Auffälligkeiten und Merkwürdigkeiten im Umgang mit dem Corona-Virus Sars-CoV-2

Ingrid Ansari hat aus dem, was viele Bürger umtreibt, eine Auswahl von Aspekten und Sichtweisen zusammengetragen. Dass die politisch Verantwortlichen ihre Positionen und Verhaltensweisen mehrfach radikal geändert haben, schafft Verunsicherung und fördert Spekulationen.

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Im Winter 2017/2018 gab es rund 25.100 Grippetote. Das sei „die höchste Zahl an To­des­fällen in den vergangenen 30 Jahren“, zitierte das Ärzteblatt im September 2019 den Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler. In Kliniken und Arztpraxen herrschte über Wochen Hochbetrieb. Die Menschen saßen gedrängt in den Wartezimmern oder standen wegen Überfüllung auf den Fluren. Niemand in meinem Bekannten- und Freundeskreis kann sich heute an außergewöhnliche Aufregungen wegen der gravierenden Umstände und Zahlen erinnern.

Warum wurde so spät reagiert?

COVID-19, die Erkrankung, die ein neuartiges Coronavirus „Sars-CoV-2“ auslöste, war erstmals Ende Dezember 2019 in der Millionenstadt Wuhan der chinesischen Provinz Hubei auffällig geworden und breitete sich im Januar 2020 weiter aus. Die in Deutschland ergriffenen Maßnahmen gegen die Eindämmung von Sars-CoV-2 begannen dennoch halbherzig: Ski-Resorte blieben geöffnet, Karnevals- und Sportveranstaltungen fanden statt.

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Ein Beispiel: Ein Drittel (rund 40.000) der etwa 120.000 Einwohner von Bergamo pilgerten am 19. Februar zum Champions-League-Spiel Atalanta Bergamo gegen FC Valencia nach Mailand. Unzählige Fans verfolgten das Hinspiel zuhause in Bergamo dicht gedrängt mit Freunden in Bars und lagen sich nach dem Spiel jubelnd in den Armen. Es liegt auf der Hand, dass Maßnahmen viel zu spät ergriffen wurden, die bis heute für viele Bürger widersprüchlich und verwirrend erscheinen und keine Planung in die Zukunft erlauben.

Das alles ist umso unverständlicher, wenn man weiß, dass dem Bundestag schon im Januar 2013 eine Risikoanalyse zum Bevölkerungsschutz bezüglich einer Pandemie durch ein hypothetisches Virus „Modi-Sars“ unter fachlicher Federführung des Robert-Koch-Instituts präsentiert wurde, die u.a. auch rechtzeitige Bestellungen von Schutzkleidung empfahl. Im Oktober 2019 hatte überdies das „Johns Hopkins Center for Health Security“ in Zusammenarbeit mit dem „World Economic Forum“ und der „Bill & Melinda Gates Stiftung“ eine Übung durchgeführt, in dem das Szenario einer damals noch fiktionalen Coronavirus-Pandemie durchgespielt wurde, um rechtzeitig auf die Herausforderungen einer solchen Krise vorbereitet zu sein. Die Experten waren sich einig, dass Pandemien mit katastrophalen Folgen sich häufen würden und es einer globalen Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und internationalen Organisationen bedürfe.

Unsicherheiten und diffuse Ängste

Als die Weltgesundheitsorganisation im Winter 2009 die sogenannte Schweinegrippe – Influenza A/H1N1 – zur Pandemie erklärte, wurden große Mengen von Impfstoff produziert. Doch dann starben weit weniger Menschen als sonst in einer Grippezeit, und 130 Millionen Steuergelder wurden nach Ende der Ablaufzeit der Impfstoffe vernichtet.

