehr als zwei Jahrzehnte lang war er ein glühender Aktivist des Schiismus, unterhielt enge Kontakte zur iranischen Botschaft und war Mitorganisator der Israel-feindlichen „Al-Quds“-Demonstration in Berlin (warum wir uns über jeden AfD-Aufmarsch empören, aber diesen antisemitischen, von Ayatollah Khomeini erfundenen Marsch bei uns Jahr für Jahr zulassen, ist auch so eine ungeklärte Frage). Im Bemühen, breitere Kreise zu missionieren, befasste er sich eingehend mit islamischen Originalquellen. Das, so sagt er, habe ihm die „unsäglichen Glaubensdogmen des Koran“ offenbart. Heute vertritt er den Standpunkt: „Der Islam ist nicht reformierbar.“

Dieses Sextett stellt sich nun in einem brechend vollen Berliner Veranstaltungssaal den Fragen des (überraschend jungen) Publikums. Eingeladen hatte die „Initiative an der Basis“ – das ist ein Aktionsbündnis von Menschen, die in ihrer haupt- und ehrenamtlichen Arbeit täglich mit Migranten zu tun haben: Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter, Justizangestellte, Polizisten, Flüchtlingshelfer.

Es ist ein denkwürdiger, verstörender Abend.

Der Islam und die Frauen

Das Wort, das am häufigsten fällt, ist: Selbstbetrug.

„Das muslimische Kopftuch als Zeichen meiner Emanzipation zu sehen, war mein größter Selbstbetrug,“ sagt Mimzy Vidz. Tatsächlich sei die weibliche Verhüllung weder ein Akt der individuellen Selbstbestimmung noch der Religionsfreiheit – und erst recht nicht lediglich Ausdruck eines bestimmten Modegeschmacks. „Mädchen tragen das Kopftuch nicht, weil sie eine Wahl hätten, sondern wegen des kulturellen Drucks.“

Interview mit Susanne Schröter
„Der politische Islam will ein Klima der Angst“
Sie berichtet ausführlich, wie sie mit einer psychologisch wirksamen Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche von klein auf, Schritt für Schritt, an die Verhüllung gewöhnt worden sei: Zuerst habe es geheißen, das Kopftuch halte böse Jungs und Männer fern und die Frauen rein – das war das Argument, Verhüllung schütze. Dann habe es geheißen, für jede sichtbare Haarsträhne müsse man in der Hölle im Fegefeuer brennen – da kam Einschüchterung als Argument dazu. Schließlich habe es geheißen, durch das Kopftuch würden Frauen nicht auf Äußerlichkeiten reduziert, sondern durch ihren Verstand definiert. Da wurde Verhüllung sogar zu einem Zeichen von Emanzipation.

Aber das Kopftuch schützte nicht, weder zuhause noch auf der Straße. Mimzy erlebte, wie sie selbst und andere muslimische Mädchen und Frauen auf der Straße fortwährend belästigt und hinter verschlossenen Türen unaufhörlich bedroht und misshandelt wurden. Weil das verhüllte fromme Leben so sehr aus Unterdrückung bestand, sagt sie, verlor das kopftuch-freie Fegefeuer allmählich seinen Schrecken.

Für sie ist der Islam eine systematisch frauenfeindliche Ideologie: „Nach der Scharia, dem orthodoxen islamischen Recht, sind Frauen grundsätzlich unvollkommen – intellektuell wie religiös.“

Es ist eine der bedrückenden Erkenntnisse des Abends: „Im Islam sind Frauen prinzipiell nur Menschen zweiter Klasse.“

Der Islam und der Widerspruch

Islamkonferenz Frankfurt
Abdel-Samad über das Verbot der Islamkritik und Staatsversagen
Mimzys Vater, der muslimische Religionslehrer, hatte schon früher begonnen, an seiner Religion zu zweifeln. Als Mimzy noch ein Kleinkind war, wandte er sich vom Islam ab. Sofort wurde er aus dem Familienleben entfernt. Etwas später, als seine Tochter sprechen konnte, wurde ihr erklärt, ihr Vater sei geisteskrank. Heute, nach ihrem Abfall vom muslimischen Glauben, geht es ihr selbst so wie einst ihrem Vater: „Die Verwandten halten mindestens großen Abstand. Die meisten werfen Dich ganz aus ihrem Leben.“

