Klimaschutz: Heuchelei entlarvt im Spiegel des Narren

Für schöne Gipfelbilder, die Aktivität, Kompetenz und Harmonie nur vortäuschen, bleibt ein Donald Trump nicht im Weltklimavertrag. Der Geschäftsmann weiß: Ein Deal ist nur gut, wenn alle Partner von ihm profitieren. Was keinem nützt, ist nichts wert.

© Dan Kitwood/Getty Images
TAORMINA, ITALY - MAY 26: G7 leaders European Council President Donald Tusk, British Prime Minister Theresa May, U.S. President Donald Trump, German Chancellor Angela Merkel, Japanese Prime Minister Shinzo Abe, Canadian Prime Minister Justin Trudeau, French President Emmanuel Macron, European Commission President Jean-Claude Juncker and Italian Prime Minister Paolo Gentiloni pose for a family photo as they attend a flypast at San Domenico Palace Hotel on May 26, 2017 in Taormina , Italy. US President Donald Trump and British Prime Minister Theresa May attend a G7 summit for the first time since their elections. Also new to the table is French President Emmanuel Macron. China have been invited to a meeting during the summit for the first time.

Für drei Gruppen stellt die Entscheidung des Präsidenten der USA zum Rückzug seines Landes aus dem Pariser Klimavertrag einen echten Lichtblick dar. Natürlich für die Klimaschutzskeptiker, die aus unterschiedlichen Gründen in anthropogenen Einflüssen auf das Klimageschehen kein Problem erkennen. Aber auch aufrechte, von der Angst vor der Apokalypse getriebene Klimaschützer müssten Donald Trump eigentlich applaudieren. Schließlich wären noch die wirklich Betroffenen zu nennen. Menschen in allen Nationen, aber vor allem in den Ländern der Dritten Welt, denen eine tatsächlich ambitionierte Klimaschutzpolitik gegenwärtigen Musters genau das vorenthielte, was sie zur Überwindung von Armut und Mangel am dringendsten benötigen: billige Energie in bedarfsgerechter Menge.

Trump gefährdet nicht den Planeten, sondern einzig die Position der Schmarotzer, deren Auskommen und Karrieren unmittelbar von der Relevanz abhängen, die der Thematik durch die breite Öffentlichkeit beigemessen wird. Es ist daher genau diese Gruppe aus Gesinnungsjournalisten, aus selbsternannten Weltrettern in der Politik und nationalen wie supranationalen Bürokratien, aus Propagandisten der Umweltverbände, aus subventionsgierigen Wirtschaftsführern und nach Fördermitteln hechelnden Wissenschaftlern, es ist genau diese sich immer wieder gegenseitig bestätigende, in selbstgefälliger Ignoranz gegenüber allen Unsicherheiten agierende Klimatokratie, die nun aufgebracht, wütend oder gar schockiert um sich schlägt. Denn Trump schadet ihrem Geschäftsmodell.

Das darin besteht, Ängste bezüglich kreativ konstruierter Zukunftsrisiken zu schüren, um diese zum eigenen Vorteil auszubeuten. Wählern ein schlechtes Gewissen einzureden, eröffnet die gern genutzte Option, sich als Kümmerer inszenieren zu können, der emotionale Nöte versteht, aufgreift und lindert. Durch reine Placebo-Aktionen natürlich, die Kompetenz und Handlungswillen lediglich vortäuschen. Denn erstens ist das Etikett „Klimaschutz“ nur hilfreich, so lange man die Furcht vor der Klimakatastrophe aufrecht erhalten kann, wodurch sich das Streben nach funktionierenden Lösungen ohnehin verbietet, und zweitens wäre Konsequenz in den formulierten Konzepten mit inakzeptablen, zustimmungsgefährdenden Nebenwirkungen verbunden. Klimaschutz ist für die Seele – und nicht für den Verstand.

