EU auf ideologisch-emotionalem Irrweg

Die obersten – selbsternannten – Weltretter EU-Kommission und EU-Parlament profilierten sich in den vergangenen Tagen durch zwei Diktate: neuen Grenzwerten für den CO2-Ausstoß von Kraftfahrzeugen und Verbot von Einwegplastik, also von Strohhalmen, Q-Tips und Einweggeschirr.

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Das erste Diktat des selbsternannten obersten Weltenretters soll der Reduzierung des sogenannten Treibhauseffekts dienen, letztlich der Erhöhung der Temperatur auf der Erde, das zweite Diktat der Belastung der Meere mit Plastikmüll entgegenwirken. Wenn man den Tanz um NOx und CO2 mit normalem Verstand betrachtet, befindet sich die EU-Politik in Sachen Benzinverbrauch auf einem ideologisch-emotionalem Irrweg, und in Sachen Einweggeschirr aus Plastik ist es dasselbe. Die Begründung für meine Diagnose ist einfach: Die Festlegung der Grenzwerte und das Verbot widersprechen jeglichem politischen, jedem ökologischen, jedem technischen und jedem wirtschaftlichen Verstand.

Klimaziele sind entstanden aus der Vermutung des sogenannten Treibhauseffekts, den das ausgestoßene CO2 erzeugen soll. Die Statistik der letzten Jahrtausende sagt etwas anderes: Es gibt eine eindeutig bewiesene Korrelation von Wärme- und Kälteperioden einerseits und der Anzahl der Sonnenflecken andererseits. Je mehr Sonnenflecken, desto mehr Sonnenwind, desto weniger Wolken auf der Erde – desto wärmer wird es. Zur Zeit nimmt die Zahl der Sonnenflecken zu, weshalb die Temperatur auf der Erde steigt. Eine statistische Korrelation der Erdtemperatur mit dem CO2-Gehalt der Atmosphäre besteht hingegen nicht. Das Einzige, was besteht, ist die unbewiesene – und wohl falsche – Vermutung, es gebe einen sogenannten Treibhauseffekt.

Klimaziele sind heute en vogue, aber Humbug

Weshalb die Vermutung, es gebe diesen Treibhauseffekt, falsch sein muss, ist ganz einfach zu begründen: Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre beträgt etwa 0,04 Volumenprozent (400 ppm), ist minimal – erkennbar unerheblich. Das CO2-NOx-Gemisch der Atmosphäre ist für Sonnenstrahlung und Abstrahlung von Wärme total durchlässig, wie uns jeder Sonnenbrand und jede kalte Winternacht beweist. CO2 hat offensichtlich keinen Abschirmeffekt, kann also gar nicht für die Erwärmung der Erde zuständig sein – anders als Ozon. Ursache und Nicht-Ursache sind plausibel und offensichtlich. Jegliche Politik der Verbrauchsreduzierung zulasten fossiler Brennstoffe wegen des angeblichen „Treibhauseffekts“ ist somit Humbug.

Aufwendige Klimakonferenzen verstärken die unbewiesene Klimahysterie. Das nimmt die EU zum Anlass, Grenzwerte für PKW in Europa festzulegen, die ein Drittel unter dem normalen Verbrauch liegen, anstatt die Exploration über die OPEC zu steuern, wo zwei Dutzend Ansprechpartner zur Verfügung stehen – und damit den Weltverbrauch zu steuern. Beim Einwegplastik für Mund und Ohr hingegen ist die Maßnahme gut gemeint, aber in etwa so sinnvoll wie der Bau einer Sandburg am Nordseestrand – bei Ebbe. „Ehrgeizige Ziele“ nennen die Brüsseler Beamtenblase diesen bürokratischen Humbug. Die komplexe, übrige Welt wird ignoriert. Wie immer, wenn aus Amtsstuben heraus Bevormundung organisiert wird.

Alles fängt beim Rohöl an

Letztlich geht es bei beiden Themen, Co-Grenzwerte und Einwegplastik, um die Belastung der Erde in der Luft und im Wasser durch Produkte, die aus Rohöl gewonnen werden. In sogenannten Crackern wird das Öl aufgebrochen und in seine Bestandteile zerlegt. Aus einem Teil wird Benzin, das der Verbrennung dient, und aus einem anderen Teil wird weicher oder fester, formbarer Kunststoff für eine mehr oder weniger dauerhafte Nutzung, zum Beispiel als Tastatur auf dem Rechner, oder als Armaturenbrett im Auto, oder als Einweggeschirr oder Verpackung. Unzählige Nutzungen könnten hier noch aufgeführt werden. Grundsätzliche Überlegungen sind angesagt.

