Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2018

Die Kriminalität sinkt wieder - wie auch schon im Vorjahr. Allerdings: Deutschland importiert Gewaltkriminalität. Asylbewerber begehen mehr als 180-mal so häufig Gewaltverbrechen wie der Rest der Bevölkerung.

imago/Christian Thiel

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) wurde dieses Jahr bereits einen Monat früher veröffentlicht als in vorigen Jahren. Grund ist vermutlich die EU-Wahl im Mai. Man möchte das unschöne Thema Kriminalität nicht direkt vor der Wahl in allen Nachrichten sehen. So ist die Berichterstattung über die PKS dieses Jahr auch erstaunlich zurückhaltend, obwohl es doch viel Grund zur Freude geben sollte: die Kriminalität sinkt wieder – wie auch schon im Vorjahr. Wir leben im sichersten Deutschland aller Zeiten. Das Problem ist nur, dass dies so gut wie niemand mehr glaubt! Mögliche Ursachen für den Rückgang der von der Polizei registrierten Straftaten bei gleichzeitig massivem Rückgang des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung haben wir bereits letztes Jahr diskutiert (siehe hier). Dies gilt dieses Jahr mit Sicherheit noch genauso. Nichts ist passiert, nichts hat sich geändert.

Was mich persönlich bei der Analyse der PKS vom letzten Jahr am meisten schockiert hat, war die erschreckend hohe Kriminalrate bei Asylbewerbern (siehe hier). Sowohl männliche als auch weibliche Asylbewerber waren um ein Vielfaches krimineller als jede Vergleichsgruppe.

PKS 2018
Kriminalitätsstatistik 2018: Zuwanderer werden krimineller
2017 gab es 118.835 tatverdächtige Asylbewerber, obwohl es im Jahresdurchschnitt nur 191.443 Asylbewerber gab. Dabei wurden aufenthalts- und asylrechtliche Verstöße nicht berücksichtigt. Das heißt, die Kriminalrate bei Asylbewerbern lag im Jahr 2017 über 62% (89% bei männlichen, 20% bei weiblichen Asylbewerbern, unabhängig vom Alter). Im Vergleich dazu ist die Kriminalrate bei Deutschen nur 1,88%. Man muss dabei bedenken, dass Asylbewerber im Sinne der PKS nur diejenigen Personen sind, die einen anhängigen Asylantrag haben, also derzeit auf ihre Asylentscheidung warten. Asylberechtigte, abgelehnte Asylbewerber, oder solche, die noch keinen Asylantrag gestellt haben, fallen nicht unter die Kategorie Asylbewerber. Man sollte vermuten, dass diese Zahlen bei einigen Entscheidungsträgern ein Umdenken bewirken. Fehlanzeige. Nichts ist passiert, nichts hat sich geändert.

Was mich bei der gestern veröffentlichten PKS 2018 daher am meisten interessierte, war die Anzahl der tatverdächtigen Asylbewerber (siehe Tabelle 61). Diese ging im Jahr 2018 zurück, und zwar auf 103.105 (PKS Schlüssel 890000). Eigentlich positiv, aber die Anzahl der Asylbewerber ging ebenfalls zurück. Im Jahr 2018 war die durchschnittliche Anzahl an Asylbewerbern nur noch 56.434 (siehe hier). Wie kann das sein? Wie kann es mehr tatverdächtige Asylbewerber geben, als es Asylbewerber gibt?

Dafür gibt es mehrere mögliche Erklärungen. Einerseits ist es möglich, dass Tatverdächtige im Jahr 2018 ihre Tat bereits vor 2018 begangen haben, als es noch mehr Asylbewerber gab. Andererseits ist die Anzahl der Personen, die im Jahr 2018 zu irgendeiner Zeit Asylbewerber waren, höher als 56.434. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer eines Asylantrags im Jahr 2018 war nur noch 3,55 Monate. Das heißt, die 103.105 tatverdächtigen Asylbewerber hatten im Durchschnitt nur 3,55 Monate Zeit, ihre Taten zu begehen.

