Per Smartphone fröhlich ins komplett überwachte Monopol

Eine Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und in der Welt, insbesondere im Bereich des Phänomens, der als „Wettbewerb“ bezeichnet wird, trifft gedanklich unwillkürlich auf Goethes berühmten Vers aus seinem Gedicht 'Der Fischer': „Halb zog sie ihn, halb sank er hin / Und ward nicht mehr geseh’n“.

OSCAR DEL POZO/AFP/Getty Images

Was für Goethes armen Fischer der Meeresgesang, ist für den geplagten industriellen Wettbewerber die totale Digitalisierung dieser Welt: Der Untergang, einerseits als Sog, an­dererseits als eine Art Schwächeanfall. Die These: Ungefähr seit Beginn dieses Jahrtausends wird die Wirtschaft in einer Weise umgebaut, dass uns – zwar nicht überall, aber dennoch an manchen Stellen dramatisch – Hören und Sehen vergeht.

Der Sog, das ist in erster Linie die explosive Expansion der chinesischen Wirtschaft, wie wir an zwei Symptomen besonders einfach beobachten könnten: Zum einen an der Entwicklung des Umschlags des Hamburger Hafens und der eskalierenden Größe der Container-Schiffe, zum anderen an den ungeheuren Mengen von Krabbelzeug, das wir überall zu Billigpreisen kaufen können, beispielsweise in unseren Autobahn-Raststätten, wo in den Shops jede Menge von diesem Kleinzeug, von Uhren oder Spielzeug bis zu Stickern oder T-Shirts angeboten wird. Alles „Made in China“. Selbst bei Kleidungsstücken, die in China aufgrund gestiegener Löhne nicht mehr produziert werden können, und die deshalb aus Vietnam, Kambodscha, Indonesien oder von den Philippinen stammen, ist China als Transporteur mit seinen Großreedereien aus Hongkong immer noch mit im Geschäft.

Das ist alles nur ein kleiner Ausschnitt des Geschehens, aber die Tatsache allein, dass deutsche oder europäische Anbieter, also Wettbewerber, bei den immer billiger werdenden Produkten fehlen, ist der Beweis, dass hier der Wettbewerb tot ist – innerchinesischer Wettbewerb vielleicht ausgenommen. Gewinnerin ist die chinesische Wirtschaft, also eine staatlich gelenkte Wirt­schaft, gegen die außerchinesische Privatunternehmen keine Chance haben. Anmerkung: Die Chancenlosigkeit der Bahnsparten von Siemens und Alstom gegen die chinesische CRRC war soeben politisches Thema in Brüssel und ist dort mit dem Verbot der Fusion falsch beantwortet worden (Siehe: „EU-Wettbe­werbspolitik am Pranger“ vom 9. Feb. 2019).

Der Sirenengesang der niedrigen Preise

Der Sirenengesang der niedrigen Preise ist der Sog, der die heimische Wirtschaft bei vielen Endpro­dukten chancenlos werden ließ und lässt. Er findet Unterstützung bei den Verbraucherschützern und beim Bundeskartellamt, für die stets ausschließlich die niedrigen Preise, letztlich der ruinöse Wettbewerb, als positive Zeichen gesehen werden: „Ist gut für den Verbraucher“. Dass es schlecht für den Wettbewerb ist, weil die Wettbewerber zuhauf von den Märkten verschwinden, wird übersehen.

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Das digitale Internet hat diese Entwicklung möglich gemacht, weil die Bestellungen, ihr technischer Abgleich, die Produktgestaltung, die Transportsteuerung und die buchhalterische Abwicklung in diesem Umfang mit analoger Technik gar nicht möglich wäre. Zu Zeiten, als Hongkong noch englische Kronkolonie war, haben deutsche Firmen der mittelpreisigen Mode ihre Produkte dort produ­zieren zu lassen. Die Bestellungen erfolgten per Fax, teilweise wurden auch die Photos per Fax geschickt, aber wichtiger war die persönliche Betreuung, der persönliche Besuch, die Gewähr der Handschrift des Herstellers. Das ist alles vorbei, heute wird dasselbe per Skype und per Datentransfer in gigantischem Umfang abgewickelt.

