Trump und die aktuelle Gier nach Gold

Holt sich Donald Trump jene im Raum stehenden rund 300 Milliarden „NATO-Schulden“ durch Pfändung des Goldes der Bundesrepublik nach einem entsprechenden Gerichtsurteil in den USA?

© Karen Bleier/AFP/Getty Images

Deutschland ist ein reiches Land. Zumindest dann, wenn es um seine Goldreserve geht. Obgleich – genau genommen besitzt Deutschland diese Reserven nicht. Jedenfalls nicht so richtig und nicht komplett. Doch davon später. Blicken wir zuerst auf das edle Metall, das seit je als krisenfeste Ersatzwährung gilt.

3.377.987,8452 Kilogramm beziehungsweise 108.604.149,660 Feinunzen dieses Goldes lagen am 31. Dezember 2016 als deutsches Eigentum in den Tresoren. Über neuere Zahlen verfügt die Deutsche Bundesbank nicht, und rundet deshalb auf 3.378 t Gold auf.

Am vergangenen Sonnabend, kurz vor 22 Uhr, notierte der Goldpreis an der Frankfurter Börse mit 1.254,72 Dollar je Unze. Der Dollar wiederum lag bei 1,059 Euro. Womit wir bei einem Buchwert in Höhe von rund 144.307.600.000 Euro liegen. Das klingt nach immens viel – doch um es einzuordnen, hilft ein Blick auf den Bundeshaushalt. Der sieht für das laufende Haushaltsjahr Ausgaben in Höhe von knapp 330 Milliarden Euro vor. Mathematisch also könnte Deutschland mit seinem Gold für den Fall, dass alle Einnahmen wegbrächen, 157 Tage überleben. Ein solcher Fall allerdings wird kaum jemals eintreten, denn sollte dieses notwendig werden, befände sich die Welt in einer Katastrophe biblischen Ausmaßes – und dann würde das Gold auch nichts mehr retten.

Dennoch stellt ein solcher Berg Geld natürlich für die Politiker, von denen die meisten Meister im Ausgeben und nur die Wenigsten wenigstens Gesellen im Sparen sind, eine ständige Verlockung dar. Deshalb hat die Bundesrepublik etwas insgesamt sehr Schlaues gemacht: Das Gold ist dem Zugriff von Politik und Regierungen entzogen, befindet sich im Eigentum der Bundesbank. Das Grundkapital dieser Bundesbank – daher der Name – steht zwar laut §2 des Bundesbankgesetzes dem Bund zu, doch sind, darauf legt Bundesbank-Sprecher Moritz Raasch großen Wert, „Weisungen der Bundesregierung ausgeschlossen“.

Die Heimholung des Schatzes – heute nur noch „Target“

Tatsächlich – auch das steht im Bundesbankgesetz – ist die Bank bei der Verwaltung der Währungsreserven unabhängig. Und da Gold als Währungsreserve gilt, können weder Regierung noch Parlament der Bundesbank hinsichtlich der Goldreserven in die Tasche greifen. Was jedoch politische Einflussnahme nicht ausschließt. So kam es in der jüngeren Vergangenheit zu politischen Debatten insbesondere darüber, wo dieses Gold zu lagern sei. Denn der überwiegende Teil des Reichtums befand sich außerhalb der Republik. Die Bundesbank gab dem politischen Druck nach und verlagerte Teile des auswärtigen Edelmetalls nach Deutschland. Wohlbemerkt: Verlagerte. Denn auch darauf legt die Bundesbank Wert: Das deutsche Gold ist niemals aus Deutschland ins Ausland verlagert worden – es wurde vielmehr dort angeschafft und der Einfachheit halber dort belassen.

Es stammt aus der goldenen Zeit, in der Handelsüberschüsse noch mit Gold ausgeglichen wurden – und Deutschland daher Gold erhielt, etwa von den USA. Heute werden Handelsüberschüsse in der Euro-Zone nur noch als „Targetsalden“ ausgewiesen – wertlose Zahlen. Aber das ist Vergangenheit. Niemand braucht mehr Goldlager, um den Handel zu bezahlen. Und so verteilte sich Smaugs goldener Berg, nachdem im vergangenen Jahr die Teilverlagerung von 300 t aus den USA abgeschlossen wurde, am 1. Januar zu 47,9 Prozent oder 1.619 t auf den Bundesbank-Sitz Frankfurt am Main, zu 36,6 Prozent oder 1.236 t auf den Federal Reserve in New York, zu 12,8 Prozent oder 432 t auf die Bank of England in London und zu 2,7 Prozent oder 91 t auf die Banque de France in Paris. Diese letzteren sollen in diesem Jahr vollständig nach Frankfurt geholt werden, womit zum Jahreswechsel 2017/18 knapp über die Hälfte der Goldreserven in Deutschland liegen dürfte.

