Trump: Fall at Dusk – Scheitert der US-Präsident?

Kann Trump dem Ermittlungsergebnis gelassen entgegen sehen? Werden ihn „seine“ Republicans mit ihrer Mehrheit vor einem Impeachment, einem Amtsenthebungsverfahren, retten, weil sie es nicht zulassen, einen der ihren öffentlich zu schlachten?

© Adam Berry/Getty Images

Selten sah man den russischen Präsidenten derart vergnügt wie bei seiner Antwort auf Fragen nach dem vorgeblichen Geheimnisverrat des US-Präsidenten Donald Trump. Selbstverständlich habe Trump seinem Außenminister Lawrow keinerlei „Geheimnisse“ verraten – und Russland werde den US-Institutionen gern eine Niederschrift der Gespräche zukommen lassen, um den Präsidenten zu entlasten.

Was auf den ersten Blick noch wie eine freundschaftliche Geste wirken konnte, war tatsächlich nichts anderes als ein Danaer-Geschenk. Sorgte in den USA bereits die Tatsache für Irritationen, dass das einzige Foto des Treffens Trump-Lawrow von einer russischen Agentur stammte – Trump hatte US-Medien nicht zugelassen – so traf die scheinbar ungeplante Putin-Äußerungen das amerikanische Selbstverständnis ins Mark. Nicht nur das vergiftete Angebot, ausgerechnet Russland werde zur Entlastung des angeschlagenen US-Präsidenten beitragen – vor allem die Wortwahl Putins irritierte. Hatten die Russen klammheimlich einen Mitschnitt des Treffens gefertigt – vorbei an diplomatischen Gepflogenheiten und an den Sicherheitsmaßnahmen des Weißen Hauses? Das allein müsste insbesondere den republikanischen Parteifreunden Trumps Anlass genug sein, die Zuverlässigkeit ihres Präsidenten anzuzweifeln.

Doch selbst wenn – welche „Beweiskraft“ hätten die von Putin großmütig angebotenen Mitschriften? In gedruckter Form überhaupt keine – denn es wäre niemand da, der ihre Korrektheit hätte bestätigen können. Und als Tape? Dann wäre der Skandal komplett – und ebenfalls zur Entlastung untauglich, denn die ausgeprägten Fähigkeiten der Mitschnittmanipulationen durch – nicht nur, aber besonders – russische Dienste sind hinlänglich bekannt.

Putins Danaer-Geschenk

Was also bezweckte Putin mit dem sein Umfeld erheiterndes Angebot? Ganz offensichtlich ging es nicht darum, Trump zu stützen – womit die Behauptung, Trump sei ein Projekt Putins, erst einmal aus der Welt sein dürfte.

Der Russe folgt einer einfachen Logik: Je mehr sich der Gegner mit sich selbst beschäftigt, desto mehr Freiraum hat Russland, seine eigenen Ziele zu verfolgen. Die gegenwärtige Situation eines mit sich und seinem Präsidenten beschäftigten Amerika gefällt Moskau. Am liebsten wäre es dem Kreml, die USA würden mit ihren zahllosen inneren Problemen implodieren. Also süffisant etwas Öl nachgießen, um die US-Medien zu beschäftigen.

Trump hat zwischenzeitlich eingestanden, an Lawrow geheimdienstliche Erkenntnisse weitergegeben zu haben. Es sei dieses sein Recht als Präsident, twitterte er.

Ganz so einfach ist das allerdings nicht. Es erschließt sich den meisten Amerikanern nicht einmal ansatzweise, warum man ausgerechnet die Russen mit Informationen versorgt, die noch dazu nicht einmal von den eigenen Diensten gewonnen wurden. Offenkundig hatte der israelische Mossad aufgeliefert – sieht die Weitergabe aber gelassen, wie der Mossad-Chef wissen ließ..

Ein heilloses Durcheinander

Dennoch reichten die unterschiedlichen Mitteilungen aus dem Weißen Haus – erst ein Dementi der Pressestelle, dann das Eingeständnis Trumps – um in den USA einen medialen Skandal zu produzieren. Dabei wird eine hochspannende Frage bislang allerdings überhaupt nicht gestellt: WER hat die Informationen über die Trump‘sche Weitergabe an die Medien durchgesteckt? Und warum? Der Kreis der Teilnehmer an dem Gespräch war überschaubar.