Das Smartphone ist ein digitaler Hammer

Der importierte Niedrigpreis, der „Sirenengesang“, ist nur die wirtschaftliche Seite, denn es gibt eben auch auch noch die andere, die eigene, die persönliche Schwäche, das eigenverantwortliche „Dahinsinken“. Das Instrument, dem wir erlegen sind, heißt Smartphone. Das Smartphone ist der digitale Hammer in unseren Händen, mit dem wir den Wettbewerb ringsherum plattschlagen. Das inhaltliche Instrumentarium, die Programme und Anwendungen dazu, liefern uns nicht die Chinesen, sondern die Amerikaner. Aus den gigantischen Fabriken der Chinesen stammt „nur“ die Hardware. Zum Beispiel von Foxconn, wo eine Million Leute arbeiten, die das beliebte iPhone herstellen.

Die Amerikaner haben bei der Software und den Inhalten die Nase vorn, weil die Welt außerhalb Chinas die lateinische Schrift und die englische Sprache bevorzugen. Die chinesische Sprache und ihre umständlichen Schriftzeichen sind (noch) die Chinesische Mauer, die bisher die Totalübernahme durch die Chinesen verhindert hat, aber nicht nur sie. Die USA haben und hatten in der Internetwelt mit der englischen Sprache zwar einen linguistischen Vorsprung, aber sie haben vor allem ihren technologischen Vorsprung genutzt, den ihnen die Abschottung Chinas durch den Kommunismus über viele Jahrzehnte geschenkt hat. Die technische Basis der Amerikaner hieß IBM, die mit ihren Großrechnern in den 50-er und 60-er Jahren die Welt der Unternehmen eroberten.

Microsoft und Apple personalisierten den Computer mit unabhängigen Betriebssystemen, machten aus ihnen den „personal computer“, den PC. Sie ließen und lassen ihn in China bauen (aus IBMs Thinkpad wurde Lenovo) und konzentrierten sich auf die Inhalte, die Anwendungen, die applications, die Apps, die sie uns in aller Welt mit dem Smartphone buchstäblich in die Hand gaben – zusätzliche zwei Milliarden Geräte allein im Jahr 2018, bei einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden. Wahrscheinlich sind weltweit circa sechs Milliarden Smartphones im Gebrauch. Und die können alles: Die nachfolgende unvollständige Übersicht der Funktionen eines normalen „smarten“ Telefons mag für den Normalverbraucher die eine oder andere Überraschung enthalten.

Wir machen am liebsten alles selbst

Gastbeitrag von Thorsten Meyer
Die Mär der Bosse vom Wirtschaftswunder durch Asylbewerber
Wir brauchen keine Telefonvermittlung mehr, keine „Auskunft“, keine „Vermittlung“, aber auch keine Telefonkabel. Zur Grundausstattung des Smartphone gehört der Button „Camera“ und entsprechend viel elektronischer Speicher für die „Bildergalerie“. Das Smartphone greift ein in das Bankwesen, weil wir in unserem Konto alles selbst machen und es selbst verwalten, sobald nur der „Bank“-Button und das, was dahinter ist, eingerichtet ist.

Der Bildschirm ist ein Schaufenster, liefert Millionen von Schaufenstern und Geschäften aller Art, die – an jedem Standort mit Funkverbindung verfügbar – auf meinem Bildschirm erscheinen. Er spart uns den Weg zum Geschäft, zu den Geschäften, macht deren Schaufenster zu Tausenden überflüssig. Diese unsere Faulheit wird unterstützt, indem ein „Amazon“-Button – gegründet als Buchladen – uns die gesamte Welt der lieferbaren oder abholbaren Produkte eröffnet.