Alle Kontinente sind über die Meere und die Atmosphäre miteinander verbunden. Es gibt auf der Erde 52 Staaten, auf deren Gebiet Erdöl gefördert wird. Abnehmer oder Verbraucher sind alle 198 Staaten der Erde. Die Verteilung des Öls und seiner Produkte geschieht deshalb über Weltmärkte. Täglich werden derzeit 90 Millionen Fässer Rohöl gefördert und weltweit über Tanker und Pipelines an Raffinerien verteilt. Die Verteilung geschieht nach Finanzkraft der Abnehmer, was bedeutet, dass die Industrieländer in der Abnahme ganz vorne liegen.

Die Raffinerien brechen die Olefin-Ketten und -Mischungen auf und verteilen sie an die Großabnehmer. Ein solcher Großabnehmer ist die globale Schifffahrt, die irrsinnige Mengen an schmutzigem Schweröl verbrennt und die Abgase ungefiltert in die Atmosphäre bläst. Eine andere Gruppe von Großabnehmern, die aber saubere Produkte – Benzin oder Diesel – beziehen, sind die Tankstellen, die tagtäglich weltweit eineinhalb Milliarden PKW mit Kraftstoff versorgen. Circa ein Fünftel dieser Autos fährt in Europa, die Hälfte hiervon in der EU, also etwa zehn Prozent des Weltbestandes.

Eine weitere Großabnehmerin ist die kunststoffverarbeitende Industrie. Sie ist die Produzentin der von uns heiß geliebten Kunststoffe aller Art, also eine wesentliche Quelle des Problems. Die andere wesentliche Quelle sind wir, die Wegwerfgesellschaft, die letztlich von dieser Industrie gezüchtet wurde, weil die Kunststoffe einerseits so billig sind, aber andererseits von uns Konsumenten nicht selbst ver- oder bearbeitet werden können – anders als Lebensmittel oder manche Metalle. Deshalb werfen wir sie nach Gebrauch weg.

Ach, Brüssel, wenn’s so einfach wär’…

Der Verbrauch der Kraftstoffe ist das andere hier angesprochene Problem. Wie komplex allein die Benzinverbrauchs-Welt ist, lässt sich nur sehr schwer in Kürze darstellen: Abgesehen von den vielen heimischen Verbrauchsfaktoren ist der Preis der Kraftstoffe immer abhängig von den Kriegen im Orient und anderswo, von den Risiken auf den Seewegen, den Kapazitäten der Raffinerien weltweit, den Beschlüssen der OPEC, also deren 17 Mitgliedern, und den Launen der mächtigsten Präsidenten dieser Erde, also denen Russlands, der USA und Chinas, aber auch von Schwächen von Schwächlingen à la Venezuela, oder Mexiko oder Nigeria.

Der Preis des Rohöls – und damit der Verbrauch – ist abhängig von Konkurrenzprodukten, den Angeboten und dem Verbrauch an Kohle, Holz und Gas weltweit. Er ist abhängig vom Wetter, von Hitzeperioden und Kälteperioden, weltweit und natürlich von der Gier des Staates nach Geld, also von der mehrstufigen Besteuerung (Umsatz-, Grund-, Gewerbe- und Einkommensteuer). Und er ist abhängig von der vielschichtigen Dynamik der technologischen Entwicklung. Hunderte, tausende von Komponenten steuern den Benzinpreis hinauf und hinunter. Und damit den CO2-Ausstoß und den Verbrauch. Und die EU setzt frei erfundene, lebensferne Grenzwerte für den Verbrauch durch PKW dagegen. Sozialismus eben.

