Klartext zum Handelsblatt-Artikel

Albert Duin, ehemaliger Landesvorsitzender der FDP Bayern und Direktkandidat zur LTW spricht Klartext zum Handelsblatt-Text gegen Roland Tichy.

Als Mitglied im Verein für klare Aussprache sage ich, der Artikel des Handelsblatts gegen Roland Tichy ist eine Sauerei. Dass und wie sich Alexander G. Lambsdorff dieser politischen Verfolgung angeschlossen hat, verdient die gleiche Note.

Ich verfolge Tichys Einblick von Beginn an und auch die Tätigkeiten der Ludwig Erhard Stiftung. Wenn jemand seine Rollen da wie dort stets auseinandergehalten hat, dann Roland Tichy. Jemanden wie ihn als „rechtspopulistisch“ abstempeln zu wollen, disqualifiziert nicht Tichy, sondern die Abstempler. Dass sich jetzt eine ganze grünrote Riege tapfer mit Tweets hinter dem Handelsblatt-Pamphlet versammelt, spricht für sich selbst.

Tichy tritt in seinem Magazin online wie gedruckt für die klassischen Werte ein: Herrschaft des Rechts, Marktwirtschaft und Demokratie. Was man denen, die sich gegen ihn wenden, wahrlich nicht nachsagen kann.

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Kommentare ( 151 )

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Merz hat mich enttäuscht. Und sich selbst auch eher geschadet als genützt. Wer will denn etwas mit einem Hosensch**** zu tun haben?

F. Merz ist noch nicht bewusst, dass er gerade dabei ist, sich die falschen Freunde zu suchen. Sein politisches Come Back ist zum Scheitern verurteilt.

Ich kann dazu nur Sagen: Herr Tichy. Warum soviel Aufhebens? Das ist doch die beste Werbung. Das ständige Inszenieren dieser Schreiber, bestellteMeinungen etc, entlarvt diese Bande.

Ich würde mich bedeckt halten, freundlich lächeln und abwarten, bis diese Journalie ihr Henkerbeil über die eigenen Köpfe montiert.

Was natürlich gar nicht geht: dass Tichy als Vorsitzender der LES sich als Privatunternehmer betätigt. Auf diesem Posten braucht man einen Beamten, am besten einen Professor. Danke Herr Duin!

Nach meiner Ansicht ist F. Merz bei diesem Intrigenspiel nur eine Figur, eine Marionette, der sich bereitwillig vor den Karren hat spannen lassen. Im Grunde geht es darum, die noch einzig verbliebene und immer wirkmächtigere Opposition im Lande, die der „freien Medien“ im Netz, zu diskreditieren, zu diffamieren, mundtot zu machen. Tichy ist Vollblutjournalist und Publizist, wie Ken Jebsen, Dirk Pohlmann, Ernst Wolff, Michael Lüders, Udo Ulfkotte…. Man muss nicht immer ihre Meinungen teilen, aber sie alle stehen(standen) mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes. Es sind ihre regierungskritischen Äußerungen, was schließlich zum Wesen eines guten Journalismus gehört (Stichwort:… Mehr
Friedrich Merz ist gewieft genug, um zu wissen, wie man sich für die Zeit nach Merkel positioniert. Für mich ist es gar nicht so unmöglich, dass der Mann bei dem unionsinternen Notstand an wirklichen Führungspersönlichkeiten demnächst wie Phoenix aus der Asche wieder da ist. Ob nun als Finanzminister, Superminister für Wirtschaft und Finanzen oder sogar Kanzlerkandidat, lassen wir uns überraschen. So, nun denken wir ein Schrittchen weiter. Mit wem kann man in Zukunft regieren? Soll man sich die Tür bei allen linkslastigen Parteien ein für allemal zuknallen? Da führt man als alter Fuchs mal eben einen taktischen Stich Richtung Tichy… Mehr

Hervorragende Überlegung.
Aber ich glaube nicht, dass man sich in der SPD derzeit soviel anders bewegen kann, obwohl doch mit Olaf Scholz und Andrea Nahles durchaus moderate Personen an der Macht sind, denen ich eigentlich nur in der Flüchtlingspolitik nicht folgen kann, ansonsten aber sehr wohl.
Nur ist diese Frage die derzeit drängendste, so leid ich es auch bin. Das Leid anderer muss bedacht werden.
Ich werde mich letzt in dieser Frage meiner Partführung unterordnen, obwohl ich andere Akzente setzen würde, aber die SPD ist mir zu wichtig für Deutschland, eben in der Mitte.

In der SPD gibt es niemanden der das Leid anderer bedenkt, sondern nur Parteimitglieder und ihr eigenes Wohlfühlprogramm. Außerdem, was hat die SPD denn eigentlich noch mit Deutschland zu tun?

So funktioniert das nicht. Merz ist ein Trau-Dich-Nicht, Kann-Ich-Nicht, der bevor er anfaengt die Graetsche macht. Anders als Hubertus von und zu Guttenberg, der ist genauso, aber macht nachdem er was gemacht/nicht gemacht hat de Graetsche.

