Blackbox KW 8 – Angriff der Klonprinzessin

AKK und die Frage: Wollen wir noch eine Merkel? Die SPD versemmelt eine Chance. Durchbruch in der Gender-Forschung? Und Erdogan will zum Halbmond fliegen ...

Begleitet von den Hochrufen der Hofpresse wurde Annegret KK als Merkels Klonprinzessin gesalbt. Die Gebenedeite leistete, dem Berliner Hofzeremoniell folgend, zunächst den Treueschwur auf Darth Angela sowie die Regenbogenfahne, und verwahrte sich danach in einer Ansprache „gegen einen Rechtsruck“ der Untertanen. Von den Kirchtürmen wurde zwar nicht gebimmelt, aber leise Dankgebete erfüllten manchen Dom, denn so viel ist sicher: Es wird weiter gefrömmelt in Berlin!

♦  Merkels angebliche Kabinettsliste liegt vor. Für manchen in der Union wie ein Versetzungszeugnis. Jens Spahn ist trotz miserabler Kopfnoten mit einem blauen Auge davongekommen. Gesundheitsminister. Na dann, gute Besserung! Viele Sternchen für vorbildliches Betragen auf dem Zeugnis von Sonderschülerin Ursula, bei der es allerdings im Praktischen haperte. Deshalb muss mit ihr die ganze Truppe nachsitzen. Alles noch mal von vorne. Auf seine Kopfnoten setzte zu Recht auch der folgsame Peter (Wirtschaft!). Schließlich hatte er nicht mal aufgemuckt, als Annegret statt seiner Klonprinzessin wurde.Viele Sternchen für vorbildliches Betragen finden sich hingegen auf dem Zeugnis von Sonderschülerin Ursula, genannt „Röschen“, bei der es allerdings im Praktischen hapert. Auf seine Kopfnoten setzt auch der folgsame Peter (Altmaier). Schließlich hatte er nicht mal aufgemuckt, als Annegret statt seiner Klonprinzessin wurde.

♦ Auch anderswo steht ein „A“ für Anfang vom Ende – Andrea Nahles‘ verheerende Umfragewerte auf einen Blick: So gut wie niemand hält sie für vertrauenswürdig, geschweige denn für fähig, die Probleme des Landes zu lösen. Damit ist klar: Sie ist genau die Richtige für die Zukunft der SPD!

♦ Wieder einmal haben die Spezialdemokraten eine Chance versemmelt, sich aus dem Umfrageloch zu buddeln! Quasi über Nacht war „Bild“-Hund „Lima“ Deutschlands beliebteste Genossin geworden – sogar noch vor Außen Siggi, wenn auch nur knapp. Die Herzen flogen der Hundedame (mit mallorquinischem Migrationshintergrund) zu, auch die Partei zeigte sich zunächst hocherfreut, „dass Du Dich entschieden hast, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands zu werden.“ Wer weiß, wie weit sie es noch gebracht hätte: Ständig bettelt sie um Zuneigung, fordert irgendetwas, und denkt zuerst an sich – das klassische Schulz-Profil! Aber auch die Junggenossin (3 Hundejahre) wurde Opfer einer Parteiintrige. Jetzt droht sogar ein Parteiausschlussverfahren!

♦ Leider können wir das schmutzige Geschäft der Politik an dieser Stelle noch nicht verlassen. Denn wir stehen betroffen vor den anklagenden Worten der Großschauspielerin Natalia W. gegen den Machtmissbrauch mächtiger Männer (#metoo) Frauen gegenüber – nicht nur im Filmgeschäft: „Wo sind denn alle die, die in vergleichbaren Macht- und Hierarchie-Strukturen arbeiten und Karriere machen wollen? Wo sind deren Stimmen und Geschichten?“ Richtig! Bisher durften wir nur Natalias Geschichte aus den Berliner Macht- und Hierarchie-Verhältnissen in „Bunte“ lesen. Das kann nicht alles gewesen sein!

♦ Kanadas Regierungschef Justin Trudeau muss sich mit den Liebesgeschichten seiner lebenslustigen Mama Margaret herumschlagen. Er bestreitet öffentlich, der Sohn von Fidel Castro zu sein (auch nicht der von Mick Jagger, fügen wir ehrerklärend hinzu). Ja, Justin ist ein Kind aus der dunklen Zeit (60er bis 80er) – als noch nicht „#metoo“, sondern „böse Mädchen kommen überall hin“ galt.

♦ Eine seltsame Geschichte aus der Welt der Wunder: „Dieser Junge legt Eier“ will uns die Bild-Zeitung weismachen. Was ist das – eine Ente? (Nicht der junge Indonesier natürlich!) Handelt es sich um Zauberei? Scharlatanerie? Oder einen Durchbruch in der Forschung?