Unsere Gier nach billig-billig wird unterstützt durch „Uber“, das die teuren Taxis umgeht und „AirBnb“, das uns private, billige Übernachtungsmöglichkeiten liefert. Unsere Filme liefert „Netflix“, unsere Enzyklopädie des Wissens liefert der „Wikipedia“-Button, unser unsere Briefpost hat den Button „eMail“, öffentlich kommuniziert man mit Freunden und weltweit über „Facebook“, mit Filmen über „Youtube“, mit Bildern über „Instagram“, die Geographie unserer Welt versteckt sich unter „Google-Maps“, und überhaupt der Button „Google“: Mit diesem Button findet man einfach Alles.

Auch alle anderen „Apps“ und „Tools“, die man braucht, um aus dem Smartphone ein Gerät für Pfadfinder zu machen, also „allzeit bereit“ zu sein: Mit dem Barcode-Scanner, dem Kompass, dem Vergrößerungsglas, dem Puls- und Herzfrequenzmesser „Sport“, dem Taschenrechner, dem Diktiergerät, dem Radio, dem „Spiele“-Button – stationär und online –, dem „News“-Button, der Uhr und dem Kalender. Das allermeiste dvon ist kostenlos, und natürlich wird es in die üblichen PC-Ausstattung mit Word, Exel, Powerpoint geräuschlos eingebettet.

Kann man auch nur ahnen, wie weit diese Geräte-Funktionen in das private und gewerbliche Leben eingreifen? Im privaten Bereich ist die Faszination der Allgegenwart des Zugangs zur übrigen Welt überall zu sehen, in der Bahn, im Bus, im Geschäft und in vielen privaten Umgebungen, vor allem zuhause. Wir sind einer gigantischen Verführung erlegen, „sind dahingesunken“, die vieles bewirkt, das sich in einem kurzen Aufsatz nicht beschreiben lässt.

Aber eines steht fest: Der Wettbewerb hat keine Chance. Im Sogbereich niedriger Preise ohnehin nicht, oder glaubt jemand, dass der Aufstieg der chinesischen Firma Huawei innerhalb von fünf Jahren vom Nobody zum bald größten Smartphone-Hersteller der Welt ohne die Unterstützung des chinesischen iPhone-Herstellers Foxconn vonstatten ging? Wie lange wird es noch dauern, bis Samsung und Apple das Schicksal von Nokia ereilt? Aktuell sind es sicherlich nur noch gut gesicherte Patente, die die Totalfusion verhindern. Ähnliche Überlegungen lassen sich für alle technischen Produkte anstellen, die Bahntechnik wurde schon erwähnt. Das gilt aber auch für zum Beispiel die Textil- und Modesbranche.

Monopolisierung wird zum Naturgesetz

Was die Inhalte und Apps anlangt, unterliegen die Auswirkungen Gesetzmäßigkeiten, die eine Monopolisierung in praktisch allen Bereichen unausweichlich macht. Der Wettbewerb hat keine Chance, weil die Wettbewerber keine Chance haben.

Man kann diese Aussage begründen mit einer menschlichen Eigenschaft, auf der die Macht der Marken beruht: Es ist die assoziative Erinnerung an einen Namen, der bei der Nennung eines Produkts aus dem Gedächtnis aufscheint, wie zum Beispiel „Persil“ beim Begriff Waschmittel, oder „Tempo“ beim Begriff Taschentuch, oder „Spiegel“ beim Begriff Nachrichtenmagazin. Marken, aber vor allem sogenannte „first mover“ besetzen mit ihrem Namen in unserem Hirn einen Platz, der schwer zu räumen ist. Zu diesen Namen gehören heute „Amazon“, „Facebook“, „Twitter”, „AirBnb“, „WhatsApp“, „Ebay“, „Youtube“ und ein paar andere. Marken haben eine Art Monopolposition in unserem Ge­hirn, deren feste Positionierung kaum zu ändern ist, weil das Gehirn die Assoziation aktiv funktio­nal nutzt, um uns die alltägliche Orientierung zu erleichtern.

