Ein „linker Rempler“?

Durs Grünbein, Uwe Tellkamps Mitdiskutant, meldet sich spät zu Wort und flüchtet hinter Versatzstücke. In einem Essay für die Süddeutsche Zeitung über den Abend demonstriert er seine Hilflosigkeit.

Screenprint: Youtube

Ist es nicht ein großartiges Ereignis, dass fast 1.000 Bürger eine Veranstaltung miterleben wollen, bei der nichts anderes geschieht, als dass ein Schriftsteller und ein Lyriker miteinander streiten. Widerspricht es nicht geradezu dem weitverbreiteten Klischee der Politikverdrossenheit, denn die beiden Autoren diskutieren über nichts anderes als über Politik, darüber, was in unserem Land geschieht, in gut republikanischer Weise über die öffentlichen Angelegenheiten und vertreten gegensätzliche Positionen. Muss man nicht der Sächsischen Zeitung dazu gratulieren, dass sie diese Veranstaltung initiiert hat? Den Bürgern der zu Unrecht vielgescholtenen Stadt Dresden für ihr politisches Interesse danken? Sucht man nach einem kräftigen, lebendigen Bild für den zur Phrase entleerten Begriff der gelebten Demokratie, dann bot es sich im Dresdener Kulturpalast am Abend des 8. März, als Uwe Tellkamp und Durs Grünbein über Meinungsfreiheit, „Flüchtlingskrise“ und über die Entwicklungen in unserem Land debattierten.

Autoren-Auszug?
Erste Konsequenzen für Suhrkamp nach Tellkamp-Distanzierung
Merkels Kanzlerinnenkunst bestand vor allem darin, jeglichen politischen Meinungsstreit zu anästhesieren, nur hat sie dabei nicht bedacht, dass irgendwann der Patient aus der Betäubung erwacht und sein Blick auf die Realität fällt. Die Spaltung der Gesellschaft findet ihre Beschleunigung und Radikalisierung darin, dass die politische Klasse – und es war nicht nur Merkel allein – eine fundamentale Veränderung Deutschlands eingeleitet hat, ohne die Bürger zu fragen, ob sie das überhaupt in ihrer Mehrheit wollen. Spannungen bleiben nicht aus, wenn die Regierung diese große Veränderung der Gesellschaft vorantreibt, von der Opposition dabei sekundiert, wofür sie aufgrund der Dimension der Transformation überhaupt kein Mandat besitzt, gleichzeitig jedoch jeden Diskussionsversuch stigmatisiert, wie man am Beispiel von Botho Strauß und Thilo Sarrazin sehen konnte.

Über die Haltung des Suhrkamp-Verlages ist genügend geschrieben und gesagt wurden. Er hatte mit seinem Tweet bestimmten Medien erst den Boden bereitet, von denen sie ihren Angriff auf den Autor Tellkamp starten konnten. Sie setzen dabei wieder einmal aus Mangel an Argumenten auf die Mittel der Herabsetzung, der Diffamierung. Der SPIEGEL schrieb bspw.: „Es ist nicht das erste Mal, dass Tellkamp durch rechte Positionen auffällt.“ Wie ein böses Kind auffällt, ein Rowdy, einer, der sich nicht zu benehmen weiß. Mit „rechten Positionen“ kann man allerdings allein dort auffallen, wo es nur „linke Positionen“ gibt.

In dieser Situation, wo die Berichterstattung sich gegen Uwe Tellkamp richtete, und zwar nicht inhaltlich, sondern im Ton der Empörung und sich sogar der Verlag gegen seinen Autor aussprach, hätte sich sofort, noch in der gleichen Minute, Tellkamps Kontrahent Durs Grünbein zu Wort melden müssen. Nichts von all dem geschah zunächst.

Nachdem sich Grünbein endlich äußerte, versteht man sein Zaudern. Seine Reaktion zeigt, wie inkonsistent, wie konformistisch seine Haltung ist. Statt seinen Verlag dafür zu kritisieren, dass er sich von Tellkamp distanziert hat, ärgert sich der Lyriker darüber, dass die Distanzierung Tellkamps These von der Meinungsdiktatur bestätigt und der Verlag nun als „linksliberaler Spießerverein“ dasteht. Der Blick in den Spiegel ist nicht immer erfreulich.

Ein Augenzeugenbericht
Tellkamp - Im Namen der Wahrheit
Dabei hätte Grünbein so gern in der Figur des Kosmopoliten, des homme de lettres, des großen Dichters, des Globetrotters, des Modernen geglänzt und sah sich auf einmal in die Kleinlichkeit des deutschen Hinterhofes versetzt. Deshalb unternahm er in einem Essay für die Süddeutsche Zeitung den schließlich missratenen Versuch, wenigstens ein wenig des erhofften Glanzes herbeizuzaubern, und dokumentierte doch nur, dass er nicht begriffen hatte, worum sich der Streit eigentlich dreht. Vielleicht kann er das auch nicht, wo er „abwechselnd in Rom und Berlin lebt“, wo ihm Europa genauso wichtig ist wie Deutschland, und Dresden „wie jede andere kleine oder große Metropole auf diesem Erdball“. Doch wem alles gleich gültig ist, der läuft Gefahr, dass ihm auch alles gleichgültig wird.