Fakten statt Dogmen
Klimakatastrophe in der Krise
Nichts belegt dies besser, als der Weltklimavertrag, der im Jahr 2015 in Paris geschlossen wurde. In dem die Administrationen nahezu aller Staaten dieses Planeten einmütig ihre Absicht kundtaten, eine potentielle, mutmaßlich menschgemachte Erderwärmung auf zwei, besser noch anderthalb Grad Celsius zu begrenzen. Eine Anmaßung, in der sich angesichts der vielfältigen miteinander wechselwirkenden und größtenteils noch immer unverstandenen Prozesse, die das irdische Klimasystem prägen, Naivität und Größenwahn miteinander vermischen. Eine Dreistigkeit angesichts des Mangels an Erfolgen der vorhergehenden drei Jahrzehnte internationaler Klimadiplomatie, die zu nichts als steigenden Emissionen geführt haben. Eine Frechheit gegenüber den Bürgern, denen man eine Vereinbarung als großen, entscheidenden Durchbruch präsentiert, die in Wahrheit nichts bewirkt.

Tatsächlich markiert Paris das Eingeständnis des endgültigen Scheiterns eines langjährigen Versuches, unabhängige Staaten unter ein global implementiertes, von UN-Gremien ohne jede demokratische Legitimation ausgeübtes Klimaregime zu zwingen. Der Vertrag verschiebt stattdessen die Verantwortung über Geschwindigkeit und Ausmaß von Emissionsminderungen wieder zurück auf die nationalen Ebenen. Jedes Land ist aufgefordert über seine individuellen Beiträge selbst zu entscheiden, ohne dabei Rücksicht auf das Gesamtbild nehmen zu müssen. Und obwohl aufgrund des Fehlens von Sanktionsmechanismen die Möglichkeit besteht, Phantasiezahlen zu melden, deren Realisierung man nicht ernsthaft beabsichtigt (was wahrscheinlich viele Länder auch ausgenutzt haben), ergeben die bis heute eingegangenen Plandaten ein erschütterndes Bild.

Der dänische Ökonom Björn Lomborg hat es unter Verwendung offizieller Klimamodelle berechnet: Selbst wenn alle ihre Versprechen konsequent bis 2030 einhielten, läge die mittlere globale Temperaturanomalie im Jahr 2100 nur um 0,05 Grad Celsius unter den projektierten 4,5 Grad, die sich ohne jede Klimaschutzanstrengung einstellen könnten. Selbst wenn alle Vertragspartner sogar bis 2100 ihren derzeit avisierten Weg weiterbeschritten, ergäbe sich eine Minderung von nur 0,17 Grad. In Bezug auf den Klimaschutz stellt Paris eine Blendung dar, die auch von denen bekämpft werden sollte, die von dessen Notwendigkeit überzeugt sind. Es ist nicht mehr als ein Feigenblatt, das insbesondere Klimakanzlerinnen dabei hilft, in einer durch moralinsaure Appelle kaschierten scheinbar unangreifbarer Untätigkeit zu verharren.

Schließlich ist doch mittlerweile allgemein bekannt, was zu geschehen hätte, um wirklich einigermaßen sicher in dem Korridor der kumulierten Emissionen zu bleiben, der den Klimasimulationen zufolge die Einhaltung der in Paris vereinbarten Grenzen garantiert. Mit Energiewenden nach deutschem Muster oder freiem Parken für Elektroautos ist es bei weitem nicht getan. Erforderlich wäre nicht mehr und nicht weniger als der globale Verzicht auf die Nutzung fossiler Energieträger innerhalb der nächsten Jahre. Kohlekraftwerke wären abzuschalten, Autos anzuhalten und Tankstellen zu schließen, Flugzeuge dürften nicht mehr starten, Schiffe nicht mehr auslaufen, Erdgasheizungen blieben kalt – und das nicht nur hierzulande, sondern überall auf dem Planeten. Mit Solarzellen und Windrädern den Rücksturz in eine mittelalterliche Suffizienzwirtschaft zu verhindern wäre unmöglich, denn es gäbe nicht genug Stahl, nicht genug Zement, nicht genug Glas und nicht genug Keramik, um diese überhaupt zu produzieren. Es wird Zeit, sich vom Wunschdenken zu lösen und der Wahrheit zu stellen: Der Zeitraum, den uns die Alarmisten unter den Klimaforschern noch zubilligen, um mehr als achtzig Prozent der weltweiten Primärenergieversorgung auf alternative Quellen umzustellen, ist schlicht zu kurz. Und ob es solche Alternativen in ausreichender Menge und bedarfsgerechter Verfügbarkeit überhaupt jemals geben wird, steht ohnehin in Frage. Das Zwei-Grad-Ziel ist nicht mehr zu halten. Den Klimaschutzfanatikern dieser Welt gelingt die Aufrechterhaltung gegenteiliger Phantasien nur in der abseitigen Sphäre alternativer Fakten.