Um diese Möglichkeit zu berücksichtigen, passen wir nun unsere Berechnung dieser Situation an, das heißt, wir berechnen die Kriminalrate nicht wie üblich für einen Zeitraum von 12 Monaten, sondern nur über 3,55 Monate. Da die Daten alle für einen 12 Monate-Zeitraum vorliegen, ist dies zwangsläufig nur eine Abschätzung. Um die vorzunehmen, dividieren wir die Anzahl der Tatverdächtigen durch 12 und multiplizieren sie mit 3,55 und bekommen nun 30.502 tatverdächtige Asylbewerber, bei einer Gesamtzahl von 56.434 Asylbewerbern.

Das bedeutet nun, dass in nur 3,55 Monaten 54% aller Asylbewerber Tatverdächtige werden, unabhängig von Alter und Geschlecht. Und dies obwohl im Jahr 2018 mehr als 44% der Asylbewerber Kinder bis zu 15 Jahren waren (siehe hier). Die Mehrheit der Asylbewerber ist also kriminell, ohne Berücksichtigung von ausländerrechtlichen Verstößen. Und das obwohl sie im Durchschnitt nur 3,55 Monate Gelegenheit haben, kriminell zu werden.

Noch einige Details: 57% der Asylbewerber waren 2018 männlich, 43% waren weiblich (siehe hier). 32.167 männliche und 24.267 weibliche Asylbewerber im Jahresdurchschnitt. Unter den geschätzt 30.502 tatverdächtigen Asylbewerbern in 3.55 Monaten waren umgerechnet 26.385 männlich und 4.117 weiblich. Die Krim- inalrate über 3,55 Monate beträgt damit bei männlichen Asylbewerbern 82% und bei weiblichen 17%, wiederum unabhängig vom Alter, bei 44% Kindern bis 15 Jahre alt. Beim Rest der Bevölkerung, also bei Deutschen und Nichtdeutschen ohne Asylbewerber, beträgt die Kriminalrate über 3,55 Monate nur 0,65%. Asylbewerber sind also mehr als 80-mal so kriminell wie der Rest der Bevölkerung. 18,6% der tatverdächtigen Asylbewerber begingen dabei Gewaltverbrechen (PKS Schlüssel 892000), beim Rest der Bevölkerung sind es 8,6%. Also begehen Asylbewerber mehr als 180-mal so häufig Gewaltverbrechen wie der Rest der Bevölkerung. 355 tatverdächtige Asylbewerber gab es im Bereich Mord und Totschlag, also fast jeden Tag einen.

Das Land mit der höchsten Tötungsrate ist übrigens mit großem Vorsprung El Salvador mit 82,8 Tötungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr. In Westeuropa ist es Belgien mit 2 Tötungen pro 100.000 Einwohner und Jahr.  Die Stadt mit der höchsten Tötungsrate ist Caracas mit 122 Tötungen pro 100,000 Einwohnern im Jahr (siehe hier). Die Tötungsrate bei Asylbewerbern 2018 in Deutschland ist damit 629 pro 100.000 Asylbewerber pro Jahr (natürlich vorausgesetzt es gibt nur einen Tatverdächtigen pro Tötungsdelikt).

Dies wirft eine Menge an Fragen auf, zum Beispiel: Welche Erkenntnis braucht man noch bis etwas passiert, bis sich etwas ändert? Worauf wartet man? Warum passiert nichts, warum ändert sich nichts? Das „warum“ ist überhaupt die entscheidende Frage. Wenn ich könnte, würde ich meinen Bundestagsabgeordneten, Landtagsabgeordneten und EU-Abgeordneten folgende zwei Fragen stellen:

1. Warum werden nach wie vor unkontrolliert und ohne Nachweis der Identität massenhaft Personen ins Land gelassen, von denen laut PKS 2018 die meisten straffällig werden?