Ich selbst habe mir durch die Art der Berichterstattung über die Schweinegrippe Angst machen und mich impfen lassen und bin dann erst hellhörig geworden, als später von gravierenden Nebenwirkungen wie u.a. Narkolepsie-Erkrankungen berichtet wurde. Ich erinnere mich aber noch deutlich an die Warnung einer Freundin, die gehört hatte, man sei nach der Impfung sieben Jahre lang müde.
„Wenn das Leben Angst macht“ war am 3. April auch das Thema in der SWR-Sendung „Nachtcafé“. Bezeichnend war für mich in diesem Zusammenhang, dass dort ein pflegender Angehöriger berichtete, er habe sich zu Beginn der neuen Epidemie keine Sorgen gemacht, doch inzwischen hätten seine Ängste stark zugenommen. Kein Wunder, denn am 5. April berichtete der Focus von einem internen Papier aus dem Innenministerium, das empfiehlt, den Deutschen Angst zu machen.

Profiteure der Angst?

Die aufschlussreiche ARTE-Dokumentation „Profiteure der Angst“ von 2009 beginnt mit folgender Ansage des Sprechers: „Also so ‚was kommt irgendwie nicht gut an bei den Bürgern in einer modernen Demokratie. Die Regierung bekommt in Deutschland einen anderen Schweinegrippen-Impfstoff als die Untertanen, und zwar einen, der ohne einen umstrittenen Zusatzstoff zur Wirkverstärkung auskommt. Dieser Stoff ist in dem Mittel Pandemrix enthalten.“ Kein Problem, alles getestet, habe damals die deutsche Zulassungsbehörde gesagt, ihren eigenen Mitarbeitern jedoch das Mittel ohne Zusatzstoff gespritzt. Da könne man schon ins Nachdenken kommen.

Unter der Überschrift „Der verhängnisvolle Einfluss der Pharmakonzerne“ berichtete Deutschlandfunk Kultur 2017, nur 20 Prozent der WHO-Finanzierung werde durch Pflichtbeiträge der Mitgliedsländer erbracht; der Rest seien freiwillige Spenden von Stiftungen und Pharma-Unternehmen. Allein die Spender bestimmten, wofür die WHO das Geld ausgeben dürfe und wofür nicht. So gebe etwa die mächtige Stiftung des Microsoft-Gründers Bill Gates als zweitgrößter Geldgeber inhaltlich vor, was mit dem Geld zu fördern sei, wodurch die Neutralität der WHO naturgemäß gefährdet sei. Der Geschäftsführer von „medico international“, Thomas Gebauer, sieht die Weltgesundheitsorganisation als „Geisel potenter Geldgeber“ und Spielball für Business-Interessen. Ähnlich Kritisches findet man auch bei Wikipedia.

Umgang mit Kritikern

Wolfgang Wodarg, erfahrener Arzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, für Hygiene, öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin war 1991 Stipendiat für Epidemiologie an der Johns Hopkins University, Baltimore und von 1994 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD. Neben weiteren zahlreichen Tätigkeiten und Mitgliedschaften ist er seit 1998 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Er kritisierte schon vor 10 Jahren die Maßnahmen gegen die Schweinegrippe als unverhältnismäßig und machte dies zum Thema im Europarat. Am 16.12.2009 schrieb daraufhin die ZEIT: „In seinem vom Ausschuss einstimmig beschlossenen Antrag kritisiert er die Beeinflussung von Wissenschaftlern und Behörden durch geschäftstüchtige Pharmaunternehmer. Dies habe dazu geführt, dass „unnötigerweise Millionen gesunder Menschen dem Risiko mangelhaft getesteter Impfstoffe ausgesetzt“ worden seien – bei einer Infektionskrankheit, die „erheblich harmloser“ sei als alle Grippewellen der Vorjahre und „nicht einmal ein Zehntel der hierbei üblichen Todesfälle“ verursacht habe.“

