Darf Europa sich auf die Aufklärung berufen?

Ist das Bekenntnis zu universalen Menschenrechten mit der europäisch-westlichen kulturellen Tradition verbunden?

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Europa wird in den nächsten Jahrzehnten vor dem Problem stehen, eine wachsende Zahl von Immigranten zu integrieren. Integration kann zunächst einmal einfach nur bedeuten, diesen Einwanderern durch die Vermittlung von Sprachkenntnissen und Bildung – soweit das notwendig ist –  den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. Soweit sind Integrationsmaßnahmen auch weitgehend unumstritten.

Schwieriger wird es jedoch bei der Frage, ob man Immigranten auch eine wie auch immer geartete kulturelle Assimilation abverlangen darf, vielleicht noch nicht einmal im Sinne einer deutschen, wohl aber im Sinne einer europäischen, westlichen Leitkultur. Zu dieser Anpassung würde dann die Bereitschaft gehören, sich auf eine Kultur einzulassen, deren christliche Vergangenheit – trotz der seit rund 40 oder 50 Jahren immer stärker werdenden Entkirchlichung – im öffentlichen Raum noch allenthalben sichtbar ist, selbst in einem laizistischen Land wie Frankreich. Damit sind nicht primär Kreuze in Amtsstuben und Schulen gemeint – eine solche Symbolpolitik ist für den norddeutschen Protestanten vielleicht nicht weniger befremdlich als für den muslimischen Zuwanderer aus Pakistan – sondern zum Beispiel Kirchen, die das Stadtbild prägen, Namen von Straßen, oder auch stark säkularisierte Feiertage, deren christliche Ursprünge wie bei Ostern und Weihnachten aber noch sichtbar sind.

Kann man Zuwanderern abverlangen, mit den sichtbaren Spuren einer freilich ohnehin zunehmend verblassenden christlichen Tradition zu leben? Wird diese Frage verneint, und große Teil der politischen Linken würden sie wohl verneinen, darf man sich freilich nicht wundern, wenn viele Einheimische in den Flüchtlingen und Arbeitsmigranten, die jetzt nach Europa kommen, weniger normale Einwanderer sehen, sondern eher Siedler, die Europa ihren kulturellen Stempel aufdrücken wollen, so wie es die Europäer in vielen Ländern Afrikas im 19. und frühen 20. Jahrhundert versuchten.

Nun könnte man die Ansicht vertreten, dass die christliche Tradition für Europa so oder so immer mehr an Bedeutung verlieren wird. Vielleicht ist das richtig. Aber wie steht es mit dem Erbe der Aufklärung? Sicherlich könnte man hier einwenden, dass dieses Erbe der Aufklärung so widersprüchlich sei, dass es ohnehin keinen verbindlichen Charakter habe. Und in der Tat die französische, oft sehr kirchenfeindliche Aufklärung, hatte im 18. Jahrhundert eine ganz andere Stoßrichtung als die Aufklärung im protestantischen Preußen oder auch das schottische „enlightenment“ eines Adam Smith. Was aber allen Varianten der europäischen Aufklärung des späten 17. und des 18. Jahrhunderts wohl doch gemein ist, ist eine grundsätzlich Kritik an jeder Form von rational nicht begründetem Autoritätsanspruch. Das Streben nach der Befreiung des Menschen aus seiner „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Kant) findet sich dann eben doch bei Voltaire genauso wie beim Schotten Hume oder beim jüdischen Deutschen Moses Mendelssohn.

Kenan Malik: „Das Unbehagen in den Kulturen.“
Die westliche Linke hat die Aufklärung an die Romantik verraten
Die Idee universaler Menschenrechte hat zwar ältere Wurzeln als die Aufklärung  – hier wäre auch an die spanische Neuscholastik des 16. Jahrhunderts zu denken – aber zu einer Forderung mit unmittelbarer politischer Durchschlagskraft wurde sie eben doch erst durch die Aufklärung und ihren alles umfassenden Rationalismus und Universalismus. Das Problem ist freilich, dass die Botschaft der Aufklärung zwar universal ist, sich also an alle Menschen gleichermaßen richtet, die Aufklärung als geistige Bewegung aber aus einer sehr spezifischen Kultur hervorgegangen ist, der europäisch-westlichen. Muss man ein Stück weit Europäer werden, um mit der Botschaft der Aufklärung etwas anfangen zu können, muss man sich gewissermaßen verwestlichen? Die Antwort lautet vermutlich ja, denn das Beharren auf fundamentalen Rechten jedes Individuums ist sinnvoll nur in einer Kultur, die Individualismus per se als etwas Gutes und Schützenswertes betrachtet. In Kulturen, in denen das „Wir“ generell einen Vorrang hat vor dem „Ich“, ist das eher nicht der Fall und die Botschaft der Aufklärung in ihren vielen Facetten erscheint dann tendenziell als zersetzend und zerstörerisch. Eben dies ist eine Haltung, auf die man heute zum Beispiel in den muslimisch geprägten Ländern bei vielen angesehenen Korangelehrten und einem Großteil der Bevölkerung durchaus treffen dürfte. In China mit seinem Neo-Konfuzianismus wird man aber auch nicht viel anders denken.