Dann steigt eben andernorts der Ölverbrauch

Die Grundidee für einen Lösungsansatz ist einfach: Was nichts kostet, ist auch nichts wert! Viele werden sich daran erinnern: Als vor ein paar Jahren der Ölpreis pro Barrel auf 144 Euro stieg, war die Aufregung groß, aber der Effekt noch größer: Der Kraftstoffverbrauch der neuen PKW in den Schaufenstern der Händler hatte sich binnen zwei Jahren fast halbiert, nachdem sich der Benzinpreis fast verdoppelt hatte. Neue Techniken machten es möglich. Unseren Technologiegrößen Bosch, Schaeffler und ZF sei Dank! Als der Benzinpreis wieder fiel, stieg nicht etwa der Verbrauch der Fahrzeuge wieder, sondern der Verbraucher kaufte größere, schnellere und stärkere Fahrzeuge, zum Beispiel dicke SUVs, also Luxus.

Ergo: Nichts ist besser für die Sparsamkeit im Umgang mit natürlichen Ressourcen, als ein hoher Preis. Er stachelt die Ingenieure an zu Höchstleistungen. Die Verbraucher nutzen die Benzinuhr an der Tankstelle als Maßstab. Und was macht die EU-Kommission? Sie reduziert die Grenzwerte. Und was ist der Effekt? Es mag sein, dass in Europa weniger Kraftstoff verbraucht wird, aber das Öl verdunstet ja nicht, es verteilt sich woanders und wird er für den Rest der Welt billiger. Dort steigt der Verbrauch. Globaler Effekt der „klugen“ Maßnahme: Null!

Der Ölpreis und die soziale Frage

Die Frage ist also: Wie kann man es erreichen, dass der Ölpreis sukzessive moderat steigt? Antwort: Indem man die OPEC in ihrem Bemühen unterstützt, für stabile Ölpreise zu sorgen und indem man den Ölförderstaaten auferlegt, die geförderten Ölmengen in kleinen Schritten sukzessive zu reduzieren. Das muss niemand tun, um den CO2-Ausstoss zu vermindern, es gibt dafür einen viel wichtigeren Grund: Es gilt, von begrenzten Bodenschätze der Erde auch möglichst viel für künftige Generationen zu erhalten.

Der Effekt einer Politik, die die Bodenschätze schützt (und nicht die Atmosphäre), ist unbestreitbar: Alles wird teurer, die Kraftstoffe werden wertvoller, die Kunststoffe ebenso. Die Folge: Hersteller geizen mit ihrem Einsatz wegen der höheren Kosten und die Verbraucher geizen wegen der höheren Preise auch. Werden die Produkte wertvoller, sinkt die Verbrauchsmenge und die Recycling-Rate steigt. Die Verschmutzung der Meere geht auf ganzer Front zurück und der Benzinverbrauch auch. Zwangsläufig kommt jetzt der Einwand der Bezahlbarkeit für die Ärmeren. Das ist letztlich eine Frage der Einkommens- und Sozialpolitik. Da viele durch die höheren Preise profitieren, ist es auch möglich, die Einkommensverteilung anzupassen. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Kommentare ( 77 )

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Lassen wir ihnen doch den Spaß mit dem CO2 und dem Mensch, der daran schuld ist. Mahnen wir aber dann an: Weniger Menschen täten die Schuld verringern. Egal ob stimmt oder nicht, auf alle Fälle wäre das gut für die Umwelt allgemein, das Plastik, die Invasion wohin oder woher auch immer, die Verteilungskämpfe, Mord und Totschlag, Ritter, Tod und Teufel. Zudem wäre das Leben entspannter, nicht so viele, die ständig die Hand aufhalten, nix auf die Reihe kriegen usw. Die Sonne soll flecken so viel sie will, die nächste Eiszeit kommt bestimmt, und wenn es nur eine „kleine“ ist, so… Mehr
Die Römer haben in Regensburg vor 2000 Jahren Weinreben gepflanzt. Einige Parzellen gibt es an den Winzerer Höhen immer noch, sauer bis ungenießbar war er, mithilfe des wärmeren Wetters gedeiht er besser und wird damit trinkbarer. Win-win für uns. In den Alpen wurde auf über 1000m Getreide angepflanzt, die kältere Periode machte damit Schluss, seither bestimmt die Nutztierhaltung das Überleben der Bauern in den Regionen. Doch neuerdings sprießen aus der Erde wieder Getreidehalme die niemand gepflanzt hat, inwieweit diese Ernten reichen würden um Menschen in Bergregionen zu versorgen sei dahingestellt. Was ich sagen will, der Mensch muss sich intelligent überlebensfähig… Mehr

@Berlindiesel

Giugiaro hat das Design geringfügig verändert.
Das design wurde eckiger (der Ursprüngliche war Kantig mit Heckrundungen).
Ursprünglich sollte der alte 1600 Motor im neuen Golf. Der war zu groß und hätte zusätzlich Maßnahmen zur Verstärkung und Verbreiterung bedurft.