Aber, genauso wenig wie wir auf unserem Gehirn, unserer persönlichen „Festplatte“, Platz für mehrere Funktionen derselben Art haben, genauso wenig gibt es auf dem Bildschirm des Smartphones oder des PCs Platz für ein zweites Angebot. Platz gäbe es vielleicht schon, aber ein zweites Google macht keinen Sinn, denn was soll eine zweite Suche, die genau zu denselben oder annähernd denselben Ergebnissen kommt? Ebenso überflüssig ist ein zweites Wikipedia, das identische Inhalte aufbewahrt, auch wenn es es zuverlässiger wäre als das von linken Spinnern durchsetzte Gedächtnis. Noch weniger braucht man ein zweites Ebay, in dem die Anbieter dieselben Angebote ein zweites mal einstellen müssen. Völlig daneben wäre ein zweites Facebook, in dem man nur die Hälfte sei­ner „Freunde“ erreicht oder treffen kann. Derartige Marktplätze brauchen einen zweiten genauso wenig, wie es für eine Gemeinde Sinn macht, in ihrem Zentrum nebeneinander zwei Marktplätze zu bauen. Macht auch niemand, man will sich schließlich treffen und nicht vom einen zum anderen suchen müssen! Und wenn ein zweiter Marktplatz auf dem Smartphone vielleicht doch möglich wäre, dann siegt unsere Faulheit und wir bestellen alles nur noch bei Amazon. Finito.

Monopolisierung ist unausweichlich

Staatsglaube
Das verschleuderte Erbe des Ludwig Erhard
Für die Wettbewerbspolitik ergibt sich, dass das Verbot von Fusio­nen sinnlos ist, weil die Monopolisierung fast überall unausweichlich ist. Auch die Verfolgung wettbewerbswidriger Abreden ist sinnlos, weil Monopole jedwede Abrede überflüssig machen – mit wem soll man sich noch absprechen? Außerdem erzwingt die zunehmende Monopolisierung vieler Bereiche die verbleibenden Sparten erst recht, sich zu organisieren und zu verabreden. Beispiele: Buchhandel, Taxi-Gewerbe, Hotel-Gewerbe, etc. Was der Wettbewerbspolitik bleibt, ist der wichtige Kampf gegen den Missbrauch von Marktmacht. Die Kartellbuße, verhängt gegen Google auf Zahlung von 4,3 Milliarden Euro, mag gerechtfertigt gewesen sein, das Problem löste sie in keiner Weise. Dasselbe gilt für die Verfügung des Bundeskartellamts gegen Facebook – ohne Buße, nur mit Bußdrohung –, wonach kein Datenabgleich mit Whatsapp und Instagram mehr stattfinden darf. Das kann aber nur mit europäischen Daten passieren. Und die anderen? Wie soll das gehen?

Die Inhalte von Facebook, Youtube und Whatsapp vor wettbewerbsrelevantem Missbrauch zu schützen, scheint nicht möglich zu sein. Doch wahrscheinlich unterliegen die Inhalte mancher Dienste ohnehin längst einem anderen, weit gravierenderen Missbrauch: Das Framing von Meinungen durch die Betreiber, das einer Monopolisierung Vorschub leistet. Das hat nichts mehr mit Wettbewerb zu tun, und es öffnet Tür und Tor für eine weit über das Wirtschaftliche hinausgehende, politische Zensur. Aber das interessiert den Verbraucher, der schon lange kein mündiger Bürger mehr ist, dann kaum noch. Er ist, frei nach Goethe, schon lange dahingesunken. Halb von Niedrigstpreisen gezogen, halb durch die Bequemlichkeit der Nutzer von Mobiltelefonen getrieben – jedenfalls ganz verloren.

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Kommentare ( 53 )

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Entschuldigung Herr Hoffmann,
aber mit dem Kommentar
Quote
Selbst bei Kleidungsstücken, die in China aufgrund gestiegener Löhne nicht mehr produziert werden können, und die deshalb aus Vietnam, Kambodscha, Indonesien oder von den Philippinen stammen, ist China als Transporteur mit seinen Großreedereien aus Hongkong immer noch mit im Geschäft.
Unquote
wissen Sie nicht wie das internationale Containergeschäft funktioniert.
Gruss von einem Experten.