Beide sind die Hoffnungtraeger der C-Partein. Sonst bleiben nur die Maedels und was die koennen, wissen wir schon.

Das sehe ich von weitem anders. Merz ist bestens vernetzt und als Seniorleader vor allem in Wirtschaftsfragen ohne Konkurrenz.
Deswegen will ich doch die SPD erhalten.
Dass man es anders machen kann ist mir schon klar, aber in Wirtschafts- und Sozialfragen habe ich eine andere Gewichtung als die Herren und Damen von FDP und CDU/CSU.
Und darum wird es immer auch gehen, mir jedenfalls.

Kurz, knapp, korrekt – Sicher, dass Sie Politiker sind?
Egal, manchmal kommt die Wahrheit auch aus dieser Ecke.

Kein Problem. Hier wird ja jemand von „lupenreinen Demokraten“ wegen seiner Meinung stigmatisiert, die gleichzeitig die „freie Meinung“ als Basis der Demokratie sehen. Und da die Verlogenheit dieser Heuchler nicht deutlicher zu Tage treten könnte, als in solchen widersprüchlichen Verhaltensweisen, sehe ich kein Problem für den tadellosen Herrn Tichy, sondern eher für die verlogene, heuchlerische, linksgrüne Mainstream Muschpoke. Sie enttarnt sich nur selber. Was den Herrn Merz angeht, bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Hatte ich ihn doch für einen charakterstarken, anständigen Menschen gehalten. Leider muss ich feststellen, dass die lange CDU-Mitgliedschaft bei ihm doch zu einer Mitläufermentalität geführt hat.… Mehr
So empörend das Verhalten der „Qualitätspresse“ und des öffentlichen Rundfunks unisono sein mag, i.G. gefällt mit diese Entwicklung gar nicht schlecht. Denn sie verdeutlicht jeden Tag mehr, welche Verzweiflung bei diesen Organen um sich greift. Die alte Presse und der staatliche Rundfunk merken, dass die Zeit über sie hinweg gegangen ist. Die Glaubwürdigkeit ist futsch! Auflagenzahlen sinken ins Bodenlose, der Rundfunkbeitrag wird zunehmend in Frage gestellt. Dabei ist die mangelnde Glaubwürdigkeit dieser Medien nichts Neues. Neu ist jedoch, dass sich bessere, freie Medien etablieren konnten und sich immer mehr Bürger gegen die bestehende Meinungshegemonie zur Wehr setzen. Der staatlich finanzierte… Mehr
Ich wünschte, es wäre so. Aber man muss skeptisch bleiben. Das linke Medienkartell hat immer noch eine unglaubliche Macht. Trump hat völlig zu Recht kriminelle Eltern von ihren Kindern getrennt, als diese versuchten, illegal ins Land einzudringen. Der Aufschrei der Medien führte dazu, dass er dies zurücknehmen musste. Ein ähnliches „Drücken auf die Tränendrüse“ erleben wir gerade im Mittelmeer. Wir werden sehen, wie es ausgeht. Schon so oft glaubten Oppositionelle, jetzt würde sich etwas ändern. Ich erinnere nur an den Bestseller von Tilo Sarazzin. Oder aber an den Brandbrief der Lehrer der Rütli Schule. Was geschah aber danach in Wahrheit?… Mehr
Da ist ihm doch nicht einmal seine Frau gefolgt. Auch in Gefängnissen werden die Kinder nicht von den Eltern getrennt?, jedenfalls ist ein illegaler Grenzübertritt immer noch illegal, aber deutlich zu trennen von Gewaltverbrechen und selbst da gilt doch wohl die christliche Sicht, dass Kinder nicht nach ihren Eltern beurteilt werden dürfen und es Gründe für manch schwerwiegendes Verhalten geben kann. Ich bin gegen die Todesstrafe und beziehe mich auf die politischen Konnotationen im Fall Sacco/Vanzetti, siehe u.a. auch die wunderbare Filmmusik von Ennio Morricone und Joan Baez, sowie den Film von Charles Laughton „Die Nacht de Jägers“. Aber mit… Mehr
Ich weiss nicht, welcher Jahrgang Sie sind. Wenn ich mich an meine Schul und Studienzeit in den 80er und 90er Jahre zurück erinnere, dann war die Vergangenheit nicht immer besser. M. E. sind die Bürger heute deutlich eher bereit, sich vom verordneten Meinungsmainstream abzusetzen und Gegenmeinungen zu vertreten. Das Aufkommen neuer Medien und Parteien unterstreicht diese Entwicklung. Vor allem ist Blindwütigkeit, mit der die alten Medien, Teile der Politik, die Kirchen u.a. um sich schlagen, ein Zeichen dafür, dass etwas in Bewegung geraten ist. In meinem damaligen Umfeld war es gar nicht vorstellbar, nicht links zu sein (ich komme aus… Mehr