Blickt man auf Putins zynische Bemerkungen, könnte man versucht sein, auf die „üblichen Verdächtigen“ zu tippen. Russland als Informant, um den US-Präsidenten in Bedrängnis zu bringen. Allerdings ist Putin ein Improvisateur – und nach dem offenbar ungewohnt harmonisch verlaufenen Gespräch im Oval Office spricht nichts dafür, dass Russland den US-Präsidenten gezielt in die Schusslinie schieben wollte.  Das „leak“ dürfte in den USA selbst zu suchen sein. Entweder, jemand aus Trumps unmittelbaren Umfeld wollte seinem Präsidenten schaden – oder jemand in Stab oder Administration des Präsidenten, der Zugriff auf die entsprechenden Informationen hatte, wollte seinem Chef ein Bein stellen.

Spielt hierbei der kurz vor dem Treffen erfolgte Rausschmiss des FBI-Chef James B. Comey eine Rolle? Der hatte während des Wahlkampfes quasi Schützenhilfe für Trump geliefert, als er die Clinton-Mail-Affäre hochkochte. Gleichzeitig aber ermittelte er auch gegen das Trump-Umfeld wegen dessen Russland-Kontakten. Die Frage stand im Raum: Hat Putin direkten oder indirekten Einfluss auf die US-Präsidentschaftswahlen genommen – und erfolgte dieses möglicherweise in Absprache mit Trump oder dessen Mitarbeitern?

Trumps erster Sicherheitsberater Michael T. Flynn stolperte bereits darüber. Sein Problem war jedoch nicht, dass er während der Kampagne mit hochrangigen Russen gesprochen hatte – sein Problem war, dieses gegenüber Vizepräsident Mike Pence geleugnet zu haben.

Amerikanisches Wahrheitsverständnis

Die Amerikaner haben ein aus europäischer Sicht höchst spannendes Wahrheitsverständnis, wenn es um Offizielles geht. Ist der Europäer daran gewohnt, dass seine politische Führung das, was gemeinhin als „Wahrheit“ behauptet wird, eher als interpretierbare Wirklichkeit betrachtet, so sind in den USA Präsident und Administration, ja selbst die Anwaltschaft der „Wahrheit“ – soll heißen: den Tatsachen – verpflichtet. Wird jemand, der diesen Ständen angehört, der vorsätzlichen Lüge überführt, ist es aus mit Amt und Würden. Deshalb retten sich entsprechende Personen gern in eine Situation, in der sie vorgeblich die Unwahrheit des Behaupteten noch nicht haben kennen können.

Wie schwerwiegend der Vorwurf vorsätzlicher Lüge im Amt sein kann, musste seinerzeit auch Bill Clinton erfahren. Er leugnete seine Sex-Affäre mit einer Praktikantin so lange, bis die Unwahrheit nicht mehr aufrecht zu erhalten war. Dieses Leugnen einer Handlung war es, das ihm ein Impeachment-Verfahren einbrachte, welches er nur knapp überstand. Denn die Lewinsky-Affäre selbst war alles andere als staatsgefährdend. Wegen ein bisschen außerehelichem Sex im Weißen Haus hätte kein Abgeordneter die politische Befähigung des Präsidenten angezweifelt.

Trump hingegen steht seit Beginn der „Affäre“ um seinen eingestandenen „Geheimnis“-Verrat und die vorgebliche Putin-Connection unter mannigfacher Bedrohung. Geheimnisverrat allein hätte vielleicht als staatsgefährdende Handlung betrachtet werden und den Präsidenten einem Amtsenthebungsverfahren näher bringen können – die Leugnung desselben aber hätte eine deutlich schwerwiegendere Qualität und Trump nach dem Muster Clinton in schwerste Bedrängnis bringen müssen. Sein wider die Angaben seiner Pressestelle gerichtetes Getwitter war insofern eine misslungene Form der Vorwärtsverteidigung, trifft ihn jedoch nicht unmittelbar. Insgesamt jedoch sind die bislang – freundlich formuliert – unübersichtlichen Russland-Beziehungen der Trump-Mannschaft etwas, dass Abgeordnete misstrauisch und Grundreflexe der Amerikaner wach werden lässt.

Von Lawrow zu Comey

Bereits naht weiteres Übel in Form des unmittelbar vor dem Lawrow-Besuch geschassten FBI-Direktors. Comey hatte angeboten, vor dem Senat auszusagen – allerdings nur „öffentlich“. Er will, dass die Nation erfährt, was er zu sagen hat. Diese Woche ist es so weit. Der Ex-FBI-Chef ist geladen und wird sprechen. Trump scheint daran kein Gefallen zu finden. Bereits am 12. Mai hatte er getwittert: James Comey better hope that there are no ‘tapes’ of our conversations before he starts leaking to the press!”

