Klimaschutz? Nennt es bitte nicht Wissenschaft!

Es ist nicht verboten, die Klimaforschung politisch zu instrumentalisieren. Aber die Behauptung, dieser Aktivismus wäre wissenschaftlich begründet, ist eine propagandistische Lüge, ist reine Desinformation.

NOAA GOES Project via Getty Images
In this NOAA handout image, NOAA's GOES satellite shows Hurricane Irma passing the eastern end of Cuba at about 8:00 am EST on September 8, 2017

Der gegenwärtigen Klimaschutzpolitik fehlt jede wissenschaftliche Legitimation. Auch die Sachstandsberichte des IPCC bieten keine solche. Tauchen in diesen doch Begriffe wie „Klimakatastrophe“ oder „Klimakrise“ aus gutem Grund nicht auf. Wer nämlich die auf tausenden von Seiten vorgenommenen Zusammenfassungen und Analysen der zum Thema verfügbaren Forschungsergebnisse mit dem ideologisch unvoreingenommenen Blick des Naturwissenschaftlers betrachtet, erkennt in der Forderung nach Emissionsreduzierungen einerseits den Unwillen, zwischen Fakten und Fiktionen sauber zu trennen. Und andererseits Ignoranz gegenüber der Methodik, mit der denkbare Zukunftsbilder gezeichnet werden. Letztere ist besonders gefährlich, verleitet sie doch zu mindestens kontraproduktiven, wenn nicht gar gefährlichen Schlussfolgerungen.

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Gemäß der vorliegenden Daten haben sich die bodennahen Luftschichten in den vergangenen einhundertfünfzig Jahren im globalen Mittel um etwa ein Grad erwärmt. Was nach gegenwärtigem Stand der Erkenntnis ohne die Wirkung anthropogener Treibhausgasemissionen nicht erklärbar ist. Schon die Einschränkungen „vorliegend“ und „gegenwärtig“ sind wesentlich zur Einordnung dieser Aussage als vorläufig. Das Motiv jeder Forschung besteht darin, neues Wissen zu generieren, das etablierte Ansichten sowohl stärken, als auch als falsch entlarven kann. Neue Daten aus bislang unbekannten Quellen oder die Auffindung neuer, bislang ungekannter Zusammenhänge vermögen den Stand der Erkenntnis entscheidend zu verändern. Politische Konzepte, die sich auf Wissenschaft berufen, sind daher immer Provisorien und müssen flexibel angelegt sein, um sich dem Gang des Fortschritts anpassen zu können. Bei der aktuell verfolgten Klimaschutzpolitik ist dies nicht der Fall. Stattdessen steckt in dem häufig geäußerten „Science is settled“ implizit sogar der Wunsch, die Forschung als potentielle Quelle alternativer Interpretationsoptionen anzuhalten und einzufrieren.

Ein weiterer Aspekt, der die unwissenschaftliche Natur des Klimaschutzes entlarvt, ist die ständige Gleichsetzung von „Szenario“ und „Prognose“ in Politik und Medien. Die zukünftige Entwicklung komplexer, rückgekoppelter, von zahlreichen inneren und äußeren Faktoren beeinflusster Systeme ist nicht vorhersehbar. Allein schon, weil man niemals die Anfangsbedingungen in ausreichendem Umfang und mit ausreichender Güte kennen kann, um einen Ist-Zustand in einer Genauigkeit zu definieren, die es wenigstens gestattet, bestimmte Tendenzen auszuschließen. Da hilft auch kein noch so mächtiger Computer, dessen diskrete Arbeitsweise zudem immer Parametrisierungen, also Abschätzungen, von Vorgängen erfordert, die sich auf Skalen unterhalb der rechentechnisch möglichen Auflösung abspielen. Manche solcher Prozesse, beispielsweise den so wichtigen Vorgang der Wolkenbildung, hat man ohnehin noch nicht wirklich gut verstanden. Klimamodelle sind geeignete Werkzeuge für Laborexperimente. Sie unterstützen die Entschlüsselung von Zusammenhängen. Sie gestatten es, die Reaktion eines virtuell konstruierten Klimasystems auf die Variation von Faktoren und Zusammenhängen zu beobachten und diese mit der Realität zu vergleichen, um neue Hypothesen zu formulieren und zu prüfen. Klimamodelle sind aber keine Glaskugeln, die einen Blick in die Zukunft erlauben. Wer Gegenteiliges behauptet, verlässt den Boden der Wissenschaft und darf sich Astrologe schimpfen.