Dazu fällt mir die ständig diskutierte Digitalisierung der Schulen ein: Anstatt den Schülern Raspberry Pis zu kaufen, mit welchen man Elektronik, Mechatronik, Programmieren, Softwareentwicklung, Netzwerktechnik, Betriebssysteme, etc. lernen und lehren kann (Unterrichtsmaterial gibt es dafür auch von der Grundschule bis zum Universitätsabschluss), versteift man sich auf die Anschaffung von im Vergleich dazu sündteuren Tablets (ohne Tastatur!) und krönt das als Erfolg.

Wir hatten die Chance, nun haben die anderen sie. Das ist Wettbewerb. Die Frage ist das demokratische Denken im System, denn undemokratisch im Reichtum ist besser als undemokratisch zu Armut regiert zu werden. Und ach ja, jedes Land kriegt die Regierung die es gewählt hat.

Ich halte das Smartphone für einige der wichtigsten Erfindungen seit Erfindung des Geldes als allgemeines Zahlungsmittel und die Ablösung des Tauschhandels. Das Geld ermöglichte es auch arme Leute am Handel teilzunehmen. Als ich das erste mal an einem PC saß, mit einer HDD von 20 MB und einem 5 1/4 “ Laufwerk und reines DOS, verstanden wir uns sofort. Windows gab es in DL zu der Zeit noch nicht. Das war 1991 und wenn ich mir ansehe von welcher Technik ich jetzt umgeben bin, die sich innerhalb von fast 40 Jahren entwickelt hat, traue ich mir nicht mal Ansatzweise zu… Mehr
China kann zwar die Werkstatt der Welt sein, aber entscheidend ist der Absatz und der Kundenkontakt. Und da haben die USA die Nase vorn und werden es noch lange haben. Der Produktionsvorteil von China läuft aus, das eigentliche Problem ist, dass Europa deindustralisiert wird und keine echte Wertschöpfung mehr stattfindet. Damit fehlt langfristig die Kaufkraft für (chinesische) Produkte. Für Deutschland dürften die Probleme schon mit der schlecht ausgebildeten und arbeitsunwilligen „Generation Schneeflocke“ beginnen. Vor allem da die alternenden Baby-Boomer lieber in die wohlverdiente Rente gehen, statt für diesen GIERIGEN Staat noch die Steuern und Sozialabgaben zu erarbeiten, um seine links-grünen… Mehr

Was heißt hier gierige Baby Boomer ?
Die nächste Generation soll mal annähernd so viel Arbeiten und so viel Leistung erbringen wie wir!
In naher Zukunft sehe ich da nichts, nur leere Phrasen und Smathphone spielen erwachsene Kinder.
Genau das wollen ja die Grünlinke Herscher.

Das traurige ist: Die ganzen Versuche die Macht von Google, Apple, Facebook, Amazon einzuschränken zementieren diese Monople nur, da kein anderer mehr an die Daten rankommt… Keiner darf nach der DSGVO mehr Daten erheben und speichern aber bei den Big4 laufen alle Suchanfragen, Bestellungen, Gewohnheiten, einfach alles was in die Tastatur, das Telefon eingegeben wird zusammen. Davon wagte die Stasi wahrscheinlich nicht einmal zu träumen…

Und da haben sie noch nicht mal die NSA erwähnt. Die überwacht den Datenverkehr weltweit! Unser Staat ist auch nicht ohne oder glauben sie der überwacht uns nicht? Wer das glaubt……, also sie kennen das ja mit dem Zitronenfalter. Es ist doch beruhigend zu wissen, dass die Kommunen mit meinen Daten Geld verdienen dürfen und das ganz legal.

