Freibäder: Neue Kampfzone, auch Türken betroffen

Immer öfter kommt es zu massenhaften sexuellen Übergriffen in Badeanstalten. Sogar Security-Kräfte sind oftmals hilflos. Häufig kommen größere Polizei-Einheiten zum Einsatz. Über einen Fall hat jetzt auch die türkische Zeitung „Hurriyet“ in ihrer deutschsprachigen Ausgabe sehr besorgt berichtet. Was die Zeitung nicht schreibt: Es gibt auch ganz aktuell viele andere, ähnliche Fälle.

imago images / 7aktuell
Freibad - Symbolbild

Am letzten Wochenende haben weit über hundert junge Personen „mit möglicherweise nordafrikanischem Hintergrund“ („Hurriyet“) in einem Düsseldorfer Freibad eine türkische, vierköpfige Familie angegriffen: Im Fokus der Kontroversen stand der Familienvater, der offensichtlich nicht bereit war, sich fortwährende Übergriffe durch „verhaltensauffällige“ („Hurriyet“) Jugendliche gefallen zu lassen.

Offenbar hatte diese sehr große Gruppe auch etliche andere Badegäste – insbesondere Mädchen und junge Frauen – erheblich und wiederholt belästigt. Selbst die dortigen Security-Kräfte sahen sich bald nicht mehr in der Lage, die Sicherheit insbesondere der Türken zu gewährleisten, die bald von rund „400  randalierenden Jugendlichen“ („Bild“-Zeitung) mit offenbar „nordafrikanischen Wurzeln“ („Hurriyet“) schwer bedrängt wurden. Die Polizei wurde gerufen – fast eine ganze Hundertschaft von Polizisten kam zum Einsatz.

„’Die Einsatzkräfte stellten vor Ort eine Gruppe von mehreren Hundert Personen, überwiegend junge Männer, fest, die eine Familie umringt hatten und anschrien’, so die Erklärung der Polizei. ‚Der Vater stand schützend vor seiner Familie und war in Wortgefechte und eine kurze Rangelei mit Einzelnen aus der Gruppe verwickelt’“ („Bild“). Die Stimmung blieb hoch aggressiv. Deswegen beschloss die türkische Familie, das Freibad zu verlassen. Doch das war ohne Polizeischutz gar nicht möglich.

Dazu wörtlich die „Hurriyet“: „Der Familienvater musste später laut Angaben der Polizei vom großen Polizeiaufgebot – mehr als 60 Beamtinnen und Beamte waren im Einsatz – unter Polizeischutz aus dem Rheinbad in Düsseldorf Stockum geleitet werden. Die Aggressoren erhielten eine Gefährderansprache und Platzverweise, denen aber nur zögerlich und widerwillig nachgekommen wurde. Auch die Beamtinnen und Beamten der Düsseldorfer Polizei wurden dann teilweise beleidigt, bepöbelt, und es gab vergebliche Versuche, die Polizistinnen und Polizisten mit Getränkekartons zu bewerfen. Die Leitung des Bades entschloss sich dann, das Bad zu schließen. Das Hausrecht musste unter Mithilfe der Polizei durchgesetzt werden.“

Die türkische Zeitung beschreibt dann die, wie die „Hurriyet“ formuliert, „Abreise“ vieler gewalttätiger Gruppen: „Auch bei der Abreise der Männergruppen kam es dann zu weiteren Auffälligkeiten, und die Polizei musste die Abreisenden begleiten, um weitere mögliche Straftaten im Bereich des Messebahnhofs zu verhindern.“

Was die „Hurriyet“ nicht sagt, ist, dass dieses Freibad gleich am nächsten Tag wegen ganz ähnlicher Vorfälle erneut geschlossen werden musste. Wieder waren viele Polizisten im Einsatz. Die türkische Zeitung schreibt auch nicht, dass der „Fall Düsseldorf“ beileibe nicht der einzige Fall ist, der den Betreibern von Badeanstalten landesweit große Sorge macht. Die meisten Massenmedien hierzulande schweigen darüber oder bringen nur Mini-Meldungen, die den schweren Zusammenstößen nicht gerecht werden.

Die genaue Herkunft der Täter ist „unklar“?

Wenige Tageszeitungen – etwa die „Rheinische Post“ und die „Stuttgarter Zeitung“ – haben allerdings ausführlich darüber berichtet, dass es in etlichen deutschen Regionen zu schweren Auseinandersetzungen in Freibädern gekommen ist. Dass die merklich verhaltensauffälligen „jungen Männer“ – so werden die Täter nebulös genannt – zumeist einen Migrationshintergrund haben, verschweigen auch diese Zeitungen zumeist. „Die genaue Herkunft der Gruppe ist unklar“, sagt der „WDR“ aus NRW – und will damit die Wahrheit vernebeln, die linken Medien unangenehm sind.