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Klimaforscher erstellen deswegen keine Prognosen. Sondern Szenarien. Und der Unterschied zwischen beiden ist von erheblicher Relevanz für die Ableitung sinnvoller politischer Maßnahmen. Wo die Prognose sagt, es wird so kommen, entwirft das Szenario eine mögliche Zukunft, ohne Aussagen über deren Eintrittswahrscheinlichkeit zu treffen. Für Klimaszenarien gilt, wenn sie wissenschaftlich korrekt aufgebaut werden, lediglich eine innere und äußere Widerspruchsfreiheit. Das heißt, die ihnen zugrundeliegenden Annahmen über Zusammenhänge im Klimasystem sind miteinander verträglich und die kalkulierten Resultate widersprechen nicht den Gesetzen der Physik. Klimaszenarien zeigen viele grundsätzlich denkbare Zukünfte, ob aber überhaupt eine von diesen eintreten wird, vermag niemand zu sagen. Außerdem liefern sie lediglich Werte für Klimadaten, also für langjährige Mittelwerte von beispielsweise Temperaturen oder Niederschlägen in den betrachteten geographischen Regionen, nicht jedoch konkrete Wettervorhersagen oder gar Quantifizierungen für bestimmte Wetterereignisse. Was es also für einen bestimmten Ort tatsächlich bedeutet, wenn dort in Zukunft die über mehrere Jahre gemittelte Temperatur steigt, bleibt reine Spekulation. Grenzen wie 1,5 oder zwei Grad im weltweiten Durchschnitt sind ohnehin völlig willkürlich gesetzt. Sie dienen lediglich einer vereinfachten politischen Kommunikation, entbehren aber jeder wissenschaftlichen Begründung.

Das IPCC verbirgt den fiktiven Charakter klimawissenschaftlicher Szenarien hinter einer sprachlichen Struktur abgestufter Behelfseinschätzungen. Diese entstehen aus der Kombination von Begriffen wie „wahrscheinlich“ („likely“) mit „Vertrauen“ („confidence“) in Abstufungen wie „niedrig“, „mittel“ und „hoch“ („low“, „medium“, „high“). Welche politische Relevanz aber kommt einer Entwicklung zu, die die Autoren der Sachstandsberichte als „sehr wahrscheinlich“ einschätzen, sich aber nicht einig sind, ob sie wirklich ein Risiko darstellt („medium confidence“)? Offensichtlich keine. Was fängt man nun damit an, wenn man sich als Journalist dem Klimaschutz verschrieben hat? Man wischt natürlich alle Unsicherheiten beiseite und schreibt, das IPCC prognostiziere das Ende der Welt. Darf man so machen. Hat zwar nichts mehr mit Wissenschaft zu tun, ist aber von der Meinungsfreiheit gedeckt. Der methodisch zwingend erforderliche Konjunktiv verschwindet auf dem langen Weg, der vom IPCC-Bericht zunächst in dessen Zusammenfassung, dann in offizielle Pressemitteilungen und über die von diesen induzierte mediale Berichterstattung schließlich in politische Agenden führt.

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Wäre es nicht dennoch eine Ausprägung verantwortlicher Politik, potentiellen Risiken vorausschauend zu begegnen? Unabhängig von deren Eintrittswahrscheinlichkeit, sofern sie nur mit ausreichend hohen Gefährdungen einhergehen? Sich dieser Prämisse zu unterwerfen erfordert allerdings eine genaue Betrachtung der Mechanismen, durch die Klimarisiken überhaupt erst entstehen. Andernfalls würde man möglicherweise falsche Schlüsse ziehen und unzureichende oder gar selbst höchstriskante Maßnahmen ergreifen. Bei der gegenwärtigen Klimapolitik ist leider genau dies eingetreten. Sie ist gefährlicher, als es ein Klimawandel je sein könnte.

