Ideologie – wenn ein Land sich selbst belügt

Wir lesen Meldungen über brutale Vergewaltigungen. Bessermenschen tun, was sie immer tun – sie blenden aus, wozu ihre linke Weltsicht führt. Für die Opfer aber ist das Leben ab da ein anderes, denn sie werden die schreckliche Erniedrigung nie vergessen können.

© Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Freitag, der Dreizehnte, natürlich – es war Freitag, der 13. Januar 2012, als das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen auflief. Es schlug leck, es trieb im Meer bis kurz vor die Insel, und dort blieb es auf der Seite liegen. Der aufgerissene Rumpf mit dem darin steckenden Felsen war noch monatelang zu besichtigen. An Bord waren 4229 Menschen, 32 davon starben.

Katastrophen passieren, doch bei manchen Katastrophen will man extra genau hinsehen, wie es dazu kam – und wenn man die Costa-Concordia-Havarie studiert, erschrickt man, wie genau die Geschichte dieses Unglücks als Metapher für Deutschlands politischen Weg passt.

Die erste Frage nach dem Costa-Concordia-Unglück lautet, warum das Schiff so nah an der Insel und am Felsen entlang fuhr. Verschiedene Varianten zur Erklärung kursieren, und sie werden jeweils dementiert. Der Kapitän dementiert, er habe mit dem Manöver seine Freundin beeindrucken wollen. Die Reederei dementiert, so ein Manöver sei vom Schiff erwartet worden, weil es bei Zuschauern an Land die Lust auf Kreuzfahrten wecken sollte.

Erst kam die Havarie, und dann kam die Reaktion auf die Havarie. In einem Bericht über die Verurteilung des Kapitäns zu 16 Jahren Freiheitsstrafe lesen wir:

Er verkannte danach auch den Ernst der Lage. Anstatt Alarm auszulösen und die »Costa Concordia« evakuieren zu lassen, liess der Kapitän wertvolle Zeit verstreichen. Schliesslich brachte er sich in einem Rettungsboot in Sicherheit, während viele Passagiere noch an Bord waren. (nzz.ch, 11.2.2015)

Es wird von Passagieren berichtet, die lange vor »denen da oben« den Ernst der Lage begriffen – und einer Schiffsleitung, welche die Passagiere beruhigte und den Ernst der Lage nicht wahrhaben zu wollen schien.

Man forderte die Passagiere auf, in ihre Kabinen zu gehen. Kaum einer ging allerdings. Der sofortige und fachmännische Beginn einer Evakuierung hätte womöglich das Schlimmste verhindert. (spiegel.de, 8.7.2013)

Crew-Mitglieder verwehrten Passagieren Zugang zu Rettungsbooten (…) »Die Passagiere schrien, wollten unbedingt sofort auf die Boote“, erinnerte sich Abbad vor Gericht. (spiegel.de, 25.11.2013)

Nicht mehr überrascht

Es ist Sommer 2019 in Deutschland, und wir lesen Meldungen über Vergewaltigungen, und wir sind nicht mehr überrascht – erschüttert und angewidert, ja, aber nicht mehr überrascht.

Wir lesen aktuell von »Jugendlichen« im Raum Düsseldorf, die »dringend verdächtigt« werden, eine behinderte Achtzehnjährige vergewaltigt zu haben. – Wir lesen:

Georgi S. (14), Simeon S. (14) und Dzhem R. (14, v. l.) werden zusammen mit den beiden Zwölfjährigen beschuldigt, eine Frau vergewaltigt zu haben. (…) Die junge Frau soll geschlagen und sehr brutal missbraucht worden sein. Um das Opfer zu schützen, verzichtet BILD hier auf Details. (bild.de, 8.7.2019)

In NRW beginnen die Sommerferien erst nächste Woche. Es wurde gestern noch geprüft, ob die Jugendlichen fürs Erste von der Schulpflicht entbunden werden (welt.de, 8.7.2019, Stand 16:39).