Es wurde ein aufgebohrter 1000 ccm Motor (auf 1190 ccm) aus dem Audi Katalog benutzt. Welcher aber nicht für den Audi 50 bestimmt war. Wenn mich meine Erinnerung jetzt nicht trügt. Berichtigungen nehme ich gerne entgegen.

Der vom Autor erwähnte Zusammenhang zwischen vielen Sonnenflecke ( stärkere Sonnenstrahlung ) und wenigen Sonnenflecken ( gerigere Sonnenstrahlung ) ist eindeutig, wird aber aus genau diesem Grund von unseren Relotius-Medien und grün-roten Politikern ignoriert. Allerdings sind meine Informationen die, daß die Sonne in den vergangenen ca. 30 bis 40 Jahren ( trotz des 11-jährigen Zyklus ) insgesamt viele Sonnenflecken aufwies. Seit wenigen Jahren nehmen die Sonnenflecken deutlich ab und in diesem Sommer war die Sonne zum Teil sonnenfleckenfrei. Da alle Systeme zeitverzögert reagieren, wird aber erst in den kommenden Jahren mit einem Absinken der mittleren Erdtemperatur gerechnet. Die nächsten Jahre… Mehr
Neben den Sonnenflecken (siehe dazu auch „Maunder-Minimum“, Herr Caltern!) gibt es noch mindestens drei weitere solare/terrestrische Faktoren, die das Wetter und damit langfristig das Klima beeinflussen: 1) Die Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist nicht kreisrund sondern elliptisch. Derzeit bewegt sich die Erde näher an der Sonne als in früheren Zeiten. Daher ist auch der solare Energieeintrag in die Erdatmosphäre höher und erzeugt höhere Temperaturen 2) Die Erdachse ist nicht starr, sondern rotiert selber (Präzession). Dadurch verschiebt sich auch der zur Sonne weisende Teil der Erde. Kurze Berechnung: Der Umfang der Erde beträgt ca. 40000 km. Durch eine Verschiebung/Neigung… Mehr
Die Erde bewegt sich nicht näher an der Sonne als in früheren Zeiten, sondern sie befindet sich in UNSEREM Nord-Winter in Sonnennähe (im Perihel), und zugleich neigt sich die Erdachse in UNSEREM Winter der Sonne zu. Wäre es umgekehrt, so hätten wir wieder eine Eiszeit, die sich gewaschen hat. Die Präzession hat eine Periode von ca 22.000 Jahren – das erklärt recht gut die Abstände der Warm- und Kaltzeiten. Während dieser 22.000 Jahren bewegt sich der Frühlingspunkt einmal durch alle Sternbilder der Ekliptik. Der F.-punkt ist die Schnittstelle von Ekliptik und Himmelsäquator. Die Ekliptik ist die scheinbare Bahn der Sonne… Mehr
Zu 1: Die Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist zwar elliptisch und diese Ellipsizität führt auch dazu, dass die Erde an jedem 5. Juli ~500.000km weiter von der Sonne entfernt ist als an jedem 3. Januar, aber: Dieser Unterschied ist jährlich periodisch. D.h. die Ellipsizität der Erdbahn führt _nicht_ zu einer Änderung der mittleren Entfernung Sonne:Erde und hat auch in der Vergangenheit nicht zu so einer Änderung geführt.. Zu 2: Die Präzession der Erdachse führt dazu, dass der Frühlingspunkt einmal in ~25.750 durch das Jahr wandert. D.h. in ~13.000 Jahren ist auf der Nordhalbkugel im Dezember Hochsommer weil dann… Mehr

Noch vergessen: 25.800 Jahre Präzessionsfrequenz ist richtig, lieber Georg Caltern – nicht 22.000, wie ich fälschlicherweise geschrieben habe weiter oben. Bitte um Verzeihung.