Um dies zu verstehen, genügt ein einfaches Gedankenexperiment. Zu dem man testweise trotz aller berechtigten Zweifel die düstersten Szenarien der Klimaforschung akzeptiere. Man gehe also von einer Erwärmung von vier oder fünf Grad im weltweiten Durchschnitt bis zum Ende des Jahrhunderts aus. Die mit einer spürbaren Zunahme von Extremwetterlagen einhergeht, mit mehr und längeren Dürren ebenso, wie mit kurzen Phasen überaus heftiger Niederschläge. Man stelle sich Monsterstürme vor, die Schneisen der Zerstörung durch Siedlungen und Städte bahnen. Man denke an Überschwemmungen und an einen Meeresspiegelanstieg, der nicht nur pazifische Atolle, sondern auch dichtbesiedelte Küstenregionen in Asien, Europa und Nordamerika betrifft. Schmelzende Gletscher, sich verschiebende Klimazonen, ständige Hitzewellen selbst in den gemäßigten Breiten und das Aussterben zahlreicher Tier- und Pflanzenarten aufgrund des Verlustes von Lebensräumen sind nur einige weitere Entwicklungen apokalyptischer Qualität, die man für den Moment als realistisch, ja sogar als überaus wahrscheinlich ansehen sollte.

Nur in einem Aspekt folge man den hysterischen Dystopien nicht. Angenommen, die Wissenschaft hätte zwar all dies und mehr berechnet, aufgeschrieben und kommuniziert, aber als Schuldigen nicht etwa den Menschen ausgemacht, sondern die Natur selbst. Wie würden wir dann handeln?

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Tatsächlich ist es exakt diese Frage, mit der die Klimaforschung uns konfrontiert. Denn für sich allein genommen führt der anthropogene Ausstoß von Treibhausgasen nicht zu einer nennenswerten Erderwärmung. Um gerade einmal ein Grad würde die Temperatur der bodennahen Luftschichten im globalen Mittel steigen, wenn sich der Kohlendioxid-Gehalt der Erdatmosphäre verdoppelt und sich sonst nichts ändert. Darüber herrscht Einigkeit zwischen Alarmisten und Skeptikern. Die von ersteren als katastrophal angesehene zusätzliche Erwärmung zeigen die Klimaszenarien nur mit der Unterstützung hypothetischer Rückkoppelungen, die durch den kleinen Kohlendioxid-Effekt angestoßen das irdische Klima unaufhaltsam in einen neuen, heißeren Zustand treiben. Alle diese Verstärkungsmechanismen, ob zunehmende atmosphärische Wasserdampfkonzentration durch Verdunstung, eine Abschwächung der Erdalbedo durch schrumpfende polare Eisflächen oder die Freisetzung von Methan aus tauenden Permafrostböden, sind völlig natürliche Vorgänge. Die auch ohne Menschheit in Gang gesetzt würden, käme der erste Schubs von anderer Seite. Von einer Kette von Vulkanausbrüchen beispielsweise, die sehr viel Kohlendioxid in sehr kurzer Zeit freisetzen. Oder von einer kleinen Änderung der Intensität der solaren Einstrahlung, die direkt wie indirekt (über die Wolkenbildung) einen enormen Einfluss ausüben kann. Über heftige klimatische Veränderungen in wenigen Jahrzehnten, die bar jeder menschlichen Einwirkung stattfanden, berichten jedenfalls die in Eisbohrkernen, Sedimenten, fossilen Pollen oder anderen geologischen Relikten verfügbaren Klimaarchive. Der Natur ist schon lange möglich, was wir heute glauben, selbst auch zu vermögen.

Man male sich also aus, wie Kommissionen zusammengestellt werden, auf internationalen, nationalen und regionalen Ebenen. Wie Massenmedien die Aufregung in die breite Bevölkerung tragen und dadurch die Gründung von allerlei Initiativen initiieren. Wie politische Gruppierungen aller Farben die Angelegenheit behandeln. Wie Regierungen und Parlamente neue Gesetze diskutieren und verabschieden. Angesichts eines Klimawandels mit potentiell katastrophalen Auswirkungen, den nicht die Menschheit verursacht.