Umdenken
Politik ist für die Menschen da - nicht für's Klima
Es ist die Aufgabe des „Narren“, die Bigotterie der Herrschenden zu entlarven. Zu diesem Zweck wurde Trump gewählt und das Entsetzen, mit dem die etablierten Eliten in Politik und Medien reflexhaft auf jede seiner Maßnahmen reagieren, belegt nur, wie gut er seinen Job erledigt. Er zerstört die Mythen in der Migrations-, Sicherheits- und Handelspolitik, in deren wohliger Umarmung sich das Establishment von den realen Bedürfnissen der Menschen abkoppeln konnte und deckt nun auch noch die Täuschung auf, die dem Wort vom „Klimaschutz“ innewohnt. Der schnelle und konzertierte Versuch der europäischen Nomenklatura, ihre Deutungshoheit zu bewahren, wird nicht helfen. Der Zweifel ist formuliert und aus der Debatte nicht mehr fernzuhalten. Ein Zweifel, der, wahrnehmbar genug ausgesprochen, das Ende aller klimareligiösen Dogmen einläutet. Und wahrnehmbarer als durch einen amtierenden US-Präsidenten kann ein Zweifel kaum geäußert werden. Trump wirft entscheidende Fragen auf, die jetzt viel nachdrücklicher, deutlicher und lauter im Raum stehen als bislang. Fragen, die die Klimatokraten scheuen wie der Teufel das Weihwasser, weil ihnen die befriedigenden Antworten schlicht fehlen: Hat Trump vielleicht sogar recht? Geht es wirklich um Klimaschutz? Oder geht es eigentlich um eine Gestaltung der Globalisierung, die nicht die Interessen der meisten Menschen berücksichtigt? Wären mutmaßlich menschengemachte Klimaveränderungen wirklich so gefährlich? Ist die Fokussierung auf Emissionsminderungen überhaupt vernünftig? Gibt es vielleicht sogar klügere Alternativen?

Da wird gesagt, niedrige Energiekosten in den USA wären ein wettbewerbsverzerrender Vorteil, den man nicht einfach so hinnehmen könnte. Aber belegt das nicht in der Umkehrung den Automatismus, durch den sich Klimaschutz aufgrund der Verteuerung von Strom, Treibstoffen und Prozesswärme nachteilig auf die Wirtschaft auswirkt? Da wird gesagt, Trump versperre seinem Land den Weg in zukunftsfähige Technologien. Wirklich? Batteriefahrzeuge, Solarzellen und Windräder sind in den USA auch weiterhin nicht verboten. Und wenn diese Alternativen so toll sind, werden sie sich in einem wettbewerbsorientierten Umfeld doch von selbst durchsetzen, oder? Da wird gesagt, Trumps Rückzug aus der UN-gesteuerten Mittelumverteilung von den Industrie- in die Entwicklungsländer über den sogenannten „Green Climate Fund“ treffe die Ärmsten der Armen. Wirklich? Ist es nicht zielführender, wenn die USA den Weltmarkt aus ihren gigantischen Ressourcen an Kohle, Öl und Gas bedienen, dadurch die Preise stabilisieren und so den Kauf bedarfsgerechter Mengen an Energieträgern auch unterentwickelten Nationen ermöglichen?

