Berlin: Hauptstadt-Airport mit dem Charme eines russischen Busbahnhofs

Bei der Ankunft aus Moskau zurück in Berlin kommt man sich vor wie zurück in der Vergangenheit. Ein Frontbericht aus Charlottengrad bzw. den vorgelagerten Flughäfen.

 
Zöllner, die Katzen festnehmen, brüllende Flughafenmitarbeiter und Wartezeiten auf das Gepäck, die länger sein können als der Flug selbst: Wer in oder aus der Hauptstadt fliegt, erlebt was – aber muss hart gesotten sein.

Bei der Ankunft aus Moskau zurück in Berlin kommt man sich vor wie zurück in der Vergangenheit.

Ein Frontbericht aus Charlottengrad bzw. den vorgelagerten Flughäfen von Boris Reitschuster.


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Lesen Sie auch Reitschusters Kolumne «Berlin extrem – Frontberichte aus Charlottengrad»: Darin lüftet der Autor ironisch den Blick hinter die Kulissen der russisch-ukrainisch-jüdischen Diaspora an der Spree, deren Außeneinsichten oft ungewöhnliche Perspektiven eröffnen. Darüber hinaus spießt der Autor den Alltags-Wahnsinn in der Hauptstadt auf – ebenso wie die Absurditäten in der Parallelwelt des Berliner Politikbetriebs und deren Auswirkungen auf den bodenhaftenden Rest der Republik.

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Kommentare ( 27 )

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„Wer in oder aus der Hauptstadt fliegt, erlebt was – aber muss hart gesotten sein.“

JETZT verstehe ich, warum die grüne Abenteuerfraktion so gerne fliegt!!!
Nicht das Ziel ist der Urlaub sondern der (Arbenteuer-)urlaub (Berliner) Flughafen. Deswegen müssen diese auch so viel fliegen, schließlich ist ja nur der deutsche Flughafen der (Abenteuer-)urlaub und nicht das sonnen auf zB. den Malediven.
Und seinen wir ehrlich, die paar Stunden auf dem (deutschen/Berliner) Flughafen reichen halt nicht, deshalb muss man das mehrmals im Jahr durchziehen.

Ja nu und? Braucht denn ein unterentwickeltes Land wie unseres einen Hauptstadtflughafen? Der auch noch funktioniert UND ein Vorzeigeobjekt ist, quasi der erste Eindruck wenn Leute aus aller Welt zu uns kommen? Es soll doch jeder gleich sehen wo er gelandet ist und wenn er noch einen typisch Berliner Taxifahrer erwischt will er sowieso am liebsten gleich wieder weg so wie der AuaWeih aus China. Der ZBO ist doch genau so ein Loch was man schnell hinter sich lassen will. Das erste mal, dass ich erlebte wie eine öffentliche Toilette mit etwas wie einem C-Schlauch „gereinigt“ wurde. Der angestellte Schwarze… Mehr

Dann nehmen Sie doch von Moskau den Flixbus! Das ist schneller, und Ihre Gepäck geht nicht verloren.

Sie haben zwei Möglichkeiten:
1. Sie ziehen in eine andere Stadt, in der es Ihnen besser gefällt.
2. Sie fliegen nach Hamburg und von dort dann mit dem Zug nach Berlin.

Bleibt nur noch eine Frage: Sind die Flugzüge der DB klimaneutral? 🙂

Meine Frau hat von Schiphol 2,5 Tage nach Berlin gebraucht. Koffer kamen Tage später. Die Koffer gab es in Holland nicht eher raus, also konnte sie sich nicht davon stehlen. Info am Flugplatz Null.

Wollte damit sagen, überall kochen sie nur mit Wasser.

Und Schönefeld hat noch rel. kurze Wege im Gegensatz zu den Riesenflughäfen in Spanien. Ich habe mich in Schönefeld immer wohl gefühlt!
Tegel ist natürlich genial, aus dem Umland kann ich in 20min am Flugsteig sein! Und in 20 min bin ich als Fahrer wieder Zuhause.

1. Nun, ob das wirklich noch etwas mit „besser gefaellt“ zu tun hat, wage ich zu bezweifeln. Dafür hat der İrrsinn in Berlin schon zuviel System.
2. Hamburg, also quasi von „Regen in die Traufe“ und dann noch mit der Bahn zurück?

Einfach die Hauptstadt wieder nach Bonn verlegen. Dann bleibt Berlin das, was es ist, der Orkus der deutschen Welt.

Nee, nee, leider falscher Mond. Der Brüllaffe ist keine Berliner Spezialität, den findet man überall in Deutschland. Anderswo undenkbar, nicht einmal in Frankreich.

Ansonsten – köstlicher Bericht mal wieder aus Charlottengrad. Bitte mehr davon!

Historisch liegen Sie falsch. Prag war schon 300 Jahre deutsche Hauptsstadt und tat diesen Job wesentlich besser als Berlin, und mit Verlaub, das ist auch wirklich keine Kunst, besser als die Templerstadt zu sein.

Regensburg 250 Jahre lang und auch da lief es besser …

Sagen wir mal beinahe….

Eher der Locus, um nicht das Trump Wort dazu zu verwenden.
Reichsshithole

Orkus ist ebenso lateinisch wie Locus. Nur Locus wäre geschönt.

Aber, aber … Immer diese Anglizismen! Wenn schon, denn schon : Trump ist US-Amerikaner und würde Berlin wohl eher als „Federal Shithole of Germany“ o.ä. bezeichnen. Da wir darüber hinaus auch über kein Reich (demnächst auch kein Land) mehr verfügen, könnte ggfs. „Biggest Shithole City of Germany“ zutreffend erscheinen.