Ausgrenzung bis hin zur realen physischen Bedrohung kennt auch Mohamed Hisham. Als Student in Kairo hatte er sich in einer Fernsehsendung zum Atheismus bekannt. Ein ebenfalls anwesender Imam erklärte ihn daraufhin für geisteskrank, und der Moderator warf ihn aus dem Studio. Dann kamen Morddrohungen. Der Gewalt seines Umfeldes entzog er sich dadurch, dass er sich wieder zum Islam bekannte – für ihn als Homosexuellen aber keine Lösung von Dauer. Schließlich flüchtete er aus seiner Heimat nach Europa.

Auch dies ist eine Erkenntnis des Abends: Man kann den Islam nicht verlassen – man kann nur vor ihm flüchten.

Der Islam und die Redefreiheit

„Das Recht auf freie Rede ist die größte Errungenschaft der Menschheit.“

Veedu Vidz kommt erkennbar ins Schwärmen, wenn er über die europäische Tradition der Aufklärung spricht und über die Werte, die sie hervorgebracht hat. Und er verteidigt diese Werte in einem kämpferischen Ton, den man bei Europäern nur noch selten hört. „Genauso, wie Christen und ihre Kirchen kritisiert werden können, muss man auch Muslime und ihre Moscheegemeinden kritisieren dürfen.“ Das sei aber nicht der Fall. Vor allem Linke, sagt Vidz, seien zwar offen für Kritik am Christentum – würden aber gleichzeitig Kritik am Islam ablehnen. Dabei sei die westliche Welt der einzige Ort, an dem Muslime frei sprechen dürften. Der Islam fühle sich überlegen, ergänzt Harris Sultan, er fordere Respekt ein, sei selbst aber respektlos und erkläre sich für unantastbar. Veedu Vidz stimmt zu und fragt:

„Warum immer dieser Respekt vor den Religiösen, die ihrerseits völlig respektlos über Homosexuelle, Frauen und Andersdenkende herziehen?“

Der Westen stelle den für die Demokratie wichtigsten Wert zur Disposition: die Meinungsfreiheit. Für den Satz “Ich glaube nicht an Allah“ könne man in vielen islamischen Ländern gehängt werden, ruft Harris Sultan dem Publikum ins Gedächtnis. Und Veedu Vidz ruft den Appell des Abends hinterher:

„Der Kampf um die Redefreiheit darf nicht verloren gehen.“

Der Islam und die Reformen

Antideutscher Rassismus
Politischer Islam: Die Zerstörung der deutschen Gesellschaft als Ziel
Ausführlich diskutieren die Teilnehmer die Frage, ob sich der Islam nicht ändern kann. Luthers Thesen führten schließlich auch zur Reformation, da war das Christentum ungefähr so alt wie der Islam heute.

Das Podium beantwortet diese Frage übereinstimmend mit einem ernüchternden „Nein“.

Armin Navabi hat hier die strikteste Position. Für ihn ist der Islam ein „archaisches Gefängnis, in dem Menschen gezwungen werden, ihren Alltag unmenschlichen Regeln zu unterwerfen“. In seiner Verneinung der Reformfähigkeit des Islam ist er unversöhnlich: „Viele Muslime sind nette Menschen und tun anständige Dinge und sind tolerant. Sie sind es aber nicht wegen, sondern trotz des Islam.“

In muslimischen Ländern habe es immer auch eine Tradition gegeben, die sich der Wissenschaft, der Toleranz und der Freiheit zugewendet habe. Möglich sei das dadurch geworden, dass die Religion nicht so streng gelebt worden sei. „Wenn jetzt Europäer nach einer Reformation des Islam rufen, muss ich ihnen leider sagen: Sie hat bereits stattgefundenen, und sie nennt sich Wahabismus.“ (Das ist die orthodoxe, saudische Auslegung des Koran.)