Und schon standen noch mehr Fragen im Raum. Lässt Trump die internen Gespräche im Oval Office heimlich mitschneiden? Verfügt er vielleicht sogar über eine private „Wanze“? Und um was war es bei dem Gespräch mit Comey gegangen, wenn Trump dem FBI-Chef quasi ein Eigentor ankündigte, sollte er darüber plaudern?

Laut einem offenbar von Comeys FBI-Vize weitergegebenen  Memorandum, welches der damalige FBI-Direktor nach einem Gespräch mit Trump niedergeschrieben haben soll, weil ihm dessen Inhalt „ungewöhnlich“ vorkam, habe Trump ihn aufgefordert, die FBI-Ermittlungen gegen Flynn einzustellen. Begründung des Immobilien-Moguls demnach: Flynn sei „ein netter Kerl“.

Einmal ganz abgesehen davon, dass hieraus nicht erkennbar ist, weshalb Comey die Trump-„tapes“ fürchten müsse, hätte Trump damit das nächste Eigentor geschossen. Denn der Versuch, strafrechtliche Ermittlungen zu unterbinden, wird auch in den USA nicht gern gesehen. Und schon gar nicht vom Präsidenten. Prompt legten die Washingtoner Medien nach: Trump solle dem russischen Außenminister gegenüber erklärt haben, der Rausschmiss Comeys sei erfolgt, um die Russland-Ermittlungen zu stoppen. Zwar dementierte Lawrow umgehend – aber hier gilt oben Gesagtes.

Der Sonderermittler

Dieses Hin und Her nebst mehr oder weniger eindeutigen Hinweisen auf Verquickungen zwischen Trump-Team und Russland blieben nicht ohne Folgen. Am Präsidenten vorbei setzte der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein in Absprache mit Minister Jeff Sessions am 18. Mai einen Sonderermittler für die sogenannte „Russland-Affäre“ des Präsidenten und seiner Kampagne ein. Sessions selbst hatte sich für „möglicherweise befangen“ erklärt und die Benennung deshalb seinem Vize überlassen.

FBI-Chef James Comey setzte den Startschuss
Trump – Rücktritt oder Impeachment?
Ein kluger Schachzug des von Trump berufenen, 70-jährigen Justizministers Jefferson Beauregard Sessions aus dem früheren Sezessionsstaat Alabama, dessen Vornamen sowohl eine Reminiszenz an den Gründungsvater von USA und Republican Party, Thomas Jefferson, sowie den Präsidenten der Konföderierten, Jefferson Davies, als auch an den Südstaatengeneral und konföderierten Kriegshelden Pierre Gustave Toutant Beauregard sind. Um nicht illoyal gegenüber seinem Präsidenten zu wirken und weil er selbst im Wahlkampf Kontakte zum russischen Botschafter hatte, übergab er das Verfahren an seinen Stellvertreter – und der 1965 in Pennsylvania geborene Rosenstein holte mit Ex-FBI-Direktor Robert Mueller einen Vertrauten des republikanischen Expräsidenten Georg Walker Bush mit besten Beziehungen zu Politik und FBI, den er darüber hinaus aus gemeinsamen Korruptionsermittlungen in den Neunzigern exzellent kennt. Rosenstein selbst arbeitete früher als Ermittler in Sachen Steuerhinterziehung – ein Themenfeld, bei dem der amtierende Präsident angesichts der Weigerung, seine Steuererklärungen offenzulegen, weitere bislang kaum diskutierte, offene Flanke bieten könnte.

Mit der Einsetzung des Sonderermittlers, die der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, am Montag dieser Woche abgesegnet hatte,  schwebt bereits das Damoklesschwert über dem Haupt des Präsidenten. Faktisch entspricht sie der Bestätigung eines massiven Anfangsverdachts – geteilt und getragen durch das Justizministerium der Vereinigten Staaten.