Was weiß Grünbein von den Nöten der Bürger in diesem Land, von dem Leid der Mädchen, vom Schmerz der Eltern, deren Töchter erstochen, vergewaltigt oder missbraucht werden, von der Diskriminierung deutscher Kinder in deutschen Schulen, in denen sie in der hoffnungslosen Minderheit sind, von den Kämpfen an der Tafel? Hat sich der Flaneur einmal in No-go-Area-Zonen begeben? In letzter Zeit auf den Hamburger Jungfernstieg? Es sieht nicht danach aus.

Stattdessen stilisiert er sich in einem Akt peinlicher Selbstheroisierung als „Gladiator“, der in einen „Kampf“ hinaus geht und dabei die „Lüste des Publikums, das seit zweitausend Jahren Abendland immer dasselbe will: Unterhaltung, Blutvergießen, Geschrei“ zu kennen meint. Ist Durs Grünbein aus Dresden-Hellerau wirklich am 8. März 2018 mit dem Schwert in der Hand in eine Arena getreten und hat einen Kampf vor einer blutgierigen Menge auf Leben und Tod geführt? Hat ihm niemand zuvor gesagt, dass wir im 21. Jahrhundert leben und er in eine Podiumsdiskussion geht, die von mündigen Bürger besucht wird, die an Standpunkten und Argumenten interessiert sind, nicht aber am Metzeln und am Blutvergießen? Der Wirklichkeitsverlust ist atemberaubend.

Durs Grünbein, der Welterfahrene, der Weltreisende kann den Gegner nur als „Heimatdichter“ sehen, als einen, der in geistiger Provinzialität haust, in seinem hofffnungslosen Hinterwäldlertum Ressentiment auf Ressentiment häuft und der für ihn, den Weltläufigen, eigentlich nur ein „Sparringspartner“ sein kann. Ein Gladiatorenkampf mit „Sparringspartner“?

Autorenverfolgung
Suhrkamp distanziert sich von Uwe Tellkamp
Für Grünbein findet sich der Grund der Ressentiments der Hiergebliebenen in der Demütigung, die von der deutschen Einheit ausgegangen ist. Die Kritik an der Veränderung der deutschen Gesellschaft, an dem Experiment mit 80 Millionen Beteiligten „eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische“ zu verwandeln (Yasha Mounk), entspringt, so will uns der Lyriker lehren, „enttäuschte Erwartungen, verlorene Illusionen“. Grünbein zeigt sich entnervt von den „kleinen, unbeglichenen Rechnungen“, die den Streit nähren, von dem Gezänk der Ostdeutschen und der Westdeutschen. Grünbeins Ärger entlädt sich in dem skandalösen Satz, der doch so erstaunlich klein ist in seiner überbordenden Arroganz: „Dieselben Leute, die in die Sozialsysteme des Westens eingewandert sind, beklagen sich heute über den Zuzug aus anderen Erdteilen.“ Dieselben Leute, nämlich die, auf die der Großlyriker so verächtlich herabblickt, ermöglichen ihm das Leben, das er führt, dieselben Leute zahlen in die Sozial- und Kultursysteme ein, in die Literaturpreise. Woher soll der Weltreisende wissen, dass Ostdeutschland eine Arbeitslosenquote von nur 7.8 % hat und den Schluss der Statistik übrigens das „ostdeutsche“ Bundesland Bremen bildet?

Grünbein bedient die im medialen Establishment beliebte Mär vom Ostdeutschen als Migranten, der fremd in seinem Land ist. Wenn er die Larmoyanz des Ostdeutschen anprangert, spürt man die Abneigung, die er empfindet. Der Eindruck drängt sich auf, dass der Weltreisende so gern den ostdeutschen Staub von seinen Schuhen streifen möchte.

Doch die Entfremdung des Landes von seinen Bürgern ist eine gesamtdeutsche Entwicklung, die übrigens auch gesamtdeutsch wahrgenommen wird, und die ihren Ursprung in der permanenten Übertragung von nationalen Souveränitätsrechten auf die Brüsseler Ebene, in der Ausplünderung von Sparern, aber auch von Versicherten durch die Nullzinspolitik der EZB und schließlich durch eine Masseneinwanderung in unsere Sozialsysteme hat.

Es sind eben nicht dumpfe Ressentiments, Vorurteile, Neid- und Benachteiligungsgefühle, die Bürger bewegen, es sind auch nicht die Abgehängten und Denkschwachen, die zu den Matadoren eines rot-grünen Establishments mit schwarzer Kanzlerin auf Distanz gehen, sondern es sind Gutverdiener, Menschen, die im Berufsleben stehen, die Rechnen, Denken und Wahrnehmen können und sich deshalb um ihre, vor allem aber um die Zukunft ihrer Kinder sorgen. Übrigens, in Ost und West.