Wer an diesem Abend in dieser Sache irgendeine hoffnungsvolle Äußerung erwartet, wird enttäuscht. Die Podiumsteilnehmer sind sich einig: Der europäische Wunsch nach einem „Reform-Islam“ sei naiv. Es könne keine Variante des Islam geben, die mit den Werten der Aufklärung vereinbar sei – ohne entweder die Quellen des Islam zu leugnen oder umzuinterpretieren (oder beides). Kermanshahi sagt einen Satz, der lange nachhallt: „Es gibt da draußen nicht den eigentlich tollen Islam, der nur von Extremisten missbraucht wird. Der Islam IST extremistisch.“

Die Idee vom „Reform-Islam“ sei im Gegenteil sogar zum Schutzschild für Islamisten zur Abwehr jeglicher Kritik geworden. Absolut eindeutige Koran-Verse würden uminterpretiert oder in ihrer apologetischen Schärfe verharmlost: als „Täuschungsversuch gegenüber dem Westen“. In der muslimischen Welt aber werde nirgendwo ein „Reform-Islam“ gelebt oder auch nur akzeptiert. Das Ganze sei eine westliche Erfindung – ein christlicher Wunschtraum.

Vor allem in Deutschland.

Der Islam und Deutschland

„Deutschland ist nicht so frei, wie ich gehofft hatte.“

Als bekennender Schwuler und Atheist war Mohamed Hisham aus Ägypten nach Deutschland geflohen. „Aber ich musste feststellen, dass ich auch hier nicht sicher bin vor frömmelnden Muslimen, die mich bedrohen.“ Nach außen gibt sich Hisham deshalb jetzt wieder als Muslim aus, und er verschweigt seine Homosexualität. Er lebt in Deutschland dasselbe Doppelleben, vor dem er aus Ägypten geflohen war. „Ich hatte mir hier ein freies Leben erhofft.“

Der Spiegel, der Deutschland da vorgehalten wird, wirft ein beschämendes Bild: Wir bieten muslimischen Flüchtlingen Schutz. Aber wir schützen nicht diejenigen, die vor dem Islam flüchten.

Eine Bestandsaufnahme
Ali Ertan Toprak: "Parallelgesellschaft war gestern, heute muss man von einer Gegengesellschaft sprechen."
Harris Sultan appelliert: „Vermassel‘ es nicht, Deutschland!“ Denn dann gäbe auf der ganzen Welt keinen freien Ort mehr – nicht für Christen und auch nicht für Muslime. Europa verdanke seine Größe den Ideen der Aufklärung, sie habe Vernunft und Humanismus gegen die christlichen Kirchen durchgesetzt. Jetzt gehe es erneut darum, humanistische und rationale Ideen gegen eine Religion zu verteidigen: diesmal gegen den Islam.

Besonders wütend sind alle Podiumsteilnehmer darauf, dass Kritik am Islam – vor allem in linken Milieus – in Deutschland mittlerweile standardmäßig als „Hassrede“ angeprangert werde. „Wenn man für Frauenrechte, für die Würde der LGBT-Gemeinschaft und für Gewaltlosigkeit eintritt, dann ist das keine Hassrede.“

Kermanshahi warnt vor wachsendem politischen Einfluss radikaler Muslime in Europa. Die starke Zuwanderung aus der muslimischen Welt führe zum Entstehen islamischer Parteien mit entsprechenden Forderungen. In Belgien hat eine solche Gruppe schon getrennte Busse für Männer und Frauen verlangt. Die in Pakistan verfolgte Christin Asia Bibi bekam in Großbritannien kein Asyl, weil Unruhen durch die muslimische Minderheit im Land befürchtet wurden. Und eigene Religionsgerichte im Vereinigten Königreich behandeln Frauen, wie man Frauen im Islam eben behandelt – jedenfalls nicht gleichberechtigt.

Und dann ist da noch der Antisemitismus.

Kermanshahi legt den Finger auf eine Wunde, die schmerzen sollte: „Dass nach dem Holocaust jüdisches Leben in Deutschland wieder möglich wurde, verdanken wir einem unermesslichen Kraftakt, der lange dauerte und mit dem wir Juden wieder zurück in die Mitte der Gesellschaft geholt haben.“ Jetzt lasse man es zu, dass ausgewiesene Antisemiten, Judenhasser, in großer Zahl ins Land kämen und wieder Angst unter den Juden auslösten – so viel Angst, dass 80 Jahre nach dem Holocaust wieder deutsche Juden an Auswanderung denken würden.