Man erfährt, dass es sich bei den Kindern um »Bulgaren« handelte. In einem ähnlich brutalen Vergewaltigungs-Fall, der Gruppen-Vergewaltigung von Velbert 2018, wurde in der Presse von einer »türkischen Minderheit« im südbulgarischen Plowdiw gesprochen (spiegel.de, 31.8.2018), das heißt aber nicht, dass es diesmal wieder eine solche Gruppe ist! Es wird sich aber wohl, so viel scheint klar, wahrscheinlich nicht um Jasper Julius oder Mina Mila handeln, die im genderneutralen Waldkindergarten mit Öko-Holzspielzeug und Sensibilitätstraining aufwuchsen – es geht um Menschen, deren Sozialisierung sehr anders ablief.

Der Fall Mülheim fällt zeitlich zusammen mit dem Fall der »jóvenes turcoalemanes« (ultimahora.es, 4.7.2019) erinnert, die auf Mallorca festgenommen wurden als Verdächtige in einem Vergewaltigungsfall (siehe etwa n-tv.de, 6.7.2019), aber von Linken fast euphorisch als Beleg dafür verwendet wurden, dass »auch Deutsche« schlimme Dinge tun.

Zum Opfer von Velbert las man später:

Das Kind sei schwer belastet, sagte Nebenklage-Anwältin Anke Tillmanns-Larisch. Das Mädchen sei still und in sich gekehrt. Es versuche, seinen Alltag zu bewältigen. Aber wie und ob es das Geschehen verarbeiten könne, sei nicht absehbar. (wdr.de, 8.10.2018)

Von linksgrünen Ideologen werden diese Taten auch weiterhin stur als »Einzelfälle« ignoriert und der Hinweis auf die Herkunft und damit Sozialisierung der Täter als »Rassismus« et cetera abgetan (sollten die selbsternannt »Guten« selbst Kinder haben, dann schicken sie diese jedoch wahrscheinlich nicht auf die Schule mit jenen jungen Herren).

Im aktuellen Fall wird von einem 14-Jährigen berichtet, der bereits früher wegen sexueller Belästigung aufgefallen war – das Verfahren wurde damals wegen Strafunmündigkeit eingestellt (so bild.de, 8.7.2019) – es sind wahrscheinlich nicht die Gutmenschen in ihren SUVs, die ihre Kinder gemeinsam mit ihm in die Schule schicken.

Zur Gruppenvergewaltigung von Mülheim sagt ein Psychotherapeut:

„Die sind meist schwer zu therapieren.“ Resozialisierung sei nur möglich, wenn die Kinder oder Jugendlichen schon mal sozialisiert gewesen seien und Regeln gelernt hätten.

Habe ein Kind in einer Familie nie Regeln gelernt und immer nach seinen eigenen Regeln gelebt, fehle oft die Einsicht in das Fehlverhalten und der Leidensdruck, also beispielsweise das schlechte Gewissen, sei nicht vorhanden. (kn-online.de, 8.7.2019)

Würden linke Ideologen sich auch nur einen Augenblick lang mit den Argumenten der »Besorgten« beschäftigen, statt sie zu dämonisieren, würden sie merken, dass der zitierte Psychotherapeut den Kern der nicht-linken Sorgen bezüglich unkontrollierter Zuwanderung aus fremden Kulturen (hier aus einem EU-Land!) zusammenfasst: Ein wesentlicher Grund, warum gewisse Gegenden und Menschengruppen wirtschaftlich und sozial scheitern, ist schlicht die dort herrschende Denkweise, und die Menschen bringen ihre gescheiterte Denkweise mit. Wie geht man damit um, wenn Denk- und Verhaltensweisen ins Land gebracht werden (in diesem Fall sogar legal dank EU), für die weder Gesellschaft noch Strafsystem vorbereitet sind, deren Existenz von den tonangebenden Sozialideologen geleugnet oder als »rechte Hetze« abgetan wird?