Bislang schien diese Regelung einschließlich der Lagerung des Reichtums bei befreundeten Ländern unproblematisch. Bei Licht betrachtet hatte sie sogar einen berückenden Vorteil, denn die Bewachung des Goldberges oblag jenen, bei denen das Gold gelagert war. Und wie verlockend Goldschätze auf Kriminelle wirken, ist spätestens seit Gerd Froebes unvergessenem Auftritt als „Goldfinger“ im dritten Film der James-Bond-007-Reihe aus dem Jahr 1965 bekannt. Die Teil-Heimholung des Goldes dürfte aus Sicht der Bundesbank insofern tatsächlich ausschließlich als Entgegenkommen gegenüber jenen ängstlichen Politikern zu verstehen sein, die ihre Barren lieber unter dem eigenen Kopfkissen als unter dem von Kumpels verstecken.

Milliarden-Abfindungen für Fehler der Vergangenheit

An sich, da ist sich die Bundesbank sicher, stellt die Lagerung in New York und London auch keinerlei Problem dar. Denn „der Verwahrer haftet dem Hinterleger auf Rückgabe des Verwahrgutes“, unterstreicht Raasch. Das könnte sich demnächst auch als notwendig erweisen, denken wir beispielsweise daran, dass die Herero und Nama jüngst in den USA eine Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht haben. 113 Jahre nachdem der Kolonialoffizier Lothar von Trotha ohne Weisung aus Berlin als Reaktion auf einen Aufstand geschätzt bis zu 100.000 Herero und Nama in der Omaheke-Wüste von Deutsch-Südwestafrika verdursten ließ, geht es nun ums Geld, dass die Nachkommen der Überlebenden als Entschädigung für dieses Kriegsverbrechen ebenso wie für die deutsche Landnahme insgesamt fordern.

Der Gerichtsort ist gut gewählt, denn die Anwälte der Vereinigten Staaten sind dafür bekannt, astronomische Summen zu fordern und einzuklagen. So hatte 2009 eine 1996 von 300.000 Indianern eingereichte Sammelklage zu einer Entschädigung in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar geführt. 2012 sah sich die US-amerikanische Unionsregierung gezwungen, nach einem nicht minder langwierigen Rechtsstreit rund eine Milliarde Dollar an 41 Indianerstämme zu zahlen. Bei all diesen Urteilen und Einigungen ging es noch nicht einmal darum, dass die US-Kavallerie und die überwiegend europäischen Siedler ungezählte Erstbesiedler des Kontinents abgeschlachtet und ihnen ihr Land geraubt hatten, sondern „nur“ um Misswirtschaft der Regierung bei der Verwaltung von Stammesgeldern und der Ausbeutung der Bodenschätze zu Lasten der indianischen Eigentümer.

Auch sind die US-Gerichte wenig zimperlich, wenn es darum geht, Staaten zu Zahlungen zu verurteilen. So erstritten 2014 mehrere US-Hedgefonds gegen die argentinische Regierung die umgehende Zahlung von 1,3 Milliarden Dollar – innerhalb von 15 Tagen musste das Geld auf dem Tisch liegen. Es ging dabei um Forderungen, die aus dem Staatsbankrott Argentiniens resultierten. 2002 hatte das südamerikanische Land sich für zahlungsunfähig erklärt und mit 93 Prozent seiner Gläubiger Umschuldungsabkommen verhandelt, bei denen nur noch ein knappes Drittel des ursprünglich zu beanspruchenden Kapitals ausgezahlt werden musste. Die 1,3-Milliarden-Kläger hingegen hatten sich solchen Deals verweigert – die US-Gerichte stellte sich hinter sie.