Presseerklärung
Klaus-Rüdiger Mai storniert Publikation bei Suhrkamp
Doch die Realität erreicht nicht mehr den Blick des Lyrikers, der sich in seinem Essay stets selbst widerspricht. Nachdem er behauptet hat: „Diese dummen Rempeleien von links und rechts mache ich nicht mit“, „rempelt“ er ausgiebig von links gegen rechts. Er behauptet, „das Hetzvokabular kommt eindeutig von rechts.“ Der Kabarettist Uwe Steimle wurde von einem Grünen als „völkisch-antisemitischer Jammer-Ossi“ bezeichnet, aber für Grünbein stammt das Hetzvokabular von rechts. Hat sich Grünbein einmal die Mühe gemacht, sich die einschlägigen Antifa-Seiten anzuschauen? Den Demonstrationsslogan „Deutschland – du mieses Stück Scheiße“ gilt dem Lyriker sicher als dichterisch überhöhter Ausdruck für Vaterland. Und den Satz: „Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite“ wird er wohl als zivilisatorischen Höhepunkt preisen. Nein, das Hetzvokabular kommt eindeutig von linksextremer und rechtsextremer Seite gleichermaßen. Es hat nichts mit links oder rechts zu tun, sondern mit dem Extremismus von nicht mehr diskursfähigen Vorstellungen, Ansichten und Meinungen.

Über die Buchhändlerin Susanne Dagen, die die Charta 2017 initiiert hatte, spricht er abfällig als über diejenige, die „den ganzen Bohei losgetreten hat“ – was für ein vollendet dichterischer Ausdruck. Menschlich sind die Zeilen über die Buchhändlerin niederschmetternd, verraten sie doch viel über den Lyriker, sprachlich nicht minder.
Durs Grünbein arbeitet mit Versatzstücken, mit denen er so verzweifelt wie erfolglos versucht, gegen den Andrang der Wirklichkeit anzukämpfen. Der Lyriker schreibt am Schluss seines Textes: „Man hat mich gefragt, wo an diesem denkwürdigen Abend in Dresden die Dichtung geblieben war.“ Ich hingegen fragte mich nach der Lektüre des Textes, wo die Stringenz des Denkens, die Logik der Argumentation und die Sprache des Lyrikers in dem gereizten, verschwiemelten Text geblieben war.

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Kommentare ( 129 )

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Grünbein realisiert weder Rechtsbruch noch undemokratisches Handeln, so lange es seiner persönlichen Ideologie entspricht ist alles wunderbar. Einer dieser Helden, die selbst Terroropfer als Einzelfälle abtun, schließlich hat es ihn selbst ja nicht direkt erwischt. Für diese Person gibt es auch keine zusätzlichen Kriminellen, Vergewaltiger und schon gar kein „Experiment“. Er trägt seine einseitige Wahrnehmung, oder Einäugigkeit wie ein stolzer Gockel zur Schau. Die Realität ist für ihn das, was er persönlich sehen mag und es sieht eindeutig nicht alles. Doch dieser Wahrnehmungsverlust nimmt er gerne in kauf, so lange er nur ein Feindbild für jene hat, welche die unliebsame… Mehr
… hatte ich nur auf die Frage von Mai „Was weiß Grünbein von den Nöten der Bürger…usw.“ mit der Frage reagiert, was Tellkamp von den Nöten der Eingeschlossenen in Syrien, vom Schmerz der Frauen und Mütter um ihre Männer und Söhne, die ermordet, enthauptet oder zwangsrekrutiert wurden, von der Einsamkeit und Ausbeutung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in den Lagern in Libyen weiß und wann er zuletzt als Flaneur durch die Flüchtlingslager in Jordanien, im Libanon, in der Türkei und Griechenland oder über die Friedhöfe auf Lampedusa gewandelt ist. Schließlich hatte Tellkamp behauptet, dass 95% der Flüchtlinge nur in unsere Sozialsysteme einsickern… Mehr
Uwe Tellkamp hat völlig recht: Alle wollen von unseren gut gefüllten Sozialstaatstöpfen profitieren. Vor Verfolgung, Gewalt und Tod sind alle Flüchtlinge bereits in der Türkei, dem Libanon oder selbst in vielen Landesteilen Syriens selbst sicher. Nur komfortabel, schön und wohnlich ist es dort nicht, auch werden dort weniger Teddybären zur Begrüßung geworfen. Unsere westlich-dekadente, demokratische Kultur wird demgegenüber sogar von Vielen abgelehnt. Wenn sie also die lange Weiterreise zu uns antreten, retten sie nicht mehr das nackte Leben und lieben auch nicht unsere Demokratie, sondern sie verbessern die Qualität ihres Asyls. Das ist verständlich, aber dann ist das dramatische Verfolgungspathos,… Mehr
Blättern Sie mal zurück in die Jahre vor 2015. Sie werden kleine Pressemitteilungen finden, dass das UNHCR auf existenzielle Unterfinanzierung der Flüchtlingslager in den Anrainerstaaten Syriens hinweist, weil viele reiche Länder, u.a. auch Deutschland, ihre Zusagen nicht erfüllt haben. Unabhängig davon, dass es sicher auch dort korrupte Strukturen gab, dürfte dieser Fakt zu der grossen Fluchtbewegung nach Europa beigetragen haben: ein Ende des Syrienkonflikts war nicht absehbar, der IS breitete sich aus und die Menschen in den Lagern mussten erfahren, dass man sie dort im Stich lässt. Die nächsten sicheren Fluchtorte wären Malta, Griechenland, Lampedusa. Wir kennen die Folgen. Die,… Mehr

1.) Die Masse der Asylbewerber kommt doch garnicht aus Syrien.
2.) Warum haben nicht reiche Ölländer wie Saudia-Arabien, Dubai /& Co nicht Geld für ihre Glaubensbrüder gegeben?