Der Chef der Polizeigewerkschaft fordert als Reaktion die Senkung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre (bild.de, 8.7.2019), womit er übrigens das von der UN empfohlene niedrigste Strafmündigkeitsalter aufgreift (siehe ohchr.org, #32: »it can be concluded that a minimum age of criminal responsibility below the age of 12 years is considered by the Committee not to be internationally acceptable«) – doch mir erscheint seine Argumentation an der Sache vorbei zu gehen: Ein Grund, warum Strafmündigkeit erst ab einem gewissen Alter einsetzt, ist nicht, dass Kinder vorher nicht »gefährlich« sein könnten (dafür sind zum Beispiel die Jugendämter da), sondern dass ihnen vorher die Einsicht in die Folgen ihrer Taten abgeht. Wer sagt denn, dass diese Tatverdächtigen die Folgen ihrer Taten beim Opfer absehen können? – »Resozialisierung sei nur möglich, wenn die Kinder oder Jugendlichen schon mal sozialisiert gewesen seien«, sagt der Psychotherapeut. Wie geht man mit Menschen um, die aus Kontexten kommen, in denen Empathie wenig gilt und Machismo alles?

Menschen mit einem sehr anderen Menschen- und Frauenbild begegnen einer wehrlosen Gesellschaft, der eingeredet wurde, Fremde seien allesamt edel, gut und niemals gefährlich. Die Opfer der jungen Männer, seien es das Opfer der Bulgaren von Mülheim, das der Deutschtürken von Mallorca, die »kleinen« Opfer, die es nur in die Regionalpresse »schaffen« (aktuell etwa Burghausen, 9.7.2019) oder die Fälle, bei denen es beim »Begrapschen« bleibt (Köln, 6.7.2019), sie interessieren die Guten nicht, sie stören ihre Ideologie.

Wer ist ein Kind?

Eine Ideologie ist ein Weltbild, das auf falschen Prämissen basiert, doch statt dass der Ideologe es korrigiert, setzt er es durch aggressives Ignorieren widersprechender Fakten durch, auf Kosten der Menschen. Das Weltbild von Linken ist auf Lügen gebaut. Das Weltbild von Linken ist eine Ideologie. – Sozialismus und Gutmenschentum gehen beide von einem so primitiven wie falschen Menschenbild aus (der Mensch wolle freiwillig »für die Sache« arbeiten, bzw. der Fremde sei stets gut), und beide sehen ihren eigentlichen Gegner in den Mitbürgern, die der Ideologie zu widersprechen wagen (und sie verwenden für ihre Gegner dieselben Abgrenzungsvokabeln, wie etwa die »Hetze« der DDR, siehe auch: »Das Konservative und seine Lücken«; siehe aber auch: »Sittliche Reife« und »Haltung«).

Ein Schiffskurs, der auch nur ein klein wenig falsch ist, wird das Schiff mit jeder gefahrenen Seemeile weiter in gefährliche Gewässer bringen. Je länger ein Schiff dem falschen Kurs folgt, um so weiter kommt es eben vom richtigen Kurs ab. Je länger ein Land einer Ideologie folgt, um so größer wird das Leid sein (siehe auch: »Wird unsere Kraft reichen, den Weg zurück zu gehen?«).

Ein guter Schiffskapitän wird seinen Kurs immer wieder prüfen und korrigieren, nur so kann er den Klippen und Felsen ausweichen. Eine Ideologie ist wie ein Schiff, bei dem der Kapitän sich im Kurs vertan hat, sich aber weigert, seinen Fehler einzugestehen und stur am falschen Kurs festhält. (Notiz: Zum Ideologen braucht es immer auch eine gehorsame Mannschaft von Helfern, welche die Befehle umsetzen, von denen sie wissen, dass sie falsch sind.)

Deutschland droht, sich im Netz einer neuen Ideologie zu verfangen und nicht mehr hinauszukommen. Jede Ideologie ist gefährlich und jede Ideologie führt zum Leid der Schwächsten, und linksgrünes Gutmenschentum ist da gewiss keine Ausnahme.