Ken Gormley, Präsident der Duquesne University und Kenner des politischen Instruments der Sonderermittlung, bestätigt: „Es gibt keinen Zweifel, dass allein schon die Einsetzung von Sonderermittlern in der Vergangenheit immer bedeutende Auswirkungen auf die Regierungspraxis hatte“ Bedeutet: Der Präsident steht ab sofort unter schärfster Beobachtung und sollte jede seiner Handlungen sorgsam abwägen. Nicht umsonst nutzt Gormley den Begriff „significant impact“, um die Wucht dieser Auswirkungen nachdrücklich zu beschreiben.

Eine Hexenjagd?

Trump scheint dieses bewusst – und sieht sich selbst als Opfer, nicht als Täter. Am 18. Mai twitterte er: This is the single greatest witch hunt of a politician in American history!”, legte 22 Stunden später nach mit der Feststellung: “With all of the illegal acts that took place in the Clinton campaign & Obama Administration, there was never a special counsel appointed!”

Die Botschaft ist unmissverständlich: Mit Begriffen wie “Hexenjagd” und dem Hinweis auf angeblich deutlich illegalere Handlungen von Obama und Clinton – deren Nachweis Trump allerdings schuldig bleibt – versucht Trump, sich als das unschuldige Opfer einer bösartigen, gegen ihn gerichteten Kampagne zu stilisieren.

„Hexenjagd“? Trump selbst hat mit seinem Politikstil und dem Tweet-Feuerwerk nach seinem aggressiven Wahlkampf nicht nur den Medien Anlass gegeben, jeden noch so kleinen Fehltritt des Präsidenten genüßlich auszubreiten. Bemerkenswert ist gleichwohl die Verknüpfung des Sonderermittlers mit „kriminellen Handlungen“. Geht er davon aus, dass Mueller solche nun auch bei ihm oder seinem Team finden wird? Offiziell ist ein Sonderermittler erst einmal nichts anderes als jemand, der strittige und fragwürdige Sachverhalte aufklären soll. Ob diese Klärung am Ende genug Material aufzeigen wird, die Trumps Präsidentschaft gefährden, steht nicht in Muellers Entscheidung. Hierüber haben dann die gewählten Abgeordneten zu entscheiden – und deren Mehrheit ist immer noch republikanisch.

Kann Trump also dem Ermittlungsergebnis gelassen entgegen sehen? Werden „seine“ Republicans mit ihrer Mehrheit vor einem Impeachment, einem Amtsenthebungsverfahren, retten, weil sie es nicht zulassen werden, einen der ihren öffentlich zu schlachten? Steht die Mehrheit in Nibelungentreue zu „ihrem“ Präsidenten?

Wer diese Auffassung vertritt, der kennt weder den US-amerikanischen Politik-Zirkus noch die Zirkel und Interessen, die hinter den Kulissen in Senat, Repräsentantenhaus und Partei agieren.  Doch darauf soll erst in einem zweiten Teil der Blick geworfen werden.

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Kommentare ( 29 )

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Mein Kommentar hat nur am Rande mit Ihrem Artikel zu tun. Nämlich mit der Einstellung Putins zur USA. In einem auf YouTube laufenden Interview Putins (vor Trumps Wahlerfolg) – bedauere habe leider die URL nicht mehr – äußerte Putin, es sei unmöglich mit der USA zu verhandeln. Die USA würde in die Verhandlungen eintreten und sagen : Das und das sind unsere Interessen, was ihr wollt interessiert uns nicht die Bohne. Wenn ein Vertragsabschluss, dann so wie wir es brauchen. Putins Schluss daraus: Wie soll man mit so Leuten vernünftig verhandeln? Nun hat Trump immerhin das korrupte Macht Netzwerk ein… Mehr
Lässt man das zuweilen etwas scheinheilige amerikanische Rechtsverständnis mal beiseite, so frage ich mich seit Beginn der Vorwürfe, was man Trump eigentlich substanziell zur Last legt. Kontakte mit russischen Vertretern sind ja, wie man überall liest, für amerikanische Wahlkampfteams nichts Ungewöhnliches. Und was Clintons EMail Affäre anbelangt, so ist es doch zweitrangig, wer diese letztendlich geleakt hat. Geschadet hat sich Clinton durch ihr paranoides Verhalten selbst. Schwer vorstellbar jedenfalls, dass das Trump Team hier mit den Russen zusammengearbeitet hat und dass es dafür sogar Beweise gibt. So naiv kann doch wirklich niemand sein. Das Einzige, was ich mir daher als… Mehr
Hr. Spahn, man kann in ALLES IRGENDETWAS HINEIN INTERPRETIEREN….darum auch das Lachen von Putin vor den Medien…es sind doch die Medien die die Hetze auf Andersdenkenden (die nicht dem Weltbild der jeweiligen Medienlandschaft entspricht) anfeuern….mit irgendwelchen Vermutungen und Behauptungen….von Lügen über Halbwahrheiten bis hin zu Spekulationen…. Es sind doch die US- und die EU Medien, die hier ein wirrer Bild von Trump zeigen….und Trump spielt mit diesen wirren Bild Medien. Trump weis ganz genau, was er macht und wie er es am besten macht….Trump will nicht die Medien, in ihren verkorksten Weltbild, zufrieden stellen sondern er will das best mögliche… Mehr