Ich habe mir mal die Mühe gemacht… in den Jahren 2015/16 waren es 108 verschiedene Nationalitäten, die einwanderten. Wieviele wären es gewesen, wenn alle Pässe gehabt hätten? Jedenfalls ganz schön viele verschiedene Kriegsnationen.
Selbst wenn im worst case alle 108 Länder Kriege führten, könnte es NIEMALS die Aufgabe des deutschen Staates sein, diese Menschen hier auf Steuerzahlerkosten (zwangsverpflichtend!) aufzunehmen und zu finanzieren. Unabhängig davon, was Frau Merkel, irgendwelche Grünen, Sozis und Die Linke und andere Verwirrte sagen.
Warum beschränken Menschen wie Sie immer nur stur alles auf Syrien und ignorieren die Realität?

Weil der Anteil der hier registrierten Flüchtlinge zum übergroßen Teil aus Syrien, Irak, Afghanistan stammte. Klar, wenn man alle Zwergstaaten des Balkans und Asiens mit aufzählt, kommt man auf eine große Zahl. Auch wenn von dort nur 0,pupsig Prozent der Flüchtlinge kommen. Für Asylbewerber ist es z.B. wichtig, dass das Aufnahmeland nicht an das Herkunftsland ausliefert, wie man am Beispiel des dt.-türkischen Schriftstellers Akhanli in Spanien gesehen hat. Manchmal ist das Nachbarland eben nicht der nächste sichere Fluchtort. Zur Aufnahmeverpflichtung im Fall syrischer Flüchtlinge: die Hauptakteure Syrien, USA und Russland (in 2. Reihe Iran und Saudi-Arabien) machen sich hier einen… Mehr
Naja – nach Mia und all den anderen kann man sich schon ganz gut einfühlen. Auch, wenn man selbst den abendlichen Ausgang lässt, weil die Furcht, was denn da in Deutschland des Jahres 2018 alles geschehen kann, größer ist. Sprechen Sie doch auch davon, dass Frauen und Kinder von ihren zu Hauff eingereisten „Männern“ irgendwo zurückgelassen wurden! Auch von der Einsamkeit alter oder junger Menschen hier – von den Armen und von den Tafeln? Und auf Friedhöfen hier ist manche alte Frau inzwischen vor Übergriffen und Diebstählen auch nicht mehr sicher. Wir helfen diesen Ländern nicht, wenn wir einige hier… Mehr

Wo Sie explizite den Libanon erwähnen – der Geruch von „schafft zwei, drei, viele Libanons“ liegt in der Luft.

Meinen sie die jungen Männer mit den neusten Handys, die ihre Familien dort schutzlos zurückliessen und den Kampf von fremden Söldner entscheiden lassen. Würden SIE ihre Kinder und ihre Frau zurücklassen?
Sie wissen noch nicht einmal das der Grossteil der „Flüchtlinge“ gar nicht aus Kriegsgebieten kommen, sondern aus dem Balkan und Nordafrika.
Und diese- oh ich habe meinen Pass verloren, mein Handy aber nicht- Typen sind meistens gar keine Syrer sondern kommen aus der ganzen Welt. Von Kuba bis der Türkei.

Haben Sie Kinder, Tom? Ich halte es für eine -Entschuldigung- arrogante Gedankenspielerei, vom warmen Sofa aus absolut existenzielle Entscheidungen zu kommentieren. Ich kann nicht sagen, zu welchem Entschluss meine Familie käme, wenn alle massiv bedroht würden, das Geld zur Flucht aber nur/wenigstens für eine Person reicht. Ich wünsche Ihnen und uns, dass wir uns diese Frage nie stellen müssen!