Wie gehen wir damit um? Dürfen wir Immigranten, namentlich muslimischen, vorwerfen, aus einer Kultur zu kommen, die „unaufgeklärt“ ist, die rückschrittlich ist, dürfen wir von ihnen verlangen, sich von diesen Aspekten ihrer Kultur loszusagen, so wie wir Europäer uns von vielen Elementen unserer eigenen Tradition im Laufe der letzten drei Jahrhunderte losgesagt haben? In dieser Frage ist namentlich die politische Linke gespalten. Es gibt auch auf der Linken immer noch Rationalisten und Universalisten, die namentlich den konservativen Islam kritisch sehen und auch bereit sind, dies auszusprechen. Viele andere aber sehen in einer solchen Kritik eine westliche Überheblichkeit und lehnen jeden Versuch, Immigranten westliche Lebensformen und eine westliche Form des Denkens zu vermitteln, ab, weil das alles zu sehr an den unseligen europäischen Kolonialismus und seine Untaten erinnere.

Steht die Aufklärung womöglich am Anfang des Weges, der zum Holocaust führte, wie man im Spiegel lesen kann?

Äußerungen dieser Art gibt es aus dem linken Spektrum, aber auch von sonst durchaus respektablen Linksliberalen viele. Eine der groteskesten Stellungnahmen zu dieser Debatte erschien jedoch vor kurzem im Spiegel. Hier publizierte am 2.  Mai die Journalistin Susanne Kaiser unter dem Titel „Unsere unaufgeklärten Muslime“ eine Polemik ganz eigener Art. Die Autorin wandte sich in ihrer Philippika vehement gegen jede Form von Islamkritik, vor allem aber gegen den Vorwurf, das Fehlen der Aufklärung als geistiger Bewegung im Islam habe dazu geführt, dass vom Islam geprägte Gesellschaften heute im Vergleich zu denen des Westens tendenziell rückständig seien. All das sei ganz absurd, denn die Aufklärung, auf die der Westen so stolz sei, habe geradewegs zum Holocaust geführt. Wörtlich schreibt Frau Kaiser: „Die Aufklärung hat auch noch ein paar andere Dinge hervorgebracht, auf die wir uns lieber nicht öffentlich besinnen. Den Kolonialismus, den Faschismus und die Shoah zum Beispiel.“

Nun muss man ihr sogar recht geben, dass es eine gewisse Dialektik der Aufklärung gibt. Das wissenschaftliche Weltbild, das im Zuge der Aufklärung triumphierte, konnte zum Beispiel einen Blick auf den Menschen begünstigen, der ihn als primär oder gar ausschließlich biologisches Wesen erscheinen ließ, besonders dort, wo die Aufklärung sich mit einem radikalen Materialismus und einer vollständigen Ablehnung des christlichen Menschenbildes verband, was aber, und dies ist wichtig, keineswegs durchgehend der Fall war.  Die Definition des Menschen als rein biologisches Lebewesen, wie sie etwa Charles Darwin später vertrat, konnte die Frage aufwerfen, ob manche „Menschenrassen“ anderen überlegen seien, und ob man nicht mit Hilfe einer wissenschaftlichen Eugenik zu einer Fortentwicklung des Menschen und seiner Anlagen beitragen müsse. Blickt man heute in das Spätwerk von Charles Darwin „The Descent of Man“ (1871), dann wird man viele Aussagen dieses Werkes als offen rassistisch bezeichnen müssen. Schlimmer noch, mit dieser Studie lieferte Darwin jenen politischen Bewegungen Argumente, die im 20. Jahrhundert aus dem Rassismus eine umfassende exterminatorische Ideologie machten, auch wenn das sicher nicht den Intentionen Darwins entsprach.