Die Chinesen drängen derzeit ganz stark mit Xiaomi in den Markt. Schon für um die 150 Euro bekommt man sehr anständige Hardware, gemessen an den anderen Herstellern. Das IPhone stagniert, Samsung hat auch Einbrüche, aber Marken wie Huawei, oder Honor sind im Kommen. Und aus dem Background eben Xiaomi, die man lange Zeit nur via Import bekam. Diese Marke wird hierzulande alles wegfegen, da bin ich mir sicher. Bei den Geeks gilt sie schon länger als Geheimtipp. Auch im Gagdet Markt, denn während Garmin und Co ihre Fitness Armbänder für hudert Euro und mehr anbieten, bekommt man eines von Xiaomi… Mehr
Ich probiere die Hosen an, die ich kaufen will. Das kann ich im Internet nicht (es sei denn, mein virtueller Avatar ist natürlich geschönt). Ich hab in den letzten Monaten festgestellt; mein Smartphone (2 Jahre alt) liegt zu Hause, braucht nur aller 14 Tage aufgeladen zu werden. Warum? Ich rede mit den Leuten direkt (Mimik, Reaktionen, Augenkontakt, das persönliche Gefühl funktioniert nur bei direkten Kontakt), ohne Smiley oder Abkürzungen in SMS. Bei mir müßen die Leute reden, mit allen Drum und Dran. Ich bin hoffnungslos Altmodisch – wird mir immer nachgesagt (nur komisch, zu mir kommen die hippen Leute, wenn… Mehr

Es gibt hier halt nur immer weniger Auswahl. Neulich wollte ich tatsächlich mal wieder Hosen anprobieren aber die großen 3 Jeansfachgeschäfte existieren nicht mehr. Stattdessen gibt es bestenfalls von den jeweiligen Herstellern ein „Flagshipstore“. Nun gut man muß nicht nackt herumlaufen aber die Auswahl schränkt sich ein. Dafür gibt es das Produkt in immer mehr Farben…
Wir Alten suchen ja das was wir in den Geschäften früher gekannt haben aber woher wissen die Jüngeren überhaupt wonach sie im Internet suchen. Nach einer kurzen Explosion von Varianten wird es m.E. auf ein sehr vereinfachtes Angebot hinauslaufen. Ok, für jede Ethnie…

Na ja, Buxen anprobieren ist für 60% der Leute nicht mehr zwingend, denn die zotteln ihre Klamotten aus den Non Food Raufen bei Aldi, Lidl & Co., und das reicht denen auch! Die das nicht wollen, lassen sich von „About You“ die überteuerte Garnitur in der Pappschachtel liefern, und der Handel (Otto Group) hat seine Ladenhüter entsorgt. Wenn Sie auf passende Kleidung wert legen, und Qualität suchen, dann ist das schwierig, und das Internet nicht unbedingt die Lösung. Da sollte man in dieser ökologisch sensiblen Zeit ohnehin veranlassen, dass Onlinehändler wenigstens 10,-Euro Gebühr für Verpackungsmüll und Transport pro Artikel zahlen.… Mehr

So stimmt das ja auch nicht: Ich lasse mir ganz einfach 2 oder 3 Buxen schicken, probiere zu Hause in Ruhe an und schicke die unpassende Buxe zurück.
Wenn ich zu faul bin, sie selbst zur Annahmestelle zu bringen, wird die unpassende, Buxe sogar abgeholt.
Selbst Hosen von namhaften Versandbetrieben bzw. teuren Herstellern arbeiten per Versand.

Nachtrag: Ihren super duper Service im Einzelhandel, durfte ich kürzlich hautnah erleben. Ich wollte etwas reklamieren und am selben Tag an dem ich es gekauft hatte. Man hat mich an den Hersteller verwiesen, an eine Seite im Internet…. Der Hersteller weigerte sich aber, da hier die Gewährleistung greift und der Markt tauschen muss. Im Endeffekt bin ich 3x hingefahren und habe zwischen durch Internet und Telefonhotline beanspruchen müssen. Das war der Punkt wo ich mir vornahm, beim nächsten Mal online zu bestellen. Der Service den Sie da anpreisen existiert nämlich nur noch in Ihrer Phantasie. Und das Personal hat meistens… Mehr

Und früher haben alle ums Feuer gesessen, wenn mal wieder der Blitz einschlug.
Frage an Sie: Wie haben Sie es geschafft, diesen Kommentar hier einzustellen, wo Sie doch alles persönlich regeln? Haben Sie einen Leserbrief geschickt, oder den direkt bei der Redaktion abgegeben?
Sorry, aber über Kommentare wie Ihren kann ich nur den Kopf schütteln. Zeiten ändern sich und wer nicht mit der Zeit geht, geht irgendwann.
Das wird dieses Land bald sehr schmerzlich erfahren.