Corona nutzt den Machthabern
Die Panikspirale. Oder: Wie man aus Stroh Gold spinnt - und aus Gold Stroh
Zur Corona-Pandemie hat sich Dr. Wodarg nun wieder in ähnlicher Form zu Wort gemeldet. Doch diesmal fielen die Reaktionen ganz anders aus. Hier einige aussagekräftige Überschriften von Zeitungsartikeln, die auf seine Erklärungen eingehen: „Die gefährlichen Falschinformationen des Wolfgang Wodarg“; „Dr. Wolfgang Wodargs steile Thesen zur Corona-Panik“; „Corona-Virus: Arzt setzt viele falsche Behauptungen in die Welt“ und „Top-Virologe Drosten zerlegt wirre Corona-These von Lungenarzt“.

Die Leser sind verwirrt. Bitten und Anregungen von Zuschauern, wie beispielsweise im Gästebuch von Hart aber fair, die Kritiker in die Talkshow einzuladen, damit sich die Bürger selber ein Bild machen könnten, bleiben unbeantwortet und unerwähnt. Videos von Ärzten, die nicht die offizielle Meinung vertreten, werden im Internet immer wieder gelöscht. Pathologen wundern sich darüber, dass das Robert-Koch-Institut von sonst bei Epidemien üblichen Obduktionen abrät.

Bei Markus Lanz sprach sich der Virologe Hendrick Streeck für einen Expertenkreis aus. Zitat: „Wir alle Virologen arbeiten ja anders. Das mag sich vielleicht langsam auch einschleichen, dass das die Bevölkerung merkt. Aber Herr Drosten zum Beispiel arbeitet sehr viruszentriert, also er geht vom Virus aus und schaut sich an, was macht das Virus denn so besonders, wie kam das zum Beispiel von der Fledermaus auf den Menschen, wie reagiert das Immunsystem darauf und wie ist die Klinik mit dem Virus. Was Herr Drosten kann, könnte ich nicht so gut, wie er kann, aber was ich mache, kann Herr Drosten nicht so gut wie ich kann.“ Er bedauert, dass man da von Seiten der Regierung eher monothematisch herangegangen sei. Man brauche dagegen ein Netzwerk zwischen den Forschern, was es jedoch leider bis heute nicht gebe.

24 Stunden lang nur ein Thema

Wiederholungen und das Wegfallen aller anderen Themen, die uns bis dahin beschäftigt haben, steuern die Gedanken zunehmend in eine einzige Richtung und festigen das Thema in den Köpfen. Schon 1911 schrieb Gustave Le Bon in seinem berühmten Werk „Psychologie der Massen“: „Man versteht den Einfluss der Wiederholung auf die Massen gut, wenn man sieht, welche Macht sie über die aufgeklärtesten Köpfe hat. Das Wiederholte setzt sich schließlich in den tiefen Bereichen des Unbewussten fest, in denen die Ursachen unserer Handlungen verarbeitet werden. Nach einiger Zeit, wenn wir vergessen haben, wer die Urheber der wiederholten Behauptung ist, glauben wir schließlich daran.“
„Im Schatten von Corona werden Dinge getan, die man in normalen Zeiten nicht für möglich halten würde,“ schreibt Alexander Fritsch in seinem lesenswerten Artikel „Schattengesetze“ bei TE.

Sind wir im Krieg?

Angela Merkel hatte im Dezember in Davos von „Transformationen von gigantischem historischem Ausmaß“ gesprochen. Heute reden Politiker im Zusammenhang mit der Pandemie von Krieg. „Wir sind im Krieg.“ Dieser Satz kam in Emmanuel Macrons Rede, mit der er die Ausgangssperre verkündete, insgesamt sechs Mal vor. Joe Biden milderte diese Aussage ein wenig ab, indem er sagte: „Dies ist wie im Krieg. Das ist, als würden wir aus dem Ausland angegriffen.“

Ohne Maß und Sinn
Osterspaziergang: Was geht wo?
Warum diese martialischen Bilder, die bei vielen Menschen tiefsitzende Ängste auslösen? Will man uns in Todesfurcht und Schrecken versetzen? Wikipedia definiert „Krieg“ als einen organisierten und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragenen Konflikt, an dem planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind, deren Ziel es ist, ihre Interessen durchzusetzen. Um welche Interessen geht es hier?