Ebenso ist es richtig, dass der europäische Kolonialismus sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert in bestimmten Kontexten unter Berufung auf eine zivilisatorische Mission Europas legitimierte. Weil Europa als „aufgeklärter“ Kontinent dem Rest der Welt überlegen sei, habe man das Recht, diese fremden Länder zu unterwerfen. Wie der Versuch, die unterworfenen Völker an den Segnungen der europäischen Zivilisation teilhaben zu lassen, in der Praxis aussehen konnte, das kann man sich vor Augen führen, wenn man Joseph Conrads „Herz der Finsternis“ liest, eine Novelle aus dem Jahr 1899, die die Kongogräuel thematisiert und in der der große Vorkämpfer der Zivilisation, der „Held“ des Romans, Mr. Kurtz, am Ende selber zum schlimmsten Barbaren wird, schlimmer als die „Wilden“, die er „zivilisieren“ will.

Die regressive Linke auf Irrwegen

Soweit könnte man Frau Kaiser sogar zustimmen. Deshalb aber Faschismus und Nationalsozialismus, die ein Aufstand gegen das Erbe der Aufklärung und ihr Bekenntnis zu universalen, für alle Menschen gültigen Werten und Normen waren, insgesamt als Frucht der Aufklärung zu bezeichnen, ist absurd und zeigt nur, zu welch grotesken Behauptungen sich Teile der heutigen Linken versteigen, wenn es gilt nachzuweisen, dass die europäisch-westliche Kultur grundsätzlich verwerflich und böse, die islamische Tradition aber in ihrem Kern immer schon wissenschaftsfreundlich, liberal und tolerant gewesen sei, was Frau Kaiser sinngemäß durchaus schreibt. Sie ist ja in der Tat der Ansicht, wer für westliche Werte eintrete, verteidige in Wirklichkeit nur die Privilegien derjenigen, die „männlich, deutsch, weiß, christlich, heterosexuell“ und „mittelalt“ sind.

Es geht hier gar nicht primär um die Frage, ob der heutige radikale oder fundamentalistisch-konservative Islam wirklich überwiegend Wurzeln in einer jahrhundertelangen Tradition hat, oder eher etwas Neues, spezifisch Modernes ist. Immerhin kann man schwer übersehen, dass etwa das Osmanische Reich sich seit dem frühen 16. Jahrhundert wichtigen wissenschaftlichen und technischen Innovationen verschloss, indem es vor allem das Drucken von Büchern, jedenfalls soweit diese sich an eine muslimische und nicht z. B. an eine jüdische Leserschaft wandten, verbot. Erst im 18. Jahrhundert wurde dieses Verbot für nicht-religiöse Bücher ein wenig gelockert, aber erst im 19. Jahrhundert wurden wirklich in größerer Zahl Texte durch den Druck verbreitet, gut drei Jahrhunderte später als in Europa. Dass eine solche Innovationsfeindlichkeit keine langfristigen kulturellen Konsequenzen gehabt haben soll, ist recht unwahrscheinlich. Dennoch kann man im heutigen islamischen Fundamentalismus auch eine momentane Reaktion auf die tiefe Krise vieler islamischer Gesellschaften und auf ein Verhalten westlicher Staaten sehen, das subjektiv als anmaßend und heuchlerisch empfunden wird, und das nicht immer ganz zu Unrecht.