Die Grundsätze des Völkerrechts

Hat das möglicherweise auch Relevanz für das deutsche Gold in amerikanischen Tresoren? Könnten US-Gerichte die Zahlung hoher Strafurteile durch die Beschlagnahme des deutschen Goldes absichern, vielleicht sogar finanzieren? Die Bundesbank sagt nein: „Nach den Grundsätzen des  Völkerrechts sind Währungsreserven vor Zugriffen der Vollstreckungsorgane des Gastlandes geschützt“, erläutert Raasch. Möglicherweise jedoch übersieht er dabei eine Besonderheit des US-amerikanischen Geldwesens.

Anders als in Deutschland, in dem sich die Bundesbank – wenn auch nicht weisungsgebunden – im Eigentum des Staates befindet, ist die amerikanische Federal Reserve – kurz Fed– eine reine Privatbank. Die Konstrukteure der US-Geldpolitik hatten seinerzeit den Weg gewählt, die Regierung von der Geldpolitik völlig abzukoppeln. Statt dessen übernahm ein Konsortium von etablierten Banken diese Aufgabe. Diese Privatbanken, zu denen auch JPMorgan und Goldman Sachs gehören, üben letztlich und trotz der Ernennung des siebenköpfigen Board of Governors durch Präsident und Senat insofern erheblichen Einfluss auf die Geldpolitik der USA und das Verhalten der Fed aus. Wer erwartet, dass die Fed als private US-Währungsbank etwas gegen die Interessen der Banker tut, dürfte sich enttäuscht sehen. Schließlich schneidet sich niemand selbst in den Finger.

Wie denkt Trump?

Nicht zu unterschätzen ist gleichwohl auch der präsidentielle Einfluss, den dieser über die Ernennung der Mitglieder des Boards ausüben kann. Diese Mitglieder werden nach Zustimmung durch den Senat auf 14 Jahre eingesetzt – und derzeit sind zwei Postern vakant. Der Blick auf die bisherigen Personalentscheidungen Trumps lässt erwarten, dass hier Personen aus dem Finanzkapital den Zuschlag bekommen, denen die von Trump patentrechtlch geschützte Formel „Make America Great Again“ durch die Adern fließt.

Womit wir nun beim Präsidenten der Vereinigten Staaten selbst sind. Sein Getwitter ebenso wie sein von vielen nicht erwartetes, hartes Vorgehen gegen den Syrer Assad – und damit gegen Russland – ebenso wie die zu erwartenden Aktionen gegen Nordkorea lassen Donald Trump unberechenbar erscheinen – oder um es anders zu formulieren: Berechenbar ist für den ungeschulten Betrachter bei Trump bislang nur die Unberechenbarkeit.

Dieser Donald Trump hat nun mehrfach darauf hingewiesen, dass die Bundesrepublik allein schon aus den NATO-Leistungen der USA einen erheblichen Berg Schulden bei den USA habe. Zwar kann man diese Forderungen – die Rede ist von über 300 Milliarden Euro – leichtfertig als reines Phantasieprodukt abtun, doch sollten wir vorsorglich davon ausgehen, dass Trump es ernst meint. Es entspräche seinem Geschäftsgebaren, vorgebliche US-Leistungen für die Bundesrepublik aufzulisten, einen Strich darunter zu ziehen und die so errechnete Summe als Forderung zu stellen. Zahlungspflichtiger wäre aus Sicht des US-Präsidenten Deutschland – und da böte sich das US-Rechtswesen und die spezifische US-Konstruktion des Geldwirtschaft förmlich an, vor einem Gericht einen entsprechenden Titel gegen den vermeintlichen Schuldner durchzusetzen.

Gold als Sicherheitsleistung

Selbstverständlich könnte die Bundesrepublik dagegen in Berufung gehen – doch nicht nur die Prozesse um die Entschädigungsforderungen der Indianer zeigen: Über so etwas gehen viele Jahre ins Land. Und bis dahin? Es würde in Trumps Geschäftsphilosophie passen, für seine Forderung – vor allem dann, wenn gerichtlich erstinstanzlich bestätigt – eine Sicherheitsleistung zu organisieren. An das Vermögen von deutschen Unternehmen und deutschen Privatleuten in den USA kommt er nicht heran – aber der bei der Fed schlummernde Goldberg könnte, als Bundeseigentum bezeichnet, diesem Zwecke dienen.