Gutmenschen sind Ideologen

Das Manöver der Costa Concordia vor der Insel Giglio war wenig sinnvoll, wenn es nur darum gegangen wäre, von A nach B zu gelangen – es wird eine andere Motivation gegeben haben. Es wird wohl nie endgültig geklärt werden, ob jemand damit beeindruckt werden sollte (so oder so steht zu vermuten, dass es nicht gelang). Es scheint aber denkbar zu sein, dass die inkompetente Reaktion und eine unnötige Verzögerung der Rettung die Folgen der Havarie verschlimmert haben könnten.

Zu den großen Kursfehlern linksgrüner Ideologie gehört die geradezu irre Prämisse, dass alle Menschen und Kulturen inhärent »gut« sind, außer der konservativen, leistungsorientierten Kultur »weißer Männer«, welche wohlgemerkt erst linksgrünen Wohlstand möglich machte.

Wie jede Ideologie so will auch linksgrüne Ideologie aggressiv alle widersprechenden Fakten ignorieren und diejenigen, die sie aussprechen, bekämpfen bis hin zur offenen Verfolgung. Gutmenschen sind Ideologen. Gutmenschen blenden aus, wozu ihr linker Wahn vom »edlen Fremden« führt – die Opfer gutmenschlichen Wahns aber können nicht ausblenden, was ihnen angetan wird. Für die Opfer gutmenschlichen Wahns ist das Leben ab der Tat ein anderes, und sie werden die schreckliche Erinnerung nie ablegen können.

Metaphorisch gesprochen

Ideologie zerstört nicht nur das Land und die Menschen, sondern auch die Kraft des Landes, sich gegen die Ideologie zu wehren. Ideologie ist wie eine Krankheit, die den Körper und die Abwehrmechanismen des Körpers zugleich angreift. Aus der Sicht eines Ideologen ist es nicht möglich, ihm zu widersprechen.

Auf der Costa Concordia sollen Passagiere in Angst geschrieen und Rettungswesten angezogen haben, während eine leugnende Mannschaft die Passagiere zurück in ihre Kabinen schickte. In Deutschland werden die Menschen panisch und rufen um Hilfe, doch Staatsfunk und NGOs schicken sie, metaphorisch gesprochen, zurück in ihre Kabinen – und sie gehorchen.

Demokratie und Ideologie sind inhärent inkompatibel. Die Demokratie ist ein System, das die dauernde Selbstkorrektur und die Kontrolle der Instanzen verinnerlicht hat, doch ein System, wo Regierung, Staatsfunk und rätselhafte NGOs via Propaganda und anderen Tricks verhindern, dass wesentliche und konsequente Kurskorrekturen vorgenommen werden, so ein System driftet von der Demokratie weg. Staaten, die in den Griff von Ideologen geraten, haben in der Geschichte verschiedene Schicksale gefunden, und eine weitgehend friedliche wirtschaftliche Implosion, wie einige der Ostblockstaaten sie erlebten, gehört noch zu den freundlicheren.

Anti-Hate-Speech-Offiziere

Ideologie war einst ein schmerzhaftes Wort, es muss wieder ein schmerzhaftes Wort werden. Ideologie fügt Ländern und Menschen lebenslange Wunden zu.

Haben wir noch eine Chance, den Anfängen zu wehren? Nein, die Anfänge sind längst geschehen. Für Gutmenschen sind diese Vergewaltigten und Belästigungen nur eine störende Zahl, die es mit Statistiken aufzurechnen gilt gegen die Taten von »Bio-Deutschen« (ein typisch linkes Wort). Für die Opfer ist das Erlebte ein Einschnitt ins Leben, den sie nie wieder vergessen werden. Das Opfer wird an sich arbeiten müssen, um sich nicht ein Leben lang als »die Vergewaltigte« zu sehen – kann es gelingen? Das Opfer wird die Tat wieder und wieder erleben, wenn sie am Abend die Augen schließt und Schlaf sucht – das alles kümmert die Ideologen erschreckend wenig – sie rufen »wir sind mehr!«, und eine andere Moral brauchen sie nicht.