Es gibt keine FLÜCHTLINGE, die UNSERE Landesgrenzen ÜBERSCHREITEN. Wovor sollten diese z.B. aus Österreich fliehen? – Alles andere ist eine große Lüge, die uns per Gehirnwäsche als Wahrheit verkauft wird.- Es geht ganz allein um jene, die um politisches ASYL bitten und das sind weit weniger als 5% des Migrantenstromes der uns hier betrifft.- Alle anderen wollen ganz allein ihre wirtschaftliche Lage verbessern-und das ist schon allein HIV- egal woher sie kommen und wie auch immer. Das ist die eigentliche Aussage – Wenn jeder Mensch der ganzen WELT das Recht hat, einen wie auch immer gearteten Anspruch auf vermeintliches ASYL… Mehr
„Merkt euch deren Namen“: vergessen Sie’s! Zugegeben ist es keine leichte Kost, wenn man die juristische Bewertung von Asylrecht, GFK, subsidäre Schutzrechte und humanitäre Gründe zusammennimmt. Das überfordert zuweilen selbst Juristen. Die Frage nach dem Ort der Antragstellung ist ja berechtigt- offenbar sieht das aktuelle Recht -Antragstellung und Prüfung auf dem Territorium der BRD- einen massenhaften Andrang nicht vor und bringt deshalb die Strukturen in Bedrängnis. Alternative Lösungen wären exterritoriale Lager bzw. Schutzzonen. Machen Sie mal… Hat die AfD in ihrem Antrag auch eine Idee mitgeliefert, wie sie die sofortigen Grenzkontrollen umsetzen will? Also nicht nur die bequemen Kontrollen an… Mehr
Und diese Scheinargumente höre ich immer wieder, und kann es gar nicht glauben. Geht nicht weil … Warum funktioniert denn der TÜRKEI-DEAL? – Weil die, die ohne Einreiseerlaubnis die EU Grenze überwinden und aufgegriffen werden, an den Ausgangsort zurückgeführt werden. Geht doch! Und das immer wieder und wieder. Warum werden denn Passkontrollen an Flughäfen durchgeführt ? Kann man dann auch glatt abschaffen. Und warum WURDEN und WERDEN jene nicht nach Österreich an der Grenze abgewiesen? Rechte, Gesetze? Jeden Tag soll ICH neue Herausforderungen STEMMEN. Warum ICH? Dann nehmen wir doch einfach GRENZSICHERUNG als erste Herausforderung an! Warum versagt die Regierung… Mehr

Am besten haben mir die Argumente dagegen gefallen. Speziell das der Grünen, die plötzlich die Kosten einer Grenzsicherung entdeckten. Wer hätte jemals die Grünen über die Kosten der Migration reden hören???
Zur nächsten BT-Debatte werde ich mir vorsichtshalber ein Beruhigungsmittel bereitstellen.

Vielleicht sollten Sie dies hier mal lesen: Kein Frieden in Sicht“Die USA wollen Syrien zerschlagen“
https://www.n-tv.de/politik/Die-USA-wollen-Syrien-zerschlagen-article20337990.html

Oder sich dieses hier mal ansehen: https://twitter.com/KevorkAlmassian/status/974044677904191488

Die Zahl 95% ist sicher zu hochgeriffen, das ist aber auch der einzige Vorwurf, den man ihm machen kann.

Ansonsten sollten Sie sich einmal mit der Verantwortung des „Westens“ am Elend in Syrien beschäftigen. Es ist doch ekelerregend, wenn man einerseits Sanktionen verhängt, „Rebellen“ unterstützt und sich andererseits als die große humanitäre Macht aufspielt. Dieser Krieg dort könnte längst beendet sein, wenn es nicht Kräfte gäbe, die immer noch nicht davon lassen wollem, ihre Ziele umzusetzen.

Ich bin an ihrer Seite, obwohl ich hier eher die USA oder allgemeiner Verwertungsinteressen am Werke sehe, zudem die der Erdogan-Türkei, Saudi-Arabiens und Israels. Bestimmte Gruppen versuchen Syrien und den Iran, beim Irak könnte es funktioniert haben, unter ihre Kontrolle zu bringen. Frau Merkel spielt dazu Blockflöte und schickt Waffen? Ich warte auf den Tag, an dem die Grünen, an ihrer Spitze Joschka Fischer und die Kanzlerin in Syrien einmarschieren. Ich empfand gerade Joschka Fischer nie als friedlich und seit er Frau Albright so nahe zu stehen scheint, halte ich die Grünen nicht mehr für eine Bastion des Antimilitarismus. Petra… Mehr

So ganz falsch ist die Zahl nicht. In Dänemark werden nur 3% der „Asylansucher“ als Flüchtlinge identifiziert – der Rest kehrt an die Fleischtöpfe nach Deutschland zurück!

Sehr richtig!Was kønnen wir in DK fuer den schwachsinn den die deutschen anrichten ??? Und wir haben nicht mal ein schlechtes gewissen beim abschieben!Fuerchterlich,was sind wir doch fuer barbaren…

Selbst wenn dem so wäre, haben wir Deutschen ja wohl keine Verpflichtung diese Menschen bei uns in altruistischer Manier aufzunehmen und alles zu bezahlen. Wir sind nämlich kein internationales Gebiet, auf dem jeder siedeln kann!

Keine Bange, daran wird gearbeitet!

Wir unterliegen Verpflichtungen nach dem Asylgesetz und der GFK. Nicht mehr, nicht weniger. In meinem Post ging es darum, von der jeweils nur einseitigen Betrachtung der Dinge wegzukommen – deshalb einfach mal die Gegenüberstellung. Lesen Sie nur mal die eindimensionalen Kommentare hier. Vielleicht bemerken Sie, dass -außer gegenseitigem Schulterklopfen und „ja so isses – nein, viel schlimmer!“ nichts Erhellendes rumkommt. So etwas nennt sich Mainstream.

Sorry, aber von Juristerei scheinen Sie keine Ahnung zu haben. Keiner der hier ankommenden „Flüchtlinge“ hat bei strikter Anwendung des Rechts (und das ist das prägende Merkmal eines Rechtsstaates) Anspruch auf „Asyl“, den Schutzstatus „Flüchtling“ oder „subsidären Status“.