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Würde man unter diesen Umständen krampfhaft versuchen, Emissionen zu vermindern? Würde man planwirtschaftlich zu erzwingende Energie-, Verkehrs-, Wärme- und Agrarwenden aufrufen? Würde man Sektierern Aufmerksamkeit schenken, die Autos und Flugreisen ebenso verteufeln wie Steaks und Schnitzel? Wohl kaum.

Man würde stattdessen Forscher und Ingenieure technologieoffen auf die Suche nach Lösungen schicken. Und die Kraftwerke und Maschinen anwerfen, um Infrastrukturen abzusichern. Man würde eine robuste und verlässliche Stromversorgung aufbauen, statt sich mit Photovoltaik und Windenergie ausgerechnet der Willkür des Wetters auszuliefern. Man würde die Küsten schützen, durch Deiche und verstärkte Anstrengungen, dem Meer Land abzuringen. Man würde neuen Technologien für die Landwirtschaft den Weg freimachen, von fortgeschrittenen Bewässerungs- und Bearbeitungsverfahren bis hin zur gentechnisch unterstützten Züchtung dürreresistenter Arten. Man würde am Ende gar untersuchen, welche Vorteile denn ein Klimawandel mit sich bringt, auf das wir diese auch zu nutzen lernen. Man würde eine Erwärmung hinnehmen – es bliebe ja auch nichts anderes übrig – und warme Tage in den dann schon lange rekultivierten ehemaligen Braunkohletagebauen einfach nur genießen. Weil eine konsequent auf Wachstum und Wertschöpfung ausgerichtete Politik den Wohlstand schafft, den es braucht, um den erwarteten Stürmen zu trotzen. Man würde schlicht die Zivilisation vor dem Klima schützen – und nicht andersherum.

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Man unternähme also in nahezu jeder Hinsicht das genaue Gegenteil der heute geforderten Maßnahmen. Warum aber sollte die geeignete Reaktion auf einen natürlichen Klimawandel nicht auch für einen menschgemachten sinnvoll sein?
Zumal dreißig Jahre einer in verfehlter Weise auf die Minimierung konstruierter Risiken fokussierten Klimapolitik nichts bewirkt haben. Außer stetig steigenden Emissionen und der nutzlosen Alimentierung ganzer Horden eigentlich kluger Menschen, die ihre Zeit unproduktiv in überflüssigen Gremien mit der Erzeugung von Bergen nutzloser Papiere verschwenden. Ein natürlicher Klimawandel ist unvermeidbar, weil dessen Treiber nicht menschlicher Kontrolle unterstehen. Für einen menschgemachten gilt aus anderen Gründen ebenso. Denn der Preis der laut IPCC dazu erforderlichen umfassenden Dekarbonisierung der Weltwirtschaft wäre schlicht zu hoch in einer Welt, die ihren immer größeren Energiehunger zu mehr als achtzig Prozent aus fossilen Quellen deckt. Man kann Kohle, Öl und Gas nicht schnell genug ersetzen, ohne weitgehend auf die Segnungen der Moderne zu verzichten. Was die industrialisierten Länder in eine Mangelwirtschaft zurückwerfen und den Entwicklungs- und Schwellenländern den Weg aus dieser verbauen würde. Am Ende fänden „klimafreundliche“ Gesellschaften lediglich spirituelle Erfüllung in erzwungener Askese, stünden aber überaus verletzlich da, wenn die Natur ihr Ding macht und die Erderwärmung einfach eigenständig inszeniert.

Wobei, auch das zeigt die Forschung, weder ein natürlicher, noch ein menschgemachter Klimawandel die Menschheit mit Risiken konfrontiert, die sie nicht schon kennt und auf die sie sich nicht schon eingestellt hat. Der nächste Tornado, der nächste Hagelschlag, die nächste Flut kommen auch ohne jeden Klimawandel. Und nie zuvor war die Fähigkeit der menschlichen Zivilisation, sich vor den destruktiven Kräften der Natur zu schützen, größer als heute.