Die Ideologie, wonach alle Menschen »gut« seien, außer »alten weißen Männern«, könnte falscher nicht sein. Die Ideologie, wonach alle Fremden mit nur ein wenig »Willkommenskultur« zu Engeln werden, ist gefährlich falsch – fragen Sie Ihren örtlichen Clan-Beauftragten.

Deutschland hat schon begonnen, den Felsen zu rammen, und die ersten Passagiere schreien vor Angst, doch die Mannschaft leugnet es mit allen Mitteln. Würden Kreuzfahrtschiffe von Linksgrünen betrieben werden, dann bräuchte es weder Rettungswesten noch Rettungsboote, sondern lediglich drei Anti-Hate-Speech-Offiziere, die jeden Passagier verhaften, der darauf hinweist, dass das Schiff zu sinken droht.

Nicht gut, zu lügen

Zu den Lebensregeln, die ich meinen Kindern mitgeben will, gehört: Halte nie etwas für wahr, nur weil du es gesagt hast! – Das Brechen dieser Lebensregel ist das zentrale Wesen von Ideologie – der Ideologe glaubt, was er sagt sei richtig, weil er es gesagt hat.

Die Illusion in eigener Sache ist ein schrecklicher Irrtum, der das eigene Leben ruinieren wird. Die Illusion in Staatsangelegenheiten, die Ideologie also, ist ein schrecklicher Irrtum, der ein Land in Leid und Ruin führen kann – und bislang immer geführt hat.

Wenn ein Schiff die Felsen rammt, ist es eine gute Idee, die Rettungswesten anzuziehen und die Rettungsboote anzupeilen, auch wenn die Offiziere dich dafür beschimpfen sollten.

Es ist nie gut zu lügen! Anders als etwa gegen die Vergewaltigung (wie Louis C.K. feststellt) gibt es sogar ein eigenes der Zehn Gebote, das die Lüge verbietet. Wenn ein Einzelner sein Weltbild auf Lügen aufbaut, nennen wir das einen Wahn. Wenn eine Gruppe von Menschen ihr Weltbild auf Lügen aufbaut, nennen wir das eine Ideologie – und sie selbst nennen es ihre Moral.

Nein, es ist nicht gut, zu lügen, und doch kann es uns in der Gefahr als notwendig erscheinen. – »Es kann passieren«, so sagte mir einmal ein weiser weißer Mann, »dass du im Leben lügen musst, etwa um Leben zu schützen, doch niemals, wirklich niemals belüge dich selbst.«

Egal, was du im Leben wirst – werde kein Ideologe!


Dieser Beitrag erschien zuerst auf dushanwegner.com.

Dushan Wegner (geb. 1974 in Tschechien, Mag. Philosophie 2008 in Köln) pendelt als Publizist zwischen Berlin, Bayern und den Kanaren. In seinem Buch „Relevante Strukturen“ erklärt Wegner, wie er ethische Vorhersagen trifft und warum Glück immer Ordnung braucht.

Anzeige
Unterstützung
oder

Kommentare ( 183 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Genau deshalb lasst uns mehr über das falsche Welt- und Menschenbild der Linken und Gutmenschen, der Kirchen von heute etc. reden, nicht so sehr über die Details der Folgen. Wir müssen diese grundfalschen Denkvoraussetzungen freilegen, als die Basis ihrer Irrtümer. In sich ist ihr Weltbild ja in einem gewissen Maß stimmig, nur die Voraussetzungen sind falsch. Deshalb hat es wenig Sinn, über die Folgen mit ihnen zu diskutieren, sie müssen an der Basis ihres Denkens angegriffen werden.