Mit allem verfügbaren kindlichen Trotz reagieren die Führer Westeuropas auf Trumps Angebot, die Angelegenheit vor dem Hintergrund dieser Fragen neu zu besprechen. Eine peinliche Reaktion, die nur ein Übermaß an Überheblichkeit und Selbstüberschätzung verrät. Verantwortung für das Klima gemäß der herrschenden Kohlendioxid-Doktrin kann nur glaubhaft übernehmen, wer die Vereinigten Staaten unter allen Umständen mit einbezieht. Allzu gering das europäische Potential zu Emissionsreduzierungen, als dass es gegen eine boomende US-Wirtschaft eine Wirkung haben könnte. Wenn die einzig verbliebene Supermacht, wenn ein technischer, ökonomischer und militärischer Gigant wie die USA sagt, es werde neu verhandelt, dann wird neu verhandelt. Dem Wahn, die Nationen dieser Welt würden sich eher an ihr als an Donald Trump orientieren, kann sich wohl nur eine Kanzlerin hingeben, die sich in esoterischen Kreationismus flüchtet, in dem ihr „Mutter Erde“ den Auftrag zur „Bewahrung der Schöpfung“ erteilt.

Es ist an der Zeit, diesem erbärmlichen Schauspiel ein Ende zu bereiten. Wir brauchen Repräsentanten, die einem Donald Trump auf Augenhöhe begegnen können, die seine Sprache sprechen, seine Interessen verstehen und mit ihm zu einem besseren, effektiveren Deal gelangen. Natürlich würde jedes neue Abkommen gegenüber dem Pariser Blindgänger einen Fortschritt bedeuten. Aber mit Trump ist sogar eines möglich, das Freiheit und Wohlstand höher bewertet als die emotionale Beruhigung klimabewegter Volkserzieher. Diese Chance nicht zu ergreifen, wäre fahrlässig.

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Kommentare ( 67 )

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67 Kommentare auf "Klimaschutz: Heuchelei entlarvt im Spiegel des Narren"

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Die Ehrlichkeit der Klimaprediger zeigt sich, wenn man den praktischen Aspekt vergleicht mit der „Klimareligion“. Praktisch fördert man lokales Klima durch Bewässerung, Begrünung, Bekämpfung von Bodenerosion. Das funktioniert sogar in Wüstenstaaten. (Dazu bei TE Holger Douglas „Das CO2 und die grüne Welt“.) Die Begrünung Libyens im ganz großen Stil war ein Vorhaben Gaddafis mit Gastarbeitern aus China. Leider hat unsere „grüne“ Politik für die Ermordung des Gaddafi gestimmt. Die Ermordung seiner grünen Projekte dazu. Damals brachte solche mörderische „Verantwortung für die Welt“ unsere Grünen in die Regierungs-„Verantwortung“. (Gaddafi war sicher Räächts, weil er für moderne Frauen gegen Burka und gegen… Mehr
Moin moin, „Wir brauchen dieses Pariser Abkommen, um unsere Schöpfung zu bewahren“…. für unsere Mutter Erde.“ sagt die „Mutter aller Mütter“ Mutti Angela. (2H und 4 Packungen vollgeheulter „Tempos-Extrasoft“ später, wieder gefasst) Mehr Opportunismus und Heuchelei geht wirklich nicht mehr! Jooo Angela, Du und Deine Einflüster-Kuimpels von der New-World-Order – Company Ltd, „Eure Schöpfung“ geht gerade den Bach ‚runter, und das ist gut so! Aber nicht nur Don fährt Dir in die Parade, es gibt eine neue Rechnung vom BVG: Die Klimarettung wird abgeblasen, das Bundesverfassungsgericht schwenkt ein bei der Kernbrennstoffsteuer. 6Mrd sind vermutlich mit Zinseszins und prolongierten entgangenen Gewinnen… Mehr

Kaum ein Thema wird heißer diskutiert. Die Köpfe glühen. Auch eine Folge der Erwärmung. Die Ressourcen unseres Planeten sind begrenzt. Kein anderes Lebewesen beutet ihn aus wie der Mensch. Dringend geboten wäre meines Erachtens aus dieser Sicht, wie auch aus der Sicht des Klimaschutzes, ein sofortiger Stopp der Bevölkerungsexplosion. Die Verpflichtung der internationalen Staatengemeinschaft auf dieses Ziel sollte absolute Priorität genießen.