Das Nachrichtenportal „n-tv“ ist eigentlich bekannt dafür, dass es eher „flüchtlingsfreundlich“ berichtet. Von dieser Regel ist „ntv“ kürzlich einmal abgewichen: In einem Video wird unmissverständlich über „häufige sexuelle Übergriffe von Flüchtlingen“ in NRW-Badeanstalten berichtet. Solche klaren Formulierungen sucht man sonst meist vergeblich in „n-tv“-Beiträgen.

Auch der Chef des Essener Sicherheitsdienstes „Issa Security“, Mohammed Issa, macht vor allem jugendliche Migranten für die Gewalt in Freibädern verantwortlich. In einem Interview mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ („WAZ“) meint Issa, in Freibädern „treffen viel Testosteron, verschiedene Kulturen und Mentalitäten aufeinander“. Und: „Niemand möchte sich der anderen Gruppe unterordnen.“ Die Gewalt sei „heute eine ganze andere Hausnummer“, betont der Security-Chef, dessen Mitarbeiter über Jahre in einigen Badeanstalten des Ruhrgebietes für Ordnung gesorgt haben. Bisweilen reiche schon ein falscher Blick, um einen massiven Gewaltausbruch auszulösen.

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, beklagt, dass es zu wenig Security-Dienste gebe. Es sei heute schwierig, die Vorschriften in Badeanstalten durchzusetzen, die sich dort über viele Jahre bewährt haben. Heute kämen sogar nicht wenige Badegäste ohne Badehose. Wendt meint damit Migranten. Zumindest in NRW sagen viele Bürger längst, dies seien nicht mehr „ihre Freibäder“.

Nackte Haut, ausgelassene Stimmung, völlige Enthemmung. Deutschlands Freibäder werden immer öfter zum Tatort“, schrieb „Bild“ vor wenigen Tagen, als es ihr darum ging, neueste Meldungen zu Übergriffen vom vergangenen Wochenende zu präsentieren. Sie spricht in einer Print-Ausgabe von folgenden gravierenden „Vorfällen“:

► Im Stuttgarter „Inselbad“ versammeln „sich 50 junge Menschen, die sich mit Krawallmachern solidarisieren“. Es kommt zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Die Polizei wird gerufen. Pfefferspray wird eingesetzt.

► Im „Watt’n Bad“ in Dorum (Niedersachsen) werden Mädchen „begrabscht“. Gegen einen „Iraner“ wird ermittelt – wegen „sexueller Belästigung“-

► Im „Sportparadies“ von Gelsenkirchen kommt es zu einem handfesten Streit. Einer der Männer sticht mit dem Messer auf seinen Kontrahenten ein. „Das Opfer wird schwer verletzt.“ Die Mordkommission ermittelt.

► Im „Lister Bad“ (Hannover) rückt ebenfalls die Polizei an: „Zwei Familien“ sind in schweren Streit geraten. Es gab „Schläge und Beleidigungen“.

► Im Freibad Finsterwalde (Brandenburg) kommt es zu einer handfesten Kontroverse zwischen einem 15-jährigen „Syrer“ und einem 13-jährigen „Deutschen“. Streitpunkt ist eine „Tüte Chips“. Der 13-Jährige erleidet „Bissverletzungen am Rücken“. Die Polizei beendet die Schlägerei.

Tichys Einblick hat vor einer Woche schon Gründe für die Probleme in Freibädern benannt, die seit ein paar Jahren nicht weniger, sondern immer mehr geworden sind: „Zweifellos verschärfen hunderttausende junger testosteronschwangerer, ab 2015 zugewanderter, männlicher, außereuropäischer Ausländer mit entsprechend archaischen Weltbildern und möglicherweise noch einer Reihe von in die Wiege gelegten religiösen Tabus, was beispielsweise weibliche Nacktheit oder Teilnacktheit angeht, die Situation.“


Dr. Manfred Schwarz war jeweils acht Jahre Medienreferent in der Hamburger Senatsverwaltung und Vizepräsident des nationalen Radsportverbandes BDR [Ressort: Medien] sowie Mitglied des Hamburger CDU-Landesvorstandes

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Kommentare ( 151 )

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151 Kommentare auf "Freibäder: Neue Kampfzone, auch Türken betroffen"

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Zu den demoralisierenden Kommentaren, dass doch 85% der Bevölkerung dies durch die Wahl gewollt hätten: Diese Personen sind m.E. Trolle, die jeden Widerstand im Keim ersticken und ein Gefühl der Ohnmacht „Man kann eh nichts machen“ erzeugen wollen. Wer in verschiedenen alternativen Medien die Kommentare liest, wird feststellen, dass die Kommentare mit „85% haben dies genauso gewollt“ wortgleich überall wiederholt gepostet werden. Mithin ist die Gegenpropaganda. Darüber sollte man sich bewußt sein sowie darüber, dass diese 85% unterschiedliche Parteien gewählt habne und nicht über einen Kamm zu scheren sind, wie dies jedes Mal bei einem solchen Kommentar unrichtigerweise unterstellt wird… Mehr

Vollkommen richtig.