Sie meinen von Rechtsanwaltskanzleien geschriebene ‚Gesetze‘, die von selbigen dann wieder in anhängigen’Verfahren‘ entsprechend der ‚ratio legislatoris‘ interpretiert werden?

Man kennt sich, man versorgt sich.

Die Tafel mit den göttlichen Geboten, mit der die Gruppe-Merkel vom Berg herabgestiegen ist, habe ich noch nicht gesehen – Sie ?

Übrigens, nur zur UN und anhängigen Organisationen: Die dort drin sitzen und lecker verdienen, sind zu über 50% von korrupten, totalitären, kriminell und diktatorisch regierten Ländern entsandt.
Selbst sind diese natürlich überhaupt nicht korrupt oder kriminell – nein, sie arbeiten in göttlichem Auftrag.

P. S.:
Wir unterliegen übrigens gar nichts, nur Naturgesetzen.

Bitte bedenken Sie, dass wir diese „Gegenüberstellung“ den ganzen Tag auf allen Kanälen hören und sehen. Könnte es sein, dass DAS der Mainstream ist?
Sie möchten etwas „Erhellendes“ hier lesen? Wenn ich Ihnen jetzt schreibe, dass ich von verantwortungsvollen Politikern erwarte, bevor sie ein Land ruinieren, die Asylgesetze den Gegebenheiten anzupassen, sind Sie bestimmt sehr „erhellt“.

Sie halten „die Politiker“ wohl für einen Versandhandel, der prompt liefert, was man bestellt? Eine kleine Verfassungsänderung so nebenbei, das EU- Recht von dt. Bundestagsabgeordneten gleich mit geändert und völkerrechtliche Fragen interessieren uns mal nicht? Wann haben Sie sich zum letzten Mal ernster mit einem Thema befasst?

Welche Verfassungsänderung? Wir fordern einfach die Einhaltung und Anwendung des Rechts! Keiner der hier ankommenden hätte Anspruch auf Asyl oder einem anderen Schutzstatus.

Cevin,mit verlaub ,Sie haben einen ziemlich arroganten ton am leib.Ob Sie wollen oder nicht ,die deutschen werden verschaukelt,belogen und manipuliert das es kracht.Ihnen jetzt auch noch vorzuwerfen ,dass sich zumindest erster zarter widerstand regt , ist ,gelinde gesagt ,unverschæhmt!

Ich habe überhaupt nichts gegen Kritik an der aktuellen Regierungspolitik. Im besten Fall bringt uns das alle voran. Dazu sollte die Kritik aber sachlich sein. Wenn ich, wie bei @Vivi Virtual lese, dass „erwartet“ wird, dass „Asylgesetze den Gegebenheiten angepasst werden“, dann frage ich mich, wie viel Unwissen tatsächlich im Land unterwegs ist. Vivi Virtual begibt sich auf das Niveau dieser ganzen undurchsichtigen Lobbygruppen, die von der Politik auch ständig irgend etwas „erwarten“. Auf diesem Niveau wird immer die Gruppe mit dem stärksten Einfluss (Geld, Macht, Vergünstigungen) gewinnen. Soll es das sein?

Welche Verfassungsänderung? Wir fordern die Einhaltung und Anwendung des Rechts.

Die derzeitige große Zuwanderungswelle nahm an Fahrt auf, als das Bundesverfassungsgericht 2012 entschied, dass Asylbewerber nicht nur Sachleistungen bekommen sollen, sondern auch Geld. Seitdem steigen die Flüchtlingszahlen masiv an. Bereits 2014 waren ed um die 200000 Migranten, 2015 kam dann der Dammbruch, als man die Dinge endgültig nicht mehr unter den Teppich kehren konnte (und die Flucht nach vorn wahte mit einer Astroturf-Willkommensorgie). Das ist nun zwrieinhalb Jahre her: Sollte das nicht genug Zeit sein, um endlich mal ein paar Lösungsansätze anzudenken um die entstandenen Probleme zu beheben? Ist das eine unerträgliche „Anspruchshaltung“ , wenn man von Politikern erwartet die… Mehr

@C. Klein

Das, was Sie wiedergeben, ist doch die Mainstreammeinung!

Den Menschen hierzulande wir ja immer vorgemacht, unsere Verpflichtung resultiere aus dem GG. Asyl aufgrund des GG erhalten aber nicht einmal ein Prozent der Migranten Asyl. Die GFK besagt nicht, dass alle, die es hierher schaffen, zu „integrieren“ sind, sie besagt ja nicht einmal, dass alle aufzunehmen sind.

Diese angeblich humanitäre Haltung Deutschlands hat doch nur ein einziges Ziel: die Zerstörung Syriens, aber auch die Zerstörung der Nationalstaaten in Europa.