Wenn jemals die Beschreibung „beklemmende Stille“ in einem Moment zutraf, dann hier.

Der Islam und die Angst

Warum gehört es in Deutschland zum guten Ton, vor Scientology zu warnen – aber nicht vor dem Islam?

Untätige Justiz
ZDFzoom: Hassprediger verbieten und Moscheen schließen?
Was ist das für eine Gemeinschaft, die Frauen grundsätzlich als minderwertig erachtet? Was ist das für eine Gemeinschaft, die man nicht ohne Gefahr für Leib und Leben verlassen kann? Was ist das für eine Gemeinschaft, deren Regelhüter (Imame) weltweite Todesurteile (Fatwas) erlassen können und damit zu jeder Gewalttat bereite Häscher auf den Weg schicken?

Es stimmt: Das Christentum war auch so. Aber wir leben heute. Den Verfolgten von heute hilft nicht die historische Erkenntnis, dass es auch früher schon Verfolgte gab. Und es hilft ihnen auch nicht der gefährlich deutsche, naive, idealistische Wunsch, dass es irgendwann einmal keine Verfolgung mehr geben könnte.

Warum weigern wir uns, die Dinge so zu sehen, wie sie sind – und sehen die Dinge lieber so, wie wir sie uns wünschen? Ist es Dummheit oder Bequemlichkeit? Oder eben doch: Feigheit?

*****

Konvertiten sind bekanntlich die frömmsten Gläubigen. Und Ex-Gläubige sind die radikalsten Atheisten.

Aber die sechs Menschen auf dem Podium an diesem Abend sind allesamt zumindest mutig – sicher mutiger als der Durchschnittsdeutsche (den Autor eingeschlossen). Man muss ihnen nicht zustimmen. Aber wer es ernst meint mit dem Selbstbestimmungsrecht des Individuums, mit der Meinungs-, Rede- und Religionsfreiheit und mit unserer Tradition der Aufklärung, der sollte ihnen zumindest zuhören.

Die Botschaft, die sich an diesem Abend durch jeden ihrer Wortbeiträge zieht, ist ernüchternd: Es ist eine der großen Leistungen muslimischer Radikaler, jede noch so berechtigte Kritik am Islam erfolgreich als „Islamophobie“ zu denunzieren. Und gerade die selbsternannten fortschrittlichen Milieus in Deutschland helfen bei diesem kulturellen Rückschritt nach Kräften mit.

Wir schützen viele, sehr viele, die in Wahrheit gar keinen Schutz brauchen. Aber die, die unseren Schutz wirklich brauchen, lassen wir im Stich. Sowas kommt von sowas: Das passiert, wenn ein ganzes Land sich an seiner eigenen Pseudo-Toleranz berauscht und – besoffen von so viel vermeintlicher Liberalität – nicht mehr zwischen nur angeblich und tatsächlich Verfolgten unterscheiden will.

Wir verspielen unsere Freiheit – aus Blauäugigkeit und, ja, aus Feigheit.


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Kommentare ( 185 )

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185 Kommentare auf "Die verkleidete Religion"

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Das Traurige ist doch: In Südostasien und den USA entwickelt man Künstliche Intelligenz weiter und hier wird sich mit diesem verblödeten Religionsschwachsinn und seinen ebenso blöden Exponenten beschäftigt. Unglaublich.

Mohammed (bedeutet Verkünder (Messias)) und Jeshua haben eines gemein, es gibt keinen validen hist. Beweis für ihre reale Existenz…
Aber was mir zu Jesus einfällt (auch als Atheist) ist durchweg positiv besetzt, was mir zu Mohammed einfällt ist; Lieblingsfrau geheiratet mit sechs, Ehe vollzogen (und stolz ´drauf) mit neun (ihr Alter natürlich jeweils);Lieblingsknabe adoptiert mit 15, dann auf eine Todesmission geschickt, um dessen Ehefrau als Nebenfrau nehmen zu können…
Sicher werden Ideologien und Religionen nicht unmaßgeblich durch ihre Leitfiguren beeinflußt, für was steht dann wohl Mohammed?