Wer trotzdem jeden Sturm, jede Trockenheit, jeden schönen Sommer zu einem Menetekel für die nahende Apokalypse erklärt, der hat sich gegen wissenschaftliches Denken immunisiert. Es ist natürlich nicht verboten, die Klimaforschung politisch zu instrumentalisieren. Um unberechtigte Ängste zu schüren, die bei der Mobilisierung von Wählern helfen. Oder um Kapitalismus und Marktwirtschaft zu verteufeln und kollektivistische Gesellschaftsmodelle als erstrebenswert anzupreisen. Aber die Behauptung, dieser Aktivismus wäre wissenschaftlich begründet, ist eine propagandistische Lüge, ist reine Desinformation.

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Kommentare ( 77 )

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Ein sehr schönes Beispiel wie man Unsicherheiten betont und hervorhebt nicht etwa um abzuwägen sondern nur um Unsicherheit zu schüren. Ausgehend von dieser aufgeblasenen Unsicherheit erklärt man dann die Schlußfolgerungen daraus zunächst für ‚gefährlich‘ und schließlich für unmöglich um abschließend Angst vor der Lösung zu schüren. Es wird nichts falsches behauptet aber es werden bewußt falsche Schlußfolgerungen aus der betonung einiger weniger Faktoren gezogen. Zum Beipiel das Gedankenspiel. Die alleinige Tatsache das der Klimawandel rein natürliche Ursachen hat würde mich nicht zu der angegebenen Schlußfolgerung führen, mir würde zumindest Informationen darüber fehlen ob die Ursache reversibel sind und vor allem… Mehr
Ein interessanter Artikel. Da der warme, trockene Sommer 2018 in Deutschland mal wieder als Beweis genommen wird, dass der Klimawandel stattfindet, habe ich mal nachgegoogelt, was unsere Klimakatastrophiker denn eigentlich so speziell für Deutschland vorhersagen. Angaben findet man auf der Seite des Umweltbundesamts (https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/folgen-des-klimawandels/klimamodelle-szenarien/erwartete-klimaaenderungen#textpart-1). Danach sind die „Prognosen“ unglaublich wenig spezifisch. Es wird in einem 100-Jahre-Zeitraum wärmer, so zwischen 1,5 und 5 Grad. Die „Prognosen“ für die Niederschläge sind noch besser, denn sie umspannen jeweils den Nullpunkt: D.h. konkret, man erwartet zwar im Mittel der Szenarien, dass es im Sommer weniger und im Winter mehr regnet. Aber selbst wenn es… Mehr

„dekonstruiert“ muss es natürlich heissen.
– Sorry –

S e h r schön!!! Danke! Es wird deutlich, wie unglaublich politisiert (ideologisiert, „religiosiert“) jeder Schmarren heute wird. Dass das möglich ist zeigt, dass wir drohen auf ein Stadium vor der Aufklärung zurück zu fallen. – Einerseits exzessive Nutzung aller möglichen Tech-Gimmiks, in einer immer komplexer (immer weniger verstandener) werdenden Welt, andererseits das tiefe menschliche Bedürfnis nach dem was man Transzendenz nennt ist meiner Überzeugung nach der tiefe Grund für diese Entwicklung. Anders formuliert: Ein tiefer Wunsch nach „Einfachheit“. – Selbstverständlich alles vor dem Hintergrund dass Bildung (im klassischen Sinne, nicht nur Ausbildung), und davon ganz besonders MINT, so jahrelang… Mehr
Unabhängig ob es nun menschengemacht wärmer wird oder nicht, bezogen auf das CO2, kann jeder nachlesen, ist ebendieses CO2 der limitierende Faktor für Pflanzenwachstum. Wenig CO2, wenig Pflanzen, mehr CO2, mehr Pflanzen wobei beim momentanen „bösen“ Gehalt an CO2 iHv 400ppm die Pflanzen nur schätzungsweise 1/4 bis 1/3 ihrer Produktions-Kapazität fahren 😉 Denn, was stellen Pflanzen unter Zuhilfenahme von CO2 durch ihre feine Art des Stoffwechsels über dem Kompensationspunkt her? Richtig, O2. Wobei es hier auch so’ne und solche gibt, der Mais braucht weniger CO2 um ordentlich zu wuchern, „unsere“ Pflanzen mehr, der Kompensationspunkt ab dem „unsere“ Pflanzen wachsen liegt… Mehr
Ich habe gerade noch einmal „nachgegooglet“ Gletscherschmelze seit 1850. Wiederhole seit 1850. Ja! Ein Klimawandel ist zu beobachten . Es bleibt nur zu belegen welchen Anteil der Mensch hat. Ja, und ich möchte einmal wissen, wieviel Milliarden wir dafür ausgeben diesen Anteil , der relationfrei interpretiert wird, zu verringern? Für den deutschen Anteil geben wir also wieviel aus und was erhalten wir dafür ? Wir erhalten dafür eine radikale Grüne Partei , die aufpeitscht und polarisiert. Aber dadurch ist Deutschland Vorbild für viele Länder geworden, wie man es nicht angehen sollte. Dies ist nur mit Medien möglich wie ARD und… Mehr