Das Entsetzen darüber, daß Herr Lübcke den Kritikern seiner politischen Vorstellungen vorgeschlagen hatte, ihre Heimat zu verlassen schlug ja mittlerweile um in das Entsetzen über deren Antwort darauf. Spätestens seit unserem letzten Freibad-Besuch haben wir noch einen Grund mehr, entsetzt zu sein. Ist es moralisch überhaupt vertretbar, eine Politik praktizieren, die zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führt? Gibt es womöglich Leute, die ein Interesse daran haben und sich über die Racketes dieser Welt jeden Tag ein zweites Loch ins Knie freuen? Zum Beispiel die AfD?

Und, was passiert, wenn es mal mehr Afrikaner in Deutschland gibt als Polizisten? Oder ist der Zustand bereits erreicht?

Ich denke der Zustand ist schon lange erreicht. Wir haben ca. 300.000 Polizisten in Deutschland, d.h. im Schnitt sind ca. 55.000-60.000 im Einsatz (wenn man von einer 40h Woche ausgeht).

Viele Fluchtländern wurden durch ethnische und religiöse Konflikte zerstört. Nun erleben wir die Kalkuttarisierung unseres Landes. Dies ist erst der Anfang auf dem Weg in einen anarchistischen failed state auf dem Recht, Sicherheit und Demokratie keinen Wert mehr besitzen.

Kalkuttarisierung … hm … Kalkutt-Arisierung? … (Sorry, sorry, sorry!! Diesem Schnäppchen vom Pointen-Grabbeltisch konnte ich einfach nicht widerstehn …).

Nicht zu vergessen. Im Heidelberger Stadtbad onanierten die gerade Zugereisten .
Die Damen die Schwimmgymnastik betrieben, fanden das auch nicht lustig.

Wie soll man ein Volk nennen, das so etwas mit sich machen lässt?

Der Krieg hat begonnen und keiner traut sich, ihn beim Namen zu nennen.
Die Selbstjustiz der Bürger ist bei diesem Verhalten nur noch eine Handbreit entfernt.

Selbstjustiz ist verboten, unter dem Begriff „Notwehr“ jedoch juristisch erlaubt: § 32 StGB Doch wann ist es Notwehr, wann Selbsjustiz?

Gegen die große Zahl junger Migranten wird sich der Bürger dabei genauso eine blutige Nase holen wie unsere deutschen Altrocker, als sie sich mit dem Nachwuchs aus Einwandererfamilien anlegten.

Vielleicht sollte Rackete ihren Kahn zukünftig mit ins Schwimmbad nehmen? Da springen auch ständig junge Männer auf der Flucht (allerdings vor der Hitze) ins Wasser. Vor deren Gewalt kann sie dann zur Abwechslung mal ihre eigenen Landsleute retten.

Na ja, wenn man ihren Aussagen glauben kann, schämt sie sich ja „weiß“ zu sein…

Nix als Bescheidenheitsprotzerei.

Ja, das ist eine Art Krankheit.

Wie hieß der Leitspruch der CDU nochmal?
„Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“
Da kann man dann nur noch entgegnen: Mission failed!

Der deutsche Presserat, der „Staatsfunk“ und ein Grossteil deutscher Politiker*innen meinen in paternalistisch-sozialkonstruktivistischer Sichtweise, dem unmündigen Medienkonsumenten könne nur eine bereinigte Wirklichkeit präsentiert werden, andernfalls fände er Sympathie für „rechte“ Narrative. Dass damit das Ende von Meinungsfreiheit, freier Meinungs- und Willensbildung des „Souveräns“ eingeläutet ist, geht den meisten Akteur*innen nicht auf … oder sie nehmen es willentlich in Kauf, das wird ja sogar häufiger bekundet. Die „Relotiaden“, das hochstaplerische „Framing“-Konzept sind exemplarisch für diesen trügerischen „Zeitgeist“. Insofern überrascht es doch nicht, dass Wähler*innen sich über die alltäglichen Umstellungen, die der Multikulturalismus erfordert, nicht informieren und auf das fröhliche, täglich neue… Mehr