Abgesehen von den Evangelien, gibt es eine Anzahl nichtchristlicher Quellen, die von Jesus von Nazareth berichten (dies, obwohl Jesus in seiner Zeit keine POLITISCHE Bedeutung hatte).
Kein seriöser Historiker bezweifelt heute noch die historische Existenz des Nazareners.

Woher wissen Sie, dass da nicht ein Kleriker vom anderen abgeschrieben hat um eine neue Religion zu erschaffen?
Meines Wissens sind die ersten schriftlichen Aufzeichnungen durch Mönche (?) nach über 80 Jahren des angeblichen Todes Jesus erfolgt. Wenn das tatsächlich so gewesen wäre, bedeutet dies, das bis dahin fleißig „Stille Post“ betrieben wurde und was da in achtzig Jahren zusammen kommt, darf sich jeder selbst ausmalen. Solch idiotische Sachen wie übers Wasser laufen, Wasser zu Wein verwandeln, nach dem Tod wieder aufzuerstellen, unbefleckte Empfängnis, muss ich noch mehr aufzählen? Wer so was glaubt, ist selber schuld.

Lieber (liebe?) @Sunny, was erwarten Sie, dass von einem (zur damaligen Zeit) politisch absolut unbedeutenden Geschehen eine Chronik angelegt wurde? Natürlich sind die Evangelien keine Geschichtsbücher, sondern (nach christlicher Auffassung – ähnlich den orthodoxen Ikonen) bildlich Darstellungen die Transzendentes veranschsulichen. Kein Orthodoxer käme zum Beispiel auf die Idee, Jesus Christus oder einer der Apostel sei REAL mit einer Aureole durch die Weltgeschichte gelaufen, nur weil alle Ikonen dies so darstellen. So muss man auch in den Evangelien ein bisschen tiefer graben, um zu ahnen, was die Texte nur andeuten können (da es eben um Gott – um Transzendenz, statt Allägliches… Mehr

Nunja….keine dieser „Quellen“ steht in einem vernünftigem Kontext und ist ist nicht durch die Hände zahlloser Mönche transkribiert worden….“verdächtig“ ist allenfalls, daß die provinzialrömische Quellenlage der Region so gut ist, daß es eher verwundert nichts zeitnahes überliefert bekommen zu haben.
Oder was meine Sie genau? Tacitus, Josephus etwas aus dem 2. Jh. oder gar später?

PS. «… NICHT überzeugen» sollte es in meinem letzten Satz natürlich heißen. 🙄

Nun ja, Sie wissen es offenbar besser als die meisten Historiker (jedenfalls deren ernstzunehmende Majorität). Dass viele Dokumente in Klöstern aufbewahrt wurden, versteht sich von selbst, da es andernorts kaum Bibliotheken gab. Aber bedeutet das, dass die Dokumente gefälscht wurden? Wohl kaum! Es sei denn, den Mönchen interstelle man grundsätzlich eine Perfidie und Durchtriebenheit, die mit ihren kulturellen und sonstigen zivilisatorischen Leistungen kaum zu vereinbaren ist (mit ihrer christlichen Spiritualität schon gar nicht…). Es ist beinahe überflüssig zu ergänzen, dass es der heutigen Quellenforschung und Linguistik in der Regel ein Leichtes ist, Fälschungen zu erkennen bzw. als solche nachzuweisen. Selbst… Mehr

Ich bitte doch um etwas weniger Aggressivität, ich bin absolut kein Christusgegner und beachten Sie meinen Eingangspost, betrachte das Christentum heute sehr positiv (nur was nutzt es bei den Kirchen), lediglich unterscheide ich zwischen Religion, Spiritualität und Mythos. Wenn wir uns auf dieser Basis nicht friedlich einigen können, dann hat das ganze Abendland eh seinen Sinn verfehlt.

Bitte entschuldigen Sie, wenn Sie eine Aggressivität in meiner Antwort verspüren, der ich mir nicht bewusst war – und die jedenfalls nicht in meiner Absicht lag! 😢

Danke, dasselbe gilt auch für mich !!! Wir sind auf einer Seite.