Deutsche Lebensreform-Bewegungen - Teil 1 von 3
Irrlehren vom Neuen Menschen führten zu den Totalitarismen
Unabhängig davon, wie man die historische Entwicklung des Islam in den letzten Jahrhunderten beurteilt, ist es aber extrem bedenklich, dass viele linke Autoren, und hier ist die Stimme von Frau Kaiser ja eher typisch als exzentrisch, die kulturellen Werte des Westens und der Aufklärung als diskreditiert darstellen. Damit verlieren sie eigentlich jede Möglichkeit, selbst die schlimmsten Auswüchse des religiösen Fanatismus innerhalb des Islam zu kritisieren, weil das ja westliche Überheblichkeit wäre. Die anti-westliche und in diesem Sinne „regressive“ Linke, die vor allem permanente Reue für den westlichen Kolonialismus und seine Untaten einfordert, vergisst dabei überdies, dass es in der Frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert nicht nur Kolonialmächte gab, die ihre Herrschaft durch die Verbreitung des Christentum oder eine vermeintliche zivilisatorische Mission legitimieren wollten, sondern auch solche, namentlich das britische Empire, die oft ganz anders argumentierten. Hier bestand man darauf, dass die nicht-europäischen Untertanen nun einmal ihre eigenen Traditionen besäßen und man ihnen daher kein europäisches Verständnis von Recht und Freiheit aufzwingen dürfe, eher müsse man die bestehenden patriarchalischen und quasi feudalen Herrschaftsverhältnisse stützen, um so in den einheimischen Eliten Verbündete für die Kolonialherrschaft zu gewinnen. Mit dieser Art von Ideologie war es dann freilich auch leicht, den kolonialen Untertanen Rechte vorzuenthalten, die Europäer für sich beanspruchten, weil diese Rechte eben kulturspezifisch und etwa für einen Inder oder Afrikaner viel zu fremdartig seien.

Man sollte auch nicht vergessen, dass die Ausbeutung von Sklaven oft dort besonders grauenhafte Züge annahm, wo die Kolonialherren die Sklaven bewusst nicht zum Christentum bekehrten und sie sogar daran hinderten, ihre Sprache zu lernen, wie es die Niederländer in Guayana im Nordosten des südamerikanischen Kontinents lange taten. Es war ja gerade die vollständige Fremdartigkeit des Anderen, die eine möglichst brutale Ausbeutung legitim erscheinen ließ, und die deshalb auch bewahrt werden sollte.

Die Ideologie des Multikulturalismus hat ihre Wurzeln in der Gegenaufklärung des späten 18. Jahrhunderts.

Natürlich liegt eine solche Gesinnung der heutigen anti-westlichen Linken oberflächlich betrachtet fern, aber dass ihr Kult des Fremden und ihre radikale Denunziation jeder Form von kultureller Assimilation in einer recht dubiosen Traditionslinie stehen, das machen sie sich nicht klar. Sie riskieren damit, zu den Verbündeten reaktionärer Kräfte in den islamischen Gesellschaften oder auch unter den Interessenvertretungen von Muslimen in westlichen Ländern zu werden. Zugleich fallen sie liberalen Muslimen in den Rücken, die aus ihrer Sicht ja nur „Onkel Toms“ sind, die sich dem Westen anpassen und ihre eigene Tradition verraten. So jedenfalls hat es in jüngeren, radikaleren Jahren einmal der jetzige Bürgermeister von London Sadiq Khan ganz unverblümt formuliert, wofür er sich allerdings später entschuldigte.

Aber die Widersprüche in der Haltung vieler linker Kritiker des Westens reichen tiefer. Letzten Endes wurzelt ihr emphatisches Bekenntnis zu einer Ideologie, die in multikultureller Vielfalt den höchsten aller Werte sieht, in der Gegenaufklärung des späten 18. Jahrhunderts. Gegen den Universalismus und Rationalismus der Aufklärung bestanden Denker wie Johann Gottfried Herder (1744-1803) darauf, dass jede Kultur ihr eigenes Wertesystem habe; ein wertender Vergleich zwischen  Kulturen sei unmöglich, weil diese Werte inkommensurabel seien, und es keinen neutralen Standort jenseits der verschiedenen kulturellen Traditionen gebe. Solche Argumente hatten und haben durchaus Gewicht, man kann sie schwerlich einfach vom Tisch wischen, aber wer sich zu ihnen bekennt, kann kaum für die Emanzipation aller Unterdrückten und Benachteiligten und für universale Menschenrechte eintreten oder an einen humanitären Fortschritt als Ziel der Geschichte glauben, zumal die Idee des Fortschritt zwingend mit dem Gedanken verbunden ist, dass es Epochen und ganze Kulturen geben muss, die vergleichsweise rückständig sind oder waren.

