„Kommen in Berlin bald grüne Korridore für Ladendiebe und rosa Zonen für Bankräuber?“

Die Pläne für «Dealer-Zonen» für Drogenhändler im Görlitzer Park lösen bei russischen, ukrainischen und jüdischen Migranten Kopfschütteln aus - und Galgenhumor. Sie werfen den Deutschen Scheinheiligkeit vor - und Doppelmoral. Für fundierten Widerspruch fehlen triftige Argumente.

 
„Und uns schimpfst Du, wenn wir bei rot über die Ampel gehen» – meine ausländischen Freunde machen sich lustig über mich, seit die Nachricht über die Dealer-Zonen es auch in die russischsprachigen Medien geschafft hat. Ich versuche verzweifelt, ihnen das Hohelied des deutschen Rechtsstaates zu singen. Aber ich muss bemerken – meine Beweiskette ist löchrig verfängt nicht. Sie zerlegen mich mit ihren Argumenten – und letztendlich bleibt nichts übrig als die Diskurs-Kapitulation. Und der Wodka. Die traurige Geschichte eines argumentatiiven Rückzugsgefechts in meinem neuen «Frontbericht».

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In seiner Kolumne «Berlin extrem – Frontberichte aus Charlottengrad» lüftet Boris Reitschuster ironisch den Blick hinter die Kulissen der russisch-ukrainisch-jüdischen Diaspora an der Spree, deren Außeneinsichten oft ungewöhnliche Perspektiven eröffnen. Darüber hinaus spießt der Autor den Alltags-Wahnsinn in der Hauptstadt auf – ebenso wie die Absurditäten in der Parallelwelt des Berliner Politikbetriebs und deren Auswirkungen auf den bodenhaftenden Rest der Republik.


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Kommentare ( 35 )

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Und dann hätte ich gerne noch das Formular vom Finanzamt für die Steuerverweigerungserklärung.

Liebe Frau Kremmel, so wird das nichts…Antrag stellen😁, wir Deutschen sind einfach nicht gemacht für eine Revulotion.

Warum erzählen Sie ihren Freunden nicht einfach die Wahrheit? Ich habe beruflich und auch gesellschaftlich viel mit Asiaten zu tun, vorwiegend mit Japanern und Chinesen. Die fragen mich ganz ähnliche Dinge, denen sage ich einfach immer, dass die Deutschen es nicht nur genauso haben wollen, sondern noch mehr davon. Das hier längst ein Zweiklassen Justizsystem besteht, welches Einheimische massiv benachteiligt und das Presse, sowie die Politik dem Bürger erzählen, er wäre ein Nazi, wenn er das nicht gut findet. Außerdem verfügt der Durchschnitt über gerade noch so viel Wohlstand das er die Zustände ignorieren kann und die gesellschaftliche Ächtung fürchten… Mehr
Danke für Ihre Worte. Sie sprechen mir azs der Seele. Mit Blick auf Ihre Worte kann ich nur sagen, dass auch das der Grund ist warum ich heute nicht mehr jung sein möchte und heute mit 60 froh bin das ich vllt nur noch 20 Jahre vor mir habe. Leid tun mir nur UNSERE heutigen Kleinsten u. Enkelkinder die die guten Jahren von Deutschland nicht mehr erfahren werden können und die „dank“ der dt Politik, dem AltparteienClub und einer brüsseler Zentralregierung mit Hang zum 4.Reich in Zukunft die finanz, sozialen, wirtschaftl und kulturellen Mißstände schultern, ausbügeln und dafür in mehrerer… Mehr

So bitter, so wahr !!! Danke für den Kommentar

Ich fordere straffreie Zonen für GEZ-Verweigerer!

Die gemeinsame demokratische Abgabe wird demnächst noch um eine Printabgabe erweitert.
Systemfreundliche Medien erhalten dann Zuschüsse.
Ist doch kein Zufall, dass Springer von der Börse genommen werden soll.
Der Gewinn wird durch die Decke gehen, wenn es 200-500 Millionen obendrauf gibt, für die Umerziehung der dummen Leser…..

Also wirklich. Sie wollen ernsthaft eine Untat wie die Verweigerung der Gebühren für die Volxerziehung mit ein bisschen orientalischer Messerfolklore und liberalem Drogenspaß gleichsetzen? Schämen Sie sich; oder wie es in Ameristan heute heißt: „check your white privilege“!