Bitte recherchieren Sie selber nochmal: verschiedene Begründungen für (temporäre s) Bleiberecht neben dem Asyl, um 40% Anerkennungsquote für einen Schutzstatus (einschließlich Asyl).
Wissen Sie, wann der Syrien-Konflikt zu Ende ist? Wussten Sie, wie lange der Balkan- Konflikt dauern würde? Wenn klar ist, dass nach 3 Wochen oder 6 Monaten die Lage im Heimatland stabil ist, braucht man Flüchtlinge nicht zu integrieren. Wenn aber jemand 1, 2 oder mehr Jahre in der Warteschleife hängt und nichts tun DARF, dann verkümmert alles. Dann gehen später keine fitten Typen zurück, sondern antriebslose Wracks. Kann man so machen, ist dann halt bescheuert.

Vorschlag zur Güte: Setzen Sie ihre Bereicherungsphantasien doch einfach mit Ihrem eigenen Geld um und übernehmen Sie die Haftung für ihre neuen Freunde aus Syrien. Wie, das ist so nicht gesetzlich vorgesehen? Tja, da haben sie den Fehler im System!

Keiner der hier ankommenden sogenannten „Flüchtlinge“ hat bei Anwendung des geltendes Rechts Anspruch auf einen Schutzstatus. Die sind nach geltendem Recht alle illegal hier.

Sehr verehrter Herr Grünbein, vielen Dank für Ihren erhellenden Beitrag in der SZ! Besser kann man den Riss, der durch unser Land geht, einfach nicht verdeutlichen. Besonders Ihre Bemerkungen zur „Einwanderung der Ostdeutschen in die Sozialsysteme des Westens“ und der „Marsch auf das Begrüßungsgeld“ haben mir gefallen – fehlte nur noch die Vorliebe der Affen für Bananen … Tut mir echt leid, dass sich der Suhrkamp-Verlag sofort von Ihnen distanzierte und alle Ihre Werke aus den Regalen entfernte (Ironie off). Hinter der Meinungsfreiheit verbirgt sich eben mitunter jede Form von „Gemeinheit“, wie Sie so richtig anmerkten, und „das Hetzvokabular kommt… Mehr
Diese Scheindiskussionen erinnern mich an „ideologisch“ aufgeladene Sitzungen bei der DFG, wenn es während meiner Postdoc-Zeit um Drittmittelprojekte ging. Ohne nüchterne Analyse, wer vermutlich die Gutachter sein würden und deren ideologischer Verortung hatte man nicht den Hauch einer Gewinnchance. Selbstverständlich musste man die Tonalität in der Diktion finden, auf die diese Leute stehen. Und – oh Wunder – später im Berufsleben in einem global agierenden Konzern – genau dasselbe in einer anderen Farbe. Beim Verteilen des Budgets das genau gleiche Procedere. Benutze Begriffe aus der jeweiligen White-List, vermeide solche aus der Black-List. Wenn zum Beispiel „Klimawandel“ auf der White-List ist:… Mehr

das war zu ostzeiten der Parteitag, heute steht da Klimawandel usw……die Hanna Arendt sagte auf die Frage, was das schlimmste wärend der ns Zeit war, plötzlich war um mich ein leerer Raum und die anderen hatten eine einheitsmeinung….sinngemäss

In Abwandlung eines Spruches könnte man da sagen: Realität ist das was stattfindet, während linke Spinner und all deren Apologeten sich ihre Welt bunt malen!
Einen solchen Menschen der Gattung Kunst zuzurechnen entwertet diese ein weiteres Mal!

Alleine der Satz, mit „rechten“ Positionen kann man allerdings allein dort auffallen, wo es nur „linke“ Positionen gibt, sagt alles und trifft den Nagel auf den Kopf! Leider lassen unser linken Götter keine anderen neben sich zu! Es wird noch nicht mal im Ansatz versucht, sich mit von der politicall correctness abweichenden Meinungen, FAIR auseinanderzusetzen! Man hält sich im linken Lager tatsächlich per se für die besseren Menschen!

Wer hat eigentlich mal bestimmt, dass rechts der Mitte böse ist? Selbst nach dem zweiten Weltkrieg ist dieses „rechts der Mitte“ hauptsächlich konservativ und gut gewesen. Es wäre mal an der Zeit, diese verächtliche Schubladendenken zu reformieren. Insbesondere, wenn man sich klar macht, wer für diese Hetzjagd verantwortlich ist.

Wer soll denn reformieren? Die Politik? Die Medien? Die Erzieher in den Kitas und den Schulen? Die Profs an den Unis? Die haben doch gerade erst reformiert und die sind noch lange nicht am Ende. 30 Jahre hat’s gedauert, in denen sie Stück für Stück jegliches „konservatives Gedankengut“ für „bäh“ erklärten und 87% der Bevölkerung das Hirn so gewaschen haben, daß die kaum noch in der Lage sind, selbst zu denken. Selbst diejenigen, die für sich in Anspruch nahmen, die Freiheit, freies Denken und Selbstverantwortung hochzuhalten, sind diesem Brainwash anheimgefallen. Das sind ganz schlechte Karten um an dem Zeitgeist kurzfristig… Mehr

Ich stimme Ihnen zu und glaube, daß diese inzwischen jahrzehntelange „Erziehung“ durch eine grüne Unionskanzlerin nochmals Auftrieb erhielt.
Ironie der Geschichte.
Vielleicht ist der „Widerspruchsgeist“ der meisten Ostdeutschen gerade deshalb so vital, weil uns die von Ihnen benannte Indoktrination aufgrund der Mauer erspart geblieben ist.