Wer das anders sieht, muss eigentlich zum Konservativen werden, der zwar vielleicht andere Kulturen schätzt, aber auch die eigenen Traditionen energisch verteidigt. Nichts jedoch läge der politischen Linken natürlich ferner als eine solche Haltung, mit der sie sich ja vollends selber aufgäbe. Nur leider merken viele Linke heute nicht, wie sie durch ihre antiwestlich antiaufklärerische Haltung die Fundamente ihrer eigenen Weltdeutung vollständig zerstören und dabei gleichermaßen den Dunkelmännern des religiösen Fundamentalismus wie auch den Verfechtern eines rechten „Ethnopluralismus“, der von der politischen Linken eigentlich, wenn er aus Europa kommt, fundamental abgelehnt wird, in die Hände spielen. Verkürzt könnte man sagen: Für Linke wie Frau Kaiser – und so wie sie denken eben doch viele -, ist der Ethnopluralismus gut, wenn er sich gegen Europa richtet, aber schlecht, wenn er eurozentrisch argumentiert und Europa gegen vermeintliche oder wirkliche Gefahren verteidigen will. Das ist eine sehr widersprüchliche Haltung, die die Linke in dieser Form, das kann man jetzt schon sagen, nicht wird durchhalten können, jedenfalls nicht außerhalb jener wirklichkeitsresistenten medialen Schutzzone, die Publikationsorgane wie der Spiegel, die Zeit oder die TAZ, für viele ihrer Leser und erst recht für ihre Autoren erfolgreich geschaffen haben.

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Kommentare ( 47 )

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Ich denke da an Kant.
Wir müssen die Menschen aus ihrer selbst verschuldeten Unmündigkeit zu kommen. Also Zwang zur Aufklärung. Religion sollte nur Zuhause gelebt werden.

Wie man heute noch die Evolution ablehnen kann und archäologische Erkenntnisse, wie die von Israel Finkelstein? Das liegt an der falschen Schulbildung (Religionsunterricht in der 1. Klasse statt Naturwissenschaften) und dem sinkenden IQ sowie wissen um die MINT Fächer. Aus einem Volk der Denker und Ingenieure wird innerhalb von wenigen Jahrzehnten ein Volk der Idioten und Gläubigen.

Danke für die Analyse, Herr Asch. Die sog. Linke (Ausnahmen z.B. Hartmut Krauss) tut nichts weiter als die Romantizismen und Irrationalismen eines Theodor W. Adorno und Max Horkheimer zu replizieren, die den Vorteil haben, ebenso dezidiert zu klingen wie logisch diffus und empirisch willkürlich zu sein, vor allem aber durchtränkt mit selbstgefälliger Moral und keulenhaften Phrasen zum Herrschen über andere. Links sein heißt seine eigene intellektuelle und moralische Insuffizienz anderen zur Last legen, das macht es attraktiv. Das sog. linke Denken, das Sie skizzieren, ist bereits in der „Dialektik der Aufklärung“ vollumfänglich vorgeführt und wird jetzt nur endlos & stupide… Mehr

Wir müssen unsere Kultur verteidigen und wir müssen unser Land verteidigen. Dazu müssen wir vor allem den Irrsinn in der deutschen Politik beenden.
Deshalb: Merkel und Co. müssen weg!

Frau Kaiser kennt weder die Welt, noch kennt sie offensichtlich die Geschichte. Warum ist es so schwer für gewisse Frauen zu begreifen, dass sie mit ihren Ansichten Frauen und Mädchen in der ganzen Welt schaden. Warum verstehen sie einfach nicht, dass Frauen und Mädchen ein Recht haben, mit erhobenem Kopf und ohne jegliche Art der Vermummung aufrecht durch die Welt zu laufen. Vermummungen sind Zeichen eingeschränkter Freiheit, was ist daran so schwer zu verstehen? Freiheit im Denken und der aufrechte Gang von Männern und Frauen hängen zusammen und dafür steht Europa. Dafür wurde in Europa Jahrhunderte lang gekämpft und dieses… Mehr
„Kann man Zuwanderern abverlangen, mit den sichtbaren Spuren einer freilich ohnehin zunehmend verblassenden christlichen Tradition zu leben?“ Was für eine Frage, ich verstehe sie nicht. Wenn ich nach China oder sonstwohin auswandere, muß ich auch mit der dortigen Tradition leben. Die Chinesen kämen gar nicht auf die Idee, sich eine solche Frage zu stellen. „Sie ist ja in der Tat der Ansicht, wer für westliche Werte eintrete, verteidige in Wirklichkeit nur die Privilegien derjenigen, die „männlich, deutsch, weiß, christlich, heterosexuell“ und „mittelalt“ sind.“ So, dann schlage ich Frau Kaiser vor, z.B. nach Afghanistan auszuwandern. Da wird sie sich möglicherweise nach… Mehr