♦ Ziemlich allein steht Angela Merkel, die selbsternannte Mutter Teresa für Flüchtlingsgedöns, inzwischen in Brüssel. Alle Männer wenden sich ab, sogar Emmanuel Macron! Sie hat halt nie gelernt, mit Männern klarzukommen – weder in ihrer noch in der Schwesterpartei SPD gibt’s ja welche …

♦ Sogar Guido Knopp, der Geschichte-Erzähler vom ZDF, erklärte öffentlich, er halte A. Merkel für „keine große Kanzlerin“. Was wird nun aus den geplanten ZDF-Serien „Merkels Frauen“ und „Merkels Raute“?

♦ Ein Münchner pflegte im Supermarkt mehrmals Kalbsleber in eine Obsttüte umzupacken, um sie an der Selbstbedienungstheke als billigeres Produkt abzurechnen. Nun verurteilte ihn das Amtsgericht zu 208.000 Euro Strafe. Wo hat der Richter nachgeschlagen? Im Gesetzbuch oder im kommunistischen Manifest? Jedenfalls dürften der Angeklagte und der Jurist wohl beide nicht mehr alle Kalbsleber-Pfannen im Schrank haben.

♦ Die Essener Tafel bevorzugt arme ältere Deutsche, weil die sonst von nicht ganz so Deutschen ruppig beiseitegeschoben werden. Altenministerin Katarina Barley (SPD) mahnte reflexartig, dass „Bedürftigkeit das Maß“ sei „und nicht der Pass“.  (Barley hätte im Notfall übrigens zwei Pässe.) Ist das dem SPD-Leitsatz „Ausländer sind arm, Deutsche reich“ geschuldet? Oder ist das britischer Rassismus?

♦ Wahrscheinlich kann nicht einmal Ahmad, 32, aus Syrien Frau Barleys Weltbild zurechtrücken. Der Neu-Pinneberger Ahmad bedankt sich „sehr, sehr, sehr bei Mama Merkel“, weil „hier gibt’s Unterstützung. Sie geben uns Sozialleistungen, sie geben uns dieses Haus“. Ahmad mit zwei Frauen und sechs Kindern weiß nicht einmal, wie viele Moneten ihm Mama Merkel jeden Monat auszahlt: „Das Geld wird überwiesen und ich gehe zur Bank und hebe es ab.“ So einfach. Ahmad muss auch weder arbeiten, noch deutsch lernen, er bleibt lieber bei den Kindern. Wie die SPD das findet, stellte Karl, die Fliege, klar: „Ob er arbeiten will oder nicht ist egal.“ (Karls Orthographie) Das erklärt zumindest die Nachkriegsordnung: Wer eine SPD hat, braucht keine äußeren Feinde mehr!

♦ Recep Tayyip Erdogan, der größte Ingenieur aller Zeiten, will nach dem größten Auto aller Zeiten („Osman 500 mit alles“) und dem größten Panzer aller Zeiten („Kaplan Bümmbümm“) nun auch die größte Drohne aller Zeiten („Sümsalabüm“) erfinden lassen. Die soll bis zum Mond fliegen, wo Recep dann einen Halbmond für die Türkei reklamieren will.

♦ Zum Abschluss der Stellenmarkt: Der Berliner Senat sucht Teilzeitkräfte für die Terrorabwehr („Sie können kommen und gehen, wann Sie wollen“). Und in ganz Deutschland werden Mitarbeiter für Jobcenter und Migrationsämter nachgefragt. Weil es regelmäßig Dresche gibt: Ohrfeigengesichter bevorzugt.

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Kommentare ( 63 )

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Gero Hatz
6 Jahre her

Parteiausschluss für Lima? Das können die doch nicht machen. Gerade hat sich der durchschnittliche Intelligenzquotient der SPD durch Limas Eintritt signifikant erhöht, da will Frau Nahles sie schon als potentielle Konkurrentin kalt stellen. Zeit, dass jemand was tut.

MeinerEiner
6 Jahre her

Ich habe Traenen gelacht. Danke dafuer.

Illusionslos
6 Jahre her

„Ohrfeigengesichter bevorzugt.“ Herrlich, Herr Paetow , und ich weiß sogar wo diese Gesichter alle sitzen ! Da braucht der Berliner Senat nicht mal lange suchen, ist ganz in der Nähe !