Seit 1850? Also erstaunlich genau seit der massenhaften Verwendung fossiler Energierohstoffe deren Verbrennung CO2 freisetzt. Sie stimmen also zu, dass eine Klimaänderung gibt.
Der Mechanismus wie CO2 als Treibhausgas wirkt ist bekannt.
Die Zunahme in der Atmosphäre ist sehr gut dokumentiert.
Aufgrund der Isotopenzusammensetzung des CO2 ist klar, dass es sich um vom Menschen freigesetztes CO2 handelt.
Was wollen Sie noch?

Das Klima (30-jähriger Wetterdurchschnitt in Klimazonen, Weltklima gibt es keines) ändert sich seit Entstehung der Erde permanent und wird das tun, solange die Erde besteht.

Für mich ist alles um und im IPCC nur einer Ideologie geschuldet. Angefangen hat der ganze Irrsinn rein politisch, kein ernst zu nehmender Wissenschaftler hat sich dazu hergegeben. Heute wird auch klar, dass die Ideologen heimlich auch aufgeben haben, diesen Irrsinn weiter zu verfolgen. Kein einziges Land ist auch nur in die Nähe der selbstgesteckten Klimaziele gekommen. Und niemand verbreitet Horrorschlagzeilen wie „Alle haben die Klimaziele verfehlt, es ist 10 nach 12“ oder „Klimaziele verfehlt, der Untergang ist nicht aufzuhalten“… Niemand der fanatischen Klimaschützer hat Deutschland, Russland oder China deswegen an den Pranger gestellt. Wäre auch zu peinlich gewesen. Deshalb… Mehr

Die Grünen verstehen es hervorragend, Ängste vor der „Klimakatastrophe“ zu schüren und das sehr warme und trockene Jahr 2018 mit Niedrigwasser in den Flüssen ist beste Wahlkampfhilfe für diese Ideologen.
Ängste schüren: das können die Grünen gut, obwohl sie an anderer Stelle dem politischen Gegner Angst schüren vorwerfen, z.B. in der Migrationsdebatte.

Ein schöner Beitrag, Herr Heller.

Methodisch erinnert mich das stark an Sir Karl Raimund Popper und dessen skeptischen, Vorläufigkeit von „Wahrheiten“ betonenden wissenschaftstheoretischen Ansatz und seine beständige Suche nach besseren Lösungen und Erklärungen.

Als Feinde der offenen Gesellschaft hatte er schon in der ersten Jahreshälfte des letzten Jahrhunderts die Ideologen aus den verschiedenen Richtungen benannt.

Ein schöner Beitrag, Herr Heller.

Methodisch erinnert mich das stark an Sir Karl Raimund Popper und dessen skeptischen, Vorläufigkeit von „Wahrheiten“ betonenden wissenschaftstheoretischen Ansatz und seine beständige Suche nach besseren Lösungen und Erklärungen.

Als Feinde der offenen Gesellschaft hatte er schon in der ersten Jahreshälfte des letzten Jahrhunderts die Ideologen aus den verschiedenen Richtungen benannt.