Hören wir hierzu Edward Snowden. Ich fasse seine Videobotschaft zusammen: Ein Virus ist gefährlich. Aber die Auflösung von demokratischen Rechten ist tödlich, denn diese Rechte bekommen wir nicht wieder zurück. Immer wenn Notfallmaßnahmen verabschiedet werden, haften sie weiter an uns wie Klebstoff. Die Maßnahmen werden dann ausgeweitet, die Behörden gewöhnen sich an ihre neue Macht. All das steht in krassem Widerspruch zu dem Konzept einer freien demokratischen Gesellschaft. Die Corona-Krise wird in spätestens zwei Jahren vorbei sein. Aber die Folgen der jetzt getroffenen Entscheidungen werden dauerhaft sein. Wenn wir damit anfangen, unsere über Jahrhunderte hart erkämpften Rechte in einem Krisenmoment zu opfern, verlieren wir unsere bürgerliche Freiheit.

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Kommentare ( 64 )

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64 Kommentare auf "Auffälligkeiten und Merkwürdigkeiten im Umgang mit dem Corona-Virus Sars-CoV-2"

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Über diesen Stand wußte man schon vor 2 Monaten – weiter scheint die Autorin nicht gekommen zu sein. Weder auf das Essay von Raymond Unger (hier auf TE) noch auf den Brandbrief von Prof. Vogt (mittlerweile in allen Medien) wird eingegangen. Von der neueren Entwicklung in Asien hier kein Wort. Stattdessen kriegen wir einlangeinbreit die Ausführungen eines gewissen Dr. Wodarg nebst einem track of record bei SPD und ZEIT serviert. Ich weiß nicht, was man von der ganzen Sache halten soll. Nur eines ist sicher: Valide Zahlen zur Inzidenz und Prävalenz gibt es nicht (und das trotz milliardenschwerer Ausgaben für… Mehr

Ich will ja nichts sagen, aber Herr Wodarg wurde hier zurecht kritisiert.
Er arbeitete mit veralteten Zahlen und war offensichtlich nicht in der Lage, seine selbst angegebenen Quellen zu lesen. Genau wie andere „Ärzte“ die auf YouTube denselben Mist verbreitet haben.
Oftmals war in den dort gezeigten Quellen deutlich zu lesen, weshalb die ganze Argumentation vollkommen Unsinn ist. Allein deshalb weil niemand alle Zahlen kennt, weil dies ohne umfassende Tests unmöglich ist. Genau das steht in den Quellen die sie präsentieren, nur dass Wodarg and Friends diese Fakten weglassen.

Nicht nur das. So oft wiederholter Satz „Im Winter 2017/2018 gab es rund 25.100 Grippetote“ ist schon eine Fälschung. Dafür muss man nur aufmerksam die RKI Daten anzuschauen.

Wen meinen Sie mit „Friends“?

Netter Versuch. Leider vergebens, Sie haben es hier mit informierten und denkenden Lesern zu tun.

Gibt ein aktuelles Update von Wodearg, mitbekommen?

Behaupten impliziert begründen. Bringen Sie Beweise für Ihre Behauptung über die Aussagen des Dr. Wodarg. Sonst kommen Sie mir eher vor wie ein von interessierten Kreisen vorgeschickter Desinformant.