@ Dr. Michael Kubina Linke auf der ganzen Welt, also ob in Russland, China, Nordkorea, England, Frankreich, USA oder Deutschland haben alle eines gemeinsam: sie lügen hemmungslos und sie unterstellen Andersdenkenden, dass diese von Übel seien. Dies lässt sich gerade gut in den USA belegen, weil über diese Lügen original Dokumente und Aufzeichnungen gerade ans Licht kommen und die Lügen so glaubwürdig für die Öffentlichkeit belegt sind. Die Spionageaktion gegen den Kandidaten und Präsidenten Donald Trump zeigt wie nichts Anderes diesen Charakterzug der Linken: sie glauben, dass alle Andersdenkenden schlechte Menschen sind, Konservative aber gehen von einem Menschenbild aus, das… Mehr

Ergänzend zu meinem untenstehenden Kommentar über die Türkei News weise ich noch auf ein Vorkommnis hin, dass sich kürzlich vor dem Ankerzentrum in Donauwörth zugetragen hat, wo ein Afrikaner seelenruhig zig Autos zertrümmert hat. Da ist keiner mal rausgegangen und hat dem aufs Maul gehauen. Noch nicht mal Wattebällchen haben sie auf ihn geworfen. Wahrscheinlich haben die Zuschauer in ihren Büros gezittert, dass der ja nicht reinkommt. Ich erspare mir jetzt einen Vortrag über Zittern. An anderer Stelle habe ich schon beklagt, dass Deutschland kaum noch wehrhafte Männer hat. Dies ist ein weiteres der unzähligen Beispiele. D ist verloren.

Zum Vergewaltigungsfall in Mallorca, wo 4 „Deutsche Touriten“ eine junge Frau geschändet haben, hat sich auf Twitter Türkei Nachrichten zu Wort gemeldet und richtig gestellt, dass es sich bei den Männern um Kurden handelt, die eine Deutsch-Türkin vergewaltigt haben. https://mobile.twitter.com/NewsTuerkei/status/1148108201012998144 Ist doch witzig, wenn es nicht so traurig brutal wäre. Wie wäre es, wenn die Vereinigte Linke jetzt mal die Türkei News auf Twitter beschimpft, weil sie instrumentalisieren. Und wir alten, weißen Männer weisen zukünftig darauf hin, dass es sich nicht um einen „Deutschen“ Täter gehandelt hat, sondern um einen bayrischen, oder hessischen, oder sächsischen. Und die widerum sagen, der… Mehr

Während der Lektüre schob sich immer wieder das „Bild“ eines
Mustergrünlinken vor mein geistiges Auge: Ska. Kann man solche
Menschen plus deren gesammeltes me.too-Gefolge mit Empathie
in Verbindung bringen? Also eine Haltung, die nicht Sympathie
zur Voraussetzung hat, sondern Respekt und Verstehen gegenüber
einem anderen Menschen, selbst dann, wenn wir im Gegensatz
zu diesem stehen [s. hierzu auch gedankenwelt.de] Wie aber geht
man mit Personen um, denen genau diese Eigenschaft (die vor
allem „entwickelten“ Menschen zu eigen ist) eher am verlängerten
Rücken vorbeirutscht?

Das in der Psychologie als „Spaltung“ bezeichnete Phänomen beginnt bei dieser Protagonistin bei ihrem Namen (‚Franziska‘) und endet folglich in der – gespaltenen – Wahrnehmung der Realität als solcher.

Was erwarten sie? Beobachten sie diese Ska. Hören sie ihr zu. Sie werden merken das ihr Weltbild, ihre Haltung, ** Sie ist völligstens emphatielos, hat nicht einen einzigen Bezug zur Realität, nur ein Feindbild. Sie führt einen Krieg nach innen, mit jeden Mitteln. **

Schaut man sich die twitter-accounts der Grünen an (twitter und Name googeln), kann man immer wieder tweets finden, die andere nicht nur wegen ihrer Aussagen sondern als Person als „extrem“ abspalten, die nicht mit ihnen einer Meinung sind.
Die wollen „ihr Ding“ durchziehen und stellen andere dafür in den Senkel. Eine seltsame Art, die Bürger so zu bewerten und in „gut und böse“ zu teilen.
Woher kennt man das nur? Gab es das nicht schon einmal und hat es damals nicht überaus böse geendet?