Zu 2: Die Lage der Erdachse im Raum bleibt immer gleich – nicht zuletzt dank der Stabilisierung durch den Mond. Sie ist derart stabil, dass nur dadurch Evolution möglich war, Hunderte von Millionen Jahre lang. Mit der Präzession hat das zunächst nichts zu tun. Die führt nur dazu, dass sich die Erdachse mal bisschen mehr, mal bisschen weniger der Sonne zuneigt – zur Zeit glücklicherweise im Winter-Perihel bei uns bisschen mehr, aber völlig stabil, noch paar tausend Jahre lang, Alhämdulliläh. In den nächsten paar tausend Jahren innerhalb der Präzessionsfrequenz gucken wir erneut, einverstanden? Es gibt einen Planeten, die Venus, die… Mehr

Wenn Ihnen der Zusammenhang zwischen Sonnenflecken und Temperatur der Erdatmosphäre so eindeutig klar ist, dann können Sie uns sicher erklären WIE genau die Wirkungskette ist.
Wenn Sie diesen Zusammenhang erklären können ohne z.B. nachweislich fälschlich die Zahl der Sonnenflecken mit der Stärke der Sonnenstrahlung oder über irgendwelchen esoterischen Mechanismen mit der Stärke des irdischen Magnetfeldes in Verbindung zu bringen, werde ich Sie für den Nobelpreis in Physik vorschlagen.

Wieder einmal das Klima, Dogma und Antidogma?
Mir gefallen weder die einen noch die anderen Absolutismen..
Auf der einen Seite wird der Klimawandel komplett geleugnet (zumindest was das Dazu tun des Menschen betrifft) noch die, die den Umweltschutz als Ideologie und als Mantra betrachten.
Ich moechte keinen Dreck, den ,,wundervollen,, schwefeligen Gestank der Kohleverbrennung einatmen usw.
Siehe den schwarzen Dreck, der sich am Nordpol oder am Suedpol und auf den meisten Gletschern dieser, unserer Erde sich abgeladen hat und zu sehen ist.
Der Plastikmüll in den Ozeanen ist daher sicherlich einer Fatamorgana geschuldet?

Zu 1: Der menschliche Anteil am Klimawandel entsteht nur zum geringsten Teil durch menschengemachtes CO2. Das erhöht die weltweite Durchschnittstemperatur nur um ca. 0,1 Grad. Dieses Zehntel Grad erhöht aber die Verdampfung von Wasser aus den Ozeanen und Wasserdampf ist ein sehr viel stärkeres Treibhausgas als CO2 oder Methan. Allerdings ist umstritten, um wieviel dieses Zehntel Grad die Verdampfung erhöht. Je nach _geschätztem_ Wert landen die jeweiligen Klimamodelle bei Erhöhungen von 0,5 bis 5 Grad. Soll heißen: Dass es einen anthropogenen Klimawandel gibt, ist in der Fachwelt im wesentlichen unstrittig. Allerdings liegt im Schätzwert für die zusätzliche Verdampfung eine Menge… Mehr

Nee, liebe Marina, der Plastikmüll in den Weltmeeren kommt von unseren gelben Säcken, in denen wir den Plastikmüll sorgfältig sammeln. Die Säcke werden dann, wahrscheinlich von Putin, in den Weltmeeren entsorgt.
Deshalb sollten im Rahmen unserer deutschen Verbotsorgien nun endlich auch Kunststoffe jeglicher Art verboten werden. Jawoll!

Plastik lässt sich prima verbrennen, zum Wärme und Strom machen – man muss es nur auch tun. Solange es kein PVC ist, klar. Das kommt auf Deponie (alte PVC-Fenster, andere Bauteile etc).

Die EU sind wir selber. Wir haben den Lobbyisten, den Bürokraten und den MEPs nur viel zu viel Eigenleben erlaubt, das dann selbst im ER (und den einschlägigen Ministerräten) und dem heimischen Parlament nicht mehr ausgebremst bzw. gestoppt wird. Wir haben die Kontrolle über den Prozess verloren, ob Grenzwerte oder Plastik. Der Stickoxyd-Grenzwert wandert durch Deutschland wie eine gigantische Heilige Kuh, die, angeblich, die EU erfunden hat. Es braucht keine Argumente in der Sache, es braucht eine Revolte gegen diese Art der Rechtssetzung.

„Die begrenzten Bodenschätze der Erde“
Die Steinzeit ging auch nicht zu Ende, weil es keine Steine mehr gab.
Kohle gibt es noch für die nächsten tausend Jahre und mit Kohle kann man alles machen, wozu man heute Erdöl und Erdgas braucht.