Dass Trump dringend Geld braucht, ist kein Geheimnis. Chinesen und Japaner haben in den vergangenen Jahren einen Großteil ihrer US-Staatsanleihen abgestoßen. Trumps Vorgänger Obama hatte regelmäßig große Mühe, die völlig überzogenen Haushaltsdefizite durch die Parlamentarier absegnen zu lassen. Trump dürft es da dank der republikanischen Mehrheit etwas leichter haben – aber am Ende steigen damit nur die Staatsschulden in exorbitante Höhen. Die Fed müsste wie in der Vergangenheit ähnlich dem EZB-Chef Draghi selbst als Käufer der ungedeckten Schecks der Regierung auftreten. Also werden kräftig Dollar gedruckt. Damit verschärft sich die US-Finanzproblematik weiter – und die Stimmen jener, die feststellen, dass die USA nur durch eine drastische Währungsreform zu retten seien, dürften immer lauter werden.

In einer solchen Situation, die weltweit zu erheblichen Verwerfungen auf den Finanzmärkten führen müsste, ist die Möglichkeit eines Währungsrückgriffs auf Gold bislang immer noch die beste Medizin gewesen. Also wird Trump aus vielen Gründen damit liebäugeln, das vor seinen Augen deponierte Germanengold unter seinen Zugriff zu bekommen. „Nach den Grundsätzen des Völkerrechts sind Währungsreserven vor Zugriffen der Vollstreckungsorgane des Gastlandes geschützt“, sagt Rasch. Stimmt. Aber – kann sich die Bundesbank tatsächlich darauf verlassen?

Die Fed ist eben keine deutsche Bundesbank. Sie ist nicht Eigentum des Staates USA. Besitzer des im Eigentum Deutschlands befindlichen Goldes sind eben jene amerikanischen Privatbanken. Warum sollte für deren Geschäfte mit Dritten eine US-Regierung irgendwelche Haftungen übernehmen? Und warum sollte eine US-Regierung nicht Werte, die bei einer US-Privatbank eingelagert sind, pfänden können, wenn ein US-Gericht den Anspruch als rechtens abgesegnet hat?

Die Gier nach Gold

Einem Donald Trump, der die US-Präsidentschaft derzeit führt wie zuvor sein privates Immobilienunternehmen, ist die Logik von Anspruch und Pfändung alles andere als fremd. Da er angesichts des Aufbaus der US-Geldpolitik auch nicht das Geringste hat, womit er für bei der Fed eingelagerte Werte haften könnte, will die Idee, sich das deutsche Gold zu sichern, nicht mehr absurd erscheinen. Jene im Raum stehenden rund 300 Milliarden „NATO-Schulden“ sind der Einstieg in anstehendes Gefeilsche. Einigt man sich auf die Hälfte, dann entspricht das dem Doppelten der Summe, die nach heutigem Stand der Wert der bei der Fed als Goldreserven Deutschlands eingelagert ist. Und da die Bundesrepublik solch horrende Summen nicht mehr aus der Portokasse zahlen kann, würde es am einfachsten sein, das Eigentum am Fed-Gold einfach zu überschreiben. Dazu wäre dann nicht einmal mehr ein langwieriger Prozess von Nöten – Trump kann den Druck auf Deutschland nach Belieben erhöhen, um am Ende das Gold zu übernehmen.

Die Tatsache, dass er bereits mit dem Auflisten horrender Forderungen gegen Deutschland begonnen hat, deutet darauf hin, dass er genau dieses im Auge hat. Es ist ja auch zu verlockend, wenn man als der Staatspleitier nur noch zuzugreifen braucht, um etwas mehr Spielgeld in die leeren Portemonaies  zu bekommen.