Die zentralen Argumente von Dr. Wodarg können Sie nicht wegdiskutieren, das sind die Sterbezahlen, die Grundgesamtheit, die Mortalität, die Letalität. Wenn Sie behaupten, die Zahlen des Herrn Dr. Wodarg seien falsch und veraltet, bringen Sie Beispiele. Behaupten impliziert begründen. So kommen Sie mir eher vor wie ein von interessierten Kreisen gezielt vorgeschickter Desinformant. Die Gruselbilder, die uns immer wieder vorgesetzt werden, Särge, Massengräber, LKWs mit Leichen, volle Kühlhäuser, das dient dazu, das Publikum zu verängstigen, so wie es vom Innenministerium ja auch empfohlen wird. Wenn man sich vor Augen hält, dass in Deutschland täglich zwischen 2.200 bis 2.500 Menschen normal… Mehr

Im zusammenhang mit Pandemie-Merkwürdigkeiten und den zu erwartenden Milliardenumsätzen des in Rekordzeit dank AI-gestützter Computermodellierung gefundenen „Impfstoffes“:
Hier eine gute Dokumentation über den „Impfpapst“ und den Folgen seiner Impfaktionen in Afrika und Indien:
https://www.corbettreport.com/bill-melinda-gates-an-open-source-investigation/

Neben dem „Klimaplan“ der UN ist bereits der „Impfplan“ für die EU (GVAP Global Vaccine Action Plan) in der Pipeline.
Da „unsere“ Angestellten ja alles unterschreiben, was sie von den UN unter die Nase gehalten bekommen (Migrationsplan, Klimaplan, …) hier die kommende Impfpflicht:
http://www.euro.who.int/en/search?q=gvap+europe

Kleine Korrektur Frau Ansari. Es ist zwischenzeitlich ein Papier des RKI aufgetaucht/gefunden worden wonach das RKI selbst die Zahl der Grippetoten 2017/18, also diejenigen die tatsächlich am und nicht nur mit dem Grippevirus verstorben sind auf 1764 korrigiert hat. Dies allerdings nicht aufgrund medizinischer Nachweise wie bsw. Obduktionen, sondern auf statistischer Basis anhand der Sterberaten anderer Jahre. Also genau das was jetzt so unbedingt vermieden bzw.im wahrsten Sinne des Wortes totgeschwiegen wird. Ansonsten endlich mal ein TE-Artikel mit dem richtigen Ansatz und der zwischen den Zeilen lesbaren Denkrichtung von der ich mir wünschen würde dass zahlreiche Leser des Beitrages diese… Mehr

Corankrise? Klingt interessant. Bitte bleiben Sie dran.

Vermutlich ist das nur das Vorspiel zu ganz etwas anderem. Man würde doch nicht alle Staaten mit diesem Virus heimsuchen. Insbesondere jene nicht, die gar nicht in der Lage sind, eine solche Pandemie medizinisch zu beherrschen. Nennen Sie es Verschwörungstheorie. Aber was ist, wenn das nur die Generalprobe war.

Berechtigte Frage! Auf jeden Fall scheint es mir ein Test- und vielleicht auch einen vorgezogenene Generalprobe – der Regierenden zu sein, Freiheitsrechte nach Belieben auszuhebeln und Totalitarismus qua Notstandsausrufung auszuüben – und dabei genau hinzuschauen, ob, wie und von wem sich Widerstand regt.