Und dann? Is‘ Schluss, wa?

Richtig! Und die Aussage: „Die Frage ist also: Wie kann man es erreichen, dass der Ölpreis sukzessive moderat steigt?“ ist auch Sozialismus. Die Forderung, Preise außerökonomisch zu diktieren (durch ein staatliches Amt für Preise?), um Staatsplanziele zu erreichen: „Sparsamkeit im Umgang mit natürlichen Ressourcen“, hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun. Der Wettbewerb sorgrt für größte Sparsamkeit! Auch das: „Was nichts kostet, ist auch nichts wert!“ ist falsch. Meine Küchenmesser – zum Beispiel – haben wenig gekostet. Dennnoch werfe ich sie nicht monatlich weg. Sie dienen mir schon Jahrzehnte. Menschen sind eben durch ihren Verstand vernüftig (abgesehen von grünen Taliban und… Mehr
Ich unterstütze die Ansicht, dass das, was nichts kostet, keinen Wert hat und verschwendet wird. Ihr Küchenmesser gibt es ja nicht umsonst, und wenn Sie ein in Deutschland gefertigtes von WMF oder gar eins aus Japan kaufen, sind die auch nicht „billig“. Warum werfen Sie sie dann nicht monatlich weg? Ganz einfach: Weil sie sich nicht so schnell abnutzen. Und Sie daher keine Neubeschaffung einplanen. Gegenbeispiel: Zu Neujahr haben wir uns in der Familie mal Steaks aus den USA gegönnt, das Kilo zu 85 €. Diese sind also teuer? Kann man sagen, deutsches Filet kostet nicht mal die Hälfte. Hebe… Mehr

Bezüglich EU bin ich ja durchaus einer Meinung mit Herrn Hofmann, dass diese Vereinigung hauptsächlich gefährlichen und teuren Unsinn produziert.

Aber bezüglich seiner Lösung habe ich so meine Schwierigkeiten.
Wir verteuern das Ausgangsprodukt durch künstliche Verknappung und schwupp die wupp wird alles besser, schöner und vor allem billiger. Hört sich sehr nach Planwirtschaft an und die hat bekanntlich schon immer ganz toll funktioniert 🙂

Nur weil etwas in vergleichsweise geringer Menge vorkommt heisst nicht automatisch,dass es auch nur eine geringe Wirkung hat.Man denke nur an die extrem unterschiedliche Giftwirkung von chemischen Verbindungen.Als Nichtfachmann kann man nur auf unlogisches und unplausibles hinweisen und muss ansonsten auf Wissenschaftler seines Vertrauens hören.
Was mich an dieser Klimawandel-Hysterie stört,dass man glaubt wir könnten in irgendeiner Weise einen grossen Beitrag für eine Änderung der Klimaentwicklung leisten(wenn man einfach mal annimmt,dass es einen wesentlichen Anteil des Menschen am Klimawandel gibt).

Auch wenn man/frau es – was auch immer – nicht glaubt: Es wäre für uns alle besser, wenn wir nicht so viele wären. Lebt sich einfach entspannter. Ein, zwei Kinderchen pro Frau ist doch auch ganz hübsch? Müssen es gleich 4, 5, 6 sein? Muss natürlich jede/r selber wissen – auf eigene Kosten. Von so was wie Verantwortung gegenüber den eigenen Kindern will ich lieber gar nicht reden, bei den … (Zutreffendes bitte selbst einfügen, sonst krieg ich das nicht veröfföfft).

Hallo, danke für diese Klarstellung ökonomischer Tatsachen. Ich möchte darauf hinweisen, dass aktuell die Sonnenflecken nicht zunehmen, sondern abnehmen, das Klima wird daher kälter werden. Die NASA hat dies auch wissenschaftlich durch Messungen bestätigt: die äußere Hülle der Erdatmosphäre kühlt ab. Es könnte also sein, dass hier Fake-Climate-Science bald auf harte Wissenschaft trifft und die Erderwärmungs-Drehbuchschreiber wie andere Mainstream-Lügner vom Hof gejagt werden müssen.

Link: https://www.dailystar.co.uk/news/latest-news/742875/weather-forecast-nasa-cold-temperatures-earth-winter-ice-age-space-sun-news