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Kommentare ( 52 )

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52 Kommentare auf "Trump und die aktuelle Gier nach Gold"

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Das mit dem „Spielgeld in die leeren Staats-Portemonnaies“ machen unsere Politiker mit uns doch auch mit Steuer- und Abgabenerhöhungen ohne die entsprechenden Leistungen für die Zukunft. Unser Staat ist dadurch reich, wir Bürger werden durch ihn und die gewählten Vertreter systematisch ausgebeutet. Wir wissen jetzt, dass wir deshalb die Armen in Europa sind. Da wir auch wissen, dass unsere allmächtigen Politiker (Merkel) sich ungern an Verträge halten, ist Trumps Zahlungsansinnen zur NATO zu verstehen. Merkel macht auch noch die große Staatsfrau bei Trump, obwohl sie als NATO-Schuldnerin unseren Sicherheitsgaranten Bittstellerin sein sollte. Wir Bürger brauchen unser Goldmaterial. Wir deutschen Bürger… Mehr
Trump will sich also den einzigen tatsächlich Gegenwert unserer ungedeckten Fiat Währung Euro unter den Nagel reißen? Die Staatsschulden der USA belaufen sich auf etwa 18 Billionen US Dollar. Damit bewegt sich die USA schon etliche Jährchen in der Nähe des Staatsbankrotts herum. Das motiviert natürlich kreativ zu werden um sich das Geld/Gold anderswo zu holen. Und wer bietet sich da mehr an als das gestopfte Filetstück an wehrloser Beute, die jede Form von Selbstbedienung klaglos hinnehmen. Diese 3000 Tonnen haben gerade mal den Gegenwert von „schlappen“ 144 Milliarden? Bei den unglaublichen Dimensionen an Verbindlichkeiten die unsere Regierung gerade relativ… Mehr

Da müssen wir mal Rechnen, was wir aus dem ersten 30-jährigen Krieg noch von den Schweden und den Spaniern zu kriegen haben.

Sie vergessen aber die Wertigkeit von „echtem Geld“ gegen beliebig gedrucktes (FED, EZB) Papiergeld! Gegen alle Allerweltsforderungen uns gegenüber würde eine verantwortungsbewusste Wahl des Michels im September helfen, genau daran mangelt es.

Reicht gerade so um Merkels Gäste ein paar Jahre durchzufüttern. Eventuell kann man davon sogar noch mehr einladen. Muss dann eh nur für 4 Jahre reichen, danach tritt sie wahrscheinlich sowieso nicht mehr an.

Unsere NATO-Schulden sollten als Leistung für die Aufbauhilfen, die wir in Afghanistan und Mittleren Osten leisten, gegengerechnet werden.

Unsere Bundeskanzlerin ist nicht zu beneiden. Entweder zahlt sie die NATO-Schulden an Trump, oder sie lässt unsere in den USA eingelagerten Goldreserven pfänden. Wie man’s macht, macht man’s verkehrt.

Wir haben Freunde! Zetteln Kriege an und wir dürfen kostenlos aufräumen.

Den rechten Blick auf unser Küchenwunder aus Mc-Pomm haben Sie aber noch nicht!. Und nein, zahlen sollten wir nicht, aber sofort das Gold nach Frankfurt holen. Und, sollte es irgendwo dabei klemmen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen!

Wenn ich bedenke, daß es schon Versuche gab, auf z. B. Immobilien des Goethe-Instituts zuzugreifen (das war zwar in Griechenland, aber es illustriert, daß sowas nicht sooo abwegig ist), dann würde ich der Bundesbank raten: Holt besser auch den Rest des Goldes da raus!

Denkbar ist alles. Die Konsequenz eines derartigen Vorgehens wäre allerdings ein Ruineren der deutsch/amerikanischen Beziehungen in einem Umfang, wie sie keine amerikanische Administration bisher auch nur ansatzweise in irgendein Kalkül zu ziehen wagte.

Konsequenz könnte eine Annäherung Deutschands an Russland sein, eine möglicherweise derzeit ins Auge gefasste neue „kalte Kriegs-Situation“ könnte so neutralisiert werden und Aufstockungen des Verteidigungshaushaltes von dem auch der militärisch-industrielle Komplex der USA profitierte, wäre überflüssig und obsolet.

Theoretisch schon, aber sehen Sie sich doch diese nicht vorhandenen Fachkräfte in Berlin an, die schaffen es mit Blöd-Zeitung und Staatsfernsehen, dem Schlafmichel den Taschenraub als Wohlstandsaktion zu verkaufen!

Wow, was für eine Schote! Jetzt sind sie endgültig im Land der haltlosen Spekulationen angekommen, Herr Spahn. Noch nicht einmal Trump käme auf eine solche absurde Idee. Vielleicht der Kopp-Verlag?