Am Wochenende gab es eine sehr gute Kolumne von Herrn Fleischauer im Focus zu diesem Them:“https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-infiziertenrate-und-sterbequote-zahlen-der-regierung-geben-anlass-zu-vielen-fragen_id_11872231.html“. Daraufhin habe ich einen kurzen Text als Kommentar hinzugefügt: „Es ist wie mit der Klimadebatte – Bravo, Herr Fleischauer! So wie die Politiker beim Virus die vielen verschiedenen wissenschaftlichen Ergebnisse einseitig interpretieren, machen sie es auch bei der Klimadebatte. Es wird dorthin gerückt wo man glaubt, dass es ideologisch richtig ist.“ Anschließend erhielt ich eine Mail mit der Ablehnung durch den Administrator. Herr Fleischauer schreibt also einen Text den der Administrator für falsch hält. Im ÖR werden ständig Zahlen zum Verlauf von Corona veröffentlicht… Mehr
Ich glaube eher, die MSM verstehen sehr wohl ihr Handwerk – und womöglich auch die Problemlage. Aber es ist ihr zugewiesesener Job, zu desinformieren und Angst zu verbreiten. Warum wohl trifft sich Merkel regelmäßig mit den Spitzen der MSM im Bundeskanzleramt, ohne dass man einen Hauch von Themen und Ergebnissen erfährt? Und warum schreiben sie von der ehemals konservativen FAZ bis zur altlinken Alpen-Prawda seit 2015 nahezu alle dasselbe…? Ich habe es im Spätsommer 2015 erlebt, wie Merkel bei meiner damaligen Tageszeitung zum „Redaktionsbesuch“ war und kurze Zeit später Chefredakteur, diverse Reporter und allgemein die „Berichterstattung“ schwer verändert waren. Allerdings… Mehr

Als ob wir unsere Freiheit nicht willfährig bereites mehrfach als Schlachtgut zum merkel’schen Altar getragen hätten.Vertragsbrüche noch und nöcher, mag keiner mehr hören, alles durchgewinkt, Regierung sagt: Alles Jubel und OK! MSM: „Alles supi, toll gemacht!“
Also, wo ist das Problem?
Ich kann nicht mehr meine Hilfskraft weiter beschäftigen, die Formulare für die Soforthilfe sind wirrer Blödelkram, beinhalten Fallen, meineidig zu werden. Honeypots für Internet- Betrüger.
Aber alles supi! Toll gemacht!

es wird sicher über die Betrügereien dabei geschwiegen.
weil >mangezählt< hat.

„Heute reden Politiker im Zusammenhang mit der Pandemie von Krieg.“

Wer in Verbindung mit dem Corona-Virus von Krieg spricht, will Angst verbreiten; wenn man Gutes unterstellen will, die Menschen für die von dem Virus ausgehende Gefahr sensibilisieren.
Viren befallen Menschen, Tiere und Pflanzen, weil sie einen Wirt benötigen um sich zu vermehren und sich weiter zu verbreiten. Dies geschieht im Rahmen der Evolution seit Urzeiten und daran wird sich auch nichts ändern. Es obliegt dem Menschen bei einem Verdacht auf Befall mit gefährlichen Viren schnell, umfassend und zielgerichtet zu reagieren.

Ich gebe denen, die immer noch an übertriebene Maßnahmen glauben, die Zahl der mehr oder weniger Prominenten, oder älteren Angehörigen von Prominenten, zu bedenken, die weltweit mittlerweile an COVID-19 verstorben sind. Menschen, bei denen man davon ausgehen kann, dass ihr Ableben nichts mit schlechter ärztlicher Betreuung zu tun hat. Das zeigt meiner Ansicht die große Gefahr, die insbesondere aber wie inzwische bekannt beleibe nicht nur, für Ältere und Geschwächte von dieser Erkrankung ausgeht.

Wen oder was man als prominent ansehen will, darüber kann man trefflich streiten. C- und D-Promis sowie Angehörige von Prominenten gehören aus meiner Sicht aber nicht dazu. Tatsächlich fällt mir kein einziger Prominenter der A-Kategorie ein, der an Corona verstorben ist. Hier aber mal eine Handvoll weltberühmter Persönlichkeiten im Alter von mindestens 60 Jahren, die eine Corona-Infektion überstanden haben: Prince Charles, Albert von Monaco, Tom Hanks und Ehefrau Rita Wilson sowie Placido Domingo. Bei Marianne Faithfull ist der derzeitige Stand ungewiss. Sie leidet aber schon seit 2018 unter großen gesundheitlichen Problemen. Und dann ist da noch Boris Johnson: Mitte 50,… Mehr