Es ist sehr spannend wie, die sonst sooo antiamerikanischen und AfD nahen Stimmen, Donald Trump verteidigen! Sind diese AfD Putin-Versteher deswegen auch Trump-Versteher geworden?
Ein totalitaerer Regime in Kreml kann kein vertrauenswuerdiger Partner fuer Demokratien sein! Putins Kleptokratie destabilisiert Europa und fuehrt einen voelkerrechtwiedrigen Krieg in Ukraine. Zehntausende und hunderttausende Tote wie in Syrien sind kein Hinderniss fremde Laender zu zerstoeren! Wenn diese Regierung in Kreml nicht boese ist…..?

Im dem Zusammenhang nur mal auf Bulls Eye auf dieser Seite schauen, wer sonst noch so nicht mit der Presse spricht. Da ist das aber in Ordnung.

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Herr Hofmann, in Ihren Disput mit Tomas Spahn mische ich mich nicht ein. Nur zum letzten Satz: „einfach gekränkte Eitelkeit der US- Deutschen Medien, weil dieser Trump nicht wie die Clinton oder Obama nach ihrer Pfeiffe tanzt.“ Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Ihre Ansicht.
Aber schauen Sie sich doch mal in den letzten Jahren in Deutschland und den USA um….wer will hier immer Politik machen…wer will uns Bürger in seinen Artikeln vorschreiben (einseitig Berichterstattung), was „Gut“ und was „Böse“ ist….siehe CO2-Klima oder EURO oder EU oder was Menschenwürdig oder Liberal ist usw. usw…..es sind doch die Medien im Hintergrund die sich zu Regierungen/Bevormundern aufgeschwungen haben…ein Abwägen zwischen Vor- und Nachteile ist nicht mehr gegeben…die Berichterstattung in den Hauptmedien ist einseitig…wer nicht für die Medien (Ideologie/Weltanschauung) ist, ist eben gegen die Medien und damit automaitsch ein Feind der Hauptmedien.

Die Medien in den westlichen Demokratien sind weitaus mehr als nur Medien. Sie sind die grauen Eminenzen. Die ihre Machtposition über Information und emotionale Steuerung der Bürger systematisch ausnutzen, um ihre politische Agenda zu durchzudrücken. Die völlige Überrepresentation grünlinker Agenda ist darauf zurückzuführen.

Bestimmen die Medien die Politik oder bestimmt die Politik die Medien? Ich denke, das ist nicht immer so eindeutig zu sagen. Im Fall Trump scheinen die Medien jedenfalls die Politik bestimmen zu wollen.

Trump ist mit Sicherheit kein gerissener amerikanischer Politprofi, der mit Geschick schon im Vorfeld gestellten Fallen ausweicht oder sich sonst wie intelligent durch den Dschungel von Interessen und gegenläufiger Strategien diverser Beteiligten im amerikanischen Politikzirkus so durchschlägt, dass er in jedem Fall als souveräner Sieger aus diesem Gewürge hervorgeht. Trump kämpft mit dem Säbel und nicht mit dem Florett, was ihm allerdings zweifelsohne mit zu seinem Wahlsieg verholfen hat. Der ursprüngliche Plan von Trump war mit Russland zu einem Agreement zu kommen, wahrscheinlich um China einzudämmen, in der richtigen Erkenntnis ,dass China in den kommenden Jahren und Jahrzehnten der Hauptkonkurrent… Mehr

Ihr letzter Absatz sagt genau das was auch meine Denke ist. Es wäre absolut fatal wenn Trump auf irgend eine miese Art und Weise aus dem Amt geschossen würde. Die Machtgeilen Scheindemoraten würden etwas sehr sehr ungutes heraufbeschwören, das die USA wirklich eine Zeitlang lähmen könnte. So viel verbocken könnte Trump gar nicht als was dann passieren würde.