Genau, solche Leute nach was-weiß-ich-wohin schicken zum Zwecke der Läuterung und den jungen Frauen aus der Ummah, die ihren sauberen Familien und damit dem Gebärzwang (= Körperverletzung) entflohen sind Asyl gewähren. Das wäre echte Nächsteniebe und Dienst an der Menschheit. Näheres bei „sabatina-ev.de“ beispielsweise. Oder „malala.org“. Malala ist die jüngste Friedensnobelpreisträgerin der Geschichte (2013). Sie hat einen Mordanschlag durch muslimische Kerle nur knapp überlebt. Ihr Anliegen: Bildung für junge Mädchen und Frauen anstatt Mißbrauch als Gebärmaschinen.

Wir dürfen nicht nur unsere Kultur verteidigen, wir müssen sogar unsere Kultur verteidigen.! Zuwanderer kommen freiwillig. Niemand hindert überzeugte Muslime daran nach Saudi Arabien oder in die Emirate zu ziehen. Niemand hindert diese Menschen daran, sich dort komplett zu vermummen. Warum kommen diese Menschen also ausgerechnet nach Europa, obwohl sie genau wissen, dass Europa christlich bzw. laizistisch geprägt ist?
Viele Migranten wissen genau, dass es in ihren Herkunftsstaaten keine zukunftsfähige Entwicklung gibt und ihre Gesellschaften im Frühmittelalter feststecken. Daher sollten wir uns hüten, gerade das fördern und schützen zu wollen, was die Menschen dazu motiviert, ihre angestammten Gebiete zu verlassen.

»Niemand hindert überzeugte Muslime daran nach Saudi Arabien oder in die Emirate zu ziehen.«

Doch! Saudi Arabien und die Emirate.

Doch. Die Emirate selbst hindern die Leute an der Einreise. Diese Ländern wollen nämlich auch keine unnützen Analphabeten und wissen ganz genau was bei massiver Einwanderung von muslimischem Lumpenproletariat passiert.

In der Tat, „Die göttliche Linke“ (Jean Baudrillard) ist endlich in den Gnadenstand eingetreten. Jenseits von „Zahlen und Figuren“ und mit einem großen Bitte-nicht-stören-Schild vor den Augen. Blöd ist nur, dass auch alle Ungläubigen gezwungen werden, an dem Spektakel teilzunehmen, angefangen beim Strompreis.

Den Nationalsozialismus der Aufklärung pauschal in die Schuhe zu schieben ist frech und unhistorisch. Friedrich Nietzsche war der Prophet der Gegenaufklärung und ist der Vater der antiaufklärerischen Jugendbewegung, aus der wiederum Bolschewismus und Nationalsozialismus hervorgingen. Die ganze Blut- und Bodenmystik kam aus der Jugendbewegung, nicht aus der Aufklärung. Es ist auch falsch christliche Einstellungen und Aufklärung diametral einander entgegenzustellen. In der Weimarer Republik verteidigten ausgerechnet Katholiken und Sozialdemokraten verbliebene Reste der Aufklärung gegen Nationalsozialisten, Kommunisten und die Journalisten der Weltbühne.

Der Ansatz ist nett, aber das Grundproblem bleiben die archaischen Kulturen der islamistischen Einwanderer.
Die EU sollte daran arbeiten keine Muslime mehr in die westlichen Länder kommen zu lassen. Für einen langfristigen Frieden, muss man eine Quote einführen.
Alles andere sind Hirngespinste.

So ist es. Wir brauchen einen Draußenminister, der das macht. Ohne wenn und Aber, gnadenlos.

Die Frage stellt sich doch wohl nicht nach der Offenheit der Europäer sondern vielmehr nach dem Ziel des Islam. Ich denke, und das haben die bisheute offenen Grenzen Europas bewiesen, wir Europäer sind offen für alle Menschen. Solange allerdings Kulturen bzw. Religionen das Ziel der Vernichtung aller ihnen nicht genehmen Religionen oder Kulturen verfolgen, sollte man seine Haustür nur für eindeutige Mitstreiter öffnen.
Ich dulde doch auch keine Diebe in meinem Haus, nur weil sie betteln oder sich irgendwie Zugang verschafft haben. Das ist suizidär.