Ich glaube, dass das Virus nicht ungefährlich ist, wenn Mensvhen geschwächt sind und es zu einer Lungenentzündung kommt.
Aber ich glaube auch, dass in Deutschland und andernorts mit nicht repräsentativen Zahlen Menschen in Angst versetzt werden.
Due Sache stinkt. So unwissenschaftlich wie die vom RKI arbeiten, muss man sich als Deutscher schämen. Die zählen Zufallstreffer und berechnen die Todesrate von diesen Zufallstreffern und nicht anhand einer repräsentativen Stichprobe. Auch die Diagnosen der Todesursachen und der Test auf Covid-19 sind nicht ausser Zweifel. Insgesamt erkennbar ein ansteckendes Virus aber eine bewusst geschürte Hysterie, um ein Menschheitsexperiment weltweit durchzuziehen. Das lassen wir uns,so gefallen.

Wer streut eigentlich die sog. Meldung, dass die Mehrheit der Deutschen die „Maßnahmen“ verschärft haben möchte? Von wem kommt das?

Ich glaube nicht, dass das Fake-News ist. Sehe ich in meine Nachbarschaft und speziell bei uns ins Mietshaus, sind alle außerordentlich zufrieden mit den Maßnahmen und halten sie eher für zu lasch. Und natürlich kommt auch die denunziantische Ader wieder besonders hervor: Wer geht wann wohin und warum? Wir haben zwar die dümmsten Politiker ever – aber nur, weil das Volk in der Masse genauso blöd ist.

Möglicherweise ist das mathematisch gestreckt, ein bissi geschummelt oder gar glatt gelogen. Man suche es sich aus.
Ich habe mich einem subversiven Coronistentreffen angeschlossen, ja, tatsächlich waren zwei Radler auf dem EDEKA- Parkplatz und ich habe sie einfach nur eine Banalität gefragt. Daraufhin sprang ein Parkplatzwächter in Schwarz herbei, um uns über eine illegale Versammlung aufmerksam zu machen und mir angekündigt: „Ohne Einkaufswagen kommst mir net rein“.
Welcome to Absurdistan!

Sicher direkt aus dem Kanzleramt.

„Aber die Auflösung von demokratischen Rechten ist tödlich, denn diese Rechte bekommen wir nicht wieder zurück.“ – Warum das? Demokratien, etwa England und die USA, haben es etwa nach Kriegszeiten immer wieder geschafft, die temporären Einschränkungen bürgerlicher Rechte wieder aufzuheben.

Die Befürchtungen der Verfasserin zeigen, dass sie (und mit ihr Viele) schon lange *vor* dieser Krise aufgehört haben, an die demokratische Gesinnung der deutschen Politiker zu glauben. DAS ist das Problem, nicht die jetzigen corona-bedingten Einschränkungen.

Marcel Seiler: 2015, spätestens aber in Thüringen haben viele Politiker tatsächlich bewiesen, dass sie vom Rechtsstaat nicht viel halten.

Bekannte Staatsrechtler wie Paul Kirchhoff, Juergen Papier, Rupert Scholz machen sich Sorgen um den Respekt vor der Rechtsstaatlichkeit. Aber auch wir gewoehnlichen Zeitgenossen sehen taeglich, dass Recht und Gesetz immer weniger geachtet werden, von denen, die es eigentlich bewahren und beschuetzen sollten!

Zu azaziel: „…sehen taeglich, dass Recht und Gesetz immer weniger geachtet werden,…“ Richtig!

Das war aber längst vor Corona so. Hätte Merkel und alles was links von ihr ist, zusammen mit der Jurisprudenz, sich bisher an Recht und Gesetz gehalten, würden die Corona-Maßnahmen niemanden misstrauisch machen. Aber jetzt, wo jeder weiß, dass die Merkel-Truppe keinen Respekt vor dem Recht hat, sind natürlich alle misstrauisch. Zu recht!