Wenn Sie darauf beharren bitte schön….die (0ffenbar irregeleiteten) Historiker mit denen ich im Bereich der röm. Geschichte zusammenarbeite sehen es etwas differenzierter…Insbesondere auch Tacitus (Fälschung) und alles andere ist eben „Hörensagen“, Sutton zitiert eben z.B. die christliche Selbstdarstellung (zwei Generationen später) und gibt kein staatliches Statement von sich… Vielleicht können wir uns aber darauf einigen das Mohammed in keiner zeitgenössischen Quelle auftaucht, obwohl seine Leute im direkten Krieg mit den Sassaniden im Jemen standen und das der Urkoran sprachwissenschaftlich in der Gegend von Edessa/Urfa als quasi ostkirchlicher Heliand für die Wüstennomaden entstanden ist. Und verzeihen Sie, ich respektiere die Religion… Mehr

Jetzt werden Sie unlogisch, lieber @Michael Theren: Mit Beweisen der »realen Existenz« Gottes hat mein Verweis auf die Quellen rein GAR NICHTS zu tun!

[Übrigens gibt es auch ideologische Gründe und Interessen, die Historizität des Jesus von Nazareth zu leugnen. 😉]

Jetzt werden Sie unlogisch: Mit Beweisen der »realen Existenz« Gottes hat mein Verweis auf die Quellen rein GAR NICHTS zu tun!

[Übrigens gibt es auch ideologische Gründe und Interessen, die Historizität des Jesus von Nazareth zu leugnen.]

das war polemisch von mir in Ordnung, viele wollen es eben religionspolitisch nutzen…aber diese Interessen gelten umgekehrt umso stärker. Aber zur „Sache“, Josephus und Tacitus sind nach meiner Analyse gefälscht, 2. Jh. Quellen und später sind irrelevant (zumal die Römer ständig die Christen mit den Juden verwechseln …relevant wären Quellen, des 1. Jh. mit einem eher indirekten (also die Fälschung unwahrscheinlich machenden) Bezug , meines Wissen gibt es da nichts und der Rest ist dann eben Glauben bzw. Hypothese…und wenn Sie Tacitus glauben wollen, bleibt es Ihnen unbenommen, allen die dem nicht folgen als historische Dummköpfe darstellen zu wollen, ist… Mehr
In seinem Kern ist der Islam eine Menschen verachtende politische Ideologie, die sich ein religiöses Deckmäntelchen umgehängt hat. Allein die Tatsache, dass es praktisch nicht möglich ist, aus dieser „Religion“ auszutreten, ohne verfolgt und drangsaliert zu werden, sollte jedem aufgeklärten Menschen zu denken geben. Der Islam vertritt ein Weltbild, das mittelalterliche Werte in die Moderne transferiert und diese als göttliche Gebote ansieht, die unter Androhung von Todesstrafe befolgt werden müssen. Wann ist von diesen Kreisen jemals etwas Fortschrittliches, Innovatives, Kreatives ausgegangen, das die Menschheit irgendwie weitergebracht hätte. Niemals! Auf der anderern Seite schmücken sich Muslime gern mit westlichen technischen Errungenschaften,… Mehr
„Vom allem religiösen Ballast befreit – und das ist gut so!“ So, glauben, Sie?! Wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Immerhin haben Sie genau diesem „Ballast“ womöglich zu verdanken, dass Sie hier noch nicht unter Knute Mohammeds schreiben. Man kann diesem „religiösen Ballast“ ja vieles vorwerfen (und ich bin es soooo leid, die natürlich stets auf dem Fuße folgenden, „intellektuellen“ Reflexe vom bösen, mittelalterlichen Christentum etc. auseinanderzudröseln), aber das Land und den Kontinent von der schon von Beginn der Geschichte an islamischen Aggression zu schützen („Kreuzzüge“) bzw. erfolgreich abzuwehren, hat es immerhin geschafft. Der säkulare Atheismus hingegen führt diesen… Mehr

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Was den von Ihnen angeführten Selbstbehauptungswillen des westlichen Christentums angeht, bin ich nicht so zuversichtlich wie Sie.