2. Wie können Sie Ihr Nichtstun in dieser Sache mit Ihrem Gewissen vereinbaren?

Die wahre Antwort ist vermutlich, dass man „kein Wasser auf die Mühlen der Rechten” leiten will. Man müsste zugeben, dass „Ewiggestrige” und andere „Abgehängte” von Anfang an Recht hatten. Die Erkenntnis, dass es überhaupt ein Problem gibt, würde einen vermutlich schon zum „Rassisten” und zum „Nazi” machen, und das darf nicht sein. Da ist es einfacher, das Problem zu ignorieren. Schließlich ist Deutschland ja so sicher wie noch nie. Sagt der Innenminister.

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Kommentare ( 96 )

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96 Kommentare auf "Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2018"

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The solution to this tragedy, for a lack of a better word, is obvious: do like they do in Sweden, stop recording the ethnic and legal background of delinquents and dilute the figures with those in the general population. Then ascribe the rise in crime rates to far right hate crimes and the lack of resources for integration, and problem solved.

Die Kriminalstatistik ist eine kriminelle Statistik.
Was stoert wird weggerechnet, damit die Zahlen wieder stimmen.
**

Schueler Deutschlands, geht doch bitte donnerstags gegen Gewalt demostrieren, bis sie weg ist.

So weit sind sie noch nicht. Obwohl Schüler die sind, die als eine der ersten dicht gedrängt im Klassenzimmer und auf Schulhöfen „hautnahe“ Erfahrungen mit der neuen Klientel machen. Und das ab der ersten Klasse!
Und das, was da schon alles passiert, findet man, besonders so es „identitätslose Minderjährige“ betrifft, in gar keiner Statistik.

In einem Land wo es inzwischen mehrere Jahrgänge ohne Bundeswehr Ausbildung gibt, hält man besser den Mund und schaut nicht zu lange in die Augen. Geschweige denn das man groß Aufhebens um die PSK macht: Das sicherste Land ever…

Die Anwesenheit in Deutschland ist für Ausländer ein Privileg, welches u.a. dadurch verdient sein muss, dass keine Verbrechen begangen werden, nicht gegen die Freiheitliche Grundordnung gehandelt oder agitiert wird und keinerlei Alimentierung durch die Steuerzahler stattfindet.

Die angegriffenen Polizisten, Sanitäter, Feurwehrleute, Ärzte haben das alles
nur „gefühlt“ ?
Ja, sie haben dies tatsächlich am eigenen Leib gefühlt!

Volksfeste, Weihnachtsmärkte werden neuerdings bewacht, kontrolliert und mit Merkel – Pollern geschützt.

Serientäter gelten als Einzelstraftat; in manchen Problemgebiete wird kaum noch kontrolliert – und das Wunder geschieht: Dort gibt es – statistisch – kaum noch Straftaten!

Polizisten dürfen öffentlich nicht alles erzählen, sonst droht Jobverlust. DDR 2.0

Diese Statistik pass genau zur Merkel – Regierung.

Und Frau Merkel in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf. Zitat frei nach Erich Honecker

Von dem, was diese Regierung und ihren Medien an Verlautbarungen, Versprechungen, Ankündigungen, Mahnungen, Statistikverdrehungen etc. veröffentlichen lassen, glaube ich schon lange kein Wort mehr.