@John Farson
Ganz ehrlich, über ihren überheblichen Kommentar kann man genauso den Kopf schütteln.
Sie fahren 3x hin und her weil Sie scheinbar noch nicht einmal die einfachste Rechtslage kennen (vor lauter mit der Zeit gehen wohl hin und wieder in der Schule nicht aufgepasst) glauben aber mit der Zeit gegangen zu sein?! Na Toll, weiter so und immer schön mit der Zeit gehen …

So isses !!!!! Man denke an den Aufstand der Weber, als die ersten industriell
gebauten nWebstühle kamen. Und was hat es geholfen ? Genau !

Ihrem Kommentahr, John Farson, ist uneingeschränkt zuzustimmen. Die fortschreitende Digitalisierung macht mir keine Angst, im Gegenteil, ich nutze täglich deren Vorzüge. Angst macht mir der massive „Grün-links Rutsch“ in diesem Land mit all seinen vorausschaubaten Folgewirkungen.

Kosteneinsparungen sind ein Teil des Wettbewerb.. Einsparungen sind aber so eine Sache… Motivation, Qualität, Sicherheit und Kreativität können darunter auch leiden und Einsparungsprogramme können so gleich zur Belastung für ein Unternehmen werden…bis hin zur Insolvenz.

Es zeichnet sich ab, dass die nächsten Generationen zu Smatphone-Zombies herangezüchtet, und in der Werbung selbst Schwarze cleverer dargestellt werden, letzte Nacht sogar einen Oscar gewonnen haben. Schön ist, dass man so keinen Neid auf die Jugend verspürt, und mit Ihrer Nostalgie total versöhnt ist.

Welche Generation meinen sie? Die Zukunft Generation von EU- Deutschland wird ohne die Kernenergie und das CO2 auskommen müssen… Smartphone und digitale Gesellschaft.. vergessen sie es! Es wird nicht genügend Strom und Energieversorgung zur Verfügung stehen… Strom und Energie wird zum Luxusgut!

Die Energie fürs Smartphone fällt von einer Solarzelle oder Handkurbel ab. Ich werde mir sowas demnächst zulegen.

Warten Sie man ab, ein paar Blackouts, und man wird es nicht wagen alle Kraftwerke abzuschalten. An den Endsieg der Grünen glaube ich deshalb nicht. Nordstream 2 wird gebaut, um wenigstens die gleiche Strommenge aus Gas erzeugen zu können. Zwar teuer, aber eben ein ideologisches Projekt.

@BK Nachdenken…was hilft ein Strom/Energie, die unbezahlbar wird…die zum Luxusgut verkommt und nur sporadisch zur Verfügung steht. Da hilft ihnen auch kein Gas aus Russland oder sonst woher….eine mehrwertschaffende Volkswirtschaft…eine Volkswirtschaft die für ihre Bürger da ist…eine Volkswirtschaft die gut bezahlte Industriearbeitsplätze…auch im Handwerk und Dienstleistungssektor einen guten Lohn zahlt braucht BEZAHLBAREN STROM/ENERGIE….50ct/kwh….das ist der Todesstoß für unseren Wohlstand…für unsere Deutsche Volkswirtschaft…..bei diesen Preis kann man nicht einmal mehr unsere Grundstoffindustrie mehr aufrecht halten (also von der EEG befreien)…..weil der Arbeitspreis in die Höhe springen wird. Die Preisgünstiges Stromerzeugungsart ist die Kernenergie, Braunkohle, Seinkohle und erst zum Schluss kommt die… Mehr