Kardinal Marx legte vor seinem Besuch des Felsendoms in Jerusalem allen Ernstes das Kreuz ab, um – Zitat: „… seine muslimischen Gastgeber nicht zu provozieren.“ Und was Margot Käßmann über das gemeinsame Beten mit den Taliban („statt auf sie zu schießen“) sagte, ist ja eigentlich nur noch Comedy.

Das heißt nicht, dass der Selbsterhaltungstrieb bei Atheisten ausgeprägter wäre. Aber im Kampf um die Erhaltung unserer Kultur würde ich jedenfalls nicht auf die christlichen zählen.

Beste Grüße,
Ch. Walther

Hallo, mir scheint, da liegt ein großes Missverständnis vor. Ich rede keineswegs vom Selbsterhaltungstrieb via eines Marxschen o. Käsmannschen Christentums, welches – in der Tat – völlig unrealistisch wäre. Ich stell(t)e nur fest, dass das „alte“ (römische) Christentum, dieser Abwehrmechanismus sehr wohl inne wohnte und es dadurch den Kampf um die „Erhaltung unserer Kultur“ schlussendlich auch gewann. Ob diesen Kampf der heutig-reale säkulare Atheismus (es ist ja kein Christentum mehr, dass den „Geist der Zeit“ bestimmt) diesen Kampf gewinnt, bezweifle ich stark. Er führt ihn ja wie gesagt nicht einmal. Und ein Marx u. eine Käsmann bzw. Bedford -S. sind… Mehr
Muslime sind auch Menschen, was exakt heißt: Jeder kann Muslim sein. Was immer vergessen wird, der Islam ist nicht nur ein religiöses Glaubensbekenntnis , sondern genauso ein politisches Rechtssystem. Damit ist der Islam allen anderen diesbezüglichen Einzelbekenntnissen und Einzelsystemen überlegen – jedenfalls ganz sicher in der breiten Masse. Der jämmerliche Integrationsauftrag der Deutschen hat es von Anfang an unterlassen, Respekt für sein Rechtssystem und Respekt für seine Glaubensfreiheit einzufordern und darauf unbedingt und unerbittlich zu bestehen. Da hat das deutsche Rechtssystem und die deutsche Politik nachhaltig versagt, und es werden keine Maßnahmen ergriffen, das zu ändern. Die Mehrheit der deutschen… Mehr

Nein nein, Sie verstehen das falsch. Nicht jeder Mensch KANN Moslem sein, jeder Mensch ist von Geburt an Moslem und hat diese Tatsache lediglich „vergessen“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fitra

Es werden hier von ehemaligen Muslimen Wahrheiten angesprochen,die von unseren Politikern,bevorzugt rot-links-grün aber mittlerweile auch von denen mit dem großen C im Namen geleugnet und mit Verfolgung bestraft werden. Ich selber habe auch muslimische Bekannte,und sogar ein paar ganz enge Freunde.Wenn Ich mit denen rede,und die Sprache bewegt sich in Richtung Glaube,dann erzählen die mir so ziemlich das Gleiche wie die Podiums Diskutanten,und das ist erstaunlich,denn diese hier sind alle in Deutschland geboren oder aufgewachsen,kennen also beide „Welten“ im direktem Vergleich und finden die Freiheit die hier in Rede und Lebensqualität herrscht als Grundlage ihres Lebens.Vom Islam mag sich aber… Mehr
Hier noch der Hinweis auf zwei Beiträge aus der 3sat-Kulturzeit. Sendung vom 23.9.2016, Beitrag über Yosef Simseks Buch „Im falschen Paradies“. Geboren wurde Yosef Simsek in Deutschland. Der Vater hatte 1990 in Dtl. Asyl erschlichen, mit der Lüge, sie seien libanische Kriegsflüchtlinge. Simsek: „Alles hat damit angefangen, dass ich mit einem Kuscheltier gespielt habe, und das ist in meiner Tradition ein Tabu. So was darf man bei uns nicht machen. Ich wurde dafür geschlagen, das ist das dramatischste in meiner Kindheit gewesen“. Der Vater und die älteren Brüder verhöhnen den Sechsjährigen als „Schwuchtel“, misshandeln ihn täglich. In seiner Not opfert… Mehr
Ausserhalb des Threads ein Hinweis auf ein kaum ausrottbares Missverständnis: Dieter Rose hat unten auf die Unveränderbarkeit des Korans hingewiesen, die z.B. in Sure 3:7 bestätigt ist. Der Koran ist daher für ALLE Unterworfenen unveränderlich gültig. chris entgegnet: »das ist natürlich Unsinn. Es gibt eine Menge Christen, die die Bibel für das geoffenbarte Wort Gottes halten.« Der Irrtum ist offensichtlich, EINE MENGE von Christen hält die Bibel für das geoffenbarte Wort Gottes, was keinen Anspruch auf Unveränderbarkeit begründet, der von der Bibel auch nicht erhoben wird. Von Mohammed wurde dieser Anspruch der Göttlichkeit und Unveränderbarkeit im Koran hingegen verankert und… Mehr