Gibt es jetzt als Konsequenz der Vergewaltigungen eigentlich irgenwelche Abschiebungen?

O-Ton Regierung: wenn ihnen die Zustände hier nicht gefallen, dann können sie ja gehen.

Und mit „sie“ sind nicht die Vergewaltiger, sondern ihre echten oder potentiellen Opfer gemeint!

In Deutschland stellen sich die meisten, der Einfachheit halber, aber lieber auf die Seite des Kapitäns, dann muss man selber keine Entscheidungen fällen, außerdem gibt’s Bordkino.

Wenn ein Kapitän ein Schiff fahrlässig absaufen lässt und sich aus dem Staub macht, ist es eine Straftat. Wenn eine Kanzlerin ein Land fahrlässig öffnet und weiter im Amt bleibt, wird es eine humanitäre Großtat genannt.

Hallo, Casa Done, Sie bringen es auf den Punkt. Die unterschiedliche
Vorgehensweise ist aber auch nachvollziehbar und irgendwie logisch:
Die Wassertoten sind unzweifelhaft dem Käpten zuzurechnen, ohne
wenn und aber. Bei den Landtoten dagegen kann man keinesfalls von
einem Fehlverhalten sprechen. Die Gestorbenen lassen sich mitnichten
als Folge der völlig dilettantischen „Politik“ einer Unfähigen und Über-
forderten Kanzlerin betrachten – es sind leider höchst bedauerliche
Einzelfälle. Schicksal halt und daher auch nicht zu ändern. Kommt in
in den besten Familien vor.

Wobei das Schlechte im vermeintlich Guten inzwischen Tag für Tag Überhand gewinnt – auch, wenn sie sie noch weigern, vollumfänglich darüber zu berichten.
Noch wird sie als sakrosankt von ihren Anhängern verteidigt. Auch das ähnlich, wie vor ca. 80 Jahren schon einmal.

Wenn die Autoindustrie stirbt, Banken pleite gehen, gibt es eine neue Jobmaschine-Dutschland.
Für jeden Intesivtäter kann man 4 Sozialpädagogen und 2 Psychologen einstellen -und schon haben wir wieder eine Vollbeschäftigung!

Wie lange wollen wir uns das alles noch gefallen lassen? Es muss endlich was passieren, denn es ist schon 5 nach 12. Reden und diskutieren bringt nichts. Wer macht den Anfang und wirft den ersten Stein? Ich bin sicher, dann ist der Mob nicht mehr aufzuhalten. Wozu brauchen wir die EU? Wir sind doch sowieso nur zahlendes Mitglied. Was interessieren uns die EU Gesetze? Mit Deutschland hat die EU ein Land gefunden, das zu allem Ja und Amen sagt und all die lieben Ingenieure und Doktoren aufnimmt. Kein Widerspruch, nichts. Wir brauchen einen Gegenpol zu unserer lieben Mutti. Jemand der… Mehr

Zuerst habe ich gemeint, wir brauchten einen deutschen Kurz. Inzwischen meine ich, wir brauchen einen deutschen Salvini.

Lieber Herr Wegner.
Gerade die Recherchen machen es ja aus. Ich komme ursprünglich aus dem Umfeld Niederbergisches Land / Süd-Ruhrgebiet.
In den 80/90ern sind wir nach Essen gefahren, um CD’s zu kaufen. Da waren Rüttenscheid und Werden noch „versnobt“, der Essener Norden Ruhrgebiets-Kohle-und-Stahl-Region mit vielen ostpreußischen Namen und man konnte Nachts alleine ohne irgendeine Gefahr durch die Strassen gehen. Es gab keine Messer, Bedrohungen oder Clans. Man beobachtete lediglich die Zunahme der Kopftücher.
Interessanterweise hat für mich nach September 2003 die Zunahme vorgenannter „Dinge“ rapide zugenommen, anstatt noch mehr hinterfragt zu werden.
Bleiben Sie weiter so!