Haben die Russen Hillarys e-mails gehackt? Was haben sie herausgefunden? Dass Hillary einen privaten Server statt des Regierungsservers fuer ihre e-mails benutzt hat? Dass sie gegen Bernie Sanders intrigiert hat? War das wahlentscheidend? Immerhin interessant, dass die Russen den Wahlkampf mit der Wahrheit beinflusst haben, denn Hillary konnte nichts dementieren. Weiss jemand von meinen Mitforisten etwas darueber, wie die Amerikaner damals den Wahlkampf von Boris Jelzin organisiert haben? Die Opposition war jedenfalls nicht amuesiert. Was ist davon halten, wenn ein amtierender Aussenminister Westerwelle seinerzeit bei einer Demonstration gegen die offizielle Regierung der Ukraine auftrat? Hohe Schule der Diplomatie? Neutralitaet gegenueber… Mehr
Vor den Wahlen 1996 war Jelzin Fünftplatzierter mit einer Gesamtzustimmung von 8%. Sjuganov lag deutlich in Führung, war aber ein Sowjetnostalgiker und Kommunist. Der Unterschied lag hingegen in der Frage, wer ihn unterstützte und wer wo wie viel Geld ausgegeben hat: Sjuganov hatte nur etwa 3 Millionen ausgegeben für seinen Wahlkampf; bei Jelzin ist die Lage schwieriger: Es ist nämlich nicht mal klar, wie viel Geld er tatsächlich ausgegeben hat. Mutmaßungen gehen von 700 Mio. bis 2,5 Milliarden aus, was ohnehin bereits illegal war: Hat aber niemanden geschert. Genauso wenig wie das Jelzin die russische Zentralbank dazu erpresste, ihm eine… Mehr
Interessant ist folgende Aussage aus dem Artikel:“Einmal ganz abgesehen davon, dass hieraus nicht erkennbar ist, weshalb Comey die Trump-„tapes“ fürchten müsse, hätte Trump damit das nächste Eigentor geschossen. “ Die Frage die sich mit nun stellt ist, ob Trump nicht doch etwas in der Hand hat um Comey zu überführen, wenn er nicht ganz die Wahrheit sagt? So ein Memo lässt sich ja leicht schreiben. Würde Comey nun aussagen zu ungunsten Trumps und könnte Trump das widerlegen, würde sich die ganze Sache in Luft auflösen. Geschädigte wären die Demokraten und die Presse die sich dann den Vorwurf einer Hexenjagt gefallen… Mehr
Vielleicht könnte man ja auch ganz „einfach“ sagen, Irgendjemand oder Irgendwelche versuchen mit allen Mitteln zu verhindern, daß Trump zu Putin und damit die USA zu Rußland gute oder wenigstens wieder normale Beziehungen miteinander haben. So wie das übrigens zu Zeiten von R. Reagan und M. Gorbatschow schon der Fall war, die sich zuletzt auch persönlich freundschaftlich nähergekommen sind und bei ihren vertraulichen Gesprächen unter vier Augen sicher nicht nur über landestypische Kochrezepte und Filme gesprochen haben dürften, sondern sich gegenseitig sehr weit in die jeweiligen Karten sehen lassen haben, um Vertrauen aufzubauen und zu rechtfertigen. Hier soll ein US-Präsident… Mehr

Intrigantenstadel, demokratischer. Fällt Trump, kommt sein Vize dran, denke ich. Dann hören wir in den täglichen „Nachrichten“ nicht mehr den Namen Trump, sondern Pence: unser täglich Pence gib uns heute und die „Nachweise“ des unausweichlichen Versagens nun von Pence werden kein Ende nehmen.

Das Rückrat amerikanischer Minister, die gegen den eigenen Präsidenten (!) ermitteln lassen, ist beeindruckend. Ebenso die Hartnäckigkeit der Presse und das offenbar vorherrschende Ethos der Wahrhaftigkeit und absoluten Verfassungstreue, die einem US-Präsidenten abverlangt werden. Man wünschte sich ebensolche Haltung in Deutschland! Kein Wunder, dass die USA seit 250 Jahren eine Demokratie sind.

So unglaublich demokratisch dieses Amerika, deswegen erkennt man ja auch den Wahlsieg von Trump nicht an. Weil man so demokratisch ist.

https://www.youtube.com/watch?v=xltBSt_0P5c