Wir können hier noch relativ bequem Betrachtungen über den Islam anstellen. Spannend wird es in 30, 50 oder 100 Jahren. Deshalb tabuisiert der Mainstream ja auch alles, was mit Demographie zu tun hat.

Nun ja, Spanienhat 700 Jahre unter den Muselmanen gelitten und geblutet, vielleicht dauert es hierzulande nicht so lange;-)

Spätestens in 30 Jahen wird man sich als Nicht-Muslim in Deutschland ernsthaft mit dem Thema Auswanderung befassen müssen. Leider.

Vielen Dank für diesen Artikel, in der Regel werden solche Beiträge totgeschwiegen.
Wollen wir hoffen, dass es wenigstens bei den Zuschauern der Diskussion etwas bewirkt hat. Jeden Tag solch ein Artikel in der Tageszeitung und wir könnten in Deutschland endlich dazu übergehen, die Scheuklappen abzulegen und zu handeln.

Hallo,

vielen Dank für das Lob.

Allerdings befürchte ich, dass Sie auf eine Berichterstattung in den traditionellen deutschen Massenmedien vergeblich warten würden.

Genau deshalb bildet sich in Deutschland ja eine Gegenöffentlichkeit, die das thematisiert, was der Mainstream unterschlägt.

Beste Grüße,
Ch. Walther

In Tageszeitungen? Im ÖR?
Da können Sie lange warten.
Tichys teilen, weiterleiten, davon erzählen, ist ein kleiner Tropfen. ..

Was mich am meisten verwundert ist, dass an Deutschlands Universitäten immer mehr der Islam studiert werden kann und niemand die die Widersprüche merkt, kritisiert und gegensteuert.
Das gleiche gilt auch für die Theologiestudien der Christen.
Dabei dachte ich immer, eine Universität ist ein Ort wo Wissenschaft vom Beweis seiner Lehre lebt.
Wie ist das möglich wenn es um Religion geht ? Religion ist ein Glaube, dem die Beweise fehlen.
Im Land der Dichter und Denker läuft so vieles falsch.

@PippiL
Sie unterliegen da einem sehr weit verbreiteten Missverständnis. Wissenschaft besteht nicht im »Beweis« von Lehren, sondern in der Erfindung (genauer: Konstruktion) von Lehren.

Die Grundkriterien für Wissenschaftlichkeit sind logische Konsistenz (innere Stimmigkeit) und in empirischen Wissenschaften Verifizierbarkeit (genauer: Falsifizierbarkeit) anhand der Beobachtung.

Theologie ist insofern wissenschaftlich, als sie zum einen die überlieferten Quellen historisch-kritisch analysiert und zum anderen (in der Dogmatik) eine konsistente Lehre aus den Evangelien ableitet. Der erste Teil ist empirisch, der zweite i.w. logisch-axiomatisch (und darin der axiomatischen Mathematik nicht ganz unähnlich 😁)…

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Zur Lage an unseren Universitäten hat Alexander Fritsch im gedruckten Magazin von „Tichys Einblick“ einen erhellenden Essay geschrieben.

Ich schicke Ihnen den Text gerne als pdf-Datei: christopher.walther@berlin.de

Beste Grüße,
Ch. Walther

Universitäten sind längst ideologisch unterwandert

Und das in der ganzen westlichen Welt.