Glücklich sind die Ahnungslosen…

Moin moin, Nu is aber ‚mal Schluss mit der Erbschuld: „Adam and Eve“ 35Mrd, VW 20Mrd, Deutsche Bank: 3Mrd, …, sonst gibt es eine CETA – Gegenklage wegen Industriespionage „unter Freunden“, mit, um eine Hausnummer zu nennen, so plus minus 1.3 Billionen Euros (Trillionen in Dollars). Macht netto inflationsbereinigt One Trillon Dollars for Germoney!!! Zur Not kann Don dann auch seinen Trumpet-Tower in die Konkursmasse einbringen, oder 5 Flugzeugträger zu schwimmenden Golfplätzen umbauen lassen und dem AIDA-Kreuzfahrtunternehmen verkaufen. USA, China und Russland – die neuen „großen Drei“, US-Government Shutdown, da waren’s nur noch Zwei. Ach so, ja, fast vergessen, da… Mehr
1. So viel ist richtig: das amerikanische Recht ist nicht beliebig, aber doch willkürlicher als das deutsche und bietet weniger Rechtssicherheit; und Trump ist impulsiv. 2. Das hier beschriebene Szenario halte ich dennoch für unwahrscheinlich. Die Rechtsprechung in New York besteht nicht aus Sheriffs in Texas, die nicht wissen und auch nicht wissen wollen, wo Tschörmony liegt, und von internationalem Recht hat man in New York auch schon gehört. 3. Nichtsdestoweniger ist die Forderung Trumps, die Europäer mögen sich angemessen an den Kosten der NATO beteiligen, absolut berechtigt. Man schämt sich ja, einem Land anzugehören, das genug Geld hat, sich… Mehr

Ein bisschen müssen Sie das Denken noch üben.

Ihrem dritten Punkt muss ich widersprechen. Es sollte jedem Land selbst überlassen bleiben, wie viel Mittel es für die Verteidigung des Landes ausgibt. Wenn sich jeder auf die eigene Landesverteidigung bzw. im Bündnisfall auf die Verteidigung des Bündnispartners (territorial gesehen!) beschränkt und sich nicht an wilder Kriegstreiberei in fremden Ländern beteiligen würde, ließe sich bei allen noch kräftig einsparen. Deutschlands Sicherheit sollte eben nicht am Hindukusch verteidigt werden, sondern an Oder, Rhein, den Alpen oder der Nord- und Ostseeküste.

Evtl sollten sie berücksichtigen dass die geforderte höhere Beteiligung an den Militärausgaben durch weltweite US-Kriege anfallen. Nicht wie sie hier schreiben zur Selbstverteidigung gebraucht werden. Die EU-Natoländer alleine geben ein mehrfaches an Geld fürs Militär aus als die Russen(die ca. 50 Milliarden). Zu den Forderungen der USA ist zu sagen dass damit das Militär der USA ausgehalten werden soll. Nichts mit dem Verteidigungsbündnis NATO zu tun hat. Sehr wohl aber mit der Angriffsfähigkeit der US-Nato weltweit.

Vielleicht akzeptiert Trump auch eine angemessene Beteiligung der USA an der Flüchtlingsaufnahme – immerhin Menschen, die, geht es nach SPD-Schulz, wertvoller als Gold sind.

Wenn man es schafft ihm links-grüne Gene einzuimpfen, könnte dieses Unterfangen sogar erfolgreich werden. Nur würde ich in dem Fall darauf beharren, dass die „Wertgegenstände“ dann auch in die USA geliefert werden und nicht im befreundeten Land bleiben dürfen…sicher ist sicher.

Urspruenglich war die Lagerung von Gold an sicheren und zentralen Handelsplaetzen einmal so gedacht, dass man von seinem Goldkonto etwas ueberweisen konnte. Goldbarren sollten dann sogar physisch vom Lagerraum des einen in den Lagerraum eines anderen Landes gebracht werden. Das wird laengst nicht mehr so gemacht. Wie sollte auch, denn kein Land darf die Barren auch nur nachzaehlen, geschweige denn auf Goldgehalt pruefen. Haben wir denn das Gold ueberhaupt noch, was Trump beschlagnahmen koennte? Wir sollten mal probeweise ein paar Tonnen verkaufen und beobachten, was dann passiert. Oder kauft niemand mehr Gold, was angeblich in den Tresoren der USA lagert?… Mehr