Hans Meier
6 Jahre her

Die 208.000 Euro Gelsdtrafe für ertrogene Kalbsleber sind doch ein super Urteil! Die beste Nachricht der Woche! Der Täter war mehrfach vorbestraft, hat schon im Gefängnis gesessen, und er verdient 24.000 Euro im Monat – netto! 260 Tagessätze zu je 800 (!) Euro. Der Mann verdient an einem Tag so viel, wei die meisten Rentner im ganzen Monat haben, aber muß natürlich klauen gehen. Und verbüßte Freiheitsstrafen perlen einfach an ihm ab. Ich finde es cool, daß der jetzt 208.000 Euro bezahlen muß. Einfach cool, wenn ein Richter d…………….

Dr. Gerhard Giesemann
6 Jahre her
Antworten an  Hans Meier

Sie haben recht, Herr Meier, wenn das alles so stimmt, was Sie schreiben. Und es wirft vielleicht ein Schlaglicht darauf, wie der Delinquent zu seinem Geld gekommen sein mag. Dann gibt es doch Gerchtigkeit in diesem unserem Lande? Halleluja.

Heidi56
6 Jahre her

Wie schön wäre es doch, wenn größte Ingenieur aller Zeiten die Drohne Sümsalabüm erfinden lassen würde. Zum ersten Flug auf den Mond kann er seine nun wieder geschätzten neuen deutschen Freunde, den Außen-Siggi, Fressehau-Andrea, Schmetterlingsbekehrerin-Kati und die Rauten-Angi einschließlich ihrer Lakaien mitnehmen, aber ohne Rückfahrkarte. Die könnten dann auf dem Mond proklamieren, ihr Sendungsbewußtsein versprühen oder was auch immer und hier unten würde wieder Normalität eintreten – dies wäre der größte Zauber aller Zeiten.

Snakebite
6 Jahre her
Antworten an  Heidi56

Schön wäre es, aber würde das nicht gegen Abkommen verstoßen, die es untersagen „hochgifige Stoffe“ im All zu entsorgen? Und ob wir uns damit nicht auch den Zorn Außerirdischer zuziehen würden? Die machen doch mit Absicht einen Bogen um die Erde und jetzt würden wir denen unser Schlimmstes auch noch entgegenschicken, das kann dann nur als Antwort einen „Krieg der Welten“ auslösen. Besser sollten wir der Reisegruppe eine „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ spendieren, genügend aktive Vulkane sollte es eigentlich geben. 😉

Baucis
6 Jahre her

„Humor ist die Tugend das modernen Menschen.“ Sie besitzen sie, Herr Paetow und ich erfreue mich daran!

Gustl
6 Jahre her

Dieses #metoo ist genau so wichtig wie die Frage, ob der Henkel an der Tasse nun rechts oder links sein sollte.

Franz Branntwein
6 Jahre her

Schalömsche, Herr Paetow, wieder mal ein gelungener Beitrag. Danke!
Mittlerweile ist es völlig wurscht, wen die Raute auf ihre Kabinettsliste setzt oder wer den General spielen darf. Denn die ganze Truppe erinnert sowieso nur an einen mittelmäßigen Elferrat in Bad Salz Detfurth. Dazu passt AKK hervorragend, weil die geschäftsführende Kanzlerin sie vermutlich auf youtube als „Es Gretel“ (Putzfrau im saarländischen Landtag) entdeckt hat.
Narhallamarsch, Küsschen und Auszug, tuff täää..

Marcel Seiler
6 Jahre her

Premier Trudeaus Abstammungszweifel rühren daher, dass es Frauen gegeben hat (und immer noch gibt), die #MeeToo irgendwie ganz anders verstehen, als es jetzt von der offiziellen Moral vorgeschrieben ist.

Anmerkung: Einer ganzen Reihe Frauen gelingt es offenbar auch, bei beiden Auffassungen von #MeeToo dabeizusein. Das schafft dann doppelte Freude: erst den Akt – und dann die Freude der Empörung darüber. Win-Win!

Wolfgang Richter
6 Jahre her
Antworten an  Marcel Seiler

Zu dieser Ausprägung von (teil-) gesellschaftlicher Schizophrenie paßt dann auch noch, daß bei der Berlinale ein Film den 1. Platz belegt, bei dem es sich um ein selbst therapiertendes Pornofilm-Kunstwerk mit Doku-Machart handelt, das in Gender- und Mee-Too-Zeiten mit Islam-Hofierung. Verstehe da einer noch den Mitteleuropa prägenden Zeitgeist mit sozial antrainierter variabler geschlechtlicher Wandelbarkeit.

Melli
6 Jahre her

Mal wieder genial! Gut, dass wir wenigstens noch etwas haben, worüber wir lachen können. Danke Herr Paetow