Erst wird ein Klima der Weltrettung erzeugt, dann werden die die Natur rettenden Institutionen geschaffen und entsprechende Planstellen und Geschäftsmodelle etabliert, dann beginnen diese Einrichtungen mit ihrem Eigenleben und der entsprechenden Ideen-und Ideologieproduktion , zumeist im wissenschaftlichem Gewande, und beeinflussen unser Denken und Handeln und – natürlich- die Wahlen. Das grüne Eigenleben mit einem moralisch unerträglichen Anspruch bei gleichzeitiger materieller Interessenwahrnehmung und persönlicher Vorteilsnahme bestimmt das öffentliche und politische Denken und ist gleichzeitig der Nährboden für die Möglichkeit einer abenteuerliche Politik mit dem vorgetäuschten Ziel der Rettung armer und verfolgter Menschen. Die Naturrettung wird erweitert um die Menschenrettung. Die Kirchen… Mehr
Donald Trump: „“ . . . zerstört die Mythen in der Migrations-, Sicherheits- und Handelspolitik, in deren wohliger Umarmung sich das Establishment von den realen Bedürfnissen der Menschen abkoppeln konnte und deckt nun auch noch die Täuschung auf, die dem Wort vom „Klimaschutz“ innewohnt. Der schnelle und konzertierte Versuch der europäischen Nomenklatura, ihre Deutungshoheit zu bewahren, wird nicht helfen.““ Hier dazu etwas Zahlenmaterial für eine fundierte Diskussion: Berlin / 20170320: „“Vertreter von 93 Nationen diskutieren in Berlin die Chancen einer weltweiten Energiewende. Allerdings muss die Bundesregierung gleich zu Beginn zugeben, dass der deutsche CO2-Ausstoß weiter steigt.““ Die Atmosphäre der Erde… Mehr
Wenn jedes Land mit 2,5% oder weniger CO2-Ausstoß sagen würde, das ist doch völlig vernachlässigbar, dann haben Sie zusammen 40% des weltweiten Ausstoßes. Und auch chinesische Provinzen oder amerikanische Bundesstaaten könnten sich so kleinrechnen und sagen, auf sie käme es auch nicht an. So funktioniert nun mal gemeinschaftliches Handeln und Verantwortung nicht. Genauso wenig, wie wenn sich jeder Bürger eine Million Euro vom Staat nimmt und sagt, dass das weniger als 0,00005 % vom Bruttoinlandsprodukt ist und das doch keine Rolle spielen könnte. Natürlich kommt es stark auf die großen Player wie China, USA, Indien, Russland und Japan an, die… Mehr

Das Klarste und Beste, was ich zu diesem Thema bisher gelesen habe. Trump erklärt „mein Land „first““, was die anderen Großmächte immer auch schon still und leise betreiben. Er kümmert sich um die Interessen des Volkes, welches ihn zum Präsidenten gemacht hat. Genau dafür ist er gewählt worden.

Das klingt ein bissel so nach, wenn jeder an sich selber denkt, dann ist an jeden gedacht. Wir bekommen aber immer mehr globale Probleme auf den Tisch, die nicht an Ländergrenzen halt machen und sich auch nicht durch eine einzelne Regierung lösen lassen. Auch ein amerikanischer Präsident wird erkennen, dass es mehr Energie kostet, gegen jeden zu schießen, statt mal Kompromisse einzugehen und der Gegenseite auch mal ein gutes Geschäft zu gönnen. Alle bisherigen Präsidenten haben das auch verstanden, also bleib ich mal optimistisch.

„Dem Wahn, die Nationen dieser Welt würden sich eher an ihr als an Donald
Trump orientieren, kann sich wohl nur eine Kanzlerin hingeben, die sich
in esoterischen Kreationismus flüchtet, in dem ihr „Mutter Erde“ den Auftrag zur „Bewahrung der Schöpfung“ erteilt.“
Und sollten alle Gutmeinenden im Lande beschließen, dass die „Mutter Erde“ ab heute wieder eine Scheibe ist, wird sie sich auch an die Spitze dieser Bewegung stellen.