Da ist sogar recht viel dran. Man kann das an der Art der Aufarbeitung der Geschichte des letzten größeren deutschen Staates in seinen drei nachfolgenden politischen Gebilden sehen. – In der alten Bundesrepublik (Wessi-Land) waren die Deutschen die Bösen, weil sie die Nazis waren. Grundtenor: Die deutsche Nation ist grundsätzlich etwas schlechtes. – In der DDR (Ossi-Land) waren die Deutschen die Opfer der bösen Faschisten. Deutsche sind nicht böse, Nazis schon, aber nicht alle Deutsche waren Nazis. Daher sind die meisten Deutschen gut, ein paar Deutsche sind oder waren Nazis und demnach böse. Grundtenor: Die deutsche Nation ist nicht grundsätzlich… Mehr

Herr Mai, ihre Ausführungen sprechen mir aus der Seele und bringt die angesprochenen Probleme auf den Punkt. Danke!

Ich mag Rechte nicht so besonders. Ich kann sie jedoch so ganz grundsätzlich irgendwo soweit verstehen, das ein Dialog möglich wird. Die Ursachen einer stark rechten, aber noch nicht radikalen Gesinnung liegen in einer tief biologisch verankerten Schutzkomponente: alles was fremd ist, könnte gefährlich sein. Um dem rechten Gedankengut in seinen ansätzen zu begegnen genügt für gewöhnlich der Gegenbeweis. Erst bei den extremen und radikalen wirds schwierig, aber auch dort kann man die Menschen oft noch erreichen, denn viele von ihnen fürchten, was sie eben nicht kennen. Dann verlieren die, die tatsächlich unbelehrbar sind, irgendwann den Nährboden und die rechte… Mehr
Das klingt alles ein wenig nach Küchenpsychologie. Was ist radikal, was extrem? Liegt zumeist im Auge des Betrachters. Mir fällt in letzter Zeit auf, dass wir mit Menschen, die in irgend einer Weise vom „gewohnten“ Verhalten abweichen, nicht mehr sehr gut umgehen können, sie instinktiv ablehen. Beispiele Trump, Putin, AfD. Zurück zu den Konservativen (Rechten). Das Argument Angst vor Fremden wird gerne bemüht, kann aber für die Mehrheit nur falsch sein. Bei den Konservativen handelt es sich häufig um gut verdienende, gebildete, weit gereiste Menschen, die häufig auch über jahrzehntelange Erfahrung mit fremden Kulturen verfügen. Genau diese Erfahrungen scheinen offensichtlich… Mehr

Ich mochte Rechte auch nie. Heute bin ich selbst ein „Rechter“ und das ist auch gut so.

Manche lernen doch….wenn auch noch zu wenige.

Das Problem besteht doch darin, dass BEGRÜNDETE Sorgen als irrationale Ängste diffamiert werden. Das alles hat nichts mit Rassismus oder mit Angst vor dem Fremden zu tun.

Es gibt eben in diesem Land noch Menschen, die jenseits aller Ideologie eins und eins zusammenzählen können, die Entwicklungen beobachten und antizipieren können und die nicht irgendeinem Wunschdenken anhängen. Diese Menschen diffamiert man hierzulande seitens der Politik, der Medien und deren Erfüllungsgehilfen.

Ich zitiere Sie: „Ich mag Rechte nicht so besonders.“ Ich zitiere Herrn Mai: „Es sind eben nicht dumpfe Ressentiments, Vorurteile, Neid- und Benachteiligungsgefühle, die Bürger bewegen, es sind auch nicht die Abgehängten und Denkschwachen, die zu den Matadoren eines rot-grünen Establishments mit schwarzer Kanzlerin auf Distanz gehen, sondern es sind Gutverdiener, Menschen, die im Berufsleben stehen, die Rechnen, Denken und Wahrnehmen können und sich deshalb um ihre, vor allem aber um die Zukunft ihrer Kinder sorgen. Übrigens, in Ost und West.“ Wenn Sie Rechnen, Denken und Wahrnehmen können, sollten Sie Rechte nicht nur mögen sondern sich selbst – wie ich… Mehr
“ Um dem rechten Gedankengut in seinen Ansätzen zu begegnen genügt für gewöhnlich der Gegenbeweis.“ Was verstehen Sie nun eigentlich unter „normalen“ rechtem (nicht extremen, nicht radikalen) Gedankengut? Die Angst vor Fremden? Viel zu kurz gesprungen; zusammengesetzte theoretische Betrachtung mit Hilfe ideologischer Bausteine. Ich bin konservativ, seit kurzem bin ich eine „Rechte“; ich habe keine Angst vor Fremden, ich befürchte nur die Veränderung unserer Gesellschaft und Werte durch eine unkontrollierte Einwanderung inkompatibler Religionsanhänger. Und nun bringen Sie bitte Ihren Gegenbeweis: Wird unser Land durch den Islam (und nur von dem muß ja, im Gegensatz zu allen anderen bei uns lebenden… Mehr

So macht lesen Spaß, danke !