Im besten Deutschland aller Zeiten, einem der sichersten Ländern der Welt, dort wo man gut und gerne lebt. Wozu braucht man dann all die Poller und andere Fahrzeugsperren um Weihnachtsmärkte herum, die von schwer bewaffneten Polizisten zusätzlich geschützt werden müssen? Wozu die Taschenkontrollen / bzw. Taschenverbote auf Großveranstaltungen? Warum werden immer mehr öffentliche Feste abgesagt, weil die Sicherheitsvorkehrungen nicht mehr bezahlbar sind, oder den personellen Rahmen sprengen würden? Warum immer mehr Überwachungsstaat, wenn alles angeblich so schick und fein ist? Warum werden immer mehr Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter angegriffen, wenn die Kriminalstatistik doch so viel Gutes zeigt? Warum sind dann… Mehr

Angewandte Logik gibt’s immer freitags an den Schulen …

Die Zusammenfassung von Ihnen zeigt worum es tatsächlich geht. Die (Fake) PKS und noch mehr Fake Interpretation dieser will nur von den von Ihnen geschilderten Zuständen ablenken. Hier könnte man jetzt argumentieren mit dieser ‚Strategie‘ kann man Zeit gewinnen um die Probleme ohne größere Aufstände zu lösen; aber das Gegenteil ist der Fall. Die Grenzen stehen weiterhin sperrangelweit offen, Täglich überschreiten rund 800 Personen die Grenze, die allermeisten mit dem Ziel sich im deutschen Sozialsystem einzunisten und wie im der Artikel von Herrn Renz vorgerechnet über 80% sind hochkriminell. Die unweigerliche Schlussfolgerung daraus ist das jede Verharmlosung fehl am Platze… Mehr

Super geschrieben. Die bohrenden, kritischen Fragen bis zu „IRONIE AN“ müssten wortwörtlich im Bundestag verlesen werden, mit anschließender Diskussion. Es soll ja eine Oppostionspartei geben. Aber eine offene Diskussion werden wir nicht erleben, da sorgen die Realitätsverdreher mit überwältigender Mehrheit schon für.

Ich glaube in ihrer Einschätzung der Zustände im deutschen Bundestag liegen Sie sehr richtig. Und in Bezug auf Debattenqualität kann ich nur an UK denken. Da liegt eben der Unterschied zwischen gedruckter und lebendiger Demolratie.
Und noch eine Kleinigkeit wird niemals eine wirkliche Debatte im BT zulassen.
Es ist die Abhängigkeit der Abgeordneten, die die Wirtschaft nur vom Bier am Abend kennen, aber ihr Brot noch nie wirklich selber verdient haben. Solche „Politiker“ sind Knete in den Händen derer, die sich dieses Umstandes bedienen.

Mir wurden letztes Jahr zwei Fahrräder am Bahnhof geklaut, der liegt in unmittelbarer Nähe zum Asylantenheim, angezeigt habe ich nichts. Es hat sich ja auch schon lange herumgesprochen das die Polizei nix mehr macht, Abschiebungen praktisch nicht mehr stattfinden. Man kann eigentlich schon von versteckter Anarchie reden. Seehofer kann mit seinem Bericht im Winter den Kachelofen anfeuern, dann hat er wenigstens zu etwas getaugt.

Nicht anzuzeigen ist zwar verständlich, man sollte aber diese Mühe grundsätzlich auf sich nehmen.
Und sei es nur, um die Statistiker zu noch kreativeren Lügen zu zwingen.

Die Fakten in Sachen Migranten-/Asylbewerber-Kriminalität liegen damit klar auf dem Tisch für jeden, der sie denn sehen will. Dennoch wird kräftig weiter geleugnet, ignoriert und jeder verleumdet, der darauf hinweist. Hervorstechend ist dabei die Dauerfeuer-Gehirnwäsche in allen MSM. Gestern war auch die Printausgabe des Handelsblatts wieder ganz fleißig dabei, die den Headliner „Allianz gegen Populismus“ mit der Werbung für „Vielfalt“, „Offene Gesellschaft“ und deren Vorzügen hatte und ganz dick mit Blick auf die „Europa-Wahl“ auftrug. Man stellte dabei jeden in die „rechtspopulistische Ecke“, der zu widersprechen wagt und Kritik an offenen Grenzen übt. Auch hier wird der „Kampf gegen Rechts“… Mehr