Ein perfekter Kommentar, der alle wesentlichen Dinge der weltweit ohne Unterlass dargebotenen Klimaschutz-Groteske mit den deutschen Narren derweil in der die Schöpfung und den Planeten bewahrenden Hauptrolle brillant auf den Punkt bringt und dem nichts hinzufügen ist außer dem Wunsch, die bevorstehende Wahl möge uns von der zunehmend unerträglicher werdenden Heimsuchung der jetzigen Regierung erlösen, die nur noch in all ihren klapprigen, morschen und sämtlichst erneuerungsbedürftigen Teilen und besonders an der komplett missratenen Spitze ein erbarmungswürdiges Höchstmaß an Inkompetenz, Desinformation und sprachlicher Peinsamkeit zu produzieren imstande ist und mit jedem Tag aufs neue zum hemmungslosen Fremdschämen Anlass gibt.

Guckt sich Frau Merkel, oben auf dem Foto, gerade nach einem neuen Eigenheim in Taormina um? Die Gegend ist ja wirklich schön.

Der in die Ferne schweifende Blick unserer Großkanzlerin ist in der Tat sehr interessant, aber ich vermute eher, dass unsere frisch ernannte oder schicksalhaft auserkorene Schöpfungsbeauftragte und Schöpfungsbewahrerin bei dem etwas mulmig gefärbten Horizont und dem Leibhaftigen geradezu neben ihr einen ersten prüfenden Blick auf die ihr unversehens anvertraute Schöpfung geworfen hat.

Habe mich schon auf ihren Kommentar gefreut und nun ein dickes Lächeln im Gesicht.

Dieses Lob gefällt mir auch. Die sprachlichen Ausdrucksformen des ehemaligen „Volkes“ der Dichter und Denker sind immer noch mächtig, sofern das biodeutsche Hirn selber zu denken wagt.

Danke für Ihre, wenn ich mich recht entsinne, wiederholt sehr freundlichen und mich natürlich ebenso freuenden Worte.

Die Globale Klimabedrohung erzwingt globales Handeln. Unter dieser Prämisse soll globales Government errichtet werden. Fällt die Anerkennung dieser Bedrohung, ist das ein erheblicher Schlag für die Agenda 2030/ 2050, die ganz im Dienst der Idee einer technokratischen Weltregierung steht. Deshalb ist Trumps Absage an die Church of Climatology so bedrohlich für die Pläne der UN. Wir werden sehen, ob er im nächsten Schritt der UN US-amerikanische Gelder kürzen wird. Dies wäre der nächste Schlag gegen die Globalisten. Etwas Gutes für die Umwelt zu tun, zu forschen und umzusetzen, was der Erde und damit den Menschen besser nützt, ist etwas völlig… Mehr

Zitat: Ich halte es übrigens für vermessen, dass dieselbe Frau, die sagte, dass man deutsche Grenzen nicht sichern kann, dann aber behauptet, das Weltklima retten zu können.

Vermessen ist doch noch sehr euphemistisch in diesem Falle, größenwahnsinnig kommt dem Ganzen sicherlich näher und passt auch zu dem schaurig abwegigen Geschwafel, nichts weniger als die Schöpfung mit dieser von allen guten Geistern verlassenen Politik bewahren zu wollen.

ein Großteil dieser Wissenschaftler ist so glaubwürdig wie viele Politkwissenschaftler oder Politikerberater oder Relgionswissenschaftler. Hauptsache „Wissenschaftler“. Da wird viel herumgetan und zerredet ohne etwas zu sagen. Genaues weiß keiner. Alles kann, nichts muß, vieles wird sein. Hinterher sind dann alle wieder klüger. Begründen kann man bekanntlich ja alles im Leben. Erinnert ein bisschen an Ärztepfusch. Dadurch kommen bekanntlich ja auch mehr Menschen ums Leben als durch den Autoverkehr. Trotzdem gibt es enorme Wartezeiten um sich